Tourablauf l viActive Venezuela Ost
(18 Tage)
Karibische Strände, mysteriöse Tafelberge, Urwald, Savanne - diese Rundreise führt uns durch den schönen Osten Venezuelas!Wir besuchen nicht nur den höchsten Wasserfall der Welt, den Salto Angel, wir begleiten auch Indianer im Einbaum durch den Urwald und erleben eine Jeeptour durch die Gran Sabana. Während der Reise werden wir unterschiedliche Indianerstämme besuchen und vieles über die Kultur und Lebensweise der Einheimischen erfahren. Wahlweise kann man sich bei dieser Tour sogar für eine Tafelberg-Besteigung entscheiden. Auf geht es ins Abenteuer Venezuela!
Eddi spricht Spanisch, Englisch, Deutsch
Eddi
l Reiseleiter dieser Tour
Eddi ist begeisterter Venezuela-Liebhaber. Als ausgebildeter Krankenpfleger und Biologe ist der der perfekte Reisebegleiter. Der Liebe wegen zog Eddi 2004 nach Venezuela und lebt nun mit seiner Frau in Merida. In seiner Freizeit verbringt er viel Zeit in der Natur, pflanzt Gemüse und Obst und engagiert sich aktiv in der kommunalen Politik.
Dieser Guide ist voraussichtlich und kann nicht garantiert werden.
- Ankunft in Venezuela
- Erster Eindruck der tropischen Metropole Caracas
Mahlzeiten
Am frühen Morgen entfliehen wir dem Alltag in Europa. Circa elf Stunden und Tausende von Kilometern später begrüßt uns karibisches Wetter am anderen Ende der Welt. Am Flughafen von Caracas – Venezuelas pulsierender Metropole – erwartet uns schon unser Reiseleiter. Unser Urlaub kann beginnen! Vom Flughafen geht es sogleich einmal quer durch die riesige, moderne Hauptstadt, die mehr als sechs Millionen Einwohner zählt. Caracas überwältigt den Besucher vor allem durch seine quirlige Lebendigkeit und traumhafte Lage direkt am Fuße des Avila Gebirges. Auf unserem Weg in die City passieren wir jedoch auch Viertel, in denen sich die Armut dieses schönen Landes und auch die Schattenseiten einer typisch südamerikanischen Großstadt deutlich widerspiegeln. Am späten Nachmittag erreichen wir unser Hotel im östlichen Zentrum der Stadt. Nach einem ersten gemeinsamen Abendessen können wir uns ins Nachtleben von Caracas stürzen (natürlich nur wer möchte). Willkommen in Venezuela! .
Das angegebene Frühstück und Mittagessen bezieht sich auf die Mahlzeiten im Flugzeug.
Flugtag
Reiseverlauf der viActive Venezuela Ost Touren
Erster Abend in Südamerika
24/10/2009
Na, das fängt ja “gut” an: Nebel in Frankfurt, und zwar so heftig, dass am Flughafen komplettes Chaos herrscht, Maschinen, die nicht starten oder landen können und Anschlussflüge ohne Anschluss. Manche von uns erreichten buchstäblich auf dem letzten Drücker noch den Flug nach Caracas, aber zwei von uns hat´s erwischt: Flug verpasst. Auf morgen warten.
10 Stunden später, Sonne in Caracas, und wir zwölf, die es bis hierher geschafft haben, fahren mit kühlem Bier in der Hand hoch in die Landeshauptstadt, und nachdem wir den dritten Tunnel durchquert haben, eröffnen sich uns vollkommen ungewohnte Ansichten einer Grossstadt: Häuser, die wie zufällig hingewürfelt an den umliegenden Hängen kleben – die Armenviertel; im Tal ein unendliches Meer aus Wolkenkratzern, Türmen und Reklameschildern, und das ganze eingerahmt von 2500 Meter hohen, grünen Bergen – dem Avila-Massif. Eddy zeigt uns vom Bus aus Mahagonibäume, während wir Autos passieren, die bei uns schon vor 20 Jahren nicht mehr durch den TÜV gekommen wären...
Recht lecker das erste Abendessen im typischen Grillrestaurant und wir scheinen ´ne lustige Truppe zu sein, aber nee, alt werden wir heute Abend sicher nicht mehr, erstmal Jet-Lag ausschlafen, Grüsse aus Cara“krass“.
P.S: von unserer Ankunft gibt´s keine Fotos, dafür zwei vom nächsten Tag. Der Spritpreis ist wohl ein Witz, aber so ist das hier in Vene“Saudi“zuela...
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- Traumhafter Sonnenuntergang in Ciudad Bolivar am Orinoco
- Altstadt
Mahlzeiten
Früh am Morgen geht es mit unserem privaten Bus nach Ciudad Bolivar. Schon sehr bald nach dem Verlassen der Metropole Caracas werden wir an Bananen- und Kakaoplantagen vorbei fahren. Die Gegend nennt sich Barlovento und beheimatet viele bunte Vögel und Schmetterlinge. Sehr bald nach Barlovento gelangen wir an die Karibikküste. Zwar ist das Wasser hier noch etwas trüb und der Sand ein wenig grau, aber dafür kann man zeitweise Scharen von Flamingos im seichten Wasser beobachten. Vorbei an einer riesigen Erdölraffinerie, geht es etwa zwei bis drei Stunden lang durch Baumsavanne bis wir am Nachmittag den Orinoco, und somit Ciudad Bolivar erreichen. Nach Ankunft machen wir einen Altstadt-Bummel in der sehr schön gelegenen und historisch sehr wichtigen, ehemaligen Landeshauptstadt. Anschließend können wir noch in einem typischen und schönen Gartenrestaurant die venezolanische Küche probieren.
Fahrtag
Reiseverlauf der viActive Venezuela Ost Touren
"Viele neue tolle Eindrücke"
25/10/2009
Nach einer bequemen ersten Nacht und einem Frühstück mit tropischen Früchten, starkem Kaffee und Maistaschen, die „Arepa“ heißen, fuhren wir vollgepackt los.
Zuerst ging es über die (nur sonntags) freie Stadtautobahn, immer ostwärts, bis wir schließlich die Mega-Metropole verlassen haben und schon bald durch dichten grünen Wald fuhren. Es ging vorbei an Kakaoplantagen durch das sogenannte Barlovento. Eddy kaufte uns unterwegs Bananen, die nur fingergroß sind, aber dafür 100 Mal leckerer als alle Chiquita, was wir so kennen.
Die Landschaft änderte sich recht schnell hier, von üppigsten Wäldern zu kakteenreichen Halbwüsten. Wir passierten eine Mangrovenlagune (schade, die Flamingos sind noch nicht angekommen) und konnten manchmal einen Blick auf die Karibik werfen. Vorbei ging es dann an einer riesigen Erdölraffinerie bei Barcelona (nein, wir haben uns nicht verfahren!), bevor wir die Küste verließen und immer weiter in den Süden fuhren. Sag mal, wollen die uns hier mästen? Lecker Cachapas und Guanabana (¿¿wiiieee, kennt Ihr nicht??) zum Mittag und so ist es auch kein Wunder, daß uns kurz darauf ein Reifen platzte. Der Schaden war aber schnell behoben...
Dann waren wir am Orinoco und passierten die große Brücke, die uns nach Ciudad Bolívar und in unser Hotel brachte. Leider brachen wir dann zu spät vom Hotel auf und konnten so nur noch das letzte Abendrot über dem Orinoco erhaschen. Wir werden ja nochmal hier in Ciudad Bolïvar sein, um den Sonnenuntergang vor dieser grandiosen Kulisse mit mehr Zeit zu genießen. Jou, und der Erste der Zwei vom gestrigen Nebel verschluckten ist dann abends auch zu uns gestoßen. Beim zweiten Pechvogel klappte dies wohl erst morgen, pünktlich zum Beginn unserer (hoffentlich tollen) Abenteuer in der Welt der Tafelberge... sind schon ganz gespannt.
Buenas noches, bald mehr von uns...
