Hier können Sie sehen, was unsere Reisenden auf ihrer Reise erlebt haben.
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Citytour
Nach einem langen Tag und langer Nacht ist es endlich soweit, die Gruppe ist in Buenos Aires angekommen - zumindest der größte Teil, denn heute Abend kommen noch Ursula, Jörg und Kirsten an. Marion, Bernadette, Katja, Wolfgang, Susanne, Luigi, Martin und Silvia wurden von der Reseleiterin Daniela herzlich empfangen und zu dem süßen, kleinen Hostel inmitten der Millionen-Metropole begleitet, wo Andreas schon auf uns wartete. Wir konnten unsere Rucksäcke verstauen und uns kurz frisch machen. Nach einer kurzen Besprechung der Tourablaufs ging es los.
Zu Fuß ging es Richtung Puerto Madero wo wir uns gegen 12 Uhr mit Sofia, der Ansprechpartnerin von Viventura vor Ort, trafen und köstlich und reichlich zu Mittag aßen.
Nach dem leckeren Essen ging es dann mit dem Bus ins Tangoviertel "La Boca": bunt, schrill und natürlich Tango an jeder Ecke!! Ein Teil mit Bus, danach zu Fuß ging es weiter Richtung San Telmo und Plaza de Mayo, wo die Casa Rosada (Regierungsgebäude) liegt und auch die Kathedrale mit San Martin´s Mausoleum ist. Mit der U-Bahn (alt aber sehenswert) in Richtung Parlament an das wir über Umwege (Studentendemostration) auch ankamen. Von dort aus zurück zum Hostel… eine frische Dusche und was zum Trinken war die Belohnung nach dem warmen und "gelaufenen" Tag.
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Fahrrad fahren in der City
Der Tag fing mit einem Regensturm an, doch um 9.30 Uhr stand die Gruppe ausgeschlafen und bereit die Fahrradtour zu machen. Auch Ursula, Jörg und Kirsten, die gestern Abend angekommen waren.
Erst ging es zu Fuß bei leichtem Nieseln durch die berühmte Einkaufsstraßen "Florida und Lavalle" bis zu dem Ort wo Santiago und Gabriel mit den Fahrrädern auf uns warteten. Jeder bekam ein Rad und natürlcih auch einen Helm… sicher ist sicher… nur Silvia und Ursula nicht, die entschieden hatten uns mit einem Taxi zu folgen. Dann ging es los!
Über Hauptstraßen, Fahrradstraßen und Fußgängerwege sahen wir den nördlichen Teil Buenos Aires: Denkmale argentienischer Persönlichkeiten (Evita inklusive), Maradonas früheren Wohnort und Palermo chico (ein reiches Stadtviertel). Dann gab es Mittagspause im "Deutschen Park" damit man sich an zu Hause errinnert.
Bevor wir wieder auf die Bikes stiegen, wurden wir in das Mate-Tee Ritual eingeführt: Wann, wie, wo, womit und warum man es in Argentienien trinkt. Und danach gab es selbstverständlich auch eine Runde Mate… sogar 2 oder 3 für die "Tapferen".
Weiter ging die Fahrt durch die Palermo Wälder und dann zum Recoleta Friedhof, wo reiche und berühmte Gräber stehen. An dem grauen Tag und farblosen Ort, gaben wir mit unseren Regenmanteln ein bisschen Farbe.
Zurück zum Hotel gab es freie Zeit und am Abend: Essen und eine Tango-Show.
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Tag am Tigre
"Buenos Días!" hieß es morgens um 8 Uhr als wir uns zum Frühstück in unserem Hostel in B.A. trafen und unser argentinisches Frühstück einnahmen.
Um punkt 9.30 ging es mit dem Bus nach Tigre zum gleichnamigen Fluss wo wir unseren "Flussbus" nahmen, um in einem "Recreo" (Haus am Tigre) Roxana zu treffen, die uns herzlich empfing und uns, kurz danach, Mittagessen (Asado +Salat) servierte. Nachdem wir mal wieder köstlich gespeist hatten, nahmen wir Kanus und fuhren flussabwärts zu einem kleinen See. Auf der Fahrt dorthin wurde natürlich Schiffeversenken gespielt… 1 Boot ging dabei unter und die Besatzung (3 Männer) im Wasser baden! Als wir zurückkehrten stand ein Spaziergang auf dem Program, geführt von Roxana, die uns allen Wissenwertes erzählte… auch wie man sich vor den "wenigen" Stechmücken schützt. Als wir wieder zurück waren gab es Kaffe, selbstgemachten Kuchen und natürlich auch Mate.
