Hier können Sie sehen, was unsere Reisenden auf ihrer Reise erlebt haben.
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Citytour durch die Stadt der guten Lüfte
Glücklich sind Henning, Anne, Tobias, Maria, Anja, Christine, Caroline, Manuela, Kai, Udo, Martina und Marion am Flughafen von Buenos Aires angekommen. Nach der Begrüßung sind wir alle mit unserem Transfer ins Zentrum der Stadt gefahren, wo unser Hotel liegt.
Auf dem Weg hat es kräftig angefangen zu regnen und wir dachten, dass es nichts wird mit der Citytour. Aber in dem Moment, als wir raus wollten, hörte es auf zu regnen. Großen Dank an den Wettergott. Wir sind zu Fuß bis nach Puerto Madero gelaufen, wo eine Überraschung auf uns wartete: und zwar Fleisch, Fleisch ohne Ende und so viel man Essen konnte und wollte. Nach der reichlichen Stärkung ging es weiter mit einem öffentlichen Bus in das Boca Viertel. Dort hatten wir etwas Zeit, die Gegend zu erkunden, bis wir weiter nach San Telmo gingen, einer der ältesten Stadtteile von Buenos Aires. Hier haben wir ein Kaffee getrunken, um uns etwas zu entspannen. Langsam spürten wir die Müdigkeit von dem langen Flug und der Citytour. Aber natürlich konnten wir uns die PLaza de Mayo nicht entgehen lassen. Im Laufe des Tages hatte sich die Sonne schon so durchgedrungen, dass es schön warm war. Den Abend verbrachten wir gemeinsam auf der Terrasse des Hotels.
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Buenos Aires by Bike am Heiligabend
Die erste Nacht in der Stadt der guten Lüfte wurde gut überstanden. Nach dem Frühstück holte uns Willi ab, um zu Fuß zur Garage zu gehen, wo unsere Fahrräder auf uns warteten, mit denen wir die Stadt erkunden wollten.
Entlang der Straße 9 de Julio (die breiteste Straße der Welt), durch die Einkaufsstraße Florida kamen wir dann an. Dort wartete unser Guide Gabriel auf uns. Jeder kriegte sein Rad und nach einem kurzen TÜV- Check konnten wir auf die Straßen von dieser Goßstadt: über die Libertador Straße bis an die Wälder von Palermo. Dort machten wir eine kleine Rast und tranken unseren ersten Mate. Wenn man schon hier ist, muss man alles probieren. Nach der Rast fuhren wir weiter nach Recoleta zum Friedhof und besuchten die Grabstätte von Evita. Gegen 5 Uhr brachten wir die Fahrräder zurück und gingen gemeinsam Richtung Hotel. Auf dem Weg beschlossen einige, nach San Telmo zum Markt zu gehen, um ein paar Geschenke zu kaufen, denn heute Abend werden wir Wichteln.
Gegen 20 Uhr trafen wir uns alle wieder, um zur Tangoshow zu gehen. Wir nahmen die erste U-Bahn von Lateinamerika und stiegen vor dem Kongress aus. Von dort aus gingen wir dann weiter. Die Tango Tänzer zeigten ihr Bestes, während wir alle ein gutes Stück Rinderfilet zu uns nahmen. Danach wurde gewichtelt und um 24 Uhr wurde Campagner ausgeteilt. Es war eine schöne Weihanchtsfeier. Obwohl wir alle weit weg von unserer Familie waren, haben wir an sie gedacht und wünschen euch alle ein Frohes Weihnachtsfest!!
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Von der Großstadt über den Dschungel in die Pampa
Heute werden wir der Natur näher kommen. Nach so viel Goßstadt ist das auch nötig. Nach dem Frühstück fuhren wir ins Tigre-Delta. Dort nahmen wir das Boot, nach einem leckeren Früchtesaft, und fuhren in das Delta hinein. Es war eine schöne Fahrt durch den Fluß und die Sonne begleitete uns. Nach 40 Minuten Fahrt kamen wir bei Roxana an, die uns herzlich begrüßte.
Es ist unglaublich, dass man sich in nur 40 Minuten ab Buenos Aires in einer Art Dschungel befindet. Nachdem wir uns installiert hatten, machten wir einen Spaziergang durch das Delta. Roxana erklärte uns Geschichte, Flora und Fauna von diesem schönen Ort. Auf dem Rückweg erwartete uns ein fleischreiches Mittagessen. Dies war natürlich nicht alles. Nach einem wohlverdienten Mittagsschlaf unter der Sonne schnappten wir die Kayaks und drehten eine Runde. Plötzlich hörten wir das Boot kommen, welches uns zurück fahren musste. Wir paddelte mit aller Eile zurück und erwischten es gerade noch.
