Peru Bolivien Chile
3 Länder, Machu Picchu & Salzwüste
ab 4.299 EUR
viExplorer Rundreise: 24 Tage, inkl. Flüge, 4-15 Teilnehmer
Möchten Sie einen guten Gesamteindruck vom Westen Südamerikas bekommen? Dann ist diese Route, die uns über Lima, entlang der Panamericana nach Süden führt, genau das Richtige. Es geht vorbei an den Ballestas Inseln, der Oase Huacachina und den mysteriösen Nazca-Linien inklusive Rundflug. Beim Besuch in der "weißen Stadt" Arequipa erlernen wir die Herstellung des peruanischen Nationalcocktails. Im Anschluss fahren wir nach Cuzco, um Machu Picchu vor den Tagestouristen zu besuchen. Hier bietet sich uns die Gelegenheit auf den Pfaden der Inkas zu wandern. Von Cuzco aus geht es an den Titicacasee mit seinen Schilfbootinseln der Uros und weiter nach Bolivien, wo wir neben La Paz die Hauptstadt des Landes und die bizarren Salzwüsten kennen lernen. Das dritte Land unserer Reise ist Chile mit der riesigen Atacama-Wüste, den Hochlandlagunen und Geysiren sowie seiner modernen Hauptstadt Santiago de Chile.

 

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1
Samstag | Europa - Madrid - Unterwegs
  • Abenteuer Peru, Bolivien und Chile beginnt
  • Flug nach Südamerika
Endlich beginnt Ihr Abenteuer durch Peru, Bolivien und Chile! Sie fliegen von Frankfurt aus nach Madrid. Von der spanischen Hauptstadt geht es für Sie nach kurzem Stopp weiter Richtung Lima. Unter Termine & Preise können Sie Genaueres zu Abflughäfen und Preisen erfahren. Die Reiseteilnehmer unter Ihnen, die das viModul Unbekanntes Nordperu gebucht haben, sind bereits seit sieben Tagen in Peru und werden heute in Lima ankommen.

Das Abendessen bezieht sich hierbei auf die Mahlzeit während des Fluges.

Bei Touren mit der Iberia gibt es anstelle des Abendessens ein Mittagsgericht und Sie landen bereits am selben Tag in Lima.
Flugtag
2
Sonntag | Unterwegs - Lima
  • San Francisco Kloster & Katakomben
  • Archäologie Museum Larco Herrera
  • Willkommensmittagessen
Morgens kommen Sie am Flughafen in Lima an, wo Ihr Reiseleiter Sie bereits erwartet. Nun kann unser Südamerika Erlebnis beginnen! Wir machen uns auf den Weg zu unserer Citytour und entdecken diese imposante Millionenstadt, denn Lima hat geschichtlich und kulturell einiges zu bieten. Wir beginnen im modernen Stadtviertel Miraflores, wo wir im Parque del Amor die Aussicht auf den Pazifik genießen. Anschließend besuchen wir im Stadtzentrum das San Francisco Kloster mit seinen beeindruckenden Katakomben und auf dem Plaza de Armas genießen wir das typische südamerikanische Großstadtflair. Später gehen wir in das Archäologie Museum 'Larco Herrera', um einen ersten Überblick über die verschiedenen peruanischen Kulturen und die Jahrtausende alte Geschichte zu bekommen. Bei unserem leckeren Willkommensmittagessen können wir uns selbst davon überzeugen, warum Lima die kulinarische Hauptstadt Südamerikas ist. In dem direkt am Meer gelegenen und bei Feinschmeckern beliebte Restaurant Cala lassen wir uns verschiedene peruanische Spezialitäten schmecken. Anschließend steht er Rest des Tages zur freien Verfügung, damit Sie die Millionenstadt individuell erkunden können. Ihr Reiseleiter gibt Ihnen gerne Tipps zur Gestaltung der freien Zeit.

Das angegebene Frühstück bezieht sich auf die Mahlzeiten während des Fluges.
3
Montag | Lima - Huacachina - Ica
  • Ballestas Inseln
  • Pisco-Brennerei
  • Oase Huacachina
  • Buggytour durch die Dünen (opt.)
Wir machen uns früh auf den Weg nach Paracas. Von dort aus fahren wir mit einem Boot zu den Ballestas Inseln. Die Inseln werden auch als das 'kleine Galapagos' bezeichnet. Jedoch müssen sie sich aufgrund ihrer Artenvielfalt nicht hinter diesem Namen verstecken. Hier leben u. a. Seelöwen, Guanotölpel, Delfine, Pinguine und Pelikane, die wir aus nächster Nähe beobachten können. In Ica lernen wir in einer Pisco-Brennerei die typische Herstellung des Nationalgetränks von Peru kennen. Natürlich dürfen wir auch verschiedene Piscosorten kosten. Danach geht die Fahrt weiter nach Ica zur Oase Huacachina. Sie ist von einem unendlich scheinenden Dünenmeer umgeben und ein herrlicher Ort zum Entspannen.