Nach einen schönen energischen Tag ging es mit dem Boot zurück wo auch schon unser Bus bereit stand, um uns auf eine Estancia zu bringen. Dort angekommen bezogen wir unsere Zimmer und danach gab es Abendessen: Die gesamte Gruppe beschloss kein Fleisch zu essen! Es gab Pasta! Der Abend löste sich nach ein paar "Cervezas" und "Vino tinto", nach Mitternacht auf, denn auf den Zimmern wurde man schon erwartet: Käfer, Heimchen, Mücken… so ist das eben in der Pampa, in einer Estancia in Sommer.
Autor des Eintrag war heute unser Reiseteilnehmer Luigi
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Das Gaucholeben
Nach einem erholsamen Schlaf begrüßte sich die Gruppe im Esszimmer der Estancia zum Frühstück. Es wurde schon vom Reiten gesprochen und wie man leichter auf die Pferde kommt… einige meinten es wäre möglich den Pferd mit Mate (oder Heu-Tee…)??? zu bestechen damit es sich beugt. Zum Glück gab doch eine Treppe um auf dem Sattel zu kommen.
Nachdem Reiten gab es Freizeit um mal zu lesen, den Swimming-Pool auszuprobieren oder einfach Fotos knipsen. So um 11.30 Uhr lud man uns mit Wein und "Empanadas" ein, um uns für das Kuhmelken zu lockern. Danach konnte man auch eine Runde mit einer Kutsche machen um auf das Mittagessen zu warten.
Natürlich war das Mittagessen Asado und es wurde mit typischen Liedern und Tänzen begleitet. Man hat uns auch Chamamé und Tango "unterrichtet" … doch nicht alle haben sich getraut. Als das Essen zu Ende war konnte man verschiedene Gaucho-Wettrennen beobachten und vielleicht auch mal die "Sortija" (Ring) gewinnen, den die Gauchos einer "netten" Damen für einen Kuss gaben.
Ungefähr um 16 Uhr kehrten wir in die Stadt zurück. Der Abend war frei, um sich auf den Patagonien-Trip vorzubereiten.
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Patagonien, wir kommen!
Mittwoch 9.30 Uhr: der Minibus holte uns vom B.A. Hotel ab. Rucksäcke gecheckt, Pass in der Hand, Handgepäck bereit, kamen wir am Flughafen an. Der Check-in ging ohne Probleme, obwohl einige Rucksäcke mehr als erlaubt wogen ;o), dann ging es hoch zum Gate. Nach einem angenehmen Flug begrüsste uns ein frischer Wind in Bariloche. Manuel und Pedro standen mit dem Minibus bereit, um uns zum ersten Ausichtspunkt von Bariloche fahren: Cerro Camapnario.
Mit einem Lift ging es berauf. Von dort oben konnte man die ganze Umgebung sehen: hellblaue Flüsse, große Seen, Schnee bedeckte Bergen, kleine Inseln und Holzhäuser. Nach ein paar Bildern gingen wir in ein Café, um uns mit einem warmen Tee und Kuchen zu erwärmen und dann ging es wieder nach unten mit dem Lift.
Regen erwartete uns in der Stadt Bariloche. Wir nutzten die Gelegenheit, Postkarten abzuschicken, E- Mails zu schreiben oder Einkäufe zu machen. So um 19 Uhr waren wir bereit, nach Pampa Linda zu fahren, die Ortschaft inmitten der Berge, wo wir die nächsten 2 Tagen verbringen würden. Nach 2,5 Stunden und mehreren Kilometern auf der Schotterpiste kamen wir endlich an: ein leckeres Abendbrot wurde genossen und dann gingen wir alle ins Bett.
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Foto-Wettbewerb
Inmitten der Pampa Linda Landschaft wachte die Gruppe sehr früh auf: heute war ein freier Tag angesagt und alle hatten sich schon Pläne ausgedacht, um das beste Bild des Tages zu machen.
Martin und Luigi wollten bis zur Otto Meiling Berghütte laufen (ca. 2400m hoch) und dort übernachten; Kirsten, Jörg, Bernadette und Silvia entschlossen sich für eine Wanderung bis zum Castaño Overa Gletscher; Uschi machte es sich im Hotel bequem, während Andreas, Marion, Katja, Wolfgang, Susanne und Daniela für Rafting waren.
