Reiseverlauf l viActive Venezuela Ost
(18 Tage)
Karibische Strände, mysteriöse Tafelberge, Urwald, Savanne - diese Rundreise führt uns durch den schönen Osten Venezuelas!Wir besuchen nicht nur den höchsten Wasserfall der Welt, den Salto Angel, wir begleiten auch Indianer im Einbaum durch den Urwald und erleben eine Jeeptour durch die Gran Sabana. Während der Reise werden wir unterschiedliche Indianerstämme besuchen und vieles über die Kultur und Lebensweise der Einheimischen erfahren. Wahlweise kann man sich bei dieser Tour sogar für eine Tafelberg-Besteigung entscheiden. Auf geht es ins Abenteuer Venezuela!
Eddi spricht Spanisch, Englisch, Deutsch
Eddi
l Reiseleiter dieser Tour
Sobald er "flügge" war, zog es Eddi immer wieder hinaus in die weite Welt bis er schließlich nach einer Lateinamerika-Reise in Venezuela hängen blieb. Hier lebt er im schönen Merida und genießt vor allem die fantastische Bergwelt der Anden. Als gelernter Krankenpfleger und Biologe wird er Ihnen sicher eine tolle Reisebegleitung sein, und wie er selbst sagt: "Wenn ich auch nur einen kleinen Bruchteil vom Zauber Venezuelas vermitteln kann, dann wird die Reise ein voller Erfolg."
Dieser Guide ist voraussichtlich und kann nicht garantiert werden.
- Ankunft in Venezuela
- Erster Eindruck der tropischen Metropole Caracas
Mahlzeiten
Am frühen Morgen entfliehen wir dem Alltag in Europa. Circa elf Stunden und Tausende von Kilometern später begrüßt uns karibisches Wetter am anderen Ende der Welt. Am Flughafen von Caracas – Venezuelas pulsierender Metropole – erwartet uns schon unser Reiseleiter. Unser Urlaub kann beginnen! Vom Flughafen geht es sogleich einmal quer durch die riesige, moderne Hauptstadt, die mehr als sechs Millionen Einwohner zählt. Caracas überwältigt den Besucher vor allem durch seine quirlige Lebendigkeit und traumhafte Lage direkt am Fuße des Avila Gebirges. Auf unserem Weg in die City passieren wir jedoch auch Viertel, in denen sich die Armut dieses schönen Landes und auch die Schattenseiten einer typisch südamerikanischen Großstadt deutlich widerspiegeln. Am späten Nachmittag erreichen wir unser Hotel im östlichen Zentrum der Stadt. Nach einem ersten gemeinsamen Abendessen können wir uns ins Nachtleben von Caracas stürzen (natürlich nur wer möchte). Willkommen in Venezuela! .
Das angegebene Frühstück und Mittagessen bezieht sich auf die Mahlzeiten im Flugzeug.
Flugtag
Reiseverlauf der viActive Venezuela Ost Touren
Der erste Tag unseres Abenteuers
03/04/2010
Willkommen in Venezuela. Unsere überschaubare Gruppe von 6 mutigen Abenteurern kam gut in Caracas an. Drei ganz Mutige, die mit Iberia flogen, kamen jedoch erst 2h später an. Vom Flughafen am Meer schlängelte sich die Straße hoch, bis wir schließlich in der Metropole Caracas (“Carakrass”) ankamen und staunend durch das Meer an Hochhäusern und Autobahnverteilern zum Hotel fuhren.
Ok, erstmal sich zurechtfinden, wie spät ist es?, wo sind wir hier?, wie funktioniert das mit den Schlüsseln?, ach gar nicht?, egal, na klappt doch auch so. Wir fuhren sogleich zum Abendessen in ein typisches venezolanisches Restaurant, wo wir leckere Sachen mit unaussprechlichen Namen aßen und tranken. Es scheint eine lustige Truppe zu sein und ab ging´s in die Federn, um den Jetlag auszuschlafen. Buenas noches desde Venezuela!!! zum vollständigen Reisebericht
- Traumhafter Sonnenuntergang in Ciudad Bolivar am Orinoco
- Altstadt
Mahlzeiten
Früh am Morgen geht es mit unserem privaten Bus nach Ciudad Bolivar. Schon sehr bald nach dem Verlassen der Metropole Caracas werden wir an Bananen- und Kakaoplantagen vorbei fahren. Die Gegend nennt sich Barlovento und beheimatet viele bunte Vögel und Schmetterlinge. Sehr bald nach Barlovento gelangen wir an die Karibikküste. Zwar ist das Wasser hier noch etwas trüb und der Sand ein wenig grau, aber dafür kann man zeitweise Scharen von Flamingos im seichten Wasser beobachten. Vorbei an einer riesigen Erdölraffinerie, geht es etwa zwei bis drei Stunden lang durch Baumsavanne bis wir am Nachmittag den Orinoco, und somit Ciudad Bolivar erreichen. Nach Ankunft machen wir einen Altstadt-Bummel in der sehr schön gelegenen und historisch sehr wichtigen, ehemaligen Landeshauptstadt. Anschließend können wir noch in einem typischen und schönen Gartenrestaurant die venezolanische Küche probieren.
Fahrtag
Reiseverlauf der viActive Venezuela Ost Touren
Eine lange Busfahrt und tolle Landschaften
04/04/2010
Früh ging es raus, aber wir waren alle schon von selbst um 5 Uhr wach. Die Zeitumstellung eben. Eddi erklärte uns einiges über das Gebiet, das wir besuchen werden und bereitete uns schonend auf einen kompletten Fahrtag vor.
Es gab ein leckeres Frühstück in einem schon um 7 Uhr morgens gut besuchten Restaurant. Ach ja, heute ist ja Ostersonntag, deshalb auch die großen Gruppen gut gekleideter Venezolaner, die sich ab und zu allesamt erhoben, um Lieder zu singen. Hätten wir nur das viventura-Lied auswendig gelernt, dann hätten wir Contra geben können.
Die Fahrt führte uns gen Osten durch ein üppiges Waldgebiet mit Kakaoplantagen und plötzlich wieder durch kakteenreiche Halbwüsten entlang der Küste. Immer wieder gerieten wir in einen Stau wegen des Oster-Rückreiseverkehrs, wie in good old Heimat eben. So erreichten wir auch den Orinoco und Ciudad Bolívar erst mit Einbruch der Dunkelheit. Den Stadtbummel hoben wir uns also für das nächste Mal auf, denn wir kommen ja wieder hierher.
