Hier können Sie sehen, was unsere Reisenden auf ihrer Reise erlebt haben.
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Die Reise startet
Es war 15 Uhr, als die LanChile Maschine mit den viActive Teilnehmern in Lima ankam. Ursula und Andre - die beiden begleitenden Guides - empfingen die Gruppe.
Wir verloren nicht viel Zeit und fuhren gleich ins Zentrum von Lima. Die ersten Fotos galten aber nicht den schönen Plätzen, sondern einem Geldwechsler, der sich 13 "Crazy Germans" gegenübersah, die alle nur peruanische Soles kaufen wollten. Das ganze lief dann aber schnell über die Bühne, so dass wir den Plaza de Armas und die San Francisco Kirche besuchen konnten. Nach dem Besuch der bekannten Katakomben ging es nun Richtung Chorillos, zu unserer ersten Übernachtungsstätte, nur gut, dass wir Jose – den lokalen Taxifahrer - dabei hatten, der uns so schnell wie möglich an unser Ziel führte.
Kaum angekommen ging es auch in das anliegende Restaurant, wo wir das peruanische Essen überhaupt "Pollo" verspeisten. Ein obligatorischer Pisco Sour durfte zum Willkommen natürlich auch nicht fehlen. Einige kamen dabei auf den Geschmack und weitere folgten. Der Grossteil der Truppe war nun so erledigt und fiel ins Bett, einige Unermüdliche zog es aber weiter nach Barranco um das peruanische Nachtleben kennen zulernen.
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Von Lima in den Süden
Ausschlafen war heute eingeplant, aber nur die Wenigsten machten davon Gebrauch.
Nach einem gemütlichen Frühstück und einem Strandspaziergang konnten wir Lima verlassen. Die Stadt hatte sich auch von ihrer schlechtesten Seite gezeigt, Nebel, Nieselregen und die feuchte Kälte waren nicht gerade einladend. Erst 200km südlich der Stadt löste sich der Nebel auf, die ersten Sonnenstrahlen brachten dann auch gleich ein Lächeln auf die Lippen, so hatten sich das alle vorgestellt: Sonne! Vorher hatten wir unser Picknick noch in Punta Negra, direkt am Meer breiteten wir unsere Decken aus.
Am Nachmittag kamen wir dann in Pisco an, Peter und Joel - zwei viventura Freunde aus Pisco - wurden schnell in die Herzen geschlossen. Sie erklärten uns, was uns am nächsten Tag erwarten würde…
Nach unserem Abendessen, einige fanden ihre Seezunge gar nicht gut - da zu klein, das werden wir uns merken! - fuhren wir in unser kleines Hostal direkt am Fischerhafen von Paracas. Morgen heißt es dann zum ersten Mal früh raus, wenn Andre seine Weckrunde dreht. Daran wird man sich nun gewöhnen müssen :-)
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Von Seelöwen und Sandboards
Der heutige Tag war voll gestopft mit Reiseerlebnissen, da hieß es zum ersten Mal früh aufstehen :-)
Um 8 Uhr saßen wir dann im Boot Richtung Ballestas Inseln. Auf dem Hinweg fuhren wir vorbei am "Candelabro", einer riesigen "Kerzenständer" ähnlicher Zeichnung im Sandstein. Kurze Zeit später erreichten wir dann endlich die Inseln, wir hatten Glück und sahen sogar Delphine! Daneben konnten wir viele Vögel, sowie Pinguine und zahlreiche Seelöwen entdecken.
Im Anschluss fuhren wir gleich weiter in den Paracas Nationalpark. Hier besuchten wir eine ausgewaschene Höhle, die wegen ihrer Form den Namen "Kathedrale" bekam. Mittlerweile hatte sich auch die Sonne durchgesetzt, so hatten wir beim Panoramablick das perfekte Fotomotiv.
