Reisetagebuch viActive Patagonien - 26.01.2007

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Unsere Reiseteilnehmer mit ihrem Tourguide starten ihr Abenteuer am 26.01.2007. In diesem Reisetagebuch schildern sie ihre Erfahrungen die sie während ihrer viActive Reise durch %COUNTRY% und Chile gemacht haben. Möchten Sie Ihre eigenen Erfahrungen machen? Lernen Sie unsere Auswahl an Rundreisen kennen!

Reisebericht | Tour vom 26.01. - 18.02.2007

Reiseleiter dieser Tour: Victoria
"Hallo CHE!!!! Es war für mich wieder eine super schöne Reise! Jedes Mal ist es für mich die selbe Route aber die Leute machen jeder Resie einmaliges! DANKE! für alles, Ihr habt "fast immer" mein Arbeit viel einfacher gemacht :) und ich konnte es viel geniessen!! Also Leute, das ist keine Verabschied... es ist ein AUFWIEDERSEHEN!! Bis immer! Eure Vicky"
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27.01.2007
Samstag | Madrid – Buenos Aires
Um 8.45 Uhr landeten Kirsten, Rainer, Beatrix, Michelle, Ulrike, Ralph und Michael in Buenos Aires. Vicky, unsere Reiseleiterin, wartete am Flughafen schon auf uns. Wir fuhren ca. 40 Minuten bis zur Stadt, wo die Gruppe sich kennenlernte, da vier von uns schon im Hostal waren. Markus und Ilse waren schon in Buenos Aires angekommen und hatten ein paar Tage in Uruguay verbracht. Claudia und Max waren auch schon in Argentinien und hatten die Iguazu Wasserfälle besucht.

Auf der Terrasse unseres Hotels hatten wir eine kleine Besprechung und gleich danach hieß es Essen!! Wir fuhren mit Taxis nach Puerto Madero, dem alten, neu renovierten Hafen. Natürlich gab es beim Essen nicht viel zu überlegen. Selbstverständlich gab es Fleisch als Willkommenessen im "Siga La Vaca" (Folge der Kuh).

Danach fing unsere Citytour an. Die Idee war, öffentliche Verkehrsmittel zu benutzen, deshalb nahmen wir den 152er Bus nach La Boca, dem bunten Stadtviertel, das sich die ersten Immigranten zum Leben ausgesucht haben. Zurück ging es mit dem 29er Bus zum Plaza de Mayo, dem Platz, wo die Argentinier noch heutzutage viel demonstrieren und an dem das Regierungsgebäude und die Kathedrale von Buenos Aires liegen.

Von dort fuhren wir mit der U-Bahn A zum Kongress. Dieses fahrende Museum war die erste U-Bahn Südamerikas und hat immer noch ihr ursprüngliches Aussehen. Vom Kongress liefen wir die Avenida de Mayo entlang bis zur 9 de Julio und dann am Obelisk vorbei.

Wir hatten den Rest des Tages frei. Abends gingen wir nach San Telmo, einem schönen bohemischen Stadtviertel und aßen eine Kleinigkeit auf der Plaza Dorrego.
Spruch des Tages:
Markus sagte: Die Kühe hier müssen sich nicht viel bewegen zum essen, deshalb sind sie fett und dick... Und lecker!, ergänzte Claudia
Rundreise Südamerika
Rundreise Südamerika
- 2 h
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28.01.2007
Sonntag | Buenos Aires
Heute stand Fahrradtour durch den nördlichden Teil der Stadt auf dem Programm. Das ist eine interessante Art, eine Stadt kennenzulernen. Man hört die Stadt, man riecht die Stadt (auch wenn sie machmal stinkt) und man kann alles ohne Scheibe dazwischen sehen. Um 9.30 Uhr hat Vicky uns abgeholt und wir liefen die Florida Straße entlang bis zur Garage, wo unsere Guides Gabriel und Pablo mit unseren Fahrrädern auf uns warteten. Bremse geprüft, Helm auf dem Kopf los gings.

