Reisebericht

Hier können Sie sehen, was unsere Reisenden auf ihrer Reise erlebt haben.

16 Aug. 2005 • Lima - Santiago de Chile

Markt im Santiago
In einer Kneipe in Santiago

18 Stunden

Nach einem sehr langen und anstrengenden Flug sind wir am Dienstag, den 16.08. nach ca 18 Stunden in Santiago de Chile angekommen. Hier trafen wir unsere heutige Reiseleiterin Melanie, mit der wir einen sehr regnerischen aber schönen Tag in der Stadt erlebten.

Vom Plaza de Armas mit Besichtegung der Kathedrale ging es auf den Berg mit ca. 800m um die Jungfrau anzuschauen.

Zwischendurch haben wir auf dem Fischmarkt in der Halle gespeist und das erste Mal den guten Pisco getrunken. Mit Espresso und Zimtkuchen endete unser besuch in Santiago in einem netten rustikalen Café.

Abends um 20 Uhr geht es nochmals ca. drei Stunden nach Lima. Hoffentlich nicht mehr so rüttelnd, damit der Kuchen bei uns bleibt.

17 Aug. 2005 • Pisco - Lima

Picknick am Strand
Plaza de Armas

Jetzt geht es los!

Nach einer erholsamen Nacht in einem Mittelklasse-Hotel, sauber und angenehm, ging es zum Plaza de Armas in Lima. Wir besichtigten die Kathedrale am Platz und das Franziskaner-Kloster mit seiner antiken Bücherei und den Katakomben. Darin werden die knochen und Skelette der Franziskaner gesammelt.

Mittags ging die Fahrt an der Küste entlang nach Pisco. Zwischenstopp am Strand zum Picknick mit Pollo Azzuro - Azzurro con Leche. Nach Ankunft in Pisco bezogen wir unsere sehr netten und sauberen Zimmer und trafen uns um 20 Uhr zum Nachtessen in einem gehobenen Restaurant. Dort haben wir Lomo Saltado gegessen. Als Absacker gab es Pisco bis ca. 24 Uhr.

18 Aug. 2005 • Pisco

Spaghetti a la Huacachina
Wann kommt die nächste Welle?

Echt Klasse!

Wir fuhren mit dem Boot auf dem sehr wellenbetriebenen Meer zu den Ballestas Inseln, um dort die vielen Vögel, Seelöwen und Pinguine zu sehen. Auf dem Weg dahin begleiteten uns neben dem Boot ein paar Delphine und hin und wieder streckte ein Seelöwe seinen Kopf aus dem Wasser. Nach einem kurzen Besuch im Julio C. Tello Museum ging es weiter zur Kathedrale mit der erozonierten Küstenlandschaft.

Als nächstes Highlight fuhren wir in eine echte Oase und dann ging´s los -Adrenaline pur- mit den Buggy rasten wir durch die Sanddünen von Huacachina. Zwischendurch machten wir einen kurzen Stopp und schnallten uns die Snowboards an, mit denen wir durch die Sanddünen "flogen".

19 Aug. 2005 • Nazca - Ica

Auf zum nächsten Abenteuer
Das haben wir uns verdient

Auf den Spuren von Erich von Däniken

Heute folgte das nächste Highlight. Wir sollten im Maria Reiche Museum über die Deutung bzw. Herkunft der berühmten Nazca-Linien erfahren. Das Museum ist ein kleines Plätzchen mit einem sehr schönen angelegten Garten und dem Häuschen, bestehend aus einem Zimmer, in dem Maria Reiche ihre Zeit in Peru verbrachte. Am Eingang der Anlage trafen wir die ersten zwei Alpacas mit einem wunderschönen braunen Fell. "Diese sind nicht verkäuflich".

Dann fuhren wir halt ohne Alpacas weiter zum Flughafen in Nazca. Aus den kleinen Propeller-Flugzeugen stiegen bleiche Gesichter mit zitternden Knien aus. Der Flug über die Nazca Linien war spannend. Uns ging es allen gut, trotz Wende- und Kreismanöver haben wir alle Figuren gesehen und sie digital festgehalten.

