Hier können Sie sehen, was unsere Reisenden auf ihrer Reise erlebt haben.
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Von Lamas, Stieren und Rucksacktouristen
Treffpunkt am Flughafen Frankfurt, Erkennungszeichen wie per Chat verabredet: Lamaverkleidung, wahlweise auch als Stier oder wenigstens mit rotem Tuch. Nur ein Reiseteilnemer hielt sich an diese Regeln - wie soll das nur weitergehen? - aber man erkannte sich trotz allem am erwartungsvollen Anstehen am LAN Schalter samt Reiserucksack. Der Flug verlief ohne weitere Zwischenfaelle, dafuer aber mit vielen Gummibaerchen und erstem Kennenlernen.
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Nebel über Santiago
In Santiago empfing uns Marlena und zeigte uns die schönsten Ecken Santiagos. Begleitet von viel einheimischem Wissen und lustigen Episoden besuchten wir erst La Moneda, die Fussgängerzone und die Kathedrale und aßen dann im Fischmarkt, wo einige von uns das erste mal persönlich in Berührung mit Pisco Sour kamen.
Das Fisch- und Meeresfrüchteessen überlebten alle Mägen ohne Probleme, so dass wir es danach - etwas geschafft, mit schönen Grüßen vom Jetlag - per Gondel auf die Hügel Santiagos schafften. Nach einem Blick über das neblige Santiago begann die Abfahrt per Seilbahn und wir fanden uns im Ausgehviertel von Santiago wieder, wo die Mutigen unter uns noch einen Espresso aus dem Reagenzglas bestellten.
Dann ging es auch schon wieder los gen Flughafen und per Flug durch die Nacht nach Peru und in den nächsten Tag…
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Odyssee auf der Panamerica
Fast ausgeschlafen ging es heute Vormittag los zur Besichtigung der Innenstadt Limas. Vom Marktplatz aus ging es zum Kloster und den Katakomben.
Die Führung dort war ebenso interessant wie schnell und die Frage, warum Skelettknochen nach Art und Groöße geordnet werden, blieb zumindest für einen Teil der Anwesenden unbeantwortet. Watch your head, otherwise you'll stay there yourself.. Von den Katakomben aus liefen wir wenige Meter zur Kathedrale von Lima. Jeder, der nach der dortigen Führung weitere Fragen hatte, wurde kurzfristig gestoppt, da wir alle hungrig und gespannt auf das versprochene Picknick am Strand waren.
Dies musste allerdings noch ein wenig warten, denn auch auf der Panamerica - obwohl schnurgerade! - ist es möglich, sich zu verfahren! Nach kurzzeitigem Verlust der Reiseleitung fanden wir uns aber alle zum Essen am Strand wieder. Nach Arroz verde und einer scharfen roten Soße sowie einer kurzen Jagd am Strand mit und ohne streunenden Hunden, ging es weiter. Ein müder Haufen noch immer gejetlagter Teilnehmer erreichte schließlich Pisco und wurde wie durch ein Wunder (Pisco Sour?) wieder wach genug für eine ausführliche abendliche Uno-Runde..
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Sand, Sand und noch mal Sand
Abfahrt 7:30h und ab auf die Boote. Empfehlung der vorhergehenden Reisegruppen: Skiunterwäsche! Dieser Rat erwies sich als sinnvoll und die Bootsfahrt als bleibende Erinnerung… vor allem für die Reiseleitung, die nähere Bekanntschaft mit den Hinterlassenschaften einer Möwe machen durfte… Vom Wasser aus ging es mit dem Bus weiter ab in die Wüste. Nach einigen Gemeinschaftsaktionen wie Steine sammeln und dem Bus über ebensolche helfen, erreichten wir diverse Aussichtsposten. Und sahen Sand und Sand und Sand..
Nach dem Mittagessen mussten einige mutige (männliche) Reiseteilnehmer noch unbedingt ein Bad im Meer nehmen, nicht ohne Grüße vom Seeigel mitzunehmen. Danach das Highlight des Tages: mit Buggies und Sandboards in die Wüste! Grosser Spass und gaaanz grosser Spocht! Inbesondere die Reiseleitung entwickelte unerwartete Geschwindigkeiten!
