Reisetagebuch viExplorer Peru Bolivien - 09.10.2005
Unsere Reiseteilnehmer mit ihrem Tourguide starten ihr Abenteuer am 09.10.2005. In diesem Reisetagebuch schildern sie ihre Erfahrungen die sie während ihrer viExplorer Reise durch %COUNTRY% und Bolivien gemacht haben. Möchten Sie Ihre eigenen Erfahrungen machen? Lernen Sie unsere Auswahl an Rundreisen kennen!
Reisebericht | Tour vom 09.10. - 26.10.2005
Reiseleiter dieser Tour: Sarah
"Eine schöne Reise ist leider viel zu schnell zu Ende gegangen. Wir haben viel Neues gesehen - schöne Dinge, aber auch traurige - und wir haben auch viel erlebt!
"Eine schöne Reise ist leider viel zu schnell zu Ende gegangen. Wir haben viel Neues gesehen - schöne Dinge, aber auch traurige - und wir haben auch viel erlebt!
Die erste Woche erlebten wir die trockene Küstengegend Perus, danach ging es in die Anden, wo der eine oder andere Erfahrung mit der Höhe machte. Leider ließ sich der Kondor im Colca Tal nicht blicken - es war ja auch Sonntag - dafür hatten wir aber am Inka Trail um so mehr Glück mit dem Wetter! Mit dem Dschungel konnten wir schließlich die 3. Klimazone Perus kennen lernen.
Ich möchte mich noch einmal für die tollen und auch lustigen Tage mit Euch bedanken. Ihr wart meine erste viventura Gruppe und allein schon deshalb werde ich Euch nie vergessen. Danke für Eure Geduld und ich hoffe, ihr habt genauso nette Erinnerungen an die Reise wie ich.
Liebe Grüße, Eure Sarah"
Nach einem unendlich erscheinenden Flug sind wir gut in Lima, der Hauptstadt Perus, angekommen. Unsere Reiseleiterin Sarah hat uns am Flughafen abgeholt und dann sind wir erst einmal in unser Hotel gefahren.
Abends haben wir im Restaurant "De Cesar" gegessen. Es war gar nicht so einfach zu finden. Nach einem "kleinen" Umweg konnte uns die Polizei dann doch behilflich sein. Aber so lernten wir Lima wenigstens schon einmal by night kennen.
Abends haben wir im Restaurant "De Cesar" gegessen. Es war gar nicht so einfach zu finden. Nach einem "kleinen" Umweg konnte uns die Polizei dann doch behilflich sein. Aber so lernten wir Lima wenigstens schon einmal by night kennen.
Frisch ausgeschlafen konnten wir Lima heute bei Tag besichtigen ;-). Um 10 Uhr holte unser lokaler Guide Nelide am Hotel ab. Sie führte uns durch die Straßen vorbei an kolonialen Gebäuden, zum Plaza Mayor mit der Kathedrale und dem Regierungsgebäude. Auch das Kloster San Francisco mit seinen Katakomben besuchten wir. Annette machte derweil Bekanntschaft mit dem Sozialsystem in Peru. Aber nach einer Spritze und den guten Worten von Dr. Martinez ging es ihr auch gleich viel besser.
Anschließend besuchten wir das Goldmuseum von Lima, was sehr beeindruckend und interessant war und welches uns außerdem einen guten Einblick in die alten peruanischen Kulturen gab. Auf dem Weg nach Pisco machten wir am Strand Picknick. Und es blinzelte sogar die Sonne durch die dichte Wolkendecke Limas! In Pisco gingen wir alle zeitig schlafen, da wir am nächsten Morgen schon früh aufstehen müssen.
Anschließend besuchten wir das Goldmuseum von Lima, was sehr beeindruckend und interessant war und welches uns außerdem einen guten Einblick in die alten peruanischen Kulturen gab. Auf dem Weg nach Pisco machten wir am Strand Picknick. Und es blinzelte sogar die Sonne durch die dichte Wolkendecke Limas! In Pisco gingen wir alle zeitig schlafen, da wir am nächsten Morgen schon früh aufstehen müssen.
Der heutige Tag sollte uns ein Highlight nach dem anderen bringen. Früh brachen wir zum Hafen von Paracas auf, wo ein Boot auf uns wartete. Damit fuhren wir - nach kleinen Startschwierigkeiten - zu den Ballestas Inseln, den Galapagos Inseln von Peru. Wir stiegen alle ins Boot und laut Sarah sollten wir alle auf der linken Seite Platz nehmen, da sie extra für die Gruppe Delphine bestellt habe ;-). Und tata, was geschah: im Hafen tummelten sich sogar ein paar Delphine, was für diese Zeit sehr ungewöhnlich ist. Unterwegs konnten wir den Candelabro sehen, ein riesiges Gebilde im Sand, dessen Ursprung und Funktion ungwiss ist. Auf den Inseln sahen wir dann Humboldt-Pinguine, Kormorane, Seelöwen und viele Tiere mehr. Es war echt beeindruckend!
Danach fuhren wir weiter zum Paracas-Museum, wo Pedro uns alles über die Paracas-Kultur erklärte. Auch die Steinformation "La Catedral" sahen wir und in einem kleinen Fischerort aßen wir zu Mittag. Hier hatten wir zum ersten Mal die Möglichkeit, das peruanische Ceviche und andere einheimische Fischespezialitäten zu probieren. Lecker!!!
In der Oase Huacachina angekommen, tauschten wir unseren Bus in die Sandbuggies ein. Das war ein Spaß! Wir düsten über die Dünen der Wüste und übten uns sogar im Sandboarding. Abschließend zu diesem erlebnisreichen Tag konnten wir den Sonnenuntergang in der Wüste genießen.