Optional gibt es für die Abenteuerlustigen unter Ihnen etwas ganz Besonderes: eine Buggy-Tour in der Wüste mit Sandboarding. Mit einem Buggy geht es im rasanten Tempo durch die Dünenlandschaft (ca. 15 EUR).

Aufgrund von nicht vorhersehbaren Wetterbedingungen kann der Ausflug zu den Islas Ballestas nicht garantiert werden.
2 h
6 h
4
Dienstag | Ica - Nazca
In unserem Privatbus geht es Richtung Süden nach Nazca. Wir fahren direkt zum Flughafen, um die mysteriösen Nazcalinien aus der Luft zu betrachten. Der Flug über die Nazcalinien und die Flughafensteuern sind bei uns inklusive! Von oben haben wir die beste Sicht über die riesigen Linienfelder und die immensen Wüstenscharrbilder, deren Bedeutung - und vor allem deren Entstehung - immer noch nicht eindeutig geklärt ist. Während Erich von Däniken Außerirdische dahinter vermutet, glauben andere eher an wissenschaftliche Erklärungen.    

Bei schlechtem Wetter können wir den Flug über die Nazca-Linien aus  Sicherheitsgründen nicht garantieren. 
1 h
3 h
5
Mittwoch | Nazca - Arequipa
  • Panamericana
  • Bad im Pazifik
  • Vulkane um Arequipa
Wir haben einen langen Weg vor uns, immer entlang des Pazifiks geht es auf der Panamericana durch grüne Täler und zahlreiche Kurven Richtung Arequipa. An einem schönen Strand können wir die lange Fahrt unterbrechen und uns ein Bad im Pazifik gönnen. Weiter geht es nach Camana, einem Urlaubsressort für die Bewohner von Arequipa, von wo aus wir ins Landesinnere fahren und bereits in der Ferne die Spitzen der Vulkane von Arequipa (2.335m) vor uns sehen können: Chachani, Misti und Pichu Pichu. Arequipa ist auch als die 'Weiße Stadt' bekannt, da die Häuser im Zentrum rund um den Plaza de Armas aus Sillar, einem weißen Vulkangestein, gebaut sind. Wer jetzt noch Energie hat, kann hier das bunte und abwechslungsreiche Nachtleben genießen.
Fahrtag
6
Donnerstag | Arequipa
  • viSozialprojekt (opt.)
  • San Camilo Markt
  • Santa Catalina Kloster
  • Pisco Sour selber mixen
Heute können wir ausschlafen! Wer möchte, lernt heute das viSozial-Projekt in Arequipa kennen. Die 30 Euro-Spende, die im Reisepreis bereits inkludiert ist, fließt in eines unserer viSozial Projekte in Peru. Hier können wir uns mit eigenen Augen davon überzeugen, was mit der Spende geschieht. Sie haben Interesse an zusätzlichen Infos zu viSozial Projekten? Besuchen Sie bitte die viSozial Webseite zu Peru.  Am Nachmittag gehen wir gemeinsam über den ältesten und schönsten Markt von Arequipa. Auf dem San Camilo Markt findet man von Heilkräutern über Froschsaft bis hin zur Stecknadel alle möglichen Kuriositäten. Vielleicht gönnen Sie sich zum Abschluss des Rundgangs einen frisch gepressten Fruchtsaft. Danach startet unsere City-Tour. Wir besuchen u.a. das koloniale Kloster Santa Catalina und den Plaza de Armas mit der schönen Kathedrale. Zum Abschluss des Tages lernen wir unter fachkundiger Anleitung das Mixen des peruanischen National-Cocktails Pisco Sour. Salud!
3 h
7
Freitag | Arequipa - Chivay
  • Colca Canyon
  • Vicuñas und Lamas
  • typische Dörfer
  • Thermalquellen (opt.)
Nach dem Frühstück brechen wir in den malerischen Colca Canyon auf. Er gilt - zumindest hier - als tiefster Canyon der Welt. Auf dem Weg passieren wir die Vulkane Chachani und Misti. Unterwegs besteht die Möglichkeit, Vicuñas, Lamas und Alpakas zu beobachten. Auf dem höchsten Punkt dieser Reise, einem 4921 m hohen Pass, können wir kurz Höhenluft schnuppern, bevor es auf einer spektakulären Straße hinab ins Colca Tal geht. Im Ort Chivay (3650 m) haben wir die Möglichkeit, ein entspannendes Bad in den Thermalquellen (vor Ort ca. 5 EUR) zu nehmen und dabei die Aussicht auf die Anden zu genießen oder über den traditionellen Markt zu schlendern.

