Kolumbien Pazifik
Quelle der Lebenslust
viExplorer Rundreise: 23 Tage, 6-15 Teilnehmer

Unsere Reise viExplorer Kolumbien ist eine 23-tägige Tour, während der wir Anden, Regenwald, Pazifik und Karibik bereisen! Wir beginnen in der lebhaften Metropole Bogota. Im Anschluss reisen wir nördlich über Zipaquira mit seiner Salzkathedrale ins koloniale Villa de Leyva. In Medellin fahren wir mit der Seilbahn und erfahren mehr über die Stadt des ewigen Frühlings. Ein absolutes Highlight ist Nuqui, an der Pazifikküste. An diesem besonderen Ort, umgeben von kilometerlangen, feinen Sandstränden und dem Dickicht des Dschungels können wir uns erholen und zwischen Jul. - Okt. sogar Wale beobachten. Diese Tage machen die Reise sehr entspannt. In der Kaffeezone lernen wir auch viel über den Kaffeeanbau in Kolumbien und erleben den kompletten Kaffeeprozess von der Bohne am Strauch bis hin zum Kaffee in der Tasse. Weiter geht es über die Tatacoa Wüste nach San Agustin mit seinen mystischen Statuen. Der traumhafte Nationalpark Tayrona und das koloniale Schmuckstück Cartagena, wo wir auch genug Zeit zur freien Verfügung haben, runden diese Highlight-Reise schließlich ab.

Wählen Sie ein Reisedatum, um hier jeden Tag mit dem passenden Datum zu versehen
1
Freitag | Europa - Bogota
  • Transatlantikflug nach Kolumbien
Heute fliegen Sie nach Bogota. Standardmäßig fliegen wir ab Frankfurt. Während des Buchungsprozesses haben Sie aber die Möglichkeit einen anderen Flughafen gegen Aufpreis zu buchen.

Die angegebene Mahlzeit bezieht sich auf das Essen im Flugzeug.

Hinweis zu dieser Reise: Kolumbien ist ein großes Land, daher sind an manchen Tagen einige Kilometer im Bus zurückzulegen. Dessen sollte sich jeder Teilnehmer bewusst sein.
Flugtag
2
Samstag | Bogota
  • Monserrate
  • La Candelaria
  • Sozialprojekt
Nach dem Frühstück begeben wir uns auf eine City-Tour, die wir am 3.152m hohen Hausberg Monserrate beginnen. Hier oben haben wir eine wunderbare Aussicht auf die Metropole. Wir besuchen die Altstadt Bogotas: Die Viertel "Germania" und "La Candelaria" sowie der Hauptplatz Plaza Bolivar bergen viele architektonischen Schätze. Wir besichtigen prächtige Kolonialhäuser und besuchen das Goldmuseum. Obwohl die hier ausgestellten Schätze nur ein Bruchteil dessen sind, was die spanischen Eroberer eingeschmolzen und mitgenommen haben, geben sie doch ein gutes Zeugnis über die hohe Kunstfertigkeit der indianischen Goldschmiede ab. Am frühem Nachmittag fahren wir weit in den Süden Bogotas, dort wo durch Landflucht illegal erbaute Wohnviertel entstanden sind. Wir besuchen das Umwelt- und Sozialprojekt "Exito Verde". Diese Stiftung möchte den Menschen im Stadtteil Ciudad Bolivar das Recyceln näher bringen. Während unseres Willkommen-Abendessens lernen wir uns besser kennen nach unserem ersten gemeinsamen Tag in Kolumbien.
3 h
4 h
3
Sonntag | Bogota - Villa de Leyva
  • Fahrrad-Tour durch Bogota
  • Künstlermarkt
  • Kolonialdorf Villa de Leyva
Wir starten den heutigen Tag sportlich und machen es den Bogotanern nach. Am Plaza Bolivar steigen wir auf den Drahtesel und erkunden so die Straßen Bogotas. Wir werden unterwegs nicht nur die Gelegenheit zum Naschen an den verschiedenen Verkaufsständen haben, sondern auch die kolumbianische Lebensfreude hautnah bei einem Aerobic-Kurs erleben. Mitmachen muss dabei natürlich niemand, auch das Zuschauen macht Freude. Wir beenden die Tour gegen Mittag im Stadtteil Usaquen, wo wir über den Floh- und Künstlermarkt schlendern. Wir setzen unsere Reise mit dem Bus bis nach Villa de Leyva fort. Villa de Leyva ist ein kleines Dorf mit knapp 10.000 Einwohnern - ein kolumbianisches Nationalmonument, mit kopfsteingepflasterten Gassen und kolonialen Häusern, ganz als ob die Zeit stehen geblieben wäre.
4 h
3 h
1 h
4
Montag | Villa de Leyva
  • Reitausflug
  • Fossilienmuseum
  • Ortsbesichtigung Villa de Leyva
Nach dem Frühstück geht es in die Umgebung von Villa de Leyva - und zwar hoch zu Ross! Durch eine eindrucksvolle Landschaft, an blauen Lagunen vorbei, in immer karger werdende Wüsten, reiten wir zu präkolumbianischen Zeugen ihrer Zeit. Im Fossilienmuseum bekommen wir einen Eindruck, wie es vor Millionen von Jahren in der Umgebung ausgesehen hat. Wer noch ein typischen Mittagessen - corrientaso - genießen möchte, kann dies tun bevor wir auf eigene Faust durch die engen Gassen wandeln. Dabei erleben wir das einzigartige Flair von Villa de Leyva und besichtigen einige seiner kolonialen Schätze.