Danach fuhren wir weiter zum Paracas-Museum, wo Pedro uns alles über die Paracas-Kultur erklärte. Auch die Steinformation "La Catedral" sahen wir und in einem kleinen Fischerort aßen wir zu Mittag. Hier hatten wir zum ersten Mal die Möglichkeit, das peruanische Ceviche und andere einheimische Fischespezialitäten zu probieren. Lecker!!!
In der Oase Huacachina angekommen, tauschten wir unseren Bus in die Sandbuggies ein. Das war ein Spaß! Wir düsten über die Dünen der Wüste und übten uns sogar im Sandboarding. Abschließend zu diesem erlebnisreichen Tag konnten wir den Sonnenuntergang in der Wüste genießen.
Nach einem für Stephen doch eher etwas spärlicherem Frühstück (für alle anderen war es ausreichend ;-))fuhren wir zu einer Pisco-Bodega. Jetzt wissen wir endlich, warum das Zeug so lecker ist. Dafür empfiehlt sich besonders eine ausgiebige Pisco-Probe vor dem Mittagessen.
Nachdem alle von uns eine Flasche davon mit ins Handgepäck nahmen, konnte es weiter gehen zum Maria Reiche Museum und den Nazca Linien. Wir stiegen anschließend auch alle auf einen Turm, wie es Maria Reiche immer tat, konnten aber nicht alle Figuren erkennen. Jetzt waren wir neugierig geworden und wollten alles sehen. Also fuhren wir zu einem Flughafen. Dort wartete ein besonderer Leckerbissen auf uns! Ein Rundflug über das Gebiet! Von Vorteil war, dass das Mittagessen vorher nur aus ein paar Keksen bestanden hatte und dass jeder eine "Notfalltüte" mit an Bord hatte, die teilweise auch dankend angenommen wurde...(siehe Spruch des Tages..) Trotzdem haben sich alle wieder sehr schnell erholt und freuen sich schon auf dem bevorstehenden Abend.. :-) Spruch des Tages:
"Bei Speien und Erbrechen, vorher mit dem Fachmann sprechen!" Originalzitat Patrick, nachdem eine Tüte benutzt worden war. (Anm. d. Readaktion: Wer ist hier nun der Fachmann??)
Nachdem alle von uns eine Flasche davon mit ins Handgepäck nahmen, konnte es weiter gehen zum Maria Reiche Museum und den Nazca Linien. Wir stiegen anschließend auch alle auf einen Turm, wie es Maria Reiche immer tat, konnten aber nicht alle Figuren erkennen. Jetzt waren wir neugierig geworden und wollten alles sehen. Also fuhren wir zu einem Flughafen. Dort wartete ein besonderer Leckerbissen auf uns! Ein Rundflug über das Gebiet! Von Vorteil war, dass das Mittagessen vorher nur aus ein paar Keksen bestanden hatte und dass jeder eine "Notfalltüte" mit an Bord hatte, die teilweise auch dankend angenommen wurde...(siehe Spruch des Tages..) Trotzdem haben sich alle wieder sehr schnell erholt und freuen sich schon auf dem bevorstehenden Abend.. :-) Spruch des Tages:
"Bei Speien und Erbrechen, vorher mit dem Fachmann sprechen!" Originalzitat Patrick, nachdem eine Tüte benutzt worden war. (Anm. d. Readaktion: Wer ist hier nun der Fachmann??)
Da die Aussicht auf eine etwas längere Fahrt anstand, nutzten einige von uns morgens die Zeit um sich nochmals auf den Sanddünen oder an der Lagune auszutoben. Nach dem Frühstück ging es dann los in Richtung Arequipa. Doch vorher schauten wir uns noch einen alten Friedhof aus der Präinkazeit an. Dort wurden uns jede Menge Mumien und sonstige menschliche (?) Knochen präsentiert, die Schädel immer mit Blick nach Osten zur aufgehenden Sonne. Es wurde uns ein sehr gut erhaltenes Exemplar vorgestellt - "Pedro". Der hatte bestimmt schon 1000 Jahre auf dem Buckel und war leider nicht mehr sehr redselig.
Nach diesem interessanten Zwischenstopp ging es nun endlich auf die lange Fahrt. Wir reisten entlang der Küste durch eine endlos scheinende Wüste. Mittags gabs ein Picknick am Strand. Baden gehen konnte man leider nicht, dafür war das Wasser zu kalt. Um ca. 20:30 Uhr erblickten wir schließich die Lichter von Arequipa. Einige von uns versuchten einen ersten Einblick von der Stadt zu bekommen, während sich andere nur noch auf ihr Bett freuten. Spruch des Tages:
"Blöde Kraft, diese Schwerkraft" Zitat von Ralf als während des Picknicks der Sandhocker von Thomas unter dessen Gewicht nachgab.
Nach diesem interessanten Zwischenstopp ging es nun endlich auf die lange Fahrt. Wir reisten entlang der Küste durch eine endlos scheinende Wüste. Mittags gabs ein Picknick am Strand. Baden gehen konnte man leider nicht, dafür war das Wasser zu kalt. Um ca. 20:30 Uhr erblickten wir schließich die Lichter von Arequipa. Einige von uns versuchten einen ersten Einblick von der Stadt zu bekommen, während sich andere nur noch auf ihr Bett freuten. Spruch des Tages:
"Blöde Kraft, diese Schwerkraft" Zitat von Ralf als während des Picknicks der Sandhocker von Thomas unter dessen Gewicht nachgab.
