Hier können Sie sehen, was unsere Reisenden auf ihrer Reise erlebt haben.
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Herzlich Willkommen in Peru!
Der Tag begann früh - für einige schon Samstag abend! Alle freuten sich auf Ruhe & Frühstück im Flieger… weit gefehlt! Zwei Stunden dauerte der Flug von Frankfurt nach Madrid und es gab weder Essen noch Trinken, dafür unfreundliches Personal. Die Fluggesellschaft macht ihrem schlechten Ruf alle Ehre!
Nachdem wir uns in Frankfurt nur aus der Ferne "begutachtet" haben, trafen wir dann in Madrid alle aufeinander und knüpften erste Kontakte. Zwölf Stunden später landeten wir ziemlich k.o. aber voller Vorfreude in Lima, wo uns unser Reiseleiter Gonzalo in Empfang nahm. Mit unserem Bus ging es zum Hotel, das im Stadtzentrum von Lima liegt. Nach kurzer "Inspektion" der Zimmer gingen wir zusammen essen…
Trotz Müdigkeit schafften wir es noch teilweise typische Gerichte, frische Fruchtsäfte und einheimisches Bier zu genießen. Es stellte sich schnell heraus, dass wir eine ziemlich lustige Gruppe sind - und Gonzalo (der selbst seinen Spitznamen "Golo" und sein Hobby Formel Eins nicht kannte) es nicht leicht mit uns haben wird! ;-)
Gegen 22:00 Uhr (fünf Uhr morgens in Deutschland) sind wir alle totmüde und voller Vorfreude auf den morgigen Tag ins Bett gefallen.
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Delphine im Pazifik
Am ersten Tag wurde uns noch ein bisschen Ruhe gegönnt - es wurde erst um acht gefrühstückt ;-). Trotzdem waren viele von uns schon früher wach und konnten nicht mehr schlafen… das lag natürlich an der Zeitumstellung, aber auch an der Lautstärke eines Hahns, der fast minütlich sein Krähen zum Besten gab!!
Nachdem Gonzalo den Tourguide für die Stadtbesichtigung endlich telefonisch erreichte, konnte es losgehen. Wir besichtigten die wichtigsten Sehenswürdigkeiten Limas - u.a. den Plaza de Armas und die San Francisco Katakomben. Leider kam für uns Mädels die "Besichtigung" der Einkaufsstraße etwas zu kurz - wir gingen nur dran vorbei :-(.
Nach Erledigungen einiger Dinge (die mysteriöse Briefmarken-Vergabe für die Postkarten, Bank und Supermarkt) fuhren wir mit unserem Bus entlang der "panamericana" bis nach Pisco. Es wurde ein Zwischenstopp am Strand San Pedro eingelegt. Ein superschöner Strand mit Riesenwellen und: DELPHINEN! Es wurde zu Mittag gegessen und sich ein wenig ausgeruht, bevor es dann endgültig zum Hotel in Pisco ging.
Ach ja: und wir haben die Inka-Cola probiert:´Ähm…. schmeckt wie Hubba-Bubba nur in flüssiger Form. Die Peruaner trinken dies aber wohl ganz gerne. Gegen acht trafen wir dann im Hotel ein. Der nächste Tag wurde besprochen und das Abendessen bei netter Panflötenmusik im Restaurant eingenommen!