Diejenigen die heute nicht reiten möchten, können auch per Fahrrad fahren.
3 h
5
Dienstag | Villa de Leyva - Zipaquira - Medellin
  • Besuch einer Töpferwerkstatt
  • Salzkathedrale von Zipaquira
  • Flug nach Medellin
Eine halbstüdige Fahrt entfernt von Villa de Leyva liegt die Ortschaft Raquira. Dieses Muisca-Wort bedeutet "Stadt des Tons" oder "Ort aus Lehm". Die Tradition der Töpferei wird hier also schon seit vorspanischen Zeiten gepflegt. Wir besuchen eine Töpferei und lassen uns in die Kunst einweisen. Unsere Fahrt führt uns durch immer grüner werdende Landschaften über die Hochebenen des heiligen Sees Fuquene bis nach Zipaquira. Hier gewannen bereits die Muiscas Salz, welches sie z.B. gegen Gold tauschten. Noch heute wird hier Salz abgebaut und in einem der stillgelegten Schächte der Mine befindet sich die größte Untertagekathedrale der Welt, eine Begegnung mit der Interpretation des Christentums durch indianisch geprägte Minenarbeiter. In Bogota nehmen wir unseren Flug nach Medellin und packen dort für die nächsten Tage am Pazifik um.
5 h
2 h
1 h
6
Mittwoch | Medellin - Nuqui
  • Kurzer Flug an den Pazifik
  • Urwaldlodge
Heute fliegen wir in einer Propellermaschine in Richtung des 3000-Seelen-Dorfes Nuqui. Wir genießen den spektakulären Flug über die Anden, hinunter in eine der unerschlossensten Küstenregionen des tropischen Amerikas. Die kolumbianische Pazifikküste gehört zu den artenreichsten Gebieten der Welt. In Nuqui erwarten uns bereits die Mitarbeiter der Lodge. Auf einem kleinen Spaziergang vom Flughafen zum Hafen bekommen wir einen ersten Einblick über das kleine Dorf. Mit einem Boot geht die Fahrt südwärts weiter parallel zur Küste bis zur Urwaldlodge. Diese liegt direkt auf einer kleinen Anhöhe am Pazifik mit kilometerlangen, feinen Sandstränden und dichtem tropischen Regenwald dahinter. Am späten Nachmittag können wir erste Erkundungen in der Umgebung machen und vor allem den Strand genießen! Übrigens, die Unterkunft in Nuqui, in der wir die nächsten Nächte schlafen, wurde 2011 vom Reisemagazin National Geographic Traveler als zweitbestes Hotel in Kolumbien gewählt.

