Reisetagebuch viActive Patagonien - 31.01.2007
Reisebericht | Tour vom 31.01. - 27.02.2007
"Hallo ihr Lieben. Na schohn alle zu Hause? und wie habt ihr alles vorgefunden? Bueno ich sitze gerade in einem Internetcafe,draussen ist es sehr warm.
Verschiedenes: Es war sehr schohn das wissen wir alle. Ich binn froh daruber das ihr alle dazu beigetragen habt, das das Zusammenleben wahrend der Reise, so gut uber die Buhne gelaufen ist. Warscheinlich braucht ihr jetzt Urlaub nach so viel Aktivitat. Ihr habt mir den Job sehr einfach gemacht,und das war gut fur alle. Ich habe wie immer viel dazu gelernt,und ich hoffe ihr von mir. Leute es ist schohn euch kennen gelernt zu haben, kommt bald wieder. Euer Reiseleiter, Walter."
| Flugtag |
Anschließend fuhren wir mit dem öffentlichen Bus zur Boca. Dort besuchten wir Caminito und fuhren dann weiter zur Plaza de Mayo. Im Anschluss daran gingen wir auf die Floridastraße um ein wenig zu einzukaufen. Es ist heute Wochentag und deshalb entsprechend viel los.
Nach dem Einkaufen gingen wir zum Cafe Tortoni und erfrischten uns ein wenig. Das war der eine Teil des Tages - der Rest des Nachmittages war frei. Spruch des Tages:
Nach einem Bierchen ging es weiter zur Garage,wo wir die Rader ablegten und unsere eigenen Wege gingen bis zum Abend. Die Tangoshow erwartete uns.
Vor der Show wurden wir wieder mit Fleisch gefühlt. Beim Verdauen beobachteten wir die rätselhaft verknoteten Beine der Tänzer. Hiermit war der Tag beendet und wir fuhren ins Hotel um uns zu erholen. Morgen geht es ins Delta des Rio Paranas. Spruch des Tages:
Ich bin doch überall rein wo ich rein wollte Man sagt, dass man nicht mit kurzen Hosen in die Kirche darf.
Kaum zu glauben wie schnell wir uns im Grünen, umringt von Pflanzen und Flüssen, befanden. Auf der Insel selber bekamen wir...ratet mal was? Asado!(Fleisch auf dem Grill). Ein typischeres Essen für Argentinien kann es nicht geben. Nach dem Mahl zogen sich die meisten von uns zurück und machten ein Nachmittagsschläfchen. Ausgeruht hies es paddeln! Am Abend kam unser Boot. Wieder an Land fuhren wir nach Capilla del Señor - auf eine Estancia. Dort ging es nach dem Essen bald ins Bett. Spruch des Tages:
Die schwarze Liste ist eröffnet erklärte sanft der Walter als man seine Schlappen versteckte. Die Gruppe war unschuldig. Aber die Liste eröffnet.
Es regnete abends tüchtig - was die angenehme Folge hatte, dass die Luft tagsüber schön frisch war. Nach dem Frühstuck ging es zum Reiten bzw. zum Schwimmen. Unsere noch unerfahrenen Reiter waren tapfer dabei.
Vor dem Essen trafen wir uns in einem schattigen Plätzchen und tauschten Kenntnisse über Argentinien aus. Während des Mittagessens zeigte man uns traditionelle Tänze Argentiniens. Überrascht war der Sänger der Gruppe als Tone ihm die Gitarre aus den Armen "riss",und jodelnd seinen österreichischen Beitrag gab,in dem er ein Lied vorsang.
Nach dem Essen machten wir uns langsam auf den Weg zurück nach Buenos Aires,checkten ein und verabredeten uns für Morgen. Spruch des Tages:
JJJJoooodelididt Tone
Nach dem Aussichtspunkt des Llao Llao Hotel, fuhren wir nach Pampa Linda. Die nächsten zwei Tage werden wir hier bleiben. Nach einem schönen Kaminabend fielen wir erschöpft und glücklich in die Federn. Spruch des Tages:
Wenn Engel Reisen Das Wetter ist weiterhin sehr gut.