Erschöpft fuhren wir zurück, wo unser Transfer auf uns wartete. Von dort aus fuhren wir zur Estancia. Dort wartete ein Abendessen auf uns.
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Auf der Estancia
Nach einem guten Schlaf auf dem Lande weckten uns die Gesänge der Vögel auf. Die Sonne schien prächtig. Darum nutzten einige von uns den Morgen, um schwimmen zur gehen. Gegen 10 Uhr gab es ein leckeres Frühstück. Währenddessen wurden die Pferde bzw. die Kutsche vorbereitet, denn heute wollten wir uns etwas wie Gauchos fühlen.
Zur Mittagszeit erwarteten uns wieder Unmengen von Fleisch. An Hunger werden wir ganz bestimmt nicht sterben. Danach ruhten wir etwas in der Sonne vor dem Pool aus. Am späten Nachmittag fuhren wir dann wieder zurück nach Buenos Aires, um uns für Morgen vorzubereiten, denn es geht endlich nach Patagonien.
Wir machten noch die letzten Einkäufe und abends gingen wir nach Palermo, um eine Kleinigkeit zu trinken. Wir freuen uns alle auf morgen und sind gespannt, was uns alles erwartet. Patagonien wir Kommen!!!!!!
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Die Reise durch Patagonien kann beginnen!!!!
Nach dem leckeren Frühstück wurde uns mitgeteilt dass unser Fahrer auf uns wartete. Wir brachten unsere Sachen in den Wagen, als wir Willi in aller Eile laufen sahen. Fast zu spät.
Am Flughafen angekommen, machten wir den Check-In, wo wir mitgeteilt bekamen, dass unser Flug Verspätung hätte. Um das Warten gemütlicher zu machen, gingen wir raus an den Fluß La Plata. Um 13:20 Uhr ging der Flieger endlich. Nach zwei Stunden kamen wir in Bariloche an, wo unser Fahrer und Guide auf uns warteten. Es hat gut getan, wieder in der Natur zu sein.
Wir fuhren kurz durch Bariloche, entlang des Nahuel Huapi Sees bis zum Glocken Berg von wo aus wir den Lift zur Kuppel nahmen. Ein wunderschöner Ausblick auf die verschiedenen Seen gab uns das Willkommen. Vor allem so viel Trinkwasser.
danach fuhren wir weiter Richtung Pampa Linda wo sich unser Hotel für diese Nacht befand. Auf dem Weg machten wir einige Fotostopps und bewunderten die verschiedenen Landschaften. Gegen Abend kamen wir in unserem gemütlichen Hotel an. Hier würden wir die nächsten drei Nächte verbringen. Nach dem Abendessen setzten wir uns vor den Kamin und beendeten den Abend mit einem Glas Wein oder auch zwei….
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Auf zur Ilon Lagune
Nach der guten Nacht kamen alle fröhlich zum frühstücken. Heute hat sich die Gruppe etwas aufgeteilt. Kai und Manuela wurden früh abgeholt, um eine Kanufahrt zu machen auf dem Gutierez See. Caroline hatte sich zwei Wanderziele vorgenommen, und zwar den Castaño Overo Gletscher und den Ausichtspunkt Mirador del Valle, von wo sie einen herrlichen Blick über das ganze Tal hatte. Der Rest der Gruppe nahm sich als Tagesziel die Lagune Ilon vor.
Gegen 10 Uhr machten wir uns alle auf den Weg. Nach einigen Minuten teilte sich die Gruppe und Caroline ging weiter zum Gletscher. Willi hatte uns gesagt, dass wir einen Fluss überqueren mussten. Wir waren alle auf diese situation mentalisiert und als wir zu der Stelle kamen, war die Strömung etwas stärker (es hat die Tage zuvor geregenet), als wir uns das vorgestellt hatten. Dies hielt uns aber nicht auf. Wir zogen unsere Schuhe aus und gingen alle mutig durch den eiskalten Fluß. Es war sehr witzig zu sehen, wie jeder bis zu den Oberschenkeln im eiskalten Fluß stand und versuchte, so schnell wie möglich rüber zu kommen. Als dies geschafft war, wanderten wir weiter. Für eine ganze Zeit war die Strecke sehr steil, aber als wir oben ankamen, hatten wir einen wunderschönen Ausblick. Danach gingen wir die Strecke bis zur Lagune. Es ist eine sehr schöne Lagune mitten in den Bergen, allerdings mit einem kleinen Nachteil: MOSKITOS. Dies zwang uns, etwas früher runter zu gehen und woanders eine Rast zu machen, um etwas zur essen.
