Hier können Sie sehen, was unsere Reisenden auf ihrer Reise erlebt haben.
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Citytour
Am Freitag kamen wir - Steffen, Kathrin, Hakku, Annette, Margitta, Michaela, Rainer, Heike, Frank, Silvia, Uwe und Sabine also in Santiago an…. Christl holte uns am Flughafen ab und zeigte uns die Stadt. So kamen wir zum Beispiel zum Bahnhof Santiago. Dort gab es ein paar Stände, an denen einheimische Produkte präsentiert und verkauft wurden und die eine oder andere Panflöte war zu hören…. Schließlich erfuhren wir, dass man gleich einer PERFORMANCE beiwohnen kann! Das wa doch mal eine schöne Abwechslung, so jenseits der Panflöte… Also nichts wie hin - wir waren sehr gespannt auf die Vorstellung!
Auf einer grossen Fläche ging bedächtig eine Gestalt (sie trug zwar einen Rock, und aus ihrem kahlgeschorenen Kopf sprießte ein Zopf, aber was sagt das heutzutage schon…) auf und ab und kreischte Halbsätze. Ich kann sehr wenig Spanisch und verstand nur Rudimente, aber ganz besonders oft sagte sie: "Hay preguntas …." (Es gibt Fragen, die ….). Ich mutmaßte, sie lamentierte darüber, dass man auf manche Fragen schwer eine Antwort findet, und dass es zuweilen gar keine gibt!! Oder irgendwie sowas…. Die arme Frau. Wir konnten ihr leider auch nicht helfen und sind bald gegangen. Wir wollten was essen!!
In einer wunderschönen Markthalle mit viel Glas und Gusseisen - quasi ein überdachter Viktualienmarkt - hatten wir ENDLICH ein richtiges Mittagessen. Nach der langen Reise, Aircraft-Cuisine etc. genossen wir dieses Menü sehr! Es gab hauptsächlich Fischgerichte (auch mit Kalb, das hab ich aber nicht ganz verstanden) und wir hauten so rein, dass wir das Dessert (Kastanien in Sirup mit Sahne) gar nicht mehr schafften! Oh, ich muss aufpassen, dass ich nicht zuviel übers Essen schreibe, sonst weiß daheim gleich jeder, wer hier das Tagebuch schreibt…
Später fuhren wir mit einer Gondel zum Aussichtspunkt, von wo man neben einer Muttergottes-Statue wunderbar Fotos von dieser riesigen Stadt machen kann. (Ich muss mich beeilen, die anderen trinken Pisco, und ich soll wieder dazukommen. Wie soll man da noch ausgefeilt formulieren…?)
Bevor der Bus uns zum Flughafen brachte, waren wir noch in einer schönen Kneipe. Die Highlights: Rainer durfte altes Bier trinken (das war im April abgelaufen), das Büschel Minze in unserem Mojito war sehr farbenfroh und wir durften alle der chemischen Zubereitung von Michas Cafe Bola beiwohnen! Es wurde über Bier gefachsimpelt und es war wirklich sehr lustig dort!
Am Abend flogen wir dann weiter nach Lima. Am Flughafen stießen noch zwei weitere Treckerlein (Ingo und Angelika) zu uns, und in Lima angekommen kam Katharina hinzu. Sie kam gerade von einer Brasilien/Argentinien-Tour. Nun waren wir endlich fünfzehn kleine Trec…. ach, lassen wir diese Albernheiten - nun war das Dreamteam unserer viventura-Tour komplett!
Kurz drauf standen wir wohl alle, zwar nicht gemeinsam, aber doch gleichzeitig nach dieser zweitägigen Anreise endlich unter der Dusche und schlummerten herrlich in den nächsten Tag…
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Der immer wieder ergreifende Moment
Es ist immer wieder ein wunderbarer Moment, wenn man während einer Reise zum ERSTEN MAL das Meer sieht… Aber ich greife vor!
Beim Frühstück haben wir uns alle sofort wieder erkannt, obwohl wir uns schon lange nicht mehr so frisch und gewaschen gesehen hatten…. Wir wurden zu einer Stadttour abgeholt. Das Hotel lag gar nicht weit von der Plaza des Armas mit der wunderbaren Kathedrale (Cathedral de Lima). Nun war es auch höchste Zeit für das erste Gruppenfoto!
