Reisetagebuch viExplorer Peru Bolivien Chile - 05.09.2005

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Unsere Reiseteilnehmer mit ihrem Tourguide starten ihr Abenteuer am 05.09.2005. In diesem Reisetagebuch schildern sie ihre Erfahrungen die sie während ihrer viExplorer Reise durch %COUNTRY%, Bolivien und Chile gemacht haben. Möchten Sie Ihre eigenen Erfahrungen machen? Lernen Sie unsere Auswahl an Rundreisen kennen!

Reisebericht | Tour vom 05.09. - 01.10.2005

Reiseleiter dieser Tour: Alonso
"Lieber Gruppe: Es war ein sehr schone Zeit mit euch gewesen und ich hoffe dass es euch gefallen hat. Vom Flug uber die Nazca Linien, auf den Buggies uber die Dunen, auf 3800m Hohe am Titicacasee, durch die Strasse des Todes in La Paz und bis Mondtal in der Atacama Wueste. Es wurde uns gern gefallen mit euch die ganze Zeit zu reisen. Ich wunsche euch eine gute Ruckfahrt nach Europa und bleib mit den schonsten Erinnerungen. Alonso und Gisele"
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06.09.2005
Dienstag | Santiago - Lima
Nach langen Flugstunden über den Atlantik und über die Anden trafen sich zum ersten Mal alle Teilnehmer in Santiago: Die Gruppen aus Zürich und aus Frankfurt und die drei (Matthias, Gregor und Sophie), die schon vorher in Santiago waren.

In Santiago hat uns dann der nette Büroleiter der chilenischen "viventura-Filiale", Mathias, durch die Stadt geführt, und uns müden Gästen einen ersten Eindruck einer südamerikanischen Metropole verschafft.

Auf dem Fischmarkt konnten wir beim Mittagessen die kulinarischen Freuden der südamerikanischen Küche testen.

Abends um 20.05 Uhr dann der Weiterflug nach Lima. Dort trafen wir auf Gisele, unserer netten peruanische Reiseleiterin. Mit dem Bus, der uns die nächsten Tage begleiten wird, fuhren wir durch die allzeit vernebelte Hauptstadt Perus zu unserer Unterkunft. Die Unermüdlichen (Gisele, Gregor, Matthias, Simone, Sophie und Marie) wagten sich per Taxi (alle sechs + Fahrer in einem!) nach "Baranco", einem stimmungsvollen Stadtviertel weit weg von unserem Hostal, um in einer dortigen Bar mit einem kühlen "cerveza" auf die ersten Stunden in Südamerika anzustoßen - Salud!
Spruch des Tages:
Kurz nach der ersten Begegnung am Flughafen fragt Daniela in die Runde: "Hat jemand von euch die Mailadresse nakedape@...? Auf den bin ich besonders gespannt, das kann ja nur ein Kerl sein." Erst nach kurzer Schweigepause gab Simone sich zu erkenne
Rundreise Südamerika
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- 4 h
3
07.09.2005
Mittwoch | Lima - Pisco
Heute ausschlafen bis um neun ;-), danach Frühstück: Weckle und Omelette.

Jetzt ist Stadtführung angesagt. Eine nette lokale Stadtführerin leitete uns durch die Stadt: Zum "Plaza de Armas", zur Kathedrale, ins Kloster zur Kirche Santo Domingo... Nicht nur die dort demonstrierenden Krankenschwestern waren in ausgelassener Stimmung, sondern auch wir waren guter Dinge und staunten über die architektonische Vielseitigkeit (Barock, Rokoko, Neobarock, Kolonialstil) und die wertvollen Kunstschätze, die Lima zu bieten hat.

In einem "Supermercado" außerhalb Limas deckten wir uns mit Reiseproviant ein und holten an einem "deutschsprechenden Geldautomaten" die benötigten "Soles". Auf dem weiteren Weg in Richtung Strand konnten wir "Favelas" vom Bus aus betrachten: unverputzte Häuser ohne Dach (es regnet nie in Lima - trotz hoher Luftfeuchtigkeit und Nebel), die sich teilweise wahllos an die Hänge "gepappt" in die rotgraue Mondlandschaft zu einem schmutzigen Bild zusammenfügen.

Mittagessen am Strand (Pollo con Arroz) - natürlich im Nebel. Kühl! Dann fuhren wir fünf Stunden auf der Panamericana Richtung Süden nach Pisco. Dort: Abendessen -leckeren Fisch - und danach: Pisco trinken - was denn sonst! Wem das nicht genug war: ein "Cusqueña"-Bier auf der hoteleigenen Dachterasse.
Spruch des Tages:
Matthias auf der Dachterasse zu Daniela, die von ihm ein Bier bekommen hat: "Ich nehme nur Naturalien." Darauf Daniela:"Meerschweinchen!" Matthias:"Bitte wie!? Meerschweinchenstellung?"
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- 4 h
- 2 h
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08.09.2005
Donnerstag | Pisco - Huacachina Oase
Nach dem Frühstück ging´s nach Paracas, von wo wir mit einem Boot Richtung Ballestas Inseln gefahren sind. Auf dem Weg dorthin haben wir auf einer Insel ein nazca-ähnliches Scharrbild (Kerzenleuchter) auf einer Felsformation gesehen.

Die Ballestas Inseln sind eine Gruppe kleiner Felsinseln, auf denen verschiedene Vogelarten, Pelikane, Pinguine, Seelöwen, Seesterne...und unendlich viele Komorane leben. Als besonders gefährlich hat sich das wertvolle Guano (Vogelkacke), das vom Himmel kam, herausgestellt.