Heute übernachten wir in einem Hotel außerhalb von Nazca in der Pampa. Wir freuen uns wieder in einem sehr schönen und sauberen Hotel bis 6 Uhr morgens ausschlafen zu können. Vor dem Schlafen bekamen wir das für Nazca rituelle Mahl Pachamanca serviert. Die Speisen kommen aus den Erdofen und wir erfreuten uns an dem leckeren Essen. Den Abschluss machten wir natürlich wie üblich mit ein paar Schlummertrunks namens "Pisco-Sour".

20 Aug. 2005 • Corire - Nazca

Beat auf dem Friedhof von Chauchilla
Was für ein schönes Tal

Richtung Corire

Das Wetter war heute früh sehr schön. Die Sonne strahlte, doch trotzdem war es noch frisch. Ein Pulli ist obligatorisch. Heute fuhren wir ca. neun Stunden von Nazca bis Corire.

Früh in der Morgensonne besuchten wir alte Gräber der Nazca Kultur. Es gibt dort ca. zehn Tornbas, die Mumien teilweise in Cotton eingewickelt blickten uns mit ihren leeren Augen im Freiliegenden Schädel entgegen. Es wurden die gefundenen Knochen sortiert beigelegt. Die kleinen mit Cotton umwickelten Knäuel sind tote Babys. In dem kleinen Museum der Grabstätten konnten wir unter Colas einen Mann mit erhaltenem Körper, als somit Haut und Haaren sowie ein Baby sogar noch mit erhaltenen Nägel sehen.

Und wir fuhren, fuhren, fuhren auf der Auto"bahn", und waren neun Stunden bis Corire unterwegs. Bei "Oma" aßen wir leckere ganz frische Flussschrimps und tranken natürlich Pisco dazu.

21 Aug. 2005 • Corire - Cabanaconde

Karl, Mathilde und Angelika im Toro Muerto
Sonnenuntergang!

Picknick auf 3000m

Die Petroglyphen sahen wir in den einzelnen, heute nummerierten Steinen, allerdings fingen wir erst ab dem Stein Nr. 500 zu schauen an. Dafür dann aber bis Nr. 1050. So langsam entschwand der Nabel und die Morgensonne ließ uns die riesigen, die Mondlandschaft umgebenden Berge entdecken. Wunderschön! Bevor wir auf dem Weg den Stopp für den Coca Tee in Huambo einlegten, packten wir mitten in den Bergen auf 3000m unser Picknick aus. Hier waren wir ungestört an einem netten Plätzchen. Zum ersten Mal probierten wir die Frucht Granadilla.

In Huambo angekommen, servierte uns eine echte Peruanerin in ihrer Stube den ersten Coca Tee. Wir sahen hier das reale Lebensverhältnis der Frau. Küche, Stube, Stall der Meerschweinchen.

Auf 3286m in Cabanaconde angekommen, freuten wir uns auf eine Dusche, wegen der staubenden Fahrt über die Holperstraße. Hier erstmal ein Kompliment, da die Busfahrer, die uns sehr gut und zügig ans Ziel brachten. Danke!

Zur Erholung gehen wie heute nach dem Essen früh ins Bett. Außer natürlich unser Peter, Beat und Alonso nicht. Erst nach drei Pisco Sours ist für sie nach Mitternacht, versteht sich, die Nacht vorbei.

22 Aug. 2005 • Colca-Schlucht - Arequipa

Cruz del Condor
Markt in Chivay

Achtung…hier kommen die Kondore!

Im Colca Tal auf dem Aussichtspunkt erhaschten sich Patric und Beat einen guten Stand um die Kondore bei ihren morgendlichen Flügen krupsen zu konnen. Monika und Rosa suchten nebenbei schon mal was warmes zum Anziehen aus Alpacawolle. Dann ging es los mit unserer ersten Mountainbike-Tour entlang des Colca-Canyons. Wir bekamen eine sehr gute Ausrüstung und fuhren mit viel Erwartung und Freude los. Leider war die Tour für Monika bereits nach fünf Minuten wieder beendet. Kurz nicht aufgepasst und schwupps hat es mich umgeschmissen.

Es gab Gott sei Dank nur ein paar Schürfwunden und einen riesenblauen Fleck.

Leider konnte Monika nun auch nicht in den darauffolgenden heißen Quellen im Colca Tal baden gehen.

Dafür hat Monika ein paar Fotos von den Badenden mit herrlichem Hintergrund gemacht.

