Hier können Sie sehen, was unsere Reisenden auf ihrer Reise erlebt haben.
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Flug nach Santiago
Am Frankfurter Flughafen trafen sich die ersten sechs Teilnehmer unserer Reisegruppe. Los gings um 19.30 Uhr, vorerst nach Madrid. Dort hatten wir einen kurzen Zwischenstopp.
Weiter gings nach Santiago. Ein langer Flug lag vor uns.
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City-Tour in Santiago
Nach einem langen Flug von Frankfurt (mit Stopover in Madrid) nach Santiago wurden wir von Melanie und Rosa herzlich empfangen. Außerdem trafen noch zwei weitere Teilnehmer aus der Schweiz zu uns. Trotz regnerischer Wettervorhersage hielt sich das Wetter gut.
Gemeinsam mit unseren Reiseleiterinnen begannen wir unsere Stadtrundfahrt mit dem stillgelegten Bahnhof Mapuche. Zu Fuß gings zum Plaza de la Constitucion zum Regierungspalast. Der Innenhof mit seinen Orangenbäumen machte Lust, diese zu pflücken, was wir aber unterließen, da die Strafe uns nicht bekannt war. Ein Stop in der Fußgängerzone war nötig, um Sabine Socken zu kaufen.
Über den Plaza de Armas gings zur Markthalle zum Mittagessen. Als Apero gabs unseren ersten Pisco Sour, der uns wieder aufwärmte. Fisch, Muscheln und Hähnchen stärkten uns für den Nachmittag. Weiter ging unsere Tour nach "Sanhatten" (Manhatten von Santiago), dem noblen Hochhausviertel.
Für eine gute Aussicht sorgte die Fahrt mit einer Gondelbahn auf den Berg San Christobal. Ein schöner Abschluss war der Besuch im Kneipenviertel Bella Vista. Um 20 Uhr wartete schon die Maschine nach Lima auf uns.
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Viva la Panamericana Sur
Heute gings um 10 Uhr zur Stadtführung ins Zentrum von Lima. Rocio führte uns zum Plaza de Armas und erzählte uns die Geschichte von Francisco Pizarro, dem Gründer der Stadt. Die Kathedrale, die Katakomben und die Kirche waren beeindruckend.
Danach deckten wir uns mit Essen und Trinken ein. Die Anzahl an Tüten pro Person war sehr verschieden!
Auf der Panamericana fuhren wir Richtung Süden bis zum Strand San Pedro, an welchem wir dann ein Picknick veranstalteten. Von Badehosen konnten wir nur träumen, denn die kalte Luft ließ nur Windjacken zu. Aber geschmeckt hat es trotzdem.
Unterwegs nach Pisco sehen wir die unzähligen Siedlungen, welche mitten im Nichts entstanden sind. Nach dem ersten erzählten Teil einer Liebesgeschichte (gell Peter und Doro) warten wir gespannt auf die Fortsetzung! Müde kamen wir in Pisco an und freuten uns auf die Betten.
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Nach den Seelöwen einen Pisco - Prost!
Nach einer kalten Nacht gings früh morgens schon los Richtung Hafen in Paracas. Mit einem Schnellboot fuhren wir zu den Ballestas Inseln. Dort angekommen, bestaunten wir 1000-e von Vögeln, darunter Kormorane, Möwen, kleine Pinguine und verspielte Seelöwen. Über den Geruch lässt sich streiten, aber mit der Zeit gewöhnt man sich ja bekanntlich an alles!
Zurück in Paracas hieß es, die langen Unterhosen abmontieren (wir waren sehr froh um sie) und weiter zum Paracas-Nationalreservat mit wunderschönem Ausblick auf die Naturbrücke und Klippen. Gruppenfoto-Time. Im nahegelegenen Museum erfuhren wir etwas über das Urvolk, welches bei Schmerzen im Kopf einfach ein Loch in den Schädel bohrte, makaber nicht?! Am Nachmittag genossen wir feinen Pisco direkt in der Brennerei (Pisco gehört bei uns übrigens schon zu den lebenswichtigen Dingen auf dieser Reise).
Das anschließende Buggie-Fahren und Sandboarden in den Dünen von Huacachina war der Hammer des Tages.
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Flug über die Nazca-Linien
Heute konnten wir mal so richtig ausschlafen. Um 9 Uhr starteten wir durch in Richtung Nazca. Auf dem Weg dorthin machten wir viele Zwischenstopps, um zu kosten und Baumwoll- und Kakteenplantagen zu bewundern.