Wir bewunderten die Kathedrale mit den verschiedenen Kapellen aus unterschiedlichen Epochen und erfuhren allerlei Wissenswertes. In der Iglesia y Convento San Francisco, die wir anschließend besuchten, sind besonders die Azulejos - Kacheln aus Sevilla (ich glaube, ich muss bald mal wieder nach Andalusien….), die umfangreiche Bibliothek voller verstaubter Schriften sowie die feudalen Räumlichkeiten zu erwähnen. Den Geistlichen gings und gehts ja wirklich nicht schlecht…
Dann machten wir uns auf den Weg nach Barranco. Unsere Reiseleiterin Sonja erzählte schon im Bus, dass es da Samstags immer Veranstaltungen gibt, bei denen es viel ums Essen geht. Einige im Bus bekamen leuchtende Augen - wir haben hier ein paar Genießer an Bord! Kaum eine halbe Stunde später outeten wir uns freiwillig dadurch, dass wir die einzigen waren, die bald einen Teller mit was Leckerem drauf in der Hand hielten. Hier konnten wir auch den ersten Blick auf den Pazifik werfen - der Moment…. Aber erst später waren wir RICHTIG am Strand, wo viventura für uns ein Super-Picknick arrangiert hatte. Wellenrauschen, Sonnenuntergang, wenig Leute am Strand und feinster Sand. Und dann auch noch was gutes zu Essen. Das ist perfekt.
Jetzt sind wir in Pisco angekommen und ich schreibe unsere ersten drei Tage auf. Die Anderen sitzen oben und quatschen und trinken, und ich geh jetzt auch wieder rauf…
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Pinguine, Cerveza und Buggy-Gekreische
Der frühe Vogel fängt den Wurm, heißt es. Aber was sollen wir mit einem Wurm… Wir sind heute sehr früh los, um zu den Ballestas-Inseln zu fahren. Am Hafen, wo uns stolzierende Pelikane empfingen, zelebrierten wir zunächst eine Sonnenhut-Modenschau. Es wurden auch einige neue Modelle gekauft, natürlich mit Ballestas-Motiven. Während der Bootsfahrt bewunderten wir den in Lehm "gestanzten" Candelabro, dessen Entstehung immer noch Rätsel aufgibt. Auf der Insel empfingen uns gemütlich rumhängende Seelöwen, putzige Pinguine, leuchtend rote Seesterne, Krebse und unzählige schnatternde Graukomorane. Angelika meinte, auch einen Delphin gesehen zu haben! Die Kameras klickten ununterbrochen. Bei der Rückfahrt im Boot machten fast alle zufrieden-erschöpftes Nickerchen (das sah niedlich aus!).
Mittags führte Sonja uns in ein Spezialitäten-Restaurant direkt am Meer. Sie hatte uns Ceviches (roher Fisch in Zitronenmarinade) empfohlen. Die meisten standen dem skeptisch gegenüber, aber drei von uns (ich auch) testeten diese - lecker!
Später erzählte Carlos uns in einem Museum über die Paracas Zivilisation und Kultur; ganz unglaublich fanden wir die Berichte über Schädeldeformationen und -trepanationen.
Auf dem Weg nach Ica wurden wir in einer Bodega in die Geheimnisse der Pisco-Brennerei eingeweiht. Wir entschieden uns aber den Stress nicht zu machen, und kauften den fertigen Pisco (wir hatten auch die Füße nicht gewaschen…)
Das absolute Highlight des Tages war schließlich die Buggy-Tour durch die unendliche Dünenlandschaft. Wir waren auch wissenschaftlich aktiv und haben erforscht: a) Frauen können lauter kreischen als Männer b) Männer koennen nicht zwei Sachen gleichzeitig tun: ihre Kamera und gleichzeitig ihr Käppi festhalten Frank wagte es als einziger, eine steile Düne hinab zu sandboarden. Zitat Frank: "Ein sandiges Vergnügen - aber jeder wäre unten angekommen".
Beim Dinner konnten wir - neben der offenen Küche sitzend - den Chefkoch bewundern, wie er unter widrigsten Umständen (z.B. Stromausfall!) unsere Leckereien zubereitete. Mit wunderbaren Leckereien auf dem Tisch fand unser vierter Tag seinen Abschluss.
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Mysterien und Hängematten
Heute war schon das Frühstück ein Event! Sonja brachte wieder Nutella mit (nachdem wir schmerzlich feststellten, dass wir die Gläser gestern im anderen Hotel vergessen hatten). Auf dem Tisch stand außerdem leckerer Lucama-Joghurt - siehe Spruch des Tages.
Dann führte unser Weg über die Wüstenlandschaft durch das Palpa-Tal. Die ersten rätselhaften Nazca-Linien ("Tree" und "Hands") konnten wir von einem Ausichtsturm aus entdecken, die weiteren Figuren später aus dem Flugzeug. Intensiv, ja geradezu fanatisch hatte sich die Dresdner Forscherin Maria Reiche seit den 50er Jahren bis zu Ihrem Tod 1998 mit diesen mysteriösen Wüstenscharrbildern beschäftigt. Ihre Wohn- und Wirkstätte besuchten wir natürlich auch!
Nach einem späten Mittagesen fuhren wir heute gleich ins Hotel, wo wir einen gemütlichen freien Nachmittag hatten und im Pool und in den Hängematten relaxen.
