Hier können Sie sehen, was unsere Reisenden auf ihrer Reise erlebt haben.
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Unterwegs
Keine Panik - uns gehts gut !
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Komplizitäten aufbauen
Der erste Tag wurde mit Mut und auf guter Weise Überwunden. Der Jetlag hatte einigen zwar ein etwas verzögertes ins-Rollen-kommen geschaffen, aber die Energie der Juged und der Sonnenschein, nach einem harten Winter, machten schon was positives. Zuerst schauten wir uns die Stadt etwas an. Sich ein bischen umsehen, die Stimmung der grossen Hauptstadt erkennen und die Wellenlänge des Landes und der Leute mitbekommen. Nach den wichtigsten Gebäuden, Strassen und Plätze, und nachdem schon die ersten "Auspuster" wegen der Hitze sich hören liessen, verkossteten wir einige leckere Fischspezialitäten im Mercado Central. Dann schauten wir uns die Stadt und das gesamte Tal von oben am San Cristóbal Hügel an, mit einem leckeren und erfrischenden Mote con Huesillo in der Hand, bevor ich die Leute ein bischen in Ruhe liess. Denn es war ja auch ein Abendessen vorgesagt… das einige beinahe verschliefen.
Das Santiago-Team von viventura sorgte dann mit magischen Mitteln (Pisco Sour, Wein, gutes Essen und Unterhaltung) um einen guten Ausschlaf der Gruppe. Dann ausruhen, ausruhen, ausruhen… und mit den nächsten Zielen dieses anfangenden Abenteuers zu träumen.
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Citytour in Lima
Bei ziemlich hoher Luftfeuchtigkeit und angenehm warmen Temperaturen begannen wir den "Heiligen Morgen" mit einem Frühstück mit Rührei. Anschließend brachen wir zur Lima Citytour auf.
Lima ist das Zentrum des spanischen Kolonialreiches und zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt worden. Wir besichtigten die Plaza Mayor mit dem Präsidentenpalast, dem Rathaus und der Kathedrale. Da die Kathedrale wegen Weihnachten leider geschlossen hatte, besuchten wir die älteste Kirche der Stadt: Santo Domingo. Besonders beeindruckend war auch das Franziskanerkloster San Francisco aus dem 17. Jhd.. Die Bibliothek besteht noch Original aus dem 15.-18. Jhd. Die Bücher sind ziemlich verstaubt !
Am frühen Nachmittag starteten wir mit dem Bus in Richtung Pisco, unserem nächsten Reiseziel. Nach einer halben Stunde sind wir an der Küste angekommen und nutzten die Gelegenheit für ein Picknick am Strand. Eine große Überraschung erlebten wir kurz vor der Weiterfahrt, als Delphine am nahen Ufer auftauchen und sich vor unseren Kameras vergnügten.
Um 19 Uhr kamen wir in Pisco in unserer Romantik-Hosteria "Villa Manuelita" an. Den Heiligen Abend feierten wir in einem hübschen kleinen Restaurant, wo uns ein Indio und sein Sohn mit Panflötenmusik unterhielt.
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Seelöwen, Pisco, Buggies, und…!
6:30 Wecken, 7:00 Frühstück, 7:30 Abfahrt. Mit der Präzision einer schweizer Uhr setzte sich der Bus am Morgen Richtung Ablegesteg für die Bootsfahrt rund um die Ballestas Inseln in Bewegung. Auf den "Galapagos des armen Mannes" bewunderten wir neben Kormoranen, Humbold-Pinguinen und Seelöwen auch "El Candelabro", einen in den Felsen gezeichneten Kerzenständer immensen Ausmaßes (180 x 70 m) und mysteriöser Herkunft.
Weiter ging es in das Paracas Nationalreservat, eine schon vor 3.000 Jahren von der gleichnamigen Kultur bewohnte Wüste direkt am Meer. Der sehr schöne Küstenabschnitt lud zum Fotografieren ein. Leider war das Museum, das sich direkt am Fundort der unterirdischen Höhlen und Grabstätten befindet, am 1. Weihnachtstag geschlossen. Die dort ausgestellten Mumien mussten also auf unseren Besuch verzichten.
