Hier können Sie sehen, was unsere Reisenden auf ihrer Reise erlebt haben.
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Ankunft der Reisegruppe in Lima
Nach einem langen Flug ist am Abend die Gruppe in Lima angekommen. Die Reiseteilnehmer hatten sich in Santiago de Chile schon kennengelernt. Ich, Reiseleiterin Xenia, habe sie am Flughafen abgeholt und werde sie auf der ganzen Tour, die nächsten drei Wochen, begleiten. Wir werden zusammen sicherlich jede Menge Spaß haben!
Sobald jeder seinen Platz in unserem Tourbus gefunden hatte, mit dem wir bis Arequipa fahren werden, konnte es los gehen. Ein GANZER Bus nur für uns bis Arequipa!!!
Nachdem wir uns alle kurz vorgestellt hatten, kam die Frage: "Möchtet ihr heute Abend noch ausgehen?"
Einige waren von der Anreise noch sichtlich müde und wollten lieber im Zimmer bleiben, vor allem die Männer wollten noch ein oder vielleicht auch noch ein zweites Bierchen trinken gehen. Dabei hat die Reiseleiterin gleich erfahren, wer gerne Bier trinkt … :)
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Picknick am Strand
Am Vormittag waren wir in der Großstadt Lima unterwegs: wir haben den "Plaza de Armas" und die Katakomben im San Francisco Museum besucht. Das Geld wechseln in der Stadt war auch ein besonderes Erlebnis: die Banken hatten schon geschlossen und wir hatten keine andere Möglichkeit, als im Zentrum bei den Strassen-Geldwechslern das Geld zu wechseln. Dazu mußten wir aber zuerst lernen, welches Geld nun Falschgeld ist und welches nicht; dank Xenia war das aber nicht allzu schwer.
Wir sind dann Richtung Süden gefahren, und auf dem Weg suchten wir uns einen schönen, gemütlichen Platz am Strand, um ein Picknick zu machen. Das Wetter hat mitgespielt, es war schön warm, und so konnten wir sogar noch baden!
Wir sollten eigentlich in Paracas übernachten, aber das Programm hatte sich kurzfristig geändert, so haben wir in einem Hotel in Ica übernachtet. Das Hotel war sauber und gemütlich.
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Wunderbare Tierwelt: Seelöwen und unzählige Vögel!
Da heute viel auf dem Programm stand, u.a. die Ballestas Inseln mußten wir früh aufstehen. Um 7.00 Uhr hatte unser junger Guide Joel schon an der Türe des Hotels gewartet. Er hat unseren Besuch in Paracas organisiert. Mit dem Boot sind wir von Paracas aus zu den Ballestas Inseln gefahren; wir konnten überall Seelöwen sehen: große, dicke und auch kleine.
Die Kathedrale haben wir ebenfalls besucht bevor wir uns aufs Mittagessen freuen konnten, mmm… frischer Fisch, lecker!
Zum Sandboarden wollten wir auch noch gehen, also sind wir dann weiter Richtung Oase la Huacachina gefahren. Im Hotel haben wir unsere Sachen gelassen und danach konnte der Spaß beginnen: Sandboarding!!!
Tino war der erste, Wolfgang mußte noch ein bißchen Gymnastik machen und Heinrich hat mit seiner Kamera die anderen fotografiert.
Unser Abendessen nahmen wir im Garten ein, zum Essen gab es natürlich Bier. Daraus wurde dann je später der Abend noch ein Bier, noch eines, eine Caipiriña, eine 2. Caipiriña … bis 3:00 Uhr in der Früh. Danach haben einige Lust bekommen auf dem Sand zu schlafen: also dann, Anja, Heinrich, Andreas und Wolfgang haben ihre Sleepingbags herausgeholt und auf dem Sand geschlafen.
Was für ein Abend!