Mittagessen, Fotoaparat, warme Wäsche, Fernglas und sogar ein Badeanzug wurden in den Rucksack gepackt. So um 8.30 Uhr ging es für die Meistten los.
Am Abendtisch trafen wir uns alle. Sogar Martin und Luigi waren dabei, da sie wegen der Sicherheit nicht bis zur Hütte gelaufen waren: viel Schnee lag auf dem Boden und vielleicht hätten sie morgen, wegen schlechtes Wetter nicht bergab laufen können. Alle erzählten begeistert, was sie am Tag erlebt hatten, während digital-Bilder von Hand zu Hand wanderten. Mit so vielen Foto-Profis konnte man sich nicht für ein Bild des Tages entscheiden.
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Regentag
Morgens: Regentropfen klopften sanft auf das Dach des Pampa Lindas Gasthauses. Einige öffnen die Augen und machten sie wieder zu. Ausschlafen ist heute der beste Plan. Erst kurz vor 9 Uhr traffen wir uns, um eine starker Frühstück zu essen. Danach gab es vieeeeel Zeit um am Kamin zu lesen, sich zu unterhalten, manchmal hinaus zu gehen und frische-feuchte Luft zu schnappen, Mate zu trinken, "Siesta" zu halten oder Tischspiele zu spielen.
Trotz des Regens liefen Susanne, Jörg, Kirsten, Luigi, Andreas, Katja, Wolfgang und Bernadette bis zum schwarzen Gletscher, der sich hinter Nebel versteckt hatte. Zum Glück gab es in der Nähe eine Hütte, wo sie Kaffee und Kuchen hatten, bis sie "ziemlich" trocken waren. Danach waren es ca. 2 Stunden zurück. Auf die Frage "Wie war es?" antworteten sie "Nass!".
Marion, Uschi und Silvia wanderten auch: 100 Meter bis zur Bar des Pampa Linda Campingplatzes, um Kaffee und Wein zu kosten!!!
Abends gab es ein warmes Essen und auch Pisco Sour vor dem Kamin. Susanne meinte, der Tagebucheintrag könnte in einem Satz zusammen gefasst werden: Wir ergaben uns dem Suff!!
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In den Bergen
Früh morgens stiegen wir in den Minibus, um die ca. 2 Stunden Fahrt von Pampa Linda bis in die Stadt Bariloche zu machen.
Ein Näpchen, 2 Cd´s von der "Soledad" (Folklore-Sängerin) und einen "Pinkelstop" später kamen wir endlich an. Sonne und Wind erwarteten uns und begleiteten uns beim Shopping, Schokolade kaufen, Kathedrale oder Museum besuchen und Mittagessen (vielleicht auch am Ufer des Nahuel Huapi Sees).
Kurz nach 14 Uhr fuhren wir mit dem Minibus zum Cerro Leones, wo der Guide uns etwas über die Ureinwohner Patagoniens erzählte, während wir verschiedene Höhlen besichtigten. Eine war so dunkel, dass man nicht mal die Hand vor den Augen sah!
Nachher besuchten wir viventura´s Sozialprojekt: ein Markt, auf dem die Landbewohner ihre Handarbeiten verkaufen. Dort tranken wir auch einen Kaffee und Mate (oder Heu-Tee wie die Gruppe es "getauft" hat). So um 19 Uhr erreichten wir das Hotel in Villa La Angostura, ein niedliches Holzhäuschen der am Nahuel Huapi See liegt und wo wir "Gourmet- Essen" zu Abendessen kriegten. Als der Abendessen vorbei war, genoss die Gruppe noch einen Pisco Sour, dann gingen wir schlafen.
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Heiligabend in Chile
Um 8 Uhr wurden wir von den Taxis abgeholt und zum Busbahnhof gefahren. Da es Sontag morgen war, gab es kaum Leute zu sehen. Nur wir 13 Wanderer standen auf der Straße und "quasselten", bis der Bus ankam. Nach ca. 30 Minuten Fahrt kamen wir an der Grenze an: Pässe zeigen, lächeln und weiter bis zur chilenischen Grenze, wo wir dasselbe machten und einen Stempel in den Pass kriegten.
Mit unserem Weihnachtsgeschenk (der Stempel) stiegen wir in den Bus, um noch ca. 2 Stunden zu fahren. Da kamen wir an der Stadt Osorno an, wo der Busfahrer sagte, wir sollten den Bus wechseln, denn der, mit dem wir fuhren hätte technische Probleme. Also alle runter und wieder rauf auf den Neuen.
