Reisebericht

Hier können Sie sehen, was unsere Reisenden auf ihrer Reise erlebt haben.

12 Aug. 2005 • Lima - Santiago de Chile

Im Hotel
Für 20 Dollar nimm ihn dir mit!

Ins Reich der Träume….

Der Flug kam pünktlich auf die Minute… kaum gewartet und die Truppe war schon versammelt. Dank des riesigen viventura-Schildes ;-), das kaum zu übersehen war.

Es war eine super anstrengende Reise… alle fielen tot ins Bett, bis auf Christiane… sie hielt noch ein bisschen mit uns aus.

13 Aug. 2005 • Pisco - Lima

Picknick
Pisco Sour...

Ab zum wahren Pisco…..

Heute konnte man schön ausschlafen und sich einer interessanten Citytour anschließen.

Nach einer chaotischen Fahrt durch die fast ampellosen Straßen Limas hatten wir die Gelegenheit, in das faszinierende Goldmuseum hineinzuschnuppern. Auf dem Weg nach Pisco machten wir eine kleine Rast am winterlichen Strand und begnügten uns mit Picknick.

Fast verhungert und efroren bekamen wir eine leckere Kost der peruanischen Küche.

In Chincha hielten wir an und durften die frische Vielfalt an peruanischen Früchten kosten. Mit Liebeskummer fuhren wir weiter denn wir mussten uns von einem so kleinen schnuckligen Welpen verabschieden.

Das Nachtleben in Pisco ging leider nur für einige weiter… die Anderen fielen in tiefen Schlaf. Nach dem unvergleichbaren peruanischen Pisco konnten wir kaum ohne zu schwanken ins Hotel zurückkehren :-).

14 Aug. 2005 • Pisco - Ica

Das erste Ceviche
La Catedral

Ab in den sonnigen Süden….

Früh am Morgen verließen wir Pisco und fuhren zu der nahgelegenden Hafenstadt Paracas. Angekommen fuhren wir mit dem Boot hinaus zu den Ballestas Inseln und bewunderten deren zauberhafte Tierwelt.

Nach eiener informativen Besichtigungstour im Museum und einem kurzen Aufenthalt an den gigantischen Klippen im Reservat Paracas, konnten wir die vorortigen Fischspezialitäten im direkt an der Küste liegenden Restaurant zerschlemmen. Und die waren sensationell!!! Besonders für Mara ;-)

Anschließend ging es weiter nach Ica zum Hotel an der Oase Huacachina, umgeben von einem unendlich scheinenden Dünenmeer. Uns erwarteten zwei Buggy-Cars, die uns wie wild durch die Dünen hinauf und hinunter fuhren und uns dabei den letzten Atem raubten An einer sehr hohen Düne abgesetzt versuchten wir auf den mit Öl eingeschmierten Sandboards standzuhalten… Na ja!!! Obwohl - einige hatten eine weiche Landung 

Nachdem wir zeitlich den Sunset bewundern konnten, fuhren wir Fullspeed weiter zur Piscobrennerei. Dort erfuhren wir wie das peruanische Nationalgetränk Pisco hergestellt wird… natürlich durften wir alle Varianten probieren. Angeheitert… fuhren wir mit den Buggies zurück und beendeten den langen anstrengenden Tag mit einem leckeren Abendessen.

15 Aug. 2005 • Ica

nach dem Flug...
vor dem Flug...

Endlich ist es soweit………

Wieder fuhren wir früh los. Unser Ziel war diesmal Nasca. Auf dem Weg hielten wir an, um das Maria Reiche Museum zu besichtigen. Wir erfuhren über das Leben der beliebten Mathematikerin und ihrer Theorie über die mystichen Nasca-Linien. Durch die klimatischen Bedingungen und der Hochsaison des Tourismus konnten wir erst nachmittags über die Nasca-Linien fliegen. Den im nachhinein jeder lieber nicht gemacht hätte ;-) Aber nach einem Mate de Coca Tee ging es fast jedem besser… aber nur fast jedem!

So änderten wir ein bisschen den geplanten Tagesablauf und besichtigten vor dem traumatischen Flug den Nasca Friedhof, dessen Mumien viele erschreckte ;-) Des Abends lernten wir das traditionelle Essen in Nasca kennen: Pachamanca. Es wird im Erdofen zubereitet und wir durften beobachten, wie das schmackhafte Essen ausgebuddelt wurde. Nach einer lustigen Tanzvorführung und ein paar Pisco Sour (nur ein Paar ;-)) ging auch dieser Abend wieder zu Ende.