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Die rätselhaften Nazcalinien
Heute haben wir ausgiebig und lecker gefrühstückt, da wir erst später Mittagessen werden. Der Grund: der Flug über die Nazcalinien. Aber zuerst haben wir "El Catador", die Pisco-Brennerei, besucht. Schon im Bus haben sich alle auf den Pisco gefreut: Dort in "El Catador" zeigte man uns, wie Pisco und Wein gemacht wird. Das Ergebnis haben wir natürlich auch gleich probiert.
Der Flug am Nachmittag war für alle sehr schön, leider hat sich Peggy nach dem Flug nicht mehr so wohl gefühlt. Aber es war nicht weiter schlimm.
Am Abend hatten wir dann ein gutes Essen mit Folkloremusik.
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Mumien in Chauchilla
Heute wurden wir von unserem lokalen Führer Orlando direkt vom Hotel abgeholt und sind zum Chauchilla Friedhof gefahren: das ist eine mit ausgebleichten Knochen, Schädeln, Mumien und Tonscherben übersäte Ebene. Da es sehr warm war, haben die Männer großen Durst bekommen: kein Problem, sie haben schon rechtzeitig daran gedacht und sich ein paar Bier mitgenommen. Leider war unser Aufenthalt nur von kurzer Dauer, da wir in Richtung Corire weiterfahren mußten. In Corire erwartete uns ein sehr gutes Abendessen, auf das sich schon alle sehr gefreut hatten: es gab sehr große Flußgarnelen.
An diesem Abend haben wir auch Ernesto, der zweite Guide, der uns bis Arequipa begleiten wird, empfangen. Die Nacht war noch jung, aber da wir heute schon ziemlich müde waren, sind wir nach dem Essen nicht mehr in die Disco gegangen, sondern einmal etwas früher ins Hotel. Am nächsten Morgen hieß es auch wieder früh aufstehen.
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in Richtung Anden
Heute morgen war es ganz schön warm und auch anstrengend, denn wir sind zu den erst kürzlich entdeckten Dinosaurier-Abdrücken gewandert. Als wir welche entdeckt hatten, erklärte uns der Guide, daß es noch viel mehr gibt, aber dafür müsse man auch noch weiter zu Fuß gehen. Die Durchtrainierten unter uns haben sich dann auch gemeinsam mit dem Guide auf die Spurensuche gemacht und auch noch einige entdeckt.
Bei den Petroglyphen war es noch wärmer, deshalb sind wir nicht länger als eine Stunde dort geblieben: unser Guide kannte jeden Stein und so führte er uns gleich zu den größten und schönsten Abdrücken.
Dann ging es in Richtung Anden, aber schon nach zwei Stunden machten wir die erste Pause und ein gemütliches Picknick. Auf dem Weg nach Cabanaconde, wir befanden uns jetzt schon auf 2.600 m Höhe, wurden die Anden mit ihren schneebedeckten Gipfeln zu unserem Blickfang. Bis dahin hatte zum Glück auch noch niemand Probleme mit der Höhe.
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Das Warten hat sich gelohnt
Um 7:00 Uhr sind wir zum Cruz del Condor gefahren: Nachdem wir dort lange auf einen Condor gewartet hatten, die Hoffnung schon aufgaben, und wieder in den Bus einsteigen wollten, da kam er doch noch vorübergeflogen, der "König der Anden"!
Schnell versuchten wir ein paar Fotos zu schießen, aber viel Zeit gab uns der Condor nicht.
Zufrieden sind wir dann weiter nach Pinchollo und Maca gefahren
In Chivay sind wir Fahrrad gefahren und hatten uns danach unser Mittagessen und ein angenehmes Thermalbad wirklich verdient.
Leider mußten wir Chivay dann aber auch schon wieder verlassen, da wir am Abend in Arequipa ankommen wollten.
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Die weisse Stadt
Heute vormittag bestand die Möglichkeit, zusammen mit Michaela, die in Arequipa für viventura arbeitet, die von viventura unterstützten Sozialprojekte kennenzulernen. Diese Chance wurde auch von den meisten wahrgenommen.