Zum Mittagessen gab es frischen Fisch, danach ging es weiter nach Ica zur Oasis Huacachina. Wir verloren keine Zeit, schnappten uns direkt die Sandboards und nahmen den kurzen aber anstrengenden Weg zur Dünenspitze auf. Rechtzeitig zum Sonnenuntergang kamen wir oben an. Mit dem Sandboarding klappte es auch von Versuch zu Versuch besser. Zum Abschluss des Abends gönnten wir uns an der gemütlichen Bar des Hostals einige Pisco Sour!
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Zu den Nazcalinien
Es ging heute mal wieder früh los. Nach dem Frühstück im Garten des Hostals, machten wir uns auf den Weg.
Unser erster Stopp: Eine Brennerei. Hier lernten wir, wie Pisco hergestellt wird. Natürlich durften wir auch einiges kosten, leicht beschwipst ging die Fahrt dann weiter Richtung Nazca. Hier besuchten wir zuerst das Maria Reiche Museum - der gebürtigen Dresdnerin ist es zu verdanken, dass wir heute so viel über die Linien wissen. Dennoch ist ungeklärt, warum und wie sie hergestellt worden sind. Von einem Aussichtsturm hatten wir einen guten ersten Blick auf die Linien. Kurz später saßen wir bereits in einem kleinen 4-Sitzer Flugzeug und schauten uns die Linien aus der Luft an.
Ulrike, Susann, Hans und Andre waren dann aber immer noch nicht ausgepowert und fuhren noch zu den Wasserkanälen der Nazca Kultur, die heute immer noch benutzt werden. Früh ging es dann erschöpft ins Bett!
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Wir verlassen den Pazifik
Der letzte Tag an der Küste stand an und unser erster langer Bustag. Am Morgen nahmen wir jedoch erstmal die Gelegenheit wahr, einen Nazca Friedhof zu besuchen. Da es hier nie regnet, haben sich die Skelette, sowie Töpfer- und Webearbeiten gut erhalten. Leider haben Grabräuber nur das Unbrauchbare zurück gelassen, also einfache Stoffe und Scherben.
Nach dem interessanten Besuch ging es weiter auf der Panamericana. Die Wüste reicht hier direkt bis zum Meer. In Atico hatten wir in einem kleinem Restaurant Mittagessen - alles andere als touristisch, bekammen wir neben peruanischen Bauarbeitern unser Menu und es hat sogar geschmeckt!
Zwei Stunden später verliessen wir dann den Pazifik, am Abend kamen wir dann in Corire im Majestal an. Wir verloren nicht viel Zeit und zogen direkt ins Restarant. Hier erwarteten uns die für das Majestal so bekannten Flussschrimps. Wir hatten Mühe die grossen Teller zu beenden. "Camarones al Ajo" war das beliebteste Gericht, der Knoblauch sollte uns noch eine Weile begleiten :-)
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Von der Küste in den Schneesturm
Heute sollte der vorerst aufregenste Tag werden! Nachdem die Packlistenempfehlung von Andre "Bitte kurze Hosen einpacken" bisher für die Katz war, konnten wir sie am Morgen mal endlich verwenden. Wir besuchten eine Wüste mit zahlreichen (ca. 400 Pytroglyphen). Vorher zeigte uns unser lokaler Guide Manuel allerdings noch frisch entdeckte Dinosaurier-Abdrücke.
Nach vier Tagen Küste ging es nun endlich in die Anden, schnell stiegen wir Meter für Meter an, und spätestens beim Picknick spürten wir die Höhe. Als wir ausstiegen schneite es doch tatsächlich, geplant war Sonnenschein. Zum Glück kam die Sonne - als wenn wir es gewusst hätten - doch noch raus, so dass es einigermassen erträglich war während des Picknickes. Wir fuhren weiter und immer höher … und es schneite und schneite … Die beiden Guides Ursula und Andre konnten ihren Augen kaum trauen, hier Schnee?!
Am Nachmittag kamen wir durch Huambo und legten hier einen "Cocatee-Stopp" ein, denn die Höhe war nun schon deutlich zu spüren. Wir wurden von zahleichen Kindern empfangen, die am Anfang noch schüchtern waren, sich dann aufwärmten und wir uns mit ihnen unterhalten konnten.
