Hier können Sie sehen, was unsere Reisenden auf ihrer Reise erlebt haben.
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Ankunft in Lima
Wohlbehalten ist unsere viYoung singles Gruppe heute in Lima angekommen. Das Abenteuer Südamerika kann beginnen!
Bereits am Flughafen erwartete Alejandra - unser Guide - die Truppe und konnte es kaum erwarten die Tour zu starten. Direkt vom Flughafen ging es zum Plaza de Armas, dem eigentlichen Zentrum Limas. Umgeben von den wichtigsten Gebäuden, bekamen wir einen ersten Eindruck der Stadt. Wir sahen den Palast, die Kathedrale und die vielen typischen Holzbalkone im kolonialen Stil…
Nach diesem genialen Start und ersten gegenseitigen Kennenlernen, liessen wir den Abend in der Disco ausklingen. Während die ersten schon bald in die Federn fielen, hielten es die richtigen Party-Freaks noch eine ganze Weile aus!
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Fiesta mit Pisco!
In Peru ist man vor Überraschungen nie sicher!
Gleich zu Beginn des ersten Reisetages entlang der peruanischen Küste, gab unser Bus seinen Geist auf. Zum Glück konnten wir sehr schnell einen Ersatzbus organisieren, der sogar wesentlich komfortabler war! Es war die Ironie des Schicksals und wir nahmen unser erstes Abenteuer mit viel Humor auf.
Entlang der Panamericana nach Süden ergaben sich immer wieder faszinierende und photogene Momente. An einem sehr schönen Platz machten wir unsere Picknickpause. Wir genossen die Landschaft, die weite Ferne des Pazifiks und selbstverständlich unser leckeres Pichnick! Leider war es nur zu kalt zum baden…
In Paracas angekommen stand uns ein weiterer unterhaltsamer Abend bevor. Mit dem obligatorischem Pisco Sour lernten wir die Spezialität des Landes kennen und so manch einer seine Grenzen…
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Das Meer und die Wüste
Die Nacht war für einige von uns wirklich kurz! Schon am frühen Morgen ging es zum Hafen von Paracas, denn die Ballestas Inseln warteten schon auf uns…
Im Hafen mussten wir noch ein bisschen warten, ehe es los ging. Das Meer war ziemlich unruhig und die Boote durften erst nach halbstündiger Verspätung starten. Schnell war dies vergessen, denn die brausende Fahrt, die Steinklippen der Inseln sowie die tausende Pinguine, Seelöwen, Pelikane und viele weitere Vogelarten zogen uns in ihren Bann. Ein Paradies für Tiere!
Im Anschluss fuhren wir in das Paracas Reservat, eine der trockensten Wüste der Welt. Hier besuchten wir die berühmte "Kathedrale" - eine Felsformation an der Küste.
Nach einem leckeren Mittagessen mit Meeresfrüchten, zogen wir weiter nach Ica. Kaum angekommen, folgte schon das nächste Highlight: Sandboarding in der Oase Huacachina! Die abenteuerlustigsten von uns gingen sogar bis auf die höchste Düne, um dann bei atemberaubenden Sonnenuntergang hinab zu düsen…
Den Abend liessen wir dann beim Grillen und unserem Lieblingsgetränk, dem Bananen-Milchschake, ausklingen.
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Die Nazcalinien
Heute liessen wir den Tag feucht-fröhlich angehen!
Nach einem kräftigen Frühstück in der Oase Huacachina, führen wir zu der Bodega El Catador, in der Nähe von Ica - dem Hauptanbaugebiet für peruanischen Wein und Pisco. Wir lernten so einiges über die peruanischen Art uns Weise Wein und den berühmten Pisco zu erstellen. Klar, dass die Weinprobe dabei nicht fehlen durfte!!