Zur Belohnung der gestrigen Fahrt durften wir heute ausschlafen :-). Dann brachen wir auf, um uns einige Sozialprojekte, die von viventura unterstützt werden, anzuschauen. Zuerst besuchten wir eine Arztpraxis, dann fuhren wir weiter zu einem Kindergarten. Hier "durften" wir uns auch aktiv beteiligen. Wir entschieden uns den Kindern das Lied "Mein Hut, der hat drei Ecken" vorzutragen, da dieses Lied in allen deutschsprachigen Ländern (Österreich, Schweiz und Deutschland) bekannt ist. Anschließend gab es für jedes Kind eine Mandarine als Mitbringsel. Die Scheu der Kinder legte sich sehr schnell, als sie die Bedienung von Digitalkameras entdeckten. Fotografieren kann ja so schön sein und das nicht nur für Erwachsene ;-)! Als drittes besuchten wir ein Altentreffpunkt. Hier waren wir überrascht, als wir die Männer und Frauen im fortgeschrittenen Alter Fußball spielen sahen. Es war eine wahre Freude ihnen dabei zuzuschauen.
Schließlich war es Zeit für uns das viventura-Büro kennenzulernen. Dort wartete zugleich ein leckeres Mittagessen auf uns. Am Nachmittag besuchte Sarah mit uns das Kloster Santa Catalina und übersetzte die Erklärungen des lokalen Guides. Ein wenig vom alltäglichen Leben der Arequipeños sahen wir in der Markthalle St. Camillo. Beeindruckend fanden wir dabei besonders Obst- und Fleischerstände. Die Vielfalt war schon überwältigend und wurde auch gerne fotografisch festgehalten.
Schließlich war es Zeit für uns das viventura-Büro kennenzulernen. Dort wartete zugleich ein leckeres Mittagessen auf uns. Am Nachmittag besuchte Sarah mit uns das Kloster Santa Catalina und übersetzte die Erklärungen des lokalen Guides. Ein wenig vom alltäglichen Leben der Arequipeños sahen wir in der Markthalle St. Camillo. Beeindruckend fanden wir dabei besonders Obst- und Fleischerstände. Die Vielfalt war schon überwältigend und wurde auch gerne fotografisch festgehalten.
Da wir gestern es nicht mehr geschafft hatten die ganze Stadt Areqipa zu besichtigen (Stadtführerin war leider krank geworden), wurde das heute nachgeholt. Also besichtigten wir zuerst die Kathedrale, die von innen übrigens wunderschön ist, da sie eher schlicht gehalten ist. Wir wären gern noch länger in der Kirche geblieben, aber wir sollten noch mehr von der Stadt zu sehen bekommen ;-). Ansonsten schlenderten wir noch durch mehrere koloniale Gassen, um einen weiteren Einblick der schönen Stadt zu bekommen. Das Wetter war wie immer hier genial sonnig mit angenehm warmen Temperaturen :-))) !
Da die Zeit knapp war, ging es gleich weiter auf den Weg in Richtung Chivay. Die anfangs doch noch recht gute Straßenführung wurde bald schmerzlich vermisst. Die Fahrt auf der Schotterstraße erinnerte so manchen von uns eher an eine Karusellfahrt auf dem Jahrmarkt als an eine Busfahrt. Nach vielem Gerüttel erreichten wir schließlich den höchsten Punkt unserer Reise, einen 4921 m hohen Pass.
Dank Coca haben das die meisten von uns einigermaßen gut überstanden. Als wir nach zahllosen Kurven bergab in Chivay ankamen, wartete schon ein leckeres Essen auf uns, das so mancher nicht recht genießen konnte. Nach dem Essen war Entspannung in einem Thermalbad angesagt. Nur vier Leute aus der Gruppe konnten sich durchringen und in das warme schweflige Wasser steigen. Nach dieser Pause ging es weiter auf extrem schlaglochgesäumten Pisten nach Cabanaconde. Glücklich erreichten wir unser Hotel.
Da die Zeit knapp war, ging es gleich weiter auf den Weg in Richtung Chivay. Die anfangs doch noch recht gute Straßenführung wurde bald schmerzlich vermisst. Die Fahrt auf der Schotterstraße erinnerte so manchen von uns eher an eine Karusellfahrt auf dem Jahrmarkt als an eine Busfahrt. Nach vielem Gerüttel erreichten wir schließlich den höchsten Punkt unserer Reise, einen 4921 m hohen Pass.
Dank Coca haben das die meisten von uns einigermaßen gut überstanden. Als wir nach zahllosen Kurven bergab in Chivay ankamen, wartete schon ein leckeres Essen auf uns, das so mancher nicht recht genießen konnte. Nach dem Essen war Entspannung in einem Thermalbad angesagt. Nur vier Leute aus der Gruppe konnten sich durchringen und in das warme schweflige Wasser steigen. Nach dieser Pause ging es weiter auf extrem schlaglochgesäumten Pisten nach Cabanaconde. Glücklich erreichten wir unser Hotel.
Den heutigen Tag begannen wir mit dem Vorsatz mindestens einen Andenkondor in Freiheit zu sehen. Also fuhren wir gut gelaunt (wie auch sonst) zum Cruz del Condor, dem Platz an dem man die Tiere am besten beobachten kann. Doch Pustekuchen, kein einziger Kondor ließ sich blicken. Und das alles nur, weil Sarahs Funkverbindung zum Condorkönig abgebrochen war.