Zum Glück hatten wir gute Fahrer dabei, so kamen wir zwei Stunden später sicher in unserem Hostal in Cabanaconde an. Zum Abendessen gab es Alpacafleisch, wir waren also tatsächlich in den Anden angelangt!
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Der Tag der Erlebnisse!
Der heutige Tag war bereits vollgeplant, aber was sich dann entwickelte, konnte keiner erahnen. Als wir am Morgen aus den Fenster schauten waren alle umliegenden Berge weiss bedeckt, fast bis nach Cabanaconde hatte es geschneit. Das konnten selbst die Hotelmitarbeiter kaum glauben. Die erhoffte warme Dusche musste leider auch ausfallen, denn das Wasser wird hier mit Solarenergie erhitzt, ja normalerweise scheint hier die Sonne! Wir einigten uns auf die geplante Mountainbike-Tour zu verzichten, denn im Schneetreiben wollte nun wirklich niemand fahren. In Tapay hatten wir einen ersten Ausblick in das Colcatal, die weissen Hügel hatten selbst die Guides noch nie gesehen. Nicht viel später kamen wir am Cruz del Condor an, zurück auf dem Gringotrail (Touripfad) nachdem wir die beiden vorherigen Tage im touristischen Niemandsland verbracht hatten. Mit vielen anderen warteten wir nun auf die Kondors - vergeblich - auch sie wollten in diesem schmuddeligen Wetter nicht fliegen. Nur die faszinierende, weissgepuderte Landschaft machte unseren Fotokameras reichlich Arbeit. Über Maca und Yanque ging es dann weiter nach Chivay, hier konnten wir ein herrliches Bad in den Thermalbädern geniessen, genau das hatten wir auch gebraucht!
Nach dem Mittagessen in Chivay verliessen wir - früher als üblich - den Ort, um nicht zu spät in Arequipa anzukommen. Wir stiegen und stiegen an und die Sonne über Chivay verabschiedete sich bald hinter den Bergen. Von oben hatten wir noch einmal einen herrlichen Ausblich auf Chivay mit den zahlreichen schneebedeckten Bergen. Am höchsten Punkt der Strecke, ca. 5000 Meter, war die Strasse komplett mit Schnee bedeckt. Es gab einen Stau und wir blieben zum ersten mal stecken. Nach zwei weiteren Zwangsstopps glaubten wir uns schon in Arequipa zu haben. Doch dann sackte der Bus in den Strassenrand ein, das endgültige Aus! Jetzt war schnelle Hilfe gefragt. Für die Teilnehmerinnen wurde zum Glück recht bald ein Transport gefunden, der Rest fror im Bus. Glück im Unglück hatten wir, da in 300 Meter Entfernung eine schnuckelige Hütte stand, in der sonst einsamen Steppe. Nach zahlreichen heissen Tees und einer heissen Suppe waren wir dann wieder einigermassen warm. Der Besitzer zeigte uns auch seine Haustiere, ein Llama und ein Alpaca, so dass noch zahlreiche Schnappschüsse gemacht werden konnten. Gegen 1 Uhr nachts traf dann das von viventura organisierte Ersatzfahrzeug mit Anne, einer Mitarbeiterin aus dem Büro in Arequipa, ein. Sie war unsere Retterin. So konnten wir dann gegen 3 Uhr 30 in Arequipa ankommen! Was für ein Tag!!!
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Die weisse Stadt
Heute morgen hatten ursprünglich alle TeilnehmerInnen geplant, an unserer Sozialtour teilzunehmen, aber nur die Damen waren fit genug um mitzumachen. Dem Rest steckte noch die anstrengende Vornacht in den Knochen.