In einem nahgelegenen Museum haben wir mehr über die Santo Domingo und Paracas-Kultur von unserem netten Führer Carlos erfahren.

Nach einem Zwischenstopp an der Felsenbucht "La Catedral" haben wir in einem kleinen Restaurant direkt am Meer super-leckeren heimischen Fisch gegessen.

Zur Verdauungsunterstützung gönnten wir uns in einer Pisco-Brennerei nach einer Führung eine ausgiebige Kostprobe der peruanischen Pisco-Kultur.

Das absolute Highlight des Tages war eine Buggy-Tour durch die Sandwüste bei Ica! Nach dem Sandboarding konnten wir den Sonnenuntergang im Dünenmeer bestaunen.

Perfekter Abschluss des Tages war die Übernachtung direkt in der Oase Huacachina, wo wir uns noch ein leckeres Abendessen gegönnt haben.
Spruch des Tages:
Matthias beim Betrachten des Sonnenuntergangs im Dünenmeer: "Verweile doch, Du bist so schön!!"
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- Fahrtag
- 1 h
5
09.09.2005
Freitag | Huacachina - Nazca
Nachdem wir alle einmal ausschlafen durften (Frühstück um 8:30 Uhr) haben wir im Garten des schweizerischen Oasenhotels erst einmal gemütlich gefrühstückt.

Dann ging´s auf der schnurgeraden Panamericana weiter durch die Wüste, wo wir an einem Baumwollfeld und einem Kaktusfeld Halt machten. Während wir versucht haben möglichst lange Fäden aus einer Baumwollfrucht zu spinnen, drückten wir am Kaktusfeld die Cochinilla (Kaktusläuse) aus, um an den roten Farbstoff ranzukommen, der in der (Nahrungsmittel-)Industrie verwendet wird.

Nach 2 1/2-stündiger Fahrt sind wir am Maria Reiche Museum angekommen, wo wir neben der wissenschaftlichen Arbeit der Dresdnerin Maria Reiche auch noch die Bekanntschaft eines süßen Alpaka-Pärchens machen durften.

Zwei der Scharrbilder konnten wir uns von einem Aussichtsturm aus ansehen (Hand und Baum). Nach einem kurzen Besuch im Supermarkt und Bezug unserer Zimmer auf einer super-schönen Hacienda sind wir zum Flughafen von Nazca gefahren. Von dort haben wir mit kleinen Propellermaschinen, für drei bzw. fünf Chicos, einen 30-minütigen Rundflug gemacht, um uns den Rest der erhaltenen Scharrbilder anzusehen.
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10.09.2005
Samstag | Nazca - Corire
Abfahrt um 7 Uhr zu einem Friedhof der Nazca Kultur, wo wir Gräber mit viiieeelen sehr gut erhaltenen Mumien bestaunen konnten, die zumeist in Embryonalstellung und eingepackt in Baumwolle begraben wurden.

Da heute viele Kilometer zurückgelegt werden mussten, fuhren wir mehrere Stunden entlang der Panamericana. Halt machten wir erst an einer Olivenplantage, wo einige von uns frische Oliven probieren und kaufen konnten.

Unterwegs durch die Wüste fuhren wir parallel zur Küste immer wieder durch fruchtbare Flusstäler, in denen wir Halt machten, um uns die Beine zu vertreten.

Am späten Nachmittag verließen wir die Panamericana und fuhren talaufwärts nach Corire, wo wir Flussshrimps mit Pommes und Reis aßen (die Banausen unter uns bestellten noch Ketchup dazu!).

Auf einem Bauernhof, der mit seinen hostalähnlichen Zimmern zum allerersten Mal viventura-Gäste beherbegte - die Zimmer rochen sogar noch nach frischer Farbe -, wurden wir mit hauseigenem Pisco am Lagerfeuer verköstigt.
Spruch des Tages:
Da wir den ganzen Abend über die Tourzusatzmodule in Cuszco diskutiert hatten, meinte unser Kurzhosenfanatiker mit Marie und Gisel in den Armen am Lagerfeuer sitzend: "Zum Glück hab ich das Zusatzmodul "Reiseleiterin plus Mitfahrerin am Lagerfeuer" geb
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- 4 h
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11.09.2005
Sonntag | Corire - Cabanaconde
Morgens um acht begann wiederum ein langer Tag an dem wir viele Kilometer zurücklegen mussten.

Am Morgen bewunderten wir die seltsamen "Petroglyphen" (in Lavagestein geritzte Felszeichnungen) in der Nähe unserer Unterkunft. Sogleich gings es nach einer kurzen Pause in einem Laden, in dem wir Empanadas probierten und Wasser kauften. Weiter ging es auf der Schotterpiste durch die Wüste ins Gebirge. Hier wurde unseren Fahrern und dem Bus viel abverlangt. Es war darum nicht verwunderlich, dass wir unterwegs einen "Platten" hatten. Aber zum Glück hatten wir ja Ersatzreifen dabei!

Nach einer Mittagspause mit Sandwiches in der Wüste und einem Halt auf über viertausend Metern führten weitere lange Fahrstunden zu unserem Tagesziel Cabanaconde. Dort waren wir wirklich mitten im Gebirge und glücklicherweise durften wir ein lokales Fest miterleben, bei dem viele Einwohner in Trachten gekleidet auf die Blasmusik tanzten und uns "Touries" mit in den Tanz zogen. Umgeben von sehr hohen Bergen fühlten wir uns hier "mitten drin, statt nur dabei".