Für den Abend ist schon wieder etwas besonderes geplant: Traditionelles Abendessen aus dem Erdofen! Wir sind schon gespannt…..
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Michel, der Bus-Schumi
Heute bin ich früh aufgewacht und während die anderen noch schlafen, kann ich schon mal vom Erdofen-Dinner berichten. Das war ein Spektakel, als die Tontöpfe aus dem Erdloch geholt wurden. Und das Essen war eine neue, interessante Erfahrung für unsere Gaumen!
Heute früh haben wir als erstes den fröhlichen Reiseleiter Orlando abgeholt, der uns durch den Cementerio de Chauchilla führte - die alten Gräber der Nazca-Kultur.
Sicher fuhr uns Michel, unser Fahrer, über die Panamericana. Über Geröll, von Sanddünen verwehten Asphalt (einmal musste uns ein Sandpflug den Weg freiräumen), hunderte Kilometer Serpentinen, vorbei am Cerro Blanco (die größte Düne der Welt! 2100 m). Wir machten Fotostopps (Kakteen, lilafarbene Blumen mit unbekanntem Namen) und hatten eine ausgedehnte Picknickpause am Meer. Dort lebten einige ihre infantile Ader aus: Michaela, Katharina, Hakku, Heike und Frank schaukelten auf dem Kinderspielplatz.
In Corire angekommen, gab es nach dem Essen (Fluss-Schrimps in köstlichen Varianten - ein Gedicht!) ein romantisches Lagerfeuer - natürlich mit Pisco. Da wurde geplaudert, gelacht, Salsa getanzt…. richtig schön wars!
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Eine sandige Fahrt
Nach einem sehr leckeren Frühstück machten wir uns auf den Weg nach Querulpa, wo uns die Reiseleiterin Mauricia die "Dino-Spuren" zeigte. In Toro Muerto durften wir die Petroglyphen bewundern und schon ging die lange Busfahrt weiter. Wir machten einige Pausen, natürlich wieder zum Picknick machen, Vicunas, Kakteen etc. zu bewundern oder um die Landschaft fotografisch festzuhalten.
Jetzt sind wir alle ziemlich müde und kaputt…. Bis morgen!
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El Condor no pasa
Heute geht es uns allen viel besser! Gestern - das hatte ich vergessen zu erwähnen - haben wir uns in Höhen bis zu 4000 m bewegt, da machte die Höhenkrankheit und auch Übelkeit dem einen oder anderen doch ein wenig zu schaffen. Aber wir sind ja hart im Nehmen! Sonja, unsere Tourbegleiterin, hat Medikamente und Hilfsmittel für alle Fälle parat, und wir gaben uns schon seit gestern ständig "die Dröhnung" mit Coca Tee, Coca Bonbons, Coca Blättern….
Heute haben wir als höchsten Punkt 4850 m überwunden und jetzt sind wir endlich in Arequipa - unsere Reiseleiterin für die Arequìpa-Region ist Vivi, mit der wir die nächsten Tage verbringen werden.
Am Morgen verweilten wir zwei Stunden am Mirador Cruz del Condor, wo man - wie der Name sagt - die Condore, die "Könige der Anden" bewundern kann. Aber leider ließ sich heute keiner blicken! Aber es gab trotzdem genug zu sehen (hauptsächlich Touristen aller Nationen…)
Einen Teil unserer Strecke durch das Colca Valley legten einige besonders sportliche unter uns per Mountainbike zurück: Frank, Uwe, Sabine, Ingo, Steffen und Hakku. Das ganze war, Berichten zufolge, eine zwar staubige, aber faszinierende Angelegenheit. Und alle wollten hinter Sabine herfahren!
Anschließend relaxten wir in einem Thermalbad. Für die Jungs war das das Höchste: Wo darf man schon im Bad Bier trinken? Uwe bestellte sich gleich zwei auf einmal und war wohl der Glücklichste von allen….
Die Dörfer, die auf dem Weg durch das Colca-Tal liegen, wurden im 16. Jahrhundert von den Spaniern gegründet, und die Kirchen (meist aus Vulkangestein) sind heute noch zu bewundern. Wir machten in Macca eine kleine Pause, später kamen wir nach Chivay, wo ein tolles Mittagsbuffet auf uns wartete und wir anschließend im Indianermarkt shoppen gingen.
Als wir nach fast drei Tagen Fahrt durch Schotter und Geröll kurz vor Arequipa Asphalt unter den Reifen spürten, war die Freude groß!
In Arequipa wurden wir in einem sehr schönen Hotel empfangen und zum Abendessen - wieder eine Einladung von viventura, wie übrigens meistens - trafen wir uns mit Barbara, Nicky, Dani, Belkis und Thilo von viventura. Es war wie Weihnachten, wir bekamen nämlich alle noch was Schönes geschenkt(das verraten wir aber jetzt nicht, fahrt doch selber mit!)!