Mit Anne vom Büro in Arequipa ging es schliesslich mit 8 TeilnehmerInnen auf die Tour. Besucht wurden die verschiedenen - von viventura unterstützten - sozialen Projekte in Arequipa: Medizinische Einrichtung, Wasserversorgung der Vororte mit Tanks, Kindergärten und unser aktuellstes Projekt, die Schule in Villa Cerious. Den Kindern konnten mit den eigesammelten Geldern neue Unterrichtsmaterialien und Bleistifte besorgt werden. Ein Kinderlächeln war der Dank :-)
Am Nachmittag ging es mit unserem lokalen Guide Fernando auf City Tour. Er zeigte sich begeistert von seiner Heimatstadt und erzählte uns detailliert über Aktuelles und Vergangenes aus Arequipa. Ein Besuch des Klosters Santa Catalina durfte natürlich auch nicht fehlen. Hier verriet uns unsere neue Reisebegleitung Xenia alles über das Kloster.
Arequipa zeigte sich von seiner schönsten Seite, das Leiden des Vortages wurde mit tiefbeschneiten umliegenden Vulkanen belohnt, wie es seit Jahren in Arequipa nicht mehr zu sehen war.
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Die Inkahauptstadt Cuzco
Mit dem Flugzeug ging es heute weiter nach Cuzco. Hier konnten wir uns in dem netten Hotel erst einmal ausruhen, am Nachmittag machten wir uns an, die Stadt kennezulernen.
Unser lokaler Guide versetzte uns aber knallhart, so dass Andre viel Stress hatte, auf die schnelle eine Alternative zu finden. So ging es dann eine Stunde später los, Vida erklärte uns den einzigartigen Sonnentempel, dem heiligsten Platz der Inkas und was die Spanier daraus gemacht haben.
Im Anschluss fuhren wir mit ein paar Taxis zu Sacsayhuamán. "Normalerweise" sollten wir uns auf dem einzigen Parkplatz treffen, dummerweise gab es zwei, aber irgendwie haben wir uns dann dennoch gefunden. Die Sonne stand genau richtig, so dass wir erst zu den Kameras griffen ohne unserer Cuzco Reiseleiterin die Chance zu geben, irgend etwas erklären zu können. Waren die Fotos geschossen, konnten wir uns ihren Erklärungen widmen. Danach waren wir fix und fertig und nicht mehr aufnahmebereit, das waren ne Menge Eindrücke heute! Selbst unser Guide André schaffte es nicht in die Salsathek, das will schon was heissen :-)
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Freier Tag in Cuzco
Der heutige Tag stand zur freien Verfügung. Einige zog es in das heilige Tal der Inkas: Urubamba. Hier konnte man den berühmten Wochenmarkt von Pisac kennenlernen.
Viele zog es zurück nach Sacsayhuamán, von hier unternahmen sie eine Pferdetour zu anderen Tempel der Inkas….
Am Abend trafen wir uns dann zum Briefing für die am nächsten Tag stattfindendenen Machu Picchu Tour. Unser Guide Davis erklärte uns was uns erwarten würde und was wir mitbringen sollten. Beim Thema kurzen Hosen brach Gelächter aus, denn da hatte André bereits an der Küste zu viel versprochen. Vielleicht sollte es morgen tatsächlich wieder normale Temperaturen erreichen?! Aber was ist schon normal bei dieser viActive…
Zum Abendessen versuchten wir dann Cuy! Meerschweinchen hat sich in Deutschland noch nicht als Lebensmittel durchgesetzt, dabei wird es auch bleiben denken wir. Aber es mal probiert zu haben, war allemal interessant!
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Machu Picchu - Wir kommen!!!
Das haben wir uns verdient! Heute kam endlich die Sonne raus, nach einer noch kalten Zugfahrt bis zum km 104, wo wir den Zug verließen um uns auf den Inkatrail zu machen, war es noch recht kalt. Doch dann sollten diejenigen von uns belohnt werden, die kurze Hosen trugen. Es wurde wärmer und wärmer… Nach den vorherigen Tagen im Schnee hatten wir uns das wahrlich verdient.
Jeder bestimmte sein eigenes Tempo beim Weg Richtung Übernachtungsstätte. Nach drei Stunden legten wir einen Stopp bei einem Wasserfall ein. Unser Koch wartete bereits auf uns und hatte Kartoffelpüree und Frikadellen vorbereitet. Nach dem Mittagessen ging es weiter zu den Ruinen von Wiñay Wayna. Zahlreiche Treppen mussten bezwungen werden, und alle waren glücklich das Ziel erreicht zu haben. Unser Guide David erklärte uns die Funktion dieser Inkastätte, beziehungsweise deren Theorien. Nun war es nicht mehr weit bis zur Hütte. Hier waren wir in Schlafbunkern untergebracht. Die Drei-Stock-Betten waren so manches Foto wert.