Also ging es etwas enttäuscht weiter auf die Suche nach Andenflamingos. Die waren aber wohl zum Kaffeetrinken beim Condor eingeladen, also auch nicht dort wo sie sein sollten. Wenigstens konnten wir vorher noch die wunderbare Aussicht über den Colca-Canyon genießen. Während einer kurzen Rast, schloss Annette noch Freundschaft mit einem Baby-Lama. Das Verhältnis der beiden wurde sogar so vertraut, dass das Lama beschloss sich den Tee mit Annette zu teilen. Nach weiteren sieben Stunden Ausdauerbussitzen und gleichzeitigem "Extremdösing" kamen wir schließlich in Puno am Titicacasee an. Spruch des Tages:
Steven: "Der Condor kommt heute nicht mehr. Schließlich ist es Sonntag, da frühstückt er lange und studiert die Fußballergebnisse vom Samstag."
Also ging es etwas enttäuscht weiter auf die Suche nach Andenflamingos. Die waren aber wohl zum Kaffeetrinken beim Condor eingeladen, also auch nicht dort wo sie sein sollten. Wenigstens konnten wir vorher noch die wunderbare Aussicht über den Colca-Canyon genießen. Während einer kurzen Rast, schloss Annette noch Freundschaft mit einem Baby-Lama. Das Verhältnis der beiden wurde sogar so vertraut, dass das Lama beschloss sich den Tee mit Annette zu teilen. Nach weiteren sieben Stunden Ausdauerbussitzen und gleichzeitigem "Extremdösing" kamen wir schließlich in Puno am Titicacasee an. Spruch des Tages:
Steven: "Der Condor kommt heute nicht mehr. Schließlich ist es Sonntag, da frühstückt er lange und studiert die Fußballergebnisse vom Samstag."
Der heutige Tag sollte ein ganz spezielles Erlebnis für uns bringen; die Einreise nach Bolivien. Das war schon aufregend für uns. Nachdem uns die peruanischen Busfahrer in "Windeseile" an die Grenze gebracht hatten, nahmen wir unser gesamtes Gepäck und gingen (!) wie Lamas bepackt als Grenzgänger ins "neue Land" Bolivien.
Dort wurden wir bereits von unserem tollen Tourguide Roberto empfangen. Dank seines ruhigen Gemütes und routinierten Handelns war es für uns problemlos Geld zu wechseln und den bolivianischen Bus zu "beziehen". Nun wartete auch schon das nächste Highlight auf uns: Tiwanaku. Dies ist eine Ausgrabunsgsstätte, die noch weiterhin erforscht werden will, da bisher nur ein Teil freigelegt wurde. Hier konnten wir den Archäologen beim "Buddeln" zuschauen. Prunkstück der gesamten Anlage ist ein sieben Meter hoher Monolith, für den speziell ein eigenes Zuhause gebaut wurde.
Auf dem Weg nach La Paz sahen wir zum ersten Mal die Cordillere de Real (ca. 6000 - 7000 m hohe Berge). Zudem bekamen wir ausführliche Erklärungen über die Stadt und das Land von Roberto. Da wir glücklicherweise eher als geplant in La Paz ankamen, konnten wir noch in die Stadt gehen.
Einige von uns nutzten die Gelegenheit das Coca Museum zu besuchen und über den Hexenmarkt zu schlendern. Dieses Programm wird von uns wämstens empfohlen. Die Infos und Eindrücke sind super interessant :-). Spruch des Tages:
"Jaja, die Bolivier haben auch ihren Stolz. Die nehmen auch nicht jede Tasche." Zitat von Ralf, nachdem Bettina ihren Rucksack einen Moment länger in dem bolivianischen Einreisebüro stehen gelassen hatte als geplant.
Dort wurden wir bereits von unserem tollen Tourguide Roberto empfangen. Dank seines ruhigen Gemütes und routinierten Handelns war es für uns problemlos Geld zu wechseln und den bolivianischen Bus zu "beziehen". Nun wartete auch schon das nächste Highlight auf uns: Tiwanaku. Dies ist eine Ausgrabunsgsstätte, die noch weiterhin erforscht werden will, da bisher nur ein Teil freigelegt wurde. Hier konnten wir den Archäologen beim "Buddeln" zuschauen. Prunkstück der gesamten Anlage ist ein sieben Meter hoher Monolith, für den speziell ein eigenes Zuhause gebaut wurde.
Auf dem Weg nach La Paz sahen wir zum ersten Mal die Cordillere de Real (ca. 6000 - 7000 m hohe Berge). Zudem bekamen wir ausführliche Erklärungen über die Stadt und das Land von Roberto. Da wir glücklicherweise eher als geplant in La Paz ankamen, konnten wir noch in die Stadt gehen.
Einige von uns nutzten die Gelegenheit das Coca Museum zu besuchen und über den Hexenmarkt zu schlendern. Dieses Programm wird von uns wämstens empfohlen. Die Infos und Eindrücke sind super interessant :-). Spruch des Tages:
"Jaja, die Bolivier haben auch ihren Stolz. Die nehmen auch nicht jede Tasche." Zitat von Ralf, nachdem Bettina ihren Rucksack einen Moment länger in dem bolivianischen Einreisebüro stehen gelassen hatte als geplant.
Heute konnten wir unter drei verschiedenen Arten den Tag zu verbringen wählen. Steven, Sylvia, Anne, Thomas und Ralf hatten sich entschlossen den Pico de Austria (ca. 5300 m) ;-) zu bezwingen. Carla und Sabine hatten sich für die Bike-Tour auf der Death-Road entschieden und die anderen aus der Gruppe wollten einfach nur La Paz genießen. Ich kann nur von unseren Erlebnissen auf der Mountainbike-Tour berichten.