Die Gläser mit den Köstlichkeiten kamen und gingen und wenn es auch schwer war, ein Ende zu finden, muss die Reise doch weitergehen. Unser nächstes Ziel hiess Nazca…
Gleich bei Ankunft besuchten wir das Maria Reiche (berühmte Nazca Forscherin aus Dresden) Museum. Von dort ging es weiter zu dem Aussichtsturm und zum kleinen Flughafen von nazca. Es war wirklich beeindruckend die mystischen Linien von oben zu betrachten. Ob die Linien von Außerirdischen stammen oder doch von Pre-Inkakulturen blieb auch hier weiter ungelöst. Um den Tag abzurunden, besuchten wir noch das Planetarium. Beim Anblick des Mondes, der Sterne und dem Himmel von Nazca kam so manch einer ins träumen…
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Baden im Pazifik
Heute hiess es mal wieder sehr früh Aufstehen. Eine lange Strecke mit dem Bus lag vor uns!
Zuerst ging es aber noch zum "Cementerio de Chauchilla", einer Grabstätte in der Nähe von Nazca. Das interessante hier ist, dass die Mumien Jahrhunderte lang in der Wüste verstreut rumsassen. Heute ist der Bereich abgegrenzt und die Mumien überdacht. Ein wirklich sehenswerter Ort, wenn auch etwas gespenstisch. :-)
Nach unserer Mittagpause in Atico konnten wir uns kaum zurückhalten, zumindest einmal im Pazifik gebadet zu haben. Trotz frischem Wind und leichter Bewölkung sprangen einige von uns ins Wasser. Brrrr… war es kalt, aber dennoch eine super Erfrischung! Die Zeit verstrich mal wieder viel zu schnell.
Durch unseren Badespass verspätet, gelangten wir am späten Nachmittag zu der Majes-Schlucht, in der auch Corire - unser Übernachtungsort - liegt. Hier gibt es vor allem die riesigen Flussshrimps. So durften diese auch auf dieser Tour natürlich nicht fehlen. Wir hatten alle Mühe die riesigen Teller mit den frischen, erst am Nachmittag gefangenen Flussshrimps aufzuessen!
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Geburtstagsfest in den Anden
Herzlichen Glückwunsch zum Geburstag, Karin!!
Karin hatte mit Sicherheit diese Überraschung nicht erwartet, als Alejandra und Xenia zum Frühstück mit einer Geburstagstorte erschienen und war umso glüklicher!
Direkt nach dem Frühstück ging unsere Tour weiter. Wir besuchten die versteinerten Fussabdrücke der Dinosaurier, die erst diese Jahr entdeckt wurden und im Anschluss fuhren wir zu den 1200 Jahren Pytroglyphen von den Vorfahren der Inkas in Toro Muerto. Diese Felsenzeichnungen geben immer noch Rätsel auf.
Wir verliessen die Majes-Schlucht in Richtung Cabanaconde. Unterwegs bekamen wir von unseren Fahrern noch den Tipp, dass es hier einen hervorragenden Joguhrt aus frischer Milch und Früchten gibt. Keiner verliess diesen Ort, ohne mindestens ein Glas diesen leckeren Joguhrts gekauft zu haben!
Je höher die Route uns führte, desto wichtiger wurde der Cocatee. Einige spürten die dünne Luft schon recht bald. David, Daniela, Michael, Xenia und Alejandra waren die einzigen, denen am Abend noch genug Energie übrig blieb, um den hervorragenden Anisschnaps aus Arequipa zu probieren.
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Am Cruz del Condor
Heute kam Alejandra mit der tollen Idee bereits um 4:30 morgens aufzustehen, um den grossen Tourismusmassen zu entkommen und als erstes am "Cruz del Condor" zu stehen! Gut das es zu kalt war, so ging es erst um 7:30 mit den ersten Sonnenstrahlen los…
Wir konnten den Kondoren zusehen, wie sie in dem tiefblauen Himmel umherkreisten. Einige kamen uns sogar sehr nahe. Ein einmaliges Erlebnis!
Später stand eine kleine Mountaibiketour auf dem Programm. Nicht jeder von uns hatte die Kraft, in dieser Höhe auf ca. 3600 Metern mit dem Mountainbike zu fahren. So waren es nur 5, die diese Herausforderung annahmen, während der Rest der Gruppe einen ruhigen Mittag in Chivay verbrachte. Zur grossen Überraschung fand hier heute das Fest der "Virgen Maria" (heilige Jungfrau Maria) statt. Ein kulturelles Highlight das nicht besser hätte insziniert werden können!
