Reisebericht

Hier können Sie sehen, was unsere Reisenden auf ihrer Reise erlebt haben.

26 Juni 2005 • Frankfurt - Cusco

Salud!!
Perú!

Ankunft in Lima

Nach einem langen Flug und mehr als einer Stunde Verspätung kam die Gruppe um 18.40 Uhr endlich an. Alle waren schon sehr neugierig und erwarteten eine schöne Reise. Wir fuhren ungefähr eine halbe Stunde und erreichten ein schönes Hotel in San Borja, einem Stadtteil von Lima. Alle Teilnehmer wurden auf ihre Zimmer verteilt und nach wenigen Minuten trafen wir uns alle im Hotel-Restaurant.

Alle waren ziemlich müde, so dass wir uns entschieden im Hotel etwas zu trinken und uns zu unterhalten. Nach dem ersten Pisco Sour, kamen noch ein paar peruanische Bier und danach ging es ab ins Bett.

Salud!

27 Juni 2005 • Paracas - Lima

Die Kathedrale in Lima
Die Post in Lima

Lima, die Hauptstadt Perus

Um 9.30 Uhr waren wir auf dem Weg in die Altstadt von Lima. Zuerst machten wir Halt, um Geld zu wechseln. Wir tauschten unsere Euros und Dollars und dann gingen wir zum Hauptplatz. Dort trafen wir Jenny, unseren Guide für heute. Mit ihr besuchten wir die Kathedrale und gingen weiter zur Post. Von dort liefen wir zum Kloster San Francisco und besuchten die Katakomben.

Nach unserem Altstadtrundgang fuhren wir in einen großen Supermarkt, wo wir ein paar Einkäufe tätigten: Wasser, Snacks und Bier :-), und dann ging es los entlang der Panamericana.

Nach einer Stunde Fahrt suchten wir einen ruhigen Strand und machten unser Picknick. Niemand wollte ins Meer gehen, weil das Wasser des Pazifiks doch ziemlich kalt ist und wir heute leider keine Sonne hatten :-(, na ja, wir machten es uns gemütllich und beobachteten die Wellen.

Nach dem Essen ging es wieder auf die Piste und nach ein paar Stunden erreichten wir unser schönes Hotel in Paracas.

28 Juni 2005 • Paracas

Sandboarden
Besuch der Pisco-Brennerei

Ein abenteuerlicher Tag

Heute fingen wir unseren Tag um 8 Uhr an, wir hatten ein volles Programm. Zuerst fuhren wir zum Hafen von Paracas, wo wir Carlos unseren Guide trafen und stiegen wieder in unser Boot ein. Die Fahrt dauerte ungefähr zwei Stunden. Erst sahen wir eine große Figur im Sand: "El Candelabro", und dann ging es weiter zur Insel und wir sahen viele Arten von Vögeln, viele Seelöwen, einige waren am Schwimmen und viele Baby-Seelöwen. Auch ein paar Pinguine konnten wir beobachten. Die Tour war sehr interessant und natürlich wurden viele Fotos gemacht :-)

Danach fuhren wir zu einem Museum der Paracas Kultur, und dann zum Lagunillas, einem kleinen Hafen, wo wir zu Mittag aßen: Leckeren Fisch, Schrimps und Ceviche. Nach einer Stunde Fahrt erreichten wir die Pisco-Brennerei, wo wir lernten, wie Pisco hergestellt wird. Wir probierten verschiedene Sorten. Nach einem kleinen Pisco Einkauf fuhren wir zu unserem Hotel in die Oase Huacachina. Schnell machten wir uns fertig für unsere Buggie-Tour in die Dünen. Eine tolle Fahrt: die Männer von unserer Gruppe versuchten sich im Sandboarding!! Das war Klasse.

29 Juni 2005 • Nazca - Ica

Gaby am Klavier
Unser Reifen ist kaputt

Ein einmaliger Flug

Heute Morgen verließen wir unser Hotel in Huacachina bei bewölktem Himmel. Wir hatten gedacht, dass es so bleiben würde, aber ein paar Stunden später machten wir eine Pause und tranken einen leckeren frisch gepressten Oragensaft bei blauem Himmel und strahlender Sonne.

Unsere nächste Pause war in einer Kakteen-Plantage. Dort konnten wir die Cochinilla Läuse sehen und wie man Naturfärbemittel herstellt. Aber als wir wieder einstiegen, merkten wir, dass unsere Reifen kaputt waren. Pablo, unser Fahrer, hat alles ganz schnell und ohne Hilfe gelöst.

