Hier können Sie sehen, was unsere Reisenden auf ihrer Reise erlebt haben.
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F32608.jpg&w=1920&q=75)
Erster Tag in Südamerika
Nach einem langen Flug und zweimaligen Umsteigen wurden wir herzlich in Santiago von Cristel & Peggy auf dem Flughafen bei herrlichem frühlingshaften Sonnenschein begrüßt. Wir nahmen erste Eindrücke bei der Stadtbesichtigung auf. Unser Mittagessen hatten wir auf einer Terasse am Fischmarkt mit vielen Fisch- und Meeresspezialitäten.
"Den Aufenthalt in Santiago hatten wir genossen, und die Vinos & Cervezas sind geflossen."
Nach dem Filterwechsel im Flugzeug starteten wir ein wenig verspätet nach Lima.
In der Nacht wurden wir von unserem Guide Omar begrüßt. Nach drei Versuchen schaffte es unser Fahrer den richtigen Weg vom Flughafengelände in Richtung Stadt zu finden. Nun sind wir in Lima…
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F31894.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F31895.jpg&w=1920&q=75)
City Tour in Lima
Nach dem Frühstück im Hotel "Bombini" begrüßte uns die attraktive Reiseleiterin Jenny. Sie führte uns quer durch Stau und Smog zu den Sehenswürdigkeiten dieser acht Millionen Stadt.
Als wir danach am Nachmittag die Stadt mit unserem Kleinbus verließen, fuhren wir auf der Panamericana Richtung Pisco und konnten endlich am Strand gegenüber der Insel San Pedro bessere Luft genießen. Dort kredenzte uns Omar leckeren Reis und Hühnerbein, wobei sich Falk mit einem hungrigen Köter einließ.
Bei feuchtkaltem Wind am Strande, kam Omar auf die Idee mit dem Ballspiel im Sande. Als dann eine Welle kam, alle fingen zu rennen an - kam die Frage! Wo ist das Wasser? Na in Kai`s Schuhen.
Unsere Weiterfahrt wurde durch drei Polizeikontrollen unterbrochen. Mario, unser Fahrer, musste viel Geld löhnen, da unsere Scheiben am Bus getönt waren. Wer hätte es gedacht, wir erreichten doch noch Pisco in der Nacht…
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F31059.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F31060.jpg&w=1920&q=75)
Ein aufregender Tag
Den ersten Ausfall gab es schon beim Frühstück, da Rico wohl das Huhn gestern nicht bekommen ist. Den zweiten Ausfall gab es dann auf unserer Bootstour zu den Ballestas-Inseln. Während diesmal Kai versuchte die Fahrt im Schnellboot zu überleben, genossen die anderen den Blick auf Delphine, Pelikane, Robben und eine Vielzahl von Vögeln.
Weiter ging es nun mit dem Kulturteil des Tages. Heute standen die Paracas auf dem Programm. Und damit der Tag auch abwechslungsreich blieb, ging es nach einer kleinen ersten Wüstentour auf zum Fischessen. Rico hielt sich dabei noch raus, aber Kai hatte ja schon längst wieder festen Boden unter den Füßen ;-).
Mit dieser ordentlichen Grundlage steuerten wir eine Piscobrennerei an. Die einen testeten etwas länger und mehr und andere hielten sich immer noch zurück.
Als das leibliche Wohl zufriedengestellt war, musste nun noch etwas Spaß her. An unserem Hotel angekommen, ging es sofort auf zur Buggytour durch die Wüste. Für reichlich Gaudi war gesorgt, und die Figur die nachher noch jeder beim Sandbording gemacht hatte… nun ja, wir sind alle unverletzt unten angekommen.
Diesen superschönen Tag ließen wir mit einem Abendessen ausklingen…
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F31061.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F31062.jpg&w=1920&q=75)
Es gibt auch Oasen in Peru…
Unser Frühstück in der Oase begann am heutigen Morgen im Freien direkt vor der Düne. Unser Rico sah heute Morgen wieder besser aus. Da dachten wir Frauen, na mal sehen wer heute noch ausfällt. Wir fuhren in Richtung Nasca weiter, da bremste der Mario, weil Omar noch einige Früchte namens Pacay sah.
Angekommen im Museum von Maria Reiche stiegen wir aus sogleiche. Wir informierten uns alle über ihr Leben, um danach zum Aussichtspunkt zu gehen. Hier stellten wir uns in der Schlange an, weil vorher ein Bus mit Ösis ankam. Der Souvenirverkäufer war der Hit, er war Columbianer und verkaufte Sachen, die er brachte aus Brasilien mit.
