Reisebericht

Hier können Sie sehen, was unsere Reisenden auf ihrer Reise erlebt haben.

10 Juni 2005 • Lima - Santiago de Chile

Willkommen in Peru
Lima

Lange Reise

Wohlbehalten ist unsere viActive Gruppe heute in Lima angekommen. Das Abenteuer Südamerika kann beginnen!

Bereits am Flughafen warteten Diana und Veronica - unsere Guides - Bianka, Torsten und Antoni waren schon in Lima und haben uns auch erwartet. Antoni hat Lima schon am Vorabend kennen gelernt und tanzte bis spät in die Nacht.

11 Juni 2005 • Pisco - Lima

Vor der Kathedrale
Auf dem Hauptplatz von Lima

Ein Tag im Nebel

Unser heutiger City-Guide empfing uns bereits an der Rezeption. Die Feinstaubbelastung dürfte in Lima zwar nicht gemessen werden, dafür hat die Stadt aber einige interessante Gebäude im neoklassischen Stil und Kathedralen zu bieten.

Auch die Geschichte Limas (Fanzisco Pizzaro; Gründer Limas) beeindruckte uns. Als erstes gab es das obligatorische Touri-Foto am Plaza de Armas, der Ursprung Limas. Von dort konnten wir bereits den Präsidentenpalast sehen, wo auch der Wachwechsel stattfand. Weiter ging es in die namenlose Kathedrale von Lima.

Nach den wichtigsten Highlights machten wir uns auf den Weg zurück ins Hotel, packten unsere sieben Sachen und fuhren dem Strand und Mittagessen entgegen… Der Strand und das leckere Mittagessen entschädigten uns und wir genossen Beachfeeling.

Nachdem wir brav aufgegessen hatten ging es weiter nach Pisco. Dort bezogen wir "unser" schönes Hostal und ließen den Abend mit einem Pisco Sour ausklingen. Müde und feuchtfröhlich ;-) fielen wir in unsere Kojen, denn morgen geht es wieder zeitig los…

12 Juni 2005 • Pisco

Gerhard, noch ein Stückchen weiter!
Salud!

Ein spitze Tag !!!

Heute kam der Morgen überraschend früh. Tapfer kämpften sich alle aus den Federn, und nach einem leckeren Frühstück ging es zum Hafen von Paracas, wo wir mit dem Speedboot aufbrachen. Gleich am Anfang kamen die ersten mystischen Linien im Wüstensand.

Als wir anhielten erwartete uns ein grandioser Anblick: Bizarre Felsformationen mit Millionen von Vögeln verschiedenster Arten, über die uns unser Guide Carlos detailliert informierte. Rotfüßige Kormorane, flauschige Möwenbabys usw. (schade, dass das Gedächtnis mit dem Alter rapide nachlässt…), schnatternde Humboldtpinguine, komplette Seelöwenfamilien und über allem der "Duft der freien Natur". Einfach super!!!

Wieder zurück an Land kam der kulturelle Teil. Im archäologischen Julio C. Tello Museum erfuhren wir alles über die frühe Besiedlung rund um Paracas. 7000 Jahre alte mumifizierte Skelette, Schrumpfköpfe, 1000 Jahre alte perfekt erhaltene Textilien und bemalte Keramiken versetzten uns in Staunen.

Danach gings in abenteuerlicher Fahrt mit dem Bus durch die unendliche Weite der Wüste in Richtung Mittagessen. Danach gings erstmal wieder in den Bus und wir konnten die Eindrücke auf der Fahrt nach Ica verdauen.

Dort angekommen wartete das nächste Highlight: ein tolles Hotel in der Wüstenoase Huacachina, von dem aus wir zu einem weiteren Geschwindigkeitsrausch aufbrachen: Sanddünenracing mit dem Buggy.

13 Juni 2005 • Nazca - Ica

Alle vor der Felsformation "Kathedrale"
Bianka und Thorsten

Linien und noch mehr Linien

Heute sind wir von der Huacachina Oase nach Ica gefahren. Hier besuchten wir die Piscobrennerei "El Catador" und sahen wie Pisco