Hier können Sie sehen, was unsere Reisenden auf ihrer Reise erlebt haben.
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Anreise aus Deutschland
Wer eine Reise macht, der kann was erzählen! Mit fast 1 1/2 Stunden Verspätung landete endlich der Iberia Airbus auf dem Flughafen El Dorado in Bogota. Zur Freude aller und auch von Frank und Ole von viventura, die schon seit Stunden am Flughafen warteten und aus lauter Verzweiflung den Mc Donalds leergefuttert hatten.
Aber ein Unglück kommt selten allein und so blieben leider 7 Koffer in Europa ..:-(..
Aber es ging ja darum einen schönen Eindruck von Kolumbiens Hauptstadt zu bekommen und deswegen setzten wir alle Hoffnung darein, dass die Koffer am nächsten Tag kommen würden und starteten Richtung Hotel.
Überwältigt von soviel hier nicht erwarteter Weihnachtsbeleuchtung und Nikoläusen auf den Dächern wurde der Eindruck nur noch getoppt von einem Feuerwerk, das wir zufällig aus dem Bus heraus miterlebten.
Auspacken war im Hotel aufgrund fehlender Koffer für die meisten nicht angesagt und so ging es schnell auf in ein schnuckeliges Restaurant in der kolonialen Altstadt.
Um 11 Uhr lagen dann aber alle schon todmüde in den Betten.
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Radtour durch die Altstadt
Heute mussten wir früh aus den Federn, da der Tag wirklich gut ausgefüllt war. Die Restaurantfrau des Hotels nutzte den Sonntag um auszuschlafen. Und nach einigem Warten besorgte uns der Chef des Hotels spontan ein anderes Frühstückslokal.
Nach einem Spaziergang zur Seilbahn die uns zum 3300 Meter hohen Monserrate hochbringt, begannen wir unseren ersten Rundgang in Bogota. Bei strahlendem Sonnenschein blickten wir bei guter Aussicht über die Hauptstadt. Wieder unten angekommen erwarteten uns dann unsere Fahrräder.
Die Fahrradtour führte uns durch die Altstadt La Candelaria. Danach ging es zum parque bolivar mit seinen alten Kirchen, dem Regierungspalast, Rathaus und neuen Justizpalast. Schliesslich fuhren wir auf der Septima, die bekannteste Strasse Bogotas Richtung Norden. Die Septima ist jeden Sonntag für den Autoverkehr gesperrt und Millionen Einwohner sind mit dem Fahrrad unterwegs.
Schon ging es zum Goldmuseum, unbeschreiblich in seiner Vielfalt und Schönheit.
Nach kurzer Rast fuhren wir mit unserem Bus in den Süden der Stadt, um uns ein Umweltprojekt in einem der ärmsten Bezirke Bogotas anzusehen. Die Herzlichkeit und Freundlichkeit der Leute dort wird uns unvergesslich bleiben.
Die Kontraste der Stadt lernten wir am Abend kennen, als wir vom Armenviertel im Süden in den Norden zum besten Restaurant der Stadt mit Namen "Andres carne de res". Dort haben wir sehr lecker gegessen und getrunken (Mojito) und schwangen noch kräftig das Tanzbein.
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Beim Einkaufsbummel
Das Wetter meint es wieder gut mit uns: Bein strahlendem Sonnenschein ging es erstmal in das Kaufhaus EXITO, da die Koffer immer noch nicht eingetroffen waren und wir dingend Sachen brauchten. Alle tobten sich aus beim Klamottenkauf, so dass wir erst spät aber glücklich weiterfuhren.
Vom Sonnenschein ging es dann in die kalten Salzminen von Zipaquira. Die riesige Salzkathedrale ist ein beeindruckendes Monument und einzigartig auf dieser Welt. Sie ist wirklich einen Besuch wert. Ausgehungert kamen wir wieder ans Tageslicht. Deshalb haben wir gleich im Ort die köstlichen Empanadas probiert, die für die Region typisch sind.
