Venezuela
Mehrtägige Bootstour zum Salto Angel
ab 2.099 EUR
viExplorer Rundreise: 22 Tage, 4-15 Teilnehmer

Karibische Strände, mysteriöse Tafelberge, dichter Dschungel und kühle Andenlandschaften: unsere Abenteuerreise führt uns quer durch Venezuela! Eine mehrtägige Einbaum-Bootstour mit den Pemon Indianern bringt uns zum höchsten Wasserfall der Welt - dem Salto Angel - inklusive Rundflug. Wir staunen am Maracaibo-See über das außergewöhnliche Catatumbo-Phänomen und beobachten die artenreiche Tierwelt in den Llanos. Im Orinoco Delta gehen wir auf Fotosafari und beobachten Brüllaffen, Flussotter und besuchen den Stamm der Warao. Unsere Reise wird gekrönt mit einem Aufenthalt an den traumhaft schönen Stränden der Karibik.
Hier finden Sie viele interessante Informationen zur Reise in unserem Blogartikel.

Wählen Sie ein Reisedatum, um hier jeden Tag mit dem passenden Datum zu versehen
1
Samstag | Caracas
  • Willkommensessen
Nachdem Sie mit Ihrem individuell gebuchten Flug in Venezuela angekommen sind, werden Sie von Ihrem Transfer erwartet und zum Hotel gebracht. Später treffen Sie auf die Gruppe: Während unseres Willkommensessens lernen wir die anderen Reiseteilnehmer näher kennen und gemeinsam sorgen wir für eine typisch lateinamerikanische, gute Stimmung.

Die Transfer-Kontaktperson unterstützt Sie vor Ort gerne um eine geführte City-Tour zu organiseren, falls Sie den Tag individuell gestalten möchten.

Allgemeine Information zum Tourablauf: Freuen Sie sich auf eine Reise mit Abenteuercharakter. Bitte beachten Sie, dass wir während einiger Tage in einfachen Unterkünften (z.T. in Hängematten) übernachten. In der Regenzeit (Mai-November) kann sich die Fahrtzeit aufgrund schlechter Straßenverhältnisse verlängern. Bitte beachten Sie die aktuellen Ein- und Ausreisebestimmungen des Landes.
1 h
2
Sonntag | Caracas - Catatumbo-Delta
  • Caracas
  • Bootsfahrt auf Maracaibosee
  • Catatumbo-Wetterleuchten
Heute Vormittag bekommen wir bei einer Stadtrundfahrt einen Eindruck von Caracas. Wir beginnen mit dem Plaza Bolivar, an dem sich ein Großteil des städtischen Lebens abspielt, danach geht es zum Panteon Nacional, gefolgt von einem Besuch des Plaza los Proceres. Nach der quirligen Großstadt ist nun Kontrastprogramm angesagt: Per Flugzeug und Bus geht es über El Vigia zum Catatumbo-Delta am Maracaibosee! Mit einem Fischerboot bahnen wir uns unseren Weg durch Mangrovenwälder, Sümpfe und offenes Wasser. Der Maracaibo-See ist das größte Süßwasserbecken in ganz Lateinamerika. Unterwegs sehen wir mit etwas Glück Brüllaffen, Leguane und zahlreiche Vögel. Eventuell können wir auch Tucuxi Delfine beobachten, die zwar zu den Meeresdelfinen gehören, aber auch im Süßwasser vorkommen. Abends übernachten wir auf einem Palafito, einem traditionellen Holzpfahlbauwerk auf dem Wasser gebaut. Bei Dämmerung, mit Geduld und Glück, sehen wir das außergewöhnliche Catatumbo-Spektakel: Wetterleuchten hoch über dem See! Das grelle Flackern, welches die Umgebung in gespenstische Silhouetten taucht, ist sehr weit entferntes Gewitter, dessen Blitze man nur am Horizont wahrnimmt, ohne den Donner zu hören. Bis heute hat noch kein Wissenschaftler erklären können, wie dieses Naturphänomen zustande kommt. Wir wünschen eine spannende Nacht.

Heute übernachten wir im Camp in einer Hängematte. Eine Unterbringung im Einzel- oder Doppelzimmer ist nicht möglich.