Wir fuhren zuerst durch Retiro, wo wir den "englischen" Turm sahen und lustige, mit den Resten alter Züge, hergestellte Skulpturen. Dann ging es weiter nach Palermo Chico. Auf dem Weg machten wir viele Stops, wo uns unser Guide Gaby verschiedene Sachen erklärte. In Palermo (zum Glück im Schatten) machten wir unsere Mittagspause. Nach dem Sandwich konnten wir unseren ersten Mate und Alfajores (Kekse mit Dulce de Leche) kosten! Die Alfajores waren für alle lecker und komischerweise hat keiner GRACIAS nach dem ersten Mate gesagt!

Zum Schluss besichtigten wir Recoletas Friedhof, wo Evitas Grab liegt. Dieser Friedhof ist wie eine Stadt in der Stadt. Dann fuhren wir ins Zentrum zurück. Den Nachmittag hatten wir zu unserer freien Verfügung. Einige gingen einkaufen, andere durch das Naturreservat spazieren.

Um 8 Uhr fuhren wir zum Restaurant und genossen eine wunderschöne Tango-Show. Wir waren alle total begeistert von der Geschwindigkeit der Schritte.
Rundreise Südamerika
Rundreise Südamerika
- 2 h
- 3 h
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29.01.2007
Montag | Buenos Aires - Tigre - Estancia
Um 9.30 Uhr wurden wir abgeholt, um im Richtung Tigre zu fahren. Auf dem Weg dorthin konnten wir vom Bus aus etwas von den "reichen" Stadtvierteln Buenos Aires'.

Dort angekommen warteten wir auf unser "Busboot" in einer Art "Bootsbahnhof". Mit diesem öffentlichen Verkehrsmittel fuhren wir mehr als 1 Stunde bis zu unserer Insel. Während der Fahrt konnten wir viele verschiedene Sachen sehen: eine Tankstelle am Ufer des Flusses, ein Supermarktboot, schöne kleine Häuser und mächtige Gebäude.

Auf dem Steg wartete Roxana, die Besitzerin und unser Guide. Wir aßen gemütlich Asado im Schatten zu Mittag. Eine Weile später saßen wir alle in Kanus, um ein paar Stunden durch das Delta zu paddeln. Nach ca. 1/2 Stunden erreichten wir eine kleine Lagune, wo Markus, Ilse, Vicky und Roxana ein erfrischendes Bad genießen konnten. Die anderen lagen gemütlich in ihren Kanus und genossen die Sonne. Dann paddelten wir zurück und es ging gleich wieder los, diesmal: "Wandern". Da haben alle erst verstanden, warum Vicky empfohlen hat, Mückenschutz mitzunehmen. Es gab tausende von Mücken überall. Einige von der Gruppe entschieden deshalb sofort zurück zu laufen, um auf Liegestühlen im Schatten zu lesen oder eine kurze Siesta zu halten.

Nach einem schnellen Kaffee auf dem Steg kam unser Busboot und wir fuhren nach Tigre zurück, wo unser Bus schon auf uns wartete, um uns zur Estancia zu fahren. In der Pampa angekommen, aßen wir wieder und kurz nach Mitternacht gingen wir ins Bett.
Rundreise Südamerika
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- 4 h
- 1 h
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30.01.2007
Dienstag | Estancia - Buenos Aires
Kurz nach dem Frühstück waren wir alle schon auf dem Pferd. Für fast alle war es das erste Mal. Wir ritten eine kurze Runde, um uns an die Pferde zu gewöhnen. Für Michael, Ralph, Claudia und Max war eine Runde genug. Die andere machten ohne Pause eine zweite Runde durch die Pampa.

Danach fing das Programm des Tages an: Melken, wieder reiten, die Besichtigung der Estancia und ESSEN!!! Wir trafen uns aber erst zum Essen. Dabei gab es auch eine Volksmusikshow. Malambo war besonders beeindruckend: Ponchos, Trommel, Stiefel und Kugel. Nachmittags zeigten die Gauchos, was sie alles auf einem Pferd machen können.

