Hier können Sie sehen, was unsere Reisenden auf ihrer Reise erlebt haben.
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Herzlich Willkommen in Buenos Aires!
Sofi wartete schon sehr aufgeregt am Flughafen auf die Gruppe. 10 super liebe Personen kamen an, denn Sylvia und Lutz waren schon in Buenos Aires.
Wir fuhren alle zusammen ins Zentrum der Stadt. Als wir im Hotel ankamen hatten wir die akademische Viertelstunde um unsere Sachen zu lassen und ruki-zuki in Taxis ein zu steigen. In Puerto Madero warteten Florian und André in unserem netten Restaurant auf uns, wo wir jede Menge Asado essen konnten. Sogar Innereien wurden gekostet!
Später fuhren wir mit dem öffentlichen Bus nach La Boca, ein Künstleviertel wo wir ein Open Air Museum in der Straße Caminito sehen konnten.
Mit der ältesten U-Bahn der Stadt von 1913, Linie A, fuhren wir bis zum Kongress. Als wir ausstiegen konnten wir über die Avenida de Mayo laufen und uns die spektakulären Gebäude anschauen. Wir wunderten uns wie reich die Stadt Buenos Aires mal gewesen ist.
Zurück ins Hotel aßen wir eine Rosca de Reyes (Helganna hatte die tolle Idee) während Sofi unsere Reiseroute anhand einer Argentinien/Chile Karte erklärte. Am Abend hatten alle frei. Manche gingen schlafen und andere konnten noch die Delikatessen des Schinken-Museums genießen!
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Schnell! Los und auf dem Fahrrad…
Am morgen wurde die Gruppe abgeholt und mit Sofi zusammen gingen sie alle zu Fuss bis zu eine garage wo alle Fahrräder und unsere Guides auf uns warteten.
Es war ein sonniger Sonntag und die Gruppe war super gut gelaunt und so begann unser Aventeuer durch die schöne Stadt von Buenos Aires. Der erster Stop war in Retiro wo wir uns den Hauptbahnhof und sein Museum anschauen konnten. Später fuhren wir bei Maradonas ex Haus vorbei, heutzutage eine Botschaft. Am San Martin Park machten wir ein Stop um der Nationalheld von Argentinien kennen zu lernen und gleich dannach gab es ein kleines Pick-Nick in Palermo.
Das merkwürdige an unser Pick-Nick war, dass wir Mate trinken konnten. Unsere Guides hatten die ganze Ausrüstung dabei und wir konnten ein paar Mates geniessen.
Ab Palermo fuhren wir bis La Recoleta, wo wir den berühmten Friedhof wo Evita Peron begraben ist, besuchten. Langsam ging unsere Tour zu Ende und wir mussten es eilig machen, denn am Abend gab es Tango-Show!
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Im Tigre mit Mosquitos
Montag morgen, als die Kaufmänner/frauen langsam die Stadt überfüllten und der Verkeher immer stärker wurde, flüchteten wir Richtung Tigre, ein Vorort der Stadt Buenos Aires, wo Flüsse, Vegetation, Inseln und Boote die Highlights sind.
Angekommen im Tigre stiegen wir in ein"Bus-Boot" ein, das uns ca. 1 Stunde durch die Landschaft fuhr bis wir in "Bonanza" ankamen. Dort hieß uns Roxana mit, natürlich, einem Asado, willkommen.
Nachmittags machten wir eine Wanderung im "Dschungel", wo die Mosquitos uns hungirg begrüßten. Da lernten wir etwas Geschichte und Landkunde vom Delta del Tigre. Nach der Wanderung bestiegen wir Kanus und paddelten eine Runde, während wir die typischen (naja, nicht so ganz… es gibt hier viele europäische Gebäude) Häuser des Deltas sahen.
Um 18 Uhr holte uns das "Bus-Boot" ab und ließ uns wieder in der Flusstation wo ein Minibus auf uns wartete, um uns zu einer Estancia zu fahren. So um 20.30 Uhr bezogen wir unsere Estancia-Zimmer und trafen uns fürs Pasta-Abendessen. Danach gingen wir schlafen, doch einigen hatten noch Energie für einen Tischtennis- und Tischfußballwettkampf.