nach 7 stunden Wandern kamen wir dann in Pampa Linda wieder an. Wir waren alle sehr hungrig und bei dem Abendessen erzählten wir uns alle unsere Erfahrungen. Kai und Manuela waren glücklich mit ihrer Kanufahrt und Caroline war auch sehr zufrieden, obwohl der Weg zum Aussichtspuckt auch sehr steil war.
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Zur Meiling Hütte
Nach dem leckeren Frühstück machten wir - Udo, Martina, Caroline, Anja und Tine - uns auf den Weg zum Gaucho. Ganz ohne Einweisung aber voller Mut ritten wir gemütlich Richtung Cerro Tronador, dem höchsten Berg dieser Gegend. Zu unserer Überraschung holte uns Willis Wandergruppe (Anne, Hening, Tobias, Anja und Marion) schon nach 15 Minuten ein.
Nachdem sich unsere Wege wieder trennten, folgte das erste Reit-Highlight: ein reißender Fluß. Die robusten Pferde suchten sich sicher den Weg und balancierten gekonnt die kleinen Ausrutscher aus. Im Anschluss daran begann der Aufstieg. Über Stock, Stein und Rinnsale hüpften unsere Pferde ausdauernd den Berg hinauf, wobei Martinas Pferd sich jede nur mögliche steile Abkürzung suchte. Weiter oben wurden wir bereits mit schönen Aussichten belohnt. Nun war es nicht mehr allzu weit bis zum Pferderastplatz. Dort band unser Gaucho die Pferde an und versuchte uns noch etwas auf Spanisch mitzuteilen. Da wir befürchteten, er könne mit den Pferden ins Tal zurückgehen wollen, betonten wir mehrmals, dass wir mit den Pferden zurück reiten wollten. Zu Fuss gingen wir weiter Richtung Refugium Otto Meiling, durchquerten die ersten Schneefelder, stapften über Geröll und erfreuten uns am immer besser werdenden Wetter. Bei einer Rast mit Sicht auf den kalbenden Gletscher verbrannten wir uns trotz Sonnenschutz Faktor 30 die Nasen. Vor lauter Freude über Sonne, Schnee und Condore landete Anja in einer kleinen Gletscherspalte. Aber Dank der vielen helfenden Hände stand sie wieder auf. Kurz bevor wir wieder umkehren wollten steckte uns Udo wit seinem Gipfelwahn an und trieb uns zur Hütte. Dort waren wir geflasht von dem wunderschönen Ausblick.
Beim Auftragen der 7. Lage Sonnencreme kamen auch die anderen Wanderer zu uns… Sogar die beiden Bergschnecken Anne und Marion, die eigentlich einen Wellnesstag im Tal verbringen wollten, motivierten sich gegenseitig durch Gesang und Lachanfälle. Nach leckerem Cola Trinken auf der Hütte wurde der Rückweg im Schnee zum absoluten Spass: während sich Willi mit den Jungs ein Schneeweitspringen lieferte, schlitterten Marion und Tine auf ihren Regenhosen talwärts…
Als der Tag eigentlich nicht mehr besser werde konnte, hörte man Willis und Tobis Schreie. Schnell wurde der Ruf weitergegeben und wir genossen lange Zeit den unglaublichen Anblick auf einen türkisblauen See und fünf Kondore, die majestätisch über unseren Köpfen kreisten… Von diesen Glücksgefühlen trugen uns die Füße von allein nach Pampa Linda, wo wir Kai und Manuela trafen, die auch einen schönen Tag in der Bergen verbrachten.
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Die Reise geht weiter
Wir verließen schweren Herzens unser tolles Quartier, um über die Schotterpiste zurück nach Bariloche zu fahren. Bei der Abfahrt hatten wir den strahlendsten Sonnenschein. Beim Quickstop in Bariloche deckten wir uns mit Schokolade, Foto-CDs, Essen und Postkarten ein. Udo bekam von Anne und Henning einen labbrigen Hot Dog.