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Vom Pazifik in die Wüste
Heute konnten wir zum Glück wieder ausschlafen, denn es gab "erst" um 07:00 Uhr Frühstück (zur Abwechslung mal Rüherei)! Das frühe Aufstehen wurde aber belohnt, indem wir Punkt 08:00 Uhr mit einem der ersten (Speed)-Boote von Paracas aus die Ballestas Inseln ansteuerten. Was wir dort zu sehen bekamen war wirklich großartig!! Tausende Seelöwen (ganz ehrlich!!), ein paar Pinguine und tausende von Vögeln (Kopfbedeckung ist ein absolutes Muss!)Bei der Masse von Tieren hat fast jeder von uns seine komplette Speicherkarte verfotografiert :-). Nach gut zweistündiger Bootsfahrt gabs dann zurück auf der Halbinsel das nächste Highlight: Mit dem Bus gings quer durch die Wüste zu einem fanstastischen Ausblick auf die Küste. (Warum der vorgelagerte Felsen La Catedral hieß, blieb uns jedoch verborgen :-))
Dann gabs lecker Fisch in einem netten Hafenrestaurant und anschließend gings endlich in die langersehnte Pisco-Brennerei (für Insider: Pisco-Bäckerei ;-)) Natürlich gabs auch eine satte Verkostung, so dass wir gutgelaunt zun Sandboarding fahren konnten.
Direkt hinter unserem sehr schön mitten in der Oase Huacachina gelegenen Hotel warteten schon drei Jeeps auf uns, die uns in einem Wahnsinnstempo in eine fantastische Wüstenlandschaft fuhren. Aber beim bloßen Rumfahren blieb es nicht…Sandboarding war angesagt. !! Super genial und ein Muss für jeden, der hier ist!! Vor allem die Abendstimmung in der Wüste hat noch einen extra Pluspunkt gebracht!!
Dann waren wir aber auch alle ausnahmslos fix und fertig, so dass wir nur noch ein kurzes Abendessen hatten und dann schon 22:00 Uhr in den Betten verschwunden sind. Soviel Eindrücke an einem einzigen Tag muss man schließlich erstmal verarbeiten!!
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Kotzende Weiber
Heute konnten und durften wir richtig lange schlafen, bis 7:30 Uhr! Ausgeschlafen ging es dann auch gleich nach dem Frühstück (heute kein Rührei)nach Nazca. Wir besuchten zuerst das Maria-Reiche-Museum, wo wir Informationen über das Leben und Wirken der Wissenschaftlerin erhielten, die ihr Leben den Nazc-Linien widmete. Nebenbei erfuhren wir auch mehr über Schamanen und Drogen, welche die Aufmerksamkeit einiger Anwesenden erweckte. Weiter ging es dann zu den Nazca-Linien.
Am Flugplatz angekommen gingen die ersten Rundflüge schon los. Als wir (Kathrin, Ines, Daniela, Michaela und Jörg) an der Reihe waren, waren wir noch guter Dinge und posierten mit dem Piloten für schöne Fotos. Nach zehn Minuten in der Luft fingen wir aber schon an zu schwächeln. Das Ende vom Lied war, das Ines ihre Kotztüte füllte und der Rest der Damen, ihre Tüten auch fest in den Händen halten musste. Als der Pilot den Flugplatz ansteuerte waren wir die glücklichsten Menschen.
Wir erholten uns aber recht schnell wieder und weiter gings zu unserem Hotel. Den Nachmittag hatten wir zur Freude aller zur freien Verfügung. Daher stand Relaxen im Pool an und einige wagten sogar den Sprung ins kühle Nass, obwohl vor der ominösen "Pool-Krankheit" gewarnt wurde.
Zum Abendessen gab es traditionelles Pachamama. Hierfür wurde das Essen in Lehmtöpfen in einem Erdofen gekocht und vorher gesegnet (sehr lecker).
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On the road again
Heute begann unser Tag sehr früh, denn wir hatten einen langen Reisetag vor uns. Das bedeutete Frühstück um 6:30 und dann ab in den Bus nach Arequipa.
Am Vormittag machten wir einen Abstecher zu einem alten Nazca-Friedhof. Die Leichen waren mumifiziert (alle flüssigen Organe raus, Baumwolle rein) und dann in Fötusstellung mit Blick gen Osten bestattet worden. Leider hatten Grabräuber hier schon ganze Arbeit geleistet und nur wenige Gräber und Mumien relativ unversehrt gelassen. An den unversehrten Mumien nagt die Witterung an Haut und Haaren, doch ein recht gut erhaltener Schamane (Bob Marley) zog aufgrund seiner langen Haarpracht die neidischen Blicke unserer weiblichen Gruppenteilnehmer auf sich.