Dann erreichten wir das Maria Reiche Museum. Es war sehr beeindruckend und vermittelte uns einige sehr interessante Informationen über die Geoglyphen von Nazca.

Danach ging es weiter zum Flughafen, dort mussten wir leider lange warten und nur eine von uns ist geflogen. Wir sollten erst nach einer Stunde fliegen, deswegen entschieden wir uns, ins Hotel zu fahren und später wieder zum Flughafen zurück zu kommen.

Nach einer Stunde waren wieder alle auf dem Weg zum Flughafen, und konnten auch sehr schnell ins Flugzeug einsteigen. Der Flug dauerte ungefähr eine halbe Stunde und man konnte die Linien sehr gut beobachten.

Nach dem Flug fuhren wir wieder ins Hotel und alle konnten sich ein wenig entspannen. Das Hotel war früher eine Hacienda, und jetzt ist es ein sehr schönes Resort, wo man sich richtig wohl fühlen kann.

30 Juni 2005 • Nazca

Auf der Panamericana
Chauchillas Friedhof

Ein Tag mit Pannen

Heute fing unser Tag ganz früh an, da wir eine lange Strecke bis Arequipa fahren sollten. Zuerst besuchten wir Chauchillas Friedhof, der gehört zu der Nazca Kultur. Dort erklärte uns Orlando, unser Guide uns viel über die Geschichte des Friedhofs, die Mumien, die wir dort sehen konnten und die Rolle, die die Grabräuber gespielt haben. Man konnte überall Knochen, Keramik und Baumwolle finden. Dann führte uns Orlando in ein kleines Museum, wo man ein paar Mumien sehen konnte, von denen eine ein kleines Baby war. Die waren sehr gut erhalten, so dass man die ganze Haut des Körpers anschauen konnte.

Danach ging es auf die Panamericana. Die Wüste erschien endlos und die Landschaft veränderte sich nur, wenn ein Fluss ein Tal formt. Wir machten eine kleine Pause in Yauca, einem von diesen Tälern, um Oliven zu probieren.

Danach ging es wieder auf die Panamericanaeiter auf die Straße. Leider hatte der heutige Tag viele Pannen. Nach einer Toilettenpause fiel Manfred hin und brach sich seinen Finger. Schnell fuhren wir zu ersten Krankenstation, dir wir finden konnten. Dort konnten sie aber nicht viel machen, trotzdem waren sie sehr hilfsbereit.

Nach diesem Unfall fuhren wir schnell, ohne Mittagspause, nach Arequipa. Niemand hatte Hunger und alle haben sich viel Sorgen um Manfred gemacht. Gegen 5 Uhr sind wir in Arequipa angekommen und dort ins Hotel gegangen. Ein paar Minuten später ging es dann in die Klinik.

Zum Glück ist alles gut gelaufen und nach ein paar Stunden setzten wir uns an einen Tisch des Hotels und aßen ein leckeres Abendessen mit einem guten Rotwein :-)

01 Juli 2005 • Arequipa

Der Brunnen am Plaza de Armas
In der Markthalle

Streik in Arequipa!

Endlich mal hieß es: Ausschlafen!! Da für den heutigen Tag vormittags kein Programm angesagt war. Normalerweise hätten wir das Sozialprojekt in Arequipa - die Schulen, die viventura unterstützt - besucht, aber leider gab es wegen politischer Probleme in Peru starke Streiks der öffentlichen Verkehrsmitteln und Taxis in Arequipa, so dass die Kinder nicht zur Schule gehen konnten.

An Mittag trafen wir uns wieder im Hotel und fuhren zum viventura Büro. Dort hatten wir ein schönes Mittagessen mit den viventura-Mitarbeitern.

Danach fuhren wir in die Altstadt und trafen Viviana, unseren City-Guide. Wir besuchten das Santa Catalina Kloster, den Hauptplatz, die Kathedrale, die Jesuiten-Kirche und den Markt. Danach machten wir einen kleinen Spaziergang in die Stadt und zurück zum Hotel, da es morgen früh weiter geht ins Colca Tal.

02 Juli 2005 • Chivay - Arequipa

Vicuñas!!!
Kleine Pause in "El Chino"

Heute geht es richtig hoch hinaus!!!