Von Bariloche aus fuhren wir zum Cerro Leone, wo uns Enrico die Höhlen der Tehuelche zeigte. Wir krochen z.B. auf allen Vieren durch Höhleneingänge mit nur etwa 80 cm Durchmesser, um in völliger Dunkelheit ein Stilleerlebnis zu haben. Nach der Dunkelheit sahen die Berge und Seen draußen noch beeindruckender aus. Per Funk bestellte uns Enrico ein paar Hamburger im kleinen Restaurant. Nach dem kurzen Snack flitzten wir zum Sozialprojekt. Analia beschrieb uns das Projekt, reichte großzügig Kuchen und Mate und zeigte uns ein DVD über die Arbeit dort. Souvenirs gekauft, Felle über den Kopf gezogen, Mützen anprobiert und weiter auf die Piste nach Villa La Angostura.
Beim Abendessen waren wir noch guter Dinge, bis Willi uns die schlechte Nachricht überbrachte, das die Navimag, unser Transportmittel für die nächsten Tage gestrandet sei und wir somit keine Reise durch die Fjorde unternehmen konnten. Nach dem ersten Schock diskutierten wir dann unsere Möglichkeiten und schliefen eine Nacht darüber.
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Ein neues Land
Nach dem frühen Frühstück gingen wir zu Fuß zur Busstation, von wo aus wir mit einem lokalen Bus nach Puerto Montt fuhren. Pünktlich um 8:30 Uhr stiegen wir in den luxuriösen Bus ein. Nach etwa 30 Minuten erreichten wir die argentinische Grenze, wo wir das Alphabet übten, indem wir namentlich aufgerufen wurden.
Da uns Willi erklärte, dass man keine tierischen oder pflanzlichen Produkte einführen durften, stopfte Martina etwa 7 Orangen, 3 Tafeln Schokolade, Schinken, Käse, Brot und alle anderen Reste in sich hinein. Eine Stunde später kamen wir dann an der chilenischen Grenze an und machten das Gleiche durch.
Nun konnten wir die Fahrt schlafend genießen, allerdings nur bis nach Osorno, weil der Bus dort einen Schaden hatte. Wir wechselten den Bus und kamen doch noch pünktlich in Puerto Montt an. Zu früh gefreut, denn uns holte niemand ab. Darum mussten wir mit allem Gepäck bis zum Hotel laufen, was uns zum Gespött der Chilenen machte. Nachmittags hatten wir frei und erkundigten den Hafen, wo wir auch eine Kleinigkeit aßen.
Gegen Abend trafen wir uns wieder, um zusammen ins Restaurant Kiel zu gehen und dort bei einem köstlichen Menü das neue Jahr zu beginnen. Da wir um 12 Uhr nur drei Raketen sahen, machten wir unseres eigenes Feuerwerk mit Geräuschen und Zigarillorauch. Der Abend war natürlich noch nicht vorbei, denn alle hatten Lust auf Tanzen. Ab in die Kamikaze-Bar die aber doch zu Kamikaze war. Deshalb gingen wir in eine lauschige chilenische Bar und tranken bei Salsa Musik literweise Bier bis 4 Uhr morgens.
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Eine lange Reise steht an.
Heute steht einer langer Tag an. Da die Navimag leider mitten in den Fjorden gestrandet ist musste das Büro in letzter Minute noch alles so organisieren das wir doch noch nach Puerto Natales ankommen um von dort in den Park Torres del Paine rein kommen können. Drum mussten wir heute früh aufstehen um zum Flughafen zu fahren.
Nach 2 Stunden Flug kamen wir in Punta Arenas an, eine Stadt die an der Magellanstraße liegt. Dort hatten wir einen weiteren Aufenthalt. Die Zeit nutzten wir um etwas zu essen und Quizfragen zu stellen bis ein lokaler Bus uns abholte und uns nach Puerto Natales fuhr. Es war eine lange Reise und wir waren froh endlich im Hostel Nancy zu sein die uns liebevoll empfangen haben. Dort herrschte eine familiäre Stimmung wo wir uns sofort wie zu hause fühlten. Nachdem wir in unseren Zimmern geführt wurden bescherte uns Nancy mit etwas Kuchen und Cidre. Gegen Abend gingen wir alle zusammen in einem leckeren Fischrestaurant mit Sicht auf den Hafen und den schneebedeckten Bergen essen.