Nach dem Abendessen ging es früh ins Bett, denn morgen sollte der Wecker zu Rekordzeit klingeln…
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The last City of the Inkas…
Für viele das Highlight der Reise: Der Besuch von Machu Picchu stand heute an. Doch erst mal hiess es, sich früh aus dem Bett zu quälen, denn um vier Uhr klingelte bereits der Wecker :-)
Wir verliessen früh das Hostal und kamen dementsprechend auch nach einer guten Stunde als Erste am Sonnentor - Puerta del Sol - an. Hier hatten wir einen herrlichen Ausblick auf den zu unseren Füssen liegenden Machu Picchu. Unsere mitgebrachten Lunchpakete wurden bereits jetzt verzehrt. Solange die Sonne noch nicht richtig hervor gekrochen kam, war es noch recht kalt. Nach und nach näherten sich die Sonnenstrahlen den Ruinen, doch kurz vor dem Erreichen schob sich eine Wolke davor :-( brrrr… was für ein Pech!
Wir machten uns auf den Weg nach unten. Immer wieder setzte sich die Sonnen dennoch durch, es wurde angenehm warm. Nach einem Snack begann unsere Tour mit David. Zwei Stunden scheuchte er uns über das Gebiet, erklärte uns die Theorien, bzw. die Theorien, die es zur Erklärung gibt, denn viele Fragen bleiben weiterhin offen! Recht erschöpft fielen wir im Anschluss in den Rasen. Einige hatten danach aber immer noch nicht genug: Petra, Bernd und Xenia zog es auf den Huayna Picchu und genossen von hier eine herrliche Aussicht auf die verlorene Stadt der Inkas.
Die Zeit ging schnell vorbei, am Nachmittag fuhren wir dann hinab nach Aguas Calientes, einige schafften den Zug erst in letzter Sekunde, aber schliesslich hat doch alles geklappt. In Cuzco angekommen, wurden die Guides vom anstehendem Streik in Cuzco am nächsten Tag informiert, das Gerücht hatte sich bestätigt. Aber das Glück blieb uns treu, die Bahn fährt morgen trotzdem, hoffen wir es zumindest, dann geht es nämlich weiter zum Titicacasee…
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Mit der Andenbahn zum Titicacasee
In den frühen Morgenstunden verliessen wir Cuzco. Mit PeruRail ging es entlang des Andenplateaus Richtung Titicacasee.
Eigentlich sollte dies alles eine ruhige Angelegenheit werden, doch wieder einmal kam alles anders. Das Gepäck von Heidi wurde in Llachón nicht ausgeliefert :-( Kurzerhand sind wir dem Zug einfach hinterher und konnten das Gepäck in Puno ergattern.
Nach einem Abendessen in Puno fuhren wir nach Llachón auf der Halbinsel Capachica. Hier waren wir alle in verschiedenen Häusern untergebracht, jedem sein kleiner Bauernhof. Es war sehr kalt, so dass wir uns direkt in unsere Decken und Schlafsäcke vermümmelten.
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Von glücklichen Schulkindern
Ausspannen und den Tag geniessen war heute angesagt! Denn wir hatten bestes Wetter und ein herrliches Titicacasee-Panorama.
Am Vormittag machten sich die meisten auf zu einer Wanderung auf den Cerrus, einem kleinem Gipfel, von dem man eine herrliche Aussicht auf die umliegendem Inseln Taquile und Amantaní geniessen kann.
Auf dem Weg dorthin passierten wir aber erst einmal eine Grundschule. Alle TeilnehmerInnen sind dem Aufruf gefolgt und haben reichlich Sachspenden mitgenommen. So konnten wir einen vollen Tisch mit neuen Kugelschreibern, Bleistiften, T-Shirts, einen Fussball mitsamt Manschaftstrikots, Hefte und vieles mehr überreichen. Als Dank war die ganze Schule gekommen und uns wurde sogar ein Lied gesungen.