Im Maria Reiche Museum erfuhren wir vom Leben und Werk der "gringa loca" und von einem Aussichtssturm konnten wir bereits zwei Scharrbilder, den Baum und die Hände, sehen.
Nach unserer Henkersmahlzeit in Nazca gings los zum Flughafen. Auf drei Maschinen verteilt hoben wir ab um auch die anderen Scharrbilder zu bewundern. Einige waren recht froh, als sie wieder festen Boden unter den Füßen hatten.
Am Abend gab es im Hotel noch ein leckeres Essen aus dem Erdofen und einige kamen auch in die Verlegenheit einen "Balztanz" aufzuführen.
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Es gibt keinen Polizisten für den Chauchillatoten?
Unser großes Highlight begann gleich heute morgen: Der Friedhof Chauchilla. Grabräuber plünderten die Gräber und bis vor kurzem lagen Schädel, Knochen, Textil- und Keramikreste wild verstreut herum. Jetzt ist alles in ein Freiluftmuseum umgewandelt worden. Es ist schaurig aber auch faszinierend, die vielen Mumienreste so nah zu sehen.
Mit unserem Picknick am Strand verabschiedeten wir uns von der Küste und begaben uns ins Landesinnere. Ständig wurden wir von Polizei-Straßenkontrollen angehalten, einige machten uns Probleme, die unser toller Fahrer superfriedlich löste.
Die Strecke nach Corire war sehr bergig. Oben angelangt befanden wir uns auf einem Hochplateau, von dem es steil runter nach Corire ging. Dort hatten wir die Möglichkeit, frische Flussshrimps zu probieren.
Wir schlenderten dann noch über den Samstagabend stattfindenden Nachtmarkt und freuten uns auf eine ruhige Nacht. Welch Überraschung: Bis 5:30 Uhr morgens spielten die Discos laut Musik!!! Beschwingt war sie schon, aber in dieser Lautstärke und so lange!!!
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Wir fahren in das Hochland
In Corire besuchten wir die berühmten Petroglyphen von Toro Muerto. Zeichnungen in Stein gemeißelt, die Geschichten erzählen.
Danach nahmen wir die holprige und staubige Fahrt in den Colca Cañon auf uns. Durch bizarre Landschaften mit blühenden Kakteen schlängelte sich die Straße hinauf.
Bei einem fernen Picknick genossen wir die wildwest-ähnliche Natur und stärkten uns für die nächsten unzähligen Kurven hoch bis auf 4000 Meter Höhe. Gigantische Bergmassive machten die Kulisse perfekt.
In Huambo genossen wir in der Dorfkneipe einen Cocatee. Lorenzo, der Papagei bewachte die aufgehängten Innereien! Wir hatten Einblick in das primitives Leben und waren sehr beeindruckt von den Einheimischen.
Die kurvenreiche Straße führte uns dann nach Cabanaconde, unserem heutigen Tagesziel.
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Pünktlich um 8:30 Uhr schwebten die Kondore majestätisch über den Cruz del Condor, von hunderten Touristen beobachtet und fotografiert. Von hier aus fuhren wir über eine ständige Schotterpiste talabwärts. Das war eine Herausforderung für so manchen von uns. Der Lohn: herrliche Ausblicke auf Inka-Terrassen und tiefe Täler und Schluchten des Colca Canyons.
Nach einem wohltuenden Bad in den 36 heißen Thermalbädern von Calera stärkten wir uns an einem typisch peruanischem Buffet in Chivay.
Danach schraubte sich unser Bus bis fast 5000 m in die Höhe der Anden. Die Sicht auf die 6000 Meter hohen Vulkanberge mit zum Teil schneebedeckten Bergspitzen erschien gigantisch. Weiter ging es auf Schotterpisten durch ein Naturschutzgebiet, wo wir die seltenen Vicuñas su sehen bekamen.
Ein lockeres Abendessen im Altstadtviertel mundete den erlebnisreichen Tag mit (wieder einmal) vielen Höhepunkten ab.
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Dia Social !
Wir durften bis 9 Uhr in unserer wunderschönen Unterkunft bleiben. Nach einem leckeren Frühstück sind wir durch das Armenviertel unterhalb der Vulkane zu der Schule gefahren, die viventura mit Hilfsgütern versorgt.