Aufgrund der limitierten Stauräume in den kleinen Flugzeugen, müssen wir für die nächsten Tage packen. Pro Person sind 20kg (10kg Hand- und 10kg aufgegebenes Gepäck) erlaubt. Das restliche Gepäck wird im Hotel in Medellin verwahrt.

Informationen zu den Mahlzeiten in Nuqui: Die Hauptmahlzeiten basieren immer auf frischem Fisch. Bitte geben Sie bei Buchung an, falls Sie keinen Fisch essen.

In Nuqui übernachten wir in Mehrbettzimmern. Eine Unterbringung im Einzel- oder Doppelzimmer ist nicht möglich.
1 h
1 h
1 h
7
Donnerstag | Nuqui
  • Thermalquellen
  • Tauchen im Pazifik (opt.)
  • Walbeobachtung (opt.)
Am heutigen Vormittag machen wir einen Strandspaziergang zum nahe gelegenen afro-kolombianischen Dorf Termales. Nicht weit davon entfernt befindet sich eine natürliche Thermalquelle - warme schwefelhaltige Quellen neben einem erfrischenden Waldflüsschen, beide laden zu einem Entspannungsbad ein - die Wahl ist Ihre! Anschließend können wir den Tag an den Traumstränden verbringen. Die Pazifikküste Kolumbiens gehört zu den ursprünglichsten Orten des Kontinents und bezaubert uns mit einzigartigem Flair.

Optional besteht am Nachmittag die Möglichkeit im Pazifik zu Schnorcheln oder Surfbretter auszuleihen. In der Zeit von Juli bis Oktober besteht sogar die Möglichkeit Wale zu beobachten! Vor Ort kann eine fakultative Bootsfahrt hinaus zu den Walen organisiert werden.
2 h
8
Freitag | Nuqui
  • Urwaldexpedition
  • Erholen am Strand
Wir starten eine 4-stündige Wanderung durch den dichten Dschungel. Gleich zu Beginn wird der Weg stetig steiler. Unser lokaler Guide erklärt uns während der Wanderung Wissenswertes über die verschiedenen Pflanzen, die wir am Wegesrand sehen. Mit ein wenig Glück können wir sogar Brüllaffen, Weißschulterkapuziner, farbenfrohe Tukane und - teilweise giftige - Frösche sehen. Aber keine Sorge - unser Guide hat einen geschulten Blick! Zurück geht es entlang und durch einen Fluss. Den Nachmittag nutzen wir zum Erholen und Relaxen in der Lodge oder am Strand, der sich direkt vor der Lodge befindet. Wer noch unternehmungslustig ist, kann gegen einen Aufpreis ein Surfbrett, ein Kajak oder Windsurf-Ausrüstung mieten.

