Hier können Sie sehen, was unsere Reisenden auf ihrer Reise erlebt haben.
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Von der Kälte in die Sonne
Pünktlich kamen Robert, Jochen, Birgit, Lydia, Christian, Jörg, Inge, Kurt, Renate, Rolf und Thomas in Buenos Aires am Flughafen an. Willi wartete schon auf sie und nachdem alle Geld gewechselt bzw. gezogen hatten, ging es dann endlich ins Zentrum von Buenos Aires. Die Gruppe wurde in zwei verschiedene Hotels aufgeteilt, aber nach dem Einchecken trafen wir uns dann alle wieder im Restaurant.
Sofi, die Büroleiterin, hat uns auch begleitet. Nach einer kurzen Erklärung, wie das "all you can eat" System funktioniert, stürzten sich alle auf die Salat-Bar und auf das viele Fleisch. Es ist unbeschreiblich - die Menge an Fleisch, die auf dem Grill lag. Von Filet und Rumpsteak bis Dünndarm und Lymphen.
Nach dem guten Essen und Trinken, fuhren wir weiter mit einem öffentlichen Bus nach La Boca, der Urstätte des Tangos. Danach ging es weiter nach San Telmo, der schönen Altstadt, bis zur Plaza de Mayo, dem Herz der Stadt. Nach dem langen Flug und dem vielen Laufen entschlossen wir, zusammen ins Hotel zur gehen. Abends trafen sich einige wieder in einem der Hotels, um sich besser kennen zu lernen und etwas mit leckerem argentinischen Wein zu feiern. Die Übrigen bevorzugten das Bett. Renate ist abends auch gut angekommen und schloss sich der Gruppe an.
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Buenos Aires by Bike
Die erste Nacht in der Stadt der guten Lüfte war gut überstanden. Nach dem Frühstück holte uns Willi ab und zusammen gingen wir alle ins andere Hotel, wo wir den Rest der Gruppe abholten. Heute steht eine Fahrrad-Tour auf dem Programm. Wir gingen entlang der 9 de Julio Straße (die breiteste Straße der Welt) vorbei am Obelisken, über die Einkaufsstraße Florida bis wir zur Garage kamen, wo Gaby und Pablo auf uns mit den Fahrrädern warteten.
Jeder bekam ein Rad und los ging es. Wir guckten uns Palermo an und machten ein kleines Picknick in einem der Wälder von Palermo, wo wir auch unseren ersten Mate tranken. Der Geschmack war sehr gewöhnungsbedürftig, aber einigen von uns schmeckte es. Danach fuhren wir weiter zum Friedhof, wo Evita Peron ruht. Gleichzeitig hatten wir noch Zeit den Markt zu besuchen. Nach der Tour hatten wir einige Stunden Zeit bis das nächste Programm begann. Und zwar war eine Tangoshow geplant. Bis dahin erkundeten wir die Stadt auf eigene Faust. Da wir schon etwas von Buenos Aires kannten, trauten wir uns auch etwas tiefer in die Metrpole hinein.
Am Abend holte uns Willi wieder ab und wir fuhren mit der ältesten U-Bahn von Lateinamerika ins andere Hotel, um die anderen abzuholen. Danach gingen wir alle zusammen in die Tangoshow. Es war ein sehr netter Abend mit leckerem Essen und gutem Wein.
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Von der Stadt in den Dschungel und in die Pampa
Heute hatten wir etwas Zeit um auszuschlafen. Nach der etwas längeren Nacht war das auch nötig. Um 10 Uhr holte uns Willi wieder mit unserem persönlichen Fahrer ab, um zum Tigre Delta zu fahren. Als wir ankamen hatten wir etwas Zeit und nutzten diese um einen frischen Fruchtsaft zu trinken. Dann ging es los auf das Taxi- Boot. Die Fahrt ging durch die verschiedenen Inseln wo wir sehr schöne Häuser sehen konnten und die wunderschönen Pflanzen genossen. Es ist wirklich unglaublich, dass wir so nah an der Stadt sind, uns aber trotzdem so weit weg fühlen.