Für die großzügigen Spenden bedanken wir uns herzlich bei allen Teilnehmern !
Am Nachmittag begann unsere Citytour mit Fernando. Von der luxuriösen Lebensweise der Nonnen im Santa Catalina Kloster, die z.B. vier Dienstmädchen (!) hatten, waren wir sehr überrascht. Der damalige Papst, der das Kloster schließen ließ, vermutlich auch!
Am Abend gingen einige von uns zu dem Konzert von Angeluz Rixardo anhören und danach in die Disco gehen.
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Die Ruinen
Ganz früh mußten wir heute aufstehen, denn unser Flug nach Lima und dann nach Cusco ging um 7.00 Uhr. Es war schon anstrengend, wir dachten, wir werden nicht zu spät in Cusco sein, aber durch die halbe Stunde Verspätung in Lima sind wir doch später in Cusco angekommen. Gott sei Dank haben die alle Teilnehmer der Gruppe immer gute Laune und verstehen solche Zwischenfälle, die in Peru öfters passieren.
Unsere Citytour begann am Nachmittag, dieses Mal hat uns die lokale Führerin falsch verstanden und wollte uns zu den Kirchen begleiten, obwohl wir zuerst die Ruinen besuchen wollten. Ein kleines Gespräch mit ihr hat gereicht und wir sind dann nach Sacsayhuaman gefahren. Alle waren zufrieden, die Sonne kam sogar heraus, es war echt schön.
In Tambomachay: Die Reiseführerin sagte, wenn man ein wenig von diesem Wasser trinkt, bekommt man Zwillinge. Nach kurzer Überlegung haben Corinna und Xenia das Wasser getrunken. In ein paar Jahren werden sie sich anrufen und fragen, ob sie wirklich Zwillinge bekommen haben.
In den Ruinen gab es wieder viele Verkäuferinnen. Sabine hat da schon wieder etwas gekauft, denn eines hat sie schnell gelernt: Gut zu Handel.
Beim Abendessen haben Andreas, Siegfried, und Bernhard cuy (Meerschweinchen) bestellt, nicht ein ganzes, nur ein Viertel. Andreas sagte, es war nichts besonderes, aber am Ende sind auf dem Teller nur Knochen übrig geblieben.
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Freiertag!!!
Heute hatten wir die Möglichkeit, endlich mal wieder auszuschlafen. Nach unserem Frühstück sind einige in der Stadt geblieben aber Corinna, Anja und Wolfgang sind zum Reiten gegangen.
Jeden Sonntag ist etwas los auf dem Plaza de Armas von Cusco, wie heute zum Beispiel: Ein Fest. Es kamen Kinder aus den umliegenden kleinen Dörfern. Sie trugen farbenfrohe Kleider. Ein schönes Fest jeden Sonntag!
Heute Abend kommt unsere Führerin vom Inka Trail, sie wird uns erzählen, was wir mitnehmen sollten, außer gute Laune. Das ist kein Problem für die Gruppe.
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Endlich wandern!
Heute begann der Inka Trail! Um 9.00 Uhr wollten wir am Bahnhof starten. Zuvor mußten wir aber noch ein Stückchen mit dem Bus fahren. Also haben wir uns weiter in Geduld geübt. Bei unserer Busfahrt verging die Zeit aber wie im Flug. Die Busfahrt war nämlich ein richtiges Abenteuer, da der Fahrer doch ziemlich zügig fuhr!
Nach zwei Stunden waren wir bei Km 104, wo wir unsere Wanderung beginnen wollten. Keiner konnte es mehr erwarten und nach einer Kontrolle und einer kleinen Einführung durch unseren Guide Margot ging es dann endlich los. Die Ersten waren sogar schneller als unsere Führerin. Sie haben sie überholt. Nach einer Stunde wurde eine Pause vorgeschlagen. Doch dies wurde dankend abgelehnt. Wir hatten alle noch Energie und konnten weiter marschieren.