Um 16:30 fuhren wir nach Buenos Aires zurück. Der Rest des Tages stand zur freien Verfügung. Wir fuhren abends nach Palermo und nach dem Essen besichtigten wir eine typische Milonga.
Rundreise Südamerika
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- 6 h
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31.01.2007
Mittwoch | Buenos Aires - Bariloche - Pampa Linda
Heute begann unsere Reise Richtung Patagonien. Gegen 11:30 Uhr wurden wir in Buenos Aires vom Hotel abgeholt und zum Flughafen gefahren. Nach einem Blick auf den Rio de la Plata flogen wir mit etwas Verspätung nach San Carlos de Bariloche.

Dort hieß uns schönes Wetter und Schokolade willkommen.

Unser erster Stopp wurde am Cerro Campanario eingelegt. Wir sind mit dem Sessellift hoch gefahren und dort angekommen war die Aussicht wirklich traumhaft. Das Wetter war so schön, dass man bis zur Kordillere sehen konnte.

Von dort fuhren wir weiter nach Pampa Linda und machten wir dem Weg dorthin einen Stop im Supermarkt, um letzte Besorgungen für unsere Tage in Pampa Linda zu erledigen.

Dann begann unsere abenteuerliche Fahrt über die Schotterpiste nach Pampa Linda. Nach ca. 3 Stunden und ein paar Fotostopps kamen wir schließlich gut durchgeschüttelt an. Der Tronador (3454m) war schon vor unsere Augen komplett frei. Nach einem fast Mitternachtessen fielen alle erschöpft ins Bett.
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01.02.2007
Donnerstag | Pampa Linda
Kaiserwetter. Noch vor dem Frühstück waren die Fotofreunde auf der Wiese vor dem Hostal um das herrliche Panorama einzufangen. Unser Ziel war heute die Otto Meiling Hütte.

Die Wanderung dorthin dauerte einfach knapp 4 Stunden und unterwegs sahen und hörten wir die Gletscher des "Tronadors", des Donnerberges. Immer wieder brachen Stücke aus dem Eis und rauschten donnernd ins Tal. Wir machten Picknick auf einer Felsklippe mit Gletscherblick, über uns kreisten die Kondore. In der Hütte gab es saubere Toiletten und viele junge Leute, die laut Rockmusik laufen ließen. Interessantes Verständnis.

Zurück im Hostal tranken wir erstmal ein leckeres Bier aus Literflaschen und wohlige Entspannung machte sich breit. So sehr, dass der eine oder andere im falschen Rucksack nach seinem Geld suchte oder Argentinien mit Australien verwechselte. Nachdem Essen rundete ein Glas Wein am Kamin den Tag ab.
Spruch des Tages:
Ich verkaufe dir meine fünf Fragen für morgen, Max zu Michelle
Rundreise Südamerika
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- 6 h
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02.02.2007
Freitag | Pampa Linda
Es waren noch viele Steigerungen möglich. Die "intelligenten" Teilnehmer wählten die Variante zu Pferd. Der harte Rest kämpfte sich zu Fuß durch den eisigen und reissenden Fluss und dann 2 Stunden fast senkrecht bergauf über Baumstämme und Felsbrocken zur Laguna Ilón. Die Reiter genossen andererseits den Weg drei Stunden auf dem Pferd bergauf, aber danach wussten sie nicht, ob sie weiter laufen könnten.

Die gemeinsame Mittagspause an der Lagune und das erfrischende Bad im See ließen uns die Strapazen des Aufstiegs vergessen. Eine Vierergruppe nimmt noch die Extratour zum Aussichtspunkt. Der Blick von dort war einfach Wahnsinn. Der Abstieg war beeindruckend und nachmittags führte der Fluss mehr Wasser, das zum Ausgleich aber wärmer als morgens war. Einige trauten sich ein Bad ohne Badeanzug!!!!