Auf dem sehr holprigen Weg nach Arequipa bezwang unser Bus den Pass bei 4650m. Wir stiegen kurz aus und fotografierten die Steinfiguren, die von den Touristen gemacht wurden. Es entstand schon eine ganze Stadt. Arequipa ist die zweitgrößte Stadt Perus, was wir an dem leuchtenden Lichtermeer erkannten das uns entgegen leuchtete.

23 Aug. 2005 • Arequipa

Pasaje La Catedral
Plaza de Armas

Die weisse Stadt

Heute morgen besuchten wir die Schule, eines der vielen Sozialprojekte von viventura, außerhalb der Stadt Arequipa. Das Viertel liegt zwar sehr schön, direkt am Fuße der Vulkane Misti, Chachani und weiter hinten Pichu Pichu. Die Kinder sind gerade in der Pause und liefen uns entgegen als sie uns erblickten. Wir spielten mit ihnen, fotografierten sie und zeigten ihnen gleich ihre Fotos. Nach der Verteilung einer Mandarine an jedes Kind sah man die Freude, aber auch manchmal Traurigkeit in ihren Gesichtern.

Zum Mittagessen waren wir im viventura Büro eingeladen. Das war sehr sehr lecker und für uns auch sehr interessant.

Vielen Dank an dieser Stelle an alle eure Mitarbeiter. Vor allem an Alonso, der Tag und Nacht Fürsorge für uns übernimmt. Wir hatten ja bereits Fiebernde, mit "flottem Otto" und Radarash gequälte Mitreisende.

Die anschließende Stadtführung durch Arequipa mit Besichtigung der Kirche "La Compañia" und des Klosters "Santa Catalina" mit den vielen gebauten Sträßchen aus roten und… Mauern. Die Stadt Arequipa ist für mich die schönste Stadt Perus. Den Tag beendeten wir auf einer Terrasse mit Blick über die Stadt und beim Meerschweinchen essen. Lecker, aber wenig.

24 Aug. 2005 • Cuzco - Arequipa

Koricancha
Alle ...Gruppenfoto

Die ersten Inkaspuren

Heute verließen wir Arequipa und erreichten nach einer 3/4 Stunde Flugzeit um 14 Uhr die Stadt Cusco mit 3400m über dem Meer. Gleich nach Ankunft, bei leider etwas schlechtem Wetter, besichtigten wir den Sonnentempel mit der bewundernswerten Baukunst der Inkas. Der zweite Besichtigungspunkt war die Kathedrale mit ihren vielen gold-silbernen Altaren und Marienstatuen.

Zum Abschluss erreichten wir auf dem Berg über der Stadt die Ruinen von Sacsayhuaman und erlebten dort bei +5Grad den Sonnenuntergang über der Stadt. Zwischendurch besichtigten wir in den Gassen von Cuzco den 12-eckigen Stein.

25 Aug. 2005 • Cuzco - Cusco

Gasse in Cuzco
Leute am Hauptplatz von Cuzco

Die Inkahauptstadt Cuzco

Durch Krankheit ist es uns nicht gegönnt, auf dem Inkatrail mitzugehen. Deshalb genießen wir heute das Ausschlafen und bummeln langsam und ziellos zu sechst durch die Straßen von Cuzco.

26 Aug. 2005 • Cuzco

Salzpfanne
Maras (unterirdischen Terrassen)

Salzpfanne

Heute haben wir sechs (Rosa, Beat, Geli, Rainer, Kristin, Bernd, Patrik und Monika) eine eigene Halbtagestour bei Alonso gebucht. Um 9 Uhr ging es los mit dem Kleinbus zu den Terrassen mit ihren verschiedenen Klimazonen.

Die Bergsteiger unter uns, Patrik und Beat, besuchten ganz unten die Mitte, die wärmste Klimazone. Dann ging es weiter zu den Salzterrassen von Pichingote. Das ist echt sehenswert, wie in den einzelnen Becken in den Terrassen das Salz gesammelt und abgeschöpft wird. Leider hatte der Fahrer keine Zeit mehr für uns, damit wir ins Urubamba-Tal laufen könnten. Somit fuhren wir auf holprigen Straßen zurück nach Cuzco.

Wir vertrieben uns den Rest des Nachmittags in der Stadt mit Internet, Pan Coca essen und Kaffee trinken. Im Coca Shop kauften wir noch Coca-Schokoladen ein.