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Vorbereitung für Torres del Paine Nationalpark
Nach dem guten Frühstück hatten wir den ganzen Tag Zeit uns für die viertägige Wanderung im Torres del Paine Nationalpark vorzubereiten. Supermärkte wurden aufgesucht um genügend Essen zu kaufen, das Equipment (Zelte, Kocher, Isomatten, etc.) wurde gecheckt und die letzten Mails wurden abgeschickt, denn ab morgen werden wir keine Kontaktmöglichkeit mehr haben. Auch mal gut.
Gegen Abend trafen wir uns alle wieder im Hostel und bereiteten unsere Rucksäcke vor. Die die fertig waren spielten Gemeinschaftspiele während sich draußen im Grill ein Lamm auf patagonische Art röstete. Hungrig freuten wir uns auf das gute Essen und stürzten uns auf das Fleisch. Der Abend beendeten wir spielend.
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Auf zu den Türmen
Heute mussten wir schon um vier Uhr in der Frühe aufstehen. Langsam torkelten wir mit verschlafenen Gesichtern die Treppe herunter um zu Frühstücken. Obwohl es so früh am Morgen war waren wir doch alle ziemlich gut drauf. Gegen fünf packten wir alles ins Auto und fuhren los. Einige von uns nutzten die Fahrt um weiter zu schlafen aber andere waren gespannt auf die verschiedenen Landschaften.
Spätestens als wir auf die Schotterstraße fuhren wachten langsam alle Schläfer wieder auf. Die Landschaft war einfach herrlich. Die verschiedenen Farbtöne und Seen nahmen unsere ganze Konzentration. Hin und wieder sahen wir Guanacos oder andere patagonische Tierarten.
Als wir endlich an unserem Ziel ankamen von wo aus wir das Schiff nehmen mussten um zum ersten Camp zu fahren war der Wind so stark das die Fahrt gestrichen wurde. An dieser Stelle mussten viele Lachen, denn wieder konnten wir nicht aufs Wasser. Spontan wurde entschieden das wir die Wanderroute ändern und sie von hinten anfangen.
An der Hosteria las Torres angekommen packten wir unsere Rucksäcke auf die Schultern und die Wanderung konnte beginnen. Nach etwas zwei Stunden am steilen Berg kamen wir zu unserem ersten Camp an und bauten die Zelte auf. Danach gingen wir ca. 2 Stunden den Fluss entlang bis zu den Türmen. Es war etwas bewölkt doch nach einigen Minuten waren alle Türme zu sehen. Ein wunderschönes Bild.
Am Abend kochten wir Pasta im Freien mit unseren kleinen Gaskochern und machten es uns dann gemütlich in der warmen Hütte. Man muss noch erwähnen das das Wetter super mitgemacht hat.
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Zweiter Tag im Torres del Paine
Nach einer etwas kühleren Nacht für einige von uns hatten wir eigentlich vor früh los zu gehen, doch durch das lange frühstuecken und Zelte abbauen gingen wir später los als geplant.
Die Sonne war wieder voll dabei und begleitete uns mit ihren Strahlen. Über Berge und Bäche, entlang an wunderschönen türkisfarbendenen Seen kamen wir nach etwa fünf Stunden an der zweiten Hütte, Cuernos, an. Hier war die Frage ob wir hier übernachten oder ob wir zwei Stunden weiter gehen und am nächsten Camp unsere Zelte aufschlagen wollten. Nach einer kurzen Besprechung entschieden wir alle hier etwas zu essen um dann weiter bis zum Italiano Camp zu gehen. Diese Hütte liegt direkt unter den berühmten Hörnern und am See Nordenskjöld. Kai und Manuela entschieden sich dort zu übernachten.
Nach dem Abendessen ging es dann weiter. Am Italiano angekommen bauten wir unsere Zelte auf und trafen uns dann alle am Französischen Fluss um dort gemeinsam etwas Wein zu Trinken. es war ein sehr schöner Abend denn von dort aus konnte man den Paine Grande sehen, den höchsten Berg im Park (3050 m).
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Das Französische Tal
Ein langer Tag steht heute an. Nach dem Frühstück haben einige von uns sich vorgenommen, das Französische Tal zu erforschen und danach bis zum Grey Camp zu wandern. Insgesamt 10 Stunden Wanderung. Anne, Marion und Caro haben sich entschlossen sofort durch zu wandern und das Tal aus zu lassen. Auch heute begann das Wandern mit strahlender Sonne.