Der erste Eindruck waren natürlich die Kinder, die uns schon aufgeregt erwarteten. Christian war sofort sehr begehrt als Spielzeug aus der Schweiz. Nach der Pause im Schulhof gings in die Klassenzimmer, die sehr sehr freundlich und kindgerecht gestaltet sind. Natürlich gaben die Kinder uns ein paar Lieder und Sprüche zum Besten. Nachdem wir ihnen noch Obst schenken durften, verabschiedeten wir uns mit einem Blick auf den Megatopf in der Schulküche, in dem schon die Kürbissuppe dampfte.
Dann total beeindruckt, fuhren wir zurück in die Stadt und ließen uns im Büro von viventura informieren und verwöhnen. Schon wieder gab es leckeres Essen - die Folge davon: viele brauchten ein XXL-T-Shirt, das wir als Dessert kredenzt bekamen.
Nun taten wir noch was für unsere kulturelle Bildung: Das Kloster Santa Catherina und eine Stadtführung standen noch auf dem Programm. Einige waren danach ziemlich platt. Ein paar Cervezas waren die Rettung.
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Nach einem gemütlichen Frühstück ging es mit dem Bus zum Flughafen von Arequipa. Auf dem Weg stoppten wir noch an einem Aussichtspunkt, wo wir einen letzten wehmütigen Blick auf die Stadt warfen.
Das Einchecken lief ohne Probleme. Das Flugzeug flog genau über den Ampato und den Colca-Cañon. Diese Aussicht ist super. Der Flug dauerte nur 40 Minuten, aber die Turbulenzen waren dafür um so heftiger. Am Flughafen in Cusco wartete schon unser Lokalguide Vannesa auf uns.
Wir schauten uns Saqsaywaman an und bekamen von Vanessa sehr schwungvoll viel archäologisches Wissen vermittelt. Es machte viel Freunde, ihr zu zuhören. Die Anlage ist grandios.
Anschließend besichtigten wir den Sonnentempel und sahen zum ersten Mal original schwarze Inkamauern, die alle leicht schräg gebaut sind, mit trapezförmigen Nischen und Fenstern. Zum Abschluss des Tages sahen wir den 12-eckigen Stein, inmitten einer Mauer.
Unser erster Eindruck von Cusco ist sehr gut. Alle freuen sich darauf, Cusco ab morgen zu erkunden. Nur Sabine (eine, es sind zwei Sabinen in der Gruppe) muss leider darauf verzichten, da für sie der 4-tägige Inka-Trail morgen beginnt.
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Am frühen Morgen brach unsere jüngere Sabine zum 4-tägigen Inkatrail auf. Was sie wohl alles erleben wird? Wir sind gespannt!
Caroline und Reimar haben sich entschieden, den Tag in Cuzco zu verbringen, um die Stadt mit ihren vielen Plätzen, Kathedralen und Museen mit dem Fotoapparat zu erkunden (gell,Reimar!).
Sabine 2, Andrea, Christian, Peter, Doro und Omar machen sich mit einem Kleinbus auf den Weg ins Heilige Tal. Wir hatten Glück: in Pisaq fand heute der größte traditionelle Wochenmarkt statt. Die Vielfalt und Farbenpracht der angebotenen heimischen Produkte war beeindruckend.
Nach einer kurzen Busfahrt wanderten wir auf schmalen Pfaden entlang steil abfallender Hänge zu den Ruinen von Pisaq.
Zurück in Cusco verbrachten wir den Nachmittag in der Stadt. Bei sonnigenm Wetter beobachteten wir entspannt das bunte Treiben.
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Wir sind in uns gegangen und haben erste Bilanz gezogen: viventura hat unsere Urlaubstage perfekt und abwechslungsreich organisiert und hat unsere individuellen Erwartungen genau getroffen.
Ganz entscheidend zu unserem Wohlbefinden und zum Ablauf unserer Reise trägt unser Omar bei. Er ist rund um die Uhr für uns da. Manche Schweißtropfen haben wir ihn schon gekostet. Unsere Anliegen löst er stets südamerikanisch souverän.
Sabine: Omar hat meinen Koffer einen ganzen Tag durch Arequipa geschleppt.
Andrea: Für mich hat er immer an den entlegendsten Stellen ein Klo gefunden.
Reimer: Omar lässt mir genug Zeit für meine Fotos.