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- Dichter Urwald
- Mystische Tafelberge
- Hochlandsavanne
Mahlzeiten
Nach dem Frühstück geht es flott weiter in unserem privaten Bus. Erst geht es eine Zeit lang über die Autobahn, dann über Landstraßen und durch Baumsteppe bis zu einem riesigen Urwaldgebiet, welches auch heute noch überwiegend von Indianern und Goldgräbern bewohnt wird. Gegen Nachmittag erreichen wir die Auffahrt zum Canaima Nationalpark. Die Straße verwandelt sich in Serpentinen, welche uns in das Hochland von Guyana (Grande Sabana) bringen werden. Bei gutem Wetter machen wir Halt an einem tollen Aussichtspunkt, von dem wir das hinter uns gelassene Urwaldgebiet aus guter Höhe noch einmal bestaunen können. Am frühen Abend haben wir dann unser Tagesziel erreicht. In Kama Meru übernachten wir in einer Herberge, unweit von einem kleinen Fluss welcher zum Baden einlädt. Heute können wir zum ersten Mal die Weite der Savanne mit den umliegenden Tafelbergen genießen.
Fahrtag
Reiseverlauf der viActive Venezuela Ost Touren
Fahrt in die Savanne, Goldmine
26/10/2009
Später als geplant kamen wir heute aus Ciudad Bolívar los, denn unsere kaputter Reifen von gestern musste ja noch repariert werden, bevor wir in die Gran Sabana fuhren. Zunächst ging es südlich des Orinoco nach Ciudad Guayana, wo der riesige Caroní-Fluss in den Orinoco mündet. Außerdem bekam man hier so einiges vom Reichtum des Landes zu sehen, z.B. Erdölraffinerien und Eisenverhüttung.
Immer weiter südlich führte uns der berühmte Highway 10, die Landschaft änderte sich schnell von üppigem Tropenwald zu Savanne und es waren immer mehr palmbedeckte Rundhütten zu sehen. Es bestand kein Zweifel, wir kamen ins Indianerland...und ins Goldland. Wir passierten El Dorado und kamen in El Callao an, vorbei an staatlichen Goldminen und zwei Ecken weiter zu einem privaten Stollen. Bauhelme auf den Kopf gesetzt und ab in den Stollen, wo uns Nino viel interessantes zum Goldabbau zeigte. Danach sahen wir uns noch ein paar Goldgeschäfte an und mussten dann aber nochmal Strecke machen, immer weiter in den Süden, in die Welt der Tafelberge.
Nachts kamen wir dann in Kamoiran an und sind schon gespannt darauf, das ganze hier bei Tageslicht zu sehen. Um 3 Uhr morgens kam dann auch unser letztes verlorenes Schaf an, die Odyssee hat ein Ende, unsere Truppe ist endlich vollzählig, juhuu.
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- Off Road Strecken
- Indianerdorf
- Wasserfälle
- Savanne
Mahlzeiten
Dienstag
l Kama Meru - Kavanayen
06.04.2010
Heute geht es weiter, jedoch abseits der geteerten Straßen und über Stock und Stein. Während wir uns noch am Fluss vergnügen können, werden bereits unsere Fahrzeuge für die Jeeptour startklar gemacht. Unser Ziel ist ein fast 100 Meter hoher Wasserfall, welcher sich über viele Stufen teils durch Wald und teils Savanne in die Tiefe stürzt. Ein wunderschönes Naturschauspiel, weit ab von jeglicher Zivilisation. Wir laufen entlang des Wasserfalls bis ganz runter zu einer Schlucht, die zu einem erfrischenden Bad einlädt - also Badesachen nicht vergessen! Nach einem Picknick im Freien geht es weiter zum Indianerdorf von Kavanayen. Wir übernachten heute wieder in einer Herberge.
ca. 3 Stunde(n)
Reiseverlauf der viActive Venezuela Ost Touren
"Aponguao Wasserfall, Jaspis-Fluss"
27/10/2009
Gran Sabana, hier sind wir. Unser Camp liegt an einem kleinen Fluss und die Frühaufsteher unter uns konnten Savannenbussarde und Rabengeier im Flug bewundern. Nach dem Frühstück mit Arepas setzten wir uns in unsere drei Jeeps und verließen schon bald die Autopista, um uns auf Staubpisten zu begeben, die uns immer weiter in die Welt der Tafelberge führten. Tut gut, diese immense Weite um sich herum zu haben.
Wir kamen dann in Liworibö an, einer Pemónsiedlung, bestiegen dort ein Einbaumboot und fuhren den Aponguao flussabwärts bis an den Chiriwena-Merú, einen 100m hohen wunderschönen Wasserfall. Rodrigo, unser Pemón, zeigte uns unterwegs allerlei Pflanzen, die die Indianer hier nutzen, und wir probierten selbst lebende Termiten – schmeckte nicht schlecht! Nach einer kurzen Wanderung waren wir an einem natürlichen Pool mit Wasserfall angekommen und badeten im kühlen Nass.
Picknick, schönes Kunsthandwerk und weiter ging es über die „Wackelpiste“ zu einem Flussbett aus rotem Jaspis, irre. Unser Camp hier im Niemandsland ist traumhaft schön mit Orchideen und Baumfarnen und unser Rum schmeckt hier nochmal so gut. Grüße von der kompletten Gruppe aus dem Goldland!!!
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- Jeep Tour
- Tafelberge
- Flussdurchquerung
Mahlzeiten
Mittwoch
l Kavanayen
07.04.2010
Nach dem Frühstück in der Herberge geht es weiter in unseren Jeeps über einen Bergkamm, erneut zu einem kleinen Wasserfall und einem sehr abgelegenen Indianerdorf. Auf dem Weg dorthin müssen, je nach Jahreszeit, Ketten an die Reifen unserer Fahrzeuge montiert werden um uns das Durchqueren von Schlammlöchern zu ermöglichen. Es herrscht eine unglaubliche Atmosphäre inmitten des Nationalparks Canaima. Fernab aller touristisch erschlossenen Gebiete bekommt man schnell das Gefühl, einer richtigen Entdeckergruppe anzugehören. Wir machen ein Picknick in der pintoresken Gegend und verbringen noch einige Zeit an einem Fluss, an dem wir uns an einem Wasserfall duschen können. Danach geht es wieder zurück in unser Nachtlager. Für die Teilnehmer, welche sich dazu entschlossen haben am Roraima Trekking Zusatzmodul teilzunehmen, geht es heute Nachmittag in Jeeps zum übernachten nach San Francisco, unweit vom Roraima Tepui.
Heute könnt ihr folgende viModule wählen:
Roraima Trekking
Die Roraima Tepui Besteigung ist eines der besten Trekking Highlights in
Venezuela schlechthin. Der 2800 Meter hohe Roraima erhebt sich wie ein gigantischer Felsen aus der umliegenden Savanne und bietet dem Besucher eine einzigartige Welt aus endemischen, zum Teil fleischfressenden Pflanzen und unwirklich erscheinenden Felsformationen, welche durch Erosion im Laufe von Jahrmillionen entstanden sind. Während des moderaten Wanderns bekommen wir viele verschieden Vegetationsarten zu sehen, wie Galeriewälder, Savannen und Nebelwälder. Das Zusatzmodul ist die Alternative zum Einbaumabenteuer und hat daher keinen Aufpreis.
ausführliche Informationen zu Roraima Trekking
ca. 5 Stunde(n)
Reiseverlauf der viActive Venezuela Ost Touren
"Karuay-Wasserfall, Gran Sabana"
28/10/2009
Also, dieser Ort ist schwer zu beschreiben, das muss man mit eigenen Augen gesehen haben. Eine fantastische Landschaft, ein irrer Himmel, ein Meer aus Orchideen und irgendwo mal eine Indianerhütte. Wir in einem tollen Camp aus Naturstein, wo uns ein leckeres Frühstück bereitet wurde. Mit drei Jeeps und unserem super tollen lustigen verrückten Chauffeur fuhren wir unmögliche Strecken über Stock und Stein und kamen in der Comunidad Kavanayen an, die uns sehr gut gefallen hat. Scheinbar gab’s hier viele UFO-Sichtungen, wir sahen aber keines (könnte viventura vielleicht ja ins Programm mit reinnehmen...)
Später kamen wir schön durchgeschüttelt am Karuay-Fluss an und wanderten durch den Dschungel zum gleichnamigen Wasserfall unter dem wir uns duschen konnten. Danach bestiegen wir Einbäume und fuhren an einem Indianerdorf vorbei, wobei das ganze Dorf uns vom Ufer aus anguckte als wären wir Außerirdische (kommen da vielleicht die UFO-Geschichten her??). Jedenfalls scheint es hier nicht jeden hinzuverschlagen.