An dem ersten Aussichtspunkt angekommen machten einige eine Pause bis auf Udo und Martina die sich heute die höchste Stelle dieses Pfades vorgenommen hatten. Nach der Pause kehrten die andern um und gingen Richtung Grey Gletscher wo auch unser Camp liegt. Diese Strecke war für die meisten die anstrengendste. Die geplante Zeit zum Wandern hat sich auch verlängert, dafür waren die Landschaften wunderschön, so dass die Anstrengung manchmal vergessen wurde.
Am Pehue Camp machten wir eine Pause und aßen etwas. Danach ging es weiter. Diese letzte Strecke war besonders schön denn man lief auf den Grey Gletscher zu so das man an manchen Stellen super Aussichten auf ihn hatte. Die Strecke fühlte sich lang an und wenn man dachte das man kurz vor dem Camp war, stellte sich heraus das es doch noch fehlte. An dieser Stelle sind viele von uns an ihre Grenze gekommen aber trotzdem war der Ehrgeiz anzukommen groß. Was uns sehr geholfen hat war der Mut den wir uns gegenseitig gaben. Hier merkten wir wie gut es ist jemand bei sich zu haben.
Endlich angekommen machten wir ein leckeres Abendessen vor dem See. Natürlich Pasta. Der Abend endete mit mehreren Tetrapack-Weinen vor dem See und Kerzenlichtern.
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Zurück nach Hause
Heute geht es "Heim". Nach drei Nachten und vier Tagen wandern ist der Tag nun endlich gekommen. Es war eine sehr schöne Erfahrung und die wird sicherlich nicht so schnell vergessen werden. Dies heißt aber nicht, dass es ganz aufhörte. Nach dem wir aufgestanden sind mussten wir noch den Grey Gletscher von Nahem bewundern. Einige gingen zum Aussichtspuckt vor dem Gletscher und andere wanderten etwas länger über den Gletscher. Der Grey Gletscher ist einer der Wichtigsten der 38 Gletschern die aus dem Kontinentaleis, der drittgrößten Süßwasser-Reserve der Welt, heraus ragen.
Gegen 15 Uhr kam das Schiff und holte uns ab. Als kleinen Preis für die Wanderung konnten wir ganz nah entlang des 60 Meter hohen Gletschers fahren und zur Erfrischung gab es Pisco Sour oder Whisky on the Gletscher-Rocks. Nach zwei Stunden Fahrt kamen wir endlich ans Ufer wo Manuel schon auf uns wartete. Wir stiegen ein und es ging los. Einige Guanacos wurden auf dem Weg fotografiert.
Kurz vor einem kleinen Örtchen wo wir etwas Essen wollten hielt Manuel das Auto, denn wir hatten einen Platten. In aller Eile haben sich Manuel und Willi an das Rad gemacht und innerhalb von 7 Minuten war der Reifen gewechselt und es konnte weiter gehen zum Essen. Gegen 23 Uhr kamen wir in Puerto Natales an und freuten uns auf unser Bett.
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Aufwachen bei Nancy
Es war eine sehr erholsame Nacht in diesen riesigen Betten und den vielen Decken. Wir haben es wirklich genossen. Nach dem guten Frühstück hatten wir bis 14 Uhr Zeit, durch die Stadt zu laufen oder mit unseren Verwandten und Freunden Kontakt aufzunehmen.
Um 15 Uhr mussten wir zum Hafen, um von dort mit einem Katamaran für 5 Stunden durch die Fjorde zu fahren, da wir mit dem Navimag leider nicht fahren können. Wir waren fast die Einzigen auf dem Schiff, mit zwei anderen Damen. Die Reise ging durch den Fjord der "Letzten Hoffnung" im National Park Bernardo Ohiggins entlang der grossen Berge, die zum Teil mit Schnee bedeckt waren. Auch Kormorane waren zur sehen. Als wir an dem Serrano Gletscher ankamen stiegen wir aus und näherten uns ihm. Er ist einer der 48 Gletscher, der aus der drittgrößten Wasserreserve der Welt herausragt.
Danach ging es weiter zum Blamaceda Gletscher mit dem Schiff und an verschiedenen Wasserfällen vorbei. Unglaublich, dass es in dieser Gegend keine Menschen gibt - wahrscheinlich auch gut so. Als grossen Höhepunkt gab es eine Karaoke Show, bei der Tine, Udo, Kai und Henning ihre Stimme zeigten. Am Hafen wieder angekommen gingen wir etwas bei Carlitos essen. Auch wenn alle Gerichte verwechselt wurde, war das Essen sehr gut.