Wir hatten noch einen lustigen Abend in einem Gartenrestaurant, lobten unsere beiden Fahrer Wilmer und Angel für das tolle Fahren, nervten den hundemüden Kellner mit unserer guten Laune und freuen uns schon darauf, endlich in die Welt der Tafelberge zu kommen. Morgen mehr…
zum vollständigen Reisebericht
- Dichter Urwald
- Mystische Tafelberge
- Hochlandsavanne
Mahlzeiten
Nach dem Frühstück geht es flott weiter in unserem privaten Bus. Erst geht es eine Zeit lang über die Autobahn, dann über Landstraßen und durch Baumsteppe bis zu einem riesigen Urwaldgebiet, welches auch heute noch überwiegend von Indianern und Goldgräbern bewohnt wird. Gegen Nachmittag erreichen wir die Auffahrt zum Canaima Nationalpark. Die Straße verwandelt sich in Serpentinen, welche uns in das Hochland von Guyana (Grande Sabana) bringen werden. Bei gutem Wetter machen wir Halt an einem tollen Aussichtspunkt, von dem wir das hinter uns gelassene Urwaldgebiet aus guter Höhe noch einmal bestaunen können. Am frühen Abend haben wir dann unser Tagesziel erreicht. In Kama Meru übernachten wir in einer Herberge, unweit von einem kleinen Fluss welcher zum Baden einlädt. Heute können wir zum ersten Mal die Weite der Savanne mit den umliegenden Tafelbergen genießen.
Fahrtag
Reiseverlauf der viActive Venezuela Ost Touren
Üppiger Regenwald
05/04/2010
Mit dem Sonnenaufgang saßen wir schon im Auto und fuhren südlich des Orinoco nach Upata. Und das ohne Café. Die Reise schien härter zu werden!!! Entwarnung. Bald darauf gab es Frühstück, die Resteinkäufe und Weiterfahrt.
Schnell änderte sich die Landschaft. 2 Kurven hinter der Steppe begann schon der üppige Regenwald. In El Callao verließen wir die berühmte Autopista 10, die bis Brasilien führt, bekamen Helme aufgesetzt und besuchten eine private Goldmine. Wir sind ja hier im Goldland, El Dorado lässt grüßen.
Die Zeit im Geländewagen verbrachten wir lachend lesend und labernd. Der heutige Fahrtag war viel interessanter als gestern, besonders, als wir das Hochplateau der Gran Sabana erreichten und über die fantastische Gegend staunten.
Mit Einbruch der Dunkelheit erreichten wir Kamoiran und lernten zum ersten Mal die Pemones kennen. Ah ja, dickes Lob an Angel und Wilmer, unsere exzellenten Chauffeure... zum vollständigen Reisebericht
- Off Road Strecken
- Indianerdorf
- Wasserfälle
- Savanne
Mahlzeiten
Heute geht es weiter, jedoch abseits der geteerten Straßen und über Stock und Stein. Während wir uns noch am Fluss vergnügen können, werden bereits unsere Fahrzeuge für die Jeeptour startklar gemacht. Unser Ziel ist ein fast 100 Meter hoher Wasserfall, welcher sich über viele Stufen teils durch Wald und teils Savanne in die Tiefe stürzt. Ein wunderschönes Naturschauspiel, weit ab von jeglicher Zivilisation. Wir laufen entlang des Wasserfalls bis ganz runter zu einer Schlucht, die zu einem erfrischenden Bad einlädt - also Badesachen nicht vergessen! Nach einem Picknick im Freien geht es weiter zum Indianerdorf von Kavanayen. Wir übernachten heute wieder in einer Herberge.
ca. 3 Stunde(n)
Reiseverlauf der viActive Venezuela Ost Touren
Tafelberge im Nebel
06/04/2010
Wieder wurden wir früh in den Geländewagen gepackt und diesmal ging´s über Schotter- und Sandpisten westwärts.
Es war bewölkt und regnerisch, die Tafelberge zeigten sich nur manchmal hinter den Wolken, aber auch das machte die Landschaft grandios: links hast du gerade einen Wolkenbruch gesehen, rechts vorne brach die Sonne durch und daneben ein Tafelberg im Nebel. Manche sahen UFO`s und Gnome, doch uns geht´s gut, keine Sorge...
In einer Pemon-Siedlung am Fluss bestiegen wir ein Boot, fuhren den Apanguao-Fluss entlang, stiegen aus und Aniel unser Pemon-Guide zeigte uns fleischfressende Pflanzen, Orchideen, essbare Termiten, die wir probierten und dann...wow, oder besser Apang-wow!: Ein 115m hoher Wasserfall in super Kulisse.
Herrlich auch die Wanderung zu einem Natur-Pool, in dem wir badeten.
Am späten Nachmittag erreichten wir Kavanayen, eine wunderschöne Pemonsiedlung, in der Hektik ein Fremdwort ist.
zum vollständigen Reisebericht
- Jeep Tour
- Tafelberge
- Flussdurchquerung
Mahlzeiten
Nach dem Frühstück in der Herberge geht es weiter in unseren Jeeps über einen Bergkamm, erneut zu einem kleinen Wasserfall und einem sehr abgelegenen Indianerdorf. Auf dem Weg dorthin müssen, je nach Jahreszeit, Ketten an die Reifen unserer Fahrzeuge montiert werden um uns das Durchqueren von Schlammlöchern zu ermöglichen. Es herrscht eine unglaubliche Atmosphäre inmitten des Nationalparks Canaima. Fernab aller touristisch erschlossenen Gebiete bekommt man schnell das Gefühl, einer richtigen Entdeckergruppe anzugehören. Wir machen ein Picknick in der pintoresken Gegend und verbringen noch einige Zeit an einem Fluss, an dem wir uns an einem Wasserfall duschen können. Danach geht es wieder zurück in unser Nachtlager. Für die Teilnehmer, welche sich dazu entschlossen haben am Roraima Trekking Zusatzmodul teilzunehmen, geht es heute Nachmittag in Jeeps zum übernachten nach San Francisco, unweit vom Roraima Tepui.
Heute könnt ihr folgende viModule wählen:
Roraima Trekking
Die Roraima Tepui Besteigung ist eines der besten Trekking Highlights in
Venezuela schlechthin. Der 2800 Meter hohe Roraima erhebt sich wie ein gigantischer Felsen aus der umliegenden Savanne und bietet dem Besucher eine einzigartige Welt aus endemischen, zum Teil fleischfressenden Pflanzen und unwirklich erscheinenden Felsformationen, welche durch Erosion im Laufe von Jahrmillionen entstanden sind. Während des moderaten Wanderns bekommen wir viele verschieden Vegetationsarten zu sehen, wie Galeriewälder, Savannen und Nebelwälder. Das Zusatzmodul ist die Alternative zum Einbaumabenteuer und hat daher keinen Aufpreis.
ausführliche Informationen zu Roraima Trekking
ca. 5 Stunde(n)
Reiseverlauf der viActive Venezuela Ost Touren
Schulbesuch der Pemone
07/04/2010
Nach dem gemütlichen Frühstück sahen wir uns im Dorf um, besuchten die Schule, die Missionsstation und einen Aussichtspunkt mit wenig Aussicht, da noch alles hartnäckig in Nebel und Wolken lag. Wir sind aber vollends begeistert von der Offenheit und Freundlichkeit der Pemone.