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Argentinisches Folklore
Um 8.30 Uhr trafen wir uns für das Frühstück. Als wir fertig waren, standen die Pferde schon bereit um sie zu reiten. Lange Hosen, Fotoaparat, Sonnenschutz und dann ging das Reiten los… natürlich mit einem Guide, der die Pferde ruhig hielt… für unsere Lesson 1: "How to be a good Gaucho" , war das schon genug. Danach gab es Freizeit, um das Schwimmbecken auszuprobieren, unter einem Baum ein Buch lesen, Pool, Tischtennis oder Kicker zu spielen… so zu sagen: relaxen!
Um 11.30 Uhr gab es mehrere Estancia Aktivitäten: man konnte eine Kuh melken, Sulky fahren oder ein Runde mit einer Kutsche machen. Die Glocke ertönte, das war das Zeichen für das Mittagessen… natürlich ASADO! Während das Essen konnten wir verschiedene Tänze und Lieder aus Argentinien genießen, die von 3 Profis in passender Kleidung getanzt und gespielt wurden… sie wollten uns das Tangotanzen beibringen, aber da haben sie leider kein Glück gehabt. :o).
Nachdem Mittagessen kamen die "Gaucho Spiele" (wo Helgannas Gaucho im Ringrennen gewann und ihr für einen Kuss den Ring schenkte), und danach ein Mate-Tee mit "Tortafrita" (fritiertes Gebäck), als Abschied.
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In Patagonien… ohne Chatwin
Morgens verabschiedeten wir uns von der Grosstadt. Helganna und Bernhard haben beim Überqueren der Hauptstrasse Av. 9 de Julio einen neuen Extrem-Sport erfunden: "Red Light Crossing".
11 Uhr ging es zum Flughafen und mit dem Flieger Richtung Süden. Wir flüchteten so vor dem Regen in Buenos AIres und flogen nach Bariloche, wo eine herrliche Landschaft von Gebrigen und Wäldern auf uns wartete. Im Minibus gab es Schokolade zum Naschen (Bariloche ist für die gute Schokolade berühmt), bis wir am Fuss des Cerro Campanairo ankamen. Dann ging es mit dem Lift bergauf, um von dort aus einen hübschen Ausblick auf die Stadt und die Umgebung zu haben.
Bergab mit dem Lift und dann ging es los ins Herz der Berge: 40 km Strasse und dann 50 km Schotterpiste zwischen Bäumen, Büschen, Seen, Bergen und einem Sonnenuntergang, der den Cerro Tronador (ca. 3500 m hoch) noch imposanter darstellte.
Als wir im Hotel ankamen, wartete schon das Abendessen auf uns. Nach dem Essen bezog jeder sein Zimmer und schlief mit der Aussicht auf das Kreuz des Südens ein.
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Der 13. Reiseteilnehmer: der Tabano
Wandertag war angesagt. Nach einem "starken" Frühstück ging die Truppe los: Lutz, Helganna, Ralf und Bernhard entschlossen sich für die "Laguna Ilon"; Marion, Hans-Werner, Inka, Thorsten, Iris, Nicole, Silvia und Daniela liefen bis zum "Castaño Overa" Gletscher, während Uschi den Tag im Hotel genoss, um sich von ihrem "Bauchmuskelkater" (vom Husten) zu erholen.
Nach einer 2-stündigen Wanderung im Wald kamen wir am Ausichtspunkt an: in der Höhe sahen wir den Gletscher, der uns einen Eisausbruch schenkte. Nach der Mittagspause liefen wir weiter, bis uns die Tropfen der hohen Wasserfälle trafen. Dann gingen wir zum Hotel zurück, wo uns eine erholte Uschi begrüsste. Silvia präparierte sich ein selbstgemachtes "Radler", Thorsten + Iris liehen sich Fahrräder aus, um den schwarzen Gletscher zu besuchen und Marion + Nicole liefen zum "Saltillo de las Nalcas".
Währenddessen erlebten die "fantastischen 4" ein außergewöhnliches Abenteuer im Rückkehrtrekking von der Laguna Ilon, worüber Helganna einen interessanten Text schrieb. Wegen geringen Platz in diesem Tagebuch werden wir es so zusammen fassen: die Gutgelaunte Gruppe, die aus 2 Thüringer, 1 Hessen und 1 Kölnerin bestand, lief bergauf, erreichte die Laguna Ilon, streitete sich mit den Tabanos, erfand einen neuen Extremsport, den sie "EXtreme Mud Running and Mosquito Racing" nannten. Um ca. 1.30 Uhr gingen die Vier weiter bis zu einem höheren Ausichtspunkt und verliefen sich auf dem Rückweg, bei dem sie durch die Bambus Pferdewege gekrabbelt sind, bis sie endlich am Fluss (den sie auch am Anfang überqueren mussten) ankamen. Doch leider war es nicht derselbe Punkt, also mussten sie mit hoch gehaltenen Rucksäcken den feuchten Weg durch das Wasser nehmen.