16 Aug. 2005 • Corire - Nazca

Die leckeren Flussschrimps
unsere Guide

Entlang der Panamericana Wüste…….

Da wir den für heute gedachten Besuch des Nasca Friedhofes schon gestern gemacht hatten, konnten wir heute endlich ausschlafen :-) Heute hatten wir eine lange anstrengende Reise hinter uns zu bringen. Es waren neun Stunden bis zu unserem heutigen Ziel: Corire.

Übelkeit, schlimme Kurven entlang der Pazifikküste und Popówehwehchen waren für uns aber kein Hindernis. Wir machten mehrere Halts und picknickten in einem kleinen Dorf statt am Strand, denn es war viel zu windig. Na ja, ein paar Hunde… eine junge Kuh und ein kleines Schwein hinderten uns nicht daran, das köstliche Picknick zu genießen :-)

Auf der Reise übten wir schonmal ein paar Lieder für die Schulkinder die wir bald in Arequipa besuchen werden… Schni Schna Schnappi (ja so hieß unser ganztägiger Ohrwurm!)… Schni Schna Schnappi!

Angekommen probierten wir die für die Region Corire bekannten Flussschrimps, frisch aus dem anliegenden Fluss Majes gefischt…mmhhhh

Daraufhin stürmten wir alle als Abschluss des Tages ins Cybercafé und schrieben sehnsüchtig an unsere Freunde und Familie.

17 Aug. 2005 • Corire - Cabanaconde

Viva el Huayno!!!
Der anstrengende Weg zu den Dinosaurier Abdrücken

Hoch in den Anden……

Heute hieß es wieder ein bisschen früher aufstehen und Achtung "Mein kleiner Kaktus steht draußen am Balkon… Holeri Holeri Holero" :-))

Wir wurden von der netten lokalen Führerin Mauricia abgeholt und zu den berühmten Dinosaurier Fußabdrücken gebracht.

Ca. 180 Jahre warteten sie, um von uns entdeckt zu werden :-) Aber vorerst erwarteten uns noch ein paar mächtige Dünen und das bei einer schon sehr frühen Hitze. Die die Dinosaurier damals sicherlich mit nur ein paar Sprüngen hinter sich brachten. Nun, nichts hielt uns davon ab, tapfer zu bleiben ;-) Es lohnte sich auf jeden Fall… sowas ist einmalig!

Anschließend stürzten wir wie die Wilden den Berg hinunter und es ging weiter zu den interessanten Petroglyphen, die aus verschiedenen Zeitepochen stammen. Man ordnet die ältesten in die Jahre 900 bis 1200 n.Chr.

Hunderte von Steine trugen diese rätselhafte Petroglyphen- ja mit ein bisschen Geschichtslehre und Fantasie konnten wir auch diese Rätsel lösen…

Nach dieser Entdeckungstour ging es auch weiter Richtung Cabanaconde (3.300 m) aber vorher machten wir Halt zum Picknicken in einem Wüstenmeer mit lauter Kakteen. Glücklicherweise fanden wir Schatten unter einem kleinen Baum, auch der einzige weit und breit (Als viventurabaum schon eingeweiht). Der nächste Halt war in Huambo, einem kleinen armen Dorf das gerade seinen Feiertag "San Lorenzo" feierte und uns daran teilhaben ließ :-). Sie luden uns zum Tanz ein und hießen uns herzlich willkommen. Zum ersten Mal hatten wir die Gelegenheit den berühmten Andentanz "Huayno" auszutesten. Nun ja.. alle waren ganz schön betrunken… eine extrem starke Fahne… aber was erwartet man bei einem so starken Schnaps! Davon haben einige sogar probieren können. Letztendlich wollten die Chameure keine unserer attraktiven Damen gehen lassen, da musste Evelyn nachhelfen! :-)

Spaß hatten wir sehr viel! Wir probierten später unseren ersten Cocablättertee, eine Rettung in solcher Höhe. Auf dieser auch anstrengenden Reise erreichten wir bis zu 4000 Meter, einigen wurde nicht so gut dabei aber jetzt gehts ihnen schon viel besser.

In Cabanaconde angekommen aßen wir lecker zu Abend und probierten Alpacafleisch. Welche hatten sogar Schmack daran gefunden. Dies wars auch schon…. bis Morgen liebes Tagebuch :-).