Noch ein Stündchen Fahrt und dann kamen wir endlich in Puerto Montt an: Hurra! Es gab freie Zeit, um die Stadt kennen zu lernen, Bilder vom Ufer aus zu machen und sich für Heiligabend vorzubereiten.
Um 20 Uhr fuhren wir zum Restaurant "Kiel", das von einem deutschen Ehepaar geführt wird. Das Menü wurde auch in Deutsch übersetzt, die Gruppe fühlte sich zu Hause. Weihnachtsbaum, Toasts, Kerzen und Weihnachtsstimmung waren auch da.
"Frohe Wiehnachten an alle!" schicken wir aus Puerto Montt!!
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Navimag Tag 1
Die Besatzungsmitglieder des Navimags standen früh auf. Ihre Seesäcke mussten früh ins Boot geladen werden. Danach gab es Freizeit, um sich in der "weihnachtlichen" Stadt umzusehen: lehre Straßen, geschlossene Lokale. Nur "humpelnde Hunde am Quai", wie Uschi gestern bemerkt hatte.
Nachdem die Gruppe ein paar Blocks zusammen gelaufen ist, teilte sie sich: Jörg+Kirsten+Bernadette besuchten Puerto Montt´s Friedhof; Andreas am Strand, bis er nicht mehr weiter konnte; Silvia und Uschi konnten noch Obst einkaufen und Marino, Wolfgang, Katja, Martin, Luigi, Susanne und Daniela nahmen ein Taxi Richtung Pelluco. Dort war auch alles geschlossen, also entschlossen wir uns, ein Mate-stop am Strand zu machen. Als wir nach Puerto Montt zurückfuhren, besuchten wir die chilenische Polizei, wo Luigi mit Ricky Martin verwechselt wurde und wir auch das Grab des deutschen Schäferhundes der "Carabineros" (natürlich Rex genannt) sehen konnten. Er lag vor dem Eingang mit Schild und Wappen dekoriert.
Nach dem Mittagessen ging es mit dem Navimag los: der Fähre, die uns bis Puerto Natales fahren würde. Die Kabinen wurden bezogen und es wurde überlegt, wie man in der Nacht mit der Schnarcherei umgehen sollte: es wurde beschlossen wer laut war, musste auf das Deck raus und konnte auf der Bank weiter sägen.
4 internationale Gespräche, 1 leckeres Abendbrot und 2 Runden Pisco Sour später gingen wir schlafen.
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I will survive
(das Tagebuch von heute wurde mit Marion´s Hilfe geschrieben… bald wißt ihr, warum!!)
Mit einem normalen Frühstück an Bord fing der Tag an. Wir grüssten Silvia zum Geburtstag und gingen auf´s Deck, wo wir mit dem Fernglas Wasserfälle, Möwen und Seehunde sehen konnten. Langsam wurden wir nervöser, denn um 15 Uhr würde der Navimag auf den Pazifik rausfahren und dann soll es stürmischer werden. Und so kam es.
Um 13 Uhr hatten wir das letzte normale, ruhige Essen. Nachspeise: eine Reisetablette. Danach gingen einige zum Bug des Schiffes, um sich den starken Wind um die Nase wehen zu lassen. Andere übten schon mal, in der Koje das "ruhige Liegen". Die See wurde heftiger und Silvia lud uns zum Geburtstagssekt ein. Vielleicht ging es uns mit Alkohol besser. Das Einschenken erwies sich als sehr schwierig und durch starken Seegang fiel Silvia samt Stuhl in die Menge, das konnte heiter werden! Ab da an wurde die Gruppe mit dem Sturm alleine gelassen, Daniela verschwand in ihre Koje und kam nicht bis zum nächsten Mittagessen hervor. :o)
Das Abendessen erwies sich viel schwieriger: die Spaghettis flogen auf die Nachbarteller, die Crew hatte viel zu putzen, die Leute wurden immer weniger zum Essen, dafür wurden die Kojen voller. Früh gingen wir ins Bett: auf Deck durften wir nicht mehr hinaus, es war zu gefährlich geworden.
In den Kojen war unser Abendgebet:" Bitte, bitte, lass es 3 Uhr morgens werden", denn dann sollten wir uns wieder in den ruhigen Kanälen befinden.