Laut unserem Omar war jetzt der "Schwerpunkt" des Tages gekommen. Wir gelangten dann am Flugplatz an, da war dem ein oder anderen schon Bang. Nach einiger Zeit im Warteraum, da ging es dann los, man glaubte es kaum. Anke, Kai und Simone bestiegen als erstes den Flieger, sie waren am Ende dann auch die Sieger. Maja, Rico und Falk folgten danach und es stellte sich raus das einer brach. Angekommen auf festen Boden, sollte sich der Nachmittag noch lohnen.
Wir suchten in Nasca eine Cafeteria, um zu essen was Kleines, das war ja noch nie da. Von der Straße mussten wir runter in einen Feldweg rein, da kam uns die Frage: Hier soll noch ein Hotel sein? Der Höhepunkt war nun da, das Essen aus dem Erdofen hurra.
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F31279.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F32321.jpg&w=1920&q=75)
Zwischstopp bei Oliven und Orangen
Orlando holte uns am Morgen ab und fuhr mit uns zu den Gräbern der Nasca. Als die Sonne immer höher stieg, machten wir uns auf den Weg nach Corire, denn vor uns lag ein langer trister Steinwüsten Weg.
Wir fuhren an der Küste entlang und überall sahen wir leider nur Wüstensand. Plötzlich und unerwartet erschien uns ein grünes Tal mit vielen Olivenbäumen. Wir kauften rasch ein paar frische Oliven ein, denn diese sollen ja sehr gesund sein. Die Küste und die Wüste inspirierte uns zu einem nichtgeplanten Stopp und unter diesem Motto machten wir ein schönes Foto.
Picknick stand heute auf dem Plan drum hielten wir am Felsstrand an. An der Küste ging es weiter bis ein noch weitreichender Strand den Geschmack unserer Jungs zum Baden fand. Sie mussten sich gar nicht lange sputen, sie sprangen einfach in die Fluten.
Zu später Stund trafen wir in Corire ein, um Fluss-Shrimps zu essen, das fanden wir fein. Am Hotel wurden wir nett mit Pisco-Sour begrüßt und saßen noch nett mit Musik am Lagerfeuer.
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F31265.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F31266.jpg&w=1920&q=75)
Auf in die Berge!
Heute führte uns die Reise mit dem Lokalguide in einen Steinbruch, wo wir einige der heute noch ca. 3000 existenten Steine mit Petroglyphen und Tierdarstellungen besichtigen konnten. Dabei brachte uns die Sonne erstmals Farbe ins Gesicht.
Weiter ging es hinauf ins Gebirge, wo wir außer Stein und Kakteen keine sehenswerte Flora und Fauna entdecken konnten. Bei unserer Rast mitten in der Geröllwüste aßen wir Sandwiches. Dort gravierten wir unsere Namen für die Ewigkeit in den Fels. Laut Falks Höhenmesser befanden wir uns an diesem Tag in einer Höhe von 4050 m.
Die holprige Fahrt über Geröll, soweit das Auge reichte, führte uns an einen Steinbruch vorbei, wo die Bergmänner der nahen Siedlung Huambo den Stein aus dem Fels schlugen, um diesen zu Ziegel für den Hausbau weiter zu verarbeiten. Spontan hielten Falk und Kai den schwer gezeichneten Männern beim Steinbrechen mit dem Hammer eine Lehrstunde :-O.
In Huambo berauschten wir uns mit Cocatee, um den Strapazen in der Höhe zu trotzen. Hierbei zeigte unser Fahrer Mario, das er den Kreisel im Spiel seit seiner Kindheit noch immer sehr gut in Rotation zu bringen versteht. Am Abend erreichten wir Cabanaconde in 3280 m, die Stadt am Beginn der Colca-Schlucht.
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F31267.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F31268.jpg&w=1920&q=75)
Unterwegs durch viele Dörfer aus der Kolonialzeit
Heute Morgen waren wir sehr gespannt, denn die Kondor-Beobachtung stand und bevor. Wir standen über eine Stunde am "Kreuz des Condors" und gaben die Hoffnung nicht auf, da stieg doch plötzlich ein junger Kondor auf. Wir knipsten wie wild, denn wann bekommt man schon mal den größten Greifvogel aufs Bild.
Vier Mutige bestiegen danach das Rad und fuhren völlig eingestaubt bergab auf dem Pfad. Sie fuhren bis zum längsten Tunnel, denn hier war Schluss, nun ging es wieder weiter mit dem Bus. Wir bestaunten die Inka-Terassen und konnten unsere Blicke kaum davon lassen. In Chivay durften wir in heißem Thermalbad unsere müden Leiber baden, denn das konnte den schlappen Muskeln nicht schaden. Danach stärkten wir uns schnell bei leckerem Essen, denn wir wollten den Indio-Markt nicht vergessen.