Wir fuhren heute sehr früh los. Um 7 Uhr machten wir uns fertig und begannen unsere Fahrt, um keinen Streikenden zu begegnen.

Nach ein paar Stunden waren wir schon am Reservat und konnten die ersten Vicuñas beobachten, die ganz nah an der Straße waren und sich nicht an unserer Anwesenheit störten. Sie ließen sich sehr gut fotografieren und dann ging es weiter.

Plötzlich kam eine Kreuzung und dann Schotterpiste… :-(. Wir machten eine kleine Pause in "El Chino" und tranken dort einen Cocatee, der uns vor der Höhenkrankheit bewahren sollte.

Wir fuhren zwischen Bergen und Herden von Alpakas und Llamas. Langsam erreichten wir unseren höchsten Pass, über 4800 m. Dort konnte man die Vulkane beobachten und überall fanden wir auch die kleinen "Apachetas". Diese Steinmännchen wurden dort von den Reisenden als Opfergabe für die Apus gebaut, einige von uns machten sich auch die Mühe, eins zu bauen.

Dann ging es weiter nach Chivay. Auf dem Weg hatten wir das Glück, Condore zu sehen. Die waren etwas weit weg, aber man konnte sie dennoch erkennen. Als wir in Chivay waren, gingen wir ins Hotel, und danach zum Essen. Nach dem Mittagessen besuchten alle den kleinen Markt und machten einen Sparziergang ins Dorf. Um 5 Uhr fuhren wir zu den Thermalquellen, wo sich aber nur Manu und Inge in den heißen Becken erholten, da die Höhe doch einige von uns traf… Zum Abendessen sind nur ein paar mitgekommen. Es gab aber nicht nur im Lokal, sondern auch im Hotel einen Folkloreabend, so dass diesen alle erleben konnten.

03 Juli 2005 • Puno - Cabanaconde

Colca-Tal
Am Kreuz des Condors

Condor, Schotterpiste und eine endlose Fahrt

Sehr früh wurden wir aufgeweckt. Unser erstes Ziel ist "das Kreuz des Kondors". Wir nahmen die Schotterpiste entlang der Colca-Schlucht. Die Landschaft war wunderschön, obwohl man kaum grüne Felder sehen konnte.

Auf dem Weg hörten wir die Geschichte über die Collahuas und Cabanas und nach einer Stunde erreichten wir unseren Aussichtspunkt. Wir waren die ersten dort und suchten einen schönen Platz aus.

Ungefähr eine Stunde warteten wir und sahen immerhin einen - jungen - Condor. Etwas enttäuscht wollten wir weiter fahren und plötzlich fingen die anderen Condore an zu fliegen. Erwachsene Condore und auch kleine. Es war ein Spektakel für die Augen, diese Vögel sind sehr schwer zu fotografieren. :-).

Danach fuhren wir nach Chivay zurück und hatten viele Pausen um die Terrassen zu fotografieren. In Chivay aßen wir zu Mittag und dann ging es los Richtung Puno.

Der Weg nach Puno war sehr anstrengend. Wir waren ziemlich kaputt als wir dort ankamen. Wir machten eine kleine Pause in der Stadt und danach ging es weiter zum Hotel in Chucuito. Alle wollten ins Bett gehen und schlafen!!!

04 Juli 2005 • La Paz - Puno

Tiahuanacu Ruinen
Ankunft in La Paz

Auf dem Altiplano

Um 7.30 Uhr fuhren wir zur Grenze. Zum Glück sagten die Nachrichten, dass heute nicht gestreikt wird, und so konnten die Autos und Busse problemlos fahren.

Auf dem Weg machten wir eine Pause in Pomata, ein kleines Dorf. Dort besuchten wir die Kirche und machten viele Fotos vom Titicacasee, der Ausblick war einfach großartig.

An der Grenze trafen wir unseren Guide Roberto. Dann tauschten wir Geld und verabschiedeten uns von unserem Fahrer Pablo. Danach gingen wir ins Migrationsbüro (Einwanderungsbüro) und dann über die Brücke auf die bolivianische Seite.

Dort bekamen wir einen neuen Fahrer: Mario. Mit ihm fuhren wir nach Tiahuanacu. Auf dem Weg machten wir eine kleine Pause an einem Aussichtspunkt wo man die Kettenberge beobachten konnte.

Als wir bei den Tiahuanacu Ruinen ankamen besuchten wir zuerst ein kleines Museum, um über die Geschichte dieser Kultur etwas zu erfahren. Danach machten wir eine Wanderung durch die Ruinen und Ausgrabungen.