Schlafsäcke werden während der Reise gestellt, es bietet sich jedoch an einen Hüttenschlafsack mitzunehmen.
1 h
3 h
1 h
3
Montag | Catatumbo-Delta - Merida
  • Besuch des Pfahldorfes
  • Kaffehacienda
  • Nachtleben in Merida
Nachdem wir aus unseren Hängematten geklettert sind und nochmal die Lage unseres Übernachtungsortes (auf dem See!) bewundert haben, besuchen wir das Pfahldorf Congo. Congo ist komplett auf dem Wasser gebaut und nur mit dem Boot erreichbar. Nachdem wir wieder festen Boden unter den Füßen haben, besuchen wir auf der Rückfahrt eine Kaffeehacienda. Wir erhalten dort Einblicke in die Verarbeitung der Kaffeebohnen und es gibt sicherlich auch die Möglichkeit etwas Kaffee zu kaufen. Abends können wir uns in Merida wieder in unsere weichen Betten fallen lassen. Die Feierlustigen unter uns können natürlich auch in einer der zahlreichen Bars der Stadt ein kühles Bier trinken.
3 h
3 h
4
Dienstag | Merida
  • Wanderung im Paramo
  • Bad in heißen Quellen
  • City Tour Merida
Heute machen wir uns nach dem Frühstück auf der Transandina-Straße hinauf ins Paramo, einer oberhalb von 3.000m liegenden rauhen und kargen Vegetationszone. Die Fahrt geht vorbei an pittoresken Andendörfern bis nach Musuy. Eine steile Wanderung bringt uns zu heißen Quellen, von wo aus wir einen tollen Blick auf die schneebedeckten Gipfel haben, während wir das warme Bad genießen. Am Nachmittag wartet Merida auf uns! Während unserer City Tour besuchen wir den Plaza Bolivar und die Kathedrale. Im Anschluss können Sie auf eigene Faust das Stadtzentrum mit den vielen Sehenswürdigkeiten wie Museen, Plätzen und kleinen Geschäften kennenlernen.



 
3 h
2 h
5
Mittwoch | Merida - Apartaderos
  • Seilbahn
  • Wanderung im Paramo
Heute geht es richtig hoch hinauf! Mit der 12.550 Meter langen Seilbahn, bestehend aus vier Sektionen und einem Höhenunterschied von 3.188 Metern geht es in die Lüfte. Wir fahren von der Talstation (1.577 m) über die Zwischenstationen La Montaña (2.436 m), La Aguada(3.452 m) und Loma Redonda (4.045 m) bis zur Bergstation Pico Espejo (4.765 m). Je nach Jahreszeit kann es sein, dass wir dort oben im Schneetreiben ankommen oder eine fantastische Sicht auf die umliegende Andenlandschft haben. Wieder in Merida angekommen, geht es per Bus hinauf nach Apartaderos. Es liegt auf 3.200m inmitten des Paramos, von wo aus wir eine Wanderung zur wunderschön gelegenen Laguna Mucubaji unternehmen. Dort sehen wir auch die beeindruckende Mönchspflanze, die nur in den tropischen Anden wächst.
2 h
2 h
6
Donnerstag | Apartaderos - Rio Asequias
  • Höchste Passstraße Venezuelas
  • Fahrt in den Nebelwald
Früh am Morgen geht es per Bus höher hinauf, vorbei am Pico El Aguila (ca. 4.118m), auf der höchsten Passstraße Venezuelas bis wir schließlich das ehemalige Kloster von Los Frailes erreichen. Es liegt auf 3.200m inmitten des Paramos und wurde in ein Hotel umgebaut. Über die kurvenreiche und spektakuläre Transandina-Straße geht es durch spektakuläre Natur hinunter in den Nebelwald. Es geht vorbei an Kaffeeplantagen in die Vorandenzone, eine von Moriche-Palmen übersäte Gegend. Heute übernachten wir in einem sehr schön gelegenen River Rafting Camp. Wer Lust hat kann später noch im (kalten) Fluss baden.