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Rainer hat heute Geburtstag!
Rainer hat heute Geburtstag! Sein Ständchen wurde ihm am Morgen aus 160 Kinderkehlen gesungen: Feliz cumpleaños, Rainer! Wir besuchten mit Dani die von viventura geförderte Schule Villa Cerrillos. Es war rührend zu sehen, welche Freude die Kleinen mit unserem mitgebrachten Obst und den bunten Zahnbürsten hatten. Als wir dann noch mehrfach - nachdem wir von den Kindern auch einige Gesangs- und Tanzdarbietungen bekommen hatten - den viventura-Chor gaben (Fuchs du hast die Gans gestohlen), kannte die Begeisterung keine Grenzen mehr. Schade, dass Sabine nicht dabei war. Sie gab uns später den Tip: Wir hätten doch das Kufsteinlied singen können!
Am Nachmittag empfing Vivi uns am Plaza de Armas vor der Kathedrale und wir starteten unsere Stadtführung. Besonders beeindruckend ist das Santa-Catalina-Koster, das nach mehreren hundert Jahren Abgeschlossenheit erst 1970 für Besucher geöffnet wurde. Das Kloster ist, mit einer Gesamtfläche von über 20.000 qm, wie eine kleine Stadt angelegt. Jede Gasse hat einen Namen und die Nonnen lebten - je nach Wohlstand der Eltern - in kleineren Zimmern oder auch in großzügigen Wohnungen mit Dachterasse. Vereinzelt gab es auch Nonnen-WGs. Beim Rundgang durch das im maurischen Stil erbaute Kloster luden kleinen Gärten, schön arrangierte Kreuzgänge und Dachterrassen in mediterranen Farben zum Verweilen ein.
Am Abend führte Sonja uns wieder in ein sehr gutes Restaurant, wo wir gebührend Rainers Geburtstag feierten. viventura hatte eine leckere Torte organisiert! Dann tanzten wir noch in einer Diskothek ab und jetzt gehen wir schlafen. Gute Nacht!
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The day after
Nach einem gemütlichen Vormittag ging heute unser Flug von Arequipa nach Cuzco. William holte uns dort am Flughafen ab und führte uns als erstes durch die Ruinen der Inkafestung Saqsayhuamán. Die Spannung bei uns 15 steigt - wir tauchen immer tiefer in die Geschichte der Inka-Kultur ein (noch zweimal schlafen bis Machu Picchu…)
Die Kathedrale auf dem wunderschönen Plaza de Armas war unser nächstes Ziel. Ein Jahrhundert dauerte es, bis diese - als erste Kirche des südamerikanischen Kontinents! - in herrlichem Barock, einem Hauch von Rokkoko, mit neugotischem Gewölbe, gemischt mit indianischer Steinmetzkunst errichtet war.
Qorikancha, der Hof des Goldes (welches mittlerweile in Europa Asyl gefunden hat), lud uns zum nächsten Rundgang in weitläufigen Kreuzgängen ein. Laut William (Zitat) waren die Inkas "sauschlau", und ihre Bauweise war - im Gegensatz zur spanischen - erdbebensicher!
Am Abend bekamen wir unser Briefing für unseren Inkatrail, und jetzt fiebern wir gelassen diesem Ereignis entgegen.
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Maisbier und Meerschweinchen im Mondschein
Heute durfte jeder machen, was er wollte. Aber wir wollten alle dasselbe: Eine Tour durch das Heilige Tal. Die Freude war groß, als wir wieder von William abgeholt wurden! Zuerst besuchten wir den Markt in Chinchero, wo wir bunte Souvenirs erstanden. Die Festungen Ollantaytambo und Pisaq mit dem Sonnentempel waren unser heutiges Hauptziel. William erzählte uns viel über die Technik und Bauweise der schlauen Inkas. Außerdem erklommen wir wacker die Terrassen in 3400 m Höhe - das war eine gute Übung für unsere morgige Tour!
Hier in Peru werden farbige Plastiktüten vor das Haus gehängt; diese bedeuten: rot= hier gibt es Maisbier! ; blau: hier gibt es auch was zu essen!
Auch bei Williams Tante Mercedes hängt so eine Tüte, und wir besuchten sie, um von ihrem selbstgebrauten Maisbier zu probieren! Wir schafften aber nicht alle so einen Riesen-Eimer wie William…
Und am Abend gab es wieder eine peruanische Spezialität, auf die wir schon sehr gespannt waren: Gebratenes Meerschweinchen. Das war wieder eine sehr delikate Erfahrung!!