Unser Ziel war ein traumhafter natürlicher Pool an einem Wasserfall mit Sandstrand, wo wir auch ein lecker Picknick machten. Auf der Bootsfahrt zurück überraschte uns der Regen, egal, und wir sahen Eisvögel und einen Tucan!
Der Sonnenuntergang und die Wolkenformationen auf der Rückfahrt waren unbeschreiblich, die Stimmung bestens, die Bauchmuskeln straff vom vielen Lachen und der Rum weniger als vorher. Die Jeeps waren nicht mehr weiß, die Vorfreude auf mehr groß. Uns geht’s blendend, bald mehr...
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- Bootsfahrt
- Jaspe-Wasserfall
Mahlzeiten
Donnerstag
l Kavanayen - Santa Elena de Uairén
08.04.2010
Wie gewohnt sitzen wir nach dem Frühstück schnell wieder in unseren Fahrzeugen. Es geht heute nach Santa Elena. Jedoch nicht ganz direkt, wir besuchen auf dem Weg dorthin noch ein paar zusätzliche Sehenswürdigkeiten. Als erstes steht der Wasserfall namens Aponwao auf dem Programm. Wir fahren so weit es geht an einen recht großen Fluss mit demselben Namen, nur das letzte Stück wird teils zu Fuß und teils mit dem Boot bewältigt. Zur Belohnung bekommen wir einen über 100 Meter hohen, sehr voluminösen Wasserfall zu sehen. Am Nachmittag geht es zum Jaspe Wasserfall. Dieser ergießt sich über einen feuerroten Halbedelstein, welcher in den siebziger Jahren genau hier zur Schmuckherstellung gefördert wurde. Das tiefe Grün des umliegenden Waldes, der blaue, mit weißen Wolken durchzogenen Himmel, und der feuerrote Fluss lassen diesen Besuch zu einem unvergesslichen Erlebnis werden. Am Abend kommen wir in Santa Elena an. Nach soviel Natur erkunden wir heute Abend noch einige Kneipen, in denen sich Brasilianer und Venezolaner gern treffen.
Heute könnt ihr folgende viModule wählen:
Roraima Trekking
Die Roraima Tepui Besteigung ist eines der besten Trekking Highlights in
Venezuela schlechthin. Der 2800 Meter hohe Roraima erhebt sich wie ein gigantischer Felsen aus der umliegenden Savanne und bietet dem Besucher eine einzigartige Welt aus endemischen, zum Teil fleischfressenden Pflanzen und unwirklich erscheinenden Felsformationen, welche durch Erosion im Laufe von Jahrmillionen entstanden sind. Während des moderaten Wanderns bekommen wir viele verschieden Vegetationsarten zu sehen, wie Galeriewälder, Savannen und Nebelwälder. Das Zusatzmodul ist die Alternative zum Einbaumabenteuer und hat daher keinen Aufpreis.
ausführliche Informationen zu Roraima Trekking
ca. 4 Stunde(n)
Reiseverlauf der viActive Venezuela Ost Touren
"Die Route der Tafelberge"
29/10/2009
Abschied tut weh! Unglaublich, wie man nach nur 2 Tagen mit einem Ort derart vertraut werden kann, so das man gar nicht mehr weg will. Aber was soll´s, ciao Chivatón, der Süden rief.
Nach einer halben Stunde Rumgeschaukel erreichten wir wieder die Hauptstraße, passierten Kamoirán (schönes Kunsthandwerk aus Jaspis und Speckstein) und relaxten kurz an den Stromschnellen von Manakachi. Wir sahen uns den hohen Wasserfall von Kama an und gelangten an einen Aussichtspunkt, der uns einen fantastischen Blick auf die berühmten 7 Tafelberge des Roraima-Massifs eröffnete. Sie waren abwechselnd mal frei und dann mal wieder in Wolken versunken. Freunde, die Landschaft kann man aber nicht beschreiben, dazu müsste man ein Dichter sein, mindestens!
Eigentlich stand ja auch schwimmen auf dem Programm, aber dazu war es dann viel zu kalt. Das Wetter ging nämlich von bewölkt-windig zu wolkenbruch-stürmisch über und auch wir alle waren heute irgendwie etwas müde und viel weniger ausgelassen als die Tage zuvor. Richtig toll war dann aber wieder das Flussbett aus rotem Jaspis, mit Wasserfall am Ende. Manchmal glaubte man sich in einer Traumwelt zu befinden.
Santa Elena: ein paar Einkäufe, tolles Hotel mit Pool, Caipis und Cuba Libre, salud! Und da waren wir wieder ganz die Alten, buenas noches von der brasilianischen Grenze!
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- Flug über die Gran Sabana
- Auyantepui
Mahlzeiten
Freitag
l Santa Elena de Uairén - Kamarata
09.04.2010
Je nach Wetterbedingungen werden wir eventuell schon sehr früh mit mehreren Kleinflugzeugen in das eine Stunde entfernte Kamarata fliegen. Beim Verlassen von Santa Elena sehen wir sehr schnell das Bergmassiv der Roraima Tepuis, gefolgt von der Savanne und vielen Flüssen, aus denen sich die vielen tollen Wasserfälle in der Gegend bilden. Ein tolles Erlebnis! Nach etwas mehr als einer halben Stunde bekommen wir am Horizont den gigantischen Ayantepui zu sehen. Der Anblick dieses Naturwunders wird uns die nächsten vier Tage begleiten. Heute übernachten wir in dem Indianerdorf von Kamarata. Hier werden uns viele Handarbeiten angeboten. Einige lohnen sich wirklich zu kaufen, bei allen handelt es sich natürlich um Einzelstücke.
Heute könnt ihr folgende viModule wählen:
Roraima Trekking
Die Roraima Tepui Besteigung ist eines der besten Trekking Highlights in
Venezuela schlechthin. Der 2800 Meter hohe Roraima erhebt sich wie ein gigantischer Felsen aus der umliegenden Savanne und bietet dem Besucher eine einzigartige Welt aus endemischen, zum Teil fleischfressenden Pflanzen und unwirklich erscheinenden Felsformationen, welche durch Erosion im Laufe von Jahrmillionen entstanden sind. Während des moderaten Wanderns bekommen wir viele verschieden Vegetationsarten zu sehen, wie Galeriewälder, Savannen und Nebelwälder. Das Zusatzmodul ist die Alternative zum Einbaumabenteuer und hat daher keinen Aufpreis.
ausführliche Informationen zu Roraima Trekking
ca. 1 Stunde(n)
Reiseverlauf der viActive Venezuela Ost Touren
"Flug zum Auyan-Tepui, Kavak Schlucht"
30/10/2009
Waaas, in solche Miniflugzeuge sollen wir einsteigen? -Ja!
Ui, hatte man so eine Landschaft schon mal von oben gesehen? -Nein!
Ob es in diesen Wäldern, Schluchten, Bergen, Savannen, Flüssen wohl noch urzeitliche Tiere (Dinos???) gibt, wie manche behaupten? -Vielleicht!
Landung auf einer Schotterpiste, Kavak, ein Dörfchen aus Rundhütten, der Auyan-Tepui mit vielen Wasserfällen zum Greifen nahe, baden im Fluss, ist es nicht paradiesisch hier? -Sicher!
Kinder Kinder, uns geht’s gut. Kaum haben wir den Flug und Wilmer´s leckere Menü verdaut gehabt, machten wir uns auf den Weg zur Kavak-Schlucht. Wir sind vorbei an einen schönen Wasserfall, dann an den Kavak-Fluß und dann...Endstation, so schien es zumindest.
Scheinbar hatte es hier viel geregnet und das Weiterkommen zur Schlucht schien zu gefährlich. Cosme, unser netter Pemón, erkundete den Weg und gab grünes Licht für die Mutigen unter uns. Und bitte voooorsichtig, paso a paso. So hangelten wir uns durch den teilweise reißenden Strom, einmal sogar an einem Seil baumelnd quer rüber auf die andere Seite. Es ging über rutschige Steine und dann schwimmend, dann tauchend vorbei an riesigen Wasserspinnen.