Heute Abend gehen wir zusammen essen.

27 Aug. 2005 • Cuzco

Puerto Maldonado
Höchster Punkt des 4-Tage- Inkatrails

Viele Möglichkeiten bei der XXL Tour

4 Tage Inka-Trail (Mathilde, Karl, Ariana und Christian):
Bei Km 82 sind wir vier gestartet. Wir wurden von sechs Trägern und einem Guide begleitet. Der erste Tag war zum Einlaufen, der zweite ein Härtetest bis auf 4200m Höhe. Der dritte Tag war zum Genießen. Der Genuss bestand auch aus 1000m Höhe abwärts. Stufen, Stufen, Stufen, …. Die Verpflegung war Spitze. Der Höhepunkt zum Abschluss war der Sonnenaufgang zum Sonnentor (Intipunku) über Macchu Picchu.

Lotti, Chantal und Peter… auf in den Dschungel:
Morgens früh ging es mit dem Flugzeug nach Puerto Maldonado. Nach einer aufregenden Busfahrt/Bootsfahrt erreichten wir die idyllische Lodge EcoAmazonia. Gleich ging es auf zu Monkey-Island. Hier konnten wir die Affen "hautnah" erleben. Bei unseren nächsten Touren haben wir Kaimane, Wasserschildkröten, Vögel, Spinnen in ihrer natürlichen Umgebung erleben können.

28 Aug. 2005 • Aguas Calientes - Machu Picchu

Sonnentempel
Machu Picchu, das siebte Weltwunder?!

Macchu Picchu

Heute ging es früh morgens auf zum Machu Picchu. Von Aguas Calientes fuhren wir 20 Minuten die Serpentinen hoch zum Eingang der alten Inka Stadt. Dort trafen wir auf die 4 Tages Trailer, die gut gelaunt und etwas angekämpft gegen 8 Uhr den Eingang der Inka Stadt erreichten.

Wir bekamen die Stadt als Form des Kondors erklärt, und entdeckten den Sonnentempel, in den bei Sonnenwende am 21.6 und am 21.12 die Sonne ihre Strahlen durch das Sonnentor leuchten lässt. Wir erkannten die Bauweise der Inkas wieder, die sehr gut bei Erdbeben hält. Es ist wunderschön diese Stadt bei klar blauem Himmel und Sonnenschein zu besuchen. Und wir befanden uns auf 2430 m. In unserer Freizeit kletterten wir den Wayna Picchu in 300m Höhe über Machu Picchu und erlebten einen wunderschönen Ausblick über die gesamte Stadt und das Tal. Es ist teilweise ganz schön steil und eng und neben den absteigenden Treppen sahen wir direkt den Fluss unter uns, ca. 500m weiter unten. Aber "Gott sei Dank" sind wir alle wieder heil unten angekommen und fahren gemeinsam mit dem Zug/Bus von Aguas Calientes zurück nach Cuzco.

Es war ein anstrengender, aber wundervoller, erlebnisreicher Tag.

29 Aug. 2005 • Cuzco - Capachica

Wer hat das Gepäck den Berg hoch getragen?
Verdiente Pause am La Raya Pass

Capachica Halbinseln

Es ist 8 Uhr morgens und bei wunderschönem blauen Himmel und Sonnenschein fahren wir mal wieder alle gemeinsam zum Titicacasee. Dort werden wir in einem kleinem Dorf, in kleinen Hütten untergebracht sein.

Wir fahren acht Stunden durch eine wunderschöne von der Sonne angestrahlte Landschaft. Durch Dörfer und kleine Städtchen und erleben dabei das echte Leben der Peruaner. Fünf Minuten nach der Stadt Juliaca, mitter in der Pampa, erstreckt sich von uns der Titicacasee. Einer der größten und höchstgelegenen beschiffbaren Seen der Welt auf 3825 Höhenmetern.

Hier sollen wir austeigen und alles mitnehmen!? Der Bus hupt und es kommen uns ein paar Einheimischen mit zwei Esel entgegengerannt. Wir sehen ein paar Lehmhüttchen und sonst nichts! Wow! Wir haben unseren Aufenthaltsort der nächsten zwei Tage erreicht. "Am Ende der Welt", weg von Stress, Luxus, fließendem Wasser und Strom, dafür direkt am Titicacasee, der sich wie das weite Meer erstreckt und hinter sich die weißen Schneegipfel erblicken läßt.