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Beschwingt über den Wolken
Das Frühstück - der Besuch der Piscobrennerei samt Verkostung - führte zu einer fröhlichen Salsarunde im Bus auf dem Weg zu den berühmten Nazcalinien.
Der Zwischenstop im Maria Reiche Museum mit einigen vorbereitenden Informationen zu eben jenen holte uns kurzzeitig wieder in die Realität zurück. Fragen zur Bedeutung der Linien (hatten die Nazcas schon Heißluftballons?) konnten nicht zufriedenstellend geklärt werden, Erich von Dänikens Theorie über die Ausserirdischen wurde aber geschlossen zurückgewiesen.
Ermutigt durch eine weitere Flasche Pisco überstanden alle den Cesznaflug über Affe, Astronaut, Kolibri usw. unbeschadet. Nach einer kurzen Fahrt erreichten wir dann das Etappenziel, eine Finca in der Wildnis und unser Abendessen Pachamanca (=Essen aus dem Erdofen).
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Von Mumien und Flusskrebsen
Der Tag begann dieses Mal sehr früh… allerdings nicht früh genug, um uns in der Dunkelheit auf den alten Nazca Freidhof zu führen. Bei Sonnenschein konnten wir uns viele mehr oder weniger gut erhaltene alte Nazcakrieger, Frauen und Kinder ansehen. Die Mumien wiesen zum Teil erschreckende Ähnlichlichkeit mit Bob Marley auf, die heutige Rastajugend kann von solchen Locken wohl nur träumen.
Anschliessend machten wir uns auf die laaaaange Fahrt Richtung Corire - und waren in jeder einzelnen Minute froh über unseren äußerst luxuriösen Bus samt tollen Busfahrern. Bei einem kurzen Stopp am Strand zum Picknicken verloren wir fast den männlichen Teil der Reiseteilnehmer in den meterhohen Wellen des eiskalten Wassers. Gut erfrischt und glücklicherweise vollzählig konnten wir die Reise aber bald wieder fortsetzen.
Bei Dunkelheit erreichten wir endlich Corire und beendeten den Tag dort mit einem Berg von Flussschrimps!
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Ungelöste Rätsel in der Wüste
Auch heute ging es wieder sehr früh los, ab in die Berge! Diese erinnerten entfernt an die Alpen - allerdings völlig ohne Schnee, dafür aber mit Unmengen an Geröll und Steinen. Auf letzteren konnten wir die berühmten Petroglyphen beobachten, über deren Entstehung bis heute nur wenig bekannt ist. Die Hitze und Höhe bekamen wir dort zum ersten Mal richtig zu spüren - eine gute Vorbereitung für den Pass in 4200m Höhe! Glücklicherweise hat die Höhenkrankheit niemanden wirklich getroffen, auch wenn einige sich schlapp fühlten und allen bei der geringsten Bewegung (Picknick zwischen Kakteen) die Puste ausging..
Anschließend ging es stundenlang über Holperpisten gen Cabanaconde. Die Zeit ging aber erstaunlich schnell rum, der Zeitvertreib: Von Grönemeyer über deutsche Volkslieder, Gospel und (!) Kanons! Unter anderem trainierten wir für unseren Auftritt vor der Schulkindergruppe in Arequipa. "Was müssen das für Bäume sein…?"
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Von Condoren und Mountainbikes
Mehr oder weniger fit aufgrund der Höhe ging es gleich früh wieder los in Richtung Colca Canyon, wo wir einige Condore aus nächster (unglaublicher!) Nähe beobachten konnten. Gleich nebenan gab es die ersten richtigen Inkasouvenirs und fast alle gaben dort ihre vorletzten Soles aus. Mützen, Schals und Handschuhe in den buntesten Farben, gefolgt von Fingerpuppen, Taschen und Gürteln mit wunderschönen Mustern.
Von dort aus stiegen die Mutigeren/Fitteren auf Mountainbikes und fuhren bergauf und -ab heftig schnaufend in das nächste Dorf. Dort gab es wieder einiges zu kaufen und ein leckeres Buffet zum Mittag.