Dann waren wir in der Schlucht: fantastisch der Blick durch den engen Canyon, ohrenbetäubend der Wasserfall, von dem wir nur einen Teil wütend schäumen sahen. Um die letzte Ecke konnten wir uns nämlich trotz Seils wegen der Strömung nicht durchkämpfen. Aber herrlich, einfach loszulassen und sich durch den Canyon wieder zurücktreiben zu lassen. Das machten wir gleich ein paar Mal. Das war ein echtes Abenteuer!
Abends gab es dann ein gemütliches Essen in der palmbedeckten Hütte, Kartenspiele und Rum. Uns fehlt es hier an nichts.
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- Einbaumfahrt auf dem Rio Akanan mit Indianerbegleitung
Mahlzeiten
Samstag
l Kamarata - Iwana Meru
10.04.2010
Heute brechen wir zu unserer viertägigen Einbaumfahrt in Richtung Canaima via Salto Angel auf. Es geht den Rio Akanan drei Stunden flussabwärts bis zu unserem Palmenhüttencamp, gelegen an einer Stromschnelle des Flusses. Wir übernachten am Flussufer in einer Herberge mit Moskitonetzen. Seit heute sind wir in Begleitung einer Gruppe von fünf Pemon-Indianern. Jeder hat hier seine Aufgabe: es geht vom erfahrenen Bootsfahrer über den Steuermann, den Vorarbeiter bis zum Küchengehilfen. Was uns am meisten gefallen wird ist die nette und freundliche Art unserer Begleiter, welche den ganzen Tag dafür sorgen, dass es uns an nichts fehlt. Am Abend machen wir ein Lagerfeuer und unser Reiseleiter erzählt gern Geschichten der Mythologie der Pemon-Indianer.
Heute könnt ihr folgende viModule wählen:
Zeltübernachtung statt Hängematten
Für alle, die beim Schlafen lieber eine weiche Luftmatratze unter sich und ein Zeltdach über sich wissen wollen, bieten wir jetzt das neue Zusatzmodul Zeltübernachtungen an.
Die Zeltübernachtungen beziehen sich auf alle Nächte, die regulär in Hängematten verbracht werden.
Das gilt für die drei Nächte während der Einbaumtour zum Salto Angel, für zwei Nächte auf dem Bauernhof in den Llanos, sowie für die Nacht auf den Pfahlbauten im Catatumbo Delta.
ausführliche Informationen zu Zeltübernachtung statt Hängematten
Roraima Trekking
Die Roraima Tepui Besteigung ist eines der besten Trekking Highlights in
Venezuela schlechthin. Der 2800 Meter hohe Roraima erhebt sich wie ein gigantischer Felsen aus der umliegenden Savanne und bietet dem Besucher eine einzigartige Welt aus endemischen, zum Teil fleischfressenden Pflanzen und unwirklich erscheinenden Felsformationen, welche durch Erosion im Laufe von Jahrmillionen entstanden sind. Während des moderaten Wanderns bekommen wir viele verschieden Vegetationsarten zu sehen, wie Galeriewälder, Savannen und Nebelwälder. Das Zusatzmodul ist die Alternative zum Einbaumabenteuer und hat daher keinen Aufpreis.
ausführliche Informationen zu Roraima Trekking
ca. 1 Stunde(n)
ca. 4 Stunde(n)
Reiseverlauf der viActive Venezuela Ost Touren
"Bootsfahrt auf dem Akanán"
31/10/2009
Heute ließen wir es gemütlich angehen. Jeder konnte auf eigene Faust noch ein wenig die Gegend erkunden, oder in Hängematten baumeln. Oder auch lesen, nichtstun, Tagebuch schreiben und dergleichen konnten erledigt werden.
Der Transport, der uns abholen sollte, kam fast 2h zu spät. Es schien hier aber nicht so dramatisch zu sein, denn Zeit ist hier noch viel relativer als bei Einstein.
Der Transporter war ein klappriger Pickup, bei dem das Quietschen der Achsen lauter war als der Schluckauf des Motors. Irgendwie schaffte er es aber, uns 16 samt Ausrüstung in die Pemónsiedlung Kamarata zu bringen (man muss dazu sagen, dass ja keine Straßen in diese Gegend hier führen, und so muss jedes Fahrzeug zwangssläufig irgendwie zusammengeschustert werden).
Von der Gastfreundschaft und Herzlichkeit der Pemón sind wir übrigens ganz begeistert gewesen. Bei der Dorfchefin(!) konnten wir uns noch etwas Reiseproviant besorgen und dann verließen wir Kamarata mit seinen stolzen Frauen und durften nun testen, ob auch deren Männer was auf dem Kasten haben. 6 Pemón sollten von nun an unsere Boote führen. Wir stiegen also in die zwei gut 10m langen Einbäume und die Fahrt in die Wildnis ging los. Wir sahen ein paar Eisvögel, einen Tucan, ein paar Enten, aber insgesamt gab es weniger Tiere zu sehen, als erwartet. Eine Stromschnelle mussten wir umlaufen (zu gefährlich mit vollen Booten) und 100 Kurven weiter erreichten wir Iwana Merú, eine „Hütte“ ohne Wand mit Palmdach, in der wir unser Hängematten- und Küchenlager aufschlugen. Währenddessen brutzelten Hühnchen am Spieß überm Lagerfeuer. Hier gibt’s nur Stromschnellen, Tafelberge, den Himmel und uns, Gruß aus dem Niemandsland!
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- Einbaumfahrt um den Ayantepui auf dem Rio Carrao
- Besuch einer Indiofamilie
Mahlzeiten
Sonntag
l Iwana Meru - El Arenal
11.04.2010
Vom Camp aus haben wir Aussicht auf den sich aus dem Urwald erhebenden Auyantepui. Tukane, Amazonen und Aras überqueren die Flussufer. Die Indios bewegen den Einbaum über die Stromschnellen und unsere Fahrt in Richtung Salto Angel geht weiter. Heute besuchen wir eine befreundete Indiofamilie, die am Flussufer einen sogenannten Conuco betreibt. Conuco nennen die Pemon Indios ihre Anpflanzungen, welche außerhalb der Gemeinden liegen. Hauptsächlich werden hier Yuca (Maniok) zur Casabe- (Maniokbrotfalen) Herstellung, Baumwolle, Chili, Papaya, Ananas und Bananen angebaut. Uns wird beigebracht wie man Casabe herstellt, ein Vorgang, der nicht ganz einfach ist. Auch mit der Baumwollverarbeitung und der Cachire- (Maiok-Bier) Herstellung werden wir vertraut gemacht. Später erreichen wir den Rio Carrao. Es geht weiter flussabwärts durch einige Stromschnellen, an denen wir aussteigen müssen, da die Durchfahrt mit einem voll besetzten Einbaum
zu gefährlich wäre. Gegen Nachmittag erreichen wir das am Flussufer gelegene Camp von El Arenal (keine Sorge, mit Mallorca hat es nichts zu tun... Im warmen Wasser des Rio Carrao kann nach Anweisung des Reiseleiters gebadet werden. Wer will, kann sich im Angeln versuchen - zusammen mit einem unserer indianischen Begleiter. Desweiteren führt ein Pfad in den angrenzenden Urwald, den man ungefährlicher Weise nachgehen kann zur Beobachtung der Flora und Fauna. Am Abend wird ein gemütliches Lagerfeuer gemacht. Die Übernachtung erfolgt wie am Tag zuvor in einer Herberge mit Moskitonetzen.
Heute könnt ihr folgende viModule wählen:
Zeltübernachtung statt Hängematten
Für alle, die beim Schlafen lieber eine weiche Luftmatratze unter sich und ein Zeltdach über sich wissen wollen, bieten wir jetzt das neue Zusatzmodul Zeltübernachtungen an.
Die Zeltübernachtungen beziehen sich auf alle Nächte, die regulär in Hängematten verbracht werden.