Dann ging es zurück in den Bus und weiter Richtung Süden. Gegen Mittag steuerten wir einen alten Inka-Hafen an (Puerto Inca) um unser Mittagessen zu verspeisen. Dazu gab es die optisch sehr ansprechende Inka-Cola zum Trinken, aber alle in der Gruppe mussten feststellen, dass der Geschmack von Hubba-Bubba zwar sehr vertraut war, aber das Getränk nicht unbedingt den Geschmacksnerv trifft.
Danach konnten wir noch ein bisschen in der schönen Bucht relaxen bevor es wieder daran ging in unseren heute nicht ganz so beliebten Bus einzusteigen. Entlang der Panamericana gab es stundenlang den gleichen, wenn auch beeindruckenden Ausblick: Rechts die Steinwüste und links die Wellen den Pazifiks, die sich an den Klippen brechen. Schließlich nahmen wir Abschied von der Küste und bogen ab ins Landesinnere.
Kurz vor dem Ziel wurden wir dann doch noch einmal aktiv und absolvierten an einer Tankstelle ein Aerobic Workout unter Anleitung unserer Vorturnerin Ines (sehr zur Belustigung der einheimischen Bevölkerung).
In Arequipa angekommen, gab es für die Meisten nur noch ein Ziel: einen Happen essen und dann ab ins Bett.
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Sozialprojekte
Heute haben wir die viventura-Sozialprojekte, also einige davon, besucht. Zunächst ging es zu einer Ärztestation und dann in den Kindergarten. Die Kinder sangen Lieder zur Begrüßung. Unsere Erwiderung fiel etwas weniger geprobt und kürzer aus, aber es sollte ja auch noch weitergehen. Wenn gleich die Einen gerne den ganzen Tag bei den Kleinen geblieben wären.
Die Altenbegegnungsstätte erwies sich dann als der herausragende Teil. Zunächst wurde genau aufgepasst, dass jeder fotografiert wird und dann ging es zum gemeinsamen Fußballspielen. Schier unüberwindlich war dabei der Viererriegel alter Damen vorm Tor, die neben dem unvermeidlichen Plausch nebenbei jeden Ball abwehren. In Anbetracht heimischer Altenheime eine sehr fröhliche und überzeugende Einrichtung.
Zum Mittag durften wir dann die Villa des viventura-Büros besichtigen. Mit Pool (ohne Wasser) und Köchin und tollem Essen.
Am Nachmittag folgte die Stadtbesichtigung mit Santa Catalina und der Innenstadt und zum Abend konnten wir dann endlich "Cuy" probieren (die die wollten). Ist wirklich nicht viel dran an den Dingern und man verbraucht beim Essen mehr Kalorien als man zu sich nimmt. Danach ging es ins Forum zum Tanzen und - ja vielleicht hätte es auch ein Getränk weniger sein können :-).
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Soroche
Die letzte Nacht war vielleicht nicht die ideale Vorbereitung um den Höhepunkt der Reise (topographisch) anzugehen. Wie sich herausstellte aber auch nicht ausschlaggebend. Die Partyabteilung hielt sich wacker. Um 9:30 Uhr ging es dann in den Bus mit reichlich Proviant für die lange Tour. Der Bus sah schon etwas osteuropäisch aus mit unseren ganzen Tüten, aber wir konnten sie gut gebauchen. Denn nach quälend langer Fahrt und Überquerung des Pata Pampa kollabieten zwei Teilnehmer auf der Höhe und der huppeligen Piste.