Im Hotelrestaurant tranken wir in Unmengen Coca-Tee, da viele schon Anzeichen der Höhenkrankheit unliebsam zu spüren bekommen hatten. Ausserdem probierten wir köstliches Alpakafleisch und andere lokale Spezialitäten, um uns für die langen Fahrstunden des Tages zu belohnen.
Spruch des Tages:
Gregor beim Bestellen des geliebten Coca-Tees: "Un Mate de Coco, por favor!" Doch mit Produkten der Kokosnuss konnte der Kellner bei Leibe nicht dienen!
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- 4 h
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12.09.2005
Montag | Cabanaconde - Chivay - Arequipa
Nach einer langen Nacht - viele waren schon sehr früh im Bett wegen der Auswirkungen der langen Busfahrt oder der Höhenkrankheit - fuhren wir nach einem leckeren Frühstück die Schotterpiste weiter Richtung Chivay. An einer Aussichtsplattform konnten wir Kondore beobachten. Leider haben sich nur zwei Stück gezeigt - aber immerhin.

Von dort aus ging es für manche mit dem Mountainbike durch das wunderschöne Colca-Tal weiter. Als wir dann alle wieder eingesammelt hatten erholten wir uns in den heißen Quellen von Calera. Hungrig und erschöpft vom Bad und von der Höhe haben wir bei einem traditionellen Büffet in der Provinzhauptstadt Chivay die Köstlichkeiten der lokalen Küche probieren können. Nachdem wir uns noch kurz den traditionellen Markt angesehen und einige Souvenirs erstanden hatten ging es weiter Richtung Arequipa.

Auf dem Weg haben wir noch ein paar Fotostopps gemacht, u.a. auf einem 4800 m hohen Pass. Zum Glück hatten wir uns bereits Mützen und Handschuhe gekauft, weil wir sonst die eisigen Temperaturen und den Schnee auf dem Pass sicherlich nicht so gut überstanden hätten.

Gegen 18:30 kamen wir in Arequipa an, wo uns erst einmal leichtes Verkehrschaos und Zimmerbelegungsprobleme erwartet haben.
Spruch des Tages:
Beim Abgeben unserer Wäsche beim Wäscheservice sagte Gregor zu Gisele: "Kriegen wir dann auch alles wieder zurück!?!"
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- 2 h
- 2 h
- 2 h
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13.09.2005
Dienstag | Arequipa
Da es heute erst um 10 Uhr mit dem Besuch der Sozialprojekte losging, konnten wir tatsächlich ausschlafen. Das Frühstück entpuppte sich als Herausforderung für unsere Hostalbelegschaft, denn in einer Rekordzeit von sage und schreibe 35 Minuten nach Bestellung konnten manche von uns endlich ihren Kaffee genießen!

Mit Bussen fuhren wir dann unter der Führung von Christian in die Favelas, wo wir in einer Schule sehr herzlich von den dortigen Kindern empfangen wurden. Wir gingen dann in die Klassen, wo wir mit Liedern begrüßt wurden, die wir mit dem Kanon "Bruder Jakob" und Mandarinen für jedes Kind beantworteten.

Im Anschluss fuhren wir direkt ins viventura-Büro wo uns die gute Seele des Hauses leckeres peruanisches Essen gekocht hatte und wir alle anwesenden Mitglieder von viventura kennenlernen konnten. Für Nadine, die heute Geburtstag hatte, gab es sogar eine Geburtstagstorte!

Wieder im Zentrum angekommen bekamen wir eine Führung, die uns zu allererst ins Katharinenkloster, einer Art Stadt in der Stadt führte, da die dortigen Nonnen bis 1985 in Klausur lebten. Weiter gings zum Plaza de Armas, in eine Kirche und auf das Dach des Bürgermeisterbüros. Außerdem besuchten wir einen Markt, auf dem wir frische Früchte erstanden.

Nachdem die Meisten von uns noch einen Stadtbummel gemacht haben, sind wir am Abend nochmals gemeinsam losgezogen und haben zu Live-Musik noch unser Tanzbein geschwungen.
Spruch des Tages:
Beim langen Warten auf das bestellte Frühstück fiel unseren (zuverlässigen) Schweizern ein:"Andere Länder, anderes Tempo!"
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- 2 h
- 1 h
- 7 h
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14.09.2005
Mittwoch | Arequipa - Cuzco
Manche von uns haben den freien Vormittag dazu genutzt einen Markt zu besuchen, während Andere in den Morgenstunden den Schlaf der letzten Party-Nacht nachholten. Um 11 Uhr holte uns der Bus zum Flughafen ab, von wo aus wir nach Cuzco flogen. Dort erwartete uns - wie bereits in Arequipa - Regen.

Nach einem kurzen Stop in unserem bezaubernden Hostal und einer Tasse Coca-Tee führte uns Vanessa zur "Sexy Women", wie die Gringos die Blitztempelanlage der Inkas ("Sacsayhuaman")dekadent nennen. Vanessa hat uns, assistiert von einer Indigena, verschiedene Bräuche und die Kamelarten Perus gezeigt. Anschließend konnten wir die monumentalen Steinmauern der Inka-Stätte bestaunen.

Bei einem kurzen Abstecher in die Innenstadt haben wir uns noch den legendären zwölf-eckigen Stein und den in der Mauer dargestellten Pumas angesehen, der jedoch nur mit reichlich Fantasie zu erkennen war.