Während der Fahrt zur Huacachina Oase war erst einmal relaxen im Bus angesagt. Ohne großen Leerlauf ging es dort weiter. Eine Wüstentour mit offenen 8-Zylinder Buggies mit Überschlagbügel stand auf dem Programm. Jedoch ergab sich aufgrund ungünstiger Verteilung der (ge-)wichtigen Personen Lars und Ralf :-) wegen Totalschaden einer Plattfeder eine gewisse Verzögerung. Diese wurde aber problemlos wieder wett gemacht, denn die obengenannten forderten vom Fahrer vehement, weniger das Brems- und mehr das Gaspedal zu benutzen. Dieser blühte sichtlich auf (bei früheren viventura-Touren war es wohl oft umgekehrt :-() und entlockte insbesondere unseren weiblichen Mitfahrern den einen oder anderen kaum jugendfreien Schrei. Dieselben Schreie hörten wir anschließend auch von den gestandenen Mannsbildern beim Sandboarding.
Nach Rückkehr ins Hotel wurde erst einmal der Sand mit einem Pisco Sour oder einem kühlen Cerveza aus den Zähnen gespült. Nach dem Abendessen und einem sehr intensiven Tag sagten viele frühzeitig "Buenas Noches"! Der Rest brachte die letzten Pisco-Reserven des Hotels zuneige.
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Über den Wolken…
Der heutige Tag begann mit einem Frühstück in einer idyllischen Umgebung - die Dünen im Hintergrund und ein strahlend blauer Himmel. Also was will man mehr. Planmäßiger Start war für 8:30 Uhr vorgesehen, alle bis auf einen waren startklar. Björn war noch damit beschäftigt seinen Rucksack auf den Kopf zu stellen. Die peruanischen Soles waren verschwunden. Siehe da, nach eingehendem Zureden fanden sich diese doch in der Hosentasche von gestern Abend wieder. Nun konnte es endlich losgehen und wir fuhren zur Pisco-Brennerei "El Catador".
Interessent, in welch traditionell und ursprünglichen Weise heute noch der Schnaps in Peru gebrannt wird, zum Beispiel wurden die Trauben im Rahmen einer Fiesta mit den Füßen zehn Stunden in großen Becken gestampft. Bei einer anschließenden Probe testeten wir die Ergebnisse der verschiedenen Schnäpse.
Anschließend brachen wir Richtung Nazca auf. Unterwegs besuchten wir das Maria Reiche Museum, in dem wir viel Wissenwertes über die Nazca Linien und dem Leben der Dresdnerin erfuhren, die als junge Frau nach Peru kam und es sich als Lebensaufgabe gemacht hatte, die Nazca Linie mit einer Gesamtfläche von über 700 qkm zu erforschen. Um die Linien als Gesamtbild betrachten zu können, mussten wir in die Lüfte gehen. Mit kleinen Propellermaschinen starteten wir durch und jeder "genoss" den Flug auf seine Art ;-).
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Von den Mumien zum Lagerfeuer
Heute lag eine lange Strecke vor uns, weshalb wir früh aufbrechen mussten. Nach einer kurzen Nacht saßen wir müde am Frühstückstisch. Die Gastgeber unterstützten unseren Wachwerdungsprozess mit starkem Kaffee und dem Fallenlassen von Metalltabletts.
Erste Station war die Nekropolis von Chauchilla, wo wir die Mumien der Nazca-Kultur besichtigten. Leider waren die Gräber nicht mehr originalgetreu erhalten. Den Grabräubern wurde aber in den 80er Jahren das Handwerk gelegt.
Während unserer langen Fahrt durch die Wüste kamen wir an zahlreichen Oasen vorbei. In Mina z.B. konnten wir die dort angebauten Oliven probieren und kaufen. Zum Mittag picknickten wir dann am Pazifikstrand.