Doro: Die Pausen sind immer lang genug, damit ich meine Zigarrte in Ruhe zu Ende rauchen kann.
Caroline: Omar findet immer ein leckeres Essen für mich, wenn es Fisch oder Seafood gibt!
Christian: Dank Omar, weiß ich jetzt, warum so viele Meerschweinchen gegessen werden huampo-multiplizieren sehr schnell.
Peter: Ich schätze ihn als kompetenten Diskussionspartner, insbesondere bei sozialen Fragen.
Für Omar gilt: "Geht nicht-gibts nicht"
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Highlight Machu-Picchu
Mit dem Andenzug stiegen wir am Checkpoint Cochabamba aus und starteten unseren Trail.
Glücklich über mein persönliches Highlight der Reise wanderte ich durch die wunderschöne Landschaft, begleitet von Südamerika-Musik über meinen Discman!
Es war schon anstrengend, weil die Sonne erbarmungslos brannte.
Nach einem stärkenden Mittagessen ging es dann auf schattigen Wegen zum Sonnentor, von wo wir nach einer Stunde Machu Picchu bewundern konnten.
Doro hat allerdings den Trail anders erlebt als ich: Etwas bange war mir schon, denn ich hatte Bedenken wegen meiner Kondition und meiner Höhenangst!
David, unser Guide, kümmerte sich rührend um mich, damit ich keine Panikattacke bekam (so etwas Schreckliches habe ich noch nicht erlebt).
Am Sonnentor angekommen ergriff mich ein totales Glücksgefühl beim Blick auf Macchu Picchu und… ich habe es geschafft!
Christian und Andrea fuhren bis nach Aguas Calientes und widmeten sich der Alternative zum 2-tägigen Inkatrail.
Der Weg zum Putukusi führte durch den Dschungel bis wir an der ersten Leiter mit 110 Tritten standen. Andrea bekam weiche Knie aber ihr Motto lautete: "Augen zu und durch!"
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Müde und glücklich!
Nach dem Frühstück nahmen wir den ersten Bus hoch nach Machu Picchu, es ist einfach fantastisch. Unser Führer David erklärte und zeigte uns zwei Stunden die Ruinen.
Das Besondere ist die Architektur, vor allem vom Sonnentempel und Mausuleum, vom königlichen Palast, dem Haupttempel und dem Ort, an dem die Sonne angebunden wird.
Danach hatten wir ein wenig Freizeit. Reimar und Caroline eroberten jeden Winkel der Stadt. Peter, Sabine und Doro saßen in einer der vielen Kneipen am Rangierbahnhof. Sie genossen das bunte Treiben bis zur Abfahrt unseres Zuges um 16 Uhr.
Zur gleichen Zeit gingen Andrea und Christian hoch zum Wayna Picchu. Nach 20 min. Wartezeit und nach kurzem steilem Aufstieg und Hunderten von Touris genossen wir den grandiosen Blick auf Machu Picchu und die umliegenden Berge. Später stießen wir wieder zum Rest der Gruppe.
Pünktlich fuhr der Zug nach Cusco ab. Wir schliefen, lasen, tauschten uns aus bis der Zug plötzlich hielt und alle Lichter ausgingen. Zum ersten Mal kamen unsere Taschenlampen zum Einsatz. Über 40 Minuten warteten wir im Dunkeln, bis die Lichtmaschine wieder ging. Recht spät und ausgehungert kamen wir an. Nach einem guten Essen freuten sich alle auf Dusche und Bett.
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Endlich können wir den Titicacasee sehen!
Nachdem sich alle beim Geldwechsler mit Soles eingedeckt hatten, ging es neun Stunden nach Capachica am Titicacasee. Die Gegend, die wir durchfuhren war sehr fruchtbar und schöne Häuser deuteten auf "Wohlstand" hin.
Rechtzeitig vor dem Dunkelwerden erreichten wir unseren "Bauernhof" direkt am Ufer des Titicacasees.
Der Anblick über den von Bergen eingerahmten See war überwältigend. In Adobehäuschen (aus Lehm gebaut) wurden wir untergebracht und mussten lernen, ohne Strom und fließendes Wasser zu leben.
Emiliano und seine Familie bereiteten uns ein leckeres Abendessen mit Maissuppe und Hähnchen, das wir bei Kerzenlicht genossen.