18 Aug. 2005 • Arequipa - Cabanaconde

Im Colca Tal
winki winki mit den Füßen

Entlang der Colca Schlucht…

Der Tag fing wieder ganz früh an… Der Aussichtspunkt zur Colca-Schlucht war nur eine halbe Stunde enfernt. Wir hatten viel Glück heute und konnten die größten Flugvögel der Welt bewundern, die Kondore. Als sie aus ihren Nestern tief in der Schlucht hinausflogen um auf Nahrungssuche zu gehen.

Entlang des halb ausgetrockneten Colca Flusses fuhren wir mit dem Bus weiter Richtung Chivay und hielten an jedem Aussichtspunkt an um die wunderschönen Anden und deren prachtvolle Umgebung zu sehen.

In Chivay badeten wir in der heißen und angenehmen Thermalquelle, aber länger als eine Viertelstunde hielten wir es nicht mehr aus und mussten raus :-) Mit heftigem Magenknurren fuhren wir zum Plaza de Armas und aßen von feiner Kost an einem leckeren Buffet reich an Vielfältigkeit der peruanischen Küche. mmmhhhh

Daraufhin konnten wir einen kleinen Marktbummel machen und in der schönen Mittagssonne ein bisschen spazieren gehen.

Dann ging es Richtung Arequipa… die letzte lange Busfahrt auf der Reise… auf dem Weg machten wir Halt an dem höchsten Punkt, den wir auf dem ganzen Trip erreichen werden: 4800 m! Dort machten wir wunderschöne Fotos von den Vulkanen und nach ungefähr vier Stunden erreichten wir Arequipa des Abends. Bekannt als die weiße Stadt und direkt an dem Vulkan Misti gelegen. Nach einem kleinen Stadtrundgang und einem leckeren Abendessen ging dieser Tag zu Ende.

19 Aug. 2005 • Arequipa

Mit Obst gestärkt ...frisch ans Werk
Sozialtour nach Villa Cerrillos

Die viventura Stadt…..

In Arequipa konnten wir so richtig ausschlafen! Vor Mittag holte Daniela die ab, die eines der Sozialprojekte viventuras besichtigen wollten. Sie führte sie zu einer der Grundschulen, gelegen im armen Viertel Arequipas. Eine sehr interessante und lehrreiche Tour.

Wolfgang, Michael und Christiane entschieden sich für die aufregende Raftingtour. Der Spaß war garantiert… mit dem Trocken bleiben hatten sie allerdings nicht soviel Glück :-). Sie kamen nämlich pitschnass zurück - aber kein Grund zur Sorge, die Mittagssonne hat die schönen Turnschuhe im Nu wieder trocken gezaubert.

Mittagessen gab es auf der schönen Terrasse des viventura-Büros. So hatten wir Gelegenheit die ganze Arbeitsgemeinschaft kennenzulernen und das vor kurzem improvisierte viventura-Lied zu singen.

Zuletzt lernten wir noch durch eine kurze Stadtführung Arequipa kennen und genossen unseren freien Abend.

20 Aug. 2005 • Cuzco - Arequipa

Eine perfekte Architektur
Die letzte Ausblick auf den Misti

Ein regnerischer Tag in Cuzco

Heute flogen wir von Arequipa nach Cuzco.

In Arequipa war das Wetter sehr gut und sonnig, doch als wir in Saqsaywaman ankamen, regnete es wie verrückt. Wir mussten in den Bus steigen, in dem die Reiseleiterin Angela ihre Erklärungen zu Ende bringen konnte.

Später folgte dann die Besichtigung von Koricancha (dem "Sonnentempel"). Am Ende der Stadttour sahen wir uns noch die Kathedrale an, in der wir aber leider nicht fotografieren konnten.

Nach der Führung aßen wir endlich zu Abend. Wir hatten großen Hunger weil wir kein Mittagessen hatten.

21 Aug. 2005 • Cuzco - Cusco

Der Garten vor dem Sonnentempel
Die Kathedrale

Ein freier Tag

Heute hatten wir alle frei! Ein Teil der Gruppe machte einen Ausflug ins Heilige Tal und der andere Teil ging in die Stadt spazieren und einkaufen. Dabei haben wir sehr viel gesehen, jedoch war die Stadtführung nicht ganz so gut, weil der Reiseleiter nur Englisch mit Akzent sprach, das nicht so gut zu verstehen war.

Mara und Birgit besuchten den Plaza de Armas, auf dem eine große Schulparade stattfand. Die Kinder tanzten in landestypischer Kleidung über den Plaza.