Nun ging es die nächsten drei Stunden durch den Distrikt Boyaca, wo es viele Rinder und Eukalyptus gibt. In der Abenddämmerung kamen wir schließlich im malerischen Ort Villa de Leyva an. Unser komfortables Hotel liegt etwas ausserhalb des Ortes, so dass wir nach der Stadt gestern nun die ländliche Ruhe geniessen können. Nach einer kurzen Pause ging es dann gleich weiter in die Stadt, deren kleine Gassen mit Kopfsteinpflaster gepflastert sind. Der Marktplatz ist riesig, einer der größten überhaupt!
Den Abend ließen wir in einem netten Lokal ausklingen.
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Zum paso de angel
Auch in Villa de Leyva erwartete uns ein strahlender wunderschöner Morgen. Wir trafen uns in unserem luxuriösen Hotel zu einem leckeren Frühstück, das natürlich wie immer aus Rührei bestand und von einer bezaubernden Chica serviert wurde.
Nach einem kleineren lockeren Stadtbummel fuhren wir über wilde Pisten (Stock und Stein) nach Santa Sofia, ein uriges kleines Dorf. Von dort ging es zum berühmt berüchtigten paso de angel, dem "Engelspass", der seinem Namen alle Ehre macht….und so manchem den Schweiß auf die Stirn getrieben hat. Er ist nur ca. 20 cm breit und auf beiden Seiten klafft ein Abgrund. Ein falscher Schritt, und man kann mit den Englein singen! Die Gefahr entlohnte uns mit einem wundervollen Ausblick.
Den Rückweg liefen wir einen Fluss entlang, den Andreas zu einem ausgiebigen Bad nutzte. An den Ufern standen massenhaft Guayaba-Bäume (Guave), die leider gerade keine Früchte trugen.
Natürlich gingen wir noch ins Museum el Fossil, wo wir einen 110 Millionen Jahre alten, 12 Meter langen, versteinerten Vorfahren des Krokodils und viele andere Fossilien bewundern konnten.
Als wir zurück in Bogota waren, waren zumindest schon einige Koffer aufgetaucht!
viva air iberia
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Von den Anden in den Dschungel
Mitten in der Nacht riss uns der Hotelweckdienst aus dem Schlaf. Um 04:45 ging es zum Flughafen. Dets, Evis und Olis Koffer waren noch immer nicht da, aber zumindest die restlichen fehlenden Koffer.
Der Morgen begann sehr chaotisch. Der Flughafen von Medellin war des schlechte Wetters wegen geschlossen, es gab nicht für alle Platz im Flug von Medellin nach Nuqui, aber typisch Kolumbien, irgendwie klappt dann doch immer alles und wir landeten glücklich an der tropisch feuchtwarmen Pazifikküste. Pozo, der Verwalter von "El Cantil", und Fidel, der Fahrer des Motorbootes erwarteten uns schon und nach einem kurzen Spaziergang durch das typische Pazifikdörfchen (Kaff), kamen wir zu unserem Motorboot und fuhren etwa eine Stunde auf dem Meer, am Rande des Dschungels zu unserer Hotelanlage "El Cantil".
Ein köstliches Mittagessen mit leckerem Fisch füllte unsere hungrigen Mägen. Danach Entspannung pur! Einige von uns sprangen in das angenehm warme Wasser des Pazifiks, andere machten eine ausgiebige Siesta und tranken den ersten Rum am Meer. Außerdem machten wir noch eine kurze Wanderung zu einem nahe gelegenenen, wunderschönen Wasserfall, wo wir uns abkühlen konnten. Dann tranken wir wieder Rum!
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Zu den gemein-gefährlichen Giftfröschen
Auch heute morgen ein blauer Himmel, was am Pazifik eine Seltenheit ist. Wir stärkten uns mit einigen echt leckeren Fisch-Empanadas zum Frühstück, um uns anschliessend in diverse Abenteuer zu stürzen.
Eine Gruppe von 7 Leuten ging mit Pozo in den Urwald, um die wunderschön gepunkteten Giftfrösche zu bestaunen. Sobald wir in den Urwald eintraten, waren wir schon Schweiss überströmt, eine wahnsinnig hohe Luftfeuchtigkeit empfing uns. Die Erde im Dschungel war sehr lehmig und rutschig und um uns erklangen die seltsamsten Laute des tropischen Regenwaldes. Es war ein beschwerlicher Weg auf einen Berg im Dschungel, aber es lohnte sich! Wir waren zutiefst beeindruckt, dass diese kleinen, bunten Amphibien tödlich sein können! Dank unseres Führers konnten wir denn auch einige rote und sogar einen gelben Frosch entdecken und ablichten (die ärmsten müssen noch immer Sonnenbrillen tragen).