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Wir wurden am frühen Morgen von Eseln, Schafen, Hunden und Sonnenstrahlen geweckt. Emiliano, unser Gastgeber, hat uns mit vielen medizinischen Pausen auf den höchsten Berg der Halbinsel (4200m) geführt. Für jedes Leiden gibt es hier Heilpflanzen. Die 355 Grad Aussicht auf die starken Farben der Landschaft hat uns alle begeistert. Mit zwei Nussschalen wurden wir von zwei muskulösen braungebrannten Einheimischen zurück gerudert.
Nach einer leckeren Quinuasuppe hatte jeder frei.
Andrea und Christian waren im Dorf und wurden wie Ausserirdidsche angesehen.
Peter und Doro haben die Aussicht auf den warmen Steinen auf den See genossen.
Beide Sabinas haben am Strand, Reimer und Caroline in ihrer Hütte gedöst.
Zum Abendessen kamen Musiker aus dem Dorf und haben uns Volkslieder über den See gesungen.
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Sehr früh ging es los. Der Esel trug unsere Rucksäcke zum Strand, wo der Bus bereitstand. Wehmütig nahmen wir Abschied von Emiliano.
Der Bus war ein Kühlschrank. Alle waren wir froh, als wir endlich in Puno das Boot zu den Uros-Inseln besteigen konnten. Wir schauten uns in der warmen Sonne eine kleine Schilfinsel an. Ein interessantes Gefühl, wenn der Boden so nachgibt.
Alles ist hier aus Schilf, es wird sogar gegessen!
Nach einem Picknick am Titicacasee ging es über die Grenze nach Bolivien. Es ging alles gut, wir mussten nur in Bolivien noch durch eine weitere Polizeikontrolle, die wir aber schafften.
In Bolivien angekommen konnten wir gleich das Panorama der Königskordillera genießen.
Bevor wir den Aussichtspunkt über La Paz erreichten, schauten wir uns Tiahuanacu an. Omar erklärte uns alles ganz genau. Hier sind zur Zeit noch die Ausgrabungen am Gange. In ein paar Jahren wird es hier aber super sein. Das Sonnentor und die Monolithen sind etwas ganz besonders. So etwas haben wir noch nicht gesehen. Mit den letzten Sonnenstrahlen erreichten wir La Paz.
Unser Hotel ist mitten im Markt-Viertel. Hier wuselt alles, ein Schock nach der Stille des Bauernhofs. Doch es macht neugierig auf die Erkundung von La Paz. Wir genossen die erste heiße Dusche nach zwei Tagen und beschlossen den Tag mit einem sehr leckeren Essen.
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Heuten teilten wir uns in drei Gruppen. Reimar und Caroline schauten sich zu Fuß La Paz an. Über die vielen Märkte ging es über die Plaza San Francisco, zur Fußgängerzone bis zum Plaza Murillo. Vom Aussichtspunkt Mirador Killi Killi. Dort hatten sie einen super Blick über die Stadt. Hier geht es immer runter oder hoch, da kommt man ganz schön aus der Puste.
Doro und Peter schlenderten gemütlich durch die versmogte Stadt und ließen es sich super gut in einem bekannten Restaurant (von Omar empfohlen) schmecken.
Für alle anderen stand heute mal wieder Sport auf dem Programm. Ca.60 km mit dem Velo, Gott sei Dank fast nur bergab, dafür auf der gefährlichsten Straße der Welt, von La Cumbre bis in die Yungas. Während uns zunächst noch die Kälte (auf 4700m) den Atem raubte, verstopfte uns weiter unten der Staub die Lungen. Nach einem mehrstündigen Todesritt nahe am Abgrund hatten wir eine Dusche nötig und unseren Lunch wohlverdient.
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Heute mussten wir von La Paz schon wieder Abschied nehmen. Am Morgen ging es zum Flughafen. Alles ging sehr schnell: Einchecken, Abflug, nach 45 Minuten schon Landung in Sucre.
Ab 11 Uhr hatte jeder frei. Reimar und Caroline gönnten sich erstmal einen ausgiebigen Mittagsschlaf und ließen anschließend die vielen weißen Häuser in den schmalen Gassen auf sich wirken. Unser erster Eindruck: Die weiße Stadt gefällt uns sehr gut. Wir freuen uns schon auf die Stadtführung morgen.