Heute übernachten wir in Mehrbettzimmern. Eine Unterbringung im Einzel- oder Doppelzimmer ist nicht möglich.
4 h
7
Freitag | Rio Asequias - Cañafistola
  • Rafting oder Tubing
  • Fahrt in die Llanos
  • Tierbeobachtung
Beim Sonnenaufgang lassen wir unsere Blicke schweifen und genießen die Sicht von unserem Camp auf die höchsten schneebedeckten Gipfel Venezuelas. Dies wirkt skurril, da wir zugleich von üppigem, tropischen Regenwald umgeben sind und Vögel zwitschern hören. Nach unserem Frühstück üben wir uns im Strömungssurfen auf einem Fluss der Klasse 2 bis 3, ideal für Anfänger. Je nach Wasserstand praktizieren wir Rafting in Schlauchbooten (Juni bis November) oder Tubing (Dezember bis Mai). Anschließend machen wir uns auf in Richtung Llanos. Auf dem Weg dorthin halten wir bei jeder Möglichkeit an, um die einzigartige Fauna dieser Region kennenzulernen. Auf der Strecke begegnen wir mit großer Wahrscheinlichkeit zahlreichen Vögeln, Brillenkaimanen, Alligatoren, Wasserschweinen, vielleicht sogar einer Anaconda. Am Nachmittag erreichen wir den Gutshof, wo wir in einem für die Gegend typischen palmenbedeckten Rundbau, der hier in den Llanos 'Caney' genannt wird, untergebracht sind. Am frühen Abend starten wir einen Ausflug mit Geländefahrzeugen in die nähere Umgebung um den leuchtenden Sonnenuntergang zu genießen. Hier bekommen wir schon einen kleinen Eindruck in die Tier- und Pflanzenwelt, die wir am nächsten Tag ausführlich erkunden werden.

Heute übernachten wir in Mehrbettzimmern. Eine Unterbringung im Einzel- oder Doppelzimmer ist nicht möglich.
5 h
8
Samstag | Cañafistola
  • Tierwelt der Llanos
  • Ausflug in Geländewagen
  • Venezolanische Cowboys
Diesen Tag nutzen wir, um die Tierwelt dieser Gegend kennenzulernen. Ausflüge unternehmen wir in Jeeps und in Booten. Erfreulicherweise haben die Tiere hier keine oder nur sehr wenig Scheu vor dem Menschen, da ihnen dieser nicht als natürlicher Feind bekannt ist. Es entsteht der Eindruck, als bewege man sich in einer Welt, wo der Mensch nur eine Randerscheinung ist. Außerdem haben wir heute die Gelegenheit den Llaneros, den Bewohnern dieser Region, bei ihrer Arbeit über die Schulter zu schauen. Je nachdem was anfällt, beobachten wir das Zusammentreiben, Melken oder Marken der Rinder und können sogar eine Hilfe sein. Die heutige Nacht verbringen wir ganz nah an der Natur und können den zahlreichen, unbekannten Geräuschen der Savanne von unserer Hängematte aus lauschen.

Heute übernachten wir in Mehrbettzimmern. Eine Unterbringung im Einzel- oder Doppelzimmer ist nicht möglich.
2 h
1 h
9
Sonntag | Cañafistola - Barinas
  • Reiten in den Llanos
  • Fahrtag nach Barinas
Nach einem stärkenden Frühstück probieren wir uns im Reiten (ca. 2 Std.) und können hoch zu Roß noch die ein oder anderen Tiere erspähen. Nach unserem Abenteuer machen wir uns kurz frisch im Camp und genießen ein letztes Mittagessen in den Llanos, bevor wir . Richtung Barinas aufbrechen. Die Fahrt führt uns den restlichen Tag durch die Llanos und am Abend erreichen wir unsere Hosteria für die Nacht. 
4 h
2 h
10
Montag | Barinas - Ciudad Bolívar
  • Flug nach Puerto Ordaz
  • Fahrt nach Ciudad Bolivar
  • Sonnenuntergang in Altstadt
Mit unserem privaten Bus fahren wir von Barinas nach Barquisimeto und fliegen von dort über Caracas nach Puerto Ordaz. Ab hier geht es per Bus in die geschichtsträchtige Stadt Ciudad Bolivar. Sie wurde 1764 als Angostura gegründet und 1846 in Ciudad Bolivar zu Ehren des Freiheitskämpfers Simon Bolivar umbenannt. An einer nur 1,6km breiten Verengung des Orinoco Flusses gelegen, wurde im Jahr 1967 die erste Brücke über den Fluss gebaut. Ciudad Bolivars historisches Zentrum ist in einem sehr gutem Zustand, mit kolonialen Gebäuden und einer Kathedrale am Plaza Bolivar. Die Stadt dient heutzutage als ein wichtiger Hafen am Orinoco für die östlichen Regionen Venezuelas. Am Abend genießen wir gemütlich den Sonnenuntergang in einer Kneipe der Altstadt und lauschen, mit der Hilfe unseres Reiseleiters, den (Stammtisch-) Gesprächen über Sport und Politik der lokalen Bevölkerung.