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Zurück in Argentinien
Heute konnten wir wieder etwas ausschlafen. Nach dem Frühstück mussten wir unsere Rucksäcke packen, denn wir fuhren nach El Calafate. Nancy bereitete uns ein sehr schönes, reichhaltiges und leckeres Mittagessen, womit uns der Abschied natürlich etwas schwerer fiel, da wir uns bei ihr wie Zuhause fühlten.
Gegen 14 Uhr brachten wir all unsere Sachen ins Auto von Manuel und fuhren los. An der Grenze wartete Juan Manuel, der uns weiter nach El Calafate fuhr. Der chilenische Grenzübergang ging recht schnell. Dafür hat es bei der argentinischen etwas länger gedauert, da die Behörden dort gemütlichere Menschen sind. Beim Warten wurde vorgeschlagen, eine Tombola zu organisieren. Jeder musste etwas in eine Tüte stecken, was er los werden wollte oder über hatte. Tobi schnappte sich das Mikrofon und moderierte das Ding. Während alle ihre Nummern zogen sang Martina in der Zwischenzeit ein Liedchen. Alle waren froh, mit dem, was sie gewonnen hatten und so schliefen alle glücklich ein bis El Calafate. Nach dem einchecken im Hotel suchten wir eine leckere Pizzeria auf und assen etwas.
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Perito Moreno
Willi, Tine und Tobi gingen heute etwas früher vom Hotel um für unseren heutigen Ausflug Picknick zu kaufen. Tobi packte den Wagen immer voll und Willi, rechnete kurz nach und packte wieder aus. Gegen 10 Uhr war die Gruppe fertig und wir fuhren los. Fede unser Superguide erklärte uns auf dem Weg etwas Geschichte von dem Ort und den Aufbau von Gletschern.
Nach einer Stunde Fahrt standen wir vor diesem großen blauen Stück Eis. Ein atemaberaubender Augenblick. Wir fuhren erst mit dem Boot entlang einer der Seiten des Gletschers. Danach gab es das leckere Picknick mit etwas Wein und alle waren glücklich mit den Einkaufsideen von Tine und Tobi. Dann hatte jeder Zeit sich den Gletscher von allen Seiten zu begucken.
Leider war das Wetter etwas schlecht, darum mussten wir die geplante Wanderung ausfallen lassen. Trotzdem machten wir einen kurzen Spaziergang auf einen großen flachen Stein von wo man einen super Blick auf den Moreno hatte und ruhten uns etwas aus. Abends gingen wir dann etwas Fleisch essen.
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Bis ans Ende der Welt
Wir trafen uns alle um 10 Uhr und gingen zusammen in ein Café Frühstücken. Danach gingen wir ins Zentrum, um noch die letzten Sachen zu kaufen, denn heute geht es weiter nach Ushuaia, der südlichsten Stadt der Welt.
Gegen 14 Uhr trafen wir uns alle wieder im Hotel, wo auch schon unser Transfer auf uns wartete. Die Reise geht leider ihrem Ende zu. Ushuaia ist die letzte Stadt von unser Reise durch diesen riesige Land. Das Flugzeug hatte eine kleine Verspätung, aber nach einer Stunde Flug kamen wir an. Wir fuhren mit dem Taxi in unserer Hostel und nachdem wir die Zimmer zugewiesen bekamen gingen wir alle in ein Restaurant, um die bekannten Königskrabben zu essen, die hier sehr bekannt sind. Natürlich bestellten wir nicht nur Königskrabben, sondern auch andere leckere Fischgerichte oder Pasta. Nach dem guten Essen und reichlich Nachtisch fuhren wir wieder zurück ins Hostel.
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Tierra del Fuego Nationalpark
Wir hatten ein leckeres Frühstück mit von uns selbst gepressten Orangensaft. Gegen 9 Uhr holte uns Pablo ab, um zum Nationalpark Tierra del Fuego zu fahren, von wo aus wir eine Wanderung durch den Wald, entlang des Beagle Kanals, machten. Als wir ankamen teilte sich die Gruppe auf. Auf die zweite Hälfte wartete eine Kanufahrt auf dem Beagle Kanal.