Wir wurden sehr gut mit Hose, Weste, Helm, Handschuhen und, ganz wichtig, Fahrrädern ausgestattet und auf ca. 4600 m losgelassen. Puh, war es da oben aber frisch, nichts wie runter in die warme "Selva", dachten wir. Anfangs war die Straße geteert, aber schon bald gelangten wir auf eine Schotterpiste auf der wir bis zu unserem Ziel bleiben sollten. Zu allem Überfluss fing es irgendwann an zu regnen und dies blieb so bis wir unten waren. Die "Straße" verwandelte sich sehr schnell in eine Matschpiste und die Sicht war leider nicht die beste - "Death-Road-Extreme" sozusagen. Trotzdem konnten wir doch einige schöne Ausblicke genießen. Uns hat es, trotz den erschwerten Bedingungen, super gefallen.
Anne wird bestimmt noch einiges über die Bergbesteigung zu berichten haben. Ja, da will ich doch noch ein paar Sätze über den Versuch zur Besteigung des Picco Austrias (ca. 5300 m hoch) schreiben. Fünf Leute von uns machten sich zusammen mit zwei Tourguides früh morgens auf. Wir starteten auf einer Höhe von 4500 m. Da war das Wetter noch schön sonnig! Nachdem wir jedoch ca. 200 weitere Höhenmeter hinter uns gelassen hatten und auch schon einmal verschnauft hatten, mussten wir leider die Tour wegen des plötzlichen schlechten Wetters abbrechen und zurück. Am Stadtrand von La Paz angekommen, erwarteten uns dann mal wieder streikende und um Gas anstehende Frauen, die die Straße versperrten. Also musste der Guide einen Alternativweg finden um uns ins Hotel zu bringen. Für ca. fünf Kilometer brauchten wir dann letztlich min. eine Stunde.
Die Fahrgewohnheiten in La Paz scheinen für uns etwas ungewöhnlich zu sein. Jeder cm wird von den Fahrern genutzt. Fußgänger haben auszuweichen. Man kommt sich vor wie in einem "Autoscooter" (siehe dazu auch Spruch des Tages). Dass nicht mehr Unfälle passieren, wundert mich fast. Spruch des Tages:
Thomas zum Stadtverkehr in La Paz: "A Bagitur homma doch letzte Wochn scho g´hobt, oda ?" Anm. d.R. Habe versucht den Satz authentisch wieder zu geben. Auf Hochdeutsch soll es etwa so heißen: Eine Buggytour hatten wir doch schon in der letzten Woch
Wir wurden sehr gut mit Hose, Weste, Helm, Handschuhen und, ganz wichtig, Fahrrädern ausgestattet und auf ca. 4600 m losgelassen. Puh, war es da oben aber frisch, nichts wie runter in die warme "Selva", dachten wir. Anfangs war die Straße geteert, aber schon bald gelangten wir auf eine Schotterpiste auf der wir bis zu unserem Ziel bleiben sollten. Zu allem Überfluss fing es irgendwann an zu regnen und dies blieb so bis wir unten waren. Die "Straße" verwandelte sich sehr schnell in eine Matschpiste und die Sicht war leider nicht die beste - "Death-Road-Extreme" sozusagen. Trotzdem konnten wir doch einige schöne Ausblicke genießen. Uns hat es, trotz den erschwerten Bedingungen, super gefallen.
Anne wird bestimmt noch einiges über die Bergbesteigung zu berichten haben. Ja, da will ich doch noch ein paar Sätze über den Versuch zur Besteigung des Picco Austrias (ca. 5300 m hoch) schreiben. Fünf Leute von uns machten sich zusammen mit zwei Tourguides früh morgens auf. Wir starteten auf einer Höhe von 4500 m. Da war das Wetter noch schön sonnig! Nachdem wir jedoch ca. 200 weitere Höhenmeter hinter uns gelassen hatten und auch schon einmal verschnauft hatten, mussten wir leider die Tour wegen des plötzlichen schlechten Wetters abbrechen und zurück. Am Stadtrand von La Paz angekommen, erwarteten uns dann mal wieder streikende und um Gas anstehende Frauen, die die Straße versperrten. Also musste der Guide einen Alternativweg finden um uns ins Hotel zu bringen. Für ca. fünf Kilometer brauchten wir dann letztlich min. eine Stunde.
Die Fahrgewohnheiten in La Paz scheinen für uns etwas ungewöhnlich zu sein. Jeder cm wird von den Fahrern genutzt. Fußgänger haben auszuweichen. Man kommt sich vor wie in einem "Autoscooter" (siehe dazu auch Spruch des Tages). Dass nicht mehr Unfälle passieren, wundert mich fast. Spruch des Tages:
Thomas zum Stadtverkehr in La Paz: "A Bagitur homma doch letzte Wochn scho g´hobt, oda ?" Anm. d.R. Habe versucht den Satz authentisch wieder zu geben. Auf Hochdeutsch soll es etwa so heißen: Eine Buggytour hatten wir doch schon in der letzten Woch
Dieser Tag sollte eigentlich zügig von statten gehen. Daraus wurde allerdings eine Busfahrt mit Hindernissen. Das heißt, diese Hindernisse sehen nur Europäer so. Zunächst schien es fast unmöglich aus der Stadt La Paz herauszukommen, denn die "Gasmamis" hatten mal wieder ihre Auftritte und das gleich an meheren Straßenkreuzungen(Verspätung Nummer 1)!
Bei der Überquerung des Titicacasees per Boot gab es gleich nochmal Verspätung Nummer 2. Hier war der Wind die Ursache, dass keine Boote den See überqueren konnten. Also warteten wir ein wenig (2h!) und kamen dann glücklich auf der anderen Seite des Sees an.