Heute fahren wir nur mit einem Tagesrucksack mit dem Nötigsten für eine Nacht und lassen das Hauptgepäck in Arequipa im Hotel.
6 h
8
Samstag | Chivay - Arequipa
Der heutige Tag im Colca Canyon beginnt früh, denn wir wollen den Aufstieg des Kondors am 'Cruz del Condor' auf keinen Fall verpassen. Vorbei an zahlreichen Terrassenfeldern und ursprünglichen Dörfern fahren wir zum Aussichtspunkt. Neben dem tollen Blick in das tiefe Tal können wir hier wahrscheinlich aus nächster Nähe beobachten, wie der 'König der Anden', der Kondor, seine Kreise zieht. Da sich am Cruz del Condor Gott und die Welt trifft, sind wir hier leider nicht alleine, denn es ist einfach der beste Ort, um Kondore zu beobachten. Nach einem gemütlichen Spaziergang entlang des Canyons treten wir unsere Rückreise nach Arequipa an. Hier gibt uns unser Reiseleiter gerne Tipps, wo wir den Abend gemütlich mit einem Arequipeña-Bier ausklingen lassen können.
6 h
9
Sonntag | Arequipa - Cuzco
  • Cuzco
  • City Tour Cuzco
  • Sonnentempel Coricancha
  • 12-eckiger Stein
Morgens fliegen wir von Arequipa nach Cuzco. Nach der Ankunft in der ehemaligen Inkahauptstadt beziehen wir unser Hotel und haben den restlichen Vormittag zur freien Verfügung. Wer Lust hat, kann zum Beispiel schon mal auf eigene Faust die wunderschöne Kathedrale erkunden oder eines der vielen Museen besuchen. Am Nachmittag starten wir unsere Citytour. Zunächst besuchen wir den beeindruckenden Ruinenkomplex von Saqsayhuaman mit seinen perfekt ineinandergesetzten Inkamauern. Das Werk wirft viele Fragen auf, die uns unser lokaler Guide gerne beantwortet. Weiter geht es zu den Q´enqo Ruinen und nach Tambomachay. Zurück im Stadtzentrum schauen wir uns den berühmten 12-eckigen Stein an und besuchen den Sonnentempel Coricancha. Der Rest des Tages steht zur freien Verfügung.
1 h
2 h
10
Montag | Cuzco - Sacred Valley - Ollantaytambo
  • Salzterrassen von Maras
  • Inkafelder in Moray
  • Inkafestung von Ollantaytambo
In unserem Privatbus und einem zusätzlichen lokalen Guide machen wir uns heute auf den Weg, um die Schätze des Heiligen Tals zu erkunden. Eine Zwischenstation ist Chinchero auf 3.760m, ein altes Landgut des Inkakönigs Tupac Yupanqui, der noch zu Zeiten der Konquista herrschte. Auch in Moray machen wir Halt, wo das 'Forschungszentrum' der Inka liegt, eine terrassierte, kreisförmige Ackerbauanlage. Anschließend erkunden wir die riesigen Salzterrassen von Maras, wo schon seit der Inkazeit auf traditionelle Weise Salz abgebaut wird. Nach dem Rundgang unternehmen wir einen leichten Spaziergang hinab ins Tal und fahren weiter nach Ollantaytambo, wo wir zum Abschluss den riesigen Inkaruinen-Komplex besuchen. Wer möchte, kann später durch die malerischen Gassen des alten Inkastädtchens schlendern.