Einige der Einkäufe wurden gleich anschließend im Bus getestet - so auch eine Juanes CD, die allerdings mit einem Song von Modern Talking begann.. die Welt ist klein! Aber hoch! Und wieder ging es in die Höhe, diesmal bis auf knapp 5000m!
Inzwischen sind alle wohlbehalten in Arequipa angelangt, wo wir nun einige Tage verschnaufen können.
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Ein bisschen Verschnaufen auf 2400m
Ein Tag Pause und Ausschlafen hatten wir uns alle gründlich verdient. Erst um 10h ging es los, mit zwei Taxis nach Villa Cerrillos. Die Fahrt war mehr als abenteuerlich, aber die Hupe der Taxis offensichtlich immer laut genug, um uns heil zur von viventura unterstützten Schule und später auch wieder zurück zu bringen. Die Kinder waren begeistert von unserem Elefantenlied - abgesehen von einem Erstklässler, der sich aus unbekannten Gründen die Ohren zuhielt..
Kaum zurueck im Hotel ging es auch schon wieder los, diesmal zum viventura Büro, wo wir ein fantastisches Mittagessen in einer sehr netten Gruppe erleben durften - und fast alle Teilnehmer zur Teilnahme an der Mountainbiketour in La Paz überredet werden konnten ;-).
Gestärkt besichtigten wir dann kurz die Stadt und einen Kunsthandwerkmarkt, wo sich der eine oder andere mit weiteren Ponchos, Taschen, Schmuck oder Süsskram eindeckte.
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Über den Anden
Heute war erst einmal ausschlafen angesagt und nach dem feuchtfröhlichen Abend am Tag zuvor auch bitter nötig! Kurz nach 11h ging es los zum Flughafen von Arequipa, von wo aus wir nach Cuzco flogen. Der Flug war alles andere als ruhig, deshalb gab es danach einige blasse Gesichter. Die Sicht von oben auf die Anden war aber unglaublich!
Angekommen in Cuzco gab es einen 10minütigen Boxenstopp im sehr schönen Hotel Cahuide, bevor uns unser lokaler Guide Vanessa uns zur Stadtführung antreten ließ ;-) Zunächst besichtigten wir eine alte Inkaruine, dann die riesige Kathedrale Cuzcos und den Sonnentempel, immer begleitet von äußerst anschaulichen Erklärungen…
Am Abend lud uns unsere Reiseleiterin Diana zur Meerschweinchenprobe ein. Tatsächlich kostete jeder einzelne davon, die Begeisterung fiel allerdings unterschiedlich aus. Unsere drei Pärchen und einzigen Teilnehmer am 4-tägigen Inkatrail verabschiedeten sich bald, um die notwendigen Energien neu zu laden.
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Inkatrail, Machu Picchu, Heiliges Tal und Massagen
Der Tag begann diesmal nicht mit einem gemeinsamen Frühstück. Sandra machte sich in aller Frühe auf den Weg nach Machu Picchu, da sie wegen des Dschungeltrips in den nächsten Tagen nicht bei uns sein wird.
Die drei Pärchen begannen den 4-Tages-Inkatrail, einige andere relaxten im Hotel und bummelten durch die Stadt, und der Rest fuhr recht abenteuerlich per Bus und Taxi ins Heilige Tal, um weitere Inkaruinen anzusehen.
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Inkatrail, Dschungel und Sightseeing zu Pferd
Unsere sechs mutigen Mitglieder wandern schon den zweiten Tag auf dem Inka-Trail.
Sandra flog heute früh ab in Richtung Urwald, bewaffnet mit jeder Menge Insektenschutzmittel, Kamera und Gepäck.