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Unser Inkatrail
(Angela: Tourleitung, Urbano: Tourbegleiter) Hakku: Der Weg ist das Ziel (S.H. 14. Dalai Lama)
Silvia: Beobachtungspunkt Wiñay Wayna:
350 Stufen - vier Personen in gleichmäßigen Abständen. Wie zu Zeiten der Inkas gabs die Frage nach der Mittagssuppe mit Rufen - von Stufe zu Stufe ….. Spargelsuppe! tönte es zurück - Stufe über Stufe (Urbano nahm schon die Bestellung für die Mittagspause auf, während einige von uns noch auf den Stufen weilten)
Annette:
Ein anstrengender, aber wunderschöner Tag
Steffen: Um das Gleichgewicht zu halten, habe ich erstmal Heikes Rucksack auf dem Bauch zum Machu Picchu getragen. Super Tagesausklang der gesamten Truppe - Happy Hour
Kathrin: Wir waren dabei - Ich wusste, dass es nicht regnen wird!
Rainer: Dank der Hilfe von Angela, Frank, Uwe und Urbano habe ich es geschafft, nicht komplett aus den Latschen zu kippen.
Frank: Alle Anstrengung sind vergessen…. beim Blick vom Sonnentor auf Machu Picchu.
Michaela: Der Blick in der Abendsonne auf die Anlage von Machu Picchu, über der ein heiliger Hauch liegt, bleibt unvergesslich.
Katharina: Nach dem sonnigen Aufstieg in den Dschungel abtauchen, durch das Sonnentor treten und auf diese mystische Stätte blicken - an einem von 66 Nicht-Regentagen. We got God on our side!
Margitta: Geschafft!!
Sabine: Reiseleitung - wow, hat Haare auf den Zähnen. Dann der Weg - so schön - wow. Sehr schön und ….!!! (Nachdenken) Dann das Ziel!! Ohne Worte!!
Uwe: "An der Spitze gehe ich! Und am Ende mein Assistent Urban! Ihr könnt aber auch vorne weg laufen"…. Danke!! Rrrrrrrrr
Heike: Dank des freiwilligen Träger meines Rucksackes, Wasserflasche usw. habe auch ich es geschafft, dieses tolle Gefühl beim Anblick durch das Sonnentor zu genießen. Vielen Dank dafür! Das "Bierchen" schmeckt, und alle Anstrengungen sind vergessen.
Ingo: Gestartet mit leichten Bedenken, ob ich es schaffe; mit dem Gefühl: "Das war doch ein super Spaziergang" war das Ankommen und der Blick auf Machu Picchu supertoll!
Angelika: Der Weg war schon wunderschön, aber das Ziel unbeschreiblich! Da ist die Anstrengung dorthin zu kommen vollkommen vergessen.
Den Tag ließen wir ausklingen bei einer Happy Hour. Bob Marley sang: Let's get together and feel alright.
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Bei den Inkas
Heute sind wir im Morgennebel zum Machu Picchu hoch gefahren, um die Inkastätte zu erkunden. Nach einem kurzen, aber heftigen Regenschauer lichtete sich der Himmel wieder und wir hatten unseren spektakulären Kodak-Blick. Später trennten sich die Wege. Viele lockte es nochmals auf die Trekkingpfade, einige entspannten lieber im Thermalbad.
Am Nachmittag trafen wir uns alle wieder zur Rückfahrt nach Cuzco.
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Hüttenromantik
Die "Andenbahn" brachte uns heute in neunstündiger Fahrt nach Juliaca. Es wurde gelesen, gespielt, geschlafen, gelacht, Menükarten studiert (nicht dass wir heute das Thema Essen total ignorieren!! Also zwei unserer Gourmets haben es getestet - und wir können nur in den höchsten Tönen davon schwärmen und es wärmstens empfehlen), während wir entlang des Valcantota-River die Landschaft bewunderten und der Zug ratternd den mühevollen Aufstieg zur Passhöhe von über 4000 m bewältigte. Während der Fahrt gab es sogar Showeinlagen (siehe Foto!)
Ein Bus brachte uns dann von Juliaca nach Chifron, ein kleines Dorf direkt am Titicacasee, wo uns Don Emiliano, der Präsident, empfing. Wir kamen dort in der Nacht an, und die Esel packten unser Gepäck nach oben. Bei Kerzenschein wurde uns ein von seiner Tochter liebevoll zubereitetes Mahl - umso bemerkenswerter, wenn man bedenkt, mit welch spärlichen Mitteln - serviert. Wir saßen da wie die Waltons bei Maissuppe, Hühnchen und peruanischem Wackelpudding.
Wir gingen früh zu Bett, und suchten uns, mit Taschenlampen bewaffnet, unsere Bleibe - über das Dorf auf dem Hang verteilte hübsche Hütten für jeweils zwei Leute: zwei Betten, ein Fenster, ein Stuhl, eine Kerze. Mehr braucht man auch nicht…
Gute Nacht, John Boy.