Die Fahrt nach Arequipa verlief ruhig. Nach der Ankunft in Arequipa, konnten die Meisten es kaum erwarten in ihr Bett zu fallen. Für die Partyfreaks durfte allerdings ein Abend mit Andre und Xenia in deren Lieblingsdisco nicht fehlen!
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Sonne genießen und Auftanken
Arequipa hält was es verspricht, die Sonne begleitete uns den ganzen Tag!
Angefangen hat der Tag mit der Sozialtour, 10 TeilnehmerInnen entschlossen sich daran teilzunehmen. Einige hatten ordentlich was mitgebracht, um die Projekte zu unterstützen! Wir fuhren verschiedene Projektzentren an: Kindergärten, Schulen, ein medizinisches Versorgungszentrum und eine Großküche. Bei einem Kindergarrten landeten wir in einer Geburtstagsfeier, da war die Freude über die mitgebrachten Sachen natürlich sehr groß! Als Dank durften wir mit den Kinder tanzen und es gab viele Kinderlächeln, was will man mehr! Anschließend, in der von Senioren frequentierten Großküche, überbrachten wir reichlich Lebensmittel, die anzutreffenden Damen waren so dankbar, dass wir noch einmal eingeladen worden sind für ihre nächste Feier!
Zurück in der Innenstadt lernten wir das Santa Catalina Kloster kennen, und viele weitere schöne Ecken dieser herrlichen Stadt!
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Im Zentrum des Inkareichs
Heute ging es wiedermal sehr früh los! Wir nahmen den Flieger nach Cuzco, dem Zentrum des damaligen Inkareichs.
Unser erstes Ziel in Cuzco waren die gewaltigen Steinblöcke von Sacsayhuaman. Bis zu vier Meter hoch! Wie wurden diese so fugenlos aneinander gereiht? Fragen, zu denen auch wir keine Antwort finden konnten.
Auf dem Weg ins Zentrum von Cuzco, konnten wir nochmals die tolle Aussicht über die Stadt geniessen. Der Weg nach unten war angenehm und wir kamen auch an einigen Lamas vorbei. Oder waren es Alpacas? Woran erkennt man eigentlich den Unterschied? Der Weg führte uns direkt zu Haus mit dem Zwölfkantigen Stein. Natürlich haben wir dies überprüft, ehe wir das obligatorische Foto gemacht haben! Danach ging es weiter zur Kathedrale und dem Sonnentempel der Inka: Coricancha. Frank und David zog es noch zu den Ruinen von Quenko. Sven und Florian waren auch bald verschwunden und der Rest machte sich auf zum Markt, den wir nach längerem suchen dann auch schliesslich gefunden haben.
Am Abend trafen wir uns mit Gladys, unserem Guide für den Inkatrail. Hier konnten wir noch die letzten Fragen klären und liessen den Tag mit gutem Essen und traditioneller Musik ausklingen.
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Der Inkatrail und seine Götter
Früh am Morgen ging es los. Zuerst mit dem Bus nach Ollantaytambo im Heiligen Tal, vorbei an Urubamba, dem "Spinnenland" (uru = Spinne, bamba = Land). Daniela wollte am liebten nicht mehr aussteigen, als sie diese Erklärung hörte. :-)
Weiter fuhren wir mit dem Zug Richtung Machu Pichu und stiegen, bis auf Dirk, an Km 104 zum Inkatrail aus. Dirk zog es wegen seiner Erkältung in ein gemüdliches Hostal in Aguas Calientes. Der Rest machte sich auf den Weg…
Gladys erklärte uns das Coca-Ritual, indem man die Inkagötter besämpftigt und um Hilfe auf dem Weg, gutes Klima und körperliche Stärke bittet, um heil das Ziel erreichen zu können. Jeder startete mit seinem Tempo: Daniela und Melanie erst durch Erkältung geschwächt, wurden durch Coca, Wasser und etwas schwitzen zunehmend frischer; Christoph suchte ständig nach fotographierenden Japanern; Antje reichte der Weg alleine; Sven und Florian teilten sich den schweren Rucksack und David war mit seiner Zigarre eh unschlagbar.