Das gilt für die drei Nächte während der Einbaumtour zum Salto Angel, für zwei Nächte auf dem Bauernhof in den Llanos, sowie für die Nacht auf den Pfahlbauten im Catatumbo Delta.
ausführliche Informationen zu Zeltübernachtung statt Hängematten
Roraima Trekking
Die Roraima Tepui Besteigung ist eines der besten Trekking Highlights in
Venezuela schlechthin. Der 2800 Meter hohe Roraima erhebt sich wie ein gigantischer Felsen aus der umliegenden Savanne und bietet dem Besucher eine einzigartige Welt aus endemischen, zum Teil fleischfressenden Pflanzen und unwirklich erscheinenden Felsformationen, welche durch Erosion im Laufe von Jahrmillionen entstanden sind. Während des moderaten Wanderns bekommen wir viele verschieden Vegetationsarten zu sehen, wie Galeriewälder, Savannen und Nebelwälder. Das Zusatzmodul ist die Alternative zum Einbaumabenteuer und hat daher keinen Aufpreis.
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ca. 4 Stunde(n)
Reiseverlauf der viActive Venezuela Ost Touren
"Fahrt zum Salto Angel"
01/11/2009
Keine krummen Rücken, alle haben doch recht gut in den Hängematten geschlafen. Das einzige Problem war der Juckreiz, den uns die Stiche der Moskitos und v.a. der Sandfliegen bisher bereitet haben. Gegen die hilft wohl auch kein Kraut, Autan, Off oder Hexenzauber. So manche Beine würdet Ihr ins Reich der Fantasie verbannen, ehrlich. Zyniker (wir nennen keine Namen) behaupten, wir hätten ja schon richtig Farbe bekommen im Urlaub, zumindest punktuell.
Und, (nochmal ehrlich), ob Ihr´s glaubt oder nicht, unser Abenteuer hier lässt uns das fast schon vergessen. Baden im Fluss, frühstücken, Boote beladen, ab die Post. Nach kurzer Fahrt mussten wir aussteigen, um eine Landzunge zu überqueren, während die Boote sich über Stromschnellen wagten. Die Wanderung war toll, Tafelberge zu beiden Seiten, 1000 Strelizien an einem Fleck, und huch, ein altes bruchgelandetes Goldgräber-Flugzeugwrack aus dem Jahr 1960 mitten in der Landschaft (ohne dass damals ein Mensch verunglückt war!). Dies lud zu bizarren Fotos ein. Wegen des hohen Wasserstandes kamen wir sehr schnell voran und erreichten El Arenal, ein Camp gegenüber vom mächtigen Wei-Tepui, schon zur Mittagszeit. Wir fassten einen Entschluss: wir wollten schon heute versuchen, zum Angel-Fall zu gelangen. Gesagt getan. Nach kurzer Mittagspause saßen wir also wieder in den Booten, nun ging es aber stromaufwärts den Churrún, der Fluss, der in den Schluchten des Auyan entspringt.
Die 1000m hohen Steilwände mit den vielen Wasserfällen sind atemberaubend, die Fahrt über die Stromschnellen auch und die Leistung unserer Bootsführer kann man nicht hoch genug loben. Und auf einmal tauchte er auf, erst von der Seite, dann immer frontaler, und schließlich uns gegenüber: der Salto-Angel, so reich an Wasser wie nur selten, uns fehlten die Worte.
Schnell wird’s hier dunkel, schnell neigte sich der letzte Rest Rum dem Ende, pünktlich zum schlafengehen meldete sich der Juckreiz, heftig fing es an zu regnen, die ganze Nacht durch, und 14 Dschungelkämpfer schliefen zufrieden in den Hängematten ein.
zum vollständigen Reisebericht
- Einbaumfahrt zum Salto Angel
Mahlzeiten
Montag
l El Arenal - Salto Angel
12.04.2010
Heute erreichen wir den Salto Angel. Nach einem kurzen Stück flussabwärts biegen wir in den Rio Churun. Der nicht sehr tiefe Fluß charakterisiert sich durch sein teefarbenes Wasser und seine schnelle Strömung. Ganz nach Wasserstand, welcher je nach Regenfall bis zu 1,5 Meter variiert, müssen wir teilweise aussteigen und unseren Einbaum schieben. Wir befinden uns nun im "Cañon del Diablo", der Teufelsschlucht. Um uns herum sehen wir die bis zu einem Kilometer hohen Sandsteinwände des Auyantepui. Mit etwas Glück sind wir schon am Nachmittag am Salto Angel. Der Wasserfall zeigt sich je nach Regenfall der Vornacht als eine schmale Kaskade oder als ein mächtiger, fast ein Kilometer hoher Wasservorhang. Je nach Ankunftszeit machen wir einen zweistündigen Spaziergang zu einem Aussichtspunkt, von dem der Wasserfall zum Greifen nahe erscheint. Wir übernachten in einem Camp in der Nähe des Angel Falls.
Von Februar bis Juni kann es vorkommen, dass der Wasserstand des Churun Flusses so niedrig ist, dass wir es nicht schaffen zum Salto Angel zu gelangen. Wir werden das jedoch erst wissen nachdem wir mindestens bis zum frühen Nachmittag versucht haben unseren Einbaum mehrere Male über die im niedrigen Wasser befindlichen Steine zu schieben. In diesem Extremfall kehren wir nach Arenal zurück und übernachten noch einmal dort.
Heute könnt ihr folgende viModule wählen:
Zeltübernachtung statt Hängematten
Für alle, die beim Schlafen lieber eine weiche Luftmatratze unter sich und ein Zeltdach über sich wissen wollen, bieten wir jetzt das neue Zusatzmodul Zeltübernachtungen an.
Die Zeltübernachtungen beziehen sich auf alle Nächte, die regulär in Hängematten verbracht werden.
Das gilt für die drei Nächte während der Einbaumtour zum Salto Angel, für zwei Nächte auf dem Bauernhof in den Llanos, sowie für die Nacht auf den Pfahlbauten im Catatumbo Delta.
ausführliche Informationen zu Zeltübernachtung statt Hängematten
Roraima Trekking
Die Roraima Tepui Besteigung ist eines der besten Trekking Highlights in
Venezuela schlechthin. Der 2800 Meter hohe Roraima erhebt sich wie ein gigantischer Felsen aus der umliegenden Savanne und bietet dem Besucher eine einzigartige Welt aus endemischen, zum Teil fleischfressenden Pflanzen und unwirklich erscheinenden Felsformationen, welche durch Erosion im Laufe von Jahrmillionen entstanden sind. Während des moderaten Wanderns bekommen wir viele verschieden Vegetationsarten zu sehen, wie Galeriewälder, Savannen und Nebelwälder. Das Zusatzmodul ist die Alternative zum Einbaumabenteuer und hat daher keinen Aufpreis.
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ca. 5 Stunde(n)
Reiseverlauf der viActive Venezuela Ost Touren
"Wanderung zum Mirador und weiter"
02/11/2009
Nur geträumt? Nein, da ist er in voller Pracht: Wassermassen, die sich fast 1000m in freiem Fall zu Boden stürzen.
Mit jeder Tasse Frühstückskaffee ließ der Regen nach und nach der Dritten schien die Sonne, nichts wie los. Die Boote brachten uns ans andere Ufer des reißenden Churrún (unglaublich, dass man den in der Trockenzeit anscheinend durchlaufen kann) und wir wanderten durch einen Dschungel, wie man sich ihn vorstellt: Lianen, Pflanzen mit Riesenblättern, Moose Flechten Farne, nur Tiere fehlen uns, Schade.
Der Weg ist ein einziges Wurzelwerk und unser Gleichgewichtssinn wird aufs höchste beansprucht. Dann ging es steil und steiler hinauf über Stock und Stein und ab und zu hörten wir eine Cessna, die wohl gerade einen Rundflug machte. Bald hörte man aber nur noch das Tosen des Angel-Falls. Am Aussichtspunkt standen wir wegen der Gischt wie unter der Dusche, aber der Wasserfall war nun zum Greifen nahe und mehr als grandios. Wir setzen unsere Wanderung fort und gelangten zu einem Pool. Schade nur, daß es diesen Pool nicht mehr gibt, da sich alles hier in einen wilden Sturzbach verwandelt hat.
Also, kraxelten, hangelten und stolperten wir wieder zurück. Wir genossen die relative Ruhe des Waldes und die durchbrechende und wärmende Sonne, bis wir etwas müde und schwer beeindruckt wieder das Camp erreichten. Pünktlich zur Siesta setzte der Regen wieder ein. An die Hängematten haben wir uns längst gewöhnt und Wilmer ist als Dschungelkoch unübertrefflich. Die Abende sind lustig und ausgelassen selbst mit heißem Kakao statt Rum. Die Beine sahen nicht viel besser aus als gestern und die Männer könnten sich mal wieder rasieren. Wir sind einfach glücklich hier zu sein.