Zurück am Hostal war unsere Liegewiese von einer andere Reisegruppe besetzt, deren Bus zusammengebrochen war. Wir waren froh eine Aktivreise in kleiner Gruppe zu haben.

Einziger Wermutstropfen: Auf beiden Wanderungen störten die zahlreichen "Tábanos", bremsenartige Insekten, deren Bisse aber keine bleibende Schäden hinterließen.
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- 3 h
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03.02.2007
Samstag | Pampa Linda - Bariloche - Villa La Angostura
Heute haben wir Pampa Linda früh verlassen, um uns nach Villa la Angostura auf den Weg zu machen. Am Mascardi See zwei trauten sich 2 "Locos", Markus und Michelle, für mehr als 10 Minuten ins kalte Wasser!!! Dann machten wir noch einen Stopp in Bariloche, die größte Stadt im Seengebiet, am Nahuel Huapi See, um zu essen und Mails zu schreiben.

Danach ging es weiter, diesmal zum Cerro Leones, ein sehr alter Vulkan, nicht so weit von Bariloche, aber schon in der patagonischen Steppe. Dort sind wir in die Höhlen des Berges reingegangen, haben die Geschichte und Entstehung des Gebietes erfahren und konnten auch die Stille und die Dunkelheit genießen.

Nach einem schnellen Bier fuhren wir in Richtung La Angostura weiter. Unterwegs hielten wir an einem sehr kleinen Myrthenwald (eine Art gigantische Büsche).

In Villa La Angostura erwartete uns ein schönes Hotel am See mit traumhaftem Blick. Deshalb entschieden wir uns für ein Abendessen dort, aber davor war wieder Markus im Wasser!!
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- Fahrtag
10
04.02.2007
Sonntag | Villa La Angostura - Puerto Montt
Heute haben wir uns sehr früh in Richtung Chile auf den Weg gemacht. Wir fuhren mit Taxis zum Busbahnhof und dann sind wir noch 5 Stunden mit dem Bus gefahren.

Wir mussten an 2 Grenzen (die argentinische und die Chilenische) aussteigen und haben 2 neue Stempel in unsere Reisepässe bekommen. Während der Fahrt konnten wir die Aussicht auf den wunderschönen Osorno Vulkan geniessen!!! Unser Ziel war Puerto Montt, eine für Meeresfrüchte und Fischgerichte sehr bekannte Hafenstadt.

Am späten Mittag waren wir alle im Angelmó Hafen, neben dem Fischmarkt. Zwischen alle "Cocinerias" (sehr kleine schnukelige typische Restaurant) konnte Vicky eine empfehlen: Silvia. Dort konnten wir leckere Congrio, Lachs und Krebspastete kosten! Dazu natürlich einheimisches leichtes Bier oder Weißwein!

Der Nachmittag stand zur freien Verfügung. Einige entschieden sich für ein Spaziergang auf der Tenglo Insel. Andere spazierten durch die Stadt. Abends trafen wir uns im Hostal und tranken noch ein paar Bierchen. Bevor wir ins Bett gegangen sind, konnten wir die Navimag hören und sehen. Sie war gerade am Hafen angekommen.
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- Fahrtag
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05.02.2007
Montag | Puerto Montt - Navimag
Während des Frühstück kam plötzlich eine Torte mit Kerze.... erst da wussten wir, dass Vicky heute Geburtstag hat. Um 9.30 ging es los in Richtung Hafen, um uns für die Navimag zu checken.

Mit unseren Rucksäcke liefen wir durch den Markt, Vicky mit den Luftballons an den Rucksack gebunden.

Nach dem Check-in hatte wir ein paar Stunden frei, die wir für verschiedene Sachen nutzten, einkaufen für die Schifffahrt, essen und natürlich das letzte Mal Internet für die nächsten 4 Tage!!! Ohne es zu planen, trafen sich Ralph, Micha, Michelle, Markus, Ilse, Uli Bea und Vicky sich bei Doña Silvia wieder um leckeren frischen Fisch geniessen zu können.