Für die nächsten Tage nehmen wir nur einen Teil unseres Gepäcks mit dem Nötigsten für die nächsten zwei Nächte mit. Das Hauptgepäck bleibt im Hotel in Cuzco. Auch die Teilnehmer am 4-Tages-Inkatrails oder des Salkantay-Treks reisen lediglich mit reduzierten Gepäck weiter.
4 h
11
Dienstag | Ollantaytambo - Aguas Calientes
Dieser Tag ist den Inkas gewidmet. Mit der Schmalspurbahn verlassen wir Ollantaytambo und fahren in Richtung Machu Picchu (2.400m). Da die verlorene Stadt der Inkas nur zu Fuß oder per Zug erreicht werden kann, unternehmen wir heute die legendäre Tageswanderung auf dem Inkatrail, den bereits die Bewohner Machu Picchus benutzt haben. Der Weg führt uns über Pfade und Stufen durch eine tiefgrüne und üppige Landschaft. Die faszinierenden Ruinen von Wiñay Wayna erreichen wir nach ca. drei Stunden auf 2.650m. Weiter geht es durch den mystischen Nebelwald zum Sonnentor, dem höchsten Punkt der Wanderung auf 2.750m. Von hier aus genießen wir das traumhafte Panorama und den ersten spektakulären Blick auf Machu Picchu. Aufgrund der Uhrzeit können wir unsere ersten Fotos von den Ruinen ganz ohne Touristen im Bild schießen. Nach einem kurzen Abstieg erreichen wir unseren Bus der uns nach Aguas Calientes, was auf deutsch soviel wie 'heiße Wasser' heißt, in unser Hostal bringt. 

Die Wanderung auf dem Inkatrail setzt aufgrund der Höhenlage gute Kondition voraus. Sie nehmen nur Tagesgepäck mit dem Nötigsten für eine Nacht mit. Das Hauptgepäck bleibt im Hotel in CuzcoDie Kapazitäten auf dem Inkatrail wurde extrem eingeschränkt, weshalb die Buchung des Inkatrails nur bei frühzeitiger Anmeldung möglich ist (3-5 Monate vor Reisestart, je nach Saison). Wichtig: Der Inkatrail ist nur noch mit der aktuellen Reisepassnummer buchbar, mit dem auch die Einreise nach Peru erfolgt. Bitte beachten Sie, dass sich der Tagesablauf für diesen Tag ändert, sobald die Kennzeichnung 'kein Inkatrail mehr' unter Termine und Preise vermerkt ist. Die möglichen Optionen können Sie gerne bei Ihrem Kundenberater erfragen.
1 h
7 h
12
Mittwoch | Aguas Calientes - Machu Picchu - Cuzco
  • Machu Picchu vor den Tagestouristen
  • Inkabrücke
  • viModul Huayna Picchu (opt.)
Nach dem Frühstück machen wir uns sehr früh auf den Weg nach Machu Picchu, denn wir wollen den Anblick der Inkaruinen vor den ersten Tagestouristen genießen. Unser lokaler Guide informiert uns über die Geschichte der Stadt, bevor wir dann die Gelegenheit haben, die Ruinen noch einmal selbst zu erkunden und auf uns wirken zu lassen. Wenn die Massen dann gegen Mittag einströmen, können wir zur Inkabrücke wandern. Ein ausgeschilderter Weg führt uns durch einen kleinen Bambus-Wald, gespickt mit Gummibäumen und Orchideen. Auf dem schmalen Pfad, der rechts teilweise mehrere 100m abfällt, sind die vielen Schmetterlinge unsere ständigen Begleiter. Vom Aussichtspunkt (Weg ist ab hier gesperrt) haben wir die Sicht auf die Puente Inca. Holzbalken markieren, wo früher die Hängebrücke angebracht war. Dieser Überweg stellte früher einen zweiten Eingang nach Machu Picchu dar. Ein Inkapfad mit Treppen führt auf der anderen Seite ins Dickicht. Am Nachmittag treten wir dann gemeinsam die Rückreise mit Zug und Bus nach Cuzco an.