Hier kauften wir uns Coca-Blätter in der Hoffnung uns geht es dann besser. Am höchsten Punkt von 4800 Metern wo die Luft noch dünner war stiegen wir nochmal aus, denn das ist ja wohl klar. Einige mussten ganz schön kämpfen mit der Luft, so ist es nun mal wenn der Berg ruft.
Die letzte Schotterpiste lag nun vor uns, die meisterten wir mit Bravour das war keine Kunst. In Arequipa endlich wieder gute Luft, bezogen wir die Zimmer und hatten zu nichts mehr Lust.
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F31984.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F31985.jpg&w=1920&q=75)
Der Tag in Arequipa.
Unser Tag begann wie immer mit dem Frühstück (etwa 08:30 Uhr Ortszeit), jedoch umzingelt vom "Heiligen Geist" in Form von Franziskaner-Mönchen. Nachdem wir uns deren Segen für den Stadtrundgang geholt hatten, ging es denn auch schleppend los. Unser Versehrten-Trupp hatte sich mit Medikamenten auf die Beine geputscht. Bei Rico half noch nicht einmal das stärkste Zeug, so dass er nicht mit auf Tour konnte. Durch Christian vom viventura-Team wurden wir am Hostal abgeholt und sahen uns dann gemeinsam die Sozial-Projekte in Arequipa an.In den Kindergärten war Kai der beste Entertainer, den die Kinder je gesehen hatten. Es war Begeisterung pur auf beiden Seiten…
Im Anschluss daran begaben wir uns zum Büro von viventura und wurden dort von den netten Mitarbeitern mit einem leckeren Mittagsmahl im Garten empfangen. Mit vollem Bauch ging es dann auf Stadtbesichtigung, an der auch Rico wieder teilnehmen konnte. Unser Local-Guide Viviana gab sich große Mühe, aber Kirche bleibt nun mal Kirche und einen Haufen Atheisten darin bei Laune zu halten ist kein einfacher Job… Wir haben an diesem Tag jede Menge über Arequipa gelernt und unser Wissen Abends in der Kneipe gefestigt…
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F31986.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F31987.jpg&w=1920&q=75)
Mittdrin in der Inka-Geschichte
Um 13:00 Uhr flogen wir nach Cuzco und das war auch gut so. Wir hatten genug von dem vielen Staub und wollten nun endlich auch etwas Vegetation sehen. Am Flughafen wurden wir tatsächlich mit Regen begrüßt, das gab es bis jetzt noch nie.
Sofort begaben wir uns auf Erkundungstour in Cuzco und wurden mit dem Auto durch die Stadt gefahren. Es wird uns keiner glauben, aber als erstes sahen wir doch echt eine Kathedrale, klingt komisch ist aber so. Es ging natürlich weiter, denn Heiligtum wird groß geschrieben in Peru. Diesmal war es aber ein alter Inka-Tempel mitten in der Stadt. Als es dann fast dunkel wurde fuhren wir noch nach Sacsayhuaman und tapperten noch dort rum. Danach suchten wir in der Dunkelheit den zwölfeckigen Stein in Cuzco, weil der in jedem Album zu finden sein muss, sagt man.
Einige von uns gingen dann noch auf Futtersuche und wurden auch fündig. Unsere Maya haben wir heute verabschiedet, da sie morgen früh um 07:00 Uhr den Vier-Tages-Inkatrail beginnt.
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F31988.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F31989.jpg&w=1920&q=75)
Ein Tag ohne Kirche…
Heute ging es gegen halb neun mit dem Kleinbus vom Hotel ins Heilige Tal. Während der Fahrt beeindruckte uns die gigantische Natur. Im Gegensatz zur Steinwüste war hier fast alles grün.
Auf halber Strecke nutzten wir die Gelegenheit, um in Pisaq auf dem Markt Einkäufe zu erledigen. Das Handeln machte uns so viel Spaß, dass einige gar in einen Kaufrausch verfielen.
Mit gefüllten Beuteln ging es weiter zum Ort Ollantaytambo, wo wir eine Festung/Kontrollpunkt, aber auch Zeremonienort der Inkas besichtigten.
Auf dem Rückweg gönnten sich Rico, Falk und Omar in Chinchero je ein Alpaca-Fleischspieß vom Straßenstand, worauf sie sogleich von einer Schar hungriger Perros umringt wurden.
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F31990.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F31991.jpg&w=1920&q=75)
"Gammeln und Rammeln"
Hurra wir konnten ausschlafen und das war wunderbar. Nach und nach trafen wir uns beim Frühstück und plauderten über die freie Zeit, die wir heute hatten.