Durch die hohe Luftfeuchtigkeit und einen steilen Anstieg auf dem Weg, ist die Wanderung verhältnismäßig anstrengend. Bei Regen kann der Weg matschig und auch rutschig sein. Bei Herz- und Kreislaufproblemen sollte dies bedacht werden.
4 h
9
Samstag | Nuqui - Medellin
  • Flug nach Medellin
  • Metro & Seilbahn
  • Botero Figuren
Nach dem Frühstück heißt es Abschied nehmen vom Pazifik. Mit dem Boot geht es entlang der Küste zurück nach Nuqui und unterwegs sehen wir mit etwas Glück Delfine. Am Nachmittag treffen wir in Medellin, der Stadt des ewigen Frühlings ein. Da die Flugzeiten auch vom Wetter abhängen, kann die Ankunftszeit variieren. Bei einer Stadtführung erfahren wir viel über die Geschichte und Gegenwart von Medellin. Dabei darf auf keinen Fall die Besichtigung der "Dicken" von Fernando Botero, einem der bedeutendsten kolumbianischen Künstler, fehlen. Hoch hinaus geht es mit der Metro, der einzigen Hochbahn Kolumbiens, und der Seilbahn, eine perfekte Gelegenheit um weitere Eindrücke der Stadt zu sammeln und etwas über die berüchtigten Kommunen sowie ihrer Integration in die Stadtgemeinde zu lernen. Die Stadt ist im Aufbruch und wurde deshalb zu Recht 2013 zur innovativsten Stadt der Welt gekürt.
1 h
1 h
4 h
10
Sonntag | Medellin - Alcala
  • Grab von Pablo Escobar
  • Übernachtung in typischer Kaffeefinca
Unser Tag heute führt uns aus der Stadt des ewigen Frühlings in die sogenannte Kaffeezone. Auf dem Weg Richtung Süden legen wir einen Zwischenstopp am Grab des berüchtigten Pablo Escobars ein. Mit dem Bus geht es weiter und wir haben noch einen langen Fahrttag bis zur Kaffeefinca bei Alcala vor uns. Hier können wir Wäsche waschen und uns auf zwei Tage ohne längere Fahrten und vielen Aktivitäten freuen. Am späten Nachmittag erreichen wir die Finca, wo wir die frische Luft und den Duft der gerösteten Kaffeebohnen genießen können. Natürlich lädt auch noch ein frischer "Tinto", wie die Kolumbianer ihren schwarzen Kaffee nennen, zum Verkosten ein.
6 h
11
Montag | Alcala
  • Kaffee-Herstellungsprozess
  • Erholung auf der Finca
  • Canopy Tour (opt.)
Kaffee ist eines der wichtigsten Exportprodukte Kolumbiens und seine herausragende Qualität ist auch in Deutschland bekannt. Auf unserer Kaffeefinca haben wir die Möglichkeit bei schöner Aussicht das beliebte Getränk nicht nur selbst zu kosten sondern auch zu sehen wie der Kaffee in die Tasse kommt. Wir erleben hautnah den gesamten Kaffee-Herstellungsprozess. Das Pflücken in den Hügeln und das anschließende Rösten und Mahlen der Bohnen wird uns faszinieren. Zum Schluß darf eine gute Tasse Kaffee nicht fehlen. Der restliche Tag steht zur freien Verfügung.

Optional können Sie am Nachmittag an einer Canopy Tour in der Nähe der Finca teilnehmen und an langen Seilen gleitend über die Kaffeeplantage fliegen.
2 h
12
Dienstag | Alcala - Salento
  • Salento
  • Wachspalmenpark
  • Wanderung im Valle Cocora
Wir fahren durch die Kaffeezone nach Salento, von wo aus sich das Cocora-Tal erstreckt. Bekannt ist das "Valle de Cocora" durch die dort vorkommende Wachspalme, die 1985 zum Nationalbaum Kolumbiens erklärt wurde. Wir machen eine Wanderung, die ca. vier Stunden (kann aber auch abgekürzt werden) dauert und bis zum Bergnebelwald hinauf führt. Am späteren Nachmittag können wir Salento auf eigene Faust entdecken. Salento ist eines der schönsten Dörfer Kolumbiens. In einer kleinen Werkstatt dürfen wir unsere Phantasie freien Lauf lassen und selbst Souvenirs herstellen: Armbänder, Ketten, Schlüsselanhänger und vieles mehr.