Der Schnee ist bereits flachgetreten, was uns den Aufstieg erleichtert. Das Wetter ist heute nicht so gut aber anscheinend trotzdem auf unserer Seite. Überall regnet es, ausser in unserer Nähe. Abends trafen wir uns beim Essen und erzählten uns die einzelnen Erfahrungen des Tages. Spruch des Tages:
Und Andreas? Ach der ist noch hier, und hier, und hier hinten.
Die tapferen Reiter überquerten Stock und Stein, durch den Fluss durch den Wald, Berg auf Berg ab, bis sie vor sich den schwarzen Gletscher sahen. Weniger ruhig als der Gletscher selbst waren die sandigen Abbrüche des Eises oben auf den Berg. Man konnte dabei deutlich die Lawinen erkennen, wie sie stockwerkweise abwärts rollten. Auf dem Rückweg hatten es die Pferde eilig, so das sie für zweitägige Muskelkater sorgten. Spruch des Tages:
Walter ich hab den Beutel verloren!!!
Dannach brachen wir auf nach Villa la Angostura. Hier machten wir einen kurzen Halt um uns für die anstehende "sieben Seen" - Route vorzubereiten. Die Strecke ist wundervoll, es geht vorbei an zauberhaften Landschaften.
Abends kamen wir in San Martin an, bezogen unsere Zimmer und freuten uns auf das Abendessen. Einheimische Gerichte wie Hirsch, Wildschwein und Forelle standen zur Auswahl. Chile wartet bereits auf uns... Spruch des Tages:
Nein der Schweizer sitzt hinter mir nahm Dorothea den Armando auf den Arm.
Beim ersten Grenzübergang klappte alles außer...naja...Anettes Pass wurde vergessen zu stempeln. So musste unser Busfahrer mit dem Fahrrad zurück um das zu regeln. Beim "zweiten" Grenzübergang das gleiche Problem, kaum zu glauben.
Dann fuhren wir weiter bis nach Pucon, dort wechselten wir etwas Geld und probierten die Kleidung für den Vulkanaufstieg an. Die Kleidung muss nämlich gut passen da der Aufstieg sehr anstrengend ist.
Den freien Nachmittag nutzten wir, um in unserem ruhigen Hostal zu relaxen. Spruch des Tages:
Aston?.....Aston?......Aston?....... Anton! korrigierte Anton den Busfahrer.
Diese Show wiederholte sich mehrmals für uns. Die wunderschöne Aussicht zog sich bis zum weitentfernten Vulkan Ozorno hin. Dann verzehrten wir unsere Brötchen und begannen den Abmarsch.
Nach dem Abendessen absolvierten wir das zweite Programm des Tages - die Termalbäder.
Es war aber so warm, dass man fast gar nicht im Wasser sein konnte. Spruch des Tages:
Unglaublich
So fuhren wir weiter Richtung Süden, durch wunderschöne Felder und Weiden, entlang an gigantischen Flüssen bis Frutillar. Das Dörfchen liegt direkt am Llanquihue See. Dort machten wir einen Stop, tranken ein Bierchen und fuhren weiter zu den Petrohue Sprüngen.
Von dort aus ging es dann direkt zum Endziel Puerto Mont.
Leider sahen wir auf dem Weg viele Brände, das Land ist zur Zeit einfach sehr trocken, die Brandwahrscheinlichkeit ist sehr hoch.
Das Restaurant heute Abend heisst Kiel und hier probierten wir unsere ersten Meeresfrüchte. Wir hatten einen total netten Abend, erzählten uns Witze und hatten einfach viel Spaß zusammen. Spruch des Tages:
Hinterm Berg ein kleiner Zwerg
Manche nutzten den Tag um ins Zentrum zu gehen, um Postkarten zu schreiben oder um sich einfach ein wenig zu erholen.
Nach dem Essen setzten wir uns noch zusammen und tranken einen Wein während wir das Feuerwerk bestaunten. Spruch des Tages:
Wer hats erfunden? Es ging um das Schloß welches am Schweizer Hostal am Eingang hing.
Die Fahrt dauerte ungefähr eine Stunde. Eine schöne, ruhige Landschaft breitete sich vor uns aus, wir sahen sogar ein paar Nandus. Am Strand hielten wir uns einige Zeit auf, es war auch sehr windstill.