Christine und Michael gingen ebenfalls in die Stadt spazieren und auch einkaufen.

Es war ein schöner Tag!

22 Aug. 2005 • Cuzco

bergauf
Aguas Calientes

Inka Trail

Heute mußten zwei Teilnehmer der Gruppe sehr früh aus dem Bett, da sie den ersten Zug nach Aguas Calientes erreichen sollten. Die anderen sieben haben der Bus um 06:30 nach Ollantaytambo genommen. Von dort aus fuhren drei bis Aguas Calientes und vier andere Gruppenmitglieder bis kilometer Nummer 104, um ab hier den berühmten Inka Trail zu folgen.

Carolin und Sonia sind die Putukusi Berge hinauf gewandert, was gut zwei Stunden gedauert hatte bis sie die Spitze erreichten. Der Weg war anstrengend, aber es war viel Natur zu sehen und daher sehr interessant. Oben angekommen bot sich ein toller Ausblick vom Machu Picchu. Das hatte sich gelohnt!!!

Barbara, Elke und Wolfgang unternahmen in Aguas Calientes einen Spaziergang und erkundigten die Landschaft, wobei sie sehr von den Mosquitos sehr gequält wurden.

Mara, Birgit, Christine und Michael hatten eine gute Zeit auf dem Inka Trail. Die ersten drei Stunden waren wegen die Sonne sehr anstrengend. In Wiñay Wayna, eine Inka Ruine auf dem Weg, gab es Mittagessen bis es von hier weiter zum Sonnentor ging. Sie hatten eine gute Zeit und konnten die ganze Natur genießen. Nach dem vielen Sitzen im Bus war dieses Trekking eine gute Abwechslung.

23 Aug. 2005 • Cuzco - Aguas Calientes

Der Sonnentempel
Gucken Sie mal bitte!

Endlich in der Stadt der Inka

Sehr früh fuhren wir mit dem ersten Bus zum Machu Picchu. Die Fahrt dauerte 25 Minuten.

Am Eingang wurden wir schon von unserem lokalen Guide Ivan erwartet, der uns dann in die Inkastadt führte. Die Stadt ist unglaublich schön, es gibt sehr viel zu sehen.

Nach der Tour durch die Stätte hatten wir noch ein wenig Freizeit, so dass jeder Machu Picchu noch auf seine eigene Art erkunden konnte.

Nachher kamen wir wieder in Ollantaytambo an und fuhren von dort wieder nach Cuzco.

24 Aug. 2005 • Cuzco - Capachica

Unser Zug
Sonia bei der Arbeit  :-)

Ein langer Tag im Zug

Heute wurden wir um 07:00 Uhr abgeholt, um mit dem Zug von Cuzco nach Juliaca zu fahren. Der Morgen war sehr kalt und im Zug war es auch so kalt, dass sich drei der Teilnehmer eine heiße Schokolade bestellt hatten.

Auf dem Weg konnten wir die Landwirtschaft, die Häuser und die Einheimischen beobachten. Mittags erreichten wir den 4319 Meter hohen Pass und konnten dort 10 Minuten Pause machen und dann weiter fahren.

Um 16:40 Uhr stiegen wir in Juliaca aus und fuhren weiter mit dem Bus zwei Stunden nach Capachica. Wir kamen in Chifron an, so hieß unser Dorf in Capachica, und wurden dort schon von Emiliano, dem Bürgermeister der Geimeinde, herzlich empfangen. Unser Gepäck wurde von den Eseln den Hügel hinaufgetragen.

In seinem Haus gab es ein warmes leckeres Abendessen und im Anschluss gingen wir raus um uns den wunderschönen Sternenhimmel anzuschauen. So viele Sterne haben wir vorher noch nicht gesehen.

Dann hat uns unsere Gastfamilie in unsere Zimmer gebracht, in denen statt elektrischem Licht Kerzen standen.

Endlich fielen wir ins Bett!

25 Aug. 2005 • Capachica

Singing am Titikakasee
Eine gute Gruppe

Die erste Ausblick auf den Titikakasee

Heute durften wir bis 09:00 Uhr ausschlafen, das war echt toll und es ist auch wunderbar hier am Titikakasee aufzuwachen. Die Nacht war ganz ruhig und am Morgen hatten wir den ersten schönen Ausblick auf den See.

Dann kam das leckere Frühstück und anschließend machten wir einen Spaziergang auf den Berg. Auf dem Weg hat uns Emiliano viele Medizinkräuter gezeigt und interessante Geschichten darüber erzählt.