In Winay Wayna erklärte uns Gladys noch die Geschichte der Inka und zeigte uns wie man die Wassersysteme bediente. Wir waren froh, nun am Zeltplatz zu sein. Das Ritual schien gewirken zu haben!
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In der verlorenen Stadt der Inkas
Noch in dunkler Nacht mussten wir unseren warmen Schlafsack verlassen! Was tut man nicht alles, um endlich mal ein wirkliches Highlight zu sehen!?
Den Sonnenaufgang erlebten wir am Sonnentor, dem "Inti Punku". Zu unseren Füssen lag Machu Picchu, die verlorene Stadt der Inka. Wir konnten es kaum erwarten, sie endlich zu betreten. Dennoch hielten wir ein paar Minuten inne, um diesen schönen Anblick noch etwas zu geniessen!
In der Ruinenstadt trafen wir auch wieder auf den genesenen Dirk und strateten die Sightseeing Tour. Am Schluss konnte Gladys sogar alle dazu bewegen, den Gipfel des Huayna Picchu zu besteigen. Wie so oft war Christoph der erste, der oben war. :-)
Zurück fuhren wir alle mit sehr vielen neuen und schönen Eindrücken. Dieser Ausflug wird uns noch lange in Erinnerung bleiben!
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Ein Tag in Cuzco
Na endlich, heute konnten wir einmal lange ausschlafen. Der Tag war frei!
Dirk und Florian gingen nach dem Inkatrail zum wohlverdienten Massieren. Daniela unternam einen Ausritt und ging am Abend zu einer rituellen Zeremonie, um sich zu reinigen. Die anderen der Gruppe gingen spazieren und besichtigten verschiedene Sehenswürdigkeiten in Cuzco. Es war ein herrlicher Tag, die Inkastadt kennen zu lernen.
Beim Abendessen schieden sich die Geister. Christoph, Antje und Julia wollten unbedingt "Cuy" (Meerschweinchen) essen, Maren sah nur zu. Den anderen, besonders Frank, lag das gar nicht so recht. Sie gingen lieber in das bekannte Local Namens "Mama Africa". Sie assen und tranken und es gab sogar "Happy hour" mit leckeren Cocktails! Nur Melanie tat sich mal wieder schwer das richtige zu finden…
Spätestens um null Uhr war für alle der Abend zu Ende, der nächste Tag wartete bereits…
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Zugfahrt übers Altiplano
Nach dem Frühstück sind wir sofort mit fünf Taxis zum Bahnhof gefahren, von wo wir und unser Gepäck nach Puno fuhren.
Die Reise dauerte stundenlang. David hat so einige Bier getrunken und die ganze Fahrt "Chiquitita" und "Fernando" gesungen, während die anderen Skat gespielt und viel Wein getrunken haben. Später ist David mit Torsten in der Lokomotive mitgefahren. Daniela und Alejandra haben davon nichts mitbekommen und schliefen die ganze Zeit. Aufeinmal waren wir dann in Juliaca und mussten aussteigen. Alejandra hat versucht unseren Bus zu erreichen, denn eigentlich hätten wir in Puno aussteigen sollen, aber der Bus stand in Juliaca. Da auf unserem Gepäck jedoch Puno stand, gab es ein kleines Durcheinander. Gut das dann alles in Ordnung ging. Wir fuhren dann noch zwei Stunden bis nach Llachon.
In Llachon wurden wir auf unsere verschiedenen Gastfamilien aufgeteilt. Die meisten kamen zu Valentin in Zone 1 (Daniela, Melanie, Michi und Karin, Maren, Karin, Sven, Flo, Torsten, Dirk und Alejandra). Der Rest mit Juan in Zone 2 (Frank, David, Christoph Julia, Antje und Coco). Wir bekamen leckeres Abendessen und staunten über unsere einfachen Herbergen!