Kai, Rico und Falk machten ein kleines Bergtraining für die kommenden Gipfelbesteigungen. Zunächst starteten die Männer mit einem Besuch im Inka-Museum von Cusco. Obwohl wir eigentlich in die Berge hinauf wollten, blieben wir noch unterwegs in einer Bäckerei hängen. Falk glaubte in der weiblichen Bedienung eine in seinem Reiseführer abgebildete Frau wiedererkannt zu haben. Nachdem wir uns mit Süßzeug gestärkt hatten, begannen wir den anstrengenden Aufstieg.
Unser Ziel waren die Tempel der Inkas vor den Toren der Stadt. Da wir keine herkömmlichen Touris sind, ging unser Weg quer Feld ein. Unterwegs überraschte uns ein Nieselregen, so dass wir sogleich unsere Regenausrüstung testen konnten. Falk beschlich die Hoffnung, durch Steinschlagen Fossilien zu finden. Ein Drittel der Findlinge hatte Falk dabei gewendet. Auf dem Rückweg blieben wir uns zu unserem Erstaunen vor einem 27-eckigen Stein einer Inkamauer stehen. Am frühen Abend fanden wir uns dann wieder in Cusco ein.
Anke und Simone zogen es vor, einen richtigen Einkaufsbummel nebst Sightseeing-Tour in der Stadt zu machen. Wir gingen gewappnet mit Bar- und Plastikgeld los. Plötzlich standen wir auf einem Marktplatz, auf dem lauter Indios saßen, die ihre Sachen verkauften. Hier machten wir ein Päuschen um uns auszuruhen. Eine kleine Chica rief sofort: "Mira turistas" und es kamen noch zwei Chicas. Die wollten unbedingt mit Anke fotografiert werden. Gesagt getan und danach freuten sie sich so sehr, dass sie die Kamera drückten. Beim vielen Sammeln von Informationen in der Stadt, legten wir uns in einem Massagesalon auf die faule Haut und ließen uns so richtig durchkneten. Eingekauft haben wir übrigens auch!
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F31881.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F31882.jpg&w=1920&q=75)
Auf dem Weg zum Machu Picchu
Um 06:00 Uhr wurden wir zum Bahnhof gekutscht und mussten dann dort noch eine ganze Stunde warten :-(. Dann ging es los mit Tempo 20 und Zick Zack durch Cusco. An der Stelle des Erdrutsches haben wir dann schon wieder eine geschlagene Stunde warten müssen, diesmal auf die Busse die uns zum anderen Zug bringen sollten. Endlich ein neuer Zug in Sicht. Wir stellten fest, dass viel weniger Waggons als benötigt vorhanden waren. Daher standen wir wie die Ölsardinen in der Dose.
Am Kilometer 104 angekommen stiegen wir aus und mussten durch die Passkontrolle, wie bei einer Einreise. Da wir viel Zeit verloren hatten, gingen es im strammen Schritt durch die grüne Lunge Perus, nicht jedem fiel es leicht. Am ersten Punkt angekommen, nahmen wir unser viel zu spätes Mittagessen ein. Zu unserer aller Überraschung trafen wir unsere Maja und konnten schon ein paar Eindrücke austauschen. Am nächsten Tag um 07:00 Uhr sollten wir uns dann für immer wieder haben.
Unser Guide Selzo trietzte uns weiter zu gehen, da der letzte Bus vom Machu Picchu um 17:40 Uhr fuhr. Wir gingen im Stechschritt weiter. Am Sonnentor entschädigte uns die traumhafte Sicht auf die Inkastadt von allen Strapazen. Gott sei Dank haben wir es geschafft und mussten die Serpentinen nicht zu Fuß nach Agua Caliente laufen. Kurz gingen wir noch auf einen kleinen Happen essen und fielen dann ins Bett wie die Patten.
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F31879.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F31880.jpg&w=1920&q=75)
Endlich da!
Da wir gestern Abend schon einen ersten Ausblick auf Machu Picchu genießen konnten, fuhren wir heute Morgen gleich früh mit dem Bus hinauf, um uns alles im Detail anzuschauen. Oben angekommen, standen wir im Nebel. Da dies noch nicht ausreichend war, bescherte uns der Himmel Regen.
Unsere Maja konnten wir jetzt endlich nach ihren 4-Tages-Inkatrail wieder wohlbehalten in die Arme schließen. Celso führte uns zunächst bis Mittag durch die "Heilige Stadt" der Inkas. Er brachte uns seine interessante Theorie vom Leben der Inkas in Machu Picchu näher.
Rico, Falk und Kai war das alles noch nicht aufregend genug, darum bestiegen sie den benachbarten "Wayna Picchu – Neuer Berg" und genossen von oben eine gigantische Aussicht. Uns Mädels war diese Anstrengung zu groß und zogen es vor an höchster Stelle der Inka-Stadt, diese auf uns wirken zu lassen.