TO BE CONTINUED
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We have survived
(Das Tagebuch wurde heute von Marion und Susanne geschrieben)
7 Uhr morgens: eigentlich sollten wir den Gletscher Pio XI sehen, doch nichts außer Pazifik ist zu beobachten. Wir haben 7 Stunden Verspätung. Die See stürmt weiterhin, so dass wir diesmal beim Frühstück sogar bedient wurden… die Crew wollte nicht mehr putzen! Bei der morgentlichen Info teilten sie uns mit, dass wir eine außerordentliche stürmische Nacht hinter uns hatten, die nur alle 3 Jahre vorkommt. So nebenbei… Daniela lag immernoch in der Koje und ließ, wie manche andere, das Frühstück ausfallen.
Auf Grund der Verspätung und des schlechten Wetters konnten wir nicht in Puerto Eden aussteigen. Der Frust steigerte sich: es regnete immernoch, von den patagonischen Fjorden waren nur Umrisse zu erkennen und so mussten wir schon frühzeitig mit dem Alkohol anfangen!! :o)
Die See wurde ruhiger, die Menschen an Deck mehr, und zum Mittagessen hatte man den Eindruck, alle sind wieder vollzählig vorhanden. Den Nachmittag verbrachten wir in den Kojen, beim dringend notwendigen Karten schreiben, Filme gucken und Vorbereiten der Trekking Tour in die Torres del Paine. Abends gab es Bingo und vor allem unser liebgewonnenes Schlafmittel: Pisco Sour!!
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Land in Sicht!! (…in 8 Stunden…)
Der Autor vom heutigen Tagebuch war unsere Reiseteilnehmerin Susanne mit Marion und Silvias Hilfe.
Heute morgen wurden wir gegen 7 Uhr über die Bordlautsprecher mit einem Hinweis auf ein zu sehenden Wal geweckt. Leider waren einige nicht schnell genug aus den Betten und in ihrer Kleidung, so dass von dem Wal nur noch die Fontäne in weiter Entfernung in Sicht war.
Bei strahlendem Sonnenschein und der Hoffnung dass es mal nicht regnet, fuhren wir Puerto Natales entgegen. Diese Hoffnung zerschlug sich schon eine Stunde später beim Frühstück… es gosss wieder. So vertrieben wir uns die Zeit und schauten uns den Film "Der Marsch der Pinguine" an.
Danach machten wir uns reisefertig, da wir eigentlich zwischen 13-14 Uhr ankommen sollten; zu dieser Zeit sahen wir jedoch lediglich viele kleine Inseln, Gletscher und die engste Durchfahrt. Puerto Natales kam erst 2 Stunden später in Sicht.
Dort angekommen wurden wir mit einem schönen Hagelschauer begrüßt. Es ging ins Hotel und unter die wohlverdiente, heiße Dusche bevor wir uns gegen 21 Uhr zum letzten gemeinsamen Abendmahl auf den Weg machten. Erst gegen 12 Uhr fielen wir ins Bett mit dem fürchterlichen Gedanken, dass die Nacht schon um 4 Uhr vorbei sein sollte.
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Es geht auch mit schönem Wetter
Autor des Eintrags war heute unsere Reiseteilnehmerin Susanne mit Marion und Silvias Hilfe.
Die Camper-Gruppe packte 5 Mal um, bis sie in der richtige Menge und Reihenfolge ihre Sachen verstaut hatten. Doch dann machte sich gegen 5 Uhr morgens eine ziemlich verschlafene Gruppe auf den Weg ins Abenteuer: Torres del Paine Trekking-Tour + Grey Gletscher.
Es regente übrigens wieder und wie schon gewohnt wurden wir auch am "Lago Grey" mit einem heftigen Schauer empfangen. Aber inzwischen sind wir abgehärtet und haben vor allem die Hoffnung auf Sonne immer noch nicht aufgegeben. Wir wurden belohnt! Der Himmel riss auf und bei Sonnenschein wurden die Wanderer am Grey Gletscher ausgesetzt. Die verbleibenden 4 blieben an Bord des Schiffes und konnten sich an Gletscher und Eisbergen gar nicht satt sehen. Es wurde 11.20 Uhr und es hieß: PISCO TIME!!
Zurück an Land machten wir ein kurzes Picknick zum Mittagessen und dann ging es mit dem Bus auch für uns in die Bergwelt… aber gemütlicher. Hurra! Die Sonne schien immer noch. Wir sahen: Paine grande, los cuernos, Nandus, Schafe, Caiquenes, Guanakos, Salto Grande und traumhafte, türkisblaue Seen. Die Fotoapparate waren im ständigen Einsatz, manchmal war das nicht ganz leicht, da der patagonische Wind immer wieder voll zuschlug.