Nach vielen Pausen kamen wir oben an und hatten von hier den besten Ausblick auf den ganzen Titikakasee und die anderen Inseln. Danach gingen wir wieder nach unten, bis zu einem Strand, von dem wir mit zwei Segelbooten bis nach Chifron zurückfuhren. Dort wartete schon ein leckeres Mittagessen - Fisch - auf uns.

Nach dem Essen hatten wir noch Freizeit, um den Rest des Tages zu genießen. Wolfgang und Christine gingen z.B. baden… in dem eiskalten See!!

Am Ende hörten wir Musik und genossen den Abend bei einem wärmenden Lagerfeuer. Und dann gings ins Bett!!!

26 Aug. 2005 • Capachica - Uros Islands

Ein Junge der Urosinsel
Unsere Gästefamilie

Der letzte Tag in Peru

Unser letzter Tag in Peru brach heute an. Die Zeit war sehr toll in Capachica - "Danke Emiliano".

Die Fahrt bis zum Hafen dauerte zwei Stunden. Von dort nahmen wir das Boot, das uns zu den Uros Inseln fuhr.

Die Inseln sind komplett aus Schilf gebaut und die Einheimischen essen das Schilf sogar, weil es viele Proteine enthält. Die Einwohner leben hier ganz in Ruhe vom Fischen und in letzter Zeit hauptsächlich vom Tourismus.

Später fuhren wir an die Grenze von Peru und Bolivien, die wir zu Fuß überschreiten mussten. Schon in Bolivien wartete unsere Reiseleiterin auf uns, um mit uns nach Tiwanaku zu fahren.

Tiwanaku ist eine sehr interessante Kulturstätte. Wir gingen in um den Tempel wobei wir Archäologen bei ihrer Restaurationsarbeit beobachten konnten.

Von hier nach La Paz sind es nur 1,5 Stunden. Die erste große Stadt auf dem Weg ist El Alto und von hier fuhren wir weiter bis La Paz. Dabei genossen wir den schönen Ausblick von oben. In der Stadt La Paz wurden wir von der Hektik und dem starken Verkehr überrascht.

Unser leckeres Abendessen hatten wir im Restaurant Mongosne.

27 Aug. 2005 • Tiwanaku - La Paz

Ein Monolith  von Tiawanaku
Der Zug von Bolivia

Ein sportlicher Tag

Ein Teil der Gruppe ging heute in den Dschungel und ein anderer Teil fuhr Mountainbike. Ausserdem besuchten einige das Sozialprojekt "Straßenkinder in El Alto". Hier sahen sie wo die Kinder schlafen, essen und studieren können.

Die Besichtigung hatte zwar nur 20 Minuten gedauert, jedoch konnte man einen guten Eindruck davon erhalten, wie die Kinder hier betreut werden.

28 Aug. 2005 • Uyuni - La Paz

Ein alte Eisbahn
Vier deutsche Frauen ??

Besichtigung

Um 10:30 Uhr sind wir von La Paz los gefahren, da es auf dem Weg nach Oruro wohl einen Streik geben soll und ein früher Start daher vorteilhafter ist.

Wir hatten Glück und erreichten schon nach nur nur 3:30 Stunden Oruro. Der Bahnhof hatte schon auf, so dass wir unserer Gepäck abgeben konnten, um in der Stadt auf Restaurantsuche zu gehen. Und das war nicht einfach, da es Sonntag und die meisten Restaurants geschlossen waren. Aber wir hatten eine gute Pizzeria mit leckeren,großen Pizzen gefunden, so dass wir nicht im Zug hungern mussten.

Um 19:00 ging es los nach Uyuni, mit einem beheizten Wagon, bequemen Sitzen und haben wir heißen Tee und ein Sandwich bekommen. Das war super!

Um 02:20 Uhr sind wir in Uyuni angekommen und von hier direkt zum Hotel gegangen. Die Nacht war eiskalt, aber die Zimmer waren ok.

29 Aug. 2005 • Chuvica - Uyuni

Ein Kaktus von den Insel Fisch
Die Gruppe in der Salzwüste

Die Salzwüste ist sehr toll

Endlich lange schlafen bis 10:00 Uhr, wie schön ist das…

Um 11:00 Uhr sind wir weiter zur Salzwüste gefahren Dort besuchten wir zuerst den Eisenbahnfriedhof und konnten einige gute Fotos machen. Es war sehr interessant zu erfahren, dass die Bahnen hier bereits seit 1879 stehen.