Als sie um 21 Uhr ankamen, war ihre gute Laune noch an ihrer Gesichter zu spüren.
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2 Tag in den Bergen…
… und mit gutem Wetter. Die Gruppe war wieder bereit die Landschaft zu genießen. Um 8 Uhr wurden Silvia, Lutz und Ralf abgeholt um Kayak zu fahren. 8.30 Uhr stiegen Torsten und Iris auf die Pferde, sie würden die Spitze des Cerro Volcanico erreichen. 9 Uhr gingen Marion, Inka, Uschi, Hans-Werner, Nicole und Daniela zur "Laguna Ilon" (nachdem wir das Abenteuer von gestern gehört hatten, waren wir auch begeistert bergauf zu gehen) und Helganna + Bernhard nahmen Fahrräder und machten eine Tour: schwarzer Gletscher, Casacada del Diablo und Saltillo de las Nalcas.
Nach dem Mittagessen kam das Kayak Team wieder zurück und wechselten den Bootsitz gegen einen Fahrradsitz, um auch den schwarzen Gletscher zu besuchen. Hans-Werner machte das auch als er Nachmittags vom Ilon See zurück kam.
Kleiner See in der Höhe; Tronador Sicht mit ewig verschneitem Gipfel; ruhiger See mit bergiger Umgebung, Wasserfälle die aus der Höhe fallen, Gletscher mit vulkanische Sedimenten; chilenische und argentinische Gipfel in einer 360º Sicht… alles wurde von den Fotokameras aufgenommen, während man die frische Luft und warme Sonne fühlte. Unsere neuen Freunde: die Tabanos, habe uns auch heute begleitet damit wir uns nicht verwöhnen…
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Nahuel Huapi See von allen Seiten
Um 7 Uhr morgens wachte die Gruppe auf, heute mussten wir früh los, um nicht den ganzen Hinverkehr zu erwischen. Wir verlassten Pampa Linda und vor der Mittagszeit kamen wir in der Stadt Bariloche an. Dort hatten wir Freizeit um uns die Stadt an zu sehen, leckere Schokolade und Eis zu probieren und zum Mittagessen.
Um 14.30 UHr fuhren wir los zum Cerro Leones, wo wir über geografische und geschichtliche Details der Region informiert wurden, während wir die Höhlen der ehemaligen Einwohner (Tehuelches Indianer) besichtigten. In eine mussten wir sogar hineinkrabbeln: da zogen wir unsere Helme an, und machten uns auf alle Viern, um durch ein 70 cm breites und 1 m langes Loch zu "gehen". Innen gab es Dunkelheit und absolute Stille, obwohl wir über 20 Personen waren.
Wieder zurück in unserem Minibus fuhren wir weiter zum Sozialprojeckt von viventura im Ort: ein Markt, wo die Landleute ihre handgemachten Produkte (Liköre, Marmeladen, Matekürbisse, Ohrringe und Ketten, Handschuhe, Strümpfe, Pullis aus Schafwolle,etc) verkaufen können.
Später kamen wir in unserem Hotel in Villa La Angostura an, das uns ein herrlichen Sonnenuntergang anbot mit dem Nahuel Huapi See im Vordergrund, während wir das Abendessen genossen.
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Patagonien in Chile
Früh morgens holten uns die Taxis vom Hotel ab und fuhren uns zur Bushaltestelle, wo wir der viComfort begegneten, sie würden nämlich die selbe Strecke mit uns fahren bis Puerto Montt.
Nach der argentinischen Grenze, schleuderte der Bus durch die Valdiviane Dschungel (eigenartig weil es ein "kalter" Dschungel ist) bis zur chilenischen Grenze, wo wir einen Stempel in den Pass bekamen, unsere Koffer unter die Röntgenstrahlen geführt wurden, um zu kontrollieren dass wir keine frischen Lebensmitteln, Samen oder Tiere einführten… Nachdem sie unseren friedlichen Gesichter sahen, ließen sie uns weiter fahren :o).