Zum Abendessen gab es für manche dann "Cuy" (Meerschweinchen) zu essen. Während manche diese gebratene "Ratte" mit Bewunderung und Faszination bestaunten, war anderen schon beim Anblick des liebevoll gebackenen Kleintiers der Appetit vergangen. Schmeckt ein bisschen ähnlich wie Hähnchen, allerdings mit knuspriger Haut. Dann gings früh ins Bett, da für ein Teil der Gruppe morgens um halb sechs der Bus nach Machu Picchu losging.
Spruch des Tages:
Beim Meerschweinchen essen sagte Claudia zu Sophie: "Ich glaube unser Meerschweinchen ist schwul. Schau dir mal an, wie tuntig es die Pfote hält!"
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- 4 h
- 1 h
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15.09.2005
Donnerstag | Cuzco - Machu Picchu
Heute teilte sich die Gruppe in drei Teile auf: Eine Gruppe begann heute den 4-tägigen Inka-Trail, die Dschugeltruppe stattete heute Machu Picchu einen Kurzbesuch ab, bevor es in den Dschungel ging, und eine kleine Gruppe blieb in Cuzco.

Während die Dschungeltruppe um 5:30 Uhr mit dem Bus vor dem Hostal abgeholt wurde, um den 1-Tages-Inka-Trail zu starten, konnten die anderen etwas länger schlafen.

Die 4-Tages-Inka-Trailer wurden um kurz nach acht zum Zug gebracht, der sie an den Startpunkt der langen Wanderung gebracht hat.

Die kleine dritte Gruppe begann um halb neun eine geführte Tagestour ins Heilige Tal per Bus, wo sie mehrere kultische und astronomische Großanlagen in herrlicher Andenkulisse besuchen konnte. Um sieben Uhr abends kehrte diese Gruppe über die Berge mit Blick auf Cuzco bei Nacht zurück.

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Gruss des Tages:

Claudi und Elmar grüßen Sandra und Xander vom Bodensee!

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Spruch des Tages:
Nachdem wir an diesem Tag bereits drei Inka-Tempeln besichtigt hatten sagte unser Guide Fabricio: "Now I will show you a real Inka-Temple."
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16.09.2005
Freitag | Cuzco - Machu Picchu - Dschungel
Unsere Dschungeltruppe wurde heute um 9:30 Uhr am Hotel abgeholt. Nach einem halbstündigen Flug nach Puerto Maldonado und einer anderthalb-stündigen Bootsfahrt auf dem Rio Madre de Dios erreichten die vier Dschungelabenteurer Elmar, Claudia, Sophie und Simone die urige und komfortable Ecoamazonia Lodge. Nachmittags wurde die Affeninsel besucht: Bananen dienten als Lockmittel, und so kamen die verschiedensten Affen bis auf wenige Meter näher und nahmen ihr Futter aus der Hand entgegen! Tolle Fotos sind dadurch garantiert! Abends gings zum Caiman-watching: Vom Boot aus konnte man die kleinen Alligatoren und Schildkröten am Flussufer beobachten.

Die 4-Tages-Inka-Trailer haben heute den zweiten Tag ihrer Wanderung, die anstrengenste Strecke des Inka-Trails, hinter sich gebracht.

Die Übriggebliebenen nutzen heute den sonnigen, freien Tag um Cuzco ein bisschen besser kennenzulernen und sich für den Start der morgigen Wanderung auszuruhen.

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Gruss des Tages:

Daniela grüsst ihr Eltern im Schwabenländle!

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- Fahrtag
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17.09.2005
Samstag | Cuzco
Die 2-Tages-Inka-Trail-Truppe wurde heute um halb sechs zum Bahnhof gebracht, wo sie die PeruRail kennenlernen durfte. Bis zu Kilometer 104 brauchte die Klapperbahn vier Stunden! Nach diesen wackeligen Stunden mit Andenpanorama, begann dann der Aufstieg zur Puerta del Sol, von wo aus unsere Truppe bei wunderschönem Wetter auf "Machu Picchu" blicken konnte.

Im Dschungel: 5 Uhr aufstehen, 6 Uhr Start zur Cocha Perdida, dem "Verlorenen See" - das lohnte sich! Auf einer Wanderung von 5 km erklärte uns der Guide viele interessante Dinge zu Flora und Fauna, lockte handtellergrosse Taranteln aus ihrem Erdloch und bot uns lebende Käferlarven als nahrhaften Snack für zwischendurch an - Simone und Sophy wagten es! Bei einer Bootsfahrt auf dem verlorenen See entdeckten wir einen Kaiman, eine Anakonda, Kolibris, ... Ein weiteres Highlight: Blick von einer 20 m hohen Aussichtsplattform in der Krone eines Baumes - einfach genial. Im Stechschritt marschierten wir 8 km zurück. Beim Abendessen hatte sich eine riesige Tarantel ins Restaurant verirrt und sorgte für Aufregung.

Nach dem Umfangreichen 2.Tag konnte die 4-Tages-Inka-Trail-Truppe heute die letzte Station vor Machu Picchu erreihen: Wiñay Wayna.
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18.09.2005
Sonntag | Cuzco
Im Dschungel: Simone hatte erfolgreich unseren Guide "bestochen", uns heute morgen noch einmal auf einer Dschungelwanderung zu begleiten. Und so ging es zumindest für Simone und Sophy wieder um halb 6 morgens los (das hat sich gelohnt !). Nach dem Frühstück ging es per Boot zurück zum Flughafen und weiter nach Cuzco. Fazit: Die Dschungelexkursion war einfach SUPER !

Während die Dschungeltruppe heute ihren zweiten Tag im Urwald bei durchaus erträglichem Klima (nicht zu heiss und nicht zu feucht) genoss, war für den ganzen Rest unserer Reisetruppe das grosse Treffen auf Machu Picchu angesagt.