Dann fuhren wir Richtung Colchani, wo wir uns die Salzherstellung in den einzelnen Prozessen ansehen konnten. Das war natürlich sehr interesant. Aber unglaublich, dass ein Kilo Salz hier 0.20 Cent Boliviano und eine Packung von 50 Kilo 6.00 Bolivianos kostet. Des Weiteren wurden Salz-Souvenirs und ein Stück Schwefel gekauft.

Dann kam der erste wahnsinnige Ausblick auf die Salzwüste. Unter anderem sahen wir kleine Quellen mit Salzkristallen und kamen zum Mittagessen im "Inselfisch" an. Hier konnten wir große Kakteen sehen und hatten ein leckeres Mittagessen. Wir gingen danach auf einen kleinen Ausguck, von dem wir einen tollen Ausblick auf die ganze Salzwüste und auch die Inseln hatten.

Zwei Stunden später kamen wir schon in Chuvica in unserem Gemeinschaftshotel an. Hier bezogen wir unsere Gruppenzimmer, in denen es jeweils sechs Betten gab.

Um 18:30 Uhr hatten wir unser Abendessen zusammen und gingen danach gleich ins Bett, da wir wieder früh aufstehen mussten.

30 Aug. 2005 • Chuvica - Salar de Uyuni

Versuch die Vizcachas zu  fotografieren
Lamas und Flamingos

Ein langer Tag, aber ein schöner

Wie gesagt mussten wir sehr früh aus dem bett, um dann mit unseren Jeeps zu dem kleinen Dorf Alota zu fahren und zu frühstücken. Auf dem Weg sind wir durch ein Dorf namens "Geistedorf" gefahren. Hier leben nur sechs Familien. Nach zwei Stunden kamen wir in Alota an. Leider waren diese Stunden schrecklich kalt, da der Jeep von Barbara, Mara, Birgit und Corolin nur eine kaputte Heizung :( .

Von Alota aus kommt man zum Steintal welches sehr interessant ist. Auf dem Weg sahen wir noch kleinen Lagunen und in eine grosse mit Flamingos, welche leider jedoch zu weit weg waren.

Sehr süß waren die kleinen Vizcachas, welche wir füttern durften. Da sie uns gierig umringten, konnten wir natürlich gute Fotos machen.

Der Rote See war auch sehr toll. Hier gab es zum Mittagessen eine warme Suppe, Fleisch und Salat.

Vom Aussichtspunkt des Roten Sees konnten wir sehr gut viele Flamingos beobachten.Leider gabe es einen sehr starken Wind. Auch der Besuch beim Geysir war von starkem Wind geprägt, so dass wir leider nicht lange draussen druassen bleiben konnten.

Wir freuten uns auf das Baden in den Thermalquellen, aber auch hier war es sehr kalt und windig. Nur Carolin und der Fahrer haben ihre Füße ins Wasser gehalten.

In San Pedro ließ der starke Wind leider den Strom ausgehen, so dass wir keine heiße Dusche nehmen konnten. Schade.

31 Aug. 2005 • San Pedro De Atacama - Calama

Gegen der Wind
Was solls, spielen wir denn

Ein windiger Tag

Heute hat das Wetter nicht mitgespielt, da der Wind sehr stark war und wir in Calama nicht fahren durften. Also vertrieben wir uns die Zeit mit Tischspielen, Mittagessen gehen und warten.

Im San Pedro de Atacama ist jedoch starker Wind ganz normal. Hier dauerte der Sandsturm drei Tage und wir kamen genau am zweiten an. Was für ein Glück!

Der Tag ist schnell vorbei gegangen und wir mussten schon um 17:00 Uhr nach Calama losfahren. Schade, dass wir nicht das "Tal des Todes" besuchen konnten. In Calama genossen wir eine heiße Dusche und danach unserer Abschiedsessen. Morgen geht es leider schon wieder nach Hause.

01 Sep. 2005 • San Pedro De Atacama

Abschiedsessen
Atacama Wüste

Der letzte Tag im Südamerika

Heute es unsere letzter Tag im Südamerika. Leider ging die Zeit wieder sehr schnell vorbei. Gemeinsam mit unserer Reiseleiterin Sonia ging es zum Flughafen. Nachdem alles erledigt war haben wir uns voneinander verabschiedet. Gegen 9:55 Uhr flogen wir dann also von Calama los bis Antofagasta und von hier aus weiter nach Santiago. Hier mussten wir leider ein wenig warten, bis unser Weiterflug nach Frankfurt losging.