Nach etwa 40 Minuten kamen wir bei Roxana an. Sie begrüßte uns herzlich und sofort ging es mit der Wanderung los durch den dichten "Dschungel". Die Moskitos haben uns etwas zu schaffen gemacht, aber trotzdem konnten wir es genießen. Es scheint, dass die Moskitos gegen deutschen Mückenschutz immun sind. Als wir zurück kamen gab es dann Mittagessen im Freien, da das Wetter einfach super war.
Einige von uns ruhten sich danach aus, während andere eine Kanufahrt machten. Auch ein sehr schönes Erlebnis. Gegen 18 Uhr holte uns das Taxi-Boot wieder ab und es ging zurück zum Hafen von wo wir aus in die Pampa fuhren und zwar auf die Estancia. Dort kamen wir gegen Abend an. Abendessen wurde serviert und es gab hausgemachte Pasta. Sehr sehr lecker! Den Abend beendeten wir mit mehreren Flaschen Wein.
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Die Gauchos im Regen
Nach der lustigen Nacht nutzten einige die Zeit um etwas abzuschalten. Nach dem leckeren Frühstück organisierte Willi einige Pferde für die deutschen Gauchos. Der Himmel sah ziemlich schwarz aus, dennoch hielt uns nichts davon ab. Für einige war es das erste Mal auf einem Pferd auf einem Pferd zu sitzen. Aber nach einigen Minuten hatten auch sie es im Griff.
Der Himmel wurde immer schwarzer und der Donner immer lauter. Blitze waren auch zu sehen. Die Pferde wurden etwas unruhig und beeilten sich, darum wurde aus Versehen auch galoppiert. Als wir am Stall ankamen öffnete der Himmel seine Schleusen und es fing an kräftig zu schütten.
Leider mussten die restlichen Aktivitäten ausfallen aber trotzdem haben wir es uns gemütlich gemacht. Gegen Mittag gab es Mittagessen und ihr könnt raten was es gab…….richtig….FLEISCH! Dazu gab es eine Show mit Tänzen und typischen Gesängen aus Argentinien.
Gegen 15 Uhr wurden wir abgeholt und fuhren zurück nach Buenos Aires. Den Nachmittag hatten wir frei und nutzen ihn um essen zu gehen. Rolf, Robert und Thomas gingen nach Belgrano ins China Viertel und die andern gingen in ein Spanisches Restaurant welches uns Christians französischer Reiseführer empfohlen hat.
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Patagonien, wir kommen.
Die Nacht wurde gut verbracht. Die Spannung war groß auf den heutigen Tag, denn es ging endlich nach Patagonien. Willi holte uns ab und zusammen fuhren wir zum Flughafen. Das Gepäck was wir mit uns hatten, machte den Eindruck als ob alle endgültig hier her ziehen wollten. Nach dem Einchecken hatten wir etwas Zeit einen Kaffee zu trinken und um 13:30 flogen wir pünktlich los. Der Anflug auf Bariloche war etwas wackelig, denn der patagonische Wind hatte sich gezeigt. Dennoch klappt alles bestens.
Das Wetter war super schön. Edurado, unser lokaler Guide und Fahrer, wartete schon auf uns. Nachdem wir das ganze Gepäck verstaut hatten, fand jeder auch etwas Platz für sich. Dann fuhren wir los zum Glockenberg auf den wir mit einem Lift hoch fuhren. Der Blick auf die Seenlandschaft war sehr beeindruckend. Dieser tolle Anfang in Patagonien wurde uns durch die Sonne versüßt.
Danach ging es weiter ins Zentrum von Bariloche um ein paar Lebensmittel einzukaufen. Und sofort ging es weiter auf die Straße nach Pampa Linda. Über Schotterstrassen und an wunderschönen Ausblicken vorbei, kamen wir spät am Abend in Pampa Linda an. Dort wurden wir in unsere Zimmer aufgeteilt und zum Abendessen gerufen. Danach setzten wir uns vor den Kamin und beendeten den Abend beisammen.