Nach eine Stunde im Wartesaal waren alle froh, endlich an Bord gehen zu können. Zur grossen Freude gab es relativ luxuriöse 4-Bett-Aussenkabinen, so dass wir einen gewissen Komfort geniessen konnten. Das Ablegen verzögerte sich etwas und wir nutzten die Zeit, das Schiff zu inspizieren. Die großen Aussendecks waren gut geeignet, sich zu sonnen oder die Landschaft zu geniessen. Man durfte sich auch auf der Brücke aufhalten, im Speisesaal sorgten Dokumentationen über den Verlauf der Schiffsreise und Spielfilme für Abwechslung. Das Essen an Bord war gut und abwechslungsreich, der mitgebrachte Wein sorgte für abendliche Partystimmung.
Rundreise Südamerika
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- Fahrtag
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06.02.2007
Dienstag | Patagonische Fjorde
Die erste Nacht an Bord hatten alle angenehm verbracht. Das leise Schlingern des Schiffes sorgte für ruhigen Schlaf. Tagsüber hielten wir uns viel an Deck auf, um Delphine und Seehunde zu beobachten, einige sahen auch Fontänen von Walen. Die Landschaft der patagonischen Fjorde war sehr beeindruckend.

Am Abend erreichten wir offene See, später den Golf de Penas. Für beide war Sturm mit Winstärke 8 vorhergesagt, so dass wir erste Vorkehrungen gegen die Seekrankheit trafen.

Die Nacht wurde recht unruhig, doch die meisten überstanden den hohen Wellengang recht gut und waren beim Frühstück am nächsten Morgen schon wieder anwesend.

"Autor des Eintrags war heute einer unserer Reiseteilnehmer"
Spruch des Tages:
Gegen Seekrankheit entweder Tabletten oder ein Pisco, um schneller zu verdauen
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07.02.2007
Mittwoch | Patagonische Fjorden
Der stürmischste Teil der Reise war geschafft. Wir fuhren wieder durch Fjorde, die umliegenden Berge sorgten für ruhigen Seegang. Gegen Mittag versammelten sich alle an Deck, um das Wrack eines Frachtschiffes zu fotografieren, das hier in den 60er Jahren auf einen Felsen lief und noch größtenteils aus dem Wasser ragte.

Am Nachmittag hatten wir unseren einzigen Stopp, wir legten in Puerto Eden an, einem kleinen Fischerort im Nirgendwo mit 170 Einwohnern und beobachteten das Ein-und Aussteigen und das Verladen der Fracht.

Höhepunkt des Tages aber war das Erreichen eines riesigen blauen Gletschers, Pio XI, dem größten Südamerikas, der sich schon vorher durch im Wasser treibende Schollen und kleine Eisberge angekündigte. Das Eis reichte bis ans Meer, wir näherten uns dem Gletscher bis auf wenige hundert Meter und machten einen kurzen Fotostopp.

Da es unsere letzte Nacht auf See war, gab es abends einen Bingoabend, aus dem Kirsten und Max als große Gewinner hervorgingen. Anschließend vergnügten sich alle bei Tanz und Musik bei der großen Abschlussparty.

"Autor des Eintrags war heute einer unserer Reiseteilnehmer"
Rundreise Südamerika
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- 3 h
- 1 h
- 5 h
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08.02.2007
Donnerstag | Patagonische Fjorde
Mit mehrstündiger Verspätung erreichten wir gegen 17 Uhr Puerto Natales. Starke Winde der Stärke 10 verhinderten ein Anlegen des Schiffes, so dass wir in Hafennähe auf besseres Wetter warteten und die restlichen Weinvorräte des Schiffes "plünderten".

Als sich alle schon auf eine weitere Nacht auf See eingerichtet hatten, ließ der Sturm plötzlich nach und wir konnten gegen 22 Uhr doch noch von Bord gehen und unser Hostal in Puerto Natales beziehen. Da schon alle Supermärkte geschlossen hatten, konnten wir keinen Proviant für das bevorstehende Trekking mehr einkaufen, so dass sich der Ablauf für den nächsten Tag etwas änderte.

