Reisetagebuch viActive Patagonien - 09.02.2007
Reisebericht | Tour vom 09.02. - 04.03.2007
"Liebe Gruppe! Wie geht es euch? Ich hoffe gut! Wenn ich mir dir Fotos dieser Reise anschaue denke ich an eines: die wunderschöne Zeit die wir in Patagonien zusammen verbracht haben!
Ich hoffe ihr habt auch so schöne Errinerungen! Vielleicht sehen wir uns wider! Liebe Grüsse Eure Lucy"
Nach ein paar Minuten, um uns erfrischen und einzucremen (heute war ein sehr schöner und sonniger Tag), fing unserer Spaziergang durch Buenos Aires an. Zuerst liefen wir zur Plaza de Mayo, dem Hauptplatz von Buenos Aires und dann nach Puerto Madero, wo wir unser Willkommensmittagessen hatten. Wir aßen “ all you can eat” und genossen das leckeres Fleisch. Wir trafen uns noch mit einer anderen viventura Gruppe, die am Ende der Reise waren und ihre Erfahrungen erzählten.
Dann fuhren wir mit dem öffentlichen Bus 152 bis nach La Boca, wo wir das lebendige, energievolle und bunte Stadtviertel kennenlernten. Danach gingen wir vom Lezama Park, der Ort wo Buenos Aires gegründet wurde, bis nach San Telmo “ die Tangozone” und dann wieder ins Hostel.
Viele nutzten den Abend um Buenos Aires besser kennenzulernen und gingen aus. Spruch des Tages:
Für alle Verwandten, Freunde, Bekannten und Kameraden: Alle 8 Teilnehmer der Gruppe sind gut angekommen! :-)
Der Ausflug war sehr schön, mit einem wunderschönen Tag und zum Glück war es nicht so heiß. Wir sind zum Plaza Serrano gegangen und haben die vielen Bars gesehen. Danach waren wir in Recoleta auf dem Friedhof und hatten Freizeit zum Spazierengehen.
Später fuhren wir weiter durch die Alvear Straße bis zum San Martin Platz. Wir haben auch die Kunstwerke vom Artisten Reggazoni betrachtet und haben die Tour mit einem Picknick in den Wäldern von Palermo beendeet. Dort haben wir unseren ersten Mate-Tee gekostet.
Dann sind wir mit der U-Bahn zurückgefahren bis zur breitesten Straße der Welt: “9 de Julio” und haben viele Fotos vom Obelisken gemacht! Am Abend haben wir eine Tangoshow besucht und die Tangotänzer bewundert! Spruch des Tages:
Abenteuer des Tages: Tinas Versuch in die schon fahrende U-Bahn einzusteigen. K-P blieb alleine, denn er schaffte es nicht einzusteigen. Er meinte es wäre eine Strategie um uns Frauen los zu werden.
Als wir in Tigre ankamen, warteten auf unserem Schiff leckere Fruchtmilchshakes. Mit dem Schiff dauerte es ca. eineinhalb Stunden bis wir in La Bonanza ankamen, wo Roxana auf uns wartete. Dort fuhren wir mit Kanubooten durch die ruhigen Flüsse des Deltas. Karo, Simone und Vanessa sind am liebsten gegen die Büsche gefahren aber trotzdem gut angekommen.
Am Ziel: eine Lagune, wir warfen wir uns von den Kanus und badeten im braunen Wasser.
Nach dem Mittagessen machten wir eine Wanderung über die Insel, mußten aber gegen die Mosquitos ankämpfen und sie mit langem Gras verscheuchen. Tina und Doro haben sich gerettet denn sie sind reiten gegangen.
Nach einem leckeren Nusskuchen fuhren wir wieder zurück (eine Fahrt voller böser und bellender Hunde) ans feste Land, dort wartete unser Busfahrer, der uns nach La Estancia fuhr. Dort haben wir zu Abend gegessen und danach haben wir eine "Spielenacht" gehabt mit Billiard, Kickern und Tischtennis. Spruch des Tages:
Doro streichelt beim Essen einen Hund mit den Füßen und sagt plötzlich: Der Hund ist noch nicht tot, er ist noch warm!
Bis zum Mittagessen haben wir uns im Swimming Pool erfrischt. Während dem Mittagessen hörten wir traditionelle Musik aus Argentinien und sahen den passenden Tanz dazu. Danach haben sich Vanessa und KP getraut Tango zu tanzen. Am Nachmittag haben wir mehr über das Gaucholeben erfahren und gesehen wie gut sie reiten können.