Optional kann jeder, der es am Abend noch "knallen" lassen möchte, das Tejo-Spiel ausprobieren, eine der ursprünglichsten Traditionen Kolumbiens.
2 h
4 h
13
Mittwoch | Salento - Tatacoa - Rivera
  • Bergpass La Linea
  • Tatacoa Wüste
  • Entspannen in Thermalquellen
Heute geht es hoch hinaus! Vor uns liegt der Bergpass 'La Linea' auf ca. 3.300m Höhe. Da nur schlecht überholt werden kann, schiebt sich der Verkehr Stoßstange an Stoßstange hinter den schleppenden Lkws her. Das gibt den ansässigen Kindern die Möglichkeit, sich von den Brummis die Strecke in ihren "Seifenkisten" hochziehen zu lassen und vom höchsten Punkt zurück ins Tal zu düsen. Über diese wagemutigen Kinder wurden bereits zahlreiche Fernseh-Reportagen gedreht. Gegen frühen Nachmittag erreichen wir Neiva und haben etwas Zeit uns frisch zu machen. Danach startet unsere Tour in die Wüste. Die Tatacoa-Wüste war einmal Teil eines Meeres und wurde von gewaltigen prähistorischen Tieren bevölkert. Heute ist sie von Gräben und Kanälen durchzogen und erinnert an eine Mondlandschaft. Die Schattenspiele der Sonne, die großen Kakteen und der brausende Wind machen den Reiz der Landschaft aus. Nach zweistündiger Fahrt erreichen wir am Abend unser heutiges Ziel, den Ort Rivera. Hier essen wir zu Abend und wer mag besucht später noch die Thermalquellen, es gibt drei verschiedene Temperaturen.
7 h
14
Donnerstag | Rivera - San Agustin
  • Archäologisches San Agustin
  • Grabstätte & Hunderte Steinskulpturen
Wir fahren entlang des Rio Magdalena, dem größten Fluss des Landes bis nach San Agustin, dem archäologischen Zentrum Kolumbiens. Hier liegt eine der wichtigsten, eindrucksvollsten und unerforschtesten Ausgrabungsstätten Südamerikas. In San Agustin hinterließ eine weit entwickelte Kultur monumentale Grabstätte und Hunderte von Steinskulpturen der Nachwelt. Diese Hochkultur hatte ihren Hauptsitz hier in den Anden, unweit der Höhenlagen der Paramos, wo die wasserreichsten Flüsse des Landes, der Rio Magdalena, Rio Cauca und Rio Caqueta entspringen. Nach der Ankunft am Mittag bei unserem Schweizer Gastgeber, erkunden wir den archäologischen Park. Der Nachmittag steht ganz im Zeichen einer ausführlichen Besichtigung des archäologischen Parks von San Agustin, der zwei Kilometer hinter dem Dorf beginnt.
5 h
4 h
15
Freitag | San Agustin
  • Ausritt zur Chaquira Schlucht
  • Fundstelle El Tablon
Am Vormittag machen wir einen Ausritt und entdecken die Umgebung. Unsere Route führt uns hinaus aus dem Dorf zu dem einstigen Vulkan La Pelota, Fundstätte der heute noch farbigen Figuren. Weiter geht es zur Chaquira Schlucht, in der hoch über dem Magdalena Tal Standbilder in den Fels geschlagen wurden. Bei gutem Wetter reiten wir bis zur Fundstelle La Tablon, an der es noch farbige Figuren zu sehen gibt. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung.

Optional können verschiedene Aktivitäten unternommen werden. Für die Geschichtsinteressierten bietet sich ein Ausflug zum archäologischen Park San Jose de Isnos an - es ist die wichtigste Fundstelle, die außerhalb San Agustins liegt. Wer vom Reiten nicht genug bekommen konnte, kann den Nachmittag hoch zu Ross verbringen oder sich beim Raften in die Fluten des Rio Magdalena stürzen. Ihr Reiseleiter unterstützt Sie gerne bei der Organisation.

Diejenigen die nicht reiten möchten, können vor Ort den Ausflug gegen einen kleinen Aufpreis per Auto machen. Ab einer Person: 40 EUR p.P.; ab zwei Personen: 22 EUR p.P.; ab drei Personen 15 EUR p.P.; ab vier Personen: kostenlos.
4 h
16
Samstag | San Agustin - Santa Marta
  • Flug nach Santa Marta
Wir fahren nach Neiva um den Flieger über Bogota nach Santa Marta zu nehmen. In Bogota haben wir ein paar Stunden Aufenthalt und Zeit etwas zu essen. Santa Marta war der erste spanische Verwaltungssitz auf dem amerikanischen Festland und wurde 1525 von Rodrigo de Bastidas gegründet. Gegen Abend erreichen wir endlich die Karibikküste! Wir können noch eine Runde durch die Altstadt drehen und von hier aus auch bequem zur Bucht spazieren.