Evi und Manuela empfingen uns -im Gegenteil zu uns- ganz ausgeruht und sauber. Zur gleichen Zeit kam dann auch die Schweizer Garde vom Angeln zurück, die als altes Seefahrervolk beachtliche riesige Fische mitbrachten.
Den Nachmittag verbrachten wir mit einigen Rum-Aktivitäten: RumLiegen, RumErzählen, RumSchwimmen, RumLaufen, RumSaufen, Rumetc…
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Am Strand entlang zu den Thermalbädern
Heute morgen gab es den ersten Regen, einen richtig ausgiebigen Tropenregen, eigentlich das normale Wetter hier am Pazifik.
Zu unserem Ausflug zu den Thermalquellen, hörte es auf zu regnen. Unser Spaziergang führte uns an den kilometerlangen, menschenleeren Stränden entlang. Auf der einen Seite der dichte Dschungel, auf der anderen der tobende Pazifik! Einfach unbeschreiblich schön!!
Die Thermalbäder liegen hinter einem Dorf und bestehen aus einem Naturbecken. Das Wasser ist warm und ganz leicht schwefelig. Es gibt kleine blaue Steine, die Mann und Frau sich auf die Haut reiben können, so dass wir dann mit faltenlosen Gesichtern wieder zum Strand liefen. Hier suchten wir uns eine Stelle aus, mit besonders schönen hohen Wellen. Wir tobten solange in den Wellen herum, bis uns unsere knurrenden Mägen Bescheid sagten, dass es Mittagessen geben sollte.
Es gab den leckeren Fisch, den unsere tapferen Schweizer Fischer gefangen hatten. Der Nachmittag gehörte bei den meisten der Siesta, der Rum des Vorabends machte sich doch bemerkbar. Mit einem Spaziergang und einem Bad im Meer, beschlossen wir unseren letzten Tag im Paradies El Cantil. Am Abend tranken wir noch einen kleinen Abschiedstrunk….
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Hoch über den Regenwald
Unsere Gesichter sahen heute morgen alle sehr traurig aus. Zu schön war hier die Zeit am Pazifik und wir hätten es alle noch sehr viel länger ausgehalten.
Ein letztes Frühstück, serviert von dem wahnsinnig freundlichen Personal im El Cantil, das uns immer jeden Wunsch von den Augen abgelesen hat. Das Motorboot brachte uns morgens nach Nuqui, dem winzigen kleinen Urwaldflughafen.
Wir hatten noch Zeit die vorweihnachtliche Stimmung in Nuqui erleben zu dürfen. Ausgelassen tanzten die Bewohner auf den Straßen zu tropischen Klängen. Viele von uns kaufen interessante Souvenirs der Indianer aus der Region aus Holz und anderen Pflanzen.
Und schon ging es mit einem winzigen Flugzeug über die faszinierende grüne Hölle des Chocos, über die uns die Pilotin! sicher steuerte! Nach einem kurzen Zwischenstopp in Quibdo, der Hauptstadt des Choco, ging es weiter in die quirlige - und nach der Ruhe am Pazifik - laute Grossstadt Medellin, adios playa - bienvenido la rumba.
Mit dem Taxi ging es zum Hotel und dann war der Nachmittag frei, um die Stadt auf eigene Faust zu erkunden und Einkäufe zu erledigen. Abends haben wir uns dann alle wieder im Hotel getroffen, um gemeinsam das Nachtleben der Metropole unsicher zu machen.
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Von der Großstadt aufs Land
Der Heiligabend am Morgen sah für einige von uns etwas verschwommen aus, zu lang war die Disconacht in Medellin.