So gegen 15 Uhr kamen wir in Puerto Montt an und hatten Freizeit um uns die Stadt anzusehen. Angelmó Hafen, wo die Fische frisch (vom Fischers Fritz) auf dem Markt verkauft werden oder auf dem Teller serviert werden; Tenglo Insel die in dieser Jahreszeit von viele Wassersüchtigen besucht wird, um sich dort zu baden; durch die Stadt bummeln und lauter deutsche Namen zu lesen; oder sich im Hostel ausruhen war der Plan.
Abends fuhren wir zum Restaurant Kiel, wo wir mit Sonnenuntergang auf der See, Abendbrot genießen konnten. Natürlich aßen wir alle Fisch…
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Vulkane in Sicht
Nach einem leckeren Frühstück, wo es auch sogar Lachs gab, dank Silvia; fuhren wir um 9.30 Uhr los Richtung Nordwesten, also zu den Bergen. Der Tag war windig und bewölkt, als wir den Ausichtspunkt der Stadt erreichten, doch nachdem wir die Kirche von Puerto Varas besichtigten, stoppte der Wind und die Vulkane tauchten hinter den Wolken auf: Vulkan Punteagudo, Calbuco und der nächste: Vulkan Osorno, den wir mehrmals fotografierten.
Wir machten eine kurze Wanderung an der Laguna Verde, begleitet von den Tabanos, die hier in Chile schneller sind und mit roter und schwarzer Farbe gefährlich aussehen, doch in Wahrheit sind sie nur "nervig". Danach machten wir Mittagspause in einem Restaurant am See Llanquihue und dann fuhren wir weiter bis dem Lago de Todos los Santos, wo wir auf ein kleines Boot stiegen, um den Osorno weiter zu fotografieren.
Auf der Rückfahrt machten wir ein Stopp in den Saltos de Petrohue (doch nur Helgann und Lutz machten die Besichtigung) und dann ging es "nickerchenschlafend" mit dem Bus zum Hostel zurück. Um 20 Uhr trafen wir uns wieder um gemeinsam Abendbrot essen zu gehen.
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Reisetag
Wir wachten in unserem "hölzernen" Hostal in Puerto Montt auf und stärkten uns erst mit einem leckeren Frühstück. Danach stand der Morgen zur freien Verfügung.
Vor 12 Uhr saßen schon einige am Tisch und knabberten einen Imbiss, wie die "süße Gurke" die Inka gekauft hatte, zum probieren. 20 Minuten später wurden wir von 2 Minibussen abgeholt, die uns zum Flughafen fuhren. Nachdem Check-In saßen wir im Restaurant und hatten unsere erwartete Besprechung: "How to survive the Torres del Paine Trekking Tour". Was, wo, wann, wie? Alle Fragen wurden beantwortet und dann ging es auf den Flieger nach Punta Arenas.
2 Stunden später saßen wir im Flughafen von Punta Arenas und warteten auf dem Bus der uns nach Puerto Natales fahren würde… draußen wehte ein starker, kalter Wind, der uns die Frisur zerstörte. ;o) Endlich kam der Bus an!! Durch echte patagonische Steppe (dunkelblauer Himmel, gelbe Grässer, ein paar Schafe, manchmal Kühe… sonst Nichts) fuhr er hin und her bewegt, wegen des heftigen Windes.
Um 22 Uhr kamen wir in Puerto Natales an, ließen unsere Rucksäcke im Hostal und liefen zum Essentreffen!! Ein Pisco Sour als Aperitiv und dann ein leckeres Abendmahl.
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Vorbereitung und Schifffahrt
Morgens um 9 Uhr standen alle bereit und warteten artig auf ihre Zelte, Rucksäcke, Schlafsäcke, Brenner und Geschirr. Nachdem man ungefähr wusste was zur Trekkingtour mitgenommen werden musste, ging die Gruppe los um die nötigen Lebensmittel einzukaufen und sich selbst ein Mittagessen zu besorgen.
Gegen 14.30 Uhr trafen wir uns (viActive und viComfort Gruppe), um auf das Schiff zu gehen, das uns durch die chilenischen Fjorde fahren würde bis zum Balmaseda Gletscher. Der Wind war stark und die See unruhig. Hin und her geschüttelt fuhren wir vorwärts; in ruhigen und nicht so ruhigen Momenten verließ man die Kabine um Fotos zu knipsen, manchmal kam man trocken zurück, manchmal nicht so ganz…
Nachdem wir die Gletscherlandschaft + Wasserfall + Gebirge genossen hatten, ließ uns das Schiff ca. 5 Stunden später am Ufer. Von dort aus marschierten wir Richtung Restaurant, um (für die 10 Trekker) das letzte "richtige" chilenische Abendmahl zu essen.