Zuletzt wurden wir abgeholt und in 2 Stunden waren wir in Buenos Aires. Die Nacht stand zur freien Verfügung und jeder hatte die Möglichkeit noch mehr von Buenos Aires kennenzulernen.
Nach 2 Stunden kamen wir an und sind direkt zum Campanario Berg gefahren und mit dem Sessellift hochgefahren. Dort haben wir super schöne Fotos gemacht und in einer Bar mit hervorragendem Blick, getoastetes Brot mit Käse und Schinken, gegessen.
Dann sind wir weiter nach Pampa Linda gefahren. Auf dem Weg hielten wir im Supermarkt und haben uns für die drei kommenden Tage mit Essen ausgerüstet. Auf dem Weg zur Hosteria haben wir noch ein paar Fotostopps gemacht.
In der Hosteria warteten schon alle mit dem Abendessen auf uns. Bei der Nachspeise haben wir es uns alle auf den Couchs vor dem Kamin gemütlich gemacht und so verbrachten wir unsere erste Nacht "mitten im Nichts", am Fuße des Tronador Berges. Spruch des Tages:
Jedes Mal wenn der Busfahrer die Länder nummerierte, die irgendetwas mit Bariloche zu tun hatten, fragte begeistert unsere Österreicherin Simone:"Und Österreich auch?"
Wir liefen alle verschieden schnell, aber am Ende trafen wir uns alle an der Hütte. Dort aßen wir unsere Brötchen vor dem Kamin (obwohl es nicht erlaubt war). Mit dieser neuen Energie liefen wir bis zum Wasserfall “Garganta del Diablo”. Insgesamt sind wir heute 20 km gelaufen!
Als wir zur Hosteria zurückkamen haben wir Tischtennis und mit den Würfeln gespielt und Mates getrunken. Dann hatten wir unser Abendessen und spielten noch eine Weile UNO in unserem Zimmer bis alle dann schlafen gingen!
Wir haben alle verschiedene Programme gemacht: Dora ging den ganzen Tag reiten zur Lagune Ilon und hat viele Abenteuer gehabt, so wie zum Beispiel auf einen sehr steilen Stein hochsteigen. Tina, K-P und Lucia gingen am Vormittag zum Aussichtspunkt Mirador del Valle und hatten einen super schönen Blick vom ganzen Tal und von der Hosteria Pampa Linda. Auf dem Rückweg gab es eine Filmaufnahme auf dem Wald die Blair Witch 4 genannt wurde, mit den Schauspielern KP als Monster und Tina als naives wanderndes Mädchen.
Am Nachmittag gingen wir zum Castaño Ovedo Gletscher für 4 Stunden reiten! Am Glestcher hatten wir eine Stunde Pause und konnten unsere Mittagessen genießen! Silvia fuhr mit dem Fahrrad zum Schwarzen Gletscher und zur Cascada del Diablo.
Am späten Nachmittag trafen wir uns alle und liefen noch bis zum Wasserfall “Las Nalcas”. Nach dem Abendessen “Goulasch mit Spätzle” haben wir uns gemütlich in die Sofas vor dem Kamin gesetzt und erzählten einander die Aktivitäten des Tages, begleitet mit einem Glas Wein und UNO.
In Bariloche hatten wir 2 Stunden frei und viele haben entdeckt warum der Ort hier die Argintinische Schweiz genannt wird! Nachher fuhren wir zum Berg “Los Leones”, wo früher die ersten Indianerkulturen sowie die Tehuelches lebten. Wir besichtigten die Höhlen wo sie geschlafen und gearbeitet haben! In diese Höhlen sind wir gebückt reingengangen mit Helmen und Laternen, denn es war richtig dunkel. Es gab sogar eine untererdische Lagune!. Dann sind wir mit unserem Guide Enrico bis zum Gipfel gestiegen und hatten eine unglaubliche Sicht auf das ganze Tal.
Danach haben wir einen kleinen Myrtenwald besucht und als kleine Bambis imaginiert! Anschließend kamen wir nach Villa La Angostura und aßen ein paar Pizzen im Dorf. Dann trafen wir uns alle in der Rezeption des Hotels und lasen unser Horoskop :-), dann gingen wir schlafen. Spruch des Tages:
Der Guide in der Höhle macht für 30 Sekunden das Licht aus und sagt zu Tina die neben sitzt "Keine Angst, ich werde dir nichts machen"! und Tina antwortet "Aber ich dir schon"!
Dann gingen einige Spazieren, andere Einkaufen oder Essen, aber zuerst Geld abheben um alles zu schaffen! Erst am dritten Bankautomat konnten wir Geld abheben, alle anderen waren leer (es gab viele Kreuzfahrtschiffe!!). Wir haben Fotos vom Denkmal der deutschen Einwanderung gemacht und dann ein Kaffee in Scherlock getrunken!.