Optional haben Sie die Möglichkeit, den Huayna Picchu zu besteigen. Falls Sie daran interessiert sind können Sie dies direkt im Buchungsprozess auswählen. Wenn Sie stattdessen den Machu Picchu Mountain/Berg besteigen möchten, teilen Sie uns dies bitte bei Buchung mit, sodass wir den Besuch für sie reservieren können (ca.65€).
1 h
4 h
13
Donnerstag | Cuzco
  • Tag zur freien Verfügung
  • Abendessen mit viventura-Mitarbeitern
Der heutige Tag steht in Ihnen in der ehemaligen Inkahautpstadt Cuzco vollständig zur freien Verfügung. Sie können beispielsweise den Tag dazu nutzen, richtig auszuschlafen. Natürlich helfen wir Ihnen auch gerne bei der Ausflugsplanung oder geben Ihnen sonstige Tipps. In Cuzco und Umgebung gibt es viele Möglichkeiten seine Zeit zu verbringen. Oder wie wäre es mit einem Stadtbummel, bei dem Sie die Atmosphäre der Stadt genießen können? Für die Schleckermäuler unter Ihnen haben wir einen ganz besonderen Tipp: ein Besuch im Schokoladen-Museum in Cuzco. Alternativ können Sie aber auch einen Ausflug in die Umgebung machen, wobei wir Ihnen selber die Entscheidung überlassen möchten, wohin es gehen soll. 'viventura ist persönlich' lautet einer unserer Kernwerte. Daher möchten wir alle unsere Gäste von Angesicht zu Angesicht kennen lernen und laden Sie dafür zu einem leckeren Abendessen gemeinsam mit den viventura-Mitarbeitern ein.

Die Teilnehmer des Moduls 4-tägiger Inkatrail treffen heute Abend wieder auf die viventura-Reisegruppe.
14
Freitag | Cuzco - Capachica
  • Titicacasee
  • Fahrt durch das Altiplano
  • La Raya Pass
  • Leben in einer Bauerngemeinde
Nach dem Frühstück brechen wir zu unserem nächsten Ziel der Reise auf: die Halbinsel Capachica am Titicacasee. Am frühen Morgen verlassen wir Cuzco und begeben uns für die Fahrt durch das Altiplano auf die bekannte Wiracocha Route. Wir passieren den La Raya Pass (4.323m), der höchste Punkt des heutigen Tages. Von hier geht es 'hinunter' zum Titicacasee (3.810m) wo wir am Nachmittag ankommen. Auf Capachica unterstützen wir mit unserem Besuch die drei Gemeinden Llachon, Santa Maria und Chifron. Die Unterbringung erfolgt auf kleinen Bauernhöfen von Familien der jeweiligen Orte. Am Abend essen wir gemeinsam in einem großen Speisesaal. Heizungen sind, wie auf der ganzen Reise, unüblich! Die Ausstattung der typischen Adobe-Hütten ist sehr einfach. Seit kurzer Zeit gibt es Strom, aber nur vereinzelt fließendes Wasser. Die Bewohner der Halbinsel sind sehr gastfreundlich und die Übernachtung auf Capachica ist ein unvergesslichen Erlebnis.

Sie nehmen nur Tagesgepäck mit warmer Kleidung und dem Nötigsten für eine Nacht mit. Das Hauptgepäck wird in Puno eingeschlossen.

Bei der heutigen Übernachtung können wir die Unterbringung in Einzelzimmern nicht garantieren.
6 h
15
Samstag | Capachica - La Paz
  • El Alto
  • Titicacasee
  • Uros-Schilfinseln
Am Morgen bietet sich uns die Gelegenheit das Leben der Gemeinde kennen zu lernen. Wir können den Dorfbewohnern bei der Arbeit auf dem Feld zusehen, selbst Hand anlegen oder einfach die wunderschöne Landschaft und den Titicacasee genießen. Danach überqueren wir mit dem Boot den berühmten Titicacasee - den bekanntlich höchsten schiffbaren See der Erde. Wir machen einen kurzen Stopp bei den Uros. Dieses Volk lebt auf schwimmenden Schilfinseln, allerdings haben sich viele Uros komplett dem Tourismus verschrieben, ihre Inseln mit Motorschiffen direkt vor Puno ziehen lassen und ihre eigene Kultur völlig verloren. Wir erhalten einen Eindruck, wie die Menschen auch schon früher auf den Inseln gelebt haben. Auf dem Weg zur bolivianischen Grenze passieren wir entlang des Titicacasees zahlreiche Dörfer und genießen an einem schönen Ort unser leckeres Picknick. Von der Grenzstadt Desaguadero geht es weiter Richtung La Paz (3.650m). Kurz vor Erreichen unseres Tageszieles, halten wir noch einmal in El Alto um das Häusermeer der Millionenstadt La Paz von oben zu sehen. Nach dem dörflichen Leben in Capachica können wir nun die Vorzüge einer Großstadt, mit heißen Duschen und vielleicht auch einem kühlen Bier, genießen.
3 h
5 h
16
Sonntag | La Paz
  • Stadtrundgang
  • Mondtal
  • Folkloremuseum
  • Ruinenstätte Tiahuanaco (opt.)
Während unseres heutigen Stadtrundgangs merken wir: Diese typische südamerikanische Großstadt ist etwas ganz Besonderes. Das immer lebendige Zentrum dieser Metropole präsentiert neben Hochhäusern auch schöne Straßenzüge aus der Kolonialzeit. Zuerst fahren wir in das Mondtal, welches seinen Namen der bizarren Landschaft verdankt. Fotofreunde finden hier bestimmt ein paar tolle Motive. Später schlendern wir durch das historische Zentrum und besuchen das Folklore- und Ethnologiemuseum. Hier erfahren wir über die Problematik der in Bolivien lebenden Kulturen und bekommen einen guten Überblick über die Vielfalt des Landes. Natürlich darf das Marktviertel mit dem berühmten Hexenmarkt nicht im Programm fehlen. Hier gibt es allerlei kuriose Glücksbringer, Kräuter und Heilmittel zu sehen und zu kaufen. Haben Sie sich ein wenig anstecken lassen vom kuriosen Zauber? Sie möchten noch weiter stöbern oder weitere Teile von La Paz erkunden? Kein Problem, denn der Nachmittag steht uns zur freien Verfügung! Fragen Sie ihren Reiseleiter nach Tipps zur weiteren Gestaltung.