Gegen 18 Uhr waren wir zurück in Puerto Natales, machten kurze Einkäufe und gingen früh essen.
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Hola Pinguine, wir kommen!
Autor des Eintrags waren heute Marion, Silvia und Susanne.
Heute konnten wir ein bisschen länger schlafen, da wir erst um 9 Uhr mit dem Bus Richtung Punta Arenas aufbrechen mussten. Drei Stunden später durch die patagonischen Landschaft erreichten wir gegen Mittag, Punta Arenas. Nach einem kurzen Check In begaben wir uns durch die Busfahrt hungrig geworden in den nächsten Park und aßen Picknick zusammen mit Magellanes. Doch wir küssten ihm nicht die Füße wie es andere Nationen, z.B. Japaner, machten.
Das Wetter war zu diesem Zeitpunkt übrigens sonnig. Nach ein kurzen Spaziergang durch die Stadt, ein wenig Zeit im Internet, brachen wir um 16 Uhr auf, um endlich die heiss geliebten Pinguine zu treffen. Und wie sollte es anders sein, als wir ankamen goss es in Strömen und der Wind wehte uns eiskalt in die Nase. Das hielt uns nicht davon ab die Pinguine in jeder Position zu fotografieren. Völlig durchnässt kamen wir zum Bus zurück und spontan hörte es auch auf zu regnen…
Wir fuhren zurück ins Hotel, feuerten den Ofen an und verbrannten uns leicht den Hintern. Später konnten wir doch trocken zum Abendessen gehen. Wir beschlossen den Abend wie schon gewöhnt mit Pisco Sour abzuschließen.
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Silvester mit Sonnenschein
Wie ungewöhnlich: schon beim Aufwachen wurden wir erstmals in Patagonien von der Sonne begrüsst. Uns zog es nach Draußen und so machten wir uns schon um 9 Uhr auf den Weg nach Fuerte Bulnes, eine alte chilenische Festung an der Magallan Straße. Auf dem Weg dorthin haben wir viele Aussichtspunkte und geschichtliche Detalis erfahren.
Am früh Nachmittag ging es mit dem Bus zurück nach Puerto Natales und endlich fing es zwischendurch an zu regnen!! In Puerto Natales regnete es nicht und so stürzten wir uns zu einem Einkaufsbummel in die überfüllte Stadt. Anschließend machten wir uns fein für die Silvesterfeier bei Nancy und Manuel (das Ehepaar, das das kleine Hotel führt).
Bei Asado, Torte und diversen Alkohlisker feierten wir mit 8 Nationen (England, Holand, Frankreich, Deutschlando, Argentienein, Chile…) und begrüssten traditionell mit 12 Weintrauben im Sektglas (eine Traube für jeden Monat als Glückbringer) das neue Jahr. Dazu hofften wir, die Campers konnten auch mit einem feinen Getränk anstossen. HAPPY NEW YEAR !!
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Hurra die Trekkers sind da!
Zusammenfassung der 4 Tage Trekkingtour hergestellt von Reiseteilnehmer Luigi.
Tag 1: Puerto Natales - NP Torres del Paine Angekommen im NP Torres del Paine besichtigten wir den Grey Gletscher per Schiff und dann ging es endlich los mit der Trekkingtour. Es wurden 4 Teams gebildet (verschiedene Geschwindigkeit) und Endziel des 1. Tages war das Campo Italiano. Abendessen war im "Tipi" und anschließendem Bettsehen ca. 20.30 Uhr.
Tag 2: Campo Italiano - Los Cuernos Aufstehen ca. 7 Uhr mit Frühstück (Kaffe mit Brownies) Dann Aufbruch zum Valle del Frances mit Schnee und Regen. Am Ziel angekommen hatten wir doch Sonne. Zusammenschluss der Gruppe wird mit Bier in der Berghütte bis spät am Abend gemacht.
Tag 3: Los Cuernos - Campo el Chileno Um 8 Uhr ging es los: ein Team machte sich auf dem Weg zum letzten Ettappenziel kurz vor dem Gipfel. Der Rest lässt sich ruhig angehen um zum Endpunkt zu laufen: Las Torres, wo sie Silvester mit einem Lagerfeuer und 4 Flaschen Wein feiern.
Tag 4: Campo el Chileno - Las Torres Die Gipfelstürmer stehen um 4 Uhr früh auf, um die Torres im Sonnenaufgang zu bewundern. Leider spielt das Wetter dem Team einen Streich. Abstieg mit Zwischenstopps um kurz vor Mittag und am Ende treffen sie den Rest der Trekkers und werden von den Pinguinbesuchern empfanen.