Trotzdem ging es nach dem Frühstück zu einer Stadtbesichtigung los. Unsere nette Stadtführerin , die perfekt Englisch sprach, führte uns durch die Innenstadt wo wir die Skulpturen von dem bekanntesten Künstler Kolumbiens, Botero ansahen. Dannach fuhren wir zur Seilbahn - zur Station Acevedo, die uns in die Armenviertel der Stadt brachte. Diese Seilbahn existiert erst seit zwei Jahren und hat den Anschluss der Armenviertel an das Zentrum gebracht. Die Kriminalität ist dadurch drastisch gesunken und der Lebensstandart der Menschen wird auch durch die neue Bibliothek und Kleinkreditprogramme erhöht. Zum Abschluss unserer Stadttour sahen wir uns noch das Grab von Pablo Escobar an. Er hat einerseits in den Armenvierteln die Gewalt gesät, aber andererseits auch viel für die armen Menschen dort getan.
Dannach ging es gegen Mittag in Richtung Kaffeezone. Die Fahrt führte uns durch die wunderschönen westlichen Anden. Erst im Dunkeln erreichten wir unser Ziel, die Kaffeefinca am Rande von Armenia, einer Stadt, die vor einigen Jahren von einem Erdbeben fast zerstört wurde. Die Zimmeraufteilung war nicht so einfach, weil nicht für alle Zimmer da waren, aber der Empfang war sehr herzlich und ein Bierchen und ein paar Weihnachtslieder haben die Stimmung dann wieder verbessert.
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Kaffee Finca La Recuca
Heute konnten wir uns erst einmal ein wenig unsere Finca anschauen. Umgeben von Kaffeesträuchern und Bananenstauden genossen wir die Morgensonne.
Um 9:00 fuhren wir los um uns den kompletten Prozess der Kaffeeherstellung anzuschauen. Die Kaffee Finca La recuca ist sehr touristisch aufgebaut. Wir lernten durch diverse Theaterdarstellungen -in denen wir auch selbst beteiligt waren- die Geschichte des Kaffees kennen. Danach drehten wir eine große Runde auf der Kaffeeplantage. Wir pflückten selbst Kaffee und trennten mit einer Maschine die Schale vom Kern und sahen, wie der Kaffee gewaschen und getrocknet wurde.
Nach einem kleinen Imbiss kamen wir am Nachmittag mit einem Kasten Bier und zwei Flaschen hochprozentigem im Gepäck wieder auf unsere Finca, wo wir dann mit einem Bierchen in der Hand im Pool oder der Hängematte rumlagen. Einige Leute spazierten mit "Donna Lesbia" einmal um die Finca.
Bereits nach ca. einer Stunden mussten wir feststellen, dass wir zu knapp kalkuliert hatten und schickten Franko nochmal mit "Don Camillo" (dem Besitzer der Finca) los, um Nachschub zu holen.
Am Abend dann gab es Fleisch und Kochbananen vom Grill. Dieser Tag war endlich mal nicht so stressig, und wir hatten Zeit, die Menschen und die schöne Natur kennen zu lernen.
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Im Hochnebelwald
Nach dem Frühstück und einem herzlichen Abschied von unserer netten Wirtin (Doña Lesbia), fuhren wir mit unserem Bus nach Salento. Einige von uns blieben in dem süßen Dörfchen, die Mehrheit aber fuhr in das Valle de Cocora.
Dort steht in großer Vielfalt das Nationalzeichen Kolumbiens -die Wachspalme- . Auf dem Weg dorthin wurden wir von einer Militärkontrolle angehalten (endlich mal), die uns bat auszusteigen und die Männer wurden mit einer halbherzigen Körperkontrolle belohnt. Die Jungs sind wirklich nett und wir fühlen uns hier sehr sicher.
Nach einem ausgiebigen Fußmarsch erreichten wir den Hochnebelwald. Ein dichter Dschungel umschloss uns und es ging über kleine Pfade und wackelige Brücken zu einem Platz der berühmt ist für seine Artenvielfalt der Kolibris. Sie sind völlig zahm und man kann sie von Nahem beobachten und wir machten einige wirklich tolle Fotos. Nach 4 Stunden hartem Fußmarsch erreichten wir wieder das Valle de Cocora, wo wir uns an leckeren Forellen labten.