Die ganze Fahrt über freuten wir uns schon auf das angekündigte Flusskrebs-Essen. Besonders fasziniert hat uns die Garagen-Küche. Statt Cucarachas gab es dort einen (VW-)Käfer. Die Shrimpsgerichte waren dann in allen Variationen sehr lecker.
In der sehr rustikalen Unterkunft in Majes wurden wir mit Lagerfeuer und zwei großen Karaffen Pisco Sour begrüßt. Nach kurzer Zeit wurden daraus sechs (oder acht?!) weitere. Die Andenmusik aus dem Ghettoblaster umfasste u.a. auch Lambada mit der Panflöte.
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Toro Muerto
Nach akribischer Zeitmessung durch Björn unter Zugrundelegung mehrerer Zeitmessinstrumenten war der Coca-Mate-Tee von Hartmut optimal gezogen und war sehr bekömmlich (fast so gut wie der Williams).
So konnten wir um 8 Uhr wieder los in Richtung Querulpa. Heute erwartet uns der Jurassic Park. Nach einem kurzen Aufstieg eröffneten sich vor unseren Augen die Fußabdrücke von einem oder mehreren Tyrannosaurus Rex mit einem Durchmesser von sage und schreibe "50 m" (oder waren es doch nur 50 cm - naja bei einem ruckelnden Bus kann man sich ja mal verlesen).
Tief beeindruckt reisten wir weiter auf den Spuren der Vergangenheit und besuchten die berühmten Petroglyphen von Toro Muerto (toter Stier). Die damalige Freizeitgestaltung der Wari(Huari)-Kultur bestand darin, Zeichnungen von Pflanzen, Tieren und Szenen des täglichen Lebens auf die Vulkan-Steine zu ritzen.
Aufgrund einer Überschwemmung war die Strasse des planmäßigen Ziels "Cabanaconde" nicht befahrbar, weshalb dann das auf 3650 m gelegene Chivay im Colca-Tal angesteuert wurde (grrr que frio!!). Der Umweg hat sich gelohnt, denn in Chivay erwartete uns ein Hotel erster Klasse. Die POZO DEL CIELO LODGE ist romantisch, authentisch, klassisch und hat eine gute internationale (selbstgemachte Pasta) sowie regionale Küche (Alpaca) hmmmmmmmm. Außerdem war dies willkommene Entschädigung fuer die kleine Wartezeit bzgl. der Reifeninspektion.
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Mit Stimmung durch das Colcatal
Der Condor, dessen Flügelspannweite bis zu 3,20 m beträgt und ca. 11 kg schwer wird, stieg früh morgens mit der Thermik in Höhen bis zu 5.000 m, um in einem Gebiet von ca. 150 km seine Beute zu jagen. Deshalb starteten wir heute schon um 6.30 Uhr zum Aussichtspunkt MIRADOR CRUZ DEL CONDOR.
Anstelle des Condors tauchte allerdings nur immer dichter werdender Nebel auf. Ja, - wo fliegen sie denn?
Unverrichteter Dinge (Condor-Watching), aber mit vollen Einkaufstüten und einem zusätzlichen Local-Guide (Viviana) durchfuhren wir das Colcatal. Viviana verschaffte uns einen umfangreichen Einblick in die regionale Landwirtschaft. Zu sehen war ein Anbaugebiet, das auf den Terrassen, die noch aus der Inkazeit stammen und auf denen noch wie damals ohne maschinelle Hilfe Kartoffeln, Mais, Quinua, Amarant u.a. angebaut werden. Im Restaurant "El Balón de Don Zacarias" konnten wir all diese Köstlichkeiten, sowie Alpaca und landesübliche Speisen durch ein reichhaltiges Buffet genießen - hmmmmmmmmmm lecker ! Gourmetkritiker Ralf gibt hier 5 Sterne.