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Mutprobe am Titicacasee
Nach einer sehr, sehr frischen Morgenwäsche wanderten wir auf den Gipfel der Halbinsel (4200 Meter). Die Luft war dünn und es war recht anstrengend. Aber alle haben es geschafft!
Unterwegs waren wir alle von der Schönheit der Natur fasziniert. Auch konnten wir eine einheimische Hochzeit sehen! Wir bekamen Hunger und nach vielen Fotos auf dem Gipfel, machten wir uns auf den Weg zum Mittagessen bei Vallentin. Das Essen war lecker, wenn auch nicht all zuviel.
Nach unserer Mittagspause wurde es dann Ernst, denn ein sehr, sehr, sehr kaltes Bad im Titicacasee erwartete uns. Zuerst wagten die Jungs den ersten Schritt und nach einigem Zögern waren Sven, Frank, Christoph, David, Michi, Coco und zum Schluss auch Thorsten (fünf Minuten, Record!!!) im Wasser. Anschliessend kamen die Mädels (Maren, die beiden Karins und Melanie) an die Reihe. Es war eine wirkliche Mutprobe!
Nach dem Bad warteten wir noch auf das Boot, das unsere Spenden (Stühle und Tische) für die örtliche Schule bringen sollte. Wir übergaben unsere Spenden und feierten anschliessend am Ufer mit einem Lagerfeuer den gelungenen Tag.
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Geburtstagsparty auf dem Titicacasee
Wieder einmal bekamen wir auf dieser Tour die Gelegenheit einen Geburtstag zu feiern. Heute war Michael der Glückliche! Vor der Abfahrt gab es für ihn ein kleines Ständchen.
Am Abend zuvor hatten die Leute aus Zone 2 viele Pfannkuchen bestellt (fast 30 Stück). Dazu kamen noch zwei Esel für das Gepäck, da der Weg zum Boot, welches uns zu den Uros im Titicacasee bringen sollte, recht lang war. Bei den Uros angekommen, wurden wir auf einem Schilfboot an einigen Urosinseln vorbei gerudert. Zwar hat der Tourismus das Leben der Inselbewohner etwas verändert, doch war es ein interessanter Ausflug.
Anschliessend ging es nach Puno, wo unser Bus nach Bolivien schon auf uns wartete. Unterwegs besichtigten wir noch einen alten Inkatempel und fuhren zur Grenze nach Bolivien. Nach dem üblichen Papierkram, verliessen wir Peru und fuhren über den Ort Copacabana nach La Paz.
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Im Reich der Tiwanaku
Heute konnten wir ausschlafen und gemütlichen frühstücken. Es lag ein ruhiger Tag vor uns!
Viele nutzten den freien Tag zur Stadtbesichtigung. Frank, David, Christoph, Torsten, Julia und Antje besuchten statt dessen die Tempelruinen von Tiwanaku. Wie so oft, hinterliessen die Ruinen viele ungeklärte Fragen.
Karin und Maren organisierten unser Abendessen in einem kleinen Lokal. Die meisten gingen heute früh ins Bett, da am nächsten Tag eine aufregende Mountainbike Tour anstand. David "der Steher" und Daniela versuchten mehr oder weniger erfolgreich eine Disco zu finden. In einem Club angekommen wurde David von einem leicht angetrunckenen Bolivianer zum Tanz aufgefordert. Ein Erlebnis, dass er sicherlich nicht so schnell vergessen wird. :-)
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Downhill nach Coroico
Pünktlich um 7:45 standen wir am vereinbarten Treffpunkt und warteten auf unsere Mountainbike Guides. Leider konnten nur 11 von uns mitfahren. Thorsten, Maren, Daniela und David blieben zurück in La Paz.
Uns war allen bewusst, dass dieses Abenteuer gefährlich und erlebnisreich sein würde. Wir hatten alles nötige dabei, was unsere Guides von Gravity uns baten mitzunehmen. Wir waren also bereit, diesen wunderbaren Tag zu beginnen!