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- Salto el Sapo
- Canaima-Lagune
Mahlzeiten
Dienstag
l Salto Angel - Canaima NP
13.04.2010
Falls wir nicht schon am Vortag den Aussichtspunkt besucht haben, so machen wir das heute, bevor wir die fünf Stunden Fahrt im Einbaum nach Canaima angehen. Es geht nun nur noch flussabwärts. An der Lagune von Canaima besuchen wir den "Salto El Sapo", ein 100 Meter breiter Wasserfall, der hinterlaufen werden kann - ein einmaliges Erlebnis. Die Lagune von Canaima ist der Inbegriff von dem, was man sich an Wasserspielen vorstellen kann. Der Rio Carrao, der an dieser Stelle schon zu einem immensen Fluss von beträchtlicher Breite und Tiefe herangewachsen ist, stürzt hier über verschiedene Wasserfälle in die Lagune. Man kann sich ohne weiteres an den schneeweißen Sandstränden baden. Wir übernachten heute in einem kleinen, einfachen Camp in Zimmern mit eigenem Bad in der Nähe der Lagune.
Heute könnt ihr folgende viModule wählen:
Roraima Trekking
Die Roraima Tepui Besteigung ist eines der besten Trekking Highlights in
Venezuela schlechthin. Der 2800 Meter hohe Roraima erhebt sich wie ein gigantischer Felsen aus der umliegenden Savanne und bietet dem Besucher eine einzigartige Welt aus endemischen, zum Teil fleischfressenden Pflanzen und unwirklich erscheinenden Felsformationen, welche durch Erosion im Laufe von Jahrmillionen entstanden sind. Während des moderaten Wanderns bekommen wir viele verschieden Vegetationsarten zu sehen, wie Galeriewälder, Savannen und Nebelwälder. Das Zusatzmodul ist die Alternative zum Einbaumabenteuer und hat daher keinen Aufpreis.
ausführliche Informationen zu Roraima Trekking
ca. 5 Stunde(n)
Reiseverlauf der viActive Venezuela Ost Touren
"Fahrt nach Canaima, Salto Sapo"
03/11/2009
Der Regen hatte nachts zum Glück schon aufgehört, sonst wäre der Churrún vielleicht zu wild und für uns unbefahrbar geworden und so glich die Fahrt auch oft einer Wasser-Achterbahn.
Noch einmal genossen wir die Blicke auf überwältigende Steilwände, bis wir den Auyan-Tepui endgültig hinter uns ließen und uns Canaima näherten. Der nächste Stopp sollte aber noch ein ganz Besonderer werden: der Salto Sapo. Das ist einer von 5 ca. 100m breiten Wasserfällen, die die Canaima-Lagune speisen, tja, und im Moment natürlich mit extrem viel Wasser.
Wir wanderten runter zum "Eingang" des Sapo (o Gott o Gott, solche abenteuerlichen Wege wären in Europa niemals öffentlich zugänglich wegen der Sicherheit...) und dann gingen wir den schmalen Pfad hinter dem Wasserfall entlang. Gingen?¿ Halb kriechend rutschend stolpernd tastend schleichend, denn die Wassermassen waren so immens, daß man stellenweise nichts mehr sah und das Getöse war unbeschreiblich, eine echte Mutprobe also. Adrenalingesättigt kamen wir auf der anderen Seite wieder raus und bewunderten das Spektakel aus nächster Nähe, echt irre!
Nachdem wir uns dann dankbar von unseren super Pemones verabschiedet hatten (schnief), waren wir auch schon in der Siedlung Canaima angekommen. Wir haben eine einfache Unterkunft und versuchten, wieder mit Sachen wie Dusche und Bett klarzukommen (klappte schon!).
Einige von uns genossen in der Nacht noch Vollmond und Rum an der Lagune. Es wurden lustige Wetten gewonnen und verloren. Wilmer musste samt Klamotten baden gehen, und...ihr müsst ja nicht alles wissen...
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Den Morgen haben wir zur freien Verfügung. Am Nachmittag geht es dann mit Cessnas zurück nach Ciudad Bolivar. Wir haben heute Zeit, den sehr gut erhaltenen Kolonialstilteil der 1764 gegründeten Stadt Ciudad Bolivar zu besuchen. Die an der engsten Stelle des Orinoco gelegene Stadt war Hauptstadt der ersten Republik Venezuelas von 1817 bis 1821. Am Abend können wir eines der besten Steaks essen, die man in Venezuela bekommen kann. Nach den vorherigen Nächten in Herbergen übernachten wir heute wieder in einem schönen Mittelklassehostal. Heute treffen wir auch wieder auf unsere Mitreisenden, die sich für das Trekking entschieden hatten. Heute könnt ihr folgende viModule wählen:
Roraima Trekking
Die Roraima Tepui Besteigung ist eines der besten Trekking Highlights in
Venezuela schlechthin. Der 2800 Meter hohe Roraima erhebt sich wie ein gigantischer Felsen aus der umliegenden Savanne und bietet dem Besucher eine einzigartige Welt aus endemischen, zum Teil fleischfressenden Pflanzen und unwirklich erscheinenden Felsformationen, welche durch Erosion im Laufe von Jahrmillionen entstanden sind. Während des moderaten Wanderns bekommen wir viele verschieden Vegetationsarten zu sehen, wie Galeriewälder, Savannen und Nebelwälder. Das Zusatzmodul ist die Alternative zum Einbaumabenteuer und hat daher keinen Aufpreis.
ausführliche Informationen zu Roraima Trekking
ca. 1 Stunde(n) (3 km)
ca. 1 Stunde(n) (150 km)
Reiseverlauf der viActive Venezuela Ost Touren
“Flug über die Savanne, Stadtbesichtigung C.B.”
04/11/2009
Heute konnten wir alles schön ruhig angehen lassen: spätes Frühstück (um 8 Uhr, das ist für uns spät!!!), und danach ein ganzer Vormittag OHNE Programm, stellt Euch vor.
Also konnten wir die Comunidad Canaima auf eigene Faust erkunden. Wir konnten den Sandstrand an der Lagune und die fantastischen Wasserfälle genießen, Kunsthandwerk kaufen, faulenzen oder Wilmer´s Klamotten beim Trocknen zusehen (hehe)…Das tat gut, denn die letzten Tage im Dschungel waren auch anstrengend, weniger körperlich als vielmehr vom Klima her, der Sonne, der für uns ungewohnten Hängematten, der vielen Sinneseindrücke, Körperhygiene im Fluss, all das eben…
Am Flughafen in Canaima ging alles zack zack, schnell waren wir in drei Cessnas aufgeteilt und genossen nochmal die Tepuis von oben. Außerdem sahen wir einen Berg, an dem Eisenerz abgebaut wird und den riesigen Guri-Stausee. Tja, und dann waren wir wieder im heißen Ciudad Bolívar angekommen – Siesta im Hotel, air-condition sei Dank!
Am Nachmittag brachen wir dann zu unserer Stadtbesichtigung auf, schönes Stadtzentrum, interessant, aber uns fehlte ein nettes Café oder ähnliches, irgendwie machen die Menschen hier zu wenig aus dem, was möglich wäre, so erscheint es uns zumindest. Jedenfalls hatten wir noch einen tollen Sonnenuntergang am Orinoco und feierten unsere Dschungelabenteuer in einem klasse Grillrestaurant. Aber nun verabschiedeten sich die 14 müden Tarzans und Janes, buenas noches, hasta mañana…
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- Ausschwärmen der Guacharos
Mahlzeiten
Nach dem Frühstück geht es im Privatbus über Puerto Ordaz und Maturin, wo wir gegen Mittag das Tiefland verlassen und fahren durch eine beeindruckende Berglandschaft mit subtropischen Nebel- und Regenwäldern. Schon bald haben wir unser Ziel erreicht: Caripe, von seinen Einwohnern liebevoll "Garten des Ostens" genannt. Von dort aus brechen wir auf, um nach kurzer Fahrt ein Stück bergauf durch den tropischen Regenwald zum Wasserfall La Paila zu wandern. Wieder unten angekommen dämmert es schon. Das ist genau die richtige Stimmung, um vor der Guacharo-Höhle das Ausschwärmen dieser Vogelart zu erleben. Kreischend verlassen die Guacharos (zu deutsch "Fettschwalme") die Höhle, um sich im Dunkeln auf Nahrungssuche zu begeben. Diese Höhle ist der prominenteste Nistplatz dieser besonderen Vögel, die sich - ähnlich wie Fledermäuse - durch das Echo ausgesandter Laute orientieren. Ihr Gekreische klingt so unheimlich, dass sogar Alfred Hitchcock die Geräusche für seinen berühmten Spielfilm "Die Vögel" hier aufnahm.