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Am Fuße des Tronador Bergs
Aufwachen in Pampa Linda ist etwas besonderes. Die Sonne schien kräftig und der Tronador Berg war ganz frei zu sehen. Der Tronador Berg ist der höchste Berg (3500m) der Gegend und bei Wanderern und Bergsteigern sehr beliebt. Nach dem guten Frühstück mit viel selbstgemachter Marmelade, Milch, etc. erklärte uns Willi die verschiedenen Wandermöglichkeiten.
Rolf, Thomas, Robert und Willi entschlossen sich für die Meiling Hütte, die unter der Bergspitze des Tronador Berges liegt. Jutta, Birgit, Lydia und Inge gingen zum Overo Castaño Gletscher. Renate und Jochen gingen zum Ventisquero Negro Gletscher und Christian, Lopez und Kurt gingen auch zum Overo Gletscher, allerdings später und mit einigen Verirrungen. Rolf und Gemeinschaft fanden einen Platz von wo die Kondore in ihrer ganzen Pracht zu sehen waren. Fünf Meter über ihnen flogen die Riesenvögel über ihre Köpfe hinweg. Ein einmaliges Erlebnis.
Der Castaño Overo hatte auch seinen eigenen Charme. Die Wasserfälle die von dem Gletscher aus fließen, verbreiten eine tolle Atmosphäre. Der Weg dort hin führt durch einen Wald mit riesigen Nothofagus Bäumen. Am späten Abend versammelten wir uns alle wieder und berichteten von unseren Erlebnissen. Nach dem Abendessen saßen wir dann wieder gemeinsam vorm Kamin.
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Ein guter Tag zum ausruhen
Heute kündigte das Wetter sich als gut an. Nach dem Frühstück versuchten alle neue Wege aus bzw. einige ruhten sich aus. Jochen nahm sich den Overo Gletscher vor, während Thomas, Robert und Willi sich den Alerce Gletscher als Ziel nahmen. Jutta, Lidija, Renate, Lopez, Chrisi, Rolf, Birgit, Inge und Kurt gingen zum Nalcas Wasserfall.
Der Weg zum Alerce Gletscher war sehr schön. Auf dem Weg, der ständig durch einen Fluss begleitet wurde, waren sie allein unterwegs. Am Wasserfall angekommen, erkannten sie auch die Lagune, die sie gestern schon gesehen hatten und aus der sich der Wasserfall speist.
Als sie zurück kamen, warteten schon einige Pferde auf sie, die Willi am Vortag für Rolf, Inge, Jutta, Robert und Chrisi organisiert hatte. Zusammen mit dem Gaucho ritten sie zum schwarzen Gletscher. Ein sehr schönes Erlebnis. Sie hatten auch das Glück einen Gletscherabbruch zu sehen.
Am späten Nachmittag waren fast alle zurück, bis auf Jochen. Willi machte sich etwas Sorgen, denn er war morgens schon früh los gegangen, doch eine halbe Stunde später tauchte er auf und erzählte, dass ihm die Wanderung zu kurz war, drum entschloss er noch auf die Meiling Hütte zu gehen. Er ging nicht ganz hoch trotzdem hatte er einen schönen Ausblick gehabt. Am Abend gab es dann wieder Abendessen und wir packten unsere Sachen, denn morgen geht es weiter nach Villa la Angostura.
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Eine unruhige Fahrt
Heute war ein anstrengender Tag für die meisten von uns. Um 8 Uhr holte uns Pedro von Pampa Linda ab. Heute stand Bariloche, der Berg Cerro Leones, Sozialprojekt und Villa La Angostura auf dem Programm. Als wir in Bariloche ankamen, hatten wir etwas Freizeit um uns zu bewegen und etwas zu essen. Als wir uns alle wieder trafen, stellten wir fest, dass es einigen von uns etwas schlecht im Magen war, trotzdem machten wir uns keine Sorgen.
Wir guckten uns das Sozialprojekt an und gingen auf einen Steppenmarkt um einige Sachen zu kaufen. Danach ging es weiter auf dem Cerro Leone Berg wo mehr als die Hälfte nicht hoch ging, denn der Magen meckerte etwas rum. Nachdem die Wanderer wieder zurück waren fuhren wir weiter nach Villa La Angostura. Dort ging es den meisten weiterhin schlecht.