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Die Trennung
Reiseteilnehmer Silvia und Thorsten halfen beim heutigen Tagebuch
Nach kurzer Nacht mussten wir um 4 Uhr morgens aufstehen, für einige war die Nacht noch kürzer weil sie bis nach Mitternacht noch gepackt haben… es durfte für das Trekking nichts fehlen.
Um 5 Uhr ging es los zum Nationalpark Torres del Paine, 3 Stunden Schotterpiste… nach 5 Minuten waren die meisten wieder eingeschlafen. Endlich angekommen wurden wir mit einem wunderschönenen Ausblick belohnt: der Friedhof der Eisberge im Lago Grey. Dann ging es auf die Fähre, um die Wanderer nach einer Stunde Fahrt abzusetzen.
Nach der "schmerzlichen" Trennung mussten Silvia, Thorsten und Daniela erst mal einen Pisco Sour mit Gletschereis trinken um wieder zu Verstand zu kommen. Während die Wanderer ihre erste Etappe begannen, fuhren die 3 "Separatisten" am wunderschönen Grey Gletscher entlang und bewunderten die unterschiedlichen Blautöne.
Zurück an Land gab es erst Picknick und anschließend eine 1-stündige Wanderung am Fluss entlang. Während Thorsten im Kleefeld lag, entdeckte Daniela auf dem Weg zur Busch-Toilette, ein "Pferd mit Hörnern", auch Huemul genannt. :o) Er lies uns ganz dicht heran und Silvia machte so viele Fotos, dass der AKKU leer war. Ihren Ausspruch: "Dann habe ich nicht mehr so viel Stress mit dem Fotografieren!" sollte sie später bereuen, den auf der Rückfahrt sahen wir noch: Salto Grande, Guanacos, Panorama der Hörner Berge, etc.
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Der patagonische Zoo
Um 10 Uhr fuhren wir mit dem öffentlichen Bus von Puerto Natales los nach Punta Arenas. Die Strecke (250 km) kam uns kürzer vor, als 2 Tage zuvor, vielleicht weil wir ausgeschlafen und satt waren.
Nach der Ankunft haben wir unser Hotel "Calafate" bezogen und sind gleich los gezogen, um die Stadt zu erkunden: Magallan Denkmal, Aussichtspunkt der Stadt, Hafen und eine, von "Kreuzfahrern", überfüllte Sandwichbar. Um 16 Uhr ging es endlich los zu den Pinguinen. Während der Hinfahrt sahen wir: 2 Stinktiere, Ñandu mit "Kücken", einen Fuchs, Caiquenes und Hasen… und dann natürlich auch dei Pinguine am Seno Otway, wo wir sie von verschieden Aussichtspunkten beobachten konnten. Sie kamen gerade vom Fischen, um ihre Jungen zu füttern.
Nach der Rückkehr in Punta Arenas haben wir uns in einem gemütlichen Restaurant mal wieder satt gegessen, keine Solidarität mit den Trekkern…
Autoren des Eintrags sind heute Thorsten und Silvia gewesen.
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An der Magallanstraße
8.30 Uhr holte uns eine schwarze Limosine mit Heck-Spoiler und getönten Scheiben ab. Wir nahmen im Fonds Platz und dann rasten wir los Richtung Süden. Entlang der Magallanstraße stoppte der Fahrer plötzlich. Tonienen (eine art Delphine) sprangen im Meer hin und her, um ihr Essen zu kriegen. Nachdem Bilder und Film gemacht wurden, fuhren wir weiter und sahen auch Schiffwracks, Seevögel und Lupinienfelder, die uns den ganzen Weg begleiteten.
Wir besichtigten, was von der ersten spanischen Siedlung in Punta Arenas übrig geblieben ist (ca. 1584), Puerto del Hambre (Hungerhafen) genannt. Dann ging es weiter nach Bahia Mansa, dem geografischen Mittelpunkt von Chile und Aussichtspunkt. Endlich kamen wir nach Fuerte Bulnes, eine Rekonstruktion der ersten chilenischen Festung an der Magallanstraße (ca. 1843).
Vor der Rückkehr tranken wir an einem gemütlichen Kaminfeuer Tee und Kaffee. Dazu gab es Käse-Empanadas. Dann ging es zurück nach Punta Arenas, wo wir noch Zeit hatten, um ein letztes Mal durch die Stadt zu bummeln, bevor wir nach Puerto Natales zurückfuhren.