Da wir morgen nicht so früh aufstehen sollten, tranken wir noch ein paar Bierchen in einer netten Bar.
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- 4 h
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09.02.2007
Freitag | Torres del Paine Nationalpark
Normalerweise hätte die Gruppe heute um 4 Uhr morgens zum Trekking im Torres del Paine aufbrechen sollen. Jetzt mussten wir zuerst Lebensmittel kaufen für die 4-Tages-Wanderung und die Rucksäcke packen. Um 13 Uhr ging es dann los Richtung Nationalpark. Alle waren etwas aufgeregt.

Schon von weitem konnten wir die spitzen "Türme" des Torres del Paine sehen, Ziel des Trekkings der kommenden Tage. Auf der Fahrt dorthin konnten wir Ibisse, Nandus und Guanakos beobachten. Wir machten unterwegs noch einige Fotostopps und eine kurze Wanderung zu einem Wasserfall, wo sich die Gruppe von Vicky und Ralph verabschiedete, die zurückblieben, um morgen nach Punta Arenas zu fahren und die dortige Pinguinkolonie zu besuchen.

Um 18 Uhr bestieg die Gruppe den Katamaran, der sie durch den Pehoe See an den Ausgangspunkt ihres Trekkings bringen sollte. Vicky und Ralph fuhren zurück nach Puerto Natales, gingen Pizza essen und liessen den Abend in einer kleinen Bar ausklingen, wo sie noch auf ein Paar aus Tel Aviv trafen, dass sie auf dem Schiff kennengelernt hatten.
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- 3 h
- 6 h
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10.02.2007
Samstag | Punta Arenas - Nationalpark Torres del Paine
Um neun Uhr fuhr unser Bus ab. Zum Glück ist der Busbahnhof nur ein paar Meter vom Hostal entfernt, also konnten wir etwas länger schlafen. Nach drei Stunden Fahrt kamen wir in Punta Arenas an.

Nach dem Einchecken im Hotel hatten wir noch genügend Zeit bis zu unserem Ausflug zu den Pinguinen und gingen deshalb zum Mittagessen im Cyber-Kaffee, um die Zeit besser zu benutzen.

Noch eine kleine Pause beim Friseur und um 17 Uhr ging es los nach Seno Otway. Die Schotterpiste führt durch die vom Wind geplättete patagonische Steppe bis zur Magellanstraße. Bei für Punta Arenas seltenen Sonnenschein liefen wir Richtung Meer. Zwischen Grasbüscheln tauchte endlich der erste Magellan-Pinguin auf, dann der zweite, dann der dritte. Die Kameras klickten. Am Beobachtungsstand am Strand konnten wir allein oder in Grüppchen die hin und her watschelnden Pinguine geniessen.

Zurück in Punta Arenas gingen wir in ein nettes Restaurant (La Luna) essen.
Rundreise Südamerika
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- 6 h
- 2 h
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11.02.2007
Sonntag | Punta Arenas - Nationalpark Torres del Paine
Heute konnten wir wieder etwas länger schlafen. Nach dem Frühstück fuhren wir nach Fuerte Bulnes. Das Wetter meinte es wieder gut mit uns: Sonnenschein, kein Wind, der Blick reichte bis nach Feuerland, was wohl nur an 15 Tagen pro Jahr möglich sein soll…

Wir fuhren ca. 1 Stunde an der Magellanstrasse zum Fort. Da das Wetter so schön war, wurden wir von Delphinen begleitet!!! Nach einem Rundgang durch das Fort, waren wir noch am Ende des Kontinents, Punta Santa Ana. Danach fuhren wir nach Punta Arenas zurück.

Noch eine kleine Pause, um eine Kleinigkeit zu Essen und um 14.30 Uhr fuhren wir nach Puerto Natales zurück, wo wir essen gingen und noch ein Bierchen in der netten Bar tranken.
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- 2 h
- 2 h
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12.02.2007
Montag | Torres del Paine - El Calafate
Wir sind heute wieder zum Nationalpark gefahren, um die Wanderer abzuholen. Leider war das Wetter nicht so schön und wir konnten die Türme nicht sehen. Ungefähr um 11.00 Uhr waren wir an der Hosteria und erlebten alle ein schönes Wiedersehen mit einem großen Lächeln im Gesicht und einem Bier in der Hand!