Sabine, Sabine, Andrea, Christian, Doro und Peter gingen, nachdem sie ihre Zimmer bezogen hatten, los in die Stadt. Weniger Leute, aber genauso viel Verkehr wie in La Paz!
Wir genossen den freien Tag mit einem gemütlichen Mittagessen und bummelten über den Markt. Die Schwierigkeit des Tages: die Suche nach dem Post-office! Drei verschiedene Erklärungen! Um 19 Uhr trafen wir uns dann zum üblichen Bier und, nicht zu vergessen, ab und zu essen wir auch etwas!
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Am Morgen fuhren wir bei eisig kaltem Wind in einem offenen kleinen LKW zu den Dino-Fußabdrücken. Auf der Steinmauer befanden sich verschiedene Spuren rauf und runter(hatten eine gute Bodenhaftung, diese Dinos, so senkrecht eine Wand hinauflaufen! Ach so, die Steinmauer war ja mal flach auf dem Boden).
Danach fuhren wir zurück in der Stadt, in der Bolivien gegründet wurde. Zum Mittagessen gab es die typisch bolivianischen, gut gewürzten Würstchen. Ein Schnaps darf darauf anschließend nicht fehlen,just in case!
Nun war individuelles Programm angesagt: Umzug anschauen, Schokolade kaufen, lesen, Internet usw.
Zum Schluss fanden wir auch noch das empfohlene Restaurant La Terraza,was sich als La Taverna entpuppte und vorzügliche Kost anbot. Lecker!
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Früh am Morgen ging es mit drei Autos los Richtung Potosi. Bei einem kurzen Stopp genossen wir den Blick auf eine tolle alte Hängebrücke.
Wir lagen gut in der Zeit als uns die Polizei wegen eines Autorennens, welches auf unserer ursprünglichen Straße stattfand, auf eine andere Strecke umleitete. Es war eine staubige Schotterpiste. Wir kamen nur im Schritttempo vorwärts, teilweise mußten wir auch aussteigen. An Engpässen gab es auch Stau. Keiner kam auch nur einem Meter vorwärts. Erst stiegen die Fahrer aus, checkten die Lage und danach wurde zusammen die Situation gemeistert, indem die Steine wegeschleppt wurden. Doch nach diesem Abenteuer kamen wir gut in Potosi an.
Dort besichtigen wir das Münzmuseum (Casa de Moneda). Das Herstellen der Münzen war harte Arbeit, bei der viele Arbeiter ihr Leben lassen mussten.
Nach einem Mittagessen in einem Restaurant mit Treibhauseffeekt schlendern wir durch die Stadt. Diese machte einen alten, verfallenen Eindruck mit vielen engen,dunklen Gassen. Der Berg überragte die Stadt, hatte eine pyramidenartige Form und diente als guter Orientierungspunkt.
Den Abend beschlossen wir in einem super warmen Restaurant (El Fogon) mit leckerem Essen und romantischer Musik.
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Es ist ein Potosi wert!
Heute wurde es spannend: Es ging in die Minen von Potosi. Zuerst bekaneb wir Schutzanzüge, Stiefel und Helme. Danach hielten wir an einem Stand und kauften Geschenken für die Arbeiter: Zigaretten, Alkohol (96%), Kokablätter und Dynamit.
Dann fuhren wir hoch auf den völlig umgrabenen Berg. Die Arbeiter gehen zu Fuss hinauf oder erreichen ihn auf voll beladenen Lastwagen.
Nun wurde es ernst:Jeder bekam eine Stirnlampe und ab ging es vorbei an mit Lamablut bespritzten Felsen in die Dunkelheit. Die Gänge waren sehr uneben und es ging steil hoch und runter. Es war ein echtes Abenteuer!
Jeder Arbeiter arbeitet für sich, wenn etwas passiert, muss er schauen, wie er sich rettet. Die Arbeitsbedingungen sind haarsträubend! Die Arbeiter freuten sich sehr über unsere Geschenke.Wieder bei Tageslicht genossen wir die Weite.
Nach einer erfrischenden Dusche und einem mega üppigen Mittagessen ging es mit dem Bus sechs Stunden lang über eine holprige Staubpiste nach Uyuni. Das Hotel dort ist mit Liebe ganz neu eingerichtet. Nach einem super leckerem italianischen Essen bekam jeder eine Wärmflasche und nun stand einer guten Nacht nichts mehr im Wege.