Die Wanderung war sehr schön und das Wetter hat heute mal wieder gut mit gemacht. Der Guide, meinte es wäre der schönste Tag seit 3 Monaten. Mitten auf dem Weg zog sich dann doch der Himmel zu und wir befürchteten einen großer Sturm. Deshalb zogen sich einige von uns endlich ihre Funktionswäsche an. Aber nach 10 Minuten verzogen sich die Wolken und die Sonne war wieder da. Am Ende der Wanderung warteten schon die anderen auf uns auf einem Campingplatz. Auch sie hatten eine gute Zeit auf dem Wasser, mussten aber schwer mit dem Wind kämpfen. Natürlich wartete ein Asado auf uns! Wir hatten alle Hunger, darum aßen wir alles, was wir konnten. Danach wurden die Aktivitäten getauscht und die Wanderer mussten paddeln und umgekehrt.
Am Abend wurden wir von den gleichen Leuten zum Biber gucken gebracht. Wir hatten das Glück, welche zu sehen und es ist unglaublich, wie sie ihre Dämme bauen. Als Höhepunkt wartete mitten im Wald ein warmes Zelt auf uns mit einem schönen Lagerfeuer. Hier bekamen wir einen leckeren Eintopf. Dies war auch unser letztes gemeinsames Abendessen. Einige von uns haben etwas zur Reise erzählt und man spürte eine gewisses Familiengefühl. In diesen 3 Wochen haben wir uns alle näher kennengelernt und wir werden diese Erlebnisse sicher nicht so schnell vergessen.
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Zurück zur Stadt der guten Lüfte
Heute ging es wieder aufs Wasser. Nach dem Frühstück fuhren wir alle zum Hafen, um durch über den Beagle Kanal zu fahren. Nach einer kurzen Kontrolle waren wir dann offiziell im Hafen. Es gab viele große luxuriöse Schiffe, darum dachten wir, dass die Barrakuda auch eines von denen wäre - bis Willi uns auf ein alten Kutter aufmerksam machte und sagte, dass dies unser Schiff sei. Unsere erste Reaktion war, erstmal lachen. Aber als wir endgültig auf dem Schiff waren, fühlten wir uns doch ganz wohl. Es war sehr schön ausgestattet und die Bedienung sowie die Deutsch sprechende Reiseleitung waren sehr nett.
Um 9:30 Uhr lichteten wir die Anker und es ging los. Der erste Stopp war an einer kleinen Insel, von wo aus wir Kormorane und Seelöwen sehen konnten. Das besondere an der Barrakuda ist, dass es eines der wenigen Schiffe ist, welches sehr nah an die Insel fahren kann, so dass man die Tiere fast streicheln kann. Danach ging es weiter an anderen Inseln vorbei bis zum südlichsten Leuchtturm der Welt. Nach mehr als 3 Stunden Fahrt kamen wir wieder im Hafen an. Udo, Martina und Tobi genügte das Schifffahren nicht, darum begleitete Willi sie zum Flughafen, damit sie eine Runde über der Insel drehen konnten. Eine sehr spannende Angelegenheit. Die anderen bummelten durch die Stadt. 16 Uhr trafen wir uns, um zum Flughafen zu fahren.
Der check-in war schnell und diesmal war der Flug nach Buenos Aires nicht verspätet, so dass wir pünktlich in der Hauptstadt ankamen. Dort wartete Miguel auf uns, der uns ins Hotel fuhr. Heute war der letzte Abend mit Willi, denn morgen muss er weiter in die Pampa für einige Tage. Darum setzten wir uns alle auf die Terrasse, um einen kleinen Abschied zu feiern.
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Heute geht es zurück in die Heimat
Heute konnten wir ausschlafen. Nach dem Frühstück gingen wir zum letzten Mal die Stadt erkunden und die Sachen kaufen, die uns noch gefehlt haben. Gegen Mittag verabschiedeten wir uns wieder vom Fleisch und gingen alle zusammen noch mal ins "Siga la Vaca", das All-you-can-eat-Fleisch-Paradies.
Gegen Nachmittag gingen wir wieder ins Hotel und um 17 Uhr trennte sich Maria von uns. Sie wurde abgeholt und zum Flughafen gebracht, weil sie weiterflog nach Peru, wo sie ein Praktikum machen wird. Wir wünschten ihr alles gute und sicherlich wird es eine gute Zeit werden.
Da Willi heute früh in die Pampa gefahren ist, begleitete uns Majo zum Flughafen um 18 Uhr. Das Einchecken klappte prima und so gingen wir durch die Migration und verabschiedeten uns zum letzten Mal von Buenos Aires.