In Villa La Angostura angekommen gingen die, die sich schlecht fühlten, alle aufs Zimmer und ruhten sich aus. Das Hotel lag sehr gut vor dem Nahuel Huapi See mit einem sehr schönen Blick. Dies half etwas den Tag auszugleichen nach der Übelkeit. Die andern aßen ihr Abendessen im sehr guten Restaurant des Hotels und genossen den Abend.
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Über die Anden….
Um zehn vor acht holte uns das Taxi ab und wir fuhren zur Busstation. Heute fühlten sich alle besser und das machte die Reise viel angenehmer. Pünktlich um 8:30 Uhr kam der öffentliche Bus der uns heute nach Puert Montt brachte. Auf der Station trafen wir Fabián, ein anderer Reiseleiter von viventura, mit seiner Comfort-Gruppe.
Am ersten Grenzübergang klappte alles sehr gut und schnell. Es hörte sich witzig an, wie die Beamten, für sie schwierigen deutschen Nachnamen versuchten auszusprechen, denn wir wurden per Nachnamen aufgerufen um die Pässe vorzuzeigen. Danach ging es weiter zur zweiten Grenze um nach Chile einzureisen. Dort klappte auch alles gut und Robert konnte sogar seine Bambusstöcke, die er in der Pampa Linda gefunden hatte, über die Grenze mitnehmen.
Die Strecke war schön und der Bus war angenehm. An der Busstation von Puerto Montt angekommen, mussten wir etwas auf unseren Transfer zum Hotel warten. Als wir im Hotel und in unseren Zimmern angekommen waren, gingen wir am Angelmo Hafen spazieren. Es war interessant zu sehen wie so ein Fischmarkt mit den vielen urigen Restaurants funktioniert. Am Abend gingen wir alle zusammen essen.
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Am Llanquihue See entlang
Heute gab es einen Wechsel im Programm. Normalerweise wären wir heute zur Tenglo Insel gefahren, aber wir dachten uns alle, dass es interessanter wäre die Wasserfälle von Petrohue zu besuchen. Darum organisierte Willi uns einen Transfer, der uns dort hin fuhr. Nach dem Frühstück holte der Fahrer uns ab und wir fuhren erst nach Puerto Varas. Dort guckten wir uns eine schöne Kirche an, welches ein Nachbau von der Marienkirche im Schwarzwald ist.
Dann fuhren wir am Llanqihue See entlang, von wo man normalerweise den Vulkan Osorno sehen kann. Aber der Himmel war stark bewölkt, so mussten wir auf seinen Anblick verzichten. Wir gaben trotzdem unsere Hoffnung nicht auf. Nach etwa einer Stunde Fahrt kamen wir dann endlich an den Wasserfällen an. Es ist bewundernswert wie die Natur sich zeigt. Die Wasserfälle liegen am Fuße des Vulkan Osorno. Diese wurden durch seine Lava geformt. Das Wasser was hindurch fließt, kommt aus dem Allerheiligen-See und bringt hellblaues Wasser mit sich. Die Landschaft rundum ist einfach wunderschön. Sogar einen leicht tropischen Wald beherbergen die Wasserfälle.
Nachdem wir uns ungefähr drei Stunden dort aufhielten, fuhren wir zum Allerheiligen See. Um diese Zeit hat der Vulkan unsere Wünsche erhört und hatte die Wolken vertrieben. Der schneebedeckte Osorno war frei. Als wir in Puerto Montt wieder ankamen, duschten wir alle und gingen zusammen ins gestrige Restaurant, welches und so gefallen hat.
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Wir verfolgen Herrn Magellan….