Mit den Geländewagen ging es dann einen abenteuerlichen - nennen wir es Weg, über Stock und Stein und Fels schaukelnd, ruckelnd und lachend zum Karuay - Fluss. Ein ebenso abenteuerlicher Fußmarsch brachte uns dann zum Wasserfall, den wir uns von oben, von unten und sogar von hinten anguckten, superschön.
Auf dem Rückweg fing es so stark an zu regnen, dass wir uns zur Rückfahrt nach Kavanayen entschieden. Allen geht´gut, der Bauch tut weh vom vielen Lachen, bald mehr von uns...
zum vollständigen Reisebericht
- Bootsfahrt
- Jaspe-Wasserfall
Mahlzeiten
l Kavanayen - Santa Elena de Uairén
08.04.2010
Wie gewohnt sitzen wir nach dem Frühstück schnell wieder in unseren Fahrzeugen. Es geht heute nach Santa Elena. Jedoch nicht ganz direkt, wir besuchen auf dem Weg dorthin noch ein paar zusätzliche Sehenswürdigkeiten. Als erstes steht der Wasserfall namens Aponwao auf dem Programm. Wir fahren so weit es geht an einen recht großen Fluss mit demselben Namen, nur das letzte Stück wird teils zu Fuß und teils mit dem Boot bewältigt. Zur Belohnung bekommen wir einen über 100 Meter hohen, sehr voluminösen Wasserfall zu sehen. Am Nachmittag geht es zum Jaspe Wasserfall. Dieser ergießt sich über einen feuerroten Halbedelstein, welcher in den siebziger Jahren genau hier zur Schmuckherstellung gefördert wurde. Das tiefe Grün des umliegenden Waldes, der blaue, mit weißen Wolken durchzogenen Himmel, und der feuerrote Fluss lassen diesen Besuch zu einem unvergesslichen Erlebnis werden. Am Abend kommen wir in Santa Elena an. Nach soviel Natur erkunden wir heute Abend noch einige Kneipen, in denen sich Brasilianer und Venezolaner gern treffen.
Heute könnt ihr folgende viModule wählen:
Roraima Trekking
Die Roraima Tepui Besteigung ist eines der besten Trekking Highlights in
Venezuela schlechthin. Der 2800 Meter hohe Roraima erhebt sich wie ein gigantischer Felsen aus der umliegenden Savanne und bietet dem Besucher eine einzigartige Welt aus endemischen, zum Teil fleischfressenden Pflanzen und unwirklich erscheinenden Felsformationen, welche durch Erosion im Laufe von Jahrmillionen entstanden sind. Während des moderaten Wanderns bekommen wir viele verschieden Vegetationsarten zu sehen, wie Galeriewälder, Savannen und Nebelwälder. Das Zusatzmodul ist die Alternative zum Einbaumabenteuer und hat daher keinen Aufpreis.
ausführliche Informationen zu Roraima Trekking
ca. 4 Stunde(n)
Reiseverlauf der viActive Venezuela Ost Touren
Paradiesisch...
08/04/2010
Heute mussten wir Abschied nehmen vom schönen Kavanayen. Zurück nach Kamoiran, wo wir uns erstmal UFO-Landkarten kaufen, so was gibt´s hier nämlich echt. Laut Karte gibt´s hier scheinbar mehr Außerirdische als sonst was. Ein Symbol auf der Karte sieht aus wie ein Bayer in Tracht, joo mei...vielleicht gibt es ja wirklich welche.
Der Highway 10 führte uns immer weiter in den Süden und wir machten tolle Stopps an Wasserfällen, Flussbetten aus Jaspe und zum Baden einladende Naturpools. Ein Meer von Orchideen, Kolibris, Bayern-Gnome...ein echtes Paradies hier.
Nachmittags kamen wir in Santa Elena an, an der Grenze zu Brasilien. Hier genossen wir den Abend im Bar-Restaurant am Pool, freuten und fürchteten uns schon auf den Flug morgen zum Auyan-Tepui. Also, buenas noches aus der Gran Sabana. zum vollständigen Reisebericht
- Flug über die Gran Sabana
- Auyantepui
Mahlzeiten
l Santa Elena de Uairén - Kamarata
09.04.2010
Je nach Wetterbedingungen werden wir eventuell schon sehr früh mit mehreren Kleinflugzeugen in das eine Stunde entfernte Kamarata fliegen. Beim Verlassen von Santa Elena sehen wir sehr schnell das Bergmassiv der Roraima Tepuis, gefolgt von der Savanne und vielen Flüssen, aus denen sich die vielen tollen Wasserfälle in der Gegend bilden. Ein tolles Erlebnis! Nach etwas mehr als einer halben Stunde bekommen wir am Horizont den gigantischen Ayantepui zu sehen. Der Anblick dieses Naturwunders wird uns die nächsten vier Tage begleiten. Heute übernachten wir in dem Indianerdorf von Kamarata. Hier werden uns viele Handarbeiten angeboten. Einige lohnen sich wirklich zu kaufen, bei allen handelt es sich natürlich um Einzelstücke.
Heute könnt ihr folgende viModule wählen:
Roraima Trekking
Die Roraima Tepui Besteigung ist eines der besten Trekking Highlights in
Venezuela schlechthin. Der 2800 Meter hohe Roraima erhebt sich wie ein gigantischer Felsen aus der umliegenden Savanne und bietet dem Besucher eine einzigartige Welt aus endemischen, zum Teil fleischfressenden Pflanzen und unwirklich erscheinenden Felsformationen, welche durch Erosion im Laufe von Jahrmillionen entstanden sind. Während des moderaten Wanderns bekommen wir viele verschieden Vegetationsarten zu sehen, wie Galeriewälder, Savannen und Nebelwälder. Das Zusatzmodul ist die Alternative zum Einbaumabenteuer und hat daher keinen Aufpreis.
ausführliche Informationen zu Roraima Trekking
ca. 1 Stunde(n)
Reiseverlauf der viActive Venezuela Ost Touren
Vorbereitung auf Hängemattenlager
09/04/2010
"Vormittags ließen wir es gemütlich angehen, während Wilmer, Angel und Eddy die letzten Einkäufe und Vorbereitungen für die Dschungeltour tätigten. Tja, und dann schlug uns die Stunde: wir bestiegen die kleinen Cessnas und bretterten übers Rollfeld und waren in der Luft. Es boten sich uns zum Teil unbeschreibliche Ausblicke auf die Tafelberge, auf Pemon-Land und Regenwald, bis wir wieder von einer Wolke verschluckt wurden und abenteuerlich durch die Lüfte schaukelten.
Auf irgendeiner Graspiste - sorry - auf dem Flughafen von Kamarata angekommen sahen wir auch zum ersten Mal den riesigen Auyan-Tepui vor uns, der jedoch meistens in schweren schwarzen Wolken lag.