Von den 15 kleinen Negerlein blieben somit nur noch 8 zurück, von denen ein Teil Cuzco per Fuß erkundete und der Rest die Umgebung a caballo. Die Pferdchen waren gut gepflegt und leicht zu reiten, da sie brav wie die Elefanten Nase an Schweif hintereinander hertrotteten. Und an jedem Sight automatisch anhielten.. was wir, des Spanischen weniger mächtig, zunächst nicht ganz verstanden. Eigentlich sollte es ja ein Ausritt werden, offensichtlich war es aber eine Sightseeingtour zu Pferd. Alle 5-10 min hieß es also absitzen, Inkaruine oder ähnliches besichtigen, und wieder aufsitzen. Auf diese Weise blieb uns aber jeder Muskelkater erspart ;-)
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Aventeuer
Von den Inkatrailern der vier Tage habe ich bisher noch nichts gehört, allerdings kann man davon ausgehen, dass es ihnen gut geht!
Für uns ging es auch schon sehr früh los, denn unser Zug ging in Richtung des Punktes "km 104". Von dort aus liefen wir dann, und liefen und liefen. Bei einer Temperatur von 25 Grad und einer mehr als schwülen Luft war der Marsch nicht gerade leicht, aber jedes Ziel (wie Wiña Wayña) entschädigte uns für die Strapazen. Nachdem wir die Terassen und die Überbleibsel der Inkas bestaunt und viele Male fotografiert hatten, ging es weiter - noch ca. 10 Minuten - zu unserem nächsten Ziel, der Mittagspause um ca. 14 Uhr. Bis zum Sonnentor zu gelangen war auch anstrengend, aber wesentlich einfacher da wir noch kaum Treppen zu laufen hatten, sondern einen schönen Wanderpfad. Vom Sonnentor aus wurden unsere Mühen wieder mit einem Wahnsinnsblick auf den Machu Pichhu belohnt. Von dort aus noch ein paar Treppen nach unten aber als wir endlich im Bus saßen um nach Aguas Calientes zu fahren waren wir ziemlich am Ende. Die heißen Quellen entspannten dann noch mehr oder weniger unsere erschlafften Glieder.
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Heilige Stadt Inkas
Gemeinsam besichtigen wir Machu Picchu, das zuerst gar nicht aus den Nebeln erwachen wollte. Dichte Schwaden umgaben mystisch den Berg und die verlassene Inkastadt.
Den Rest des Tages hatten die müden Glieder zur freien Verfügung. So mancher genoss noch die Zeit auf dem Berg, andere wiederum fuhren nach einem kalten Getränk wieder nach Aguas Calientes um dort den bunten Markt zu betrachten. Um kurz vor vier hieß es "Abfahrt". Mit dem Peru-Rail ging es tucker wieder nach Ollantaytambo und dann per Bus nach Cuzco. Nach einer Fahrt von drei Stunden traf die gesamte Gruppe wieder aufeinander und wieder wurden die Erfahrungen und Erlebnisse der letzten Tage berichtet. Der Abend klang bei leckeren Gerichten in einem Restaurant aus.
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Von der Zivilisation in die Wildnis
Und wieder einmal ein früher Start in den Tag… aber ob nun durch Amöben, Salmonellen oder einfach nur eine deftige Grippe dahin gerafft - alle schafften es bis in den Bus.
Die Fahrt erwies sich anfangs als sehr erholsam. Irgendwann hörte jedoch die Straße auf, bzw. das, was wir Mitteleuropäer als solche bezeichnen würden. Die Fahrt ging nämlich unerbittlich weiter, über Stock und Stein und mit einem wenig sensiblen Busfahrer. Wir wurden aber alle reichlich belohnt: Das winzige Örtchen voll gastfreundlicher Menschen, allen voran El Presidente, und der unglaubliche Blick über den Titicacasee waren umwerfend! Trotz bitterer Kälte und auch ohne fließendes Wasser und Strom machten wir es uns bereits am Abend dort gemütlich.
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Die Apotheke der Natur
Nach einer Katzenwäsche mit Wasser aus der Regentonne gab es ein leckeres Frühstück, serviert vom Presidente persönlich, dem Dorfvorstand. Derselbe nahm uns dann auch mit auf eine "Wanderung" über den nah gelegenen Hügel und zeigte uns dort sämtliche Heilpflanzen und erklärte deren Wirkung. Für die auf dem Kopf weniger gesegneten ein Haarshampoo und -wuchsmittel, für die Hustenden unter uns ein Erkältungstee, der tatsächlich Wirkung zeigte (was beim Haarwuchsmittel bisher noch nicht erwiesen ist..).