In Wiñaywayna haben wir dann Mittag gegessen.
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Machupicchu
Da wir bei Sonnenaufgang die Ersten am Machu Picchu sein wollten, hieß es heute: früher aufstehen, in Zahlen ausgedrückt um 3:45 Uhr. Nach einer halben Stunde hatten alle gefrühstückt und waren startklar. Aber, was war das…? Regen!!! Es kann doch nicht wahr sein. Die meisten wollten nicht warten. So sind Peggy, Klaus, Bernhard und Xenia noch in der Hütte geblieben. Nach nur ein paar Minuten kamen Nadine und Tino zurück, weil der Regen so stark war. Die anderen sind eisern weiter gelaufen.
In Inti Punko konnten die Ersten schon Machu Picchu sehen und natürlich auch fotografieren. Die anderen haben Machu Picchu natürlich auch noch gesehen. Nur mußten sie sich ein wenig gedulden, bis sich die Wolken verzogen hatten.
Das Wetter ist dann am Mittag schöner geworden und so konnten wir die Ruinen doch noch genießen.
Peggy, Corinna und Wolfgang haben noch den Huaynapicchu Berg bestiegen.
Sehr zufrieden sind wir dann nach Cuzco zurückgefahren, aber Gott sei Dank mit einem anderen Fahrer.
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Mit dem Zug durch einmalige Landschaften!
Heute verließen wir leider die Stadt der Inkas. Unser Zug fuhr ziemlich früh. Im Zug haben es sich dann alle bequem gemacht, da die Fahrt länger dauern wird. Während der Fahrt spielten wir Karten, lasen und genossen die wunderschöne Landschaft, die wir zu sehen bekamen.
In Juliaca angekommen, hat der Bus schon auf uns gewartet. Mit dem Bus ging es dann weiter nach Llachon. Hier hat uns unser Gastgeber Valentin empfangen, der uns auf die verschiedenen Familien verteilt hat. Die Familien haben uns ein warmes Essen zubereitet. Alle waren angetan von der Freundlichkeit und Gastfreundlichkeit der Familien
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Baden Am Titicacasee?
Nach dieser langen Reise nach Llachon wollten wir eigentlich ausschlafen, aber da das Wetter am Morgen so wunderschön war, sind nicht alle so lange in ihren Betten geblieben. Andreas meinte: "Wenn man ausschlafen darf, dann steht man ganz früh auf. Nur umgekehrt geht das leider nicht." Und das hat er dann auch so wahr gemacht und hat vor dem Frühstück, wie viele andere auch, noch einen kleinen Spaziergang gemacht.
Alle hatten anfangs ein wenig Skepsis, was die Unterbringung betraf, aber die Hütten und das Essen der Familien waren ausgezeichnet. Die Familien haben sich viel Mühe gegeben, so dass wir uns bei ihnen sehr wohl fühlten.
Nach dem Frühstück haben wir eine Wanderung bis auf 4200 Meter Höhe unternommen. Das Wetter war schön und wir haben uns beim Abstieg ausreichend Zeit gelassen.
Bei Valentin haben wir unser Mittagessen eingenommen. Es gab frischen Fisch aus dem See!
Danach hat Siegfried als Einziger tapfer im Titicacasee gebadet, der mit einer Wassertemperatur von ca. 10 C doch sehr erfrischend kühl war. Er war auch der Erste, der seine Zukunft aus den Kokablätttern gelesen bekam. Nach ihm trauten sich auch die anderen und bekamen auch noch ihre Zukunft vorhergesagt.
Nicht so spät wollten wir heute abend ins Bett gehen, da uns das Boot am nächsten Morgen um 7:00 Uhr abholen und zu den Uros bringen wird.
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Die Uros Insel
Nicht alle haben geglaubt, dass wir bis zu den Uros Inseln tatsächlich mehr als zwei Stunden benötigen würden, da sie von Llachon aus schon zu sehen waren.