ca. 6 Stunde(n) (350 km)
Reiseverlauf der viActive Venezuela Ost Touren
“Tumiriquire-Berge, Ausschwärmen der Guácharo-Vöge
05/11/2009
Zwei Dinge, die mal erwähnt werden müssen: 1. Wir sind eine Spitzentruppe und haben viel Spaß zusammen. 2. Venezolanischer Kaffee ist 1A Extraklasse. Nach dem Frühstück in der Bäckerei (“au ja, noch ein Kaffee, schwarz wie meine Füße bitte!”) fuhren wir wieder Richtung Ciudad Guayana und überquerten dann den Orinoco auf der erst zweiten und kürzlich fertiggestellten Brücke, die diesen Riesenstrom überspannt.
Am Morichal-Fluss bekamen wir sogar noch einen kurzen Eindruck von den Warao-Indianern des Orinoco-Deltas und konnten ihre Pfahlbauten sehen und ein wenig Kunsthandwerk kaufen. Mittagspause – welch Kontrast – dann in Maturín in einem modernen Einkaufszentrum USA-Style.
Kurz darauf wurde alles immer grüner und wir fuhren durch einen wahren Obstgarten, überall waren Zitrusfrüchte, Papayabäume, Maracuja, Melonen und weiter oben dann auch Kaffeesträucher zu sehen. Wir waren in der schönen Bergregion des Tumiriquire angekommen. Sogleich ging es zur berühmten Guácharo-Höhle mit seinem imposanten Höhleneingang und uns wurde viel interessantes über die nachtaktiven Fettschwalm-Vögel erzählt. Ein Wächter machte für uns sogar eine Ausnahme und wir durften deren Ausschwärmen vom Höhleneingang aus beobachten…
Genial dann unsere Unterkunft, für alle gab es perfekt ausgestattete Cabañas mit Küche und allem. Tja, in der Cabaña von Don Mateo und Juancho (Namen nur noch als alias) wurde es dann noch feuchtfröhlichlautlustigspät, hach, aber wieso ist der Rum hier auch nur so gut, da muss man ja…
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Freitag
l Caripe - Mochima
16.04.2010
Nach dem Frühstück werden wir nochmal die Guacharo-Höhle aufsuchen und ihre gewaltigen Ausmaße während eines eindrucksvollen Rundgangs erkunden. Wir verbringen circa zwei Stunden in den dunklen Tiefen der Höhle, wo wir wieder der außergewöhnlichen Geräuschkulisse lauschen können und viel Wissenswertes über die Guacharos und ihren berühmten Nistplatz erfahren werden. Danach verlassen wir endgültig die Gegend um Caripe und fahren durch die grüne Landschaft vom Nationalpark Guacharo zur Karibikküste. Nach wenigen Stunden erreichen wir den Unterwasser Nationalpark Mochima. Endlich, Karibik pur! Hier können wir uns richtig ausruhen. Die Posada, in der wir die nachsten zwei Nächte verbringen, liegt nur unweit vom Meer entfernt.
ca. 3 Stunde(n) (200 km)
Reiseverlauf der viActive Venezuela Ost Touren
“Höhlenwanderung, Fahrt an die Karibik”
06/11/2009
Kinder Kinder, was für eine herrliche Gegend hier, und was für eine schöne Unterkunft, gerne wären wir noch ein, zwei Nächte geblieben…aber wir haben ja Programm gebucht, also blieb nur Zeit für einen kurzen (Pflanzen- und Vogelkunde-) Spaziergang nach dem Frühstück, dann aber los zur Höhle, und diesmal auch hinein!
Sehr beeindruckend, zum einen die Ausmaße der Höhle, als auch die bizarren Formationen der Stalagmiten und Stalaktiten – und natürlich die Vögel, die uns die ersten 800m in die Dunkelheit mit einem irren Geschreie begleiteten, Hitchcock ließ grüßen. Dann zwängten wir uns durch einen schmalen Spalt, den die Vögel nicht passieren können und waren in der dunklen Stille angelangt. Nach weiteren 400m war dann Schluss für uns, weitere 10km (!) sind nur für Forschergruppen mit Ausrüstung zugänglich. Tolle Höhle, spannend, interessant, aber ich glaube irgendwie war jeder auch erleichtert, wieder unter blauem Himmel und in grüner Natur zu sein.
Viele Kurven später war es dann so weit: die Karibikküste, yippieee. Wilmer, Edgar und Eddi schien die Musik auszugehen und wir mussten sogar auf die Kellys zurückgreifen, aber stellt Euch vor, (fast) jeder sang mit. Muss an der Karibik liegen, emocionante!
Mochima ist ein kleines, verstecktes Dörfchen. Wir bezogen Quartier in zwei verschiedenen Unterkünften, alles sehr familiär und genossen Zackenbarsch, Red Snapper und Sägefisch in einem tollen Restaurant. Und dann war Schluss, nach unserer Feier von gestern ging es heute bei den meisten früh in die Federn, wir sollen morgen ja früh schon wieder...hat da wer geglaubt, er hätte Urlaub?
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- Baden in der Karibik
- Traumstrand Playa Blanca
- Relaxing
Mahlzeiten
Samstag
l Mochima
17.04.2010
Nach dem Frühstück geht es zum Traumstrand Playa Blanca. Nur 15 Minuten von der Posada entfernt geht es mit dem Boot zu diesem unbewohnten Strand. Dort verbringen wir den ganzen Tag, mit der Möglichkeit zum Schnorcheln, bis wir am Abend, begleitet von Delfinen, zurück nach Mochima schippern. Zu Abend essen wir in einem der einfachen, aber gemütlichen Restaurants direkt am Meer. Ein Cocktail darf dabei natürlich nicht fehlen.
ca. 1 Stunde(n) (10 km)
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„Delfintour, Grillabend am Strand“
07/11/2009
Lecker Frühstück mit tropischen Früchten, 7 Sachen einpacken, Kühlboxen auffüllen mit Eis und Getränken, Sonnencreme auftragen und ab ging es aufs Boot. Wir kurvten zunächst um einige vorgelagerte Inseln herum, sahen Pelikane, Fregattvögel, Tölpel (bezieht sich nicht auf Mitreisende!), Leguane, Geier und Möwen. Wir sind an Mangroven vorbeigefahren und sahen im Hintergrund die grüne Küstenkordillere.
Und dann: „Delfine auf Backbord! Jetzt auf Steuerbord. Wo? 9 Uhr! Hä? Na links, und vorne!“ Toll, erst sahen wir nur ein paar, dann immer mehr und immer näher, eine ganze Delfinfamilie ganz nah an unserem Boot.
Kurz darauf ankerten wir im kristallklaren Wasser, legten Schnorchel und Maske an und ließen uns von einer fantastischen Unterwasserwelt verzaubern: bizarr geformte Korallenriffe, Fische in allen Farben Seeigel, -sterne, -gurken, sogar eine gefleckte Moräne sahen wir, echt spitze!
Aber nun: vamos a la playa. Jetzt am Samstag war der Playa Blanca natürlich gut besucht, aber wir fanden unsere Plätzchen, relaxten, plantschten, schmöckerten, guckten und verbuddelten Thomas im Sand. Na ja, wir machten alles, was man am Strand eben so macht. Dann wurde es immer leerer, die Sonne ging schon unter, die Fischerboote fuhren die letzten Ausflügler zurück nach Mochima und so hatten wir nachts den ganzen Strand für uns. Unser Bootsmann Roger bescherte uns einen tollen Grillabend, die Sterne strahlten und schnuppten, und gibt es was schöneres als nachts (und, wer wollte, auch nackt) unterm Sternenhimmel im warmen Karibikwasser mit Meeresleuchten zu baden. Das war genial!