Gut gestärkt bleibt vor der Weiterfahrt noch etwas Zeit für Shopping. Eingedeckt mit "Glück für das neue Jahr" in Form von gelben Unterhosen für Diana, Rita, Sandra, Bernadette und Michel den Busfahrer (hiesige Sitte an Silvester) und jede Menge Mützen, Handschuhen, Decken, Panflöte … letzteres wurde uns auch gleich von Bernadette als Entschädigung für die Verspätung vorgetragen (El Condor pasa? - jedenfalls sehr authentisch mit Mütze)!
In Maca, welches durch Erdbeben komplett zerstört und wieder aufgebaut wurde, ließen wir uns mit Adler und Alpaca-Babies fotografieren - (Condor-Kompensation) und gleich noch ein wenig Shopping …
Richtung Arequipa konnte uns Viviana noch sehr viel über die Umgebung erzählen. Kurz vor Arequipa konnten wir aufgrund des Nebels die drei Vulkane Pichu-Pichu, Misti und Chachani nicht sehen.
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Entdecke Arequipa
In 2.353 m Höhe unter den drei Vulkanen Misti, Chachani und Pichu Pichu ging es heute zu zivilen Zeiten in verschiedenen Gruppen los. Die einen zog es zum Sozialprojekt, die anderen relaxten am Pool bzw. gingen nochmal in die Stadt. Treffpunkt 13.00 Uhr im Hotel zum gemeinsamen Mittagessen mit dem viventura-Team im örtlichen Büro. Hier aßen wir lecker zu Mittag und bekamen noch nützliche Tips für die Weiterreise.
Danach ging es ins Kloster Santa Catalina, wo wir eine tolle und ausführliche Führung bekamen. Es entbrannte ein kleiner Wettstreit, wer es schafft auf dieser Führung die meisten Bilder für die Nachwelt zu schießen!
Weiter ging die Stadtbesichtigung mit Kathedrale, Iglesia La Compañia de Jesus und dem örtlichen Markt.
Ein absolutes "must see" in Arequipa ist das Museum der "Mumie" Juanita, das leider nicht im Tourplan enthalten ist. Juanita ist eigentlich keine Mumie, sonder ein vereistes Mädchen, welches vor ca. 500 Jahren von den Inka geopfert wurde.
Showtime: Beim gemeinsamen Abendessen hatten es einige versucht … cuy (Meerschweinchen). Vielleicht hätten wir vorher den Reiseführer besser lesen sollen, der vor Billigangeboten in Sachen Meerschwein warnt. Nichts destotrotz, mit einigen cerveza grande und Pisco Sour konnte der eigenartige Geschmack wieder beseitigt werden.
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Über den Wolken
Ausschlafen, lecker frühstücken, relaxen am Pool oder noch ein Date mit Juanita. Jeder nutzte den Vormittag auf seine Weise.
Mit dem Bus ging es zum Flughafen von Arequipa, von dem aus wir in nur 25 Minuten nach Cuzco flogen. Der Blick aus dem Fenster beim Anflug auf Cuzco war überwältigend und ließ schon eine gewisse Vorfreude auf die nächsten Tage aufkommen. Vom Flughafen ging es direkt auf die Stadtbesichtigung, unser örtlicher Guide legte sich mächtig ins Zeug. Zuerst ging es in die Inkaruinen von Sacsaywaman, dem Kopf des Puma, wo wir sehr viel über die Inkakultur erfuhren und einen sehr schönen Blick über die Stadt hatten.
Anschließend besuchten wir das Museo Coriciaucha (ein grosses Tempelviertel), den 12-eckigen Stein und die Catedral an der Plaza de Armas.
Ab jetzt liefen die Vorbereitungen für die Silvesterparty. Mit einem schönen Abendessen ließen wir 2005 noch mal Revue passieren. Gut ausgerüstet mit den glückbringenden gelben 2006-Brillen, Ratschen, gelben Hütchen und teilweise gelben Unterhosen begrüßten wir im Riesengetümmel auf der Plaza de Armas das neue Jahr. Für den Schampus bedanken wir uns recht herzlich bei Lars. Mit gegenseitiger Unter-"Stützung" fanden auch die letzten gegen 4.30 Uhr den Weg ins Hostal.