Um 8 Uhr trafen wir uns in Las Brasas del Yate und aßen einen sehr leckeren gebratenen Lachs, die Spezialität der Region. Spruch des Tages:
Vanessa ist im Hostel, denkt dass KP im Zimmer nebenan ist und fängt an, gegen die Wand zu klopfen, aber plötzlich erscheint durch das Fenster ein ganz anderer Mann! Ups...
Bis zum Boarding auf dem Navimag waren noch mehrere Stunden Zeit, die jeder anders nutzte: ein Teil der Gruppe deckte sich noch einmal ordentlich mit Süßigkeiten oder Tabletten gegen Seekrankheit ein. Die anderen gingen Shoppen.
Danach ging es endlich auf das Schiff. Als erstes wurden die wichtigsten Dinge geklärt und dann sind wir zu unseren Kabinen gegangen. Wir haben unser Gepäck ausgepackt und sind danach auf Deck gegangen, um die Sonne und auch den Wind zu genießen. Vom Schiff konnten wir den Vulkan Osorno und den Vulkan Calbuco sehen. Dann warteten wir auf Deck bis es los ging!
Nach dem Abendessen, das in drei Gruppen geteilt wurde, da wir insgesamt 150 waren, haben einige einen Film vom Che Guevara gesehen oder Karten gespielt... Dann gab es noch ein bißchen Disco Night bis alle endlich schlafen gingen!
Ab fünf Uhr Nachmittags fing das Schaukeln an, aber heute war es “ziemlich” ruhig und die Wellen erreichten nur 2 Meter Höhe, aber trotzdem haben viele die Tabletten genommen. Nur Silvia und KP waren tapfer und nahmen keine.
Nach den Tabletten gingen viele direkt ins Bett, denn sie machen einen sehr müde. Wir sind ins Bett gegangen und haben geschlafen, lange und tief...
Nach dem Frühstück hatten wir die Möglichkeit in Puerto Eden, ein total abgelegenes Dorf mit knapp 200 Einwohnern, auszusteigen und wieder auf festes Land zu treten.
Dann war es so weit: Der Gletscher PIO XI war erreicht. Wir knipsten ein Bild nach dem anderen. Später, um 22.00 Uhr, fing die BINGO-Nacht an! Wir wußten gar nicht, dass Bingo spielen so lustig sein kann. Unsere Gewinnerin war Tina, die tanzen musste um ihren Preis (ein T-Shirt) zu bekommen! Und dann fing die Party an! Wir unterhielten uns auch mit den anderen Leuten vom Schiff und gingen alle spät schlafen!
Dann mußten wir unsere Rucksäcke packen, denn in ein paar Stunden kamen wir schon an! Aber vorher gab es noch Mittagessen! Unsere letzten Stunden auf dem Schiff, dachten einigen, hofften andere. Wir haben noch letzte schöne Fotos von den Fjorden gemacht... auch von unseren neuen Freunden, nach 4 Tagen auf dem Schiff kennen sich alle...
Am Hafen von Puerto Natales, zurück auf festem Boden, erwartete uns bereits Manuel, der für die nächsten drei Tage unser Fahrer sein solte. Puerto Natales ist mit seinen bunten Häusern und der netten Strandpromenade ein sehr nettes Fischerdorf.
Den freien Nachmittag nutzten einige mit Einkaufen für die Wanderung, andere nahmen Kontakt zur Heimat auf, nach 4 Tagen ohne, oder bereiteten den Rucksack für das Trekking vor.
Das Abendessen verbrachten wir bei “Lo de Tata”, wo wir uns noch mit Freunden vom Navimag trafen!
Um 9 Uhr fuhren wir mit der Fähre ganz nah bis an die Grey Gletscherwand heran, die uns mit ihrer blauen Farbe erstaunte. Dann brachte uns ein Zodiacboot zum Refugio Grey am Ufer des Sees. Da haben wir uns gut vorbereitet, einige gingen noch auf die Toilette und dann fing unsere Wanderung an! Die erste Strecke des W-Trails war schon ein bißchen anstrengend, aber wir schafften es!! Ein Teil der Gruppe beschloß trotzdem zurückzugehen denn wir hatten noch die Möglichkeit die letzte Fähre zu nehmen. Angie, Simone und Lucy fuhren mit dem Schiff zurück aber leider hatten sie den letzten Bus nach Puerto Natales verpassen... und jetzt? Zum Glück hat uns Jorge, der Parkwächter im Haus des NP schlafen lassen. Dort haben wir gegessen und direkt ins Bett schlafen gegegangen nach einem so anstrengender Tag.