Irgendwann fuhren wir zurück nach Mochima, lernten auf der Straße vor unserer Posada ein paar nette Venezolaner kennen, feierten und tanzten und für manche von uns endete der Tag erst um 4 Uhr früh. Glaub ich.
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- Fahrt nach Caracas an der Küste
- Nachtleben Caracas
Mahlzeiten
Heute geht es zurück nach Caracas. Die Fahrt führt uns entlang der Küste und bietet eine fantastische Aussicht auf die Inseln des Nationalparks. Die Landschaft wird zunehmend grüner, bis wir durch tropischen Regenwald fahren und die Umgebung von Caracas erreichen. Und dann, plötzlich, ist sie wieder da: die riesige Hauptstadt des Landes! Abends haben wir die Möglichkeit, den Tag bei einem gekühlten Polar in einem der zahlreichen einladenden Restaurants, einer Bars oder Diskos ausklingen zu lassen...
ca. 6 Stunde(n)
Reiseverlauf der viActive Venezuela Ost Touren
„Fahrt nach Caracas, Ausflug nach El Hatillo“
08/11/2009
Adios Mochima, tschüss Karibik, und hoffentlich hasta la vista! Eine Zeit lang führte uns die Straße noch an der Küste entlang, dann kamen wir gut durch die Städte Puerto La Cruz und Barcelona (heute war ja Sonntag, der meiste Verkehr kam uns entgegen, weil die Leute an den Strand fuhren), die Landschaft änderte sich von trocken zu üppig grün, vorbei an Kakaoplantagen, jetzt durch ein paar Tunnels und da ist sie wieder: die Megametropole mit ihren Gegensätzen.
Zuerst führte die Stadtautobahn vorbei an den Barrios, also den Armenvierteln, deren „Struktur“ so chaotisch und zufällig aussah, kurz danach schlängelte sie sich durch ein Kaleidoskop an Wolkenkratzern, Parkanlagen, Militärflughafen und Riesen-Reklameschildern. Schließlich gelangten wir nach El Hatillo, einem sehr schönen Vorort von Caracas und scheinbar ist er auch ein beliebtes Ausflugsziel an Sonntagen. Hier konnte man schön durch die Gassen schlendern, Souvenirs kaufen oder einfach nur dem Treiben auf dem Plaza Bolívar zusehen.
Gemütlich hier, und so blieben wir auch noch zum Abendessen und fuhren dann erst zum Hotel. Wir waren wohl alle schon etwas müde, aber einige beschlossen dennoch, noch auf ein, zwei Cervezas in eine Bar zu gehen. Naja, die Bar war etwas düster und nicht so der Bringer, also entführte uns Edgar noch in eine Disco. Und da steppte der Bär, aber so richtig. Und bald steppten auch wir, aber noch richtiger. Und weil man ja nicht alles erzählen muss, lassen wir es hierbei bewenden und sagen ein letztes Mal Gute Nacht – ach nee, ist ja schon Morgen – aus Venezuela. zum vollständigen Reisebericht
- Sozialpojekt
- Plaza Bolivar
Mahlzeiten
Heute ist ein etwas trauriger Tag, denn unsere Reise geht zu Ende. Aber wir haben viel gesehen und erlebt. Bevor wir uns allerdings in den Flieger setzen, haben wir noch ein bisschen Zeit. Wir besuchen das von viventura unterstützte Sozialprojekt, ein Heim für Straßenjungen in einem Armenviertel am östlichen Rand der Stadt. Die Jungs freuen sich jedes Mal sehr über den Besuch und wollen ohne Zweifel im Heim gern Fußball mit uns spielen! Danach machen uns noch einen letzten Eindruck von der Hauptstadt des Landes. Wir laufen zum Plaza Bolivar. Ein "Besuch beim Befreier des Landes" darf natürlich nicht fehlen. Bei einem kleinen Bummel werden wir noch weitere Sehenswürdigkeiten entdecken. Am frühen Nachmittag brechen wir dann wieder in Richtung Heimat auf.
Ihr habt aber die Möglichkeit, mit unseren Verlängerungen noch ein paar ganz spezielle Tage an eure Reise zu hängen. Sei es mit einem Karibiktraumurlaub auf dem Insel-Archipel Los Roques, ein absoluter viventura-Geheimtipp, oder einem Sprachschulaufenthalt auf der Isla Margarita. Beide Verlängerungen beginnen heute. Alle Informationen findet ihr unter dem Menüpunkt Verlängerungen.Das angegebene Abendessen bezieht sich auf die Mahlzeit im Flugzeug.
Flugtag
Reiseverlauf der viActive Venezuela Ost Touren
„Besichtigung des historischen Zentrums, Abschied“
09/11/2009
Noch einmal Arepas, Guanabanas, Lechosa, Guayaba und weitere vorher nicht gekannte Speisen und Getränke zum Frühstück.
Dann ab in die Metro, um zum Plaza Bolívar zu fahren. Mit unserem Bus wäre das mehr Im-Stau-Stehen als fahren gewesen, und so lernten wir auch das authentische Leben und den Trubel der Hauptstadt kennen. Eddy zeigte uns das Capitolio, das Justizgebäude, das Rathaus, den Plaza Bolívar, eine berühmte Kirche mit tollen Gemälden und das schöne Geburtshaus des Befreiers Simon Bolívar. Politische Parolen an den Wänden, Straßenhändler, Prediger, Wundermittel-Verkäufer: pulsierendes Leben in den Straßen.
Mittags fuhren wir dann zum Flughafen, managten alles recht gut mit den drei verschiedenen Flügen (zwei von uns fliegen ja zum verlängern nach Margarita, und zwei nach Los Roques, Neid!), und saßen alle nochmal in einer Kantine beisammen.
Ja, und dann, immer wieder blöd, kann man das nicht aus dem Programm nehmen? Ach so, geht nicht, blöd! - der Abschied! Es gab Küsschen, Umarmungen und Tränen, und am Ende geht´s doch immer schnell und plötzlich. Wir hatten eine wirklich intensive Zeit miteinander verbracht, wir hatten eine tolle Reise, Freunde, vielleicht sehen wir uns ja wieder, vielleicht auch nicht, aber die Erinnerung an unsere 18 Tage Venezuela nimmt uns keiner. Hasta la vista, amigos, viva la vida!!! zum vollständigen Reisebericht
Dienstag
l Europa
20.04.2010
Eure Reise ist zu Ende und ihr seid wieder gut in der Heimat gelandet. Noch lange werdet ihr euch hoffentlich an die vielen Erlebnisse eurer Tour und an die Schönheiten Venezuelas zurück erinnern. Gracias por habernos visitado!
Die angegebenen Mahlzeiten beziehen sich auf die Mahlzeiten im Flugzeug.
Flugtag
Reiseverlauf der viActive Venezuela Ost Touren
3 Tage Karibik Traumurlaub Los Roques
Wer noch nicht genug von Sonne, Karibikstrand und Meer hat, kann sich noch drei Tage auf einer der kleinen Traum-Inselchen direkt vor der Küste
Venezuelas verwöhnen lassen! Der Archipel Los Roques ist ein wahres Naturparadies mit schneeweißen Karibikstränden, kristallklarem Wasser und einer einzigartigen Tier- und Pflanzenwelt. Auf den rund 40 kleinen Koralleninseln gibt es circa 92 verschiedene Vogelarten, Schildkröten, Eidechsen, Salamander – und eine fantastische Unterwasserwelt: bunte Papageienfische, Enten- und Trompetenfische, dazu unzählige Arten von Korallen, Langusten und Schwämmen. In den Monaten November bis April sollte man unbedingt die Inselspezialität – frisch gefangenen Lobster – probieren!
ausführliche Informationen zu 3 Tage Karibik Traumurlaub Los Roques
Strandverlängerung Isla Margarita
An den Tagen 3, 4, 5, 7, 8, 9, 10 und 11 können wir abhängig von Saison und Gruppengröße eine Unterbringung im Einzel- oder Doppelzimmer nicht garantieren, da die Unterkünfte über keine oder nur wenige Einzel- bzw. Doppelzimmer verfügen.
Überzeugt - Aber irgendwas passt trotzdem nicht?
l Verratet uns doch bitte was?
Neben Touren nach Venezuela gibt es weitere Angebote:
viventura:
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