Heute Abend packen wir für die nächsten zwei Tage im NP Tayrona. Das große Gepäck wird in Santa Marta verwahrt und auf dem Weg nach Cartagena an Tag 19 abgeholt.
5 h
2 h
17
Sonntag | Santa Marta - NP Tayrona
  • Wanderung im NP Tayrona
  • Zwei Wanderungen zur Auswahl
  • Relaxen am Strand
Heute geht es früh raus, denn nur so können wir die Mittagshitze für unsere Trekking-Tour im Nationalpark Tayrona vermeiden. Wir fahren etwa 40 Minuten bis zum Tayrona Nationalpark. Von einem kleinem Dorf geht es durch das Hinterland des Nationalparks zum Pueblito, einer ehemaligen Indianersiedlung, die lange vergessen war. Pueblito ähnelt der bekannten Ciudad Perdida, allerdings ist sie kleiner. Etwa 800 Familien sollen einmal hier gelebt haben. Bei der Wanderung passieren wir das Dorf kurz. Vom Pueblito ist es eine gute Stunde bis zum karibischen Meer. Kaum angekommen nehmen wir erst einmal ein Bad und relaxen am Strand, bevor wir unseren zweistündigen Weg zum Campingplatz fortsetzen. Dabei kommen wir an verschiedenen Buchten oder gehen durch den Wald. Diese Wege machen den Park für Natur- und Strandliebhaber zu einem absolutes Highlight, denn die Farbenspiele aus türkisfarbenen Wasser, weißem Sandstrand und dem saftig grünen Hinterland sind einmalig. 

Der Weg zum Pueblito ist anspruchsvoll und verlangt Trittsicherheit. Auch das schwül-feuchte Klima kann anstrengend sein. Die Laufzeit beträgt insgesamt ca. sieben Stunden.


Wer diese Wanderung nicht mitmachen möchte, kann am Strand Cañaveral bleiben und von hier eine knapp zweistündige Wanderung durch einfacheres Gelände bis zum Treffpunkt in Cabo San Juan machen bevor es auf gleichem Weg und mit der restlichen Gruppe zurück geht. Die Laufzeit bei der kürzeren Variante nach Cañaveral beträgt insgesamt ca. vier Stunden.

Heute übernachten wir im Zelt. Eine Unterbringung im Einzel- oder Doppelzimmer ist nicht möglich.
7 h
2 h
18
Montag | NP Tayrona
  • Freizeit
Der heutige Tag steht zur freien Verfügung. Wir können im Tayrona Nationalpark einen weiteren vollen Tag die traumhaften Strände genießen. Am Sandstrand und in den kleinen Lokalen am Meer lassen wir die Seele baumeln. Wer Angst hat Langeweile zu bekommen, sollte beruhigt sein: Eine Vielzahl an Wanderwegen, Reste der Tayronakultur und Wasseraktivitäten laden zum Erleben ein. Unser Reiseleiter gibt gerne Tipps wie man die freie Zeit in diesem Karibikparadies verbringen kann. Eine weitere Nacht unter - hoffentlich - klarem Sternenhimmel wartet auf uns.