Der andere Teil der Gruppe erreichte das heutige Ziel: zuerst das Paine Grande Camp und dann das Italiano Camp. Dort bauten sie ihre Zelte auf und kochten Suppe und andere Sachen als Abendessen. Dann gingen alle glücklich schlafen. Sie hatten es auch verdient!
Dann kamen sie am Los Cuernos Camp an und hatten wieder eine heiße Dusche! Dort haben sie sich auch mit anderen Leuten vom Navimag getroffen!
Gruppe B hatte auch ein ausgiebiges Frühstück und wartete bis ein Bus sie die Strecke zu einem öffentlichen Bus fahren konnte. Sie sind mit einer Gruppe von Italienern gefahren und dann mit einem anderen Bus. Nach 4 Stunden Fahrt sind sie in Puerto Natales angekommen. Dort haben sie sich über Ausflüge nach Punta Arenas erkundigt und alles gebucht. Danach sind sie wieder ins Hostel gegangen und haben ein frisches Abendessen bekommen und sich mit Schweizern unterhalten, die zur Antarktis gehen wollen!
Die Gruppe Aa) hat sich mit einem Teil der Gruppe B getroffen: mit Lucy die sie holen gegangen ist. Das war eine große Überraschung für Tina, KP und Sylvia. Wir haben alle glücklick einen frischen Tuna-Salat gegessen, während wir uns alle die letzten Neuigkeiten erzählten...
Die Gruppe B, also Angie und Simone, sind früh nach Punta Arenas gefahren und dort haben sie die Pinguinkolonie Seno Otway besucht. Es hat ihnen sehr gut gefallen, danach sind sie zur Cafeteria gegangen. In der Nacht sind sie schlafen gegangen und haben ihr Zimmer, laut Angie mit Leuten aus der Slovakei und laut Simone mit Leuten aus Frankreich, geteilt. Sie haben sich noch nicht entschieden. :-) Spruch des Tages:
Sylvia fragt skeptisch Lucy als sie sich wieder treffen: "Bist du es wirklich?" während sie sie am Arm anfasst!
Dann haben sie sich mit Lucy im Camp getroffen, einige warme Kaffeen und Suppen getrunken und sind alle weiter gelaufen bis zum Treffpunkt am Fuß des Berges. Dort haben sie sich mit der Gruppe Ab) (Doro, Vanessa und Karo) wieder getroffen und nach einer kurzen Strecke im Bus haben sie sich mit der Gruppe B (Angie und Simone, die aus Punta Arenas kamen) endlich wieder getroffen!! Alle Gruppen A, B, C.... Z, waren wieder zusammen!!!
Beim Treffen erzählten alle die Erlebnisse der letzten Tage und nach dem Grenzübergang und Abschied ging es los in die patagonische Steppe. Auf dem Weg haben wir in La Esperzanza gestoppt und Steaks und Schnitzel gegessen.
Schon in Calafate besuchten wir fast alle die Dusche und alle gingen direkt ins Bett.
Wir fuhren zuerst mit der Fähre und hatten eine wunderschöne Sicht vom Gletscher. Es war seeeehr kalt, aber wir zogen uns warm an und gingen an Deck um Fotos zu machen!
Danach haben wir ein Picknick gemacht, mit verschiedenem Aufschnitt, Wurst, die geliebten Oliven von Simone... und was nie fehlen darf: Wein! Anschließend, mit vollem Magen, sind wir durch den Park spaziert. Immer mit hervorragendem Ausblick auf den Gletscher!! Einige haben sogar eine Wanderung gemacht, in welcher der Guide vieles über die Vegetation erklärt hat!
Auf der Rückfahrt haben wir Mate-Tee getrunken und berühmte argentinische Musikgruppen gehört, wie z.B Sumo, Divididos, Soda Stereo usw. Viele haben schon ihre CDs gekauft!
Dann hatten wir Zeit zum Einkaufen und das nette Städtchen zu besichtigen! Viele haben noch etwas genascht und sind dann gleich schlafen gegangen! Spruch des Tages:
Alle haben vor dem Gletscher "Tschüüüss" gesagt, denn dieser war unser letzter Gletscher der ganzen Reise! :-(
Dann sind wir mit einer unsanften Landung in Ushuaia angekommen. Einige wurden aus ihrem Tiefschlaf aufgeschreckt! Wir sind dann zusammen in die Stadt gelaufen und haben zuerst ein bisschen die Stadt angeschaut. Einige von uns sind in einer Confiteria gesessen und heiße Schoki getrunken und Medialunas gegessen um den Hunger zu stillen!
