Reisebericht

Hier können Sie sehen, was unsere Reisenden auf ihrer Reise erlebt haben.

25 Dez. 2005 • Frankfurt - Lima

"Heiligabendfoto vom Madridaufenthalt"
Helgas erstes Foto in Lima

Anstrengender Flug

Wir, Wolfgang und Jutta, haben in Madrid einen schönen heiligen und außergewönlichen Abend verbracht. Der Flug war angenehm und verlief ohne besondere Vorkommnisse.

Nach zirka zwölf Stunden kamen wir etwas müde in Lima an, dort nahm uns unser Guide Omar in Empfang. Leider fehlte noch Helga, Gruppenmitglied Nummer drei, und wir warteten auf sie in Lima erfolglos. Wir entschieden uns ins Hotel Prince zu fahren und nach einem Willkommensdrink hatten wir Bedarf zur Nachtruhe.

26 Dez. 2005 • Paracas - Lima

"Spaziergang in Lima"
Abschied von unserem lokalen Guide

Erste Eindrücke von Peru

Endlich war Helga mit Umweg über Atlanta da. Statt 18.30 Uhr landete sie um 24:00 Uhr in Lima, aber ohne Koffer. Nach einem reichhaltigen Frühstück ging es zur Stadtrundfahrt mit Besichtigung der Kathedrale, der Katakomben und nicht zu vergessen dem "Plaza de Armas". Dann fuhren wir ans Meer zum Picknick und "Wassertreten" in San Pedro. Auf der Panamericana entlang der Küste erreichten wir schließlich Paracas, wo wir uns nach einem gemütlichen Spaziergang dem Konkurrenzkampf der Fischrestaurants am Strand stellten. Nach schwerer Entscheidung, wer den Zuschlag bekam, schmeckte der Fisch super.

27 Dez. 2005 • Paracas - Huacachina

"Unendlich viele Kormorane"
Unser Hotel mit Dünenhintergrund

Volles Erlebnisprogramm pur

Vom Hotel spazierten wir zum Hafen, dort wartete schon unser Guide Carlos. Mit einem kleinen Boot, der "Humbolt II" ging es in zügiger Fahrt zu den Ballestasinseln. Das erste, was wir sahen, war eine im Sand gezeichnete Figur, der sogenannte "Candelabro". Dann ging es los: Möwen, Möwen, Möwen,Seelöwen und noch mehr Seelöwen, Pinguine, Seesterne, Krebse,Kormorane, Pelikane… Es war beeindruckend und wir konnten uns nicht satt sehen. Wir beobachteten die Guanoproduktion und wurden glücklicherweise davon verschont, auch etwas Guano als Souvenir mitnehmen zu können. Zurück an Land fuehrte uns Carlos zum Paracasmuseum, zeigte und erklärte uns die vorgeschichtlichen Kulturen dieser Region, nämlich die der Paracas, der Cabezas largas und der Cerro Colorado. Ein weiterer Höhepunkt war die Kathedrale, eine Felsformation an der rauhen Küste mit anschliessendem Superfischmittagessen in einem romantisch gelegenen Fischlokal. Unsere weitere Fahrt führte uns zur Pisco-Produktionsstätte mit Verkostung (hups!!!). Nach dem Einchecken im Oasenhotel wurde es bei einem weiteren Highlight sehr sandig. Auf den Sanddünen in Perus Wüste hatten wir eine begeisternde Berg- und Talfahrt!

28 Dez. 2005 • Nazca - Ica

Alle bereit die Nazca - Linien zu sehen
Wir beobachten die Nazca-Linien: die Hände und den

Maria Reiche Tag

Der Tag war geprägt vom Lebenswerk der Dresdnerin Maria Reiche. Unterwegs kosteten wir frisch gepressten Orangensaft. Im Museum erfuhren wir alles Wissenswerte über Leben und Werk der Maria Reiche und damit über die Nazca-Linien. Die ersten beiden Figuren sahen wir schon im Original vom 13 m hohen Aussichtsturm. Besonderer Höhepunkt war das Überfliegen des gesamten Arials der Nazca-Linien in einer kleinen 3-Personen-Propellermaschine. Zum Mittagessen gab es "Lomo saltado", d.h. peruanisches Essen. In der sehr schönen, grosszügigen Hotelanlage erwartete uns ein kleiner Zoo mit Affen, Straussen, Ziegen, Pferden, Pfauen, wilden Puten, Wellensittichen und natürlich Hunden. Nach der schweißtreibenden Fahrt tat das Bad im Pool besonders gut. Wir hatten ein tolles Abendessen am Hauptplatz mit einer ersten Weinprobe in Peru. Danach fragten wir vergeblich nach Helgas Koffer, dessen Ankunft mal wieder versprochen war.