Am Nachmittag mussten wir unsere Maja schon wieder alleine lassen, da sie es vorzug allein und einen Zug später zu fahren :-). Endlich in Cusco angekommen, gingen wir noch in eine gemütliche Kneipe und ließen den Tag bei einem Glas Wein Revue passieren.
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F31877.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F31878.jpg&w=1920&q=75)
"Auf zum Pumafelsen"
Wir bepackten unser Auto morgens früh um 06:00 Uhr und begaben uns auf den Weg zum Titicacasee. Unser Fahrer hieß Jesus und fuhr wie ein Gott. Wir machten unseren ersten Stopp bei 4.335 m. Die Mädels mussten wie immer als erstes ein Baño aufsuchen. Wer wollte, konnte Souvenirs einkaufen oder einfach nur die Gegend genießen. Es ging weiter. Der nächste Halt war in einem kleinen Dorf und wir nahmen etwas Festes zu uns. Es gab etwas typisches aus der Gegend: gegartes Schaf, aufbewahrt im Papiersack. Da wir alle den Titicacasee im Hellen sehen wollten, ging es rasch weiter.
Alle waren wir auf den Bauernhof gespannt. Die Landschaft wurde immer einfacher, die Häuser immer kleiner und die Leute immer bunter.
Endlich sahen wir den größten See der Welt den es in solcher Höhe gibt. Hurra wir sind angekommen. Emiliano begrüßte uns und teilte uns auf die Casas auf. Alle bezogen ihre kleine Lehmhütte und warteten dann auf die Dunkelheit – denn es gibt kein Strom. Nach dem Abendessen spielten wir noch Karten und gingen dann auf unsere Strohlager.
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F31886.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F31887.jpg&w=1920&q=75)
Auf der Spur von Emiliano
Alle schliefen wir gut und einige waren gespannt auf den Sonnenaufgang über den Titicacasee. Leider waren sie zu spät, denn die Sonne hatte es eilig. Nach dem Frühstück bestiegen wir jedoch die anliegenden Berge mit Emiliano. Er zeigte uns sämtliche Kräuter und Gewächse, aus denen Heilsäfte gebraut werden konnten. Wir stellten fest, dass die Meisten für Männer waren (Problem Prostata ƒº). Kai bestellt sich bei Emiliano für den Abend einen solchen Tee.
Unsere Wanderung endete an einem schönen Playa. Das Wasser war hier kristallklar und die Steine bunt. Emiliano ging wieder alleine zurück, um uns dann mit seinem Boot abzuholen. Falk nutzte die Zeit für ein Bad, denn er war der Einzige mit einem Handtuch.
Nach dem Mittagessen ließen es sich die Anderen nicht nehmen und gingen wie vorher Falk am hauseigenen Strand ins Wasser. Kai und Falk spazierten am Strand entlang und Rico und die drei Mädels liefen über Berg und Tal ins Dorf.
Zurück bei Emiliano verkürzten wir die Wartezeit bis zum Abendessen mit einem kleinen Kartenspielchen. Landluft macht müde, deshalb gingen wir nach einigen Kartenrunden ins Bett, um den nächsten Tag fit zu beginnen. Morgen geht es nach Bolivien!
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F31870.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F31871.jpg&w=1920&q=75)
Wir auf den Uros
Jesus holte uns mit Christina am frühen Morgen ab. Wir verabschiedeten uns von Emiliano und seiner Familie und machten uns auf den Weg. Christina erzählte uns einiges über die Sozialarbeit auf der Halbinsel Capachica und die Uros. In Puno angekommen bestiegen wir ein Boot und fuhren zu den Inseln der Uros.
Auf der Insel angekommen wurden wir von den dort lebenden Familien persönlich begrüßt. Da sich die Uros dem Tourismus widmen, gabe es viele selbsgemachte Dinge zu kaufen. Wir bestaunten die aus Schilf gebauten Inseln, Häuser, Boote und Aussichtstürme. Die Frauen der Insel kredenzten uns ein typisches Brot, welches aus Kinoa gebacken wird. Es schmeckte allen lecker. Kurz gestärkt bestiegen wir ein Totora-Boot und fuhren ein wenig umher.
Um 10:00 Uhr verließen wir Puno, da wir uns beeilen mussten zur Grenze nach Bolivien zu kommen. Wir schafften es vor der langen Pause der Grenzer. Jetzt betraten wir bolivianischen Boden und tauschten die Autos.