In Chivay hieß es dann für die einen ausruhen, die anderen probierten derweil Alpaka und sonstige peruanische Spezialitäten. Danach herrschte Ratlosigkeit, wie weiter zu verfahren ist. Die Entscheidung, die beiden über zweieinhalb Stunden mit nach Cabanaconde mitzunehmen war sicherlich fragwürdig, denn reisefähig waren die beiden nicht und somit hatten sie auf der schlaglochgesäten Strecke ihr besonderes Erlebnis.
Aber auch die anderen Teilnehmer hatten in der Mehrzahl zu kämpfen. Dass man nach drei Stockwerken pumpend erst einmal eine Pause braucht, ist schon komisch und prägt den Aktionsradius. Dementsprechend erschien zum Abendessen auch nur noch die halbe Mannschaft, der Rest ruhte lieber. Aber wir sind alle noch am Leben.
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Auf zum Titicacasee!
Nach einem kurzen Frühstück in dem typisch peruanischen Hochlanddorf Cabanaconde, ging es wieder zurück auf die Holperstrecke entlang des Colcatals. Einige von uns waren sich dann nicht mehr so sicher, ob die schöne Aussicht auf das Tal und der Flug des Condors, den wir beobachten konnten, die schrecklich anstrengende Straße rechtfertigte. Nun ja, die letzten Tage zerrten doch zu sehr an unseren Kräften.
Aber diejenigen, die noch fit waren, lauschten gespannt unserer Colcaführerin "Vivi", die uns extra für die zwei Tage begleitete. So erfuhren wir interessante Dinge über die malerischen Inkaterassen und das Tal. Dabei hatten wir auch angenehmerweise mehrere Gelegenheiten für kleinere Fotostopps. Schnell aussteigen, Fotos machen und weiter…
Dann erreichten wir wieder Chivay. Dort blieb uns noch etwas Zeit für einen kleinen Imbiss und wir konnten unsere Wasservorräte auffüllen.
Danach machten wir uns auf die lange Fahrt nach Puno. Nach einer "außerplanmäßigen" ("Das Hotel ist zu!") Stadtrundfahrt am Abend durch Puno, die uns eine belebte Stadt zeigte, war es doch recht schade, dass wir zu erschöpft waren, um noch einen kleinen Bummel zu machen. Nichts desto weniger konnten wir statt dessen eine kleine 2-Mann-Performance beim Abendessen genießen. Unser skurriles Hotel "Ferrocarril" entschädigte also für jeden verpassten Stadtbummel.
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Wir sehen den Titicacasee
Heute verließen wir Puno und unser skurilles Hotel gegen 08:30 Uhr. Nachdem gestern noch nicht ganz klar war, mit welcher "Bestandsgröße" unsere Gruppe weiterreisen würde, hatten sich in der vergangenen Nacht doch alle so weit erholt, dass wir zum Glück vollzählig Richtung Bolivien fahren konnten! Wir waren schon sehr gespannt.
Bereits in Puno konnten wir erste Bicke auf den Titicacasee erhaschen. Endlich einmal an diesem legendären See, von dem jeder von uns schon einmal in irgendeinem Kinderbuch gehört hatte… Und auch in der Realität ist der Titicacasee sehr beeindruckend. Er ist fünfzehnmal so groß wie der Bodensee und das alles auf unvorstellbaren 3.800m Höhe! (An die wir nun auch einigermassen gewöhnt sind…)
Nach zwei Stunden erreichten wir den Grenzort Desaguadero und mussten uns dort leider von unseren süßen Busfahren ("Ach, sind die nicht niedlich!") Moises und Tomas verabschieden. Zu Fuß passierten wir die Grenzkontrollen, ließen unsere Reisepässe vollstempeln und erreichten dann mit unserem Tagesguide Roberto BOLIVIEN!! Schnell noch ein paar Fotos unter dem großen Willkommens-Schild.