Weiter ging die Wanderung, erstaunlich viele Fotostopps wurden eingelegt - wahrscheinlich um in der Höhe für willkommene Pausen zu sorgen.
Auf dem Rückweg passierten wir eine weitere Schule. Hier hatte viventura von dem einbehaltenen Betrag von 25 EUR pro Teilnehmer, für 200 USD Schulbücher besorgt. Die Schüler waren sehr dankbar und überreichten uns Blumenketten. Wir waren gerührt, damit hatten wir wirklich nicht gerechnet!
Zum Mittagessen gab es dann eine typische Quinua-Suppe. Alle Zutaten stammen direkt von der Insel, den die Bewohner sind grösstenteils Selbstversorger.
Den Rest des Tages verbrachte jeder auf seine Weise, manche beobachteten die Lebensweise der Einheimischen, andere spazierten am Strand…
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Willkommen in Bolivien
Nach zwei Wochen in Peru, betraten wir heute ein neues Land, zuvor gab es jedoch auf der peruanischen Seite noch einige Highlights!
Früh morgens verliessen wir Llachón, mit einem Boot fuhren wir Richtung Puno. Unterwegs besuchten wir die schwimmenden Inseln der Uros, und sie schwimmen tatsächlich. Sie sind nämlich umgezogen, nun haben sich viele Inseln zusammen versammelt. Von einer ursprünglichen Lebenswiese kann nicht mehr die Rede sein, zumindest konnten wir die Inseln, die Boote und deren Bauweise betrachten. Unser lokaler Guide Ruben erzählte uns über die Geschichte der Uros.
Weiter ging es nach Puno, hier wartete bereits der Bus auf uns, mit ihm fuhren wir entlang des Ufers Richtung Puno. Wir hatten mal wieder Riesenglück, denn nicht nur ein tiefblauer Himmel begleitete uns, sondern wir hatten eine absolut geniale Fernsicht! Auch die Berge der Cordillera Real auf der bolivianischen Seite waren alle schneebedeckt, was für ein Panorama!
Kurz vor der Grenze legten wir einen Stopp ein, hier machten wir Picknick und genossen die Sonne!
An der Grenze holten wir uns unsere Ausreisestempel ab, auf der anderen Seite das gleiche Spiel mit dem Einreisestempel, dann konnte die Reise weitergehen! Wir schnappten uns zwei Combis (Minibusse), mit denen ging es nach La Paz. Unterwegs wurde uns noch ein genialer Sonnenuntergang beschert, heute hat einfach alles gestimmt :-)
Angekommen in La Paz waren wir recht erledigt, nach dem Abendessen gingen wir daher auch schon recht bald Schlafen!
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La Paz - eine beeindruckende Stadt
Heute hatten wir einen komplett freien Tag. Jeder richtete ihn nach seinem eigenem Tempo ein. Sehr beliebt war vor allem Shopping!
Ein kleiner Kreis besuchte auch das Sozialprojekt in La Paz. Pater Lutz zeigte uns dabei sein Projekt, und erklärte wie er den Strassenkindern von "El Alto" hilft. Mit unserer Geldspende in Höhe von 50 USD wird er in den nächsten Tagen Kinderschuhe einkaufen gehen.
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Die gefährlichste Strasse der Welt
Was für ein Tag! Die Hälfte der Truppe machte sich auf, die gefährlichste Strasse der Welt, mit einem Mountainbike hinunter zu fahren. Um es vorweg zu nehmen, alle kamen wieder heile an :-) Zu erst ging es mit dem Bus von La Paz nach El Cumbre auf 4500m Höhe. Wir schnappten uns die Mountainbikes und fuhren die etwa 70 km auf einer gewundenen Strasse bis nach Coroico auf 1500m hinab.