Als ersten Stopp hatten wir die Ausgrabungsstätte Tiwanacu. Nach zwei Museeumsbesuchen ging es endlich zur Tempelanlage. Diese wird seit ca. 1950 ausgegraben und ist noch lange nicht vollstädig sichtbar. Da wir die tolle Sicht auf La Paz wieder einmal im Hellen genießen wollten, ging es weiter. Einen kurzen Stopp machten wir auf dem höchsten Punkt mit einer traumhaften Sicht auf Cordillera del Rey mit ihren hohen schneebedeckten Bergen.
Wir näherten uns La Paz und waren alle gespannt auf das was uns Omar schon erzählt hatte. Mit einem kurzen Halt, ließen wir uns La Paz von oben auf uns wirken. Omar hatte uns nicht zu viel versprochen. Die Fotoapparate klickten nur so :-).
Maja, Kai und Falk hatten dann im Hotel noch ihr Briefing für ihre Mountainbike Tour am nächsten Tag.
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F31884.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F31885.jpg&w=1920&q=75)
Biking auf der Straße des Todes
Die drei Radler wurden am frühen Morgen vom Hotel abgeholt. Zunächst wurden alle 22 Teilnehmer der Downhill-Tour eingekleidet. Mit Kleinbussen ging es aus La Paz hinaus auf die gefährlichste befahrene Piste der Welt. Hier herrscht übrigens Linksverkehr. Anfangs noch in den Wolken und auf Asphalt bretterten wir bei großer Kälte den Berg hinunter. Nach der Hälfte der Strecke, immer entlang des Abgrunds, holperten wir über Schotter und nach 64 km ins Ziel.
Dort im Dschungel wurden wir in der Anlage "Ecologica" mit einem deftigen Lunch begrüßt. Angezogen vom Duft des Essens kam ein ganzer Zoo verschiedener Tiere fast bis an unsere Tische heran. Zu unserem Bedauern, mussten wir anschließend den gleichen Weg mit dem Bus wieder hinauffahren.
Später als geplant, kamen wir wieder im Hotel in La Paz an.Rico, Anke und Simone machten sich auf eigene Faust durch die Stadt.
Wir waren dann doch recht überrascht wie faszinierend das Leben in der großen Metropole abläuft. Als erstes besuchten wir die Hexengasse mit ihren skurilen Dingen. Weiter ging es bergauf und bergab durch die Gassen La Paz’s. An den Straßenrändern saßen die Händler und verkauften alles was es so gibt. Am Plaza Murillo bestaunten wir die alten Gebäude. Anke und Simone ließen sich von zwei älteren Männer die Schuhe putzen, so muss das sein, die Männer knieten vor ihnen :-).
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F31889.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F31890.jpg&w=1920&q=75)
Was ist die Hauptstadt Boliviens?
Heute ging es in der Früh wieder zum Flughafen. Pünktlich hob die Maschine ab, was sehr ungewöhnlich ist bei diesem Flug, dass heisst das Wetter spielte mit. Gut angekommen, wenn auch ein wenig ungewöhnlich bei der Landung, fuhren wir ins Hotel und bezogen unsere Zimmer.
Wir zogen danach gleich los und guckten uns in Sucre um. Als erstes landeten wir im Hauptmarkt. Da sich der Hunger meldete gingen wir direkt zur Fressmeile in der oberen Etage. Empfindlich sein durfte man beim Hingucken der Zubereitung der Speisen nicht, aber wir hatten Hunger und schlugen zu. Uns wurden die Gerichte erklärt und jeder fand was für sich. Alles in allem hat es gut geschmeckt :-).
Sucre ist im Gegensatz zu den anderen Städten die wir bisher sahen, sehr schön und vor allem sauber. Beim Stadtbummel blieben wir in einem Eiscafe hängen und genossen das kühle Etwas in vollen Zügen.
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F31982.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F31983.jpg&w=1920&q=75)
Dino-Erkundungstour
Heute hatten wir Zeit zum Ausschlafen. Gegen 09:30 Uhr gings dann auf Dino-Erkundungstour. Kai hatte sich am Vorabend zu sehr verausgabt und konnte daher nicht an der Tour teilnehmen. Wir begaben uns mit Student Jorge in Richtung Stadtrand zu den Dinospuren. Nach kurzer Einleitung zu Paläozoikum und Daktylosaurus begaben wir uns dann an die Wand zu den Spuren. Jorge erläuterte uns die nur schwer erkennbaren Spuren. Zuletzt konnten wir diese dann auch mal anfassen… (Majas Schuhgröße) Gruppenfoto gefertigt…
Nach dem Besuch des Aussichtspunktes (Mirador) über Sucre begaben wir uns gepflegt zu Tisch. Nobles Restaurant mit übersichtlichen Portionen…
Am Nachmittag haben wir uns noch unter das feierfreudige Studentenvolk gemischt und etwas Chicha gekostet. Leicht angeheitert gings dann bei bestem Wetter noch in irgendeine Klosterschule gegenüber und dort auch gleich aufs Dach zwecks Foto. Der Tag wurde mit einem Stadtbummel und argentischem Rindersteak am Abend abgerundet.