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Don Emilianos Hausapotheke
Das war eine Nacht der für uns ungewöhnlichen, durchaus romantischen Art - nächtliche Begegnungen mit Eseln, Ochsen, Schafen auf dem Weg zum Klohäuschen, wenn man es denn fand und sich nicht lieber unterwegs erleichterte. Ständiges Hoffen und Bangen, dass die Taschenlampe nicht ausgerechnet jetzt versagt…
Und dann erblickten wir den Titicacasee erstmals bei Tageslicht! Ein atemberaubender Anblick, wunderschönes Panorama, und unendliche Ruhe.
Nach kräftigem Frühstück vertrieben wir uns die Zeit mit Wandern (inklusive detaillierten Ausführungen von Don Emiliano über die Pflanzen und Kräuter am Wegesrand, wie z.B. Cola de laballo gegen Prostataleiden sowie Kräuter für Wöchnerinnen, für die Nieren usw., außerdem ein pflanzliches Haarwaschmittel, das graue Haare und Haarausfall verhindert und nebenbei sämtliche Läuse killt), Strandspaziergängen, Spielen mit einigen Kindern aus dem Dorf. Wir genossen das ländliche Leben, manche gerieten gar ins Philosophieren.
Den Tag ließen wir gemütlich ausklingen, mit Folkloregesängen zweier Dorfkinder, und Carmencita zauberte wieder ein köstliches Abendessen. Wir saßen noch zusammen, bis wir Don Emiliano schnarchen hörten.
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Über die Schilfinseln zur Metropole
Heute morgen huschte ein blonder Engel mit Wollmütze durchs Dorf, blitzschnell über Stock und Stein, mit geschulterter Reisetasche, als Retterin der Bandscheibengeschädigten. DANKE SABINE!
Nun einmal ein paar Fakten:
Auf 3.810 m udM gelegen, mit einer Fläche von 8560 km2 und einer maximalien Tiefe von 282 m, beherbergt der Titicacasee (60 % gehört zu Peru = Titi, 40 % zu Bolivien = Caca) 33 Inseln. Hinzu kommen die schwimmenden Inseln aus Schilfkolben - die Uros-Inseln. Eine dieser Inseln, auf der sechs Familien leben, besuchten wir heute morgen. Die Bewohner ernähren sich von Fisch und dem Schilf (Tutora), aus dem auch ihre Insel gebaut ist. Das war ein unglaubliches Bild, so fernab von unserer Welt.
Am Hafen Puno wartete der Bus, der uns zur Grenze nach Bolivien brachte. Roberto, unser Bolivien-Guide, führte uns durch das Chaos, und Katharina wäre beinahe an der Grenze verhaftet worden! Als wir zu Fuß die Grenzbrücke überschritten hatten, wartete der nächste Bus. Das Gepäck wurde auf Fahrrad-Rikshas neben uns her gekarrt.
Unterwegs besuchten wir die Tiahuanaco-Ruinen mit dem Museum über die Tiahuanaku-Kultur (die Epoche VOR den Incas, 1500 vor bis 1200 nach Chr.). Heute, als Weltkulturerbe, wird versucht, alles zu bewahren und zu rekonstruieren, was nicht durch die Spanier oder spätere Generationen in Kirchenbauten verschwunden ist. Die Ausgrabungsarbeiten sind noch im Gange, da erst jetzt die historische Bedeutung dieser Ruinen erkannt wurde.
Die Fahrt führte weiter über eine Stunde an den königlichen Kordillieren entlang, und dann der Blick von El Alto auf La Paz: beinahe ein Kulturschock - nach den zwei Tagen auf dem Dorf nun das Großstadtgetümmel. Nichtsdestotrotz freuten wir uns SEHR auf die Dusche, Teppich auf dem Boden und einen simplen Lichtschalter.
Nun sind wir gespannt, welche Abenteuer wir in dieser Stadt erleben werden. Einige von uns wagen sich morgen zur Mountainbike Tour auf die "gefährlichste Straße der Welt", andere werden die Stadt erkunden - wir werden berichten!
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Unsere Mountainbike-Tour im Angesicht des Todes:-)
Heute berichtet Steffen:
Gegen 7.30 Uhr wurden die Teilnehmer der spektakulären Mountainbike-Tour - Steffen, Michaela, Frank, Sabine, Uwe, Hakku, Heike und Katharina - vom Hotel abgeholt. In der Agentur "Madness Mountainbiking" wurde das Equipment ausgeteilt. Anschließend quetschten wir uns mit fünf Australiern in einen kleinen Bus. Die Fahrt zum Startpunkt vor den Toren von La Paz war eine Vorführung in punkto bolivianischer Straßenverkehrsregeln (Fahren bei roten Ampeln, wer hat die lauteste Hupe), außerdem nervten die ständigen Checkpoints der Polizei.