Optional können Sie den Nachmittag für einen Ausflug zu der Ruinenstätte Tiahuanaco nutzen (ca. 100 Euro bei einem Teilnehmer, ca. 50 Euro bei zwei Teilnehmern). Wer möchte, kann am Abend bolivianische Folklore live erleben und eine Peña besuchen. Diese Lokale sind auch bei Bolivianern sehr beliebt, es werden traditionelle Tänze bei typischer Musik aufgeführt und Live-Musik angeboten.
3 h
17
Montag | La Paz
  • freier Tag
  • Trekkingtour (opt.)
  • Mountainbiketour (opt.)
  • La Paz ungeschminkt (opt.)
Heute steht uns der Tag zur freien Verfügung. "La Paz individuell" ist das Stichwort des heutigen Tages und wir haben Zeit, die Stadt für uns selbst zu entdecken. Es gibt viel zu erkunden, wie zum Beispiel das Coca-Museum. Am Abend  wartet das Nachtleben der größten bolivianischen Stadt auf Sie. Aber Achtung, in der Höhe von La Paz kommt man beim Tanzen schnell aus der Puste.

Optional können Sie an einer Trekkingtour auf den 5.300m hohen Pico Austria teilnehmen (ca. 115 EUR für einen Teilnehmer, ca. 60 EUR bei zwei Teilnehmern). Oder möchten Sie La Paz aus allen Perspektiven kennen lernen? Wir bieten Ihnen ebenfalls alternativ die halbtägige City Tour 'La Paz ungeschminkt' an (ca. 35 EUR bei einem Teilnehmer, ca. 20 EUR bei zwei Teilnehmern). Hierbei starten Sie mit Ihrem lokalen Guide in El Alto, am Kesselrand von La Paz, und gelangen dann langsam durch die verschiedenen Stadtviertel hinunter ins Stadtzentrum. Die Abenteuerlustigen können auch eine Mountainbike-Tour auf der 'gefährlichsten Straße der Welt' nach Coroico buchen (ca. 90 EUR (100 USD) + örtliche Nationalparkgebühr). Bei dieser Tagestour stehen 64km Downhill an und von 4.600m geht es hinab auf 1.100m (Größen- und Gewichtsbegrenzung von max. 1,90 m und 90 kg).
18
Dienstag | La Paz - Oruro - Uyuni
  • Drei-Länder-Eck
  • Zugfahrt nach Uyuni
  • Ankunft in der Salzwüste
Unsere Reise führt uns heute weiter nach Süden, um genau zu sein in das Drei-Länder-Eck Bolivien-Chile-Argentinien. Am Vormittag fahren wir von La Paz mit dem Bus bis nach Oruro, wo wir am Nachmittag den Zug in Richtung Uyuni nehmen. Die Bahn verfügt über ein Bordrestaurant, in dem Sie das Abendessen einnehmen können. Erst nachts kommen wir in Uyuni an, wo wir am Bahnhof erwartet und ins Hotel gebracht werden. Uyuni ist ein kleiner Ort mit einer relativ einfachen Infrastruktur. Die Anreise nach Uyuni ist ein wenig beschwerlich, lohnt sich aber auf jeden Fall, da die Salzwüste, die am nächsten Tag auf uns wartet, wirklich ein ganz spezielles Erlebnis ist.
3 h
7 h
19
Mittwoch | Uyuni - Salar de Uyuni - San Juan
  • Salar de Uyuni
  • Einzigartige Natur der Salzwüste
  • Kakteeninsel Inkahuasi
Heute beginnen wir unsere 2-Tages-Exkursion durch eine Region, die bekannt ist für ihre riesigen Salzseen, farbigen Lagunen, Geysire, Hochlandflamingos, heißen Quellen, und vieles mehr. In Jeeps fahren wir zum Salar de Uyuni, dem größten Salzsee Südamerikas. Hier erleben wir, wie das Salz verarbeitet wird und können zudem die Künste von Salzbildhauern bewundern. Auf dem Weg über den Salzsee besuchen wir ein ganz besonderes Hotel, das komplett aus Salz erbaut wurde. Am Nachmittag erreichen wir dann die Kakteeninsel Inkahuasi, welche ein Einod des Lebens ist - es kommen nur Kakteen und Büsche mit diesen harten Klimabedingungen zurecht. Weiter geht es zur heutigen Unterkunft, die sehr einfach ist. Während Sie tagsüber in T-Shirts herumlaufen können (sofern der Wind nicht weht), ist es nachts sehr kalt (bis zu -20°C in den bolivianischen Wintermonaten Juni - August).