Die Insel war wunderschön und es wurden zahlreiche Fotos verschossen. Viele Teilnehmer haben sich dann als Souvenir, die typischen Flöten gekauft. Tino hat auch gleich mit der ersten Übungseinheit begonnen. Andreas mußte sich schon nach kurzer Zeit eine neue Flöte heraussuchen, da die erste kaputt gegangen war. Auf der neuen Flöte begann er sofort mit den Übungen, sehr zum Leidwesen von Karlheinz, der ihm zuhören mußte.
Im Puno hat uns dann der Bus abgeholt und bis zur Grenze gebracht. Auf den Weg machten wir dann unseren letzten Stopp in Peru an einem wunderschönen Platz.
Dann hieß es Abschied nehmen von Peru! Auf dem Weg nach La Paz machten wir zahlreiche Fotostopps. Glücklicherweise sind wir pünktlich in La Paz angekommen, so dass wir in aller Ruhe gemeinsam unser Abendessen einnehmen konnten.
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Sozialtour in El Alto
Heute morgen in el Alto besuchten wir Vater Lutz. Er hatte wie jeden Samstag viel zu tun, denn normalerweise finden dort am Samstag Hochzeiten statt. Trotzdem hat er Zeit gefunden, uns zu erzählen, wie er den Kindern helfen möchte und wie schwer es ist, diesen Kindern zu helfen, da viele von ihnen lieber auf der Straße wohnen möchten, wo sie keine Regeln zu befolgen haben.
Den Nachmittag hatten wir zur freien Verfügung Corinna, Heinrich, Andreas und Rainer haben den Markt besucht. Peggy, Erich und Karlheinz waren am Vormittag in der Stadt.
Das Mountainbiken auf der gefährlichsten Straße der Welt findet morgen statt, aber wir haben uns schon geistig darauf vorbereitet. Corinna, Anja, Peggy, Wolfgang, Reiner, Heinrich und Tino werden es dann morgen wagen! Beim Abendessen bekam Peggy weiche Knie im Hinblick auf das morgige Abenteuer. Sie beruhigte sich dann aber wieder, als sie erfuhr, dass sie bei der Mountainbike-Tour von zwei erfahrenen Führern begleitet werden. Das Abenteuer kann also beginnen!
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Ein besonderer Tag
Heute begann der Tag für die Teilnehmer unterschiedlich: Für die Mutigsten ging es mit den Mountainbikes auf die gefährlichste Straße der Welt. Ein Downhill von 64km. Nadine, Andreas und Bernhard haben den Chacaltaya Berg (5395m) bestiegen: Als sie oben ankamen, gab es deutsches Bier! Alle waren überglücklich, dass sie die Herausforderung, den schneebedeckten Berg zu besteigen, gemeistert hatten. Besonders Andreas, er war Stolz darauf, dass er einmal in seinem Leben so hoch war.
Auch ein besonderer Tag war es für Sabine: Sie war in der Kathedrale und wie es der Zufall so will, war auch der bolivianische Präsident anwesend.
Erich, Siegfried und Karlheinz wollten lieber in der Stadt bleiben. Klaus hat die Tiawanaku Ruinen besucht.
Am Abend haben wir uns dann alle wieder im Restaurant getroffen und haben uns gegenseitig von den verschiedenen Erlebnissen des Tages berichtet.
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Flamingos und Lamas kreuzen den Weg
Heute fuhren wir mit dem Bus bis Oruro, um dort in den Zug umzusteigen. Mit dem Zug ging es dann zu unserem Tagesziel Uyuni, wo wir zur Mittagszeit auch ankamen. Eine kurze Pause haben die Meisten genutzt, um eine Kleinigkeit zu essen.