Mit Freude und Geburtstagswünschen an Michael wurden die Hardcore-4-Tages-Inka-Trailer begrüsst. Die ürigen vier Trekker (Michael, Thomas, Andi und Marie) - die anderen vier der ursprünglichen acht Personen konnten zwei Tage zuvor überraschend von den in Cuzco Verbliebenen im Hotel begrüsst werden, da jene aus gesundheitlichen Gründen abgebrochen haben - wirkten noch relativ fit, so dass ein Teil davon nach der lehrreichen und freundlichen Führung von Cesar durch Machu Picchu mit Gregor den Winay Picchu bestiegen.

Von dort hatten die drei (ausser Gregor noch Thomas und Andi) nach abenteuerlichem Aufstieg durch Höhlengänge mit Treppen und anderen risikoreichen Elementen einen wunderschönen Blick auf Machu Picchu von den felsigen Gipfelklippen aus.

Nach gemeinsamem Mittagessen in einer der vielen Pizzerien Agua Calientes fuhren alle im Zug zurück. Nach der Wiedervereinigung im Hotel ging es schon heute um 22.30 Uhr in Richtung Puno, um den am Montag beginnenden Streik der Peru Rail zu entgehen.
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- 5 h
- 2 h
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19.09.2005
Montag | Cuzco - Titicacasee
Nach einer langen und kalten Busfahrt kamen wir gegen 5:30 Uhr am Titicacasee an. Hier werden wir die nächsten beiden Tage auf einem "Bauernhof" ohne fließendem Wasser und Strom verbringen. Nach der anstrengenden Fahrt waren wir alle heilfroh, dass unser Gepäck von zwei Eseln den Berg hochgetragen wurde. Immerhin liegt der Bauernhof auf ca. 3800 Metern Höhe.

Nach einer kleinen Stärkung haben wir erst einmal unsere Hütten, teilweise direkt neben Schweinen, Schafen und Hühnern, bezogen. Wir hatten heute den ganzen Tag Zeit uns auszuruhen oder die Gegend zu erkunden. Nach dem Mittagessen hat unser Männer-Wohnheim zum Umtrunk auf der Sonnenterasse eingeladen, wo manche bis zum Abendessen die Aussicht auf den See genossen haben. Von Emiliano, dem Chef des Hauses, gut versorgt haben wir den Rest des Abends in unserer Esshütte verbracht.

Nach dem Essen bekamen wir noch Besuch von einem Bolivianer mit seinen beiden Töchtern, die uns ein paar Folklorelieder vorgetragen haben ("mhmh, Titicaca, mhmh, Titicaca..."). Bei Kerzenlicht haben wir dann den Tag gemütlich wie er schon begonnen hatte ausklingen lassen.
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20.09.2005
Dienstag | Titicacasee
Heute konnten wir endlich mal wieder so richtig ausschlafen. Erst um 9:30 Uhr haben wir uns zum Frühstück getroffen.

Danach haben einige von uns eine kleine Wanderung gemacht. Zuerst ging es auf einen Berg (ca. 4000 Meter hoch), von wo man einen herrlichen Blick über den Titicacasee hat. Danach ging´s auf der anderen Seite wieder hinunter und dann mit dem Boot zurück. Emiliano hat uns begleitet und uns Einiges erklärt. Wir haben sogar ein paar Kräuter für einen Hustentee gesammelt.

Zurück am Bauernhof hieß es wieder: Relaxen, relaxen, relaxen.... Ein paar Unerschrockene (Sophie, Thomas, Matthes) haben sich tatsächlich in die Fluten des eiskalten Titicacasees gewagt!

Voller Entsetzen haben wir nach dem Essen die Mitteilung aufgenommen, dass Emilianos Biervorräte erschöpft waren. Kurzentschlossen wurden daraufhin noch ein paar Piscobestände geopfert - vielen Dank an die Spender!
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- 3 h
- 3 h
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21.09.2005
Mittwoch | Titicacasee - La Paz
Heute ging es schon sehr früh los. Bereits um 5:30 Uhr haben wir unser letztes Frühstück bei Emiliano und seiner Familie zu uns genommen und sind danach auf den holprigsten Strassen, die uns bisher begegnet sind zu einem "Hafen" gebracht worden. Dann ging es mit dem Boot zu den schwimmenden Schilfinseln der Uros.

Zuerst haben wir ein paar Inseln besucht, die vom Tourismus bisher verschont blieben. Wir hatten sogar die Gelegenheit eine kurze Fahrt mit einem Schilfboot zu machen. Auf dem Weg nach Puno wurden wir von einem Polizeiboot aufgehalten. Das hektische Verteilen von Schwimmwesten durch den Skipper hat uns erst vermuten lassen, dass mit unserem Boot etwas nicht stimmt!

In Puno angekommen haben wir uns von Gisele verabschiedet. Ab hier übernimmt Alonso unsere Reiseleitung. Mit dem Bus ging´s dann weiter nach Desaguadero wo wir über die Grenze nach Bolivien sind.

Nach einer weiteren halben Stunde Fahrt sind wir an den Ruinen von Tiahuanaco angekommen. Dort hat unser lokaler Guide uns mehr über die Tiahuanaco-Kultur erzählt. Wir haben zwei Museen besucht, konnten die nur teilweise ausgegrabenen Tempel ansehen und sogar bei den Ausgrabungsarbeiten zusehen.

In La Paz (3650 m) angekommen ging es erst einmal ein bisschen hektisch zu: Chaos bei der Zimmerverteilung, schneller Geldwechsel und dann stand schon das Briefing für die morgige Mountainbiketour auf dem Programm.

Danach haben wir uns ein leckeres Abendessen genehmigt und ein paar von uns haben die Rückkehr in die Zivilisation ausgiebig gefeiert und die Nacht zum Tag gemacht.
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- 3 h
- 1 h
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22.09.2005
Donnerstag | La Paz
Der Grossteil unserer Gruppe hat es heute gewagt: Eine Mountainbike-Tour auf der Straße des Todes - über 3000 Höhenmeter downhill!!