Dann ging es schon weiter - wieder entlang am Titicacasee - nach Tiahuanacu, wo wir uns auf die Suche nach der fast vergessenen Kultur der Tiahuanacu machten. Zugegeben - am Anfang erinnerte uns die Stätte doch ziemlich an den Mumien-Friedhof in Peru - und wir stöhnten schon leise angesichts der dritten Besichtigung von Mumien im Fötus-Stadium. Aber dann entpuppte sich die Führung als reinstes archäologisches Abenteuer. Wir waren sozusagen bei den ersten Ausgrabungen live dabei (diese haben nämlich größtenteils erst vor sechs Monaten begonnen). Roberto wusste zudem viel zu erzählen und war auch um Sprüche jeder Art nicht verlegen. Das hat er in der deutschen Schule in La Paz sowie während seines Studiums in Karlsruhe gut gelernt.
Gegen 15:30 Uhr ging die Fahrt dann weiter Richtung La Paz. Durch beeindruckend schöne Landschaften dauerte die Fahrt etwa zwei Stunden. Vorbei an der Cordillera Real, schneebedeckten Bergen, welche die Hauptstadt Boliviens einsäumen - und dann erblickten wir La Paz. Und waren zweifellos alle sehr beindruckt von dieser einmaligen Lage der 1 Mio Einwohner Stadt!
Im luxuriösen Hotel angekommen, wurden wir erst einmal für die morgige Mountainbike Tour (wohlgemerkt von "Madness Mountainbiking" organisiert…)gebrieft. Wollten wir das wirkich?? ;-)) JA! Jeder, der einigermaßen in der Verfassung dazu ist, entschied sich für das morgige Abenteuer. Lassen wir uns überraschen.
Die Mädels waren dann obligatorisch noch "Shoppen" (CDs) und danach trafen wir uns alle im Dumbo als der bolivianischen Version des McDonalds - aber in der luxuriösen Variante. Danach ab ins Internet Cafe und hopp ins Bett, denn morgen müssen wir fit sein!!
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Downhill-Madness
Der Tag begann, ohne dass ein Reiseteilnehmer den Nachweis einer optimalen Höhenvorbereitung entsp. den Ratschlägen unseres gestrigen "Local Heros" Robertos:
-kein Alkohol
-leichte Kost
-die Nacht alleine zu verbringen
endgültig erbrachte. Jedoch bezeugte die Problemlosigkeit mit der die gesamte Gruppe sämtliche Höhen des Tages meisterte von einer erstaunlichen Enthaltsamkeit aller Teilnehmer.
Auf dem Programm des heutigen Tages stand nämlich die Mountainbike Abfahrt aus einer Höhe von ca. 4.800 mm oberhalb von La Paz in die Tiefen des Amazonas-Beckens. Entsprechend den Angaben des Veranstalters Downhill-Madness (Nomen ist hier tatsächlich Omen)wurden während der Abfahrt "3.345 m of vertical descent in 64 km of downhill madness" bewältigt.
Nicht nur aus geografischer Sicht ein absoluter Höhepunkt der Reise. Sensationell sich neben den hinaufschnaufenden Trucks zuerst auf asphaltiertem Belag, anschließend auf Schotter, in die Tiefe zu stürzen. Unten erwartete uns tropische Wärme, Duschen, Essen und leider auch üble Stechmücken.
Zwei Mitglieder(F!)der Gruppe zogen es allerdings vor, die fälligen 55 $ fürs Mountainbiken anstelle dessen in Produkte der Bolivianischen Wirtschaft zu investieren. Sehr erfogreich wie Ines und Michi am Abend berichteteten.
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Fahrt in eine andere Welt
7:00 Uhr geplante Abfahrt… Wir hatten leider einen Busfahrer, der wohl etwas zu viel Formel 1 schaute. Sein Motto: Wer bremst, verliert! Die Fahrt bekam nicht jedem und wir waren heilfroh, den Bus samt Fahrer an der Grenze zu Peru verabschieden zu können.