Dann überquerten wir die Grenze nach Peru. Auch da mussten wir wie immer ein wenig Zeit dabei haben. Schließlich sind wir ja nicht auf der Flucht! Der uns erwartende Busfahrer in Peru versuchte durch eine rasante Fahrt Zeit gut zu machen. Das gelang ihm fast..;-).
Das letzte Teilstück kam per Boot auf dem See und war mal wieder durch Wind etwas bewegter... Wir kamen schließlich in Sta. Maria im Dunklen an und wurden von unseren Gastfamilien herzlich willkommen geheißen. Wider Erwarten gab es fließendes kaltes Wasser und Strom. Na, das ist doch was, oder??
Bei der Überquerung des Titicacasees per Boot gab es gleich nochmal Verspätung Nummer 2. Hier war der Wind die Ursache, dass keine Boote den See überqueren konnten. Also warteten wir ein wenig (2h!) und kamen dann glücklich auf der anderen Seite des Sees an.
Dann überquerten wir die Grenze nach Peru. Auch da mussten wir wie immer ein wenig Zeit dabei haben. Schließlich sind wir ja nicht auf der Flucht! Der uns erwartende Busfahrer in Peru versuchte durch eine rasante Fahrt Zeit gut zu machen. Das gelang ihm fast..;-).
Das letzte Teilstück kam per Boot auf dem See und war mal wieder durch Wind etwas bewegter... Wir kamen schließlich in Sta. Maria im Dunklen an und wurden von unseren Gastfamilien herzlich willkommen geheißen. Wider Erwarten gab es fließendes kaltes Wasser und Strom. Na, das ist doch was, oder??
Am Morgen fuhren wir zusammen mit Christina (lokaler Guide) auf eine urige, ursprüngliche Insel der Urobewohner. Vorher war Carla noch vor dem Frühstück im Titicacasee bei ca. 12 Grad Wassertemperatur baden (finden wir ganz schön taff als bekennende Warmduscher!). Auf der Insel hatten auch einige von uns die Gelegenheit mit einem Toturaboot zu fahren. Nicht schlecht, das Ding! Am Nachmittag fuhren dann manche von uns zur Insel Taquile. Endlich sollten mal die Männer in Augenschein genommen werden, die sich in jeder freien Minute mit dem Stricken beschäftigen. Natürlich entstanden dabei Beweisfotos (Jetzt wissen wir, dass Männer zu allem fähig sind :-)).
Andere von uns schauten sich noch die Paketübergabe bei den Kindern der Dorfbewohner (im Rahmen eines weiteren Sozialprojektes) an. Übrigens können wir die Küche der Inselbewohner nur bestens empfehlen. Wenn wir dort länger geblieben wären, müßten wir alle größere Hosen kaufen gehen ;-). Spruch des Tages:
Als es am Abend regnete meinte Ralf: "Diejenigen, die behaupten, dass Kondore morgens um 08:00 Uhr fliegen, sagen auch, dass die Regenzeit erst im Dezember beginnt!"
Andere von uns schauten sich noch die Paketübergabe bei den Kindern der Dorfbewohner (im Rahmen eines weiteren Sozialprojektes) an. Übrigens können wir die Küche der Inselbewohner nur bestens empfehlen. Wenn wir dort länger geblieben wären, müßten wir alle größere Hosen kaufen gehen ;-). Spruch des Tages:
Als es am Abend regnete meinte Ralf: "Diejenigen, die behaupten, dass Kondore morgens um 08:00 Uhr fliegen, sagen auch, dass die Regenzeit erst im Dezember beginnt!"
Die dominierende Beschäftigung des heutigen Tages war das Busfahren, bzw. brav im Bus sitzen und evtl. dort schlafen. Die Strecke von ca. 450 km dauert ca. 8 h, wovon zwei Stunden Schotterpiste zu bewältigen sind... ;-). Um 16 Uhr erreichten wir schließlich die Tore von Cuzco und sind schon jetzt ganz gespannt auf die Stadt. Nach zwei Tagen Katzenwäsche freuten sich alle am meisten auf eine wame Dusche, siehe dazu Spruch des Tages. Spruch des Tages:
Als wir unsere Zimmer bezogen sagte Hans: "So wir gehen jetzt erst einmal duschen, Herr Axel Schweiß und ich." Er spach uns allen aus der Seele.
Als wir unsere Zimmer bezogen sagte Hans: "So wir gehen jetzt erst einmal duschen, Herr Axel Schweiß und ich." Er spach uns allen aus der Seele.
Ob wir uns mit Cuzco als "Nabel der Welt" wirklich anfreunden konnten, sollte sich heute herausstellen. Nach dem Frühstück ging es zunächst mit unserem lokalen Guide Vanessa zur Festung Saqsaywaman (ist eigentlich lt. Aussage von Steven gar keine Festung, die Spanier hatten es nur geglaubt, es sei eine..). Vanessa berichtete uns von den tollen architektonischen Leistungen der Inkas und deren Vorgängern dort. Wir waren beeindruckt von den großen Steinen, die dort aufeinander aufgebaut besichtigt werden können. Keine Kamara von uns hatte hier Schonfrist ;-).