Heute geht es weiter in den Süden und zwar nach Punta Arenas. Morgens nach dem Frühstück wurden wir abgeholt und zum Flughafen gebracht. Nach ca. 2 Stunden Flug über die Fjorde kamen wir an. Wir wurden ins Hotel gefahren und nach dem Einchecken erkundeten wir die Stadt. Natürlich nicht ohne vorher eine Reservierung im Restaurant Brocolino zu machen. Chrisi, Lopez, Renate und Jochen gingen zum Aussichtspunkt, von wo sie einen wunderbaren Blick auf die ganze Stadt hatten. Die anderen besuchten den Friedhof. Dieser ist bekannt für seine prachtvollen Mausoleen oval geschnittenen Nadelbäume, die den ganzen Friedhof schmücken. Um 16 Uhr trafen wir uns dann wieder alle vor dem Hotel, denn man holte uns ab um zur Pinguinkolonie zu fahren. Wir fuhren ungefähr eine Stunde entlang der Magellanstrasse bis wir an der Seno Otway Bucht ankamen. Der Wind war stark, doch das hielt uns nicht ab die kleinen Pinguine zu besuchen. Es ist sehr schön zu sehen wie die Kleinen leben. Auf dem Rückweg waren wir wieder kurz im Hotel um uns Frisch zu machen und dann ging es wieder lecker Essen.
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Etwas weiter in den Süden…
Heute ging es etwas weiter in den Süden und zwar zum 60 Km entfernten Fort Bulnes. Dieses wurde Ende des 19. Jahrhunderts gebaut. Danach gingen einige von uns am Beagle Kanal spazieren. Das Wetter war etwas frisch, trotzdem war es schön. Auf dem Rückweg erwartete uns eine schöne Überraschung in der Magellanstrasse. Mehrere Delfine sprangen direkt am Ufer aus dem Wasser zeigten ihre Floßen. Sehr Sehr schön. Als wir wieder in Punta Arenas ankamen, ließ uns der Transfer an der Busstation raus, denn das heutige Tagesziel war Puerto Natales. Pünktlich um 14 Uhr fuhren wir los. Die Fahrt ging an der Steppe entlang. Soweit das Auge reichte, war keine Menschenseele zur sehen. Ab und zu ein paar Schafe und danach nur Natur. Als wir ankamen, holte uns Andrea ab und begleitete uns ins Hostel. Rolf, Robert, Jochen und Thomas gingen Lebensmittel einkaufen für die nächsten Tage im Torres del Paine National Park. Die anderen gingen währendessen auf ihre Zimmer. Gegen 20 Uhr trafen wir uns dann alle wieder und gingen zum Carlitos etwas Essen. Wir durften heute nicht so lang machen, denn morgen müssen wir um 4 Uhr morgens aufstehen. Also, gute Nacht.
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Ein Traum….
Heute war es ein sehr langer Tag. Um 4 Uhr morgens mussten wir aufstehen. Frühstück stand schon bereit und um 5 Uhr fuhren wir los. Den dreistündigen Weg nutzten einige um abzuschalten. Andere nutzten ihn um den Sonnenaufgang zu sehen. Um 8 acht Uhr kamen wir an der Grey Lagune an um dort das Schiff zu nehmen, das die Wanderer zu ihrem Ausgangspunkt bringen würde. Leider war es zu windig, darum wurde die Fahrt gestrichen. Spontan mussten wir entscheiden, wie wir die vier rüber bekommen.
Manuel, unser Fahrer und Hauswirt löste die Sache schnell, indem er uns zu einem anderen Schiff am Pehoe fuhr, wo es nicht so windig war. Glücklich und zufrieden konnten die vier einsteigen. Wir zurückgebliebenen fuhren weiter und hielten öfters an um Fotos zu machen. Am Salto Grande Wasserfall machten wir einen längeren Stopp und machten eine kleine Wanderung bis vor die Hörner. Der Wind war an dieser Stelle so stark, dass wir uns an manchen Stellen hin knien mussten, damit es uns nicht weg wehte. Unglaublich.
In Puerto Natales wieder angekommen gingen wir ins schon bekannte Restaurant Carlitos und aßen gut.