Danach ging es wieder nach Arenas. Wir trafen uns um zehn Uhr, um etwas trinken zu gehen, und gingen in eine nette Kneipe. Nur manche wollten heute zu abendessen. Spruch des Tages:
"Und wie schnell fliegen diese Pinguine?" - "Pinguine fliegen nicht."
Wir nahmen Mate und Kuchen mit und tranken ein paar Mates, so dass sich jeder von jedem mal ein bisschen ansteckt, und saßen gemütlich in der Sonne. Bald ging es wieder zurück und im Zentrum trafen wir uns nach einer Weile wieder, um Essen zu gehen.
Nachmittags nahmen wir den Bus nach Natales. Dort checkten wir ein und die Wanderer bereiteten sich für die Wanderung vor. Es wurde das Futter eingekauft, die Zelte aufgeschlagen und das Besteck und Geschirr verteilt. Anschließend gingen wir abends essen, nicht bis all zu spät, da es morgen sehr früh aus den Federn geht. Spruch des Tages:
"Happy Valentine!"
Als wir wieder an Land waren, fuhren wir zum Pehoe Camping, um dort Mittag zu essen. Langsam klarte es auf und die Sonne wagte sich auch wieder heraus. Danach fuhren wir an den Salto Grande Wasserfall und von dort aus ging es wieder nach Natales.
Abends gingen wir ewas essen und so ging der Tag zu Ende. Spruch des Tages:
"Ich schlaf noch ein bisschen" sagte Martin am Frühstückstisch.
Im Park stiegen wir aus und wanderten bis zum Serreno Gletscher. Auf dem Rückweg stiegen wir an einer Estancia von Bord, um dort Mittag zu essen. Wir machten Picknick in der warmen Mittagssonne, die nicht zu unterschätzen ist, hauptsächlich hier wegen des Ozonlochs.
Dann ging es zurück nach Natales und so war der Tag vergangen. Abends oder besser gesagt nachmittags gingen wir Abendessen - wie sich das versteht, weiß man nicht. Danach gingen wir auf ein paar Cocktails und gegen Mitternacht fühlte es sich schon wie vier Uhr morgens an. Bis Morgen! Spruch des Tages:
Ein Erlebnis, was selten vorkommt: Walter wollte einem Hund den Rest seiner Leberwurst anbieten, nachdem er unauffällig gemeint hat, zu betteln, und dann wollte er nicht mehr.
Das Wetter ist heute wieder gut. Der Rest des Tages war frei und es wurde spazieren gegangen, Schwarzhalzschwäne verewigt und einfach ausgeruht.
Abends gingen Marco, Doro und Armando essen und im Hostal wurde noch mit Walter zuammen eine Flasche Pisco vernichtet.
Morgen gehen wir die Wanderer abhohlen und dann gehts nach Argentinien. Spruch des Tages:
"Nach dem Pisco in die Disco!" reimte Armando
Nach der Wiedersehenstimmung fuhren wir an die Grenze. Dort aßen wir etwas, warteten ein bisschen und dann kam auch schon der Bus. Nach der Stemplerei setzten wir uns in den Bus und verabschiedeten uns von Chile. Am argentinischen Zoll funktionierte alles bestens, so dass wir gleich weiter nach Esperanza fuhren.
Nach einem Käffchen dort ging es nach Calafate. Dort kamen wir etwas später an, checkten ein, checkten aus, und checkten wieder ein. Spruch des Tages:
Walter:"Macht euch alle eine Tüte fertig.....mit Wäsche."
Manche besuchten die Bimez Lagune, wo man sehr schöne Vögel sieht, unter anderem auch Flamingos. Manche bummelten durch Calafate und andere nutzten den Nachmittag aus, um etwas Schlaf nachzuholen.
Abends trafen wir uns, um Essen zu gehen und anschließend gingen wir auf einen Absacker,der mehr als einer wurde. Spruch des Tages:
"Noch ein Caipi!"
Endlich im Park nahmen wir zunächst die Fähre, die bis an den Gletscher heranfährt, sahen aber keinen großen Abbruch.
Dannach ging es su den Pasarellen, wo wir picknickten und rumspazierten. Gegen vier Uhr fuhren wir langsam wieder zurück nach Calafate.