Heute waren wieder Thorsten und Silvia die Autoren des Eintrags.
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Alle sind da!!
Silvia, Torsten und Daniela standen um 8.30 Uhr auf hatten ein gemütliches Frühstück und bereiteten alles vor, um dem Rest der Gruppe zu begegnen: Koffer ins Auto laden, gewaschene Wäsche einpacken, Mittagessen vorbereiten für die hungrige Gruppe, Räume kontrollieren, damit nichts vergessen wurde. Um 10 Uhr fuhren wir los.
Nach einigen Stopps (Pinkeln und Fotos) kamen wir endlich am vorgesehenen Treffpunkt an: auf dem Gras liegend grüßten uns Bernhard, Helganna und Ralf, ein paar Meter entfernt waren Lutz, Iris, Uschi, Hans- Werner, Nicole,Marion und Inka. Alle grinsend: dass Wetter war herrlich gewesen und (obwohl sie heute morgen sehr früh aufgestanden waren - ca. 4.45 am) hatten alle die Torres del Paine im Sonnenaufgang sehen können… die Belohnung der ganzen Trekking Tour?
Hier eine kurzer Überblick ihres Erlebnisses: Die fantastischen 4 laufen bis in die Höhen des Schnees, schnell und genießerisch. Dynamisch findet sich immer wieder über die ganze Reise. Helganna kommuniziert in 6 Sprachen mit Wissenschaftlern und Reisenden, die Männer genießen ihre vertrauliche Art und lachen mit allen. In allen Weiten und Anstrengungen singen sie das Rennsteiglied.
Weiter mit Hans-Werner, Uschi, Marion, Inka, Nicole und Iris Tag 1: Euphorischer Start Die Fähre bringt uns gegen Mittag zur Anlegestelle Nähe des Glaciars Grey. Unser "kleines" Abenteuer beginnt endlich. Nach nur 3 1/2 h Schlaf und 3-stündiger Busfahrt, mit schwereren Gepäck auf dem Rücken, laufen wir ziemlich euphorisch die ersten 11 km bis zur Lodge De Montaña Paine Grande. Und Überraschung: es erwartete uns Kaffee und Kuchen :o). Die folgende 5 km bis zum Campo Italiano nahmen kein Ende. Endlich angekommen erwarteten uns bereits unsere anderen 4 "Schnellläufer". Der Tag geht mit leckerem 4-Gänge-Menü zu Ende.
Tag 2: Frisch gestärkt mit Pulverkaffee und Zerknauschtem Toast und ohne Rucksack, klettern wir über Steine, die uns ins wunderschöne Valle del Frances führen. Der Rundumblick bei strahlender Sonne ist nicht zu toppen. Das gesamte Trekking-Team trifft sich schliesslich oben am Mirador und bekommt vor lauter Staunen über die Aussicht den Mund nicht mehr zu. Auch heute gibt uns reichlich Schokolade den nötigen Energieschub, denn nach dem Abstieg stehen uns noch 2 Stunden Schleppen zum nächsten Campingplatz bevor. Die Aussicht auf eine Dusche treibt uns vorwärts.
Tag 3: Tour der Leiden Eine lange Strecke steht vor uns. Etwa 18 km. Jeder kämpft mit seinen eigenen kleinen Wehwehchen. Doch alle überstehen den Weg bis zum Camp Torres, nicht zuletzt wegen der fantastischen Natur, durch die wir laufen dürfen. Hinter jeder Kurve gibt es ein neues Fotomotiv, bei dem es sich lohnt stehen zu bleibe, um die Kamera rauszuhohlen oder einfach nur den Blick genießen. Rotwein aus dem Tetrapack und gegen Zigaretten eingetauschter Whiskey sind nur ein Grund, warum wir zeitig ins Zelt verziehen. Morgen mûssen wir früh raus.
Tag 4: Triumphzug Mitten in der Nacht, mit Taschenlampe bewaffnet, kriechen wir aus unseren gemütlichen Zelten, um den einstündigen Aufstieg zu den Torres anzusehen. Der gesamte Zeltplatz ist bereits auf den Beinen. Oben angekommen erwartet uns ein Prachtspiel der Natur. Sonnenaufgang: die Spitzen der Türme erleuchten im schönsten Orange. Wir sind alle in diesem Augenblick so glücklich und dankbar darüber, dass wir all die Tage großartiges Wetter ohne Regen hatten und nach einiger Anstrengung endlich hier stehen dürfen. Wir alle hatten es geschafft! Ein wunderbarer Moment. Voller Elan steigen wir hinab zur Hosteria la Torres, die Füße laufen wie von allein, den Rückenschmerz fühlt keiner mehr so richtig. Unten agekommen treffen wir Silvia, Torsten und Daniela wieder, die uns ein leckeres Picknick vorbereitet haben.