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Neujahr
Am freien Tag in Cuzco konnte jeder machen was er will. So gegen Mittag begannen wir auszuschwärmen. Der eine fuhr ins Heilige Tal, der andere kurierte seine Kopfschmerzen im Bett aus. Wieder andere (meist weibliche Teilnehmer) machten nach dem Tanzabend im "Extreme" heute mit Extreme-Shopping weiter.
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Inka-Trail
Gut erholt von den Feierlichkeiten zum Jahreswechsel brachen wir mit dem Minibus zum Bahnhof nach Ollanta auf. Von dort ging's mit dem Bummelzug bis zum km 104. Hier begann das Abenteuer Inka-Trail.
Unser Guide César erklärte uns zunächst, wieso die Dächer der Inka-Ruinen von Wiñay Wayna hier steiler sind als z. B. in Arequipa. Die einfache Erklärung: Es regnet hier öfter!
Aber nicht nur die Dächer sind hier steiler, sondern auch der Weg. 500 Höhenmeter lagen bis zur Mittagspause vor uns. Grandiose Ausblicke entschädigten für die Strapazen.
Nach der Mittagspause ging es etwas entspannter weiter. Und am Sonnentor konnte man endlich - so wurde uns berichtet - bei nebelfreier Sicht einen sagenhaften Blick auf Machu Picchu werfen.
Aufgrund der rekordverdächtigen (Kriech-)Geschwindigkeit von 1,28 km/h mussten wir uns sputen, um den letzten Bus ins Tal nach Aguas Calientes zu erwischen.
Was am Abend noch läuft ist schnell gesagt: "Same procedure as every day, James"
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Verlassene Inkastadt
Heute hieß es wieder früh aufstehen. Es regnete :-(. Der Bus brachte uns zum Eingang der alten Inka-Hochburg Machu Picchu.
Cesar Agusto führte uns durch den gigantischen Komplex und erklärte uns dabei die Bau- und Verhaltensweisen der Inkas. Gemeinsam besichtigten wir Machu Picchu, mystische Berge und die verlassene Inkastadt.
Nach der Führung konnten wir das Gelände alleine erkunden und am Nachmittag verließen wir die Inkastätten.
Im Bus ging es zurück nach Aguas Calientes und am Abend mit dem Zug zurück nach Cusco.
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Mit dem Bummelzug durchs Altiplano
Exakt um 14:04 Uhr MEZ (Ortszeit -6h), mit dem Anfahren des Zugs, beginnt der nächste schöne Tag für uns: Ein Cusqueña Negra, gefolgt von diversen Spielen verkürzt uns die achtstündige Zugfahrt nach Juliaca.
Intensive Diskussionen, aber auch nachdenkliche Gesichter, verursacht Rita's Rechteck-Dreieck-Kreis-Männchen-Tiefenanalyse, die erstaunliche - um nicht zu sagen unerwartete - Ergebnisse hervorbringt. Während die meisten mit ihren Humorwerten zufrieden sind, zeigt sich, dass die Gruppe im ganzen sehr zu logischen Handlungsweisen neigt. Dies geht leider zu Lasten des dritten, nicht ganz unwichtigen Kriteriums, der Sexualität. Da kommt doch die Frage, warum es dann ausgerechnet eine viSingle sein muss? Auf eine Einzelstatistik wird aus Datenschutzgründen hier verzichtet. Erwähnt werden muss aber zumindest, dass Diana als einzige sogar ein Ergebnis von 110% erreicht hat :-)
Nach weiteren zwei Stunden Busfahrt kommen wir nach Einbruch der Dunkelheit am sich wunderschön an den Titicacasee anschmiegenden Chifron auf der Halbinsel Capachica an. Die schweren Koffer bei absoluter Dunkelheit mit Taschenlampenbeleuchtung in die teilweise in den Hang gebauten Gästehüttchen zu schaffen ist sehr beschwerlich. Das Begrüßungs-Abendessen ist dafür umso leckerer.