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Durch die Fjorde…
Während die Wanderer sich heute auf die nächste Hütte bewegen, gingen wir morgens nach dem Frühstück Richtung Hafen von wo wir das Schiff nahmen, das uns heute durch die Fjorde fuhr. 21 de Mayo war der Name des Schiffes. Als wir drin sassen, war der Wellengang für manche von uns ziemlich heftig. Darum kauten einige Kaugummis gegen Übelkeit, während andere Tabletten nahmen. Kapitänin Renate natürlich nicht, sie ist das ja gewöhnt. Nach etwa zwei Stunden Fahrt kamen wir am Balmaceda Gletscher an. Wir hatten auch das Glück ein paar Kondore hoch oben in der Luft zu sehen. Der zweite Höhepunkt war der Serrano Gletscher. Um ihn sehen zu können, ankerte das Schiff an dem Hafen und wir mussten etwa eine halbe Stunde hin laufen. Eine sehr schöne Wanderung mit einem noch schöneren Höhepunkt. Gegen Mittag knurrte bei den meisten Passagieren der Magen, aber der Kapitän hatte eine gute Idee. Und zwar fuhr er uns auf eine alte Estancia, wo wir auch etwas zu essen bekommen konnten. Man hatte die Möglichkeit viel Fleisch zu essen, aber da wir unserem Freund Carlitos auch heute treu bleiben wollten, nahmen wir nur ein Süppchen zu uns……ein sehr kleines Süppchen. Gegen späten Nachmittag kamen wir an und gingen dann alle gemeinsam lecker bei Carlitos essen. Danach fand Lopez eine nette Bar und Willi, Chrisi, Kurt und Inge beendeten den Abend dort.
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Patagonien und seine wechselartiges Klima
Heute war für uns Zurückgebliebene ein freier Tag angesagt während Thomas, Jochen, Robert und Rolf wanderten. Freier Tag hieß für die meisten AUSSCHLAFEN. Das Wetter hatte mit starkem Wind und leichtem Regen natürlich auch dazu beigetragen. Danach kam die Sonne raus mit starken Wind und dann wieder Regen. Dies ist das typische patagonische Wetter. Renate erkundete trotz allem die Stadt und stieß ganz aus Versehen auf den Friedhof. Die andern gingen auch durch die Stadt spazieren und hielten sich lange in einem Schokoladen Restaurant auf. Gegen Abend trafen wir uns dann alle wieder bei…..natürlich, unserem Freund Carlitos der mittlerweile schon einige Getränke brachte ohne das wir sie bestellen brauchten. Wahre Stammgäste. Am Abend ging es dann wieder zur bekannten Bar, aber diesmal mit Harry und Jonathan, zwei Touristen die wir kennengelernt hatten.
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Zurück nach Argentinien…
Heute ging es wieder zurück nach Argentinien und zwar nach El Calafate. Um 10 Uhr fuhren wir wieder in den National Park um unsere Wanderer abzuholen. Wir waren alle sehr gespannt was sie zu erzählen hatten. Als wir in dem abgemachten Punkt ankamen, waren Rolf und Jochen schon da. Thomas und Robert waren noch unterwegs, aber nach kurzer Zeit waren sie dann auch da. Sie wieder zu sehen war sehr schön und aufregend. Die Gesichter der Wanderer sahen gut aus, nur die Hosen waren etwas größer oder sie waren etwas schlanker. Nach der Begrüßung ging es dann zur Grenze. Dort wartete schon unser Fahrer, der uns nach El Calafate brachte. Nachdem wir den Pass vorzeigten um unsere Ausreisestempel zu bekommen, konnte es los gehen. Der Abschied von Manuel fiel einigen schwer, da er und seine Familie sehr nett zu uns waren. Auf dem Weg nach El Calafate machten wir einen Stopp um mal wieder argentinisches Fleisch zu essen. Es wird schwer werden das chilenische Essen zu übertreffen, trotzdem wurden die Mägen gesättigt, besonders die von den Wanderern. Gegen Abend kamen wir dann in El Calafte an. Nach dem langen Tag waren einige müde und gingen schlafen. Einige gingen noch etwas trinken.