Auf dem Weg dahin passierten wir die engste Stelle des Titicacasees per Fähre. Anschließend rasten wir weiter nach Copacabana, wo uns eine Art "Karneval" erwartete. Der Karneval entpuppte sich als Fest zum Schuljahresende. An der nur wenige km weiter liegenden Grenze mehrten sich dann die Stempel in unseren Reisepässen.
Hinter der Grenze erwartete uns ein neuer Bus samt Fahrer. Puhh! Geschafft und überlebt! Weiter am See entlang und über unzählige Schlaglöcher konnten wir das Ziel, den Hafen von Puno, ansteuern.
Nun war es mal wieder Zeit, das Fortbewegungsmittel zu wechseln! Diesmal ging es auf ein Boot und jeder war froh, endlich keine Schlaglöcher mehr spüren zu müssen. Die 90-minütige Fahrt über den Titicacasee genoss jeder. Sonne, keine Wellen, gemütliches Tuckern des Bootes und ein Lunchpaket von unserem lokalen Guide. Endlich entspannen!
Wir waren alle sehr gespannt, was uns bei unserem heutigen Tagesziel "zwei Nächte bei Familien in einem Dorf auf einer Halbinsel" erwartet. Zunächst wurden wir von Thomas, dem Präsidenten der Kommune, empfangen. Anschließend wurden wir zu je zwei Personen auf verschiedene Gastfamilien in dem kleinen Bauern-/Fischerdörfchen verteilt. Die Ankündigung, es ist kalt, es gibt kein Warmwasser und keinen Strom, hat sich fast behauptet. Es gab fließend Kaltwasser und Strom. Da kaum ein Teilnehmer Spanisch spricht, war es ein zusätzliches Abenteuer. Somit war "mit Händen und Füßen" angesagt. Zum Essen traf man sich im Gemeinderaum. Das warme Abendesssen wurde vom Präsidenten höchstpersönlich (!) serviert und war ausgesprochen lecker.
Der Tagesabschluss wurde mit dem Blick auf das Sternenbild "Kreuz des Südens", das nur auf der Südhalbkugel zu sehen ist, beendet.
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Ein Geburtstag am Titicacasee
Der Tag fing zum Glück ziemlich spät an, mit einem Frühstück im Hause des Präsidenten der Kommune, der Tomás heißt. Nach dem Frühstück fuhren wir mit ein Boot zu den bekannten Uros-Inseln im Titicacasee. Dort lernten wir, wie die alte Kultur und auch seine Lebensmittel sind. Nach einer Erklärung dazu stiegen wir auf ein typisches Boot, das komplett aus einem Material namens Tortora gebaut war. Nach einer Runde fuhren wir nach Capachica zurück.
Am Nachmittag aßen wir eine ganz leckere Forelle. Anschließend fuhren wir wieder zum Titicacasee und besuchten eine Forellenzucht. Diese Runde machten wir auf einem kleinen Fischerboot. Dort zeigte uns Andreas, wie die Forelle gefischt und getötet wird.
Als wir in Capachica waren, spielten einige von uns mit seiner Familie und die Anderen warteten darauf, eine Wanderung zu machen.
Um vier Uhr fing die Wanderung an. Unser Ziel war die Spitze von einem Berg, die über die 3600 Meter hoch liegt. Die Strecke dauerte eine Stunde nach oben. Vom Gipfel hatten wir eine super tolle Aussicht auf den Titicacasee. Unser Führer Richard erzählte uns, welche medizinischen Pflanzen die Einwohner von Capachica benutzen. Danach gingen wir zurück zum Dorf Santa Maria und kamen dort am Abend an.
Abends hatten wir eine Überraschung für Ines´ Geburtstag vorbereitet: Tomas und die Gemeinde hatten eine leckere Torte gebacken, und seine Familie hatte ihr eine Blumenkette aus Cantuta gemacht. Die Cantuta war die heilige Blume für die Inkas.