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Zu viel Salz
Nach einer kalten Nacht (Zimmertemperatur 5 Grad C.)im Uyuni beluden wir um 11 Uhr zwei Jeeps und schon bald erreichten wir die Salzwüste. Unser Fahrer Juan hatte bis vor drei Jahren hier gearbeitet und konnte uns vieles über die Herstellung des Salzes und die Salzgewinnung erzählen.
Der strahlend blaue Himmel und die unendlich scheinende Salzfläche vermittelte uns das Gefühl über einen zugefrorenen See zu fahren. Die rasante Fahrt wurde von Fotostopps am Salzhotel (hier aßen wir auch zu Mittag; alles im diesem Hotel ist aus Salz hergestellt!)und an der Kakteeninsel durch eine Reifenpanne unterbrochen.
Kurz vor Einbruch der Dunkelheit erreichtem wir unser Hostal in Chuvica am Rande der Salzwüste.Zu unserer Überraschung konnten wir sogar warm duschen.
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"Vom Vicuñas,Flamingos und Hartgesottene"
Um 4.30 Uhr hieß es schon wieder: aufstehen. In unseren Jeeps fuhren wir dann los, auf Sandwegen bewegten wir uns bis auf 4870 m hoch. Wir bewunderten auf unserem Weg die Laguna Blanca und Laguna Colorada und Schwärme von Flamingos. Auch Lamas und Vicuñas waren immer wieder dort zu sehen, wo der trockene Boden ihnen wenigstens ein paar Sträucher bot.
Da in unseren Gruppen ein paar ganz "Hartgesottene" sind, haben wir alle die Temperaturschwankungen während der Fahrt, die hygienischen Verhältnisse beim Mittagessen, sowie das Bad in den heißen Quellen ganz gut überstanden.
Nach 14-stündiger Fahrt war das Hallo groß als wir unser feines Quartier in San Pedro beziehen konnten. Jetzt war die Bahn frei für eine Duschorgie und ein leckeres Abendessen im Ort. Ein Wehmutstropfen war dabei: für Andrea und Christian war es der letzte Abend mit allen. Der Abschiedsschmerz wurde, versteht sich, mit chilenischem Rotwein verdrängt.
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Unser letzter Tag begann gemütlich. Wir konnten lange ausschlafen und in Ruhe frühstücken und packen. Nur Andrea und Christian mussten früh raus, sie haben uns heute schon verlassen und sind auf dem Heimweg in die Schweiz.
Wir fuhren mit dem Bus in das Tal des Todes. Hier regnet es nie, daher gibt es kaum Leben. Wir gingen ein Stück zu Fuß und bestaunten die interessanten Felsformationen. Die angenehme Wärme tat uns gut nach dem gestrigen kalten Wind.
Wir kletterten durch kantiges Salzgestein und durch eine kleine Salzhöhle. Anschließend ging die Fahrt weiter durch das Mondtal.
Eine Steinformation benennen die Chilenen "Die 3 Marias". Wir erkannten darin einen Frosch, der gleich eine Person anspringt. Hier ist Phantasie gefragt. Vorbei am Grab eines Geologen und Minenfeldern steuerten wir Calama an.
Jeder hatte hier etwas freie Zeit, bevor es zum endgültigen Abschiedsessen ging. Wir gingen in ein vornehmes Lokal. Es schmeckte sehr fein, vor allem die Sauce. Leider war das Essen nur lauwarm. Zudem hatten einige mit Magenbeschwerden zu kämpfen. Doch der Pisco Sour war sehr lecker!
Die Anstrengungen von gestern saßen uns noch in den Knochen. Wir freuten uns auf das weiche, warme Bett.
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Heute hieß es ernsthaft Abschied nehmen. Wir fuhren zum Flughafen in Calama und mussten uns von Omar verabschieden. Das fiel uns sehr schwer. Omar ist uns sehr an Herz gewachsen. Er war einfach spitze! Wir werden ihn vermissen!
In Santiago verabschiedeten sich Reimar und Caroline. Sie fliegen morgen für einige Tage auf die Osterninseln. Für sie ist der Urlaub noch nicht zu Ende. Beide Sabines, Doro und Peter kehrten nach Deutschland zurück. Omar fährt über Arequipa nach La Paz. Wir wünschen allen eine gute Reise und ein gutes Ankommen. Es war eine schöne, interessante Reise, die uns allen gut gefallen hat. Wir freuen uns auf unser geplantes Nachtreffen!