Zum Mittagessen hatten wir eine leckere Quinua-Suppe und Lama oder Fisch. Und dann ging es weiter zu einem anderen kleinen Museum und wieder eine Wanderung zu den Puma Punku Ruinen. Das Wandern tat aber sehr gut, weil wir immer sehr lange im Bus sitzen.

Um 6 Uhr abends kamen wir in La Paz an. Wir schauten die höchste Hauptstadt der Welt von oben begeistert an. Dort wartete dann ein tolles Hotel auf uns und dann das Bett.

05 Juli 2005 • La Paz

Im  Valle de la Luna
Beim Sozialprojekt in El Alto - La Paz

Entdecke La Paz!

Gegen 8.30 Uhr kam Roberto, unser Guide. Wir machten eine Stadtrundfahrt in La Paz. Unser erstes Ziel war ein Aussichtspunkt, wo man über die ganze Stadt schauen konnte. Danach fuhren wir in Richtung "Valle de la Luna". Um dort die von der Erosion geformten bizarren Stein- und Sandformationen zu besichtigen. Dort machten wir eine Wanderung und dann ging es weiter zu unserem nächsten Aussichtspunkt "Killi Killi" mit Panoramablick über die "Schüssel" von La Paz.

Später besuchten wir den Hauptplatz oder Plaza Murillo, die Kathedrale und ein Museum, wo wir die Goldstücke und Keramik der Tiahuanacu-Kultur anschauen konnten. Dann spazierten wir durch eine koloniale Gasse mit schönen alten Häusern. Und dann weiter zum Hexenmarkt. Dort verabschiedeten wir uns von Roberto.

Wir besuchten das Soziaprojekt von La Movida "El Alto". Aber vor unserem Besuch kauften wir noch Lebensmittel. Es war besonders interessant, die Straßenverkäufer zu sehen, man konnte dort alles Mögliche kaufen.

In El Alto trafen wir einen Sozialarbeiter, der uns das Projekt und die Arbeit mit den Straßenkindern erklärte und zeigte.

Anschließend hatten wir frei und einige gingen einkaufen während andere einfach nur durch die Stadt bummelten.:-)

06 Juli 2005 • La Paz - Capachica

Unser Schiff am Titicacasee
Manu und Inge :-)

Zurück nach Peru

Unser Tag fing heute früh an, wir frühstückten um 7 Uhr und dann ging es los, um zur Grenze zu fahren. Auf dem Weg machten wir eine kleine Pause in dem Haus des Mannes, der das Schilfschiff für die Kontiki Expedition gebaut hat. Sein Sohn zeigte uns stolz die Arbeit seines Vaters und gab uns Autogramme auf einigen Postkarten..:-). Dann waren wir in Tiquina und sollten von dort mit einem Boot zur anderen Seite des Sees fahren, allerdings fuhr unser Bus alleine in die Fähre.

In Copacabana angekommen besuchten wir die Kirche und zündeten ein paar Kerzen an. Copacabana liegt am Titicasee und hat eine gemütliche Atmosphäre. Man fühlt sich wie in einem richtigen Badeort.

20 Minuten später waren wir schon an der Grenze. Nach einigen kleinen Schwierigkeiten liefen wir auf die peruanische Seite. Dort wartete Pedro, unserer neuer Fahrer, schon auf uns. Und weiter ging es in Richtung Puno und dort zum Hafen. Während der Fahrt schliefen viele von uns ein. Um 2.15 Uhr waren wir am Hafen und nahmen unser Boot, das wir ganz für uns allein hatten :). Unsere Fahrt dauerte zwei Stunden.

Als wir in Santa Maria ankamen, warteten bereits unsere Gastfamilien und Tomás, der Präsident der Gemeinde, auf uns. Später trafen wir dort auch Luna, eine Praktikantin von viventura, die in Puno für die Sozialprojekte arbeitet. Wir hatten ein gemeinsames Abendessen und dann fielen wir alle ins Bett :-).

07 Juli 2005 • La Paz - Puno

Jürgen und Gaby
Mit unseren schönen Ketten :-)

Ein Tag auf dem Titicacasee

Um 8 Uhr hatten wir ein gemeinsames Frühstück mit leckeren Pfannkuchen mit Erbeermarmelade!!! Hmmm!

