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Schon gespannt was mit der anderen Hälfte der Viventura Spende aus dem Adventskalender-Gewinnspiel passiert? Wie Yvonne schon versprochen hat, berichte ich euch heute, wie euer fleißiges Mitraten in der Vorweihnachtszeit einem Gemeindeentwicklungsprojekt in Brasilien zu Hilfe kommt. Insgesamt 5000 Euro bekam der Verein viSozial e.V. zur Unterstützung des Projektes in Taboquinas, ein zu Itacare gehörender Stadtteil an der brasilianischen Küste.
Warum wollen wir genau dort helfen? In dem 5000 Seelenort, der hauptsächlich von Kaffeeanbau lebt, haben sich die Lebensbedingungen, seit die Kaffeeplantagen in 1993 eine Pilzplage heimgesucht wurde, sehr verschlechtert. Der Lebensstandard ist auf das Nötigste beschränkt, es gibt kaum Arbeit und der Kommerz beschränkt sich auf den Tante Emma Laden an der Ecke. Im Jahre 2000 reiste ich zum ersten Mal nach Taboquinas und entdeckte das unheimliche touristische Potential des Ortes. Vor allem im Bereich des Abenteuer-Tourismus hat das Dorf durch das Wildwasser des nahe liegenden Rio de Contas einiges zu bieten. Die Stromschnellen verpassen jedem noch so hart gesottenen Abenteurer einen gewissen Andrenalinkick. Genau dieses touristische Potential soll durch das Projekt zum Entwicklungsmotor der Gemeinde werden. Das Projekt greift die Idee des Community Tourism auf, um so die Gemeinde ganzheitlich zu unterstützen. Seit 2003 sind mehrere Familien an diesem Projekt beteiligt und bereiten sich darauf vor, den Touristen ihre Kultur und Lebensweise zu zeigen.
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Ziel des Projektes ist es, die traditionelle Kultur zu stärken und auch für die Touristen zugänglich zu machen. So sollen für die dort lebende Bevölkerung neue Einkommensmöglichkeiten geschaffen werden. viSozial unterstützt seit 2007 das Projekt. Nun kam die tolle Nachricht von viSozial, dass ein Teil des Ertrages des Weihnachtsgewinnspiels nach Brasilien fließen soll. So schmiedeten wir die letzten Wochen Pläne und sprachen mit Bewohnern, um den bestmöglichen Nutzen für diese Menschen zu erreichen. Unter den Favoriten waren ein Waschhaus, Computer für EDV-Kurse oder ein Gemeindesaal. Am 14. Februar war ich wieder im Ortsteil Portelinha und habe mit vielen Bewohnern über die verschiedenen Möglichkeiten gesprochen. Der Großteil des Dorfes sprach sich für einen Gemeindesaal aus und auch wir halten dies für die beste Möglichkeit. Der Gemeindesaal soll ein Zentrum für Kurse und Weiterbildung werden. Eine Firma in Ilhéus hat bereits gebrauchte Computer zugesagt. Auch Lehrer, die Kurse in verschiedensten Fächern geben werden, haben sich schon als Volontäre gemeldet. Außerdem soll eine Capoeiragruppe gegründet werden. All diese Tätigkeiten sollen die Jugendlichen von den Straßen holen, ihnen einen Sinn und Gemeinschaftsgefühl geben und sie fern von den Drogen halten.
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