So konnten wir auch nicht wie geplant in die Kavac-Schlucht, da es dort bei starkem Regen viel zu gefährlich ist, und erkundeten stattdessen die Siedlung Kamarata und das Umland. Und man kann es nicht oft genug sagen, die Pemones und ihre Lebensweise begeistern uns total.
Abends ließen wir uns in die viel zu weichen Betten fallen, betrachteten dies als Vorbereitung auf die Hängemattenlager und träumten von UFO`s mit Bayernzwergen...
zum vollständigen Reisebericht
- Einbaumfahrt auf dem Rio Akanan mit Indianerbegleitung
Mahlzeiten
Heute brechen wir zu unserer viertägigen Einbaumfahrt in Richtung Canaima via Salto Angel auf. Es geht den Rio Akanan drei Stunden flussabwärts bis zu unserem Palmenhüttencamp, gelegen an einer Stromschnelle des Flusses. Wir übernachten am Flussufer in einer Herberge mit Moskitonetzen. Seit heute sind wir in Begleitung einer Gruppe von fünf Pemon-Indianern. Jeder hat hier seine Aufgabe: es geht vom erfahrenen Bootsfahrer über den Steuermann, den Vorarbeiter bis zum Küchengehilfen. Was uns am meisten gefallen wird ist die nette und freundliche Art unserer Begleiter, welche den ganzen Tag dafür sorgen, dass es uns an nichts fehlt. Am Abend machen wir ein Lagerfeuer und unser Reiseleiter erzählt gern Geschichten der Mythologie der Pemon-Indianer.
Heute könnt ihr folgende viModule wählen:
Zeltübernachtung statt Hängematten
Für alle, die beim Schlafen lieber eine weiche Luftmatratze unter sich und ein Zeltdach über sich wissen wollen, bieten wir jetzt das neue Zusatzmodul Zeltübernachtungen an.
Die Zeltübernachtungen beziehen sich auf alle Nächte, die regulär in Hängematten verbracht werden.
Das gilt für die drei Nächte während der Einbaumtour zum Salto Angel, für zwei Nächte auf dem Bauernhof in den Llanos, sowie für die Nacht auf den Pfahlbauten im Catatumbo Delta.
ausführliche Informationen zu Zeltübernachtung statt Hängematten
Roraima Trekking
Die Roraima Tepui Besteigung ist eines der besten Trekking Highlights in
Venezuela schlechthin. Der 2800 Meter hohe Roraima erhebt sich wie ein gigantischer Felsen aus der umliegenden Savanne und bietet dem Besucher eine einzigartige Welt aus endemischen, zum Teil fleischfressenden Pflanzen und unwirklich erscheinenden Felsformationen, welche durch Erosion im Laufe von Jahrmillionen entstanden sind. Während des moderaten Wanderns bekommen wir viele verschieden Vegetationsarten zu sehen, wie Galeriewälder, Savannen und Nebelwälder. Das Zusatzmodul ist die Alternative zum Einbaumabenteuer und hat daher keinen Aufpreis.
ausführliche Informationen zu Roraima Trekking
ca. 1 Stunde(n)
ca. 4 Stunde(n)
Reiseverlauf der viActive Venezuela Ost Touren
Es hat nicht geregnet in der Nacht und so konnten wir uns an die Kavac-Schlucht heranwagen. Wir fuhren mit einem Jeep in die kleine Siedlung Kavac, die mit seinen Rundhütten vor den immensen Steilwänden des Auyan-Tepui wie aus einem Bilderbuch wirkt.
Dann wanderten wir durch Savanne und Wald und sind schließlich in der Schlucht gelandet. Hier sind wir schwimmend, stolpernd, rutschend und am Seil entlang hangelnd immer tiefer eingedrungen, bis wir durch einen schmalen Cañon mit Steilwänden zu beiden Seiten schwammen, an dessen Ende ein tosender Wasserfall auf uns wartete. Ein echtes Abenteuer!!!
Nach der Mittags-Siesta gingen wir dann an den Akanan-Fluss, staunten darüber, was so alles in ein Einbaumboot passt und fuhren dann mit 6 Pemones allen voran Balbino, El Capitan, zu unserem ersten Camp, Iwana Meru. Es ging an Stromschnellen mitten im Niemandsland vorbei, wo wir unser Hängemattenlager errichteten. Irre Kulisse, unglaublich geschickte Pemones, leckeres Abendessen von unserem Pemon-Koch Orlando, ne Flasche Rum auf dem Tisch, viele Freiwillige und unfreiwillige Witze...hier fehlt es uns an nichts!
zum vollständigen Reisebericht
- Einbaumfahrt um den Ayantepui auf dem Rio Carrao
- Besuch einer Indiofamilie
Mahlzeiten
Vom Camp aus haben wir Aussicht auf den sich aus dem Urwald erhebenden Auyantepui. Tukane, Amazonen und Aras überqueren die Flussufer. Die Indios bewegen den Einbaum über die Stromschnellen und unsere Fahrt in Richtung Salto Angel geht weiter. Heute besuchen wir eine befreundete Indiofamilie, die am Flussufer einen sogenannten Conuco betreibt. Conuco nennen die Pemon Indios ihre Anpflanzungen, welche außerhalb der Gemeinden liegen. Hauptsächlich werden hier Yuca (Maniok) zur Casabe- (Maniokbrotfalen) Herstellung, Baumwolle, Chili, Papaya, Ananas und Bananen angebaut. Uns wird beigebracht wie man Casabe herstellt, ein Vorgang, der nicht ganz einfach ist. Auch mit der Baumwollverarbeitung und der Cachire- (Maiok-Bier) Herstellung werden wir vertraut gemacht. Später erreichen wir den Rio Carrao. Es geht weiter flussabwärts durch einige Stromschnellen, an denen wir aussteigen müssen, da die Durchfahrt mit einem voll besetzten Einbaum
zu gefährlich wäre. Gegen Nachmittag erreichen wir das am Flussufer gelegene Camp von El Arenal (keine Sorge, mit Mallorca hat es nichts zu tun... Im warmen Wasser des Rio Carrao kann nach Anweisung des Reiseleiters gebadet werden. Wer will, kann sich im Angeln versuchen - zusammen mit einem unserer indianischen Begleiter. Desweiteren führt ein Pfad in den angrenzenden Urwald, den man ungefährlicher Weise nachgehen kann zur Beobachtung der Flora und Fauna. Am Abend wird ein gemütliches Lagerfeuer gemacht. Die Übernachtung erfolgt wie am Tag zuvor in einer Herberge mit Moskitonetzen.
Heute könnt ihr folgende viModule wählen:
Zeltübernachtung statt Hängematten
Für alle, die beim Schlafen lieber eine weiche Luftmatratze unter sich und ein Zeltdach über sich wissen wollen, bieten wir jetzt das neue Zusatzmodul Zeltübernachtungen an.