Nach dem 3-Gänge-Menu bei Kerzenlicht wärmen wir uns an einem kleinem Lagerfeuer auf und bewundern den fantastischen Sternenhimmel mit der Milchstraße. Das ist ein einmaliges Erlebnis.

30 Aug. 2005 • Capachica

Capachica Halbinsel
Auf 4000m mit Emiliano

Schwimmen in Titicacasee

Erst morgens beim Waschen und Zähneputzen wird es ganz schon kalt. Aber nun wärmen wir uns an einem windstillen, sonnigen Plätzchen direkt am Titicacasee und freuen uns auf das Frühstück. Es ist sehr idyllisch.

Um 10 Uhr geht es mit Emiliano natürlich zu Fuß Naturkräuterkunde in die Berge bis auf 4000m. Es gibt Kräuter gegen Haarausfall, zur Verhütung, zur Heilung von Knochenbrüchen usw…. es ist für alles ein Kraut gewachsen.

Am Strand des Titicacasees angekommen, gingen die ganz Harten unter uns noch bei 10 Grad baden. Mit dem Ruderboot wurden wird zurückgebracht.

Zum Abendessen bekommen wir Gesang und Tanz von zwei jungen Mädchen und gingen einmal früh zu Bett.

31 Aug. 2005 • La Paz - Capachica

Tiawanaku
Uros Inseln

Bootsfahrt auf dem Titicacasee

Heute ging es sehr früh los, zuerst mit dem Kleinbus zum Hafen und dann mit Sack und Pack aufs Schiff. Die erste Haltstelle war bei einem kleinem und noch echten Uro Dorf. Dies ist auf dem See nur mit Schilf gebaut. Es werden die Wurzeln mit dem Schilf geschnitten und auf das Wasser gesetzt, dabei wird der Schilf auf die Seite gedrückt und bildet mit mehreren Schichten den Boden der Inseln.

Am Ende unseres Bootfahrt sehen wir eine ganze Stadt Uros, die sogar Telefon, Strom und eine Post hatten. Das wird Disney-Uros genannt :-)

In Puno angekommen stiegen wir in den Bus, der uns an der Grenze zu Bolivien brachte. An der Grenze angekommen mussten wir alle aussteigen und zu Fuß über die Grenze laufen.

Wir besuchen unterwegs die ausgegrabenen Tempel von Tiwanaku, die teilweise bereits 400 Jahre vor Christus alt sind.

Danach ging es weiter nach La Paz, wo wir gegen Abend ankamen. Es ist eine riesige zwischen hohen Bergen liegende Stadt auf 3700m bis ca. 4054m im El Alto. Hier liegt der höchst gelegende Flughafen der Welt.

Noch eine kurzen Marktbesichtigung runden wir den Tag mit einem gemeinsamen Nachtessen gemütlich ab.

01 Sep. 2005 • Coroico - Sucre

La Paz
Fahrradtour

Was fur eine Aventeuer

Das Highlight mit Downhill Mounting Biking auf der "Calle de la Muerte" steht heute an. Im Shop Madness decken wir uns mit Helm, Handschuhen, Schutzhosen und Westen ein und fahren mit den Rädern auf den Dach zum Ausgangspunkt auf 4650m: Nach ein paar Istruktionen geht es los.

Erst 30 km abwärts auf gefestigter, asphaltierter Straße mit ganz wenig Verkehr. Bei den anschliessenden drei Kilometern und 100m Berg aufwärts und das auf gestandenen 3300m Höhe kommen wir ganz schon außer Atem und unser Puls raste.

Nach einer kurzen Verpflegung gings bei kaltem Wetter weiter. Nun fing die Schotterpiste und der Linksverkehr an, also mussten wir stehts am Abhang fahren. Nun war es so neblig, dass man keine 10m weit gucken konnte. Die entgegenkommenden Lastwagen, Busse und Autos machen sich Gott sei dank frühzeitig durch hupen bemerkbar. Trotz sehr schlechter Sicht und nassem Wetter machte es viel Spass über die Hoppelpiste zu düsen.

02 Sep. 2005 • Sucre - La Paz

Espresso in Sucre
Hauptplatz in Sucre

Was fur eine schone Stadt!