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Ein wunderbarer Tag am Titicacasee
Nach einem erholsamen Schlaf in den schönen Gästezimmern unserer Gastfamilien wurden wir schon frühzeitig von den Chifroner Dorfmusikanten (Esel, Hahn, Hund und Schaf) geweckt. Die heiße Morgendusche wurde durch ein erfrischendes Bad im Titicacasee ersetzt. Die Wassertemperatur, ermittelt nach Ralfs anatomie-basierter Formel für Celciusgrade nahe dem Gefrierpunkt, lag - gemittelt über alle Badegäste - bei exakt 15,9.
Nach einem ausgiebigen Frühstück führte uns der Ortsvorsitzende Emiliano über "seine" Halbinsel Capachica, auf der schon das Haus seines Großvaters stand und auf der er er sein ganzes bisheriges Leben verbracht hat. Ob Prostata-, Leber- oder Nierenbeschwerden, Kopfschmerzen oder Magen-Darm-Leiden, gegen alle Krankheiten ist hier ein Kraut gewachsen.
Nach Maiscremesuppe und lecker Titicacafisch hatten wir frei. Der Nachmittag wurde mit Lesen, Baden oder einem Spaziergang verbracht. Dieser wunderbare Teil des Titicacasees mit dem einsamen Sandstrand und seine sanften Erhebungen, zusammen mit dem Schäfchenwolkenhimmel schien uns zu verzaubern.
Nach Einbruch der Dunkelheit gab es ein romantisches Dinner bei Kerzenschein mit musikalischer Umrahmung. Der Rührung nahe waren wir bei weltbekannten Songs wie "Capachiqueña con ojos negros". Mangels Fiesta in Fußmarschnähe beschlossen die Nachtschwärmer sich für das Nightlife in La Paz zu schonen und frühzeitig die King Size Betten aufzusuchen.
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Ade Peru :-(
Wiederum gaben zumindest Teile der Chifroner Dorfmusikanten ab 3:30 Uhr alles. Auf einen Wecker hätten wir hier getrost verzichten können.
Nach dem Frühstück ging's schon um 6:00 Uhr mit zwei abenteuerlich bepackten Minibussen nach San Pedro, wo ein Motorboot auf uns wartete, um den See zu erkunden. Erste Anlegestelle war eine schwimmende Uros-Insel. Dieses Volk "flüchtete" in den kriegerischen Zeiten rund um den Titicacasee auf's Wasser und lebt auch heute noch auf und mit dem See. Während die von uns besuchte Insel noch authentisch ist, fanden wir uns nahe der Touri-Hochburg Puno in Disney-Water-Uros wieder.
Von Puno aus ging's mit dem Bus zur Grenze. Der Schlagbaum bestand auf peruanischer Seite aus einem "Saustrick". Das etwas fortschrittlichere Bolivien konnte immerhin mit einer Stahlkette aufwarten. Hier nahm uns unser bolivianischer Guide Roberto, der auch deutsche Wurzeln hat und vor Freude strahlte, dass auch Schwaben und Badenser an Bord sind, in seine Obhut und führt uns durch sämtliche Grenz- und Drogenkontrollen.
Leider war der Grenzübertritt langwierig (krampfhafte Suche nach wichtigen Dokumenten) und es blieb nur wenig Zeit das Weltkulturerbe von Tiwanaku zu erkunden. Zumindest konnte Roberto den Museumswärter überreden, uns auch nach "Sendeschluss" noch den riesigen Monolithen ansehen zu lassen.
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Die Stadt des Friedens
Heute war unser "freier" Tag in La Paz. Ein Teil der Gruppe musste früh aufstehen, denn schon um 7:30 Uhr ging's los zur Mountain-Bike-Tour auf der "Straße des Todes". Vielen Dank an Diana, die nach der kurzfristigen Absage des ursprünglichen Operators einen adäquaten Ersatzveranstalter organisiert hatte. Das ganze war kein Kindergeburtstag, denn die Schotter-, Schlamm-, Staub- und Wasserpiste hatte es in sich. Erwähnt werden muss auch, dass entgegen dem offiziellen Programm, auch "leichte" Anstiege zu bewältigen waren. Am Ende der Tour entschädigte aber eine heiße Dusche, super Aussicht, leckeres Buffet und ein Pool für die Strapazen.