29 Dez. 2005 • Nazca - Arequipa

Picknick am Strand von "Cerro de Arena"
"Minizoo im Hotel"

Skelette, Meer und Straußensteak

Wir stehen heute Morgen früh auf und konnten nach dem Frühstück endlich Helgas Koffer in Empfang nehmen. Dann fuhren wir zum Chauchillas-Friedhof, wo unser lokaler Guide auf uns wartete. Während des Besuchs erfuhren wir viel über eine Prä-Inkakultur, nämlich die Nazca-Kultur. Orlando erzählte uns vieles über die Grabräuber, die damals und heute sehr aktiv sind. Tatsächlich sehen wir an der Erdoberfläche die hinterlassenen Verwüstungen "ihrer Arbeit". Dennoch können wir einige Gräber besuchen, in denen guterhaltene, menschliche Skelette zu sehen sind: deformierte Schädel mit langen Haaren - wie jamaikanische Rastas".

Weiter fuhren wir entlang der Küste nach Arequipa. Dazwischen nahmen wir unser Picknick in "Cerro de Arena" ein, eine niedliche Siedlung, wo Landstraßenarbeiter zu Hause sind. Wolfgang und Helga nutzten auch die Zeit um im Meer zu baden, während Omar und Jutta bloß die Beine nass machten.

Nach einer erfrischenden Dusche im Hotel in Arequipa trafen wir uns mit einer viventura-Delegation zu einem Kennenlern-Essen. Da lernten wir Barbara, Sarah, Britta und Thilo kennen, mit denen wir gemeinsam Strauß, Alpaka und Rindfleisch genossen. Zum Tagesabschluss hatten wir noch Energie einen Spaziergang über die Bolognesi- Brücke bis zum Hotel zu unternehmen.

30 Dez. 2005 • Arequipa

Jutta und Helga am Plaza de Armas in Arequipa
Helga auf dem Dach vom Santa Catalina Kloster

Wir genießen die "Weiße Stadt"

Nach dem gestrigen anstrengenden Tag bummelten wir am Vormittag durch die Innenstadt Arequipas und schnupperten durch die Geschäfte. Dann kam unserer Rundgang durch das Konvent Santa Catalina und wir erfuhren alles über das strenge Leben der damaligen Nonnen.

Anschließend besuchten wir mit Monika, dem lokalen Guide die bunte Markthalle San Camilo in der Stadtmitte. Als es dunkel wurde, fuhren wir schließlich zum Hotel zurück.

31 Dez. 2005 • Arequipa - Cabanaconde

Wärme in den thermalen Quellen von Chivay
Typische Produkte aus Chivay und Cabanaconde

Auf der Schotterpiste ins neue Jahr…

Zuerst fuhren wir zur Alpakapulloverfabrik und kauften doch nichts ein. Weiter ging es mit Viviana, die uns alle Besonderheiten prima erklärte. In herrlicher Landschaft sahen und fotografierten wir Lamas, Alpacas und Vicuñas. Auf Schotterstraßen mit atemberaubenden Ausblicken erreichten wir Chivay.

Nach dem Mittagessen und einem Bummel über den lokalen Markt genossen wir die Wärme der Thermalquellen von Calera. Gut entspannt begann am Abend die Fahrt nach Cabanaconde. Es dauerte nicht lange und wir fanden uns im dichtesten Nebel wieder. Die Entspannung war schnell flöten, denn die Schotterstraße war nicht nur eng, sondern führte an steilen Schluchten entlang. Helga wurde es oft mulmig, da es oft haarscharf am äußersten linken Straßenrand entlang ging (rechts ging es steil nach unten, was Helga zu diesen Zeitpunkt noch nicht wusste). Unser Fahrer hat eine tolle Leistung bei dieser Nebelfahrt hingelegt, alle Achtung!!!

Als wir dann erschöpft endlich am Hotel anzukommen meinten, türmte sich vor uns mitten auf der Straße ein großer Erdhaufen auf. Keine Durchfahrt zum Hotel! Aus lauter Verzweiflung aßen wir erst einmal anderwärts zu Abend. Nach Wolfgangs Erkundungsgang und der Zusicherung vom Hotel, unser Gepäck vorm Erdhügel abzuholen, konnten wir endlich unsere Silvesterfeier mit alten südamerikanischen Bräuchen starten (Omar traktierte das Dorf mit seinen Knallern).