Da es in Cuzco noch viel mehr zu sehen gibt, fuhren wir auch gleich weiter zum Sonnentempel. Auch hier gab es wieder Neuigkeiten von Vanessa für uns, die wir kaum glauben konnten. Also weitere architektonische Meisterleistungen. Nur schade eigentlich, dass die Spanier damals vieles platt machen mussten :-(. In der Kathedrale am Plaza de Armas beeindruckte uns nicht nur ein silberner Barockaltar, auch ein Gemälde des letzten Abendmahles mit Meerschweinchen zum letzten Mahl auf dem Tisch bleib uns im Gedächtnis. Somit fällt uns heute Abend beim Essen die Menüauswahl leicht. Wir sind schon jetzt gespannt, wie Meerschweinchen auf dem Teller nicht nur aussieht, sondern auch schmeckt.
Da es in Cuzco noch viel mehr zu sehen gibt, fuhren wir auch gleich weiter zum Sonnentempel. Auch hier gab es wieder Neuigkeiten von Vanessa für uns, die wir kaum glauben konnten. Also weitere architektonische Meisterleistungen. Nur schade eigentlich, dass die Spanier damals vieles platt machen mussten :-(. In der Kathedrale am Plaza de Armas beeindruckte uns nicht nur ein silberner Barockaltar, auch ein Gemälde des letzten Abendmahles mit Meerschweinchen zum letzten Mahl auf dem Tisch bleib uns im Gedächtnis. Somit fällt uns heute Abend beim Essen die Menüauswahl leicht. Wir sind schon jetzt gespannt, wie Meerschweinchen auf dem Teller nicht nur aussieht, sondern auch schmeckt.
Nicht alle unserer Gruppe erlebten Machu Picchu schon heute. Warum? Nun ja, Sabine, Manuela und Patrick hatten sich für das Zusatzmodul 4-Tage-Inkatrail schon lange entschieden, und das begann bereits heute. (Die werden dann wohl das Erlebnis in drei oder vier Tagen haben.) Also verabschiedeten sie sich von den anderen Mitreisenden der Gruppe entweder bereits gestern abend oder noch heute früh am Morgen. (Vielleicht berichtet Sabine noch ein wenig darüber, wenn sie dazu kommt..).
Für den Rest der Gruppe hieß es heute recht früh aufzustehen, denn wir mussten den Zug zum "Km 104" bekommen. Von dort aus starteten wir eine ca. fünfstündige Wanderung, um letztenendes Machu Picchu vor uns zu sehen. Die Wanderung war anstrengend, doch mit einigen Verschnaufpausen ging auch das. Belohnt wurden wir immer wieder mit einem phantastischen Panorama!! :-)
Unterwegs erklärte uns dann ein lokaler Giude ein paar Pflanzen am Wegesrand oder beantwortete andere Fragen von uns. An der "Puerta de Sol" angekommen sahen wir dann unser Ziel! Unsere mitgebrachten Kameras wurden fleißig bedient, so etwas Tolles muss schließlich in allen Varianten festgehalten werden! Und als Kröhnung gab es dann noch einen tollen Regenbogen, der sich über einige Berge legte. Ja, wenn das mal nicht den "verschlafenden Kondor" ersetzt ;-)?! Spruch des Tages:
"Llama, Llama, was sonst?" (Neue Bezeichnung für Pflanzennamen oder Ähnliches)
Für den Rest der Gruppe hieß es heute recht früh aufzustehen, denn wir mussten den Zug zum "Km 104" bekommen. Von dort aus starteten wir eine ca. fünfstündige Wanderung, um letztenendes Machu Picchu vor uns zu sehen. Die Wanderung war anstrengend, doch mit einigen Verschnaufpausen ging auch das. Belohnt wurden wir immer wieder mit einem phantastischen Panorama!! :-)
Unterwegs erklärte uns dann ein lokaler Giude ein paar Pflanzen am Wegesrand oder beantwortete andere Fragen von uns. An der "Puerta de Sol" angekommen sahen wir dann unser Ziel! Unsere mitgebrachten Kameras wurden fleißig bedient, so etwas Tolles muss schließlich in allen Varianten festgehalten werden! Und als Kröhnung gab es dann noch einen tollen Regenbogen, der sich über einige Berge legte. Ja, wenn das mal nicht den "verschlafenden Kondor" ersetzt ;-)?! Spruch des Tages:
"Llama, Llama, was sonst?" (Neue Bezeichnung für Pflanzennamen oder Ähnliches)
Damit wir die alte Inkastadt in Ruhe, zumindest einigermaßen, genießen konnten, fuhren wir heute früh mit dem Bus aus Aguas Calientes hinauf nach Machu Picchu. Dort informierte uns unser Guide über die Geschichte der Stadt. Auch das Wetter war herrlich, somit bereuhte niemand von uns das frühe Aufstehen ;-). Mittags gingen Ralf und Anne noch den Wayna Picchu hinauf, um nochmals eine andere Sicht auf die Inkastadt zu bekommen. Die Anstrengung wurde belohnt!!
Alle anderen relaxten in der Sonne. Um ca.16 Uhr ging es dann heim nach Cuzco. Dort angekommen wurde gebührend Sarahs Geburtstag mit Torte, Kerzen ausblasen, Geburtsatagsständchen etc. gefeiert. Wie man in ihrem Gesicht sehen konnte, war sie sehr überrascht darüber :-)!
Alle anderen relaxten in der Sonne. Um ca.16 Uhr ging es dann heim nach Cuzco. Dort angekommen wurde gebührend Sarahs Geburtstag mit Torte, Kerzen ausblasen, Geburtsatagsständchen etc. gefeiert. Wie man in ihrem Gesicht sehen konnte, war sie sehr überrascht darüber :-)!