Nach einer kurzen Erholung in unserer Posada gingen wir ins Internet-Cafe und lernten das langsamste Internet der Welt kennen (also bitte diesen Text gaaannnnz laaangsaaaaammm leessseeenn!) ;-)
wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten!
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Über die Hochanden in die Wüste
Mit einem leichten Muskelkater in den Armen trafen wir uns um 7 Uhr zum Frühstück. Sehr ausgiebig spielten wir gestern Tejo, wobei wir unsere Wurfarme stark beanspruchten.
Die Fahrt führte uns heute in Richtung Neiva, wobei wir mal kurz die Anden in unglaublicher Höhe überquerten. Wir fuhren die berühmte Strasse la linea entlang, dort wo die Kinder in ihren selbstgebastelten Seifenkisten aus bis zu 3000 Metern Höhe die Strasse runterflitzen, um für ein paar Pesos Botendienste für die LKW-Fahrern zu verrichten. Es gibt sehr viel arme Leute, die in dieser Höhe unter ärmlichen Umständen leben.
Innerhalb von kürzester Zeit landeten wir von 3000 Metern auf lediglich 400 Metern Höhe, wo wahnsinnige Hitze herrscht, und viel Reis angebaut wird. Voll krass, dieser klimatische Wechsel! Aber es wurde noch heißer auf dem Weg zur Tatacoa, der zweitgrößten Wüste Kolumbiens. Zum Glück kamen wir dort erst am späten Nachmittag an, als das Klima etwas angenehmer war. Wilde Sandformationen, viele Kakteen und ein gigantischer Ausblick auf das Tal! Im Hintergrund die östlichen- und Zentralanden. Erst nach dem Sonnenuntergang in der Wüste fuhren wir zu unserem Hotel. Zu dem kleinen Städtchen Rivera, das bekannt ist für seine Thermalbäder. Nach einem Nachttrunk fielen wir erschöpft ins Bett!
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Entlang dem Rio Magdalena
Auch aus Rivera ging es mal wieder früh los, aber das kalte Wasser in der Dusche hat uns aufgeweckt. Wir hatten wieder ein volles Programm. Heute ging es nach San Agustin, dem Highlight unserer Reise. Steil schlängelt sich die gut ausgebaute Strasse durch die Kordillieren. Duch grüne sanfte Berge immer an der Seite vom Rio Magdalena, der größte und wasserreichste Fluss Kolumbiens, der gleich bei San Agustin entspringt. Die Gegend war wirklich wunderschön!! In San Agustin übernachten wir in dem Hotel von Rene; der auch Reiseleiter bei viventura ist - eine gemütliche Finca etwas außerhalb der Stadt mit klasse Essen und gemütlichen Nachtlagern. Als echter Schweizer lebt er natürlich auf dem Berg und der Bus musste unten warten, während unsere Koffer mit einem Pferdewagen hochtransportiert wurden.
Der Nachmittag führte uns in den archeologischen Park von San Agustin, in dem verschiedene Staturen und Gräber einer alten Kultur zu bewundern sind.
Am Abend sind wir dann noch in die beste Pizzeria im Ort gegangen und haben bei Bier und Wein Livemusik genossen! Herzlichen Dank Gitti für die gute Musik und an Karin für die leckere Pizza!!! So lässt es sich aushalten. Dann ging es zurück auf den Berg zum Hotel!
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Ausritt hoch zu Rosse rund um San Agustin
Unser Schweizer Gastgeber überraschte uns am Morgen mit einem sehr leckeren und reichhaltigen Frühstück - es gab sogar viele Früchte und Müsli.
Frisch gestärkt begaben wir uns zu den Pferden, die schon bereit standen. Innerhalb von kurzer Zeit sass jeder von uns hoch zu Ross und es ging los. Als erstes steil bergab, dann weiter über Stock und Stein. Besonders Bergauf gab es immer wieder Rennen, wer am schnellsten den Hügel erklimmt um die Aussicht zu geniessen und die Gruppe von weitem zu fotografieren. Wir machten einen Stopp um Guarapo zu trinken, ein Getränk aus gegorenem Zuckerrohrsaft, der uns über die nächsten Berge half. Auf dem Weg besuchten wir die einzigen bunten Statuen San Agustins. Die ehemaligen Bewohner benutzten Pflanzenrinde um die Statuen zu färben. Zum Abschluss kamen wir zu La Chaquira, einem interessanten Aussichtpunkt über das zerklüftete Tal des Rio Magdalena. Im wilden Galopp schossen wir durch den Matsch und nun sind wir auf der Suche nach jemandem, der uns die Hosen nicht nur wäscht, sondern auch noch bis morgen früh trocknet!! Der Nachmittag war endlich mal zu freien Verfügung, so dass wir in Ruhe durch den Ort bummeln konnten.