 
2 h
5 h
11
Dienstag | Ciudad Bolívar - Canaima NP
  • Überflug Salto Angel
  • Herstellen von Handarbeiten
  • Pemon Camp
Wir fliegen von Ciudad Bolivar nach Canaima und überfliegen dabei den berühmten Salto Angel! Nach der Ankunft schwimmen wir in der Lagune von Canaima oder sehen den Pemon Indianern beim Herstellen von Handarbeiten zu. Natürlich begleitet uns dabei stets unser Reiseleiter, der immer ein paar gute Tipps fern der üblichen Reisebücher parat hat. Wenn wir Glück haben, sehen wir im Haus einer der Indianer wie sie Pfeil und Bogen für die Fischjagd oder Blasrohre per Hand herstellen. Uns werden die Materialien vorgestellt und die Herstellungsmethoden erklärt. Wir lernen mehr über die Eigenschaften der verschiedenen Holzsorten, Fasern und Harze.

Gepäckinfo: Auf dem heutigen Cessnaflug gibt es ein Gepäcklimit von 10kg. Daher packen Sie bitte für die nächsten fünf Tage im Canaima Nationalpark alle notwendigen Dinge in einen kleineren Rucksack. Das restliche Gepäck wird im Hotel in Ciudad Bolivar verwahrt.

 
1 h
1 h
12
Mittwoch | Canaima NP - El Arenal
  • Einbaumfahrt mit Pemon Indianerm
  • Angeln in Arenal
  • Baden im Fluss
Heute brechen wir zu unserer dreitägigen Einbaumfahrt in der Begleitung von Pemon Indianern auf. Es geht den Rio Carrao drei Stunden flussaufwärts bis zu unserem Camp in Arenal, teilweise über Stromschnellen. Vom Camp aus haben wir Aussicht auf den sich aus dem Urwald erhebenden Wey-Tafelberg. Tukane, Amazonen und Aras überqueren die Flussufer. Im warmen Wasser des Rio Carrao kann nach Anweisung unseres Reiseleiters gebadet werden. Wer will, kann sich im Angeln versuchen, zusammen mit einem unserer indianischen Begleiter. Des Weiteren führt ein Pfad in den angrenzenden Urwald, den man gefahrlos zur Beobachtung der Flora und Fauna begehen kann. 

Heute übernachten wir im Camp in einer Hängematte. Eine Unterbringung im Einzel- oder Doppelzimmer ist nicht möglich.
3 h
13
Donnerstag | El Arenal - Salto Angel
  • Einbaumfahrt zum Salto Angel
  • Wanderung
Wir fahren zwei bis drei Stunden von El Arenal nach Salto Angel. Nach unserer Ankunft machen wir eine 1,5-stündige Wanderung zu einem Aussichtspunkt, von dem der Wasserfall zum Greifen nahe erscheint. Wir übernachten in einem Camp in der Nähe des Salto Angels. Wie die Nacht zuvor schlafen wir in Hängematten mit Moskitonetzen.
3 h
14
Freitag | Salto Angel - Canaima NP
  • Lagune von Canaima
  • Salto el Sapo
Wir fahren im Einbaum ca. fünf Stunden von Salto Angel zurück nach Canaima. An der Lagune von Canaima besuchen wir den "Salto El Sapo", ein 100m breiter Wasserfall, der hinterlaufen werden kann - ein einmaliges Erlebnis.  Der Fluss "Rio Carrao", der an dieser Stelle schon zu einem immensen Fluss von beträchtlicher Breite und Tiefe herangewachsen ist, stürzt hier über verschiedene Wasserfälle in die Lagune. Man kann ohne weiteres an den schneeweißen Sandstränden baden. Wir übernachten heute in einem kleinen, einfachen Camp in Zimmern mit eigenem Bad in der Nähe der Lagune.