Die Zeltübernachtungen beziehen sich auf alle Nächte, die regulär in Hängematten verbracht werden.
Das gilt für die drei Nächte während der Einbaumtour zum Salto Angel, für zwei Nächte auf dem Bauernhof in den Llanos, sowie für die Nacht auf den Pfahlbauten im Catatumbo Delta.
ausführliche Informationen zu Zeltübernachtung statt Hängematten
Roraima Trekking
Die Roraima Tepui Besteigung ist eines der besten Trekking Highlights in
Venezuela schlechthin. Der 2800 Meter hohe Roraima erhebt sich wie ein gigantischer Felsen aus der umliegenden Savanne und bietet dem Besucher eine einzigartige Welt aus endemischen, zum Teil fleischfressenden Pflanzen und unwirklich erscheinenden Felsformationen, welche durch Erosion im Laufe von Jahrmillionen entstanden sind. Während des moderaten Wanderns bekommen wir viele verschieden Vegetationsarten zu sehen, wie Galeriewälder, Savannen und Nebelwälder. Das Zusatzmodul ist die Alternative zum Einbaumabenteuer und hat daher keinen Aufpreis.
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ca. 4 Stunde(n)
Reiseverlauf der viActive Venezuela Ost Touren
Unbeschreibliche Landschaft
11/04/2010
Ok, zugegeben, so mancher von uns hat schon mal besser geschlafen, aber ein erfrischendes Bad im Fluss und ein starker schwarzer Café weckte die Lebensgeister.
Alles brauchte hier seine Zeit, Morgentoilette, Frühstück machen, frühstücken, zusammenpacken, Boote beladen...aber Zeit hatte wir ja. Und viel Landschaft.
Nach kurzer Bootsfahrt überquerten wir zu Fuß eine Landzunge, während "unsere" Pemones die Boote durch Stromschnellen manövrierten. Irgendwann mittags machten wir Picknick im Wald, ui, und heute musste man sich gut vor der Sonne schützen, die recht heftig auf uns niederbrannte. Und so kamen wir nachmittags in El Arenal an, unserem zweiten Hängemattenlager.
Es macht übrigens wenig Sinn zu versuchen, diese grandiose Landschaft der Tafelberge zu beschreiben, dieses Naturschauspiel muss man selbst erleben!
Abends regnete es dann wieder, also standen unsere Chancen gut, morgen den Churrun flussaufwärts bis zum Angel-Fall zu kommen...
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- Einbaumfahrt zum Salto Angel
Mahlzeiten
l El Arenal - Salto Angel
12.04.2010
Heute erreichen wir den Salto Angel. Nach einem kurzen Stück flussabwärts biegen wir in den Rio Churun. Der nicht sehr tiefe Fluß charakterisiert sich durch sein teefarbenes Wasser und seine schnelle Strömung. Ganz nach Wasserstand, welcher je nach Regenfall bis zu 1,5 Meter variiert, müssen wir teilweise aussteigen und unseren Einbaum schieben. Wir befinden uns nun im "Cañon del Diablo", der Teufelsschlucht. Um uns herum sehen wir die bis zu einem Kilometer hohen Sandsteinwände des Auyantepui. Mit etwas Glück sind wir schon am Nachmittag am Salto Angel. Der Wasserfall zeigt sich je nach Regenfall der Vornacht als eine schmale Kaskade oder als ein mächtiger, fast ein Kilometer hoher Wasservorhang. Je nach Ankunftszeit machen wir einen zweistündigen Spaziergang zu einem Aussichtspunkt, von dem der Wasserfall zum Greifen nahe erscheint. Wir übernachten in einem Camp in der Nähe des Angel Falls.
Von Februar bis Juni kann es vorkommen, dass der Wasserstand des Churun Flusses so niedrig ist, dass wir es nicht schaffen zum Salto Angel zu gelangen. Wir werden das jedoch erst wissen nachdem wir mindestens bis zum frühen Nachmittag versucht haben unseren Einbaum mehrere Male über die im niedrigen Wasser befindlichen Steine zu schieben. In diesem Extremfall kehren wir nach Arenal zurück und übernachten noch einmal dort.
Heute könnt ihr folgende viModule wählen:
Zeltübernachtung statt Hängematten
Für alle, die beim Schlafen lieber eine weiche Luftmatratze unter sich und ein Zeltdach über sich wissen wollen, bieten wir jetzt das neue Zusatzmodul Zeltübernachtungen an.
Die Zeltübernachtungen beziehen sich auf alle Nächte, die regulär in Hängematten verbracht werden.
Das gilt für die drei Nächte während der Einbaumtour zum Salto Angel, für zwei Nächte auf dem Bauernhof in den Llanos, sowie für die Nacht auf den Pfahlbauten im Catatumbo Delta.
ausführliche Informationen zu Zeltübernachtung statt Hängematten
Roraima Trekking
Die Roraima Tepui Besteigung ist eines der besten Trekking Highlights in
Venezuela schlechthin. Der 2800 Meter hohe Roraima erhebt sich wie ein gigantischer Felsen aus der umliegenden Savanne und bietet dem Besucher eine einzigartige Welt aus endemischen, zum Teil fleischfressenden Pflanzen und unwirklich erscheinenden Felsformationen, welche durch Erosion im Laufe von Jahrmillionen entstanden sind. Während des moderaten Wanderns bekommen wir viele verschieden Vegetationsarten zu sehen, wie Galeriewälder, Savannen und Nebelwälder. Das Zusatzmodul ist die Alternative zum Einbaumabenteuer und hat daher keinen Aufpreis.
ausführliche Informationen zu Roraima Trekking
ca. 5 Stunde(n)
Reiseverlauf der viActive Venezuela Ost Touren
Die Spannung stieg. Nach kurzer Fahrt auf dem Carrao, bogen wir ab in den Churrun, der uns bis zum Angel-Fall bringen sollte. Unterwegs versteckten wir noch unnötiges Gepäck im Wald, um das Boot möglichst leicht zu machen. Balbino und seine Helfer leisteten ganze Arbeit, unglaublich wie sie die schwierigsten Stromschnellen meisterten.
Die Steilwände des Auyan-Tepuis mit seinen vielen Wasserfällen schienen immer näher zu kommen, der Churrun-Cañon wurde immer enger und schließlich tauchte er dann vor uns auf – der Angel-Fall, der höchste Wasserfall der Welt. Gerade rechtzeitig kamen wir in unserem Camp an, bevor ein Wolkenbruch über uns hereinbrach. Genug Zeit also, unser Picknick zu zubereiten, das Lager aufzubauen und zu Mittag zu essen.
Und pünktlich zu unserer Wanderung hörte der Regen wieder auf und wir wanderten durch einen traumhaften Regenwald über Stock und Stein und Wurzelwerk hoch und höher zum Aussichtspunkt des Angel-Falls, bis wir ihn schließlich zum Greifen nahe vor uns hatten. Die Mühe hat sich voll und ganz gelohnt, die Gegend hier und was wir erleben ist schwer in Worte zu fassen.