Bei "El Cumbre", unserem Startpunkt, hatten wir noch mit eisiger Kälte zu kämpfen. So packten wir uns mit allem ein, was wir hatten. Nach den ersten Metern, dann der erste Fotostopp. Was für ein Panorama (siehe Foto unten)!! Danach ging es weiter hinab, mit bis zu 70 km/h düsten wir herunter. Gegen Mittag machten wir einen Stopp am Coca - Kontrollpunkt. Nach einem Sandwich ging die Tour weiter. Mittlerweile waren wir bereits stark entblättert, einige fuhren bereits in ihren T-Shirts. Nach einer weiteren Stunde erreichten wir schliesslich "die gefährlichste Strasse der Welt". Von oben hatten wir einen tollen Blick, wie sich die Strasse hinunter schlängelt. Es ging los: Links von uns der tiefe Abgrund, rechts die Felswand… wir fuhren durch eine atemberaubende Landschaft! Wir passierten verschiedene Wasserfälle und mussten auch erfahren, warum die Strasse ihren Namen hat. Drei Tage zuvor war ein Bus den Hang runter gerutscht, eine Schneise durch die Vegetation war geblieben…
Angekommen am Ende der Route gönnten wir uns alle erst einmal ein kühles Bier, im Hotel Esmaraldas gab es dann ein grosses Buffett, genau das Richtige für uns!
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Mit dem Zug in die Kälte
Relativ spät ging es heute los. Um 9:30 Uhr sind wir am Busbahnhof eingetroffen, um mit einem öffentlichem Bus nach Oruro zu fahren.
Nach drei Stunden Fahrt kamen wir in Oruro an. Es gab einen Streik, so dass wir den Bahnhof zu Fuss erreichen mussten, denn die Strasse war für den Verkehr gesperrt. Nur gut das wir - zumindest die meisten - Rucksäcke hatten! Es blieb genug Zeit für ein Mittagessen. Im Anschluss ging dann die Zugfahrt los. Nach wenigen Minuten kam dann das erste Highlight, unzählige Flamingos konnten wir aus nächste Nähe beobachten. Weiter ging es in einer wunderschönen Landschaft. Wir wurden auch mit einem tollen Sonnenuntergang belohnt!
Mittlerweile hatten sich die meisten bereits im Zugrestaurant versammelt, hier konnte man es gut aushalten :-)
Um 22 Uhr kamen wir planmässig in Uyuni an, bis zum Hostal hatten wir es auch nicht mehr weit, nach einem Tee mit Schuss fielen die meisten ins Bett!
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Der skurille Salzsee und seine Insel
Ein seltener Tag des Ausschlafens stand an :-) Es ging erst um 11 Uhr los, vorher wurden die letzten Besorgungen getätigt. Mit drei Jeeps sollte nun der Südwesten Boliviens unsicher gemacht werden!
Nach einer halben Stunde Fahrt stoppten wir in Colchine und liessen uns erklären, wie das Salz abgebaut, verarbeitet und verpackt wird. Alles manuell!
Wenige Minuten später erreichten wir den Salzsee, was für eine skurrile Landschaft, so etwas hatte noch nie jemand zuvor gesehen! Nach zahlreichen Fotos ging es weiter zu den Salzhotels, die entgegen früheren Angaben immer noch stehen. Wir konnten sie sogar von Innen erkunden. Nach dem Picknick fuhren wir eine weitere Stunde bis zur Insel "Inkahuasi" - die vielen auch als "Isla del Pescado" bekannt ist. Hier schlugen wir unser Nachtlager auf.
Alle waren restlos von der Insel begeistert, sei wirkte so skurril inmitten dieses riesigen Salzmeeres, mit ihren zahlreichen Kakteen… In den späten Nachmittagsstunden hatten wir dann die Insel für uns, eingetaucht in orangen Farben, sah alles doppelt so gut aus. Bei den meisten ist heute wohl ein kompletter Film draufgegangen. Zum Abendessen machten wir erst mal ein Feuer, dann grillten wir Hähnchen. Es ging früh ins Bett!
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Eine atemberaubende Fahrt…
Der heutige Tag war sicherlich eines der Highlights überhaupt!