Von Februar bis Juni kann es vorkommen, dass der Wasserstand des Churun Flusses so niedrig ist, dass wir es nicht schaffen, zum Salto Angel zu gelangen. Wir werden das jedoch erst wissen, nachdem wir mindestens bis zum frühen Nachmittag versucht haben unseren Einbaum mehrere Male, über die im niedrigen Wasser befindlichen Steine, zu schieben. In diesen Extremfall kehren wir nach Arenal zurück und übernachten noch einmal in unserem Camp von gestern.
5 h
15
Samstag | Canaima NP - Ciudad Bolívar
  • Stadtführung in Ciudad Bolivar
  • Bootsausflug auf dem Orinoco Fluss
Unser heutiges Ziel ist Ciudad Bolivar. Je nach Verbindung fliegen wir direkt nach Ciudad Bolivar oder über Puerto Ordaz, ab dort dann per Privattransfer nach Ciudad Bolivar. Hier warten neben unserem Gepäck auch eine Stadtführung, mit dem gut erhaltenen Stadtzentrum um den Plaza Bolivar und der Kathedrale, auf uns. Rundherum reihen sich die historischen Gebäude der Kolonialzeit aneinander, durch die sich kleine Gassen schlängeln. Entdeckerfeeling kommt auf, während wir zwischen den Häusern schlendern. Anschließend machen wir einen Bootsausflug auf dem Orinoco Fluss. Vom Boot aus können wir auf die Altstadt von Ciudad  Bolivar blicken, während wir Ausschau nach Süßwasserdelfinen halten, die immer wieder zum Luftholen zur Wasseroberfläche kommen. Nach ca. zwei Stunden geht es zurück zum Ufer und anschließend in unsere Unterkunft.
1 h
1 h
16
Sonntag | Ciudad Bolívar - Orinoco
  • Cachamay Wasserfälle
  • Orinoco Delta mit Tierbeobachtung
Über Puerto Ordaz fahren wir weiter zum artenreichen Orinoco Delta. Auf dem Weg machen wir Halt bei den Cachamay Wasserfällen. Das Delta ist die Heimat der Warao Indianer, das der Stamm seit mindestens 9.000 Jahren besiedelt. Im Delta angekommen, beginnen wir unsere Tour in der Nähe von Maturin. Leider ist die artenreiche Region, durch Erdölbohrungen gefährdet. Um zum Camp zu gelangen, steigen wir in ein Boot um, denn dieser Ort ist nicht auf dem Landweg erreichbar. Da die Nacht schon hereingebrochen ist, nutzen wir die Gelegenheit und machen uns, mit Stablampen ausgerüstet, auf die Suche nach reflektierenen Kaimanaugen. Über den Orinocofluss erreichen wir nach der Taschenlampen-Safari unsere Unterkunft. Frisch im Camp gestärkt, genießen wir gemeinsam in der nächtlichen Geräuschkulisse der Kröten den Abend.

Heute übernachten wir im Camp im Mehrbettzimmer. Eine Unterbringung im Einzel- oder Doppelzimmer ist nicht möglich.
1 h
4 h
17
Montag | Orinoco
  • Orinoco
  • Artenreiche Tierwelt
  • Kanufahrt
  • Stamm der Warao
Neben Lurchen und Fröschen beobachten wir heute mit etwas Glück Tucane, Brüllaffen und Kapuzineräffchen. Wir bewegen uns schon wie selbstverständlich in unseren kleinen Kanus. Auf einem Nebenarm des Flusses, wo das Wasser flacher ist, paddeln wir weiter in die Wildnis. Wir lassen uns treiben und vielleicht sehen wir sogar eine Flussotterfamilie. Die Nester können vom Boot aus beobachtet werden, da die Eingänge über der Wasserlinie liegen. Auch der Stamm der Warao lebt hier in Hütten an den Flussufern. Die Warao leben von dem, was der Urwald und der Fluss ihnen bietet. Alles wird von Hand hergestellt, sowohl die kleinen Kunstgegenstände als auch die Hängematten aus Palmenfasern. Diese Hängematte ist übrigens auch das einzige Möbelstück der Warao. Am Nachmittag kehren wir zurück ins Camp. Auf dieser Strecke sehen wir häufig Flussdelfine, die zum Luft holen immer wieder an die Wasseroberfläche kommen. Während unserer Fahrt haben wir die Möglichkeit ein wenig zu angeln, denn Fische gibt es hier reichlich.