Abends waren wir wieder im Camp, müde und zufrieden. Orlando zauberte etwas in der “Küche” und wir stießen mit Rum auf unsere Abenteuer an. Ah ja, klar, der Wald war natürlich wieder voll mit Außerirdischen und Zwergbayern. Zu klein um wirklich gefährlich zu sein…
zum vollständigen Reisebericht
- Salto el Sapo
- Canaima-Lagune
Mahlzeiten
l Salto Angel - Canaima NP
13.04.2010
Falls wir nicht schon am Vortag den Aussichtspunkt besucht haben, so machen wir das heute, bevor wir die fünf Stunden Fahrt im Einbaum nach Canaima angehen. Es geht nun nur noch flussabwärts. An der Lagune von Canaima besuchen wir den "Salto El Sapo", ein 100 Meter breiter Wasserfall, der hinterlaufen werden kann - ein einmaliges Erlebnis. Die Lagune von Canaima ist der Inbegriff von dem, was man sich an Wasserspielen vorstellen kann. Der Rio Carrao, der an dieser Stelle schon zu einem immensen Fluss von beträchtlicher Breite und Tiefe herangewachsen ist, stürzt hier über verschiedene Wasserfälle in die Lagune. Man kann sich ohne weiteres an den schneeweißen Sandstränden baden. Wir übernachten heute in einem kleinen, einfachen Camp in Zimmern mit eigenem Bad in der Nähe der Lagune.
Heute könnt ihr folgende viModule wählen:
Roraima Trekking
Die Roraima Tepui Besteigung ist eines der besten Trekking Highlights in
Venezuela schlechthin. Der 2800 Meter hohe Roraima erhebt sich wie ein gigantischer Felsen aus der umliegenden Savanne und bietet dem Besucher eine einzigartige Welt aus endemischen, zum Teil fleischfressenden Pflanzen und unwirklich erscheinenden Felsformationen, welche durch Erosion im Laufe von Jahrmillionen entstanden sind. Während des moderaten Wanderns bekommen wir viele verschieden Vegetationsarten zu sehen, wie Galeriewälder, Savannen und Nebelwälder. Das Zusatzmodul ist die Alternative zum Einbaumabenteuer und hat daher keinen Aufpreis.
ausführliche Informationen zu Roraima Trekking
ca. 5 Stunde(n)
Reiseverlauf der viActive Venezuela Ost Touren
Ein wundervoller Tag
13/04/2010
Ein letztes Mal bauten wir unser Hängemattenlager ab, verstauten unsere sieben Sachen, winkten dem Angel-Fall nochmal zum Abschied. Dann haben wir eine rasante Fahrt den Churrun-Fluss stromabwärts gemacht, bis wir wieder im Carrao waren.
Der Auyan-Tepui war unfassbar, hinter jeder Kurve zeigte er eine andere Steilwand von der Wasserfälle herabstürzen. Das Wetter tat sein übriges zu diesen grandiosen Kulissen. Strahlend blauer Himmel mit einigen Kumuluswolken.
Gegen Mittag haben wir dann den Auyan verlassen, überwanderten eine Landzunge und besuchten den Sapo-Wasserfall, hinter dem wir hindurchwandern konnten. Ein letztes Picknick im Freien und wenig später waren wir in Canaima.
Nach 4 erlebnisreichen Tagen mit unseren Pemon-Freunden verabschiedeten wir uns von diesen tollen Leuten und kamen in der Siedlung Canaima an. Die Sonne brannte nun heftig auf uns herab und wir waren alle froh, als wir unsere einfache Herberge erreichten. Betten, Dusche, Ventilator…purer Luxus nach unserer Zeit im Dschungel.
Abends genossen wir noch ein leckeres Abendessen in einer typischen offenen Rundhütte und fielen dann müde in die – jaaa, Betten!
zum vollständigen Reisebericht
Den Morgen haben wir zur freien Verfügung. Am Nachmittag geht es dann mit Cessnas zurück nach Ciudad Bolivar. Wir haben heute Zeit, den sehr gut erhaltenen Kolonialstilteil der 1764 gegründeten Stadt Ciudad Bolivar zu besuchen. Die an der engsten Stelle des Orinoco gelegene Stadt war Hauptstadt der ersten Republik Venezuelas von 1817 bis 1821. Am Abend können wir eines der besten Steaks essen, die man in Venezuela bekommen kann. Nach den vorherigen Nächten in Herbergen übernachten wir heute wieder in einem schönen Mittelklassehostal. Heute treffen wir auch wieder auf unsere Mitreisenden, die sich für das Trekking entschieden hatten. Heute könnt ihr folgende viModule wählen:
Roraima Trekking
Die Roraima Tepui Besteigung ist eines der besten Trekking Highlights in
Venezuela schlechthin. Der 2800 Meter hohe Roraima erhebt sich wie ein gigantischer Felsen aus der umliegenden Savanne und bietet dem Besucher eine einzigartige Welt aus endemischen, zum Teil fleischfressenden Pflanzen und unwirklich erscheinenden Felsformationen, welche durch Erosion im Laufe von Jahrmillionen entstanden sind. Während des moderaten Wanderns bekommen wir viele verschieden Vegetationsarten zu sehen, wie Galeriewälder, Savannen und Nebelwälder. Das Zusatzmodul ist die Alternative zum Einbaumabenteuer und hat daher keinen Aufpreis.
ausführliche Informationen zu Roraima Trekking
ca. 1 Stunde(n) (3 km)
ca. 1 Stunde(n) (150 km)
Reiseverlauf der viActive Venezuela Ost Touren
Zurück in der Zivilisation
14/04/2010
Ausschlafen, herrlich. Dann sind wir zum Frühstück geschlendert, die traumhafte Canaima-Lagune mit seinen Wasserfällen erkundet, etwas Kunsthandwerk haben wir gekauft und das alles schön im Schneckentempo. Das tat gut. Mittags ging dann unser Flieger, und wir konnten diese einzigartige Gegend nochmal von oben bestaunen.
So kamen wir also wieder in der sogenannten Zivilisation an, im heißen heißen Ciudad Bolívar. Nachmittags erkundeten wir noch die sehr interessante Innenstadt, lernten einiges über die Geschichte der Stadt, Venezuelas und des Befreiers Simon Bolivar und genossen dann den Ausblick auf den Orinoco-Strom. Wir konnten sogar ein paar Flussdelfine erkennen, bevor die Sonne hinter der Brücke und von Blitzen begleitet unterging.