Der Vormittag stand dann zur freien Verfügung. Einige gingen spazieren, andere besuchten mit Luna die Schule von Llachón und den Kindergarten von Santa Maria. Um 12 Uhr trafen wir uns im Haus von Tomás, unserem Gastgeber, um Mittag zu essen. Dann verabschiedeten wir uns schon von Tomás und seiner Familie, liefen wieder zum Hafen und nahmen unser Schiff. Dort fanden wir schöne Blumenketten aus "Cantuta", die die Kindergärtnerin uns als Dankeschön für unseren Besuch geschenkt hatte.

Nach ca. einer Stunde Fahrt besuchten wir die Inseln der Uros. Alvaro, unser Guide, erklärte uns die Geschichte der Uros und den Bau der schwimmenden Inseln. Dann ging es weiter nach Puno.

In Puno gingen wir ins Hotel und jeder hatte Zeit einzukaufen, essen zu gehen oder einfach nur durch die Stadt zu spazieren. :-)

08 Juli 2005 • Cuzco - Capachica

Die Landschaft des Altiplanos
Auf dem Pass "La Raya"

Vom Altilplano in die Stadt der Inkas

Heute fuhren wir von Puno nach Cuzco. Um 8 Uhr holte uns unser Bus ab und wir begannen unsere 6-stündige Fahrt. Auf dem Weg fuhren wir durch verschiedene Dörfchen. Wir machten eine Pause in La Raya (4335 m hoch ), der höchsten Stelle dieser Strecke und gleichzeitig Grenze zwischen Puno und Cuzco.

Dann ging es wieder bergab, die Landschaft veränderte sich langsam. Um 12 Uhr waren wir schon in einem ruhigen Restaurant, wo wir unser Mittagessen hatten.

Um 3 Uhr erreichten wir die Stadt Cuzco. Unser Hotel liegt direkt in der Altstadt, so konnte jeder auf eigene Faust den Nachmittag verbringen.

09 Juli 2005 • Puno

Sacsayhuaman
Salud mit Cuzqueñischem Bier

Die Inkahauptstadt Cuzco

Heute konnten wir ausschlafen, weil unsere City Tour erst um 9 Uhr anfing. Erst besuchten wir die Ruinen von Sacsayhuama (oder auch eine Festung) aus der Zeit, in der die Inkas hier regierten. In der Zeit der Incas hatte Cuzco die Form eines Pumas und Sacsayhuaman sollte der Kopf sein. Die riesigen Steine, die perfekt angelegt sind, wurden ausgiebig von jedem Besucher bewundert.

Danach gingen wir noch zum Koricancha oder auch Sonnentempel. Die meisten Inkabauten wurden von den Spaniern zerstört, auf den Fundamenten errichteten sie Paläste, Kirchen oder, wie im Fall des Koricancha, das Dominikaner-Kloster "Santo Domingo". Die Reste dieses alten Tempels zeigten uns die beeindruckende Baukunst der Inkas.

Wir marschierten durch die Stadt und besuchten eine Gasse, in der sich der 12-eckige Stein befindet. Danach ging es zum Hauptplatz in die Stadt und hinein in die große Kathedrale, die Wände und sogar die Säulen sind mit Gemälden geschmückt. Das berühmteste Bild in der Kathedrale ist das "Heilige Abendmahl", in dem Christus die segnenden Hände nicht über dem Osterlamm, sondern über einem gegrillten Meerschweinchen ausbreitet.

Danach gingen wir alle zusammen in einem netten Restaurant ein Bier Trinken. :-) Der Nachmittag und der Abend standen zur freien Verfügung und Manu und Inge machten sich für den Inkatrail fertig.

10 Juli 2005 • Cuzco - Aguas Calientes

Manfred und Clarissa
In Pisac

Das Heilige Tal

Um 6 Uhr wurden unsere Abenteurer vom Hotel abgeholt und zum Bahnhof gebracht: Manu und Inge machen heute den Inkatrail. Die Übrigen von der Gruppe unternahmen einen ganztägigen Ausflug ins "Valle Sagrado", das heilige Tal der Inkas und wurden um 7.30 Uhr abgeholt. Auf dem Weg machten wir eine Pause in einer Textil-Fabrik. Wir konnten uns dort die verschiedenen Arten von Lamas, Alpakas, Guanacos und Vicuñas ansehen, die allerdings sehr hungrig waren, aber auch freundlich. Wir konnten auch sehen, wie die Einheimischen aus der Wolle dieser Tiere ihre Textilprodukte fertigen.