Wir mussten nur den Anweisungen der Guides folgen und uns, angetrieben durch die Schwerkraft, auf der gefährlichsten Strasse der Welt ins Tal hinab begeben. Die Aussichten waren einfach nur genial, der Spass riesig! Allerdings wäre es nicht die gefährlichste Strasse, ohne einige Abenteuer zu erleben: Dirks Rückbremse ging kaputt und Florian und Sven verletzten sich… wir haben es aber alle überlebt! Wir erreichten unser Ziel am späten Nachmittag, unsere Kleidung und Gesichter total dreckig. Es war absolut genial!
Unserer Hotel erreichten wir am Abend. Die anderen zeigten uns Ihre Einkäufe und David erzählte uns von seinem Besuch bei den Kindern, die als Schuhputzer arbeiten. Dort lernte er auch Pater Lutz kennen, der ihm die Aufgaben erklärte und einen Schuhputzkarton schenkte. Der Abend ging in geselliger Runde zu Ende…
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Auf der Hochebene Boliviens
Früh am Morgen musste Alejandra zur Einwanderungsbehörde, da wir nicht wussten was es mit dem Stempel auf sich hatte, den sie an einer Kontrolle bekam. Der Rest fuhr später mit 4 Taxis zum Busbahnhof, wo Alejandra schon mit den Tickets auf uns wartete. Gut, dass alles geklärt war!
Unterwegs nach Oruro genossen wir leckeren traditionellen Chicharron und schauten den Film “Planet der Affen“ auf spanisch an… leider verstand aber nur Alejandra etwas. In Oruro war das Mittagessen hervorragend, besonders die grossen Portionen waren genau das richtige für uns! Allerdings mussten wir nach dem Essen schnell weiter zum Bahnhof, um den Zug nach Uyuni zu erwischen. Ein heftiger Regenguss überraschte uns dann auch noch kurz vor Abfahrt!
Auf der Zugfahrt spielten wir Karten und sahen uns zwei Filme an (diesmal in Englisch), um die Zeit zu vertreiben. Hektisch wurde es erst in Uyuni, wo wir uns beeilten vor Abfahrt des Zuges unser Gepäck runter zu bekommen. Auf dem Weg zum Hotel merkten wir erst, dass uns nun ein paar wirklich kalte Tage in Bolivien erwarten würden.
Am späten Abend entschlossen sich noch einige in eine Bar zu gehen, um mit Cocktails den Körper zu erwärmen. Tequila und andere Spirituosen reichten da schon aus, Daniela und Christoph zu einem Lied von Maná tanzen zu lassen!
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Salz soweit das Auge reicht
Heute konnten wir endlich mal wieder etwas länger ausschlafen! Erst um 11 Uhr kamen die drei Jeeps, mit denen wir von hier aus unsere Reise durch die Salzwüste fortsetzten.
Wir luden unser Gepäck auf die Dächer der Fahrzeuge und machten uns auf den Weg. Unser erster Stopp war eine alte, rustikale Fabrik, in der das Salz bearbeitet und verpackt wird. So viel Salz auf einem Fleck… Weiter ging es zum bekannten Salzhotel. Ein Hotel, dass komplett aus Salz erbaut wurde. Der Besuch war sehr begeisternd!
Der Weg führte uns weiter zu der Isla del Pescado. Während wir die umliegenden Hügel erklommen, versuchte Daniela ein Nacktfoto zu machen (angeblich ein Brauch der israelischen Touristen). Nur schade dass wir nichts davon gesehen haben!
Der Sonnenuntergang in der Salzwüste war unbeschreiblich! Einen Moment lang verloren wir Dirk, Florian und Sven, fanden sie jedoch glücklicherweise im Camp wieder, wo wir uns alle gemeinsam in einem Zimmer einquartierten. 17 in einem Zimmer…. dies war der Preis den wir zahlen mussten, um hier übernachten zu können. Es ist ein unbeschreibliches und abenteuerliches Erlebnis. Gut dass wir uns bereits an das Schnarchen von David gewöhnt hatten!
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Rallye durch faszinierende Landschaften
Früh morgens um 5 Uhr klingelte der Wecker. Obwohl keiner von uns wirklich aufstehen wollte, wollte auch keiner den Sonnenaufgang in der Salzwüste verpassen.