Nachdem auch die letzten Spätheimkehrer aufgewacht und ready waren konnte es losgehen. Zunächst ging´s es mit dem Bus auf 4650 Meter zum Start der Tour, welche durch traumhafte Gebirgs- und Dschungellandschaft führte.

Zum Warmfahren ging es zunächst ca. 1 Stunde auf einer asphaltierten Strasse abwärts, wobei auch ca. 100 Höhenmeter aufwärts zu bewältigen waren, was in dieser Höhenlage schon recht anstrengend ist.

Nach einer kurzen Stärkung ging es dann richtig zur Sache. Wir wurden in drei Gruppen aufgeteilt: Profis, Mittelfeld und Genießer. Nun ging es ca. 3 Stunden abwärts. Direkt neben der Schotterpiste, auf der die LKW´s im Linksverkehr entgegen kamen, ging es senkrecht in den Abgrund. Man konnte das eine oder andere Fahrzeug in der Tiefe liegen sehen. Die letzte Stunde war ein Blindflug durch die aufgewirbelten Staubwolken.

An der Lodge angekommen haben wir uns erst einmal geduscht und im Swimmingpool erholt. Nach einem leckeren Buffet ging es dann wieder zurück nach La Paz, wo wir nach qualvollen 3 1/2 Stunden im engen Bus angekommen sind.
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- 7 h
- 3 h
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23.09.2005
Freitag | La Paz - Sucre
Um 7:30 Uhr hat uns der Bus am Hotel abgeholt und zum Flughafen von La Paz gebracht. In einer kleinen Maschinen sind wir nach einem unruhigen Flug bei strahlendem Sonnenschein in Sucre angekommen.

Nach zweistündiger Freizeit im sehr hübschen Hotel¨Espana¨ sind wir gemeinsam zum Mittagessen ins Restaurant ¨La Posada¨, wo wir neben leckerer Küche auch so exotische Saefte wie z.B. Tumbo-Saft probieren konnten. Um das traumhafte Wetter so richtig geniessen zu koennen blieben wir recht lange im Innenhof des Restaurants sitzen.

Den Rest des Tages hatten wir zur freien Verfügung. So nutzten viele die Zeit um durch die Stadt zu schlendern und Souvenirs oder andere Besonderheiten auf den schoenen Maerkten zu erstehen. Bolivien ist ja so günstig!

Abends ging´s ins ¨Joyride¨ wo wir holländische Köstlichkeiten probieren konnten. Zu acht in ein Taxi gequetscht suchten die Hartnäckigen unter uns erfolglos in einem anderen Stadtviertel nach einer einheimischen Disco. Nach gescheitertem Versuch mischten sie sich in dem Tourischuppen von vorher noch unter das tanzende Volk.

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Gruss des Tages:

Gregor grüßt seine drei Patenkinder!

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- 5 h
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24.09.2005
Samstag | Sucre
Zu gemäßigter Uhrzeit startete um 9 Uhr der Stadtrundgang mit unserem lokalen Guide, der quasi halber Schwabe ist, weil er schon zwei Jahre in Stuttgart gelebt hatte. Bei tollem Wetter lernten wir die Schönheiten der bolivianische Hauptstadt kennen. Unter Anderem besuchten wir den Plaza de Mayor, ein ehemaliges Kloster, in dem sich jetzt eine Schule befindet, den Eiffelturm von Sucre, einen Markt mit kunstvoll aufgestapeltem Obst und Gemüse und zu guter Letzt La Recoleta, wo wir auf einer Terasse mit Blick über ganz Sucre würzige Tomatensuppe und Lasagne gegessen haben.

Nach einem Spaziergang zurück zum Hotel wurden wir dort abgeholt und mit dem Bus zu einem Steinbruch gefahren, wo vor einigen Jahren Dinosaurierspuren entdeckt wurden – in der Wand! Mit Bauhelmen ausgerüstet ging´s los zur Besichtigung der verschiedenen Spuren. Die von weitem winzig aussehenden Spuren, waren aus der Nähe betrachtet von beeindruckender Größe.

Den Rest des Nachmittags gestaltete jeder nach Belieben, wobei das herrliche Klima und die wunderschöne Stadt Sucre noch ein letztes Mal genossen werden konnte.

Am Abend ging es dann wieder einmal zum gemeinsamen Abendessen, wo vor allem die heimische Kost (Apfelstrudel) sehnsüchtig vermisst wurde. Zum Ausgleich des nicht erfüllten Apfelstrudelwunsches zogen manche wieder einmal die halbe Nacht um die Häuser, um anderen Genüssen zu fröhnen.
Spruch des Tages:
Sophie beim Betrachten der Dinosaurierspuren: "Wie kamen denn die Dinos die Wand hoch?"
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- Fahrtag
- 1 h
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25.09.2005
Sonntag | Sucre - Potosi
Nach dreistündiger Fahrt durch wunderschöne Andenlandschaft und an indigenen Dörfern vorbei, kamen wir gegen zehn Uhr in der 4000m hoch gelegenen Stadt Potosi an.

Sofort starteten wir die Besichtigung eines der bedeutendsten Museen Boliviens: La Moneda. Dort wurden seit dem 16. Jahrhundert das in der nahegelegenen Mine geförderte Silber zu Münzen, für Spanien und später auch Bolivien, geprägt. Wir sahen die verschiedenen Instrumente zur Bearbeitung des Silbers sowie die geprägten Münzen und andere Silbergegenstände.