Weiter ging es durch das Heilige Tal entlang des Flusses Urubamba. So kamen wir in der Stadt und dem Markt von Pisac an. Hier sahen wir eine bunte Mischung aus Touristenangeboten, Obst und Gemüse. Besonders beeindruckend war der Gemüsemarkt. Die Leute sitzen auf dem Platz mit Gemüse, Fleisch, allem Möglichem und tauschen die Produkte untereinander. Nebenan gibt es auch Tische, wo man für wenig Geld einen vollen Teller Essen erstehen kann.

Nächstes Etappenziel war die große Inkafestung Ollantaytambo. César, unser Guide, zeigte uns die Terrassenanlage in Form eines Lamas, wobei der Kopf des Lamas den Sonnentempel darstellt. Auch konnten wir die "Tunupa" beobachten. Eine Figur, die in den Berg geschlagen wurde. Die Stufen waren anstrengend. Diese Inkas müssen unheimlich kräftig und gut durchtrainiert gewesen sein. Nach dem Mittagessen spazierten wir in das Dorf, die Straßen waren sehr eng und verwinkelt. Wir besuchten ein Indianerhaus und lernten, wie die Menschen immer noch wie in der Zeit der Inkas dort wohnen.

Danach stiegen wir in unseren Panorama-Zug ein. Wir hatten gute Plätze und einen tollen Ausblick in des Tal. Nach eineinhalb Stunden waren wir schon in Aguas Calientes, einem touristischem Dorf, wo wir übernachten werden :-)

11 Juli 2005 • Cuzco - Machu Picchu

Machu Picchu
Ein tolles Erlebnis

Machu Picchu und unser letzter Tag

Sehr früh konnten alle mit dem Bus von Aguas Calientes die gut 8 km lange Serpentinenstrecke zur Zitadelle Machu Picchu hinauffahren. Dort besuchten wir die Ruinen ca. zwei Stunden lang, die in 2360 m Höhe auf einer Bergspitze der Anden liegen. Alle waren begeistert und jeder hatte nach der Führung Zeit, auf eigene Faust Machu Picchu zu besuchen. Machu Picchu ist eine der größten Touristenattraktionen in Südamerika. Täglich besuchen durchschnittlich etwa 2000 Personen die Sehenswürdigkeit. Das konnten wir alle auch gut sehen: Es sieht aus als würden überall bunte Punkte in dieser Stadt herumlaufen. Zum Glück konnten alle wunderschöne Fotos machen, weil wir sehr früh vor den anderen Touristen angekommen waren.

Gegen Mittag sind wir alle nach Aguas Calientes gefahren. Wir fuhren mit dem Zug kurz vor 4 Uhr ab und kamen um 7.15 in Poroy an. Diese Haltestelle liegt nur 15 Minuten von Cuzco entfernt.

Wir gingen ins Hotel und schnell zum Abschiedsessen. Wobei richtig schnell ist falsch gesagt, da sich Gisele den Knöchel verstaucht hatte. Unser Essen war richtig lecker, das Restaurant war sehr ruhig und sogar die Speisekarte war auf Deutsch!!!. Um 10.30 Uhr sind wir ins Hotel gegangen und dann ins Bett!!!

12 Juli 2005 • Cusco - Santiago

Auf Wiedersehen, Cuzco
Unser Flugzeug nach Lima

Verabschiedung !

Heute konnten wir ausschlafen. Vormittags hatten wir frei, die letzten Souvenirs einzukaufen oder einfach durch Cuzco zu bummeln.

Heute war die Stadt seit früh morgens sehr ruhig, keine Autos euf der Straße und viele Polizisten auf dem Platz. Und der Grund war, dass es einen Streik in Cuzco gab. Kurz vor zwei trafen wir uns im Hotel und warteten auf unseren Bus. Gaby, Jürgen, Manu und Inge sollten zum Flughafen gehen. Sie verabschiedeten sich von Clarissa und Manfred und stiegen in den Bus ein.

Clarissa und Manfred werden heute noch in Cuzco bleiben, weil sie morgen Richtung Manu fahren. Beide sind sehr gespannt und hatten ein Briefing mit Oda, der Reiseleiterin für den Dschungel.

Danach hatten wir noch ein schönes Abendessen, tranken ein paar Bierchen und dann fuhr ich (Gisele) schnell zum Busbahnhof.