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kleine Umwege
Heute mussten wir mal wieder mitten in der Nacht aufstehen, da unser Flieger früh ging und wir ca. 4 Stunden bis zum Flughafen in Neiva brauchten.
Der liebe Rene hat uns noch ein tolles Frühstück (heute mal ohne Eier) bereitet. Der Abschied fiel schwer, doch wir mussten los. Franco hat es sogar geschafft, den Busfahrer zu überreden, uns direkt oben am Berg abzuholen, wo sonst nur Pferdekarren hinkommen.
Die Fahrt mit dem Bus war erfolgreich und wir erreichten rechtzeitig den Flughafen. Soweit das positive….
Beim Abflug wurde uns dann gesagt, dass wir nicht direkt nach Bogota fliegen, sondern einen Zwischenstopp in Florencia (Departamento Caqueta) machen. Soweit so gut…
Kurz vor der Landung schaltete der Pilot einen Motor (zweimotorige Propellermaschine) ab…Spritsparen? Weit gefehlt! Das Ding wollte einfach nicht mehr! Aber der Pilot blieb ganz cool und brachte die Maschine sauber runter. Unten wartete schon die Feuerwehr. Aber sie wurde dann doch nicht gebraucht.
Nach einigem hin und her war dann klar, dass wir den Anschlussflug Bogota-Santa Marta nicht mehr rechtzeitig erreichen würden…also erstmal entspannen…hat ja keinen Zweck sich aufzuregen. Miguel von viventura Bogota hat dann aber noch einen Flug um 22:30 aufgetrieben. Die Fluglinie aires hat dann eine Ersatzmaschine aus Bogota kommen lassen, und wir sind mit dieser dann auch heil in Bogota gelandet.
Jetzt ist es 19:50 und wir schreiben diese Zeilen…ob wir heute noch in Santa Marta landen werden, bleibt der Fluggesellschaft überlassen.
Wir rechnen jedenfalls mit allem und haben schonmal vorsorglich die Zahnbürste im Handgepäck! ;-)
viva aires! (die mit nur einem Motor)
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Silvester am Strand
Ohne weitere Zwischenfälle landeten wir gestern Nacht in Santa Marta. Spät und etwas müde erwartete uns am Flughafen noch eine Überraschung. Wir wurden von einem traditionellen Bus mit Band abgeholt und gleich ging es zu karibischen Klängen einmal durch die Stadt - eine der ältesten Kolumbiens. Etwas müde aber froh sind wir dann ziemlich spät im Hotel gewesen.
Sonntag morgen ging es dann in den Nationalpark Tayrona. Durch den Hintereingang und mit nur leichtem Gepäck ging es erst mit Blick auf die imposante Sierra Nevada (den höchsten Bergen Kolumbiens), vorbei an Urwaldriesen in Richtung eines kleinen Indianer-Dorfes. Die Mama leben hier noch wie früher. Auch wenn diese Siedlung oft von Touristen, die vom Strand aus hochwandern, besucht wird.
Dannach ging es weiter über Stock und Stein bis zum Strand. Ziemlich müde kamen wir am Strand an, wo es erstmal leckeres Essen und ein kühles Bierchen gab. Unsere Hütte lag auf einem Felsen vor dem eigentlichen Strand, so dass wir eine klasse Aussicht auf das Ufer und die Berge hatten. Bei Rum und Cola haben wir es geschafft von 18:00 bis Mitternacht durchzuhalten und gemeinsam auf das neue Jahr anzustoßen. Dannach fielen wir müde in unsere Hängematten. Einziges Problem war der Wind, der in der Nacht immer kühler wurde. Obwohl in der Karibik, ist einigen in den Hängematten ziemlich kalt geworden. Frohes 2007 an alle!