Nach einem gemütlichen Mittagessen und kurzer Erholungspause führte uns Jacqueline, unsere lokale Reiseleiterin, durch die Stadt. Auf unserer Stadttour haben wir einige Kirchen, den Hauptplatz und die Fußgängerzone gesehen. Leider ist von dem Prunk der vergangenen Jahrhunderte nicht mehr viel übrig geblieben.

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Gruss des Tages:

Marie grüßt ihren Freund Nico.

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Spruch des Tages:
Unsere charmante und besonders motivierte Museumsführerin zur Erklärung der Verarbeitung von Silbermünzen: "The coins go from a 3mm sick to a sickness of 1 mm."
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- 2 h
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26.09.2005
Montag | Potosi - Uyuni
Morgens um acht holte uns ein Bus ab, der uns zu den Minen im "Cerro Rico" von Potosi bringen sollte. Vorher kleideten wir uns allerdings mit Gummistiefeln, Schutzhosen und -westen, Helmen und Lampen ein. So ausgerüstet gingen wir allerdings erst auf den Minenmarkt, wo wir Cocablätter, 96-prozentigen Alkohol (zum Trinken!), Zigaretten und Dynamit (für 10 Bolivianos mit Zünder!!!) für die Minenarbeiter kauften. Denn das sind die "Naturalien", mit denen wir den Eintritt in die Minen bezahlten.

Bevor wir in die Minen einstiegen, führte uns Jaqueline unter teils ängstlichen teils fasznierten Blicken unsererseits vor dem Mineneingang vor, wie man Dynamit in die Luft jagt. Das gab ne ziemliche Druckwelle!

In den Minen kletterten wir in den Gummistiefeln Leitern und steile Gänge hinab, platschten im Matsch des Stollenwassers und schauten geführt von Jaqueline den Minenarbeitern zu, wie sie mit rudimentärsten Mitteln den Fels bearbeiteten oder wie sie ihrem "tio", einer Teufelspuppe, Alkohol und Zigaretten opferten.

Anschließend fuhren wir nach Uyuni, wo wir skurile Felslandschaften und weite Ebenen bewundern konnten. Unterwegs hatten wir auch eine Panne, die Mathes, Gregor, Thomas und Sophy nutzten, um ihre Fussballkünste mit dem Tennisball mit Schülern einer nahegelegenen Schule zu messen.

Abends um 20:45 Uhr kamen wir in Uyuni an.
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- 3 h
- 2 h
23
27.09.2005
Dienstag | Uyuni - Chuvica
Heute waren wir in drei Offroad-Fahrzeugen unterwegs. Zuerst haben wir uns kurz einen "Zugfriedhof" angesehen. Danach sind wir weiter zu einer Salzfabrik, wo das Salz aus der Salzwüste mit sehr einfachen Methoden verarbeitet wird.

Kurz darauf kamen wir auch schon in der Salzwüste an. Schneeartig erstreckt sich der größte Salzsee der Welt umgeben von Bergen: Wahnsinn! Immer wieder haben wir kleine Stops eingelegt und uns auch das bekannte Salzhotel angesehen, das komplett aus Salz besteht.

Mittags haben wir auf der Insel Inkahuasi mitten in der Salzwüste Halt gemacht und sind dort mal wieder mit leckerem Lunch versorgt worden. Inmitten der Wüste ist dies eine Insel des Lebens mit massenweise Kakteen. Nachdem wir die Insel erkundet haben ging es auch schon weiter.

Am Nachmittag kamen wir an unserer sehr einfachen Unterkunft an. Wir haben uns zu fünft oder sechst einen kleinen Bettensaal geteilt und es gab mal wieder nur kaltes Wasser. In der Salzwüste sinken die Temperaturen nachts teilweise sehr stark ab.

Nachdem wir uns auf einem kleinen Berg den Sonnenuntergang angesehen haben gab es dann auch schon Abendessen. Manche von uns haben versucht die Kälte mit etwas Alkohol zu vertreiben....
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- Flugtag
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28.09.2005
Mittwoch | Chuvica - San Pedro de Atacama
Mühevoll quälten wir uns früh aus dem Bett, um um fünf Uhr wieder unsere Jeeps zu besteigen, die uns heute nach San Pedro d.A. brachten.

Den Sonnenaufgang erlebten wir auf der Fahrt zu einer Geisterstadt. Da es wirklich bitterkalt war, haben wir uns dort allerdings nicht sehr lange aufgehalten. Die Fahrt ging an gottverlassenen Dörfern, wo Quinoa angebaut wird, und beeindruckenden Felsformationen vorbei. Nach einem kurzen Frühstück in einem Dorf machten wir uns auf in Richtung Berge.

Immer wieder begegneten uns die Besonderheiten der Anden, wie z.B. Lamas, Vicuñas, Vizachas (hasenähnliche Eichhörnchen)sowie faszinierende und ständig wechselnde Steinformationen.

Ein besonderes Highlight waren verschieden farbige Lagunen, besiedelt von unzähligen Hochlandflamingos. In einer fast surreal anmutenden Landschaft umgeben von schneeweißen Bergen kamen wir aus dem Staunen kaum heraus.

Durch das Mittagessen gestärkt ging unsere Exkursion weiter über einen Pass von fast 5000 Metern Höhe zu einem blubbernden, dampfenden und nach faulen Eiern stinkenden Geysirfeld. Aufgrund der eisigen Lufttemperatur trauten sich selbst unsere hartgesottenen Titicacasee-Bader nicht in die heißen Thermalquellen.

Nach der sehr einsam gelegenen bolivianischen Grenzstation war die Einreise nach Chile weitaus aufregender. Trotz Gerüchte über die strengen Kontrollen an der chilensichen Grenze fiel die Gepäckkontrolle dann aber doch weniger genau aus.