Wir saßen zwar lange im Jeep, aber erlebten atemberaubende Landschaften. In den frühen Morgenstunden verliessen wir die Insel Inkahuasi - zuvor konnten wir noch einen herrlichen Sonnenaufgang und Vollmonduntergang geniessen.
Unzählige Fotostopps kamen auch den Rauchern gelegen. Wir pausierten in einer unheimlichen Geisterstadt, hätte Axel doch seine Band dabei gehabt, es wäre das perfekte Albumcover gewesen. Sechs Familien wohnen hier noch und die Kinder begrüssten uns.
Weiter passierten wir zahlreiche Lamaherden. Nach einer weiteren verlassenen Siedlung stoppten wir zum Mittagessen. Im Anschluss legten wir noch im "Valle de Rocas" - im Tal der Steine - Winderosion zauberte hier faszinierende Steinformationen, eine Pause ein. Weiter ging es! Als nächstes passierten wir eine Lagune mit Andenflamingos. Das alles vor schneebedeckten Bergen und Vulkanen, die Aufgrund verschiedener Mineralien, verschiedene Farben annahmen.
Rechtzeitig zum Sonnenuntergang kamen wir an der Laguna Colorado an. Der See schimmerte uns rot entgegen. Hier hatten wir dann auch unser Nachtquartier
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Bezaubernde Morgenstimmung im Schnee
Sehr, sehr Früh ging es heute aus den Betten!! Kaum im Jeep, konnten wir dann den Sonnenaufgang geniessen. Immer wieder hielten wir mit dem Jeep, um alles auf Foto und Video festzuhalten. Wir hatten ein Riesenglück. Wo man auch hinschaute, es war einfach bezaubernd.
Wir erreichten unsere höchste Stelle der Tour. Die Tage zuvor gab es eine Menge Schneefall - was überhaupt nicht typisch ist, auch wenn es immer „schweine kalt“ist - so dass wir teilweise entlang meterhoher Schneewände fuhren.
Sol de la Mañana konnte wegen dem Schnee gar nicht direkt angefahren werden, und nur die wenigsten trotzten der eisigen Kälte und legten den letzten Kilometer zu Fuss zurück. Sie wurden belohnt, ein Geysir mitten im Schnee, sowie die zahlreichen Becken mit kochendem Schlamm!
Der nächste Stopp: Das natürliche Thermalbecken. Nur André traute sich komplett in das Becken zu steigen, nach einigen Sekunden des frösteln´s wurde er von einem warmen Bad belohnt, dass er am liebsten nie beendet hätte. Der Rest der Truppe wärmte die halbwegs erfrorenen Füsse wieder auf. Weiter ging unsere Entdeckungsreise: Als nächstes steuerten wir die grüne und die weisse Lagune an. Vor dem schneebedeckten Vulkanen schimmerten sie uns entgegen. Was für ein Bild!
Nun waren wir auch schon an der chilenischen Grenze angekommen, gegen 14 Uhr erreichten wir dann San Pedro de Atacama. Die Mädels verbrachten den Nachmittag mit Shoppen :-) Am Abend trafen wir uns dann bereits zum Abendessen, drei Wochen waren bereits verstrichen, wie schnell das gehen kann. Bei einem saftigen Steak liessen wir es uns noch einmal richtig gut gehen, und einige kehrten erst um halb zwei ins Hotel zurück!
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Der Abschied
Der letzte Tag der Reise: es verbleibt nicht viel zu schreiben. Einige genossen ein chilenisches Frühstück - hier gab es zwei verschiedene Marmeladesorten !!! - um 8 Uhr war dann Abfahrt nach Calama. Auf dem Weg hatten wir noch einmal tolle Ausblicke auf die Wüste Atacames mit den dahinter liegenden Vulkanen.
Nachdem sich am Vortag bereits Xenia verabschiedete, nahmen nun alle Abschied von Andre. Das viel zu schnelle Ende einer tollen Reise…
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Nach der Beobachtung der Kondore im Colca Tal ging es an den malerischen Titicacasee