Die gute Musik am Abend in Uyuni im Lokal "La loco" hat uns dazu bewogen, bis 3:00 Uhr in der Früh zu blieben. Nach etlichen Caipiriñas haben wir unsere Scheu abgelegt und getanzt: Salsa und Merengue natürlich. Andreas hat es so gut gefallen, dass er damit angefangen hat, auf den Tischen zu tanzen. Der Beweis, dass er sehr gut tanzen kann, war dadurch erbracht: Er hat schon besser getanzt, als einige der Bolivianer, die ebenfalls im Lokal waren!!!
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Salz so weit das Auge reicht
Heute konnten wir endlich mal wieder ausschlafen, da uns unser Jeep erst um 11:00 Uhr abholen würde. Insgesamt drei Jeeps hatten wir für die Gruppe. Auf dem Weg nach Cochani haben wir sehr oft angehalten, denn die schönen Vicuñas muss man einfach fotografieren, oder nicht? In Cochani zeigte uns ein Einwohner, wie das Salz gemischt, verpackt und schlußendlich verkauft wird.
76km waren es noch bis zu den Inkahuasi Inseln, die im Salar Uyuni liegen: Dort haben wir unser Picknick gemacht. Zuvor besuchten wir aber noch die Insel, um uns Hunderte der großen Kakteen anzuschauen: Einfach unglaublich!!!
Danach sind wir bis Chovica weitergefahren, dem Ort, wo wir heute übernachten werden. Chovica ist ein ganz kleines Dorf, 20 bis 30 Familien leben noch dort und es gibt fast nichts zu kaufen. Aus diesem Grund brachte unser Fahrer das Essen mit.
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Die Lagunen Cañapa und Hedionda
Heute fuhren wir zur Laguna Colorada. Früh sollten wir aufstehen, damit wir auch die Möglichkeit haben, auf dem Weg öfters anzuhalten, um die Flamingos, Berge und Lagunen zu fotografieren.
In der Laguna Hedionde haben wir Mittag gegessen und eine kleine Pause gemacht.
Bevor Siegfried die Laguna Colorada zu sehen bekam, fragte er: "Gibt es hier ein Internet-Café?" Er hatte Pech, denn die Antenne des Cafés war kaputt. Also, dieses Mal mußte er wohl oder übel auf das Internet-Café verzichten.
Die Gruppe hat dann seine letzten Bolivianos zusammengesammelt, um Bier zu kaufen.
Am Abend hatten wir eine nette und ausführliche Unterhaltung über die Reise, wo jeder erzählen durfte von seinen größten Erlebnissen und was einem persönlich am Besten gefallen hat.
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Adios!
Um 4:00 Uhr in der Früh sind wir heute aufgestanden, denn wir wollten den wunderschönen Sonnenaufgang miterleben. An den Geysiren waren wir die Ersten und auch leider die Ersten, die erfroren sind:-)
Wir hatten kein Glück mit dem kalten Wasser, aber dafür mit dem Sonnenaufgang. Danach ging es weiter zu dem Thermalbad und dort hatten wir endlich unser warmes Wasser: Wenigstens für die Füße hat das Wasser gereicht. Siegfried hat natürlich wieder gebadet, sowie er es schon im Titicacasee getan hat.
Bevor wir an die Grenze Chiles fuhren, haben wir noch ein warmes Frühstück zu uns genommen.
An der Laguna Verde haben wir unseren nächsten Halt gemacht. Die Lagune war einmalig und erstrahlte in hellgrünem Licht!
Das Abendessen war an diesem Abend das letzte, das wir zusammen in der Gruppe einnahmen. Der Abschied fiel allen schwer, da während der Reise dicke Freundschaften geschlossen wurden. Doch zuvor bekamen alle Reiseteilnehmer noch eine Überraschung. Was, das wird an dieser Stelle natürlich nicht verraten. "Tschüss" zu sagen von dieser sehr netten Gruppe fiel auch Xenia nicht leicht. Ein Nachtreffen in Deutschland gibt es auf jeden Fall.