Um 20 Uhr trafen wir uns im Fischrestaurant Volver direkt am Beagle Kanal. Dort haben wir Königskrabbe gegessen und dazu ein Ende der Welt Bier getrunken. Anschließend sind einige zu einem Irish Pub gegangen und haben Cocktails geschlürft. Karo und Simone haben einen Ende der Welt Tanz vorgeführt! Es war ein sehr lustiger Abend und wir haben viel gelacht! Auf dem Rückweg haben wir kein Taxi bekommen und mußten Auto stoppen! Spruch des Tages:
Der Hombre (KP) sagt "Was hast du für saure Gurken?" und Simone antwortet "Das ist Spargel!"
Dann fing unsere 3-stündige Wanderung an, entlang des Ufers des Beagle Kanals! Wir machten viele Gruppenfotos auf dem Weg, denn die Landschaft war sehr schön!
Als wir ankamen wartete der Bus auf uns und wir gingen endlich essen!! Wir aßen zuerst eine "Picada" (Salami, Käse und Oliven) und dann ein leckeres Asado (nach so langem!). Danach war es Zeit zum Kanu fahren! Nachdem wir uns alle vorbereiteten und alle ihre genaue Hosengröße (L-M - XXL) gefunden hatten, fing das Paddeln an! Zuerst übten wir auf dem See mit Paddelschlägen das Boot voranzutreiben oder abzubremsen. Dann gingen wir zum Fluß. Es hat viel Spaß gemacht! Aber plötzlich fing es an zu schneien und es wurde kälter und anstrengender! Aber wir schafften es trotzdem! Wir waren alle voll nass, besonders hinten :-). Anschließend sind wir zur Bucht Lapataia gegangen.
Nach 2 Stunden Ausruhen und Truco lernen (traditionelles Kartenspiel aus Argentinien) im Hostel, wurden wir wieder abgeholt und gingen zu den Bibern! Dort hofften wir die Biber zu sehen, und obwohl es einige Zeit dauerte haben wir ein paar gesehen! In einer Hütte, in der Mitte des Waldes, aßen wir einen heißen Eintopf und genossen unser letztes gemeinsames Abendessen mit viel Gesang!
Als wir zurückkamen, gingen wir zum Irish Pub "Dublin". Dort haben wir verschiedene Cocktails getrunken, Asesino (Killer) gespielt und uns unterhalten. Es war ein sehr schöner und lustiger Abend! Einige sind dann noch zum Karaoke gegangen, aber wir haben uns nicht getraut zu singen! Spruch des Tages:
Wir machten Fotos von unseren Ärschen am Arsch der Welt! ... Anonym :-)
Wir fuhren mit den Taxis zum Hafen und dort gingen wir auf die Barracuda, das Schiff dass uns durch den Beagle Kanal gefahren hat. Es waren 3 Stunden Fahrt und auf dem Weg sahen wir verschiedenen Inseln mit Kormoranen und Seelöwen. Sie sahen alle sehr niedlich aus! Aber das Highlight der Fahrt war der Ende der Welt Leuchtturm "Les Eclaiurs". Auf der Fahrt haben wir das Kartenspiel Truco gespielt und Kuchen gegessen.
Dann hatten wir den Nachmittag frei um die letzten Souvenirs zu kaufen. Um 16 Uhr trafen wir uns alle im Hostel, aber wir fuhren erst um 20 Uhr zum Flughafen, denn es gab Verspätungen! Wir haben diese Zeit zum Ausruhen, Essen, Fernsehen oder E-mails schreiben genutzt.
Im Flughafen haben wir Pantomime gespielt und dann mußten wir schon einsteigen! Der Flug dauerte 3 Stunden und wir flogen direkt nach Buenos Aires!
Der Tag heute war hauptsächlich zum Einkaufen gedacht! Alle haben sich viele Sachen gekauft. Um 16.30 Uhr trafen wir uns alle wieder im Hostel und dort zeigten wir uns gegenseitig die Einkäufe. Lucy hat auch sehr schöne Geschenke bekommen! (Vielen Dank nochmals!!)
Dann mußten wir zum Flughafen gehen! Wir checkten ein, bezahlten die Tax und tranken noch etwas an der Bar!
Anschließend kam der häßliche Moment in dem wir uns verabschieden mussten. Mit Tränen in den Augen winkten wir uns zum Abschied zu, und so entfernte sich die Gruppe! :-( :-( :-( Spruch des Tages:
Ich werde euch alle sehr vermissen!!!!
15.01.12Michael
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Carolin