Danach teilte sich die Truppe in Partyvolk und Vielschläfer. Simone, Anke und Falk gingen noch ins "Stigma" und erwarteten Wunderbares. Leider gab es dort nichts sehens- und hörenswertes… SCHLUSS
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F32437.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F32438.jpg&w=1920&q=75)
Streifzug durch Potosi
Wenn am Morgen der Wecker klingelt, dann natürlich zeitig und zwar um 06:00 Uhr. Wir verließen Sucre gegen sieben und machten uns auf den Weg nach Potosi, der höchstgelegensten Stadt der Welt und das mit stattlichen 4.100 m. Weil die Casa de Moneda in Potosi um 12:00 Uhr schließt, mussten wir uns beeilen um pünktlich anzukommen. Selbstverständlich haben wir es dank dem Fahrer geschafft.
Gleich nach der Ankunft bezogen wir die Zimmer, Jaqueline holte uns ab und wir gingen in das Museum. Wir erfuhren jede Menge über den Silberabbau im 16. Jahrhundert. Viele alte Münzen und Maschinen aus der Zeit konnten wir begutachten.
Am Nachmittag spazierte Jaqueline mit uns dann noch durch die Stadt. Anschließend gingen wir dann, obwohl Sonntag war, noch ein wenig shoppen, da wir noch einige Kleinigkeiten erwerben wollten. Wir waren erfolgreich wie fast immer :-). Am Abend gingen wir auf Futtersuche und landeten in einem Eiscafe und bestellten typische bolivianische Pizzen :-).
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F32439.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F32440.jpg&w=1920&q=75)
"Ein aufregender und knalliger Vormittag"
Jaqueline holte uns um 08:30 Uhr ab und wir machten uns auf den Weg, um den Potosi-Berg von innen zu bestaunen. Als erstes wurden wir chic eingekleidet. Jeder erhielt einen schönen grünen Anzug mit stylischen Gummistiefeln, nicht zu vergessen die adrette Kopfbedeckung, die rot oder auch grün ausfiel.
Gewappnet mit voller Montur ging es auf den Dynamit-Markt, auf dem wir für die Kumpels Regalos einkauften. Wir machten drei Tüten voll mit: Dynamit mit Zünder und Zündschnur, Coca und Katalysator, 96%igen Alkohol, Tabak und Saft.
Nun endlich ging es hoch auf den Berg und wir genossen als erstes die Sicht auf die Stadt. Damit es einmalig bleibt, sprengten Jaqueline und Falk den Zufahrtsweg :-).
Ein 15-jähriger Junge zeigte uns dann die Mine von innen in der voll gearbeitet wurde. Wir verschenkten unsere vorher erworbenen Tüten an die Kumpels. Nachdem wir mit den Teufeln um die Wette tranken, konnten wir die Mine auf allen Vieren wieder heil verlassen :-).
Nach dem ausgiebigen Mittagsschmaus machten wir uns aus der Stadt hinaus. Hurra die Schotterpiste ist schon wieder mal da. Wir hatten einen Weg von sechs Stunden bis Uyuni vor uns. Pünktlich um 20:00 Uhr kamen wir an.
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F32442.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F32913.jpg&w=1920&q=75)
Durch die Salzwüste zur Fischinsel
Diesen Tag begannen wir in Ruhe. Wir schlenderten alle durch Uyuni und genossen es ohne Zeitdruck durch die Gegend zu gehen. Der eine oder andere gab noch ein wenig Geld aus. Kai und Falk besuchten am Morgen den "Cementerio de Trenes" am Rande der Stadt. Sie bestaunten die zum alten Eisen gehörenden Dampfloks und Wagons.
Um 11:30 Uhr bestiegen wir unsere zwei Jeeps und machten uns auf in den Salar de Sal. Alle waren wir gespannt auf das was da kommt. Wir wurden nicht entäuscht, denn soviel weiß auf einen Haufen und es war kein Schnee, hatte noch keiner von uns gesehen.
Als erstes hielten wir am Eingang der Salzwüste und ließen uns erklären wie das Salz zu Speisesalz verarbeitet wird. Danach ging es zum Salzhotel und wer wollte konnte es sich anschauen. Es war interessant anzusehen, was man aus Salz alles machen kann. Alle waren wir geblendet von dem vielen weiß, da ohne Sonnenbrillen gar nichts ging.