Angekommen in 4650 m Höhe schlug uns erstmal die eisige Kälte polarer Luft ins Gesicht. Nach einer kurzen Einweisung über die Regeln der Fahrt sowie Erläuterungen, wie die Fahrräder funktionieren, ging es los. Wir hatten 3345 m Höhenunterschied auf einer Strecke von 64 km vor uns.
Zunächst ging es in wilder Fahrt ca. 30 km auf asphaltierter Straße abwärts. Hier konnten wir die Schnelligkeit der Mointainbikes testen. Einige legten sich so windschlüpfrig auf die Räder, dass man meinte, sie wollen die Fahrbahn küssen. Jedoch hatten auch sie keine Chance gegen die kräftigeren Fahrer. Unterbrochen wurde die rasante Fahrt immer wieder von Fotostops, um die gigantische Gletscherwelt der Kordillieren auf Bilder zu bannen.
Hakku musste uns immer wieder Angaben von seinem Höhenmesser machen. In 3300 m Höhe erfuhren wir, dass die Downhill-Tour auch andersrum geht. Über vier Kilometer fuhren traten wir kräftig in die Pedale und keuchten nach oben. Regen und Nebel waren nun unsere ständigen Begleiter. Ab dem km 30 kamen noch Matsch, riesige Schlaglöcher, Schotter, enge Kurven, steile Hänge, Wasserfälle von oben. Die Piste war nun teilweise nur noch drei m breit. Schwere Lkws und altertümliche Busse kamen uns entgegen. Nun musste links am Abhang gefahren werden. Durch die Nebelschwaden sahen wir, dass die Vegetation grüner wurde. Nach einer Stunde mörderischer Schotterpiste bekamen wir bei einer Rast das Mittagessen aus den Begleitfahrzeugen (Sandwiches, Schokoriegel, Bananen, Wasser, Cola). Nach dieser Stärkung lichtete sich der Nebel, und wir konnten auf den vielen Fotostops die subtropische und tropische Bergwelt bewundern.
Auf der Schotterpiste, in den Schlag- und Matschlöchern wurden wir kräftig durchgerüttelt. Hohe Konzentration und Kraft verlangte zum Abschluss die Einfahrt in die Urwald-Lodge, wo uns die Duschen und anschließend ein tolles Buffett erwartete.
Um 17.30 Uhr traten wir die Heimreise an, welche uns die Strecke in umgekehrter Richtung bescherte. Die Reisschüssel quälte sich die Piste hoch, Unterbrechungen brachten entgegenkommende Lkws, welche an engen Stellen rückwärts fahren mussten. Um 22 Uhr kamen wir im Hotel an, wo uns der von Shopping und Eisessen gestresste Teil unserer viventura-Truppe erwartete.
Fazit: Eine spektakuläre und sehr anstrengende Downhill-Tour durch atemberaubende Landschaften.
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Noch vier Tage….
Vom heutigen Tag gibt es nicht soviel zu berichten - wir waren den ganzen Tag, per Bus und Bahn unterwegs. Deshalb möchten wir heute unsere Familien, Freunde, Verwandten und Kollegen grüßen in: Innsbruck und Umgebung, Landeck, Starkenbach, München, Obergessenbach, Gottfrieding, Lübeck, Oberhaching, Waldkraiburg, nochmal München, Aschau am Inn, Nürnberg-Altenfurt, Feucht, Aachen, Leipzig, Ampfing, Yangberg, Schwarzenbruck, Detmold, Bad Salzuflen, Köln, Heidenheim, Schönhausen/Elbe, Regensburg, Marktredwitz, Dortmund, Bochum, Oberhausen, Kathmandu, Castrop-Rauxel, Reichenbach, Harmsdorf, Schönbeck/Elbe, Würzburg, Brunby, Wieselrieth, Michldorf, Bonn, Steinhausen, Sri Lanka, Dresden, Hanau, Berlin, Rodgau, Viechtach, Suhl, Offenbach, Seligenstadt, Hailer, Vestermannjer/Istand, Dietzenbach, Santa Maria - Azores, Vancouver, Toronto, Temecula.
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Auf dem Weg zur Salzwüste!
Nach unserem deftigen Frühstück holten uns unsere Jeeps für die kommenden Tage ab. Wir starteten eine sehr interessante Tour zu den Salzwüsten! Das wird nochmal richtig spannend.
Anscheinend werden wir die nächsten Tage keine Internet-Verbindung haben, daher macht euch in der Heimat keine Sorgen.
Insgesamt geht die Tour allmählich zu Ende, was uns einerseits schwermütig macht - da wir sehr viel Spaß hatten! - aber andererseits freuen wir uns auch schon auf Zuhause.
Bis bald!!! Steffen, Kathrin, Frank, Rainer, Katharina, Hakku, Annette, Uwe, Sabine, Michaela, Margitta, Silvia, Heike, Ingo, Angelika.