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Cuzco
Der Tag fing früh an, weil wir eine lange Reise (acht Stunden) nach Cuzco fahren mussten. In Juliaca (eine Stadt im Bezirk von Puno) machten wir eine Pause, um etwas für das Mittagessen zu kaufen. Fast den ganzen Tag blieben wir im Bus, und kamen in Cuzco am Nachmittag (um 5:30 Uhr) an.
Dann hatten wir den Rest des Tages frei, und trafen uns um 20:00 Uhr zum Essen. Abends gingen wir in die Disco Mamá Africa, wo wir Party mit Salsa-Musik machten. Das war super und wir blieben da bis 03:00 Uhr.
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Die Inkastadt Cuzco
Heute konnten wir (fast) richtig lange ausschlafen. Erst um 8:00 Uhr (wir kamen beinahe aus dem Rhythmus) gab es Frühstück, welches zudem noch sehr gut war. Um 8:30 erwartete uns schließlich unser Guide für die nächsten drei Tage: William (eigentlich wohl Guillermo oder kurz von uns als "Willi" benannt) und gemeinsam erkundeten wir die ehemalige Hauptstadt der Inkas. Wir besuchten das Kloster Santo Domingo, welches auf den Grundmauern des Sonnentempel der Inka erbaut wurde und bestaunten neben der spanisch-katholischen Bauweise vor allem die darunter liegende Architektur der Inka, welche - im Gegensatz zur spanischen Bauweise - den zwei Erdbeben der Jahre 1650 und 1950 stand gehalten hatten. Fast als Ironie des Schicksals zu verstehen, bröckelten die spanischen, barocken Verzierungen ab und legten die Inka-Bauten wieder frei.
Anschließend schlenderten wir durch die verwinkelten Straßen dieser so gemütlichen und gleichzeitig lebendigen Stadt. Wir bestaunten die Plaza de Armas und fuhren anschließend mit dem Bus zu den Ruinen von Sacsayhuaman (der Name ist einfacher als "Sexy Woman" zu merken…) am Stadtrand von Cuzco. Zum einen genossen wir von hier aus den Blick über die Stadt; zum anderen konnten wir uns auch hier erneut von der hohen Baukunst und Kultur der Inka überzeugen lassen.
Ausgehungert stürmten wir anschließend eine australische Bar (Tipp von Willi) und genossen in vollen Zügen die fantastischen Baguette-Sandwiches, die wir dort bekamen. Lecker!!
Nach der Mittagspause gingen einige noch mit Willi in die Kathedrale, während andere bereits hier den freien Nachmittag begannen. Spätestens nach dem Besuch der Kathedrale sollte der Nachmittag jedoch jedem von uns ganz alleine gehören ;-) Freizeit also, die jeder zweifellos zu nutzen wusste. Einfach Cafe auf einem der schönen Balkons trinken, Souvenirs in den Ateliers erstehen oder einfach nur schlafen ;-)) Langeweile kam nicht auf.
Abends trafen wir uns alle zum gemeinsamen Abendessen, welches schon das letzte in dieser Gruppenkonstellation sein sollte. Daniele verlässt uns morgen, weil sie den 4-Tages-Inka-Trail gebucht hat. Also feierten wir gemütlich und waren auch ein bisschen traurig angesichts des bevorstehenden Auseinandergehens.
Aber: Das Nachtreffen steht ja auch schon fest!!
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Mit der Lidltüte zum Machu Picchu
Ausschlafen war heute wirklich nicht angesagt! Frühstück um 05:15 Uhr (es muss nochmal das leckere Buffet erwähnt werden! Mehr Auswahl als nur Brötchen mit Marmelade!), damit es pünktlich losgehen konnte: Williams holte uns um 05:45 am Hotel ab! Voller Erwartung auf den Inkatrail ging es zum Bahnhof in Cuzco. Von da aus ging es mit der Perutrail zu unserem Ausgangspunkt, an dem der Inkapfad für uns startete. Ca. drei Stunden ließen wir uns auf der Zugstrecke durchruckeln :-). Endlich angekommen erwartete uns schon ziemlich heißes Wetter und nochmal die Passkontrolle (es muss ja alles seine Richtigkeit haben!).