Wir verabredeten uns für acht Uhr und gingen essen. Weil es gestern so gut war aßen wir im gleichen Restaurant. Die Gruppe ging dann noch auf einen Absacker. Spruch des Tages:
"Wo hohlen sie das Eis her?" fagte man auf dem Schiff. Unbekannt.
Nach dem Essen ging es Richtung Cerro Torre, der Berg neben dem Fitz Roy. Die Wanderung dauerte drei Stunden, was für uns mittlerweile ebenfalls wie ein Kinderspiel ist. Wir endeten am Campingplatz, wo man auf uns mit Häppchen, Kaffee und Tee wartete.
Wir checkten auf dem Campingplatz ein und die Gruppe ging noch zur Lagune, wo wir morgen vorbei- wandern werden. Abends gab es essen und wir machten uns noch einen gemütlichen Abend während wir noch ein paar Weinflaschen vernichteten. Spruch des Tages:
"Vorsicht mit dem Zwerg" (Tone)
Der erste Teil war leicht bis zur Trolese. Das ist ein Seil, was über einen Fluss gespannt ist, wo man angehängt wird und sich rüberschwingt.
Dann ging es weiter am Berghang entlang und einen Geröllweg runter bis an den Gletscher. Es wurde weiter gewandert bis zu einer Eiswand, wo sich alle getraut haben, daran zu klettern.
Dannach ging es wieder zurück auf den Campingplatz und von dort aus wieder nach Chalten. Wir gingen essen, dann noch auf ein Bierchen und dann ins Bett. Spruch des Tages:
"Wo ist Walter?" (Alle)
Wir fuhren ins Hotel, checkten ein und trafen uns um acht zum Essen. Der ausgewählte Platz ist geeignet, um Königskrabbe zu essen. Heute war also ein typischer Reisetag. Spruch des Tages:
Ans Ende der Welt
Wir wurden abgehohlt und fuhren bis in den Park hinein. Dort teilte sich die Gruppe in zwei - diejenigen, die zuerst wandern wollten und die, die zuerst rudern wollten - und dann anders herum. Man traf sich mittags, um ein Asado zu essen. Nachmittags fuhr die Gruppe wieder heim.
Der nächste Ausflug heute war, um die Biber zu besuchen. Wir fuhren mit dem Bus etwas außerhalb der Stadt an einen Bieberstausee. Es regnete leider, aber das machte uns nichts aus. Wir hatten Glück und sahen sogar ein paar Biber.
Danach gingen wir zu einer Hütte, wo wir einen Eintopf bekamen und dann ging es wiederzurück. Manche machten noch einen Stopp an einer Kneipe und der Rest ging ins Hostal. Spruch des Tages:
"Und das Fleisch im Eintopf ist Biberfleisch, nicht wahr???"
Wir gingen zusammen Mittag essen und der Rest des Nachmittages war frei. Um 19 Uhr trafen wir uns um an den Flughafen zu fahren. Beim einchecken mussten wir ein bisschen umpacken, da wir eine durstige Gruppe sind... Der Flug ging locker über die Bühne bis wir in Buenos Aires landen wollten, bzw. es versuchten und es nicht ging. Zweimal versuchten wir es, aber es war unmöglich. Die Turbulenzen waren zu groß und wir mussten nach Rosario fliegen, dort landen und warten bis der Sturm vorbei ist.
Danach ging es wieder nach Buenos Aires und die Landung klappte ausgezeichnet, wir hatten nur vier Stunden Verspätung. Wir checkten um fünf Uhr Morgens ein. Spruch des Tages:
"der arme Bianchi" (die Durstigen)
Um sechs Uhr Nachmittags trafen wir uns und fuhren raus zum Flughafen. Dort gaben wir das Gepäck ab, und setzten uns noch auf ein Bierchen. Dann verabschiedeten wir uns.
Leute, eine Gute Reise und eine schöne Heimkehr! Spruch des Tages:
"Auf ein neues Wiedersehen" (Alle)
07.02.12Franz
Mein persönlicher Höhepunkt war Südamerika, denn jeder Ort war schön für sich. Die Unterkünfte waren in Ordnung und die Betreuung durch unseren Reiseleiter fabelhaft....
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Carolin