Die kurze Rückfahrt ging per Boot übers glasklare und eiskalte Wasser, der Steg wird wohl noch längere Zeit von unserer Anwesenheit erzählen können..
Der Nachmittag stand dann zur freien Verfügung - am Strand entlang wandern, schlafen oder lesen, oder einfach nur die Restkrankheiten auskurieren.
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Schwimmende Inseln und schaukelnde Busse
On the Road again - Abfahrt zum allgemeinen Erschrecken weit vor dem Aufstehen um 6h! Und wieder die Eiseskälte am frühen Morgen, Eisschichten auf der Regentonne, Handschuhe und Schals beim Frühstück.
Wie immer warfen aber alle nach und nach die Schichten ab, und als wir gegen 9h bei der Touristenattraktion der schwimmenden Schilfinseln ankamen, hatte uns die Sonne schon wieder.
Die Schilfinseln waren tatsächlich faszinierend, trotzdem hatte aber keiner mehr Lust, den zehnten Alpakaschal oder die siebten Paar Handschuhe zu kaufen. Die Fahrt ging also schon kurz darauf wieder weiter in Richtung bolivianische Grenze.
Dort angekommen verabschiedete sich unsere Reiseleiterin Diana zum allgemeinen Entsetzen aller - als Peruanerin darf sie aus irgendwelchen Gründen keine Gruppe in Bolivien führen… nun gut, inzwischen sind wir im Hotel in La Paz angekommen und haben sie wieder.
Auf dem Weg hierher hielten wir noch kurz an einer Ausgrabungsstätte der Tiuhuanaco Kultur, die allerdings gerade so für uns mit den Öffnungszeiten noch eine Ausnahme machte.
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Mad Mountainbiking
Abenteuerurlaub pur! Wer hätte das gedacht! Und dabei geht es gerade nicht um die Mountainbiketour entlang des Camino de la Muerte - sondern vielmehr um die mehr als abenteuerliche Busfahrt zurück nach La Paz. Aber eines nach dem anderen..
Es fand sich die Gruppe todesmutiger Radler heute früh um 8h beim Veranstalter der Mountainbiketour ein. Helm, Handschuhe und Schutzhose waren schnell zusammengesucht und die Räder auch bereits vor Ort. Die ersten 30km ging es eine angenehm asphaltierte Strasse bergab. Tempo 60km/h? Dann die erste Herausforderung, 100 Höhenmeter bergauf. Aber auch das wurde von allen gemeistert (ob nun auf dem Fahrrad oder auch im folgenden Bus…). Kurzer Schokostopp auf 3700m und dann ging es weiter Richtung Schotterpiste.. Links: ein weites, tiefes Nichts. Rechts: Felsen. Unten: Schotter und Sand. Zwischendurch zu allem Überfluss Wasserfälle von oben. Und drumherum: Nebel. Dieser lichtete sich aber bald und das übliche Sich-aus-allen-Sachen-Schälen konnte beginnen.
Nach ungefähr sechs Stunden hatten wir die 64km erfolgreich bewältigt und wurden mit Duschen und einem Buffet in einer Biker Oase belohnt.
Frisch ausgeruht und guten Mutes stiegen wir dann nichtsahnend wieder in den Bus, der uns nach Hause bringen sollte. Was er auch tat, aber nicht ohne mehrfache waghalsige Überholmanöver!! Der gleiche Weg, den wir per Fahrrad hinter uns hatten, nun wieder hoch. Und wieder: ein tiefer Abgrund, eine schmale Straße und wenig bis keine Sicht. Kein Grund zum Langsamfahren, wie uns der Busfahrer bewies, während er einem Laster den Aussenspiegel abfuhr und den Bus in anschliessender Kälte wegen fehlenden Rückfensters hüllte.. Der Rest der Geschichte soll allen besorgten Eltern und Verwandten an dieser Stelle erspart sein. Nur soviel: Wir sind heil zurück und danken unseren tausend Schutzengeln!!
viventura hat, nachdem dieses Feedback von den Mitarbeitern gelesen wurde, mit der Agentur in La Paz gesprochen und energisch darauf hingewiesen, dass die Fahrer mit Vorsicht und in einem angemessenen Tempo zurück nach La Paz fahren.