Die Pinguine Nach einer anständigen Silvesterfeier und ziemlich ausgeschlafen, packten wir unsere Rucksäcke (und auch die von den Abwesenden) in den Bus und fuhren zum Nationalpark Torres del Paine zur Begegnung mit den Trekkers.
Nach 2 Stunden Fahrt begrüßten uns die Torres und auch Bernadette, Jörg, Kirsten, Katja, Wolfgang und Uschi… es fehlten nur noch 3… Martin , Luigi und Andreas waren heute morgen ganz früh aufgestanden, um den Sonnenaufgang nah den Torres sehen zu können… leider war es bewölkt. Glücklicherweise waren alle gut und munter zurückgekommen, mit vielen Bildern im Fotoaparat, vielen gelaufenen Kilometerb unter den Sohlen und auch viele schumtzige bzw. nasse Wäsche… :o)
Mittagzeit erreichten wir die chilenische Grenze, wo wir etwas aßen und die letzte chilenische Souvenirs kauften. Danach winkten wir Chile Goodbye und begrüßten Argentinien again… Calafate wartete auf uns. Die Fahrt wurde in stillen Schweigen gemacht, die Müdigkeit füllte die Luft, die mysteriöse patagonische Wüste hypnotisierte uns und die Sonne wärmte unsere Seele.
Am späten Nachmittag bezogen wir unsere Hotelzimmer und bereiteten uns für das gemeinsamen Abendessen vor.
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Am Perito Moreno Gletscher
Ganz ungewohnt konnte man heute bis 9 Uhr schlafen, damit man sich wirklich von der Trekkingtour und der Abendfeier erholen konnte. Doch um 8 Uhr waren alle schon wach und beim Frühstücken… wirklich eine "Active" Gruppe! :o)
Um 10 Uhr holte uns der Minibus mit Federico, dem Guide, ab und dann fuhren wir bis zum Gletscher in einer sehr angehnemen und interessanten Fahrt, wo wir viel über die patagonische Geschichte, Wirtschaft und Organisation plus Gletscherkenntnisse erfuhren. Musik begleitete unsere Fahrt in der baumigen Umgebung, ein dramatischer Tango ertönte im selben Moment wo wir eine Kurve nahmen und vor dem ersten Blick des Gletscher sahen… Fotostopps gab es auch und dann ging es weiter bis wir zu Füßen des großen Gletschers ankamen.
Bootsfahrt, Foto, Mittagessen, Foto, Rundweg, Foto, Miniwanderung am See, Foto… Alle Ausichtspunkte des Gletschers wurden fotografiert während Federico unsere neugierigen Fragen antwortete.
Nachmittags waren wir bereit uns vom Gletscher zu verabschieden und während wir mit Nostalgie durch das Fensterglas die Veränderung der patagonischen Landschaft (von Wald zu Wüste) an schauten, schliefen einige ein.
Im Hotel angekommen gab es Freizeit und dann gingen wir zusammen zum Abendessen. Danach war die Nacht für einige schon vorbei, doch für andere fing sie grad erst an: 2 Runden Pisco Sour in einer Bar war die Nachspeise.
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Immer weiter nach Süden
Ein sonniger Morgen weckte uns in Calafate. Es war zwar windig doch ein schöner Morgen um sich die Stadt ansehen und Souvenireinkäufe zu machen. Zu Mittagzeit trafen wir uns im Garten des Hotels wo wir unsere Rucksäcke abstellten und uns die Sonne ins Gesicht scheinen ließen, während wir auf unseren Minibus warteten, der uns zum Flughafen fahren würde.
Nach ca. 1 Stunde Flug erreichten wir die südlichste Stadt der Welt: Ushuaia. Die Sonne hatte uns verlassen, Wolken und Wind begrüssten uns. Wir bezogen unsere Zimmer und liefen auf der Straße um diese Großstadt, mit Hafen am Beagle Kanal und umgebenden hohen verschneiten Bergen, anzusehen.
Um 20.30 Uhr trafen wir uns für das Abendessen… Hecht, Meeresfrüchte, Königskrabben, etc. (nur nicht Fleisch) wurde genossen, dazu eine leckere Nachspeise und viel Bier oder Wein… Danach war Schlafen angesagt!