Während der Fahrt durch den Salar de Uyuni wird das Gepäck auf dem Dach der Jeeps transportiert und kann staubig werden.

Bei der heutigen Übernachtung können wir die Unterbringung in Einzel- oder Doppelzimmern nicht garantieren.
5 h
20
Donnerstag | San Juan - Laguna Colorada - San Pedro
  • Steintal
  • Thermalquellen
  • Atacama Wüste
  • Abschiedsessen
Früh geht es heute los und wir nähern uns einer skurrilen und sehr interessanten Vulkanlandschaft. Auf unbefestigten Wegen erreichen wir den Teil der Siloli-Wüste, welcher auch als "Steintal" bekannt ist. Winderosionen haben hier im Laufe der Zeit faszinierenden Felsformationen geschaffen, wie beispielsweise den 'Arbol de Piedra'. Im Anschluss besuchen wir die Laguna Colorada, in der Flamingos leben. Weiter geht es zu einem Vulkankrater auf knapp 5.000m Höhe. Da es sehr kalt ist, kommt es ganz gelegen, dass dieser Krater thermische Aktivitäten hat. Neben kochendem Schlamm gibt es hier einen Geysir zu bewundern. Beim anschließendem Besuch von Thermalquellen können wir uns im Wasser gemütlich aufwärmen. Wieder bei Kräften führt uns unsere Tour weiter an der Laguna Blanca und der Laguna Verde vorbei zur bolivianisch-chilenischen Grenze, wo wir unsere Fahrzeuge wechseln. Über asphaltierte Straßen fahren wir durch die Wüste Atacama in das sehr beliebte Örtchen San Pedro de Atacama (2.435m). Abends treffen wir uns zum gemeinsamen Abschiedsessen und lassen die letzten Wochen noch einmal Revue passieren.
Fahrtag
1 h
21
Freitag | San Pedro - Calama - Santiago
  • Valle de la Luna & de la Muerte
  • Santiago
Heute genießen wir noch einmal die einmalige Landschaft um San Pedro und besuchen das weltbekannte Valle de la Luna (Mondtal). Außerdem entdecken wir noch das Valle de la Muerte ('Todestal' - Achtung: wetterabhängig) und den Mirador de la Cordillera de Sal (Aussichtspunkt auf den Salzgebirgszug). Danach brechen Sie zu Ihrer letzten Station der Reise auf: Santiago de Chile. Am Flughafen verabschiedet sich Ihr Tourguide der letzten Wochen. Nachdem Sie in der chilenischen Hauptstadt gelandet sind und Ihr lokaler Guide Sie ins Hotel gebracht hat, können Sie sich am Abend auf ein spannendes Nachtleben freuen.
2 h
2 h
22
Samstag | Santiago - Valparaíso - Santiago
  • Stadtrundgang Valparaiso
  • Funiculares (Seilzugbahnen)
  • Pablo Neruda Haus
Nach dem Frühstück fahren wir in das malerischen Küstenstädtchen Valparaíso. Die Stadt, die förmlich an der Bergküste 'hängt' und aus zahlreichen Hügeln besteht, gehört zu den wichtigsten Hafenstädten Chiles und ist UNESCO Weltkulturerbe. Wir starten unseren ausgiebigen Stadtrundgang durch Valparaíso mit den 'Funiculares' (Seilzugbahnen), die als öffentliche Verkehrsmittel Personen von den unteren Stadtvierteln in die höher gelegenen transportieren und dank deren man ein tolles Panorama auf die große Bucht hat. Endlose Treppen und Gassen bilden zusammen mit der Architektur ein malerisches Labyrinth, in dem sich auch das Haus von Pablo Neruda (La Sebastiana), dem chilenischen Nationaldichter und Literatur-Nobelpreisträger, befindet. Heute ist die La Sebastiana ein Museum, welches sich dem Schaffen und den Werken des Dichters widmet. Am Abend geht es wieder zurück nach Santiago.
4 h
23
Sonntag | Santiago - Europa
  • Stadtrundgang
  • Markthalle
  • Präsidentenpalast
  • Santa Lucia Berg
Den heutige Stadtrundgang machen Sie zusammen mit Ihrem lokalen Guide und nutzen wie die Santiaguinos die öffentlichen Verkehrsmittel Metro und Bus. Sie beginnen die City Tour auf dem Mercado Central, der Markthalle der Stadt. Hier können Sie z.B. bei einem Mittagessen frischen Fisch, Meeresfrüchte und die Spezialitäten der Region probieren. Anschließend gehen Sie zu dem geschichtsträchtigen Präsidentenpalast La Moneda. Weiter geht es durch die Fußgängerzonen des Geschäfts- und Verwaltungszentrums bis zum Plaza de Armas, wo Sie das bunte Treiben beobachten können. Hier geht es in eine für Santiago typische Bar, ein 'Café con Piernas'. Anschließend wandern Sie auf den Santa Lucia Berg. Hier oben breitet sich die sechs Millionen Stadt unter Ihnen aus und Sie bekommen einen Eindruck von der enormen Größe Santiagos. Danach heißt es Abschied nehmen von Südamerika und von all denjenigen, die das Glück haben, noch ein paar weitere Tage an die Reise anhängen zu können. Über Madrid fliegen Sie zurück in Ihre Heimat.