Danke an Sonia und das viventura-Team für die unvergessliche Reise!!
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Jeeptour
Jetzt haben wir doch noch ein Internet-Cafe hier in San Pedro de Atacama gefunden und so können wir über unsere Jeeptour berichten.
Am Montag fuhren wir durch die schneeweiße Salzwüste - ein unbeschreibliches Erlebnis: Lokomotivenfriedhof, Kakteeninsel (der größte Kaktus ist 1200 Jahre alt und 12m hoch!), Alpakaburger zum Picknick, schneeweiße Bienenwabenmuster im Salz, Salzwerkstatt und Museum….
Am Dienstag ging die Jeeptour weiter durch die Vulkanlandschaft mit Flamingos von weitem, schwefelspeienden Geysiren, Roten Lagunen, Vicuñas, Flamingos etwas näher, Grüne Lagune, Steinformationen, steinerner Baum, Sandpistenralley, Thermalbad, Mannsbilder in Badehöschen mit Pudelmütze, Badenixen mit kalten Nasen, Flamingos beim Wegfliegen….
(Flamingos aus der Nähe konnten wir leider nicht fotografieren…)
Die bolivianische grüne Grenze war wieder ein spektakuläres Ereignis, rasant fuhren wir im zweiten Gang in San Pedro ein. Dort mussten wir die Streicheleinheiten der chilenischen Zollbeamten über uns ergehen lassen. Eingriffe in feuchte Badehosen und verlorengeglaubte Kofferschlüssel…
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Valle de la Luna
Am Morgen schlenderten wir durch das Städtchen San Pedro, bis uns bald wieder ein Bus für die heutige Tour zum Valle de la Luna abholte.
Die Reise ließen wir heute mit einem letzten Abendessen ausklingen, bevor der Großteil der Gruppe zwei Tage lang nach Europa zurückfliegt. Einige Glücklicke reisen weiter auf die Osterinsel (Silvia, unsere österreichische Exotin), oder nach Patagonien - dort setzen Ingo und Angelika ihre Reise fort.
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Die Rückreise
Nun will ich doch noch von Zuhause aus ein paar Zeilen über den Abschluss der Tour, über unsere Rückreise schreiben.
Mehrere Taxis brachten uns zum Flughafen Calama. Dort mussten wir uns nun endgültig von Sonia verabschieden – sie hat uns mit sehr viel Energie, Humor, Zuverlässigkeit und Hilfsbereitschaft perfekt durch die Tour begleitet!
Von einigen mussten wir uns ja schon in Santiago verabschieden, weitere wenige fuhren dort noch in die Stadt (Steffen und Kathrin haben sich noch mal den Magen mit Gourmet-Fisch vollgeschlagen, Sabine wollte eigentlich doch noch einen Ring kaufen, aber ihre Finger sind leider zu zart für die wuchtigen Dinger).
Ein paar haben die Zeit im Flughafenrestaurant Gatsby verbracht. Die Speisekarte hatte jeder mindestens sechsmal in der Hand: Zum einen, um auszusuchen, was man noch essen/trinken könnte, aber hauptsächlich, um immer wieder durchzurechnen, wofür die noch vorhandenen Pesos noch ausreichen! Diverse Erwägungen, ob man sich den Bauch vor den ungeliebten Flugmahlzeiten noch mal ordentlich vollschlägt und mit Kreditkarte oder Dollars bezahlt, oder ob man nicht doch besser alle Pesos hinlegt und entsprechend bescheidend ordert. Das Buffett sah ja schon sehr klasse aus…..
Am Nebentisch wurde ein RIESEN-EISBECHER serviert. Sehnsüchtig schauten wir rüber (also mit Kreditkarte ginge es, aber man wirkt ja schon verfressen, wenn man vorschlägt, auch so ein Teil zu bestellen….?). Aber die Leute vom Nebentisch schafften den Berg Eis gar nicht. Rainer schob die Schale zu uns rüber, dachte lange nach und stellte sie dann wieder zurück. Es wurde auch einmal ganz schüchtern gefragt, was denn ZWEI Sushi kosten würden? Die Bedienung ersparte sich die Antwort und servierte mitleidig stattdessen DREI Sushi, die dann gar nicht berechnet wurden! Also die Pesos haben gereicht, jeder hat auf den Tisch geschoben, was er noch hatte (wir waren schon ein Klasse-Team), und so brachten wir die sechs Stunden rum bis zum Weiterflug nach Madrid und von dort nach Frankfurt.
Nun hieß es endgültig Abschied nehmen, aber schon im Januar werden wir uns alle in Nürnberg bei Bratwürstl, Sauerkraut, Blauen Zipfel, Bier und unseren Fotopaketen in zivil (ohne Wanderschuhe) wieder treffen! Wir freuen uns schon! - The End -