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Wir vermissten den Regen…
Ein leichter Regen begrüßte uns beim Aufwachen und wir dachten, daß es heute nichts wird mit unserer Wanderung zur Lagune Nimez. Kurz nach dem Frühstück war es zwar immer noch grau, aber wir packten uns gut ein und gingen los. Kurz an einem Supermarkt vorbei, kauften wir eine Kleinigkeit zu Essen und dann gings auch schon Richtung Lagune. Als wir ankamen, drangen einige wenige Sonnenstrahlen durch den Himmel und nach kurzer Zeit war die ganze Funktionswäsche, die wir angezogen hatten, aufgrund der Wärme überflüssig. Also alles wieder ausgezogen. Die Lagune liegt an dem Lago Argentino der größte See in Argentinien. Wir hatten das Glück viele Vögel zu sehen, unter anderem auch Flamingos. Jochen erklärte uns etwas von den Pflanzen und war selbst von der Vielfalt überrascht. Es war interessant zu bemerken, wie diese Lagune uns alle ein entspanntes Gefühl gab. Nach der Wanderung erkundete jeder die Stadt auf eigene Faust und am Abend trafen wir uns dann alle wieder um leckeres Fleisch zu essen. Dieses Mal war das Lammfleisch das Highlight. Die Weine waren natürlich auch etwas besonderes.
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Ein wunderschönes Stück Eis.
Ein Highlight der Tour steht heute an. Pünktlich um 10 Uhr kamen Fede, unser Guide, und Gaston, unser Fahrer, an, um uns abzuholen. Kurz davor waren Thomas und Willi im Supermarkt um für ein kleines Picknick einzukaufen. Die Fahrt ging durch die patagonische Steppe, entlang des Lago Argentino. Desto mehr wir uns den Anden näherten, wechselte die Landschaft immer mehr zu einem Wald. Fede erklärte die Geschichte von Calafate und natürlich auch über die Gletscher. Warum über die Gletscher? Weil wir heute den Perito Moreno Gletscher besuchten. Als wir in dem National Park Los Glaciares waren, fehlte nicht mehr viel um dieses wunderschöne Geschenk der Natur zu sehen. Nach einer Kurve hatten wir ihn vor uns. Unglaublich. Es ist schwer dieses Erlebnis in Worte zu beschreiben. Als wir ankamen, machten wir zuerst eine Wanderung um die Südseite des Gletscher zu sehen. Auf dem Weg machten wir ein Picknick. Das schönste war, daß direkt vor uns ein großes Stück Eis aus dem Gletscher brach und eine Riesen Welle verursachte. Wahnsinn!!! Danach ging die Wanderung weiter bis wir direkt vor ihm standen. Das andere Highlight war natürlich auch die Bootsfahrt vor den Gletscher. Am Abend gingen wir dann eine Kleinigkeit essen.
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Feuerland
Heute geht es in die südlichste Stadt der Welt. Nach dem Frühstück hatten wir den ganzen Tag frei um zu bummeln oder irgendwo einen Kaffee zu trinken. Um 16 Uhr wurden wir abgeholt um zum Flughafen zu fahren. Der Flug ging pünktlich los und nach einer Stunde kamen wir in Ushuaia, der südlichsten Stadt der Welt, an. Leider regnete es stark, aber an diesem Fleck der Welt ist das Wetter sehr wechselhaft, so daß wir vielleicht Glück haben und die Sonne scheint. Nachdem alle ihre Zimmer bekommen hatten, gingen wir los um die Stadt kennezulernen bzw. um etwas zu Essen. Robert, Thomas und Rolf gingen auf eigene Faust etwas zu essen zu suchen. Die Anderen gingen in ein sehr leckeres Restaurant welches Volver heißt. Die Spezialitäten hier waren die Königskrabben und der Pisco Sour die bei jeder Bestellung immer größer wurden.