Das Abendessen bezieht sich hierbei auf die Mahlzeit während des Fluges.

Bei Flügen mit Iberia geht der Rückflug erst am nächsten Morgen, so dass das Abendessen entfällt. Es wird dann auch erst einen Tag später wieder in Europa gelandet. Details zu den Fluginformationen finden Sie auf der 'Termine & Preise' - Seite.
Flugtag
24
Montag | Europa
  • Ankunft in der Heimat
Heute landen Sie mit südamerikanischer Lebensfreude im Gepäck auf heimischem Boden. Die vergangenen Tage und Erlebnisse bleiben hoffentlich noch lange in schöner Erinnerung! Bis hoffentlich bald wieder in Südamerika, es gibt noch viel zu entdecken! Die genauen Ankunftszeiten stehen unter Termine & Preise. Hier finden Sie auch die möglichen Abflughäfen, einfach auf die Fluginformation klicken.

Das Frühstück bezieht sich auf die Mahlzeit während des Fluges.

Optionale Leistungen zur Individualisierung

  • Einzelzimmeraufpreis | ab 449 EUR pro Person
    Für Alleinreisende bieten wir zudem die Option "Halbes Doppelzimmer". Findet sich ein gleichgeschlechtlicher Zimmerpartner ist dies kostenlos. Findet sich kein Zimmerpartner, bringen wir Sie zum halben Aufpreis im Einzelzimmer unter.
  • Allgemeine viModule
  • viModule vor der Tour
  • viModule während der Tour
  • viModule nach der Tour
 
Ihr Kontakt
viventura   hap
Melanie Rivera Diaz
Tel: +49 30 6167558-0
wochentags 9-22 Uhr
Feedback
viventura  23.09.16
Frank Wallbaum aus Wölferlingen

Unterkünfte waren zum Großteil gut, einige mäßig und eine unzumutbar (Salzherberge). Ein Höhepunkt hat den anderen abgelöst. Unser Reiseleiter Mauricio war top. Auch die Betreuung 
Reisebericht
viventura
26.11.16
Live aus Südamerika

Das gemeinsame Frühstück in dem kleinen Dorf war etwas ganz Besonderes mit frischen Pfannkuchen oder einer Art Krapfen. Anschließend erhielten wir eine Demonstration der dortigen 
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