Heute übernachten wir im Camp im Mehrbettzimmer. Eine Unterbringung im Einzel- oder Doppelzimmer ist nicht möglich.
3 h
18
Dienstag | Orinoco - Rio Caribe
  • Karibikküste
  • Halbinsel Paria
  • Traumstrand
Nach dem Frühstück fahren wir nochmal mit dem Boot durch Mangroven bis zu unserem Ausgangshafen. Danach verlassen wir endgültig die Gegend um Caripe und fahren durch einen Gebirgstreifen Richtung Karibikküste. Nach ein paar Stunden erreichen wir die schöne Halbinsel Paria, umschlossen von klarem, blauen Wasser. Hier können wir uns an schönen Stränden in die Wellen stürzen und uns richtig ausruhen. Zurück in unserer Posada wartet das Abendessen auf uns. Bei einer gemütlichen Mahlzeit genießen wir den Sonnenuntergang über dem karibischen Meer und lassen die letzten Tage noch mal in Gedanken Revue passieren.
5 h
19
Mittwoch | Rio Caribe
  • Freier Tag
  • Strandspaziergänge (opt.)
  • Kakaoplantage (opt.)
Der heutige Tag steht uns zur freien Verfügung. Wir lassen die Seele baumeln und verbringen die meiste Zeit des Tages am Strand, der zu Spaziergängen oder auch Freizeitsportmöglichkeiten wie Frisbee oder Ballspielen einlädt. 

Optional gibt es in der Umgebung einsame Sandstrände, Thermalquellen und Kakaoplantagen, die mit unserem Tourbus oder zu Fuß schnell erreichbar sind.
20
Donnerstag | Rio Caribe - Cumana
  • Entspannen
  • Besuch einer Kakaohacienda
  • Cumana
Vormittags bleibt uns noch Zeit den Strand zu genießen oder in der netten Gartenanlage des Hotels zu lesen. Gegen Mittag brechen wir nach Cumana auf. Auf dem Weg nach Cumana kehren wir in eine Kakaohacienda ein. Hier sehen wir, wie der rohe Kakao zu köstlicher Schokolade verarbeitet wird.

Während unserer Fahrt auf der Küstenstraße haben wir Gelegenheit Fotos zu machen, bevor wir am späten Nachmittag unsere Posada erreichen. Nach unserer Ankunft in Cumana fahren wir zum Bootshafen, wo zahlreiche Yachten liegen. Hier können wir uns die Beine vertreten oder ein Eis essen, bevor wir gemeinsam zu Abend essen.
3 h
21
Freitag | Cumana - Mochima - Cumana
  • Karibikstrand Playa Blanca
  • Schnorcheln & Delfine
  • Abschiedsessen
Nach dem Frühstück fahren wir zum Karibikstrand von Playa Blanca, inmitten des Nationalparks Mochima. Nur ein paar Minuten von der Posada entfernt, geht es per Boot zu diesem unbewohnten Strand. Dort verbringen wir den ganzen Tag, mit der Möglichkeit zum Schnorcheln und Relaxen. Am Abend schippern wir, mit etwas Glück begleitet von Delfinen, zurück nach Cumana. Am letzten gemeinsamen Abend essen wir in einem der einfachen, aber gemütlichen Restaurants und blicken auf die vielen schönen Momente der gemeinsamen Zeit zurück. 
2 h
2 h
22
Samstag | Cumana - Caracas
  • Abschied
Heute heißt es voneinander Abschied nehmen! Wir fliegen zurück nach Caracas. Falls Sie für heute Ihren individuellen Flug gebucht haben, wünschen wir eine gute Heimreise!

 
1 h
1 h

Optionale Leistungen zur Individualisierung

 
Ihr Kontakt
viventura  anita schneider
Anita Schneider
Tel: +49 30 6167558-0
wochentags 9-22 Uhr
Feedback
viventura  25.04.16
Daniel H.

Venezuela ist ein beeindruckendes Land: Beeindruckend reich an wunderschöner Natur und beeindruckend arm an Geld und politischer Einsicht (letztere führt z.B. dazu, dass sich die 
Reisebericht
viventura Puerto Ordaz
04.12.16
Live aus Südamerika

Heute fahren wir zum Orinoco Delta. Auf den Weg halten wir im Cachamay Park.
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