01 Jan. 2006 • Cabanaconde

"Madrigal, ein Dorf aus der Inkazeit"
"Warten auf den Kondorflug"

Die Kondore und wir

Nach einer kurzer Nacht wollten wir am "Cruz del Condor" den Aufstieg des königlichen Vogels nicht verpassen. Obwohl uns zu dieser Jahreszeit lediglich ein phantastischer Blick ins Colcatal und eine geringe Wahrscheinlichkeit Kondore zu sehen prophezeit wurde, warteten wir tapfer weiter. Schließlich wurden wir belohnt und glaubten, nachdem ein einzelner großer Vogel ein Mal kurz zu sehen war, dass dies schon alles war und wollten unsere Fahrt fortsetzen. Doch dann ging der Flug der Kondore doch noch los. Es wurden immer mehr und mehr und einige belohnten uns für das Warten, indem sie ganz dicht über uns kreisten. Es war ein tolles Erlebnis.

Gut gelaunt ging es weiter durch den wunderschönen Colca - Canyon. Als unser Auto dann plötzlich liegen blieb und dies sich als eine ernste Panne herausstellte, litt die Stimmung doch ein wenig. Glücklicherweise nahm uns eine andere Reisegruppe in ihrem Bus mit bis nach Chivay, unser Bus musste abgeschleppt werden. Grübeln, wie geht es weiter. Schließlich übernachteten wir statt in Puno doch in Chivay und konnten sogar am Abend noch den neuen Bus in Empfang nehmen.

02 Jan. 2006 • Tiwanaku - La Paz

Fahrt nach Bolivien mit neuem Auto
"Wir bewundern Tiahuanaku"

Auf nach Bolivien!

Von Chivay fuhren wir direkt nach Bolivien. Wir mussten fast zwei Tagesziele auf einmal schaffen, dabei verloren wir unsere Zwischenstation Puno, wodurch wir besonders zeitig aufstehen mussten. Über Juliaca kamen wir in Desaguadero, der Grenzstadt zu Bolivien, an.

In Bolivien besuchten wir Tiwanaku, die größte vorkoloniale Stadt Boliviens und Zentrum der heutigen archäologischen Forschung. Wir sahen die Calasasaya, den Halbuntergrundtempel und die heutigen durchgeführten Ausgrabungen im Akapanatempel. Wolfgang hatte leider mit Magenproblemen zu kämpfen, so dass er nicht alles verfolgen konnte.

Nach eineinhalb Stunden Busfahrt waren wir in La Paz und sahen zum ersten Mal diese beeindruckende Stadt. Im Hotel angekommen ließen wir uns nach so langer Reise, wie Könige verwöhnen…….und selbstverständlich war der Mate de Coca auch wieder mit dabei.

03 Jan. 2006 • Montreal - La Paz

"Die Gruppe im Mondtal von La Paz, Bolivien"
Die drei in der Calle Sagarnaga in La Paz

Stadtrundfahrt in La Paz

Heute hatten wir unsere Stadtrundfahrt in La Paz, die uns gut gefallen hat. Wir fuhren zuerst bis zum Stadtrand zum Mondtal, eine Erosionslandschaft, in der wir eine Wanderung machten und etliche Fotos schossen. Um ein Panorama von der Stadt zu haben besuchten wir den Killi-Killi Aussichtspunkt und von dort aus schauten wir auf das Zentrum und die anliegenden Stadtviertel.

Nach einer kurzen Fahrt waren wir am Hauptplatz in La Paz und konnten die wichtigsten Regierunsgebäude sehen: das Parlament, den Präsidentenpalast und das Auslandsministerium. Die Sonne, die Kinder und die Tauben umrahmten unseren Besuch.

Schließlich besuchten wir die Jaenstraße, die besterhaltene Kolonialstraße in La Paz, den Hexenmarkt und die Sagarnagastraße, wo wir Einkäufe machen - darunter den wirklich schönen Alpakapullover von Wolfgang. Abends gingen wir essen und bestellten uns nachher im Alexander-Cafe noch einen Drink.

04 Jan. 2006 • La Paz - Capachica

Foto am Grenzpunkt zwischen Bolivien und Peru
Nach der langen Reise, gut verdient

Von Bolivien an den Titicacasee

Wir nahmen Abschied von La Paz und wir fuhren Richtung Copacabana, das ist eine Tour von ca. 3,5 Stunden. Wir fuhren über die Hochebene in 4.000 m und schauten dabei die Aymaradörfer und die Kartoffel-, Quinua- und Saubohnenfelder an. Ein ganz interessanter Ort ist die Tiquinaenge, der engste Punkt des Titicacasees: 800 Meter Breite. Die Fähren fahren hin und her um die LKWs und die verschiedenen Autos zu transportieren.

Nach Weiterfahrt durch wunderschöne Titicacalandschaften kamen wir in Copacabana an. Das ist ein bekannter katholischer Wallfahrtsort Boliviens und die Kirche Copacabanas ist besonders imposant. An der Grenze zu Peru verabschiedeten wir uns von Bolivien und fuhren weiter nach Capachica, unserem heutigen Übernachtungsort.

05 Jan. 2006 • La Paz - Puno

Abschied von unseren Gastgebern
Wolfgang genießt sein Päuschen

Tag am Titicacasee

Wir haben dank der extra Bettdecken gut in Tomas Haus geschlafen, trotz der Kälte draußen. Tomas Familie bestand aus vier Mädchen, die sich sehr gut um uns gesorgt hatten. Am Vormittag hatte es stark geregnet, aber glücklicherweise nur kurz, so dass wir noch einen Spaziergang entlang der Santa Mariaküste unternehmen konnten. Während dieses Spaziergangs haben wir die Titicacalandschaft genossen. Außerdem bekamen wir Informationen über die Pflanzenwelt der Halbinsel. Tomas erklärte uns, dass die Naturmedizin noch eine wichtige Rolle bei der einheimischen Bevölkerung hier spielt.

Nach dem Mittagessen verabschiedeten wir uns von der ganze Familie und ließen dabei zur Erinnerung ein Gruppenfoto machen. Unsere Ziel war die Stadt Puno, auch die Hauptstadt der peruanischen Folklore und Musik genannt. Die Reise ging per Boot durch den Urosinsel, wo wir ausstiegen und die Urosbewohner besuchten. Sie leben vom Souvenirverkauf an die Touristen, sind nette Leute und freuten sich sehr über unsere Ankunft. Sie erklärten uns, wie die Inseln gebaut werden und wie sich die Bewohner normalweise organisieren. Abends gingen wir durch Puno spazieren um zu Abend zu essen. Am nächsten Tag wartet auf uns Cusco, ein weiterer Höhepunkt unserer Reise.

06 Jan. 2006 • Capachica

Helga auf der Reise durch Cusco
Beim Abendessen in Cusco

Auf zum Nabel der Welt

Wir fuhren nun von Puno über Juliaca Richtung Cusco. In Juliaca sah man, das dies eine schnell gewachsene Stadt ist, da leider wegen der nicht ständigen Planung ein ziemliches Durcheinander in den Straßen herrscht. Wir machten kurz einen Zwischenstopp, um das gesuchte Agua con gas zu kaufen und diesmal hatten wir auch Glück. Wolfgang endeckte dabei eine farbige Tortenausstellung im Laden und ein neues schönes Fotomotiv.

Je weiter wir uns von Puno entfernten, sahen wir, wie sich die Landschaft allmählich änderte. Sie wurde grüner und grüner. Wir machten unterwegs einen Mittagsstopp und blieben für eine Weile in dem hübsch eingerichteten Restaurant. Dort trafen wir auf eine junge Studiososgruppe. Nach unserer Ankunft in Cusco bzw. im Hotel, entdeckten wir unsere gemütlich und im Kolonialzeitstil eingerichtete Zimmer.

Abends gingen wir zur Procuradoresstraße, wo wir Zeugen vom einen hartnackigen Restaurantwettstreit wurden. Dabei hörten wir bei einer jungen Musikgruppe bolivianische und peruanischen Musik.

07 Jan. 2006 • Puno - Machu Picchu

Unser lokaler Guide erzählt uns über Saqsayhuaman
"Der Inkatrohn"

Stadtrundfahrt in Cusco

Heute stand die Stadtrundfahrt von Cusco auf der Tagesordnung. Der erste Besuchspunkt waren die Ruinen von Saqsayhuaman aus der Inkazeit - riesige Steinmauern in Blitzform gebaut und Zeuge der letzten Verteidigunsschlacht gegen die spanischen Eroberer. Unser Guide Giancarlo schilderte uns das Inkaleben und erklärte die verbliebenen Resten aus dem 16. Jahrhundert. Als wir zurück in die Stadt fahren wollten, verloren wir Helga aus unserer Sicht. Nach einer mühevollen Fahndung fanden wir sie jedoch wieder.

Wir fuhren in die Stadt um noch Koricancha zu besuchen. Koricancha war der Regierungssitz des Inkas und dort fanden die wichtigsten Zeremonien statt. In der Kolonialzeit und als Produkt der religiösen Gewalt war Koricancha zerstört worden und es wurde eine katholische Kirche darauf erbaut. Wir sahen die noch übrig gebliebenen Wände und bewunderten die eindrucksvollen Bautechniken der Inka-Kultur.

Nach dem Kathedralbesuch fuhren wir ins Hotel zurück, in dem wir zum Ausruhen am Nachtmittag blieben.

08 Jan. 2006 • Cuzco - Aguas Calientes

"Aguas Calientes"
Kulturwanderung durch Pisaq

Ausflug ins Heilige Tal

Wir sind früh von Cuzco abgefahren, um das Heilige Tal kennenzulernen. Das Tal erwies sich als wunderschön mit vielen interessanten Orten. Wir besuchten bei schönen Wetter die Camelidenanlage, in der wir Alpacas und Llamas aller Art sehen konnten. Anschließlich schauten wir uns die feine Alpacaprodukt-Angebote an.

Im Ort Pisaq besuchten wir einige Inkaruinen, darunter die Pisaca Ruinen von wo aus das Dorf überblickt werden konnte.

Wieder im Dorf ging Omar mit Giancarlo Mittag essen während wir durch den bekannten peruanischen Markt dort schlenderten. Hier entdeckten wir eine Vielfalt handwerklicher Produkte. Leider mussten wir schnell zum Auto zurück, da uns ein heftiger Platzregen erwischte.

Unser nächster Aufenthaltsort war Ollantaytambo. Es ist ein schönes Dorf mit Inkaruinen und Terassenfeldern aus der Inkazeit. Dort stiegen wir um und nahmen den Zug bis Aguas Calientes am Fuße des Bergs Machu Picchu. Jutta und Helga haben diese Reise besonders genossen, denn sie konnten von ihren Sitzplätzen das ganze Landschaftspanorama bestens bestaunen.

In Aguas Calientes angekommen aßen wir zu Abend in einem gemütlichen Restaurant am Bahnhof des Ortes.

09 Jan. 2006 • Cuzco

"Unser Abschiedsabend"
Wir probieren Chicha auf der Rückfahrt

Auf den Spuren der Inkas

Heute ist der Tag, wo wir Macchu Picchu kennen lernen werden. Ganz früh fuhren wir zum Eingang von Machu Picchu. Als wir dort ankamen, war die Landschaft teilweise mit Nebeln bedeckt, aber allmählich wurde es besser. Vom Bus gingen wir zu Fuß bis zum Eingang der Inkastadt. Unser lokaler Guide erklärte uns vieles über die Entdeckungsgeschichte von Machu Picchu und wie leider die Inkaschätze in die USA gebracht wurden, wo sie bis heute in der Yale Universität statt in Peru ausgestellt sind. Es boten uns während der Führung immer wieder sehr beeindruckende Ausblicke auf die Anlage und deren Umgebung.

Unsere Rückfahrt war mit dem Zug bis Ollantaytambo und von dort aus mit dem Bus bis Cusco. Während der Reise machten wir einen Chicha-Stopp und tranken das alkoholische Inkamaisgetränk. Schmeckt sauer und Wolfgang gestand, das dieses Getränk nichts für ihn ist.

In Cusco besuchten wir abends ein schön eingerichtetes Restaurant, um unseren letzten Abend zusammen zu verbringen. Nach dem Essen und nach einem "zum Wohl", ging es zurück ins Hotel. Der Flughafen ist morgen unser Ziel…

10 Jan. 2006 • Cusco - Aguas Calientes

"Abschied vom unseren letzten Hotel"
"Bis bald Peru, Einheit von Kultur und Geschichte"

Heute ist unserer letzten Tag in Peru und wir fahren spät Abends nach Hause zurück. Am Vormittag sind wir noch in Cusco und wir gehen noch um den Hauptbahnhof spazieren. In der Nähe vom Bahnhof befindet sich ein Lebensmittelmarkt, wo die Einheimischen einkaufen gehen. Wir geniessen den Duft und die Farben dieses Marktes. Mittags bereiten wir uns auf die Abfahrt zum vor. Am Flughafen checken wir ein und nach einer "Zigarettenpause" Helgas verabschieden wir uns von Omar und von Cuzco, dem Weltkulturerbe. Adios, Bye, Bye und Aufwiedersehen schönes Land!!!