An der Isla de Pescado nahmen wir wie viele andere auch unser Picknick ein. Danach bestiegen wir die Insel mit ihren alten riesengroßen Kakteen. Jetzt hatten wir nicht mehr viel Weg vor uns und konnten mitten in der Wüste anhalten und Fotos machen. Kurz danach kamen wir dann in Chuvica an und bezogen unsere Massenunterkunft. Alle waren wir überrascht wie nett es hier war. Wir hatten einen netten Abend, zockten Karten und bestaunten nach dem Ausschalten des Stromes den gigantischen Sternenhimmel.
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F32445.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F32446.jpg&w=1920&q=75)
Flamingos, Füchse, Vicuñas und Chinchillas
Nach Sonnenaufgang in der Früh ging es bei eisigen Temperaturen um den Gefrierpunkt mit unseren beiden Jeeps weiter. Unser erster Halt war in der Geisterstadt, wo kaum noch Menschen leben und die Zeit dort irgendwie stehen geblieben zu sein schien. In Allota nahmen wir unser Frühstück ein und wärmten uns bei Kaffee und Tee auf. Unsere Fahrt führte weiter ins Rock-Tal, in dem wir die verschlafenen, den Chinchilla ähnlichen Nagern, mit Brot zu einem Fotoshooting locken konnten. Am Fuße des Vulkans Corina ließen es unsere Fahrer bei der Flussdurchfahrt ordentlich spritzen. Unsere rassante Fahrt durch unwegsames Gelände führte uns zu den Lagunen, wo die Flamingos zu Hause sind. Zwischendurch konnten wir auch die in dieser Region beheimateten Vicuñas beobachten.
Unser Weg führte an dem bekannten Steinbaum inmitten der Geröllwüste vorbei. An der "Roten Lagune" besudelte sich Simone beim Mittag mit roter Sauce. So konnten wir wenigstens einen Flamingo aus der Nähe fotografieren :). Allmählich nährten wir uns der höchsten Stelle unseres Urlaubs an den Geysiren "Sol de Manana" in 4900 Meter Höhe. Dort ausgestiegen, empfing uns ein ohrenbetäubendes Getöse und der Gestank von Schwefel. Die vielen Schlammtümpel präsentierten sich uns in verschiedenen Farben. Auf der Abfahrt in Richtung Grenze zu Chile nahmen Simone, Falk und Kai noch ein wärmendes Bad in den heißen Quellen "Termas de Chalviri" in einer Höhe von ca. 4700 Metern ein.
Nachdem wir noch kurz an der Salvador-Dali-Landschaft vorbeifuhren, kamen wir am Abend an der Grenze an. Wir wechselten dort den Bus und reisten nach San Pedro de Atacama in Chile ein.
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F32443.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F32444.jpg&w=1920&q=75)
Tag der Täler
Nachdem wir am Morgen ausgeruht und gestärkt waren, hatten wir noch ein wenig Zeit, um uns San Pedro bei Tage anzusehen.
Um 12 Uhr stiegen wir wieder in unseren Reisebus und die Fahrt führte uns zunächst zu einem Aussichtspunkt, von dem wir die Cordillera de la Sal bestaunen konnten.
Anschließend entließ uns der Busfahrer am Eingang zum Tal des Todes unserem Schicksal. Nach Passieren der Schlucht eröffnete sich uns eine beeindruckende Landschaft aus Dünen und Steinformationen. Ein peitschender Rückenwind drückte uns ins vegetationslose Tal hinein. Ans Umkehren war dabei nicht zu denken. Nun endlich hatten wir wieder einen Spielplatz für Falk gefunden.
Er kroch auf allen Vieren im Sand herum. Am Ende des Tales angekommen, empfing uns der Busfahrer wohlbehalten und die Fahrt ging weiter zum Valle de la Luna.
In gebückter Haltung durchkrochen wir die dunkle Salzgrotte "Cueva de la Sal". Falkito rettete die dabei verloren gegangene Sonnenbrille von Simone. In langsamer Fahrt durchquerten wir das Mondtal mit "Die drei Marias".
Am Nachmittag kamen wir dann in Calama an und erkundeten noch das Stadtzentrum. Am Abend spendierte uns viventura zum Abschluss unseres Urlaubs noch ein Abendessen. :-(
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F32447.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F32448.jpg&w=1920&q=75)
Abschied in Calama
Heute ist unser letzter Tag in Calama und unser vorletzter in Südamerika.
Früh um sieben Uhr starteten wir mit zwei Autos Richtung Flughafen, wo wir nach ca. 20 Minuten.
Nach dem Einchecken und ein paar letzten Fotos verabschiedeten wir uns von unserem Reiseleiter Omar.
Good Bye Calama, uff endlich nach Hauseeee!