Die Trekkies hatten sehr schönes Wetter gehabt und konnten morgens die Türme in Rot sehen. Wir fuhren ca. 2 Stunde bis zur Grenze und nach einer kurzen Mittagspause ging es einmal durch den chilenischen Zoll dann durch den argentinischen.

Von schönem Wetter begleitet sind wir dann nach Calafate gefahren. Auf dieser mehrstündigen Fahrt bekamen wir ein Patagonien zu sehen, wie wir es bisher nur von Bildern kannten. Steppe, Schafe, selten mal eine Estancia (Hof), in der Ferne die Anden.... man konnte sich gar nicht satt sehen.

Nicht zu spät kamen wir in Calafate an. Nach einer Pflichtdusche gingen wir alle etwas zusammen essen, natürlich wieder FLEISCH für fast alle!! Für die Trekkies hieß es endlich wieder ein Bett!!!
Rundreise Südamerika
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- Wandertag
19
13.02.2007
Dienstag | El Calafate - Nationalpark Los Glaciares
Heute durften wir erstmal ausschlafen. Erst um 10.30 Uhr wurden wir abgeholt. Unser heutiges Tagesziel war der Nationalpark Los Glaciares im Südwesten Argentiniens.

Unser lokaler Guide Fede hatte uns viel über El Calafate, die gesamte Region und natürlich den Nationalpark mit den mächtigen Perito Moreno Gletscher zu erzählen. Nach etwa zweistündiger Fahrt sahen wir bereits von weitem die Hauptattraktion des Tages: den mächtigen Gletscher Perito Moreno!

Als erstes erwartete uns eine schöne Wanderung mit herrlicher Aussicht auf den Gletscher. Dann machten wir ein Picknick auf den Balkonen. Dort aßen wir unsere Empanadas und hörten schon die ganze Zeit ständiges Knacken und Krachen im Eis.

Im Anschluss stand eine nette Schiffsfahrt auf dem Programm, auf welcher wir uns auf bis 300m an die Abbruchkante der Südseite des Gletschers näherten. Schon hier wurden unzählige Fotos verschossen.

Völlig beeindruckt von diesem Ereignis begaben wir uns auf den Heimweg nach El Calafate. Auf dem Weg zurück machten wir einen Stopp in einer netten Bar mit schönem Blick auf den Argentino See, wo wir ein Bierchen tranken. Am Abend gingen wir noch so richtig lecker essen. Und einige liessen den Abend in einem Pub ausklingen.
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- 3 h
- 2 h
- 1 h
20
14.02.2007
Mittwoch | El Calafate - Ushuaia
Der freie Vormittag wurde unterschiedlich genutzt. Ausschlafen wollte jedoch keiner wirklich, dafür gab es zu viel zu erledigen in El Calafate. Einige verbrachten ihre Freizeit mit Einkaufen, andere gingen lecker essen und oder bereiteten sich auf den Flug nach Ushuaia, an das Ende der Welt, vor.

Dann war es endlich soweit. Um 17 Uhr landeten wir in Ushuaia, der südlichsten Stadt der Welt. Nach dem wir unsere Zimmer bezogen hatten, hatten wir zwei Stunden frei und zuletzt machten wir uns gleich auf den Weg zum Abendessen. Wir suchten ein Restaurant am Beagle Kanal.

Nach Mitternacht kamen wir zurück ins Hotel und fielen direkt ins Bett.
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- 2 h
- 3 h
- 3 h
21
15.02.2007
Donnerstag | Ushuaia
Aufwachen in der südlichsten Stadt der Welt ist schon etwas Besonderes. Nach unserem Frühstück ging es los zum Nationalpark Feuerland. Dort angekommen schickten wir zuerst eine Menge Postkarten von der südlichsten Post der Welt und dann ging es mit den Aktivitäten los.