Erschöpft von den vielen Eindrücken des Tages fielen wir nach einem leckeren Abendessen in dem verhältnismäßig warmen San Pedro ins Bett. Ein paar von uns trieben sich allerdings noch die halbe Nacht auf einer privaten, doch eher illegalen Hinterhofparty rum.
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29.09.2005
Donnerstag | San Pedro de Atacama - Calama
Heute war erst einmal Ausschlafen angesagt. Gleich hinter San Pedro haben wir den Ausblick auf die Anden- und Salzkordillere auf uns wirken lassen. Nach einem ausgedehnten Spaziergang durch das Tal des Todes, wo die Sonne unerbärmlich und vor allem ungewohnt auf uns herunter brannte, sind wir weiter zum Reservat "Tal des Mondes" gegangen. Nach einem kurzen Picknick im Bus bestiegen wir eine 100 Meter hohe Sanddüne, um den Ausblick auf die bizarre "Mondlanschaft" zu bestaunen.

Bevor wir uns auf den Weg nach Calama machten haben wir uns noch die drei Madonnen (aus Stein) und eine nahegelegene Salzmine angesehen.

Im mediterranen Calama hatten wir genügend Zeit, um die letzten Einkäufe vor der Heimfahrt zu erledigen und uns für den letzten gemeinsamen Abend frisch zu machen. Diesen begannen wir hungrigen Gestalten - das kleine Picknick in der Wüste hielt nicht lange an - in einem kleinen Restaurant, in dem neben der leckeren südamerikanischen Küche zum letzten Mal Pisco Sour getrunken wurde.

Wer nicht müde oder erschöpft war, genoss danach im "Tocata" bei Live-Musik und chilenischem Bier in einheimischem Publikum noch einmal die lateinamerikanische Lebensfreude. Da wir dort über das viele Schöne und die wenigen Unannehmlichkeiten der erlebten Reise diskutierten, machte jeder von uns erfüllt mit den Erinnerungen an die vergangenen Wochen im "Mirador" zufrieden seine Äuglein zu.
Spruch des Tages:
Michael H. bei den Steinformationen der drei Madonnen: "Wo sind bei denen denn die Brüste?"
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30.09.2005
Freitag | Calama - Santiago
Um halb neun begann der Tag, den viele mit gemischten Gefühlen beschritten: einerseits freuten sich viele auf Zuhause, andererseits konnte man nicht glauben, dass diese wunderschöne, erfahrungsreiche Reise nun zu Ende gehen sollte.

Nachdem wir mit dem Taxi zum Flughafen nach Calama gebracht wurden, flogen wir mit melancholischem Blick auf die Wüstenlandschaft der Atacama in Calama los, um im frühlingshaften Santiago ca. 5 Stunden Aufenthalt zu haben.

Während die Meisten von uns im Flughafenrestaurant sich mit Essen die Zeit vertrieben, machten sich Sophy, Matthias und Gregor auf den Weg in die Innenstadt Santiagos, um zwischengelagertes Gepäck abzuholen und um sich von liebgewonnen Freunden in Santiago zu verabschieden, da alle drei schon vor der Reise eine Zeit lang in Santiago waren. Dabei hatten sie beim Hineinfahren in die Stadt plötzlich Heimatgefühle bekommen. Und das tausende Kilometer von der deutschen Heimat entfernt!? Seltsam!

Nachdem Matthias gebührend verabschiedet wurde, der noch zwei weitere Wochen in Buenos Aires einen Sprachkurs besuchen will, "boardeten" wir kurz vor 19 Uhr in den A 340 ein, um in dieser Blechkiste zunächst 13 Stunden lang unterhalten von Filmen oder Sitznachbarn nach Madrid zu fliegen.
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01.10.2005
Samstag | Santiago - Heimat
Mit viel oder wenig Schlaf - in jedem Fall unzureichend - setzten wir in Madrid zum ersten Mal unseren Fuß wieder auf europäischen Boden. Am Gate B25 verabschiedeten wir uns von den drei netten Schweizern Michael, Michael & Jánine, da diese nach Zürich weiterflogen. Ebenso sagten wir dort zu unserer Gepäckfetischistin Sophy (ca. 75 kg Gepäck!) "Bis bald", in der Hoffnung, dass wir uns bei einem Nachtreffen wiedersehen.

Aufgrund hochgradigem Unterlassens der Verwendung gesunden Menschenverstandes seitens des Flughafenpersonals wurden wir am Gate zu einem Gang geführt, der völlig überfüllt von genervten Flugreisenden über eine Gepäckkontrolle wieder zum Gate führte, so dass wir mit zwanzig Minuten Verspätung persönlich abgeholt werden mussten, um noch mitfliegen zu dürfen.

So wurde bis Frankfurt die Gruppe immer kleiner, wo wir am Fernbahnhof zum letzten Mal Marie und Simone zum Abschied drücken durften.

Das letzte Häufchen fuhr in einem ICE gen Süden, wo bei guter Stimmung Gregor in Mannheim aus dem Zug entlassen wurde.

Ob der Rest (Nadine, Daniela, Claudia, Elmar, Tobias, Andreas und Thomas) oder ein Teil vom Rest dann noch heimlich auf "Die Wies´n" gefahren ist, um die letzten Erinnerungen an die Reise in einem Mass Bier zu ertränken, ist bis heute allerdings ungeklärt....
 
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Wilfried

Meine Höhepunkte: Fitz Roy Wanderung, Bariloch/Iguazu Heike war die Beste. War schon einmal in Chile/Peru/Bolivien mit viventura und mit djoser in Mittelamerika, war o.k., aber keiner...
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