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Gletschereis überall
Nach einer erholsamen Nacht auf Matratzen (und nicht Isomatten) wachte dir Gruppe relativ früh auf, der Bus holte uns um 8 Uhr ab um in den Nationalpark zu fahren… heute würden wir dem Perito Moreno Gletscher sehr nah sein… Ungefähr 2 Stunden später hatten wir den ersten entfernten Blick vom Gletscher und er sah schon toll aus… Als wir endlich im Parkplatz ausstiegen rannten wir los, wie Schulkinder auf dem Schulhof:o)… los auf die "Pasarelas", um den Gletscher von allen Richtungen zu fotografieren und genießen.
Gegen Mittagszeit ging es wieder zum Bus, um bis zum Boot zu fahren, das uns zur anderen Küste bringen sollte. Das Beste kam noch… Unserer "english speaker" Guide begrüßte uns als wir ausstiegen und unterrichtete uns kurz und pünktlich über den Gletscher; dann gabe es noch einen Fotostopp und los ging es auf die Gletscherwanderung!!
Mit Steigeisen, Sonnenbrillen und Handschuhen liefen wir wie Pinguine auf der Eisspur hintereinander. Wir konnten die Eisspalten ganz nah sehen und einen großen Eisbrocken (leider nur) hören wie er zerbrach und lauter Wellen zur Küste schwappten. Wir verabschiedten uns vom Gletscher mit einem Wishky mit Gletschereis + Schoko.
Zurück in der Stadt gingen wir gemeinsam Essen; besonders wurde Vino Tinto getrunken… denn Wetten mussten bezahlt werden.
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2. Tag im NP Perito Moreno
Heute konnten wir ausschlafen, denn erst um 10 Uhr morgens wurden wir vom Bus abgeholt, um unter dem Regen zum NP zu fahren. Während wir durch die patagonische Pampa fuhren, erzählte uns unser Guide, Cristian, einige Fakten über Calafate, Patagonien, Gletscher, etc.
Rechtzeitig parkten wir am Hafen, wo wir auf die Fähre gingen, um den Gletscher näher sehen zu können. Obwohl es weiter regnete, waren alle auf Deck… zum Glück, da wir 2 große Eisbrocken fallen sahen und hörten.
Zurück im Bus fuhren wir an der Küste des Lago Argentino, um dort ein Empanada-Picknick im Bus zu essen, um uns so für die folgende Küstenwanderung zu stärken. Nach 1 1/2 h Wanderung und Fotostopp gab es noch Zeit, um wieder auf die Pasarelas zu gehen und sich vom mächtigen Gletscher zu verabschieden.
Auf der Rückreise schliefen alle ein… passende Musik, leiser Regen und die weite, patagonische Landschaft motivierten uns dazu. Angekommen im Hotel gab es Freizeit, um die nötigen Geschenke für die Daheimgebliebenen zu kaufen, Abendessen oder nur zu spazieren.
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Am Ende der Welt ist es warm!!!
Sonne grüßte uns am Morgen in unserem Calafate Hostel, ideal um die Freizeit zu genießen in dem man an der Küste laufen und die Vögel des Lago Argentino beobachten konnte oder vielleicht noch eine Runde in die niedliche Stadt machen konnte. Ungefähr um 13 Uhr saßen wir alle im Garten des Hostels und aßen ein Imbiss zu Mittag. Danach holte uns Juan Manuel ab, um uns zum Flughafen zu fahren.
Nach 1 Stunde Flug landeten wir am Ende der Welt: Ushuaia. Keine Regenhosen, Windjacken, Mützen oder Handschuhe wurden aus den Rucksäcken geholt… das Wetter war ungewöhnlich warm, so dass wir auf der Fahrt zum Hotel Leute sahen die sich im Beagle Kanal badeten!! Der Taxifahrer meinte, dass hätte er schon seit vielen Jahren nicht gesehen… Global Warming spürt man überall.