Abends dann gönnten wir uns ein paar Cocktails, die uns den Wechsel vom Dschungel in die moderne Welt etwas erleichterten. Na, erstmal buenas noches, jeder von uns hatte wohl viele viele Eindrücke zu verarbeiten... zum vollständigen Reisebericht
- Ausschwärmen der Guacharos
Mahlzeiten
Nach dem Frühstück geht es im Privatbus über Puerto Ordaz und Maturin, wo wir gegen Mittag das Tiefland verlassen und fahren durch eine beeindruckende Berglandschaft mit subtropischen Nebel- und Regenwäldern. Schon bald haben wir unser Ziel erreicht: Caripe, von seinen Einwohnern liebevoll "Garten des Ostens" genannt. Von dort aus brechen wir auf, um nach kurzer Fahrt ein Stück bergauf durch den tropischen Regenwald zum Wasserfall La Paila zu wandern. Wieder unten angekommen dämmert es schon. Das ist genau die richtige Stimmung, um vor der Guacharo-Höhle das Ausschwärmen dieser Vogelart zu erleben. Kreischend verlassen die Guacharos (zu deutsch "Fettschwalme") die Höhle, um sich im Dunkeln auf Nahrungssuche zu begeben. Diese Höhle ist der prominenteste Nistplatz dieser besonderen Vögel, die sich - ähnlich wie Fledermäuse - durch das Echo ausgesandter Laute orientieren. Ihr Gekreische klingt so unheimlich, dass sogar Alfred Hitchcock die Geräusche für seinen berühmten Spielfilm "Die Vögel" hier aufnahm.
ca. 6 Stunde(n) (350 km)
Reiseverlauf der viActive Venezuela Ost Touren
Viele, viele Tiere
15/04/2010
Zunächst stand mal wieder eine längere Fahrt an. Heute ging es im Bus statt im Einbaum, hier musste man sich ganz schön umstellen. In Ciudad Guayana überquerten wir die zweite Brücke über den Orinoco und legten einen kurzen Stopp am Morichalfluss ein, wo einige Waraos auf Pfahlbauten leben.
Die Fahrtzeit vertrieben wir uns mit viel guter Laune und Musik. Am frühen Nachmittag erreichten wir dann das Turimiquire-Gebirge und wir fuhren hier durch einen wahren Obstgarten. Überall Orangen-Plantagen, Papaya, Mango, Maracuja, Bananen und dann auch Café. Und so gelangten wir ins schöne Caripe zu unserer Posada, wo wir in spitzenmäßigen Cabañas unterkamen.
Ein Wolkenbruch verhinderte allerdings unseren Plan, zum Paila-Wasserfall zu wandern. Dies machen wir wohl morgen, aber unseren ersten Höhlenbesuch ließen wir uns nicht entgehen. Pünktlich mit der Dämmerung flogen kreischend hunderte der nachtaktiven Guacharovögel aus der Tropfsteinhöhle über unsere Köpfe hinweg, um auf Nahrungssuche zu gehen: Ein echt tolles Erlebnis. Morgen gibt´s mehr, wenn wir das Höhleninnere erforschen wollen...
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Nach dem Frühstück werden wir nochmal die Guacharo-Höhle aufsuchen und ihre gewaltigen Ausmaße während eines eindrucksvollen Rundgangs erkunden. Wir verbringen circa zwei Stunden in den dunklen Tiefen der Höhle, wo wir wieder der außergewöhnlichen Geräuschkulisse lauschen können und viel Wissenswertes über die Guacharos und ihren berühmten Nistplatz erfahren werden. Danach verlassen wir endgültig die Gegend um Caripe und fahren durch die grüne Landschaft vom Nationalpark Guacharo zur Karibikküste. Nach wenigen Stunden erreichen wir den Unterwasser Nationalpark Mochima. Endlich, Karibik pur! Hier können wir uns richtig ausruhen. Die Posada, in der wir die nachsten zwei Nächte verbringen, liegt nur unweit vom Meer entfernt.
ca. 3 Stunde(n) (200 km)
Reiseverlauf der viActive Venezuela Ost Touren
Eine wunderbare Höhle
16/04/2010
Tja, leider mussten wir diesen tollen Ort und die Posada wieder verlassen. Hier hätten wir es auch noch länger ausgehalten...
Wir fuhren wieder zur Höhle, um diesmal das Innere zu erkunden. Beeindruckend die Ausmaße und die verschiedenen Stalagmiten und Stalaktiten, die uns unser Höhlenführer Ramón mit viel Humor zeigte. Das Gekreische der Guacharos war allgegenwärtig, bis wir uns durch eine Engstelle zwängten, durch welche die Vögel nicht hindurchkommen. Insgesamt konnten wir bis 1200m in die Höhle eindringen und nach 2h waren wir dann wieder im Hellen. Wir genossen dann die Wanderung zum Paila-Wasserfall in dem herrlich kühlen Wald und machten uns dann auf an die Küste.
In Mochima bezogen wir Quartier in der schnuckeligen Posada Girasol mit toller Dachterrasse, wo uns Brigitte und Roger herzlich empfingen. Zum Abendessen gab es dann Meeresfisch und Meeresfrüchte vom Feinsten, noch ein paar Bierchen auf der Terrasse und dann Gute Nacht schöne Gegend...
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- Baden in der Karibik
- Traumstrand Playa Blanca
- Relaxing
Mahlzeiten
Nach dem Frühstück geht es zum Traumstrand Playa Blanca. Nur 15 Minuten von der Posada entfernt geht es mit dem Boot zu diesem unbewohnten Strand. Dort verbringen wir den ganzen Tag, mit der Möglichkeit zum Schnorcheln, bis wir am Abend, begleitet von Delfinen, zurück nach Mochima schippern. Zu Abend essen wir in einem der einfachen, aber gemütlichen Restaurants direkt am Meer. Ein Cocktail darf dabei natürlich nicht fehlen.
ca. 1 Stunde(n) (10 km)
Reiseverlauf der viActive Venezuela Ost Touren
Frühstück auf der Terrasse mit Blick aufs Meer, so läßtman den Tag gerne angehen. Danach packten wir unsere Strandsachen ein, bestiegen das Boot und begannen die sogenannte Delfintour.
Roger umkurvte einige Inseln und zeigte uns die wunderbare Welt Mochimas. Dann sahen wir die ersten Delfine, doch Roger fuhr noch ein paar versteckte Buchten weiter. Hier stießen wir schließlich auf eine große Delfinfamilie, die fast zum Greifen nah vor, hinter, neben und unter uns schwammen und zum Teil sogar sprangen. Danach setzten wir unsere Schnorchelmasken auf und staunten über die unglaublich bunte Unterwasserwelt der Korallenriffe.
Heute war ja Samstag und zudem langes Wochenende, da Montag hier Feiertag ist, und so fuhr uns Roger zuerst an einen einsamen Strand. Danach stürzten wir uns dann in das Getümmel vom Playa Blanca. Herrlich, das venezolanische Strandleben zu beobachten, Meeresfrüchte zu essen und im klaren Wasser zu schwimmen oder im weißen Sand zu liegen.