Ein zweiter Teil der Gruppe besuchte einen vierstündigen Salsa-Kurs. Begeistert waren alle, endlich die oft beobachteten Schrittfolgen zu verstehen und sich nun fast so geschmeidig wie die Südamerikaner über die Tanzfläche bewegen zu können. Den Mädels hatte es unser Tanzlehrer Erwin angetan!
Am Nachmittag machten wir, geführt von Roberto mit Unterstützung seiner Fau Annemarie, eine Stadrundfahrt/gang: Valle de la Luna, Plaza Murillo mit Regierungssitz, Mirador oberhalb des höchstgelegenen Stadions der Welt (in dem offizielle Spiele ausgetragen werden). "Interessant" war auch der Markt, auf dem es nichts gibt was es nicht gibt. Danach ging es noch zum Hexenmarkt, wo von Lama-Föten bis zu Glück bringenden Steinen alles für die Abergläubischen zu finden ist.
Den Abend ließ jeder auf seine Weise ausklingen. Einige gingen lecker Essen, die anderen übten die Salsa Schritte in der Disco Kokome (direkt neben dem Stadion).
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Unterwegs mit Bus und Zug
Der letzte Vormittag in La Paz wurde individuell gestaltet: Shopping, Salsa, Sightseeing.
Pünktlich um 13:30 brachte uns ein Minibus zum Terminal de Autobuses. Von dort ging's mit dem öffentlichen Bus nach Oruro. Beim Besteigen des Busses konnten sich einige feine Nasen Bemerkungen wie "Pumakäfig" oder "Lamagehege" nicht verkneifen. Offene Fenster und strahlender Sonnenschein ließen allerdings den ersten Eindruck schnell verfliegen und die 230 km nach Oruro vergingen wie im Flug.
Kaum hatte sich dort der Zug in Richtung Uyuni in Bewegung gesetzt, geschah das Highlight des Tages: Bei wunderschönem Sonnenuntergang fuhren wir mitten durch einen See, in dem sich tausende Flamingos und andere Wasservögel tummelten. Mit Einbruch der Dunkelheit gab's Homekino: "Besser geht's nicht" mit Jack Nicolson und "The Green Mile" mit Tom Hanks. Machte nichts, dass alles auf Spanisch war - meinten die Damen. So wurde die Fahrt, die bis 2:30 Uhr dauert, erträglich.
Im netten Hostal in Uyuni gab's dann zum Abschluss leider kein Paceña oder Huari. Also ab in's Bett.
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Isla Inkahuasi in dem Salar de Uyuni
Da es in der Gegend von Chuvica heftig geregnet hatte, mussten wir umplanen. Wir würden eine weitere Nacht in Uyuni bleiben. Kaum zu glauben, denn hier in Uyuni herrschte strahlend blauer Himmel.
Also genossen wir den Tag. Mit drei Jeeps ging's in die größte Salzwüste der Welt "Salar de Uyuni". Es blieb dem geneigten Leser überlassen zu errechnen wie viele Frühstückseier man bei einer Fläche von 12.000 qkm Salz mit einer Stärke von zwei bis sieben Meter geschmacklich verbessern kann. Zunächst erfuhren wir, wie hier mit einfachsten Mitteln das Salz gewonnen wird und wie wenig lukrativ diese harte Arbeit ist. Von nun an werden wir beim Salzen unserer Frühstückseier etwas mehr Demut zeigen!