Nachdem heute alle von uns ausgeschlafen haben, wird sich der Rest der Gruppe, die nicht den 4-tägigen Inkatrail gebucht haben, in Richtung Dschungel aufmachen. In der Lodge wird es wohl keinen Internetanschluss geben, dafür werden aber draußen hoffentlich viele Tiere und Pflanzen zu sehen sein. Wir sind schon jetzt alle sehr gespannt, was uns erwarten wird. Schade ist, dass wir uns heute von unserer super guten, netten Tourbegleiterin Sarah verabschieden müssen.. :-(. An dieser Stelle wollen wir uns nochmals herzlich bei ihr bedanken!! Sarah, du warst klasse!! (Eine Tour mit Sarah zusammen, kann nur bestens empfohlen werden!!!)
Heute sind Patrick, Manuela und ich von unserem 4-Tages-Inkatrail zurückgekommen. Wir wurdem am Sonntag von unserer Mannschaft in Empfang genommen. Die bestand aus fünf Leuten, Mauro dem Guide, Isauro dem Koch und noch weiteren drei Helfern, deren Namen ich mir nicht merken konnte. Mit dem Bus fuhren wir zum km 82. Dort angekommen gab es erst einmal ein leckeres Mittagessen. Suppe, Hauptspeise und Nachtisch (so sollte das die ganzen vier Tage weitergehen ;-)).
Frisch gestärkt ging es dann auf den Pfad. Die erste Etappe war recht angenehm, immer etwas rauf und runter. Unterwegs passierten wir Inkaruinen zu denen uns Mauro sehr viel erzählen konnte. Das Erste Camp war im "Garten" eines Andenbewohners. Dort liefen Hühner, Enten und anderers Getier frei zwischen den Zelten umher. Nach einer kühlen Nacht brachen wir zur 2. und härtesten Etappe auf. Der Weg führt über den "Pass der toten Frau" ca. 4200 m. Da kamen wir doch recht in`s Schnaufen und in`s Schwitzen, da die Sonne es gut mit uns meinte.
Oben angekommen fühlt man sich aber unbeschreiblich. Die 2. Nacht war dann noch etwas kälter da wir auf ca. 3600 m campierten. Am nächsten Morgen wurden wir (wie jeden Morgen) mit heissem Koka-Tee geweckt. Das tut gut und hilft aus dem warmen Schlafsack zu kriechen. Heute hatten wir wieder Sonnenschein. Am 3. Tag gings nochmals länger bergauf, aber nicht mehr so lange. Entlang des Camino konnten wir die wundervolle Lanschaft mit Blick in die Täler und auf schneebedecke Berge, z.B. Pico Veronica, die herrliche Flora und Fauna (die von Mauro übrigens bestens erklärt wurde) und die noch gut erhaltenen Inkaruinen bestaunen.
Einiges an Anstrengungen sollten uns nochmals die 800 Stufen bergab zum letzen Camp in Wiñay Wayna abverlangen. Müde und mit Pudding in den Knien kamen wir dann doch noch an. Der obligatorische "5-Uhr-Tee" sowie das vorzügliche Abendessen brachten uns jedoch schnell wieder auf die Beine. Am letzte Tag war die Nacht um 4:00 Uhr vorbei. Die Strecke ist zwar nicht mehr sehr lang aber wir wollten ja früh genug am Inti Punktu ankommen. Nach den drei Tagen Ruhe kam uns der Trubel in Machu Picchu sehr fremd vor. Die Inkastadt aus der Condorperspektive von Wayna Picchu zu sehen, war auch nochmals ein sehr schoenes Erlebnis. Alles in Allem war der Camino de Inka für mich, und ich denke ich spreche auch im Namen von Manuela und Patrick, ein wunderschönes Erlebnis, das wir nie mehr vergessen werden. Ein ganz dickes Lob auch an unseren Guide und an die Köche. Wir fühlten uns bestens versorgt und betreut.
Oben angekommen fühlt man sich aber unbeschreiblich. Die 2. Nacht war dann noch etwas kälter da wir auf ca. 3600 m campierten. Am nächsten Morgen wurden wir (wie jeden Morgen) mit heissem Koka-Tee geweckt. Das tut gut und hilft aus dem warmen Schlafsack zu kriechen. Heute hatten wir wieder Sonnenschein. Am 3. Tag gings nochmals länger bergauf, aber nicht mehr so lange. Entlang des Camino konnten wir die wundervolle Lanschaft mit Blick in die Täler und auf schneebedecke Berge, z.B. Pico Veronica, die herrliche Flora und Fauna (die von Mauro übrigens bestens erklärt wurde) und die noch gut erhaltenen Inkaruinen bestaunen.
Einiges an Anstrengungen sollten uns nochmals die 800 Stufen bergab zum letzen Camp in Wiñay Wayna abverlangen. Müde und mit Pudding in den Knien kamen wir dann doch noch an. Der obligatorische "5-Uhr-Tee" sowie das vorzügliche Abendessen brachten uns jedoch schnell wieder auf die Beine. Am letzte Tag war die Nacht um 4:00 Uhr vorbei. Die Strecke ist zwar nicht mehr sehr lang aber wir wollten ja früh genug am Inti Punktu ankommen. Nach den drei Tagen Ruhe kam uns der Trubel in Machu Picchu sehr fremd vor. Die Inkastadt aus der Condorperspektive von Wayna Picchu zu sehen, war auch nochmals ein sehr schoenes Erlebnis. Alles in Allem war der Camino de Inka für mich, und ich denke ich spreche auch im Namen von Manuela und Patrick, ein wunderschönes Erlebnis, das wir nie mehr vergessen werden. Ein ganz dickes Lob auch an unseren Guide und an die Köche. Wir fühlten uns bestens versorgt und betreut.
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Mirjam