Heute flogen wir schon sehr früh weiter von La Paz nach Sucre mit AeroSur. Angekommen in Sucre brachte uns ein kleiner Bus zu unserem wieder sehr netten Hostal. Die Stadt erstreckte sich im hellem Licht und man sah gleich, warum sie auch die weisse Stadt genannt wird. Sie ist viel neuer und damit auch schöner als La Paz.

Nach dem Beziehen der Zimmer gingen wir zusammen mit Alonso in einen schönen Innenhof zum Mittagessen. Wir aßen wieder ein leckeres Menü und dazu gab es leckeren Schokopudding mit Vanillesoße.

Peter:"Wie gestern die R. habt ihr uns das gute Dessert weggessen!"

Der Mittag war zur freien Verfügung. Wir gingen durch die Stadt, suchten Schmuck und andere Dinge und ließen unsere Seele in der Sonne und dem warmen Klima baumeln.

Am Abend gingen wir zusammen essen. Den bisherigen Nachtschwärmern Beat, Rosa, Alonso und Peter schlossen sich heute auch Geli, Reiner, Patrick und Moni an. Beat bestellte die Drinks der Karte nach, so dass wir alles probiert hatten. Die Stimmung stieg und wir tanzten auf die immer lauter werdende Musik. Danach ging es mit ein paar Taxis zum weiteren Abtanzen in die Disco.

03 Sep. 2005 • Sucre - La Paz

Ausichtspunkt La Recoleta
Dinosaurier Spuren

Dinosaur Spuren

Morgen geht es zum Stadtrundgang durch die Stadt Sucre. Wir besichtigen das Museum der Revolution und den Plaza de Armas mit den heutigen Prozetionen zum Festival de la Cultura. Wir sehen die Karavanen mit Musik an uns vorbei ziehen. Anschliessend besuchen wir den Mark . Zum Abschluss den Stadttour verweilen wir unseres Mittagspause an einem wunderschonen Platschen uber die Stadt Sucre und geniessen das gute Essen. Der Platz nennt sich Mirador de la Recoleta.

Bei den Fahrt auf den Dinosaur Spuren hat uns ein schrecklicher Sandsturm nach kurzester Zeit zur Ruckreise gezwungen. Die Sandkorner peitschten an unser Gesicht und wir glauben nun dass alle Dinosaurspuren verschwunden sind. Nach der verdinten Dusche treffen wir uns zum gemeinsamen Nachtessen.

04 Sep. 2005 • Sucre

Cerro Rico de Potosi
Das Münzmuseum

Potosi

Weiter geht es heute in die Höhe nach Potosi auf 4100m . Die Stadt Potosi ist tatsächlich nicht mehr reich sondern sieht sehr ärmlich aus. Wir besichtigten das Münzmuseum "Casa de la Moneda". Hier sahen wir wie im 16. Jahrhundert die Münzen geprägt wurden. Nach einem gemeinsamen Essen erkundigten wir die Stadt.

Abends aßen wir in einem noblem Restaurant und tranken chilenischen Wein. Wir wollten noch in ein Pub, aber in Potosi waren alle Bürgersteige schon hochgeklappt. Also gingen wir zurück ins Hostal und feiern dort mit Cerveza Gelis Geburtstag und das auf 4100m. Es ging aber gut.

05 Sep. 2005 • Potosi - Cusco

Coca und Dynamit am Markt
Dynamitprobe in Cerro Rico de Potosi

Minenbesichtigung

Ein neues Highlight steht an. Wir gehen heute früh mit Gummistiefel, Schutzkleidung, Helm und Stirnlampe ausgerüstet zur Mine im Cerro Rico. Wir kaufen am Markt Dynamit, Zigarretten, Alkohol und sonstiges für die Minenarbeiter ein. Oben auf dem Berg angekommen wird uns erst mal eine Explosion vorgeführt. Dann ging es in die Mine rein. Wir mussten auf der Abenteurtour ganz schon klettern, aber es machte Spaß.

Nach dem Mittagessen ging es mit einem !Superbus! sechs Stunden über Holperwege nach Uyuni. Dass war meine schlimmste Busfahrt.

In Uyuni angekommen war es kalt und wir bekamen im Hostal warme Bettflaschen.