Mit dem Sonnenuntergang waren wir dann wieder in Mochima und stießen auf den tollen Tag an...
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- Fahrt nach Caracas an der Küste
- Nachtleben Caracas
Mahlzeiten
Heute geht es zurück nach Caracas. Die Fahrt führt uns entlang der Küste und bietet eine fantastische Aussicht auf die Inseln des Nationalparks. Die Landschaft wird zunehmend grüner, bis wir durch tropischen Regenwald fahren und die Umgebung von Caracas erreichen. Und dann, plötzlich, ist sie wieder da: die riesige Hauptstadt des Landes! Abends haben wir die Möglichkeit, den Tag bei einem gekühlten Polar in einem der zahlreichen einladenden Restaurants, einer Bars oder Diskos ausklingen zu lassen...
ca. 6 Stunde(n)
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Die letzte Nacht in Venezuela
18/04/2010
Tschüss Mochima, vielen Dank nochmal an Brigitte und Roger, und auf ging´s Richtung Westen. Die Küstenstraße bot uns noch tolle Blicke auf die Karibik, bevor es wieder ins Landesinnere ging.
Wir kamen gut voran und erreichten am frühen Nachmittag die beeindruckende Kulisse von Caracas. Wir kurvten hier durch einige Straßen der ärmeren Randbezirke und sind dann an einem Kinderheim angekommen, das von viventura unterstützt wird. Darwin zeigte uns die Räumlichkeiten und erzählte einiges Interessantes über das Heim und die Kinder, aber unser Fußballspiel mit den Kindern fiel leider ins Wasser (uff, nochmal Glück gehabt!!!).
Da noch Zeit war, fuhren wir nach El Hatillo, einem schönen Vorort von Caracas, wo wir noch schöne Souvenirs, Café und Schokolade fanden.
Abends feierten wir noch ein wenig an der Hotelbar im 9. Stock und sagten ein letztes Mal buenas noches, Venezuela... zum vollständigen Reisebericht
- Sozialpojekt
- Plaza Bolivar
Mahlzeiten
Heute ist ein etwas trauriger Tag, denn unsere Reise geht zu Ende. Aber wir haben viel gesehen und erlebt. Bevor wir uns allerdings in den Flieger setzen, haben wir noch ein bisschen Zeit. Wir besuchen das von viventura unterstützte Sozialprojekt, ein Heim für Straßenjungen in einem Armenviertel am östlichen Rand der Stadt. Die Jungs freuen sich jedes Mal sehr über den Besuch und wollen ohne Zweifel im Heim gern Fußball mit uns spielen! Danach machen uns noch einen letzten Eindruck von der Hauptstadt des Landes. Wir laufen zum Plaza Bolivar. Ein "Besuch beim Befreier des Landes" darf natürlich nicht fehlen. Bei einem kleinen Bummel werden wir noch weitere Sehenswürdigkeiten entdecken. Am frühen Nachmittag brechen wir dann wieder in Richtung Heimat auf.
Ihr habt aber die Möglichkeit, mit unseren Verlängerungen noch ein paar ganz spezielle Tage an eure Reise zu hängen. Sei es mit einem Karibiktraumurlaub auf dem Insel-Archipel Los Roques, ein absoluter viventura-Geheimtipp, oder einem Sprachschulaufenthalt auf der Isla Margarita. Beide Verlängerungen beginnen heute. Alle Informationen findet ihr unter dem Menüpunkt Verlängerungen.Das angegebene Abendessen bezieht sich auf die Mahlzeit im Flugzeug.
Flugtag
Reiseverlauf der viActive Venezuela Ost Touren
Der letzte wunderschöne Tag mit buntem Treiben
19/04/2010
FELIZ CUMPLEAÑOS, MATTHIAS. ¨Tja, und das schönste Geburtstagsgeschenk hat er sich ja schon vorher gemacht, denn heute geht es zur Verlängerung auf Los Roques.
Unsere Los Roques-Fahrer Patricia, Andi und eben Matthias mussten dafür schon um kurz vor 6 Uhr raus, auf zum Flughafen, einchecken, schnelles Frühstück, verabschieden und ab in den Karibik-Traum. Alles Gute euch und viel Spaß!!!
Doro, Barabara und Stephan konnten es gemütlicher angehen lassen, entspannt frühstücken, und dann mit der Metro ins Zentrum, zum Plaza Bolívar. Heute war Feiertag, 200. Jahrestag der Unabhängigkeitserklärung, und so konnten wir das bunte Treiben im historischen Zentrum der Stadt live miterleben. Die Menschen hier waren sehr freundlich und herzlich und alles war irgendwie in Feierstimmung.
Tja, und mittags dann ging es zurück zum Hotel und auf zum Flughafen. Am Iberia-Schalter sagte man uns noch, dass Berlin scheinbar von Madrid aus wieder angeflogen wird, na wir werden ja sehen. Kurzer, schmerzloser Abschied, macht´s gut, wir werden Venezuela vermissen... zum vollständigen Reisebericht
Eure Reise ist zu Ende und ihr seid wieder gut in der Heimat gelandet. Noch lange werdet ihr euch hoffentlich an die vielen Erlebnisse eurer Tour und an die Schönheiten Venezuelas zurück erinnern. Gracias por habernos visitado!
Die angegebenen Mahlzeiten beziehen sich auf die Mahlzeiten im Flugzeug.
Reiseverlauf der viActive Venezuela Ost Touren
3 Tage Karibik Traumurlaub Los Roques
Wer noch nicht genug von Sonne, Karibikstrand und Meer hat, kann sich noch drei Tage auf einer der kleinen Traum-Inselchen direkt vor der Küste
Venezuelas verwöhnen lassen! Der Archipel Los Roques ist ein wahres Naturparadies mit schneeweißen Karibikstränden, kristallklarem Wasser und einer einzigartigen Tier- und Pflanzenwelt. Auf den rund 40 kleinen Koralleninseln gibt es circa 92 verschiedene Vogelarten, Schildkröten, Eidechsen, Salamander – und eine fantastische Unterwasserwelt: bunte Papageienfische, Enten- und Trompetenfische, dazu unzählige Arten von Korallen, Langusten und Schwämmen. In den Monaten November bis April sollte man unbedingt die Inselspezialität – frisch gefangenen Lobster – probieren!
ausführliche Informationen zu 3 Tage Karibik Traumurlaub Los Roques
Strandverlängerung Isla Margarita
Strandverlängerung Margarita, High End
An den Tagen 3, 4, 5, 7, 8, 9, 10 und 11 können wir abhängig von Saison und Gruppengröße eine Unterbringung im Einzel- oder Doppelzimmer nicht garantieren, da die Unterkünfte über keine oder nur wenige Einzel- bzw. Doppelzimmer verfügen.
Überzeugt - Aber irgendwas passt trotzdem nicht?
l Verratet uns doch bitte was?