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Nationalpark Tierra del Fuego
Heute ist unser letzter Tag in Patagonien, denn Morgen fliegen wir wieder nach Buenos Aires. Dafür liegt ein langer Tag vor uns. Pünktlich um 9 Uhr wurden wir abgeholt und zum Nationalpark Tierra del Fuego gebracht. Als wir ankamen, nutzten wir an einer kleinen Post alle die Gelegenheit einen Stempel am Ende der Welt zu bekommen. Sogar wir sind die südlichsten Touristen der Welt. Das Wetter hatte in der Zwischenzeit auch umgeschlagen und es regnete. An dieser Stelle musste sich die Gruppe teilen. Kurt, Jutta, Lidiya, Birgit, Jochen und Willi wanderten während die anderen mit dem Kanu fuhren. Die Wanderung ging durch den sehr dichten Wald entlang des Beagle Kanals während die Kanufahrt in der Lapataia Bucht stattfand. Die Wanderer wurden von einem Regen überrascht und als sie ankamen, waren die meisten ziemlich durchnässt. Die Kanufahrt war vorher fertig, daher hatten sie Glück und waren trocken. Ein leckeres Asado wartete auf uns und dies nahmen alle in Anspruch. Nach dem Essen wären die Wanderer mit der Kanufahrt dran gewesen. Wegen der nassen Sachen und der Kälte bevorzugten sie doch das Hotel. Robert, Thomas, Inge und Lopez machten aber die Wanderung zurück. Am Abend wurden wir wieder abgeholt und fuhren zum Bibaland um Tierchen zu gucken. Danach gab es Essen, unser letztes gemeinsames Abendessen und dann ging es wieder zurück ins Hotel.
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Der letzte südlichste Tag
Der letzte Tag ist nun gekommen. Unglaublich wie schnell die Zeit vergehen kann. Heute stand die letzte Aktivität der Reise, eine Fahrt über den Beagle Kanal, auf dem Programm. Danach nehmen wir den Flug zurück nach Buenos Aires. Um 9 Uhr trafen wir uns alle und gingen gemütlich zum Hafen. Das Wetter war unglaublich schön. Blauer Himmel, starke Sonne und schneebedeckte Berge. Ein wunderschönes Bild. Um 9:30 Uhr legte die Barrakuda ab. Es war ein sehr altes Schiff, aber sie hatte ihren Charme und war das erste Touristenschiff auf dem Beagle Kanal. Wir näherten uns verschiedenen Inseln an, von wo wir aus Kormorane und Seelöwen sehen konnten. Als letzter Höhepunkt der Reise war der südlichste Leuchtturm der Welt. Nach der dreistündigen Fahrt ging es dann wieder zurück zum Hafen. Wir hatten einige Stunden Freizeit bis wir zum Flughafen fahren mussten. Die Zeit nutzte jeder um noch einige Sachen zu kaufen bzw. die Stadt nochmal zu erkunden. Um 17:50 sassen wir dann alle wieder im Flugzeug und es konnte los gehen. Fast gegen Mitternacht kamen wir in Buenos Aires an. Die Zeit ist schnell vergangen und trotzdem hatten wir alle ein gutes Gefühl. Es war eine schöne Reise und die Gruppe hat super gepasst. Mal sehen wann wir uns alle wieder sehen.
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Zurück in die Heimat
Heute geht es zurück in die Heimat. Nach 3 Wochen freuen wir uns auch wieder unsere Freunde und Familie zu sehen. Die ersten die uns verließen waren Jochen und Renate, die zu den Iguazu Wasserfällen geflogen sind. Wir hoffen alle, daß unsere Kapitänin/Direktorin und unser Pflanzenforscher eine schöne Zeit dort verbringen. Lopez, Chrisi, Birgit, Jutta, Lidyia, Inge und Kurt gingen am Mittag im selben Restaurant wie unser Willkommensessen nochmal das lecker Fleisch essen. Thomas und Robert kauften noch einige Sachen im Zentrum der Stadt. Gegen 16 Uhr verließen uns dann auch Jörg, Birgit, Inge und Kurt die weiter nach Uruguay fuhren. Auch denen wünschen wir schöne Tage dort. Und um 18 Uhr fuhren schließlich Thomas, Robert, Lidiya, Chrisi und Jutta zum Flughafen um ihren Flug nach Deutschland zu nehmen. Rolf bleibt noch für einige Tage in Buenos Aires, denn er trifft sich mit seiner Tochter Carola, die für einige Monate in Argentinien war. Auch Willi blieb zurück, aber er fährt in den nächsten Tagen nach Cordoba um sich etwas zu erholen. Und so endete die Reise der 13 Jungs und Mädels. Es wird nicht die letzte Reise sein. Aber sicherlich war es eine der schönsten.