So! Der Inkatrail ging los! Für alle war es ein super Erlebnis! Williams erklärte auf der Strecke alles sehr interessant, die Sonne schien :-), alle waren motiviert und selbst die Lidltüte, die uns schon seit Anfang des Urlaubs überall hin begleitete, war auch dabei!!!
Drei Stunden hieß es bis zur Mittagspause zu wandern, danach ging es nochmal drei Stunden weiter (zum Glück nicht mehr ganz so steil bergauf, denn grad für die etwas kleineren Teilnehmer waren die großen Steinstufen doch sehr hoch ;-).
Dann war es soweit: Wir erreichten das Sonnentor!! Es war wirklich ein Erlebnis, denn bei herrlichem Wetter und herrlicher Ruhe genossen wir den Blick auf die alte Gebirgsstadt Machu Picchu!! Super!!
Den Abend verbrachten wir in Aguas Calientes; müde, erschöpft, aber sehr beeindruckt!
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Traumhafter Tag mit traurigem Abschluss
Heute mussten wir wieder einmal früh aufstehen - aber das macht uns ja mittlerweile GAR NIX mehr aus… Um 5.30h gab es Frühstück in unserem Hotel in Aguas Calientes und um 6.00h startete der Bus die Serpentinen herauf zum Machu Picchu.
Ganz alleine waren wir zugegebenermaßen trotz der frühen Ankunftszeit nicht … aber im Vergleich zur Mittagszeit waren wir doch FAST alleine… Williams führte uns durch die alten Gemäuer und erzählte anschaulich und spannend aus der Vergangenheit. Nach dreistündigem Rundgang waren wir auf uns alleine gestellt und konnten nach einer Stärkung im Imbiss die gewaltige Anlage nochmals auf eigene Faust erkunden.
Einige Waghalsige hatten noch nicht genug und riskierten einen Aufstieg zum Wayna Picchu. Die Genießer unter uns zogen es vor, den Machu Picchu von den Inkaterrassen aus zu genießen.
Um 14.00h trafen sich die Meisten (die Hungrigen) in Aguas Calientes zum gemeinsamen Mittagessen. Wer den Machu Picchu noch länger erleben wollte, kam gegen 15:30 Uhr direkt zum Bahnhof. Gegen 16:00 Uhr verließ der (dieses Mal leider voll gestopfte) Peru Rail Aguas Calientes und gegen 19.30h erreichten wir müde aber glücklich Cuzco.
Das Ende rückte leider immer näher, denn nach dem gemeinsamen Abendessen hieß es, zum zweiten Mal einige aus der Gruppe verabschieden zu müssen. Nochmals verbrachten wir einen Abend im legendären Mama Africa, von wo sich die Dschungel Fraktion leider schon früher verabschieden musste, weil fünf Stunden Schlaf braucht jeder…
Die Strand- sowie Nach-Hause-Fahr-Fraktion hielt es noch etwas länger aus, wobei überraschend die Jungs zur Hochform aufblühten. So war der Abschied zwar traurig, aber wir machten (wie immer) das Beste daraus!
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Der Abschied
Heute war unser letzter Tag zusammen in Cuzco. Morgen früh fliegen Christof, Michaela, Holger und Dirk in den Dschungel nach Puerto Maldonado. Ich hoffe, dass ihr das warme Wetter genießen könnt.
Am Nachmittag fliegen Katrin und Ines in den Norden Perus und genießen für einige Tage die schönen Strände dort.
Die Anderen (Carmen, Andreas, Lutz, Jörg, Alexander, Reiner und Dorothee) fliegen leider schon zurück nach Deutschland. Ich hoffe, dass wir uns alle wiedersehen können. Tschüß und macht's gut.