Dann stand für eine Gruppe eine dreistündige Wanderung durch einen Wald, der am Beagle Kanal liegt, auf dem Programm. Der Rest ging paddeln! Kanufahrt bis zur Lapataia Bucht, wo die Panamericana nach fast 18.000 Kilometern endet.

Als wir uns wieder getroffen haben, wurden wir mit einem Barbecue überrascht. Nach dem langen Fußmarsch hatten wir uns das auch verdient. Dennoch endete unser Programm hier nicht. Nachmittags wurde das Programm getauscht. Die Wanderer setzten sich in die Kanus und die Kanufahrer machten sich auf den Weg am Beagle Kanal.

Um 5 Uhr ging es zurück nach Ushuaia. Dort hatten wir einen kurz Aufenthalt, denn an diesem Abend warteten noch die Biber auf uns. An beeindruckenden Dämmen bewunderten wir die abgestorbene Natur, während wir mit viel Geduld auf die Biber warteten. Aber keiner kam!!! Michelle glaubte, dass es mit den Bibern ein Witz ist!! Wir gingen bis zu einem anderen Damm, 15 Minunten entfernt. Dort konnten wir zum Glück nach einem Weilchen einen sehen und hören.

Danach saßen wir am Lagerfeuer, einige jedoch in der Hütte, denn es war sehr sehr kalt. Dann konnten wir einen Linseneintopf genießen. Es war unser letztes gemeinsames Abendessen in Patagonien.
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- 1 h
- 3 h
22
16.02.2007
Freitag | Ushuaia
Am letzten Tag in Patagonien konnten wir gar nicht ausschlafen. Um 9.30 Uhr morgens stiegen wir in die "Barracuda", das erste touristische Boot von Ushuaia, ein. Die Fahrt dauerte drei Stunden und wir trafen Seelöwen und besuchten die Kormorankolonien. Auch haben wir den Leuchtturm "Les Eclaireurs" gesehen, die südlichste Stelle unserer Reise. Das Wetter war relativ schön, aber saukalt! Deshalb konnten wir kaum auf den Deck bleiben und konnten stattdessen die gemütliche alte Bar genießen.

Claudia und Max entschieden sich für ein Alternativprogramm, einen Tagesausflug ähnlich wie der der anderen, aber mit der Möglichkeit Pinguine zu sehen.

Zurück in der Stadt trennte sich die Gruppe und jeder nutzte die Freizeit anders: Essen, Kaffee trinken, spazieren gehen, Museen besuchen oder shoppen, shoppen und noch mehr shoppen.

Um 9 Uhr sollten wir zum Flughafen fahren, aber Vicky kam mit der Nachricht, daß unser Flug erst morgen um 7.30 ging!!! Aber zum Glück bekamen wir ein neues Hotel und konnten noch ein Essen am Ende der Welt genießen. Michelle verabschiedete sich von der Gruppe, denn sie sollte einen anderen Flug nehmen, weil sie morgen nach Santiago weiter fliegt!
Rundreise Südamerika
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- 4 h
23
17.02.2007
Samstag | Ushuaia - Buenos Aires - Madrid
Statt um 7.30 ging unser Flug erst um 10 Uhr!!! Um 13.00 landeten wir endlich in Buenos Aires. Max und Claudia verabschiedeten sich vom Rest der Gruppe schon am Inlandsflughafen, denn sie sollten von dort direkt zum Flughafen fahren!!!

Der Rest fuhr zum Hostal, aber nur um das Gepäck im Keller zu deponieren. Der Rest des Nachmittags stand zur freien Verfügung. Einige gingen eine typische "PARRILLA" essen, andere nutzen die letzte Möglichkeit zum shoppen!

Um 6 Uhr Nachmittag fuhren wir zum Flughafen, wo wir uns von Vicky verabschiedeten.

AUF WIEDERSEHEN!!!!!!
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