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Der lange Weg zum Frühstückstisch
Frohes Neues Jahr!
Heute sind wir früh aufgewacht, trotz der Silvesternacht. In den Hängematten wurde es wegen des heftigen Windes doch recht kühl. Also gingen wir erstmal von unserem Felsen "the rock" runter zum Strand, um zu schauen, ob wir frühstücken können… Es sah dort aus wie nach einer Schlacht! Überall lagen Bierdosen und Schnapsleichen rum (Rum?). Wir waren wenigstens anständig und hatten nur Rum-getrunken ;-)
Unser Guide Franco machte dann den Vorschlag zum nächsten Strand zu gehen, um dort zu frühstücken. Warum nicht? Besser, als hier darauf zu warten, dass die Köchin aus ihrem Koma erwacht ;-)
Franco fragte dann noch kurz einen Parkwächter, wie weit es bis zum nächsten Strand wäre. "15 min." lautete die Antwort … das hätte uns zu denken geben sollen, denn sonst dauert in Kolumbien alles nur 10 Minuten…
Nach einer geschlagenen Stunde -wir standen kurz vor der Meuterei und hegten schon den Gedanken, Franco ins Meer zu schmeißen- gelangten wir dann doch an den gewünschten Strand und fanden dort einige Luxusunterkünfte und ein traumhaftes Restaurant vor.
Zum Frühstück gab`s Eier (was sonst? Kolumbien, das Land der huevos revueltos) und eine halbe Tasse Kaffee (morgen bestellen wir zwei halbe Tassen). Jedenfalls war es den Weg wert!
Zurück an unserem Strand ging´s dann erstmal ins Wasser zum abkühlen und rum planschen. Bereits vor dem (Nach-)Mittagessen wurden die ersten Bierdosen geöffnet…wir mussten mit dem mitgebrachten Rum sparsam umgehen…
Am Abend sassen wir dann auf der Terrasse unseres Felsens, beobachteten die Sterne, diskutierten Rum, alberten Rum, sangen Rum und tranken Rum. Die mitgebrachte Menge reichte gerade aus um uns in den Schlaf zu wiegen.
Eine kalte Nacht stand uns bevor!
Micky
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Fahrt entlang der Karibikkueste
Heute hieß es Abschied nehmen vom Parque Tayrona und wir liefen Kilometer weit am Strand entlang. Auf dem Weg zum Ausgang gab es ein kurzes Frühstück, dann ging es durch Kokos-Palmen-Haine entlang in den Dschungel Richtung Ausgang.
Unterwegs trafen wir Horden kolumbianischer Touristen zu Fuß oder zu Pferde, da zu dieser Zeit kurz nach Neujahr viele Einheimische ihren Urlaub ebenfalls im Parque verbringen. Nach einer kurzen Erfrischung mit frischgepresstem Orangensaft kam dann auch unser Bus, der uns nach Santa Marta ins Hotel brachte, wo wir nach kurzer Erholung zum Busterminal aufbrachen und wie die Einheimischen eine Fahrt im öffentlichen Linienbus nach Barranquilla unternahmen.
Der Weg führte uns fast immer direkt an der Karibikküste entlang, und in Barranquilla über die imposante Brücke über den Rio Magdalena, den wir ja bereits seit seinem Ursprung an der Quelle kennen.
Mit einem Privatbus fuhren wir dann weiter zum Schlammvulkan Totumo. Wir suhlten uns im Schlamm, wurden von einheimischen Masseuren verwöhnt und wuschen uns anschließend im nahegelegenen See den Schlamm wieder ab.
Um Jahre verjüngt kamen wir dann am späten Abend in Cartagena in unserem Hotel an.
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Durch die Gassen von Cartagena
Nach einem schnellen Frühstück in einem typischen Restaurant der Altstadt starteten wir mit unserer erfahrenen Stadtführerin Hilde zu unserer Tour durch Cartagena. Hilde lebt schon seit über 50 Jahren in Kolumbien und hat mit ihrem typisch hessischen Humor den Ausflug sehr kurzweilig gestaltet.