06 Sep. 2005 • Chuvica - Uyuni

Zugfriehof
Mittagspause in Isla del Pescado

Eingang der Wueste

Endlich konnen wir wieder einmal ausschlafen. Heute geht es erst um 11 Uhr weiter. wir besuchen den Markt in Uyuni und geniessen anschliessen den Cafe in den gemutliche Gartenrestaurants.

Es geht weiter mit 3 Jeeps durch die Salzwuste. Wir erblicken vor uns eine weisse, wie von Schneebedeckte weite Landschaft. Wir besuchen eine kleine Salzfabrik und spater dass aus salz gebaute Hotel. es ist eine gygantisch schone Landschaft so riesig, dass wir nicht wussten in welchen Richtung wir fahren sollen. Wir fahren weiter bis zur Isla del Pescado, wo wir unsere Mittagspause mit einem Picknick verbringen. Wir bewandern die Inseln und machen tausend Fotos von den vielen Panoramas der Kakteen und der Salzlandschft. Wir fahren mit dem Jeeps bis als Ende des Salzsees. Unserer Herberge ist mitten in der Pampa.

Die Nacht verbringen wir ohne Strum in einem gemutlichen 6er Zimmer, dass gar nicht so kalt war wie wir es erwartet haben.

07 Sep. 2005 • Chuvica - Salar de Uyuni

Vicuñas
Geysire

In der Salzwüste

Heute ging es bereits um 5:00 Uhr in die Salzwüste bei unter 0 Grad weiter. Es ist eine wunderschöne, sehr beindruckende Landschaft, leider mit einer sehr holprigen Straße.

Wir sahen u.a. den Roten See mit seinen unzähligen Flamingos. Sehr spritzig sind die Quellen auf ca. 4900m mit kochendem Schlamm, wo wir uns auf Grund des Schwefelgeruches nicht lange aufhalten wollten.

Weiter sahen wir uns die Laguna Blanca und die giftige Laguna Verde an.

Vor der Grenze Chiles verließen wir unsere Jeeps und stiegen in den Bus um.

Gegen Abend erreichten wir unsere heutiges Tagesziel San Pedro de Atacama und beendeten den Tag mit einem gemeinsamen Abendessen und einem Pisco.

08 Sep. 2005 • San Pedro De Atacama - Calama

Geli noch mit dem Hut.....
Mondtal

Die trockene Wueste der Welt

Die Stimmung der Gruppe ist sehr gut und jeder freute sich über das gute Klima mit Sonnenschein, sehr warmen Temperaturen und endlich keinem Wind mehr. Morgens schauten wir uns das kleine Städtchen mitten in der Wüste an.

Um 13.00 Uhr fuhren wir dann weiter nach Calama. Unterwegs befanden wir uns inmitten von Bergen, Stein und Sand. Und eine unfassbare Landschaft lud zum Fotografieren ein. Am Todestal angekommen, wanderten wir eine halbe Stunde durch die gigantische Landschaft. Das fanden wir aber nicht. Im Mondtal wanderen wir die Sanddüne entlang. Unsere Spuren sollten nie mehr verwischt werden.

In Calama angekommen bezogen wir unser Hostal für unsere letzte Nacht in Chile. Wir genossen noch einmal gemeinsam Abendessen zu können und feierten den Abschied bis Mitternacht.

Ein wunderschöner Urlaub mit wahnsinnigen Eindrücken ging zu Ende. Zu Hause können wir bei unseren vielen Fotos die Erinnerungen immer wieder auffrischen. Die Reise war von viventura sehr gut organisiert und von Alonso bestens begleitet. Er ist sehr zuvorkommend für alle und kümmerte sich einfach um alles.

Vielen Dank Alonso und weiterhin so tolle Reisen und "Reisende wie wir".

09 Sep. 2005 • Frankfurt - San Pedro De Atacama

Der Flug nach Hause
Noch ein schönes Foto von gestern

Der letzte Tag ist gekommen

Heute ist es nun soweit ….unser Abschiedstag gekommen. Nach fast drei Wochen gibt es unsere letztse Frühstück zusammen. Es ist ein bisschen traurig und wir konnen nicht glauben, dass die Zeit so kurz war. Schon ganz früh haben wir alle unsere Koffer gepackt.

Um 9.55 Uhr ist unsere Flugzeug von Calama nach Santiago geflogen. Kristin und Bernd fahren weiter nach Santiago und Alonso nach Hause :-).

Es war eine sehr schöne Zeit zusammen.