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Im Tiefflug nach Sucre
Ein neuer Tag und ein weiteres Ziel: die weiße Stadt Sucre. Mit dem tieffliegenden Flugzeug ging es einmal mehr über die Berge. In Sucre angekommen lernten wir gleich unseren sehr gut deutsch sprechenden Guide für morgen kennen. Der heutige Nachmittag stand aber für alle zur freien Verfügung, ob shoppen, sonnen oder einfach nur ausruhen.
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Dino-Truck
Gleich morgens ging es mit Jorge zur Stadtführung durch die koloniale Hauptstadt Boliviens. Dafür machten wir einen schönen Spaziergang durch die Strassen von Sucre.
Unser Rundgang endete oberhalb der Stadt an einem schönen Platz, von dem man einen traumhaften Ausblick auf die Stadt und die Berge drumrum hat.
Nachmittags ging es dann mit dem Dino-Truck und sämtlichen in Sucre stationierten Touristen zu den berühmten Dinosaurierspuren.
Abends sind wir noch gemeinsam Essen gegangen.
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Richtung Silberstadt
Nach einer viel zu kurzen Nacht ging es mit dem Bus in die Silberstadt Potosi.In Potosi angekommen, haben wir als erstes die alten Münzvorräte im Casa de Moneda bestaunt und dann eine City Tour absolviert, nur waren die meisten von uns müde… Am Nachmittag gingen wir dann aber in die Stadt, da es dort ein tolles Fest gab.
Auf der Suche nach einem gemütlichen Café blieben wir am Abend im Hotel mit Snacks und einem warmen Tee hängen.
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Mit Cocablättern in die Minen
Angenehm ausgeruht ging es heute erst um 10 Uhr los, zunächst zu einem Kleidungslager, in dem wir uns mit Schutzkleidung für den Minenbesuch eindeckten. Auf dem Weg zur Mine hielten wir noch kurz, um für die Minenarbeiter Cocablätter, Zigaretten und (!) Dynamit einzukaufen.
Wie wir lernten, sind die Minenarbeiter dort seit einigen Jahren "selbstständig", das heisst, sie arbeiten nicht für eine Regierungsorganisation und müssen sich somit auch um ihre eigenen Arbeitsmaterialien kümmern. Kurze Zeit später stellten wir mit Erschrecken fest, dass diese tatsächlich nur aus Spaten und Schubkarre bestehen. Wir kletterten also in die Mine - eine etwas mutigere Gruppe nahm den Weg mit engen Gängen und Leitern. Es gab aber auch eine etwas angenehmere Variante. Aber auch diese war nicht wie gewohnt auf Touri's gemünzt, sondern der richtige Mineneingang. Wir waren mehr als glücklich über die Gummistiefel und Schutzjacken!
Nachdem wir Emilio und andere Bergarbeiter unsere Mitbringsel in die Hände gedrückt hatten, waren wir froh wieder herauszukommen.
Es ging dann kurz zum Mittagessen ins Hotel und danach auf die laaaange Busfahrt nach Uyuni. Hier angekommen bereiten wir uns mit Glühwein und Pizza nun auf die Kälte in den kommenden Tagen vor.
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Durch die Salzwüste
Nach einer eiskalten Nacht wurden wir angenehmerweise erst um 11 Uhr von drei Jeeps abgeholt. Nachdem das Gepäck aufgeladen war, ging es ein weiteres Mal in die Wüste - aber dieses Mal in die Salzwüste. Hätte vorher jemand eine Tour in ein Skigebiet angekündigt, hätten wir das wohl auch geglaubt. Weiß wie Schnee, überall Salz und die Sonnenbrillen waren das wichtigste Utensil des Tages.
In einem winzigen Örtchen konnten wir uns ansehen, wie das Salz abgebaut und verarbeitet wird. Was die Menschen sonst in dieser Einöde tun, konnten wir allerdings nicht herausfinden.