In unserer "Posada del Fin del Mundo" angekommen, lud uns die Gastgeberin mit Kaffee + Croissants ein, so erholten wir uns vom "anstrengenden" Flug, während wir aus dem Fenster am Kanal schauten. Danach gab es Freizeit, um im Zimmer zu liegen oder in der Stadt zu bummeln. Um 20 Uhr trafen wir uns an einem Hafen-Restaurant wo die Spezialitäten selbstverständlich Fisch und Meeresfrüchte sind.
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Abenteuer am Ende der Welt
Ein starkes Frühstück grüßte uns guten Morgen: Rühreier, Obst, Cornflakes, Brötchen, Croissants… das geeignete, um dem heutigen Tag zu "überleben". 8.45 Uhr holte uns der Minibus ab und wir fuhren zum NP Tierra del Fuego, wo wir (nach einem neuen Stempel von der südlichsten Poststelle im Pass) uns in 2 Gruppen teilen mussten. Grosse schwarze Wolken zogen über uns als die Trekkinggruppe und die Kanugruppe los ging.
Die ersten traf der Regen im Wald, die zweiten aber während der Paddelerklärung… Nachdem die Paddelteams nass wurden und die Küste erreichten, hörte der Regen auf. Wir befanden uns am Ende der Panamericana Route.
Zum Mittagessen schien scheu die Sonne zwischen den Wolken. Das Asado wurde im Zeltesszimmer mit Rotwein genossen, und dann ging es weiter: Trekkinggruppe 2, Kanugruppe 2. Um 18 Uhr trafen wir uns alle wieder und wurden zum Hotel gefahren, wo wir eine Stunde "Erholung" hatten, bevor wir zur Biberbeobachtung gefahren wurden. Biber gab es nur einen… tote und zerknabberte Bäume… viele.
Nachdem die Beobachtung aufgegeben wurde, gingen wir inmitten des patagonischen Waldes zu einer Berghütte, wo wir einen warmen und leckeren Linseneintopf aßen, bevor unsere letzte Nacht in Patagonien endete.
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Durch den Beagle Kanal
7.30 Uhr stärkten wir uns wieder mit unserem großzügigen Frühstück. Dann liefen wir ein paar Blocks bis zum Hafen und nach 2 Röntgenkontrollen (sehen wir so verdächtig aus??) durften wir endlich auf das "Barracuda" Boot. Mit dem Schiff fuhren wir durch den Beagle Kanal und konnten die chilenischen Inseln sehen, kleine Inseln, worauf Kormorane und Seelöwen ihre "Wohnung" haben, der Les Eclereurs Leuchtturm und eine super Aussicht auf Ushuaia umgegeben von Schneeflecken und hohen Bergen.
Auf der Rückfahrt organisierte sich zufälligerweise ein Karaoke an der Schiffsbar, eine argentinische Reisegruppe aus Mendoza und San Juan fingen an Folks und Tangolieder zu singen; Helganna wollte auch mitsingen, ihr aussgesuchtes Lied: Guantanamera.
Als wir am Hafen ankamen war es schon Mittagzeit, also gab es Freizeit, um sich am Ende der Welt etwas zum Essen zu besorgen und sich von Patagonien zu verabschieden. 15.30 Uhr trafen wir uns im Hotel mit unseren Rucksäcken wieder und fuhren zum Flughafen. Buenos Aires erwartete uns.
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Aufwiedersehen
Letzter Tag in Buenos Aires… die letzte Einkäufe mussten erledigt werden, also spazierten die viventuros am Samstag morgen durch die Stadt und wurden durch das ständige Rumspazieren, Herumgucken und Einkaufen hungrig. Um 15 Uhr trafen wir uns für das Mittagessen im "all you can eat" Asado Restaurant, um ein letztes Mal leckeres argentinisches Rindfleisch zu kosten, begleitet mit Vino Tinto und Pommes.
Während man immer wieder aufstand, um sich ein besseres Stück Fleisch oder Salat zu holen, unterhielten wir uns über die Ereignisse der vergangenen 3 Wochen, da fanden wir raus dass die 2 "toughen" Thüringer (Lutz und Ralf) am vorletzten Tag, als sie den Trekking im NP Tierra del Fuego machten, sich vom Beagle Kanal mit einem quick Schwimmbad verabschiedeten… und es gab auch Fotos davon! :o)
Nach der Nachspeise kehrten wir zum Hotel zurück, dort verabschiedeten wir uns von Silvia, Helganna und Marion, die noch ein paar Tage in Argentinien verbringen würden, und stiegen in den Bus… der Flughafen erwartete uns.