Zunächst ging es auf die Festung San Felipe, die zum Schutz gegen einfallende Piraten und böse Engländer errichtet und niemals eingenommen wurde. Es war ein heißer Karibiktag, und der Schweiß lief in Strömen. Wir erfrischten uns unterwegs regelmäßig mit den angebotenen frischgepressten Obstsäften und Kokosnuessen.
Detlev und Evi verwechselten wieder einmal die Geldnoten, aber die freundliche und ehrlichen Kolumbianer wiesen sie jedes Mal auf ihren Fehler hin.
Die imposante Altstadt gefiel allen sehr gut. Die fotogenen Gassen mit ihren schönen Balkonen geschmückt mit tropischen Blumen und Pflanzen boten zahlreiche Fotomotive. Auch die karibisch bunt bemalten Hausfassaden gefielen uns sehr. Mittags erfrischten wir uns am Straßenrand mit leckeren Arepas und frischem Kokosnusssaft, heute Nachmittag werden wir dann nochmals zu den zahlreichen und einladenden Souvenier-Läden pilgern.
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Playa Blanca
Nach einer wieder mal kurzen Nacht begann heute endlich der Urlaub! Der erste ganze Tag zu unserer freien Verfügung. Um dem Trubel der Stadt Cartagena noch einmal zu entkommen und die Karibik zu genießen haben wir heute (fast) alle zusammen ein Boot gemietet und sind zum Playa Blanca gefahren, einem langen Sandstrand in der Nähe von Cartagena. Die Bootsfahrt dauerte ca. eine Stunde, dafür war das Wasser dort richtig blau und der Strand weiß, wie in der Karibik eben!
Am Strand wurden wir schon von einer Menge Einheimischer erwartet, die uns alles von Massagen bis Austern und Ketten aus Muscheln anbot. Einige nutzten das klare Wasser und schnorchelten über den Riffe um bunte Fische zu bewundern, andere ließen sich massieren und der Rest genoss die Sonne, das Meer und natürlich das kühle Bier.
Die Rückkehr in unserem kleinen Boot wurde sehr abenteuerlich, weil die Wellen sehr hoch waren und das Boot manchmal recht heftig wieder auf das Wasser aufkam. Wieder in Cartagena gingen wir glücklich aber etwas erschöpft wieder in unser Hotel.
Nun steht uns noch ein netter letzter Abend zusammen bevor, den wir miteinander verbringen können. Ein gemeinsames Abendessen in der Altstadt von Cartagena, nach dem wir heute Abend die letzten Einkäufe erledigt haben.
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Traurig Richtung Heimat
Welch trauriger Morgen, nicht nur dieses tolle Land zu verlassen, sondern jetzt so ohne die tolle Gruppe zu leben! Natürlich waren wir auch alle etwas angeschlagen vom Abschiedsabend. Franco hat ein exzellentes Restaurant gefunden, in dem es nicht nur leckere Meeresfrüchte zu essen, sondern auch Wein so viel wir trinken wollten.
Den Morgen begannen wir alle mit letzten Einkäufen, natürlich durfte der leckere Rum nicht fehlen als Mitbringsel für die Lieben zu Hause.
Ein Abschieds-Frühstück mit leckeren dedos, eine Spezialität Cartagenas und Fruchtsäften. Dann hieß es die Sachen zu packen. Franco wurde mit vielen übrig gebliebenen Sachen beschenkt.
Schon wurden die Taxis gerufen, welche uns zum Flughafen brachten. Ein letzter Blick auf die Karibik, und die Reise in die Heimat begann….
Trotzdas wir alle traurig waren, wurde viel gelacht. Das Flugzeug brachte uns ,diesmal ohne Zwischenfälle nach Bogota.
Dort checkten wir für den Flug nach Europa ein und gingen noch ein "Scheide-Bierchen" trinken. Auch Miguel vom viventura-Partnerbüro in Kolumbien war am Flughafen um uns zu verabschieden.
Mit dem festen Versprechen uns bald wieder zu sehen und mit etwas Pipi in den Augen, trennte sich die Gruppe von ihrem Reiseleiter…
Auf baldiges Wiedersehen!!!!