Weiter ging es zu einer "Insel" inmitten der Salzwüste. Dort gab es ein leckeres Picknick und anschliessend eine windige Wanderung über das Inselchen mit 12m hohen und über 1000 Jahre alten Kakteen.
Der nächste Stop war dann unsere Jugendherberge, in der wir uns alle in alte Schulzeiten zurück versetzt fühlten. Mit der Ausnahme, dass es in deutschen Jugendherbergen in der Regel länger als nur von 19-22 Uhr Strom und meist auch warmes Wasser gibt.. Aber der warme Tee tat es auch und wir fielen früh ins Bett, um für die Weiterfahrt um 5 Uhr morgens am nächsten Tag ausgeschlafen zu sein.
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Aus dem Salz zurück in die Zivilisation oder..
..der Natur auf der Spur.
Der heutige Tag war ein Tag der Naturschauspiele. Da wir schon um 5 Uhr starteten, sahen wir zwar anfangs recht wenig, aber das Salz kannten wir ja inzwischen. Nach einem kurzen Stop in einer Geisterstadt für ein Frühstück kam aber bald die Sonne heraus. Und mit ihr ein unglaublicher Wind, der uns nachts schon wach gehalten hatte. Wie wir inzwischen wissen, gab es in Chile sogar einen regelrechten Sandsturm, von dem wir aber glücklicherweise außer sandigen Zimmern nichts mehr mitbekommen haben.
Aber zurück zur Natur. Beschreiben hilft hier wenig, aber Fotos gibt es bald genug von grünen, roten und weissen Lagunen, Pecunias, Flamingos und Lamas und unglaublich gefärbten Bergen, der Dali Wüste usw usf. Keiner von uns hatte so etwas zuvor schon zu Gesicht bekommen, und selbst unsere Chemielehrerin Christina konnte uns nicht alle Phänomene erklären.
Nach einem langen Tag und dem Stromausfall pünktlich zur Passkontrolle an der chilenischen Grenze (War das Absicht?) sind wir nun in San Pedro de Atacama angekommen - und damit zurück in der Zivilisation. Mit warmen Duschen und meistens auch Strom.
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Mondlandschaften
Der heutige Tag begann sehr stressfrei, mit einem mehr oder weniger ausgiebigen Frühstück und anschliessendem Bummelm im Dörfchen San Pedro de Atacama.
Gegen 14 Uhr holte uns dann unser Bus ab und fuhr mit uns - mal wieder ;-) - in die Wüste. Diesmal in das Tal des Todes und das Mondtal. Das Tal des Todes konnten wir allerdings ohne Probleme zum Leben erwecken, indem wir alle möglichen Figuren und Worte in den Sand malten und legten. Voller Sand aber auch guter Laune ging es dann weiter nach Calama in ein schickes Hotel.
Das Abendessen anschliessend endete in einer Art Sängerwettstreit zwischen uns und einigen chilenischen Gitarrenspielern und jeder Menge singender Gäste. Auf einige, meist englische Lieder, konnten wir uns aber auch einigen.
Den Rest der Nacht verbrachten wir in einer Cocktailbar, aus der wir aufgrund von ausgiebigem Piscogenuss unsere eigene Disco machten. Und nach und nach auch die chilenischen Gäste dazu animieren konnten, mitzutanzen und unseren Abschied zu feiern.
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Krokodilstränen
Mehr oder weniger fit trafen wir uns heute früh zum Frühstück und verteilten uns danach in mehrere Taxis, die uns zum Flughafen brachten. Dort gab es den ersten traurigen Abschied - von Diana, unserer tollen Reiseleiterin, und von Sandra, die noch 3 Wochen in Arequipa an der Schule bleiben wird.
Der Flug mit Zwischenstop bis nach Santiago verlief ohne größere Zwischenfälle, und hier in Santiago genehmigten wir uns noch ein ausgiebiges Buffet zum Abschied. Nach Himbeer- und Schwarzwälderkirschtorte warteten wir jetzt auf den Flug nach Frankfurt, wo sich unsere Wege dann trennen werden. Bis zur nächsten Reise? Treffpunkt am 8.8.2006?
P.S.: Es war toll mit Euch! (Anm. d. Red.)