Unsere Jeeps brachten uns zunächst zu dem “Valle de las Rocas“, dem Tal der Steine. Auch besuchten wir die verlorene Stadt. Immer wieder hielten wir, dennoch fuhren wir heute eine längere Strecke als gestern und die Jeeps hüpften über die Steine. Einer der Fahrer wollte grundsätzlich der erste sein, egal welche Stösse wir aushalten mussten oder wieviel Staub er aufwirbelte. Die Fahrt war somit ein eigenes Erlebnis!
Am Nachmittag erreichten wir die “Laguna Colorada“ (gefärbte Lagune), dessen Wasser doch tatsächlich rot war! Wir hielten für ein paar Schnappschüsse, doch der kalte Wind trieb uns schnell zurück ins Auto. Christoph legte noch einen kleinen Strip hin, um sich dann mehrere Kleidungsschichten überzuwerfen. Leider konnten nicht alle Mädels diese Show geniessen. Er und David machten sich noch auf zu einem kleinen Berg in der Nähe. Der Rest der Gruppe ging direkt ins Bett und wartete auf das Abendessen. Es war wirklich sehr kalt!
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Willkommen in Chile
Dieser Tag war der bisher Kälteste von allen!
Schon um 5 Uhr brachen wir auf, um vor den anderen Touristen an den Geysiren zu sein. Es war so kalt, dass selbst bei den heissen Thermalquellen sich niemand zum Baden ausziehen wollte. Nicht einmal die Guides, die sich die Füsse mit dem kleinen Kocher wärmten!
Nach dem Frühstück mit warmen Tee, Kaffee, Rühreiern und der eisigen Kälte der bolivianischen Hochebene auf 4000 m, ging es weiter zu der Grünen und Weissen Lagune. Beide waren sehr schön, doch hatten wir nun langsam genug von der Kälte. Wir konnten es kaum erwarten den Bus nach San Pedro de Atacama zu besteigen und die Höhen zu verlassen.
An der Grenze durchschnüffelte ein Hund unser Gepäck und Bus, hatte allerdings eher die Freude am Schweiss der Füsse! Daniela hatte sogar noch einen Freund gewonnen! Ein Zöllner, der ihr erlaubte, ihre heiligen Souvenirs nach Chile einzuführen.
Im Hotel angekommen, war die heisse Dusche mit das Schönste, was man sich vorstellen kann! Wir machten uns alle frisch und trafen uns zu unserem Abschiedsessen in einem Restaurant in der Stadt. Es gab viel zu essen, Wein, Tequila, Brandy, etc. Maren, unser Klassensprecher, sprach noch einige wirklich bewegende Worte und die südamerikanischen Rhythmen des Juan Luis Guerra mit seinen super Merengue zwangen uns auf die Beine. Wir tanzten alle, ob paarweise, in der Gruppe… es war ein geniales Fest! Leider wurde derStrom um 1 Uhr in der Nacht abgestellt. Ansonsten hätten wir wohl bis in die Morgenstunden weitergetanzt!
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Der Abschied
Heute war wohl der traurigste Tag von allen, da unsere Reise zu Ende ging.
Auf dem Weg zum Flughafen war jeder in seinen Gedanken versunken. Was hatten wir alles erlebt? Wir sahen die Weiten des Pazifik, fuhren durch Wüsten, tiefe Täler und über hohe Andenpässe. Wir bekamen einen Einblick in die verschiedenen Kulturen und Lebensformen der Nachfahren der Inka. Aber das wichtigste, am Ende unseres Abenteuers hatten wir viele neue Freunde gewonnen!
Unglaublich wie schnell die Reise nun zu Ende gegangen ist. Wir beeilten uns, den Flieger zu erwischen, dessen Abflugszeit um eine halbe Stunde vorverlegt wurde. Nahmen noch gegenseitig Abschied, besonders von den netten viventura Guides, die wir in unser Herz geschlossen hatten. Die Reise war einfach nur genial! Danke viventura!