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Letzter Tag in Patagonien
Um 9 Uhr morgens waren wir mit dem Frühstück und den morgendlichen Vorbereitungen fertig, um in den Nationalpark zu fahren. Mit einer kurzen Verspätung, wegen technischer Probleme im Wagen, wurden wir von Pablo abgeholt und in den "Feuerländischen" Wald gebracht.
Im Park fuhren wir bis zur Bahia Ensenada wo alle, Pass in der Hand, sich aus den Bus stürzten um ein Stempel der Ende der Welt zu bekommen :o). Danach teilte sich die Gruppe in 2 Teams: Luigi, Susanne, Martin, Wolfgang, Katja und Daniela fingen mit einer Kanufahrt an (natürlich mit wasserdichter Wäsche!!) gefogt von Uschi die jedes Moment fotografierte: anziehen der Wäsche, Teambild, Einsteigen, Fahrt, Ankunft, Kanus tragen, Ausziehen… Andreas, Marion, Kirsten, Jörg, Silvia und Bernadette fingen mit der Küsten-Wanderung an.
Mittags trafen wir uns am Campingplatz, wo unser Esszimmer uns vor dem Wind schützte: Zelt mit Stühlen und Tisch (und auch natürlich ASADO mit Vino Tinto!). Nach dem Essen wechselten wir die Aktivitäten: Gruppe 1 zur Wanderung, Gruppe 2 Kanufahrt.
Nach dem wir den Nationalpark verlassen haben, wurden wir zum Hotel gebracht wo wir ca. 1 Stunde Freizeit hatten, um uns für die "Biberjagd" vorzubereiten. Wegen strakem Wind konnten wir nur einen Biber sehen…
Danach liefen wir zur Hütte um Wärme in vielen Formen zu bekommen: Lagerfeuer, geheizte Hütte, warmer Wein und geschmackvoller Eintopf. Auf der Rückfahrt machten wir noch einen langen Stopp in einer coolen Bar, wo wir den Sonnenuntergang (ca. 23 Uhr) mit Getränk in Hand durch ein großes Fenster sehen konnten.
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Alles hat ein Ende…
Nach einer langen Nacht, die erst um 2 Uhr morgens endete, standen alle pünkltich um 9 Uhr an der Hosteltür. Heute gingen wir wieder Schifffahren durch den Beagle Kanal.
An Bord saßen wir gemütlich vor Wind und Kälte geschützt in einem alten Boot, namens "Barracuda". Das Schiff fuhr an vielen kleinen Inseln vorbei, und hielt ein paar Minuten an, damit die tapferen Fotografen vom Deck aus Kormorane, Möwen und Seelöwen fotografieren konnten. Dann ging es weiter bis zum Leuchtturm am Ende der Welt… mit viel Wind und Wellen… wieder bewegte sich das Boot hin und her, hoch und runter… Doch wir waren schon daran gewöhnt, drei Tage Navimag hatten uns stark gemacht!
Nach 3 Stunden Schiffahrt keherten wir wieder zum Hafen zurück. Da gab es Freizeit um sich von der Stadt zu verabschieden, denn um 15.30 Uhr fuhren wir zum Flughafen um Buenos Aires und ihre Wärme entgegenzukommen.
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Schönen Gruß und auf Wiedersehen!
Letzter Tag in Argentinien, also musste man es genießen. Silvia wurde schon sehr früh morgens abgeholt um nach Uruguay zu fliegen, wo sie wie Martin (der mittags zu den Iguazu Wasserfälle flog) ihre Verlängerung verbringen würde. Der Rest der Gruppe (Uschi, Luigi, Susanne, MArion, Bernadette, Kirsten, Jörg, Andreas, Wolfgang und Katja) machten einen letzten Spaziergang durch die Stadt und auch die letzten Einkäufe.
Ca. 17 Uhr traf ich ein, um mich mit einer letzten Runde Heu-Tee (Mate) von der Gruppe zu verabschieden. 18 Uhr wurden wir vom Minibus abgeholt und zum Flughafen gebracht. Check In folgte und dann eine letzte Umarmung als Goodbye.
Leute, ich werde euch immer in Erinnerung haben, ihr seid eine super Gruppe gewesen die auch als Gruppe funktionierte… das ist besonders wichtig um ein schönen Urlaub zu erleben.
Ich bin sicher, ihr habt schöne Fotos von dieser Reise gemacht und hoffe damit könnt ihr euch immer wieder an dieses Erlebnis erninnern.
AUf wiedersehen, wiederhören, wiederlesen… wie ihr auch möchtet.