Heute übernachten wir im Zelt. Eine Unterbringung im Einzel- oder Doppelzimmer ist nicht möglich.
19
Dienstag | NP Tayrona - Cartagena
  • Fahrt nach Cartagena
  • Altstadt von Cartagena
  • Cocktail auf der Stadtmauer im Café del Mar
Ein letztes Erwachen mit dem Blick auf die Karibikstrände des Nationalparks und ein letztes Frühstück im Paradies. Wir brechen auf nach Cartagena, wo wir am späten Nachmittag ankommen - eines der Highlights Südamerikas. Die farbenfrohe Altstadt ist von meterhohen Befestigungsmauern umgeben. Cartagena ist anders als jede andere Stadt Kolumbiens: ein Schmelztiegel aus Kolonialstilhäusern, karibischem Flair und afrikanischem Einfluss. Von der Stadtmauer aus, genießen wir im berühmten "Café del Mar" den Sonnenuntergang und den einen oder anderen Cocktail.
6 h
1 h
20
Mittwoch | Cartagena
  • Historische Altstadt
  • Burg San Felipe
  • Kloster La Popa
Nach einem Frühstück in den warmen Tropen lernen wir die Geheimnisse Cartagenas kennen. Die koloniale Altstadt, die von einer insgesamt elf Kilometer langen Befestigungsanlage umgeben ist, bietet unzählige historische Bauten. Von der beeindruckenden Festung San Felipe - sie liegt auf einem Hügel vor der Altstadt - haben wir einen großartigen Blick auf die Stadt und das karibische Meer. Ebenso vom Convento de la Popa, einem Konvent der augustinischen Bettelmönche, welches 1607 gegründet und vom Papst Johannes Paul II. 1986 besucht wurde, bieten sich tolle Fotomotive. Der heutige Nachmittag steht zur freien Verfügung. Wer von uns das Nachtleben genießen möchte, sollte die Diskothek "Tu Candela" besuchen - dies ist aber nicht der einzige Ort zum Feiern in Cartagena.
4 h
1 h
21
Donnerstag | Cartagena
  • Cartagena auf eigene Faust
  • Islas del Rosario (opt.)
  • Abschiedsessen
Den heutigen Tag können wir auf eigene Faust gestalten. Ein Spaziergang durch die koloniale Altstadt, Baden im karibischen Meer oder einfach nur die einmalige Atmosphäre Cartagenas erleben - Sie haben die Wahl. Abends treffen wir uns dann wieder und lassen bei unserem Abschieds-Abendessen die Reise ausklingen.

Optional können Sie heute einen Tagesausflug zum Inselarchipel Islas del Rosario vor Ort buchen (ca. 25 EUR).
22
Freitag | Cartagena - Bogota - Europa
  • Heimflug
Je nach Flugverbindung haben wir den Vormittag noch zur Verfügung, um in den einladenden kleinen Läden von Cartagena Geschenke für die Daheimgeblieben zu erstehen und einen letzten leckeren Fruchtsaft zu genießen. Nachdem wir die Koffer gepackt haben, fahren wir zum Flughafen. Über Bogota geht es zurück nach Europa.

Hinweis: Auf Anfrage bieten wir Ihnen gerne Verlängerungen nach der Reise nach Caño Cristales, Cartagena oder Mompox an. Fragen Sie Ihren Kundenberater!

Das Abendessen bezieht sich auf die Mahlzeit während des Fluges.
Flugtag
23
Samstag | Europa
  • Ankunft in der Heimat
Heute kommen Sie zu Hause an. Wir hoffen, Sie hatten eine reibungslose Rückreise und neben Ihren Souvenirs viele schöne Erinnerungen im Gepäck!

Das angegebene Frühstück bezieht sich auf die Mahlzeiten im Flugzeug

Optionale Leistungen zur Individualisierung

  • Einzelzimmeraufpreis | ab 349 EUR pro Person
    Für Alleinreisende bieten wir zudem die Option "Halbes Doppelzimmer". Findet sich ein gleichgeschlechtlicher Zimmerpartner ist dies kostenlos. Findet sich kein Zimmerpartner, bringen wir Sie zum halben Aufpreis im Einzelzimmer unter.
  • Allgemeine viModule
 
Ihr Kontakt
viventura  Marcel Schneider
Marcel Schneider
Tel: +49 30 6167558-0
wochentags 9-22 Uhr
Feedback
viventura  20.11.15
Carla Müller aus Wäschenbeuren

Kolumbien - sofort wieder!!! Die einzige Gefahr Kolumbiens ist, dass man gleich dort bleiben möchte. Wir sind begeistert von dem schönen Land und den netten 
Reisebericht
viventura
04.11.16
Live aus Südamerika

Der Tag der Verabschiedung ist leider gekommen. Zwei aus der Gruppe verlängern noch ihre Reise hier in Kolumbien, nach Bolivien oder nach Brasilien. Die anderen 
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