Nun fuhren wir zur "Isla Inkahuasi", eine steinerne Erhebung inmitten dieses Salzlandes. Die bis zu 1.200 Jahre alten "Schwiegermuttersitze" (Kakteen) faszinieren genauso wie der endlos scheinende Blick über das Salzmeer, der erst durch in Pastelltöne gehauchte Bergketten einen Fixpunkt fand. Mann fühlte sich hier wie auf einen Gletscher versetzt. Das grelle Licht und die hohen Temperaturen ließen die Luft flimmern. Ohne Sonnenbrille, Hut und LSF 20 aufwärts lief hier nichts.
Auf der Rückfahrt legten wir noch Fotostops mit diversen optischen Effekten und den Feedback-Fotos ein. Danach besuchten wir noch das Hotel de Playa Blanca, ein von den Grundmauern bis zum Mobiliar komplett aus Salz erbautes Haus.
Da der Eintrag schon um 19.00 Uhr entstanden ist, kann über die Nachtaktivitäten noch nichts berichtet werden. Zumindest haben wir aber von zwei Jungs, die wir in unserem Jeep mitgenommen haben (Reifenpanne ihres Tourbusses) nützliche Tips zur örtlichen Disco erhalten. Bei geplanter Abfahrt 5:00 Uhr ist fraglich ob das Bett heute einer Benutzung unterliegen wird.
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400 km durchs Nirgendwo
Heute ist ein harter Tag. Schon um 5 Uhr bestiegen wir die Land Cruiser, die uns Offroad nach Chile bringen sollten. Los ging's wie die Feuerwehr und wir wurden richtig durchgeschüttelt. Irgendwie versuchte jeder eine Weiterschlafposition zu finden. War bitter nötig, denn die Letzten hatten unterm Sternenhimmel bis halb drei einen wirklich leckeren bolivianischen vino tinto verkostet.
Leider wurde es aber zunächst nix mit Schlafen, denn drei Reifenpannen am Stück erforderten Hand anlegen.
Nach dem Frühstück verlief die Fahrt reibungslos und wir genossen die endlose phantastische Landschaft: Bizarre Steinformationen, Lagunen mit Flamingos, Geysire und blubbernde Schlammlöcher.
So erreichten wir die Grenze zu Chile. Der Zeitpunkt, wo wir uns von unserer RL Diana verabschieden mussten, denn ohne Pass (im Zug gestohlen) war an eine Einreise nach Chile nicht zu denken.
VIELEN VIELEN HERZLICHEN DANK! ALLES GUTE, LIEBE DIANA, FÜR DICH, DEIN BABY UND DEINE FAMILIE.
Unser chilenischer Busfahrer Wilson half uns bei den strengen Einreisekontrollen. Wieder in der Zivilisation, hatten wir uns für die Nacht einiges vorgenommen. Ärgerlich, dass in San Pedro um 1 Uhr die Bürgersteige hochgeklappt wurden. So will es das Gesetz :(.
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Faszinierendes Mondtal
Nachdem ja alle frühzeitig im Bett waren (ihr erinnert euch, in San Pedro ist um 1 Uhr Schluss mit lustig), trifft man sich ganz entspannt und ausgeruht zum leckeren Frühstück mit Obst und super-netter-freundlicher Bedienung.
Es war noch genügend Zeit um San Pedro zu erkunden (was locker auch ohne den stolz präsentierten Stadtplan einiger ReiseteilnehmerInnen geht). In der Zwischenzeit stieß auch vi-Guide Peggy zu uns, die uns für die letzten zwei Tage begleitete.
Pünktlich zum vereinbarten Zeitpunkt holt uns Wilson mit seinem Bus ab und wir fuhren zum Valle de la muerte, wo wir einen 40-minütigen Spaziergang machten. Im Valle de la Luna genossen wir dann die absolute Stille in der Wüste (zumindest für die vereinbarten 60 Sekunden, in denen nicht gequasselt wird)
Das Abschiedsessen rückte nun unaufhaltsam näher, obwohl wir gar keine Lust hatten auf unseren täglichen Pisco Sour zu verzichten :( . Aber so ist das Leben, und in einer netten Bar mit Live-Musik (Bryan Adams !) wurden bis spät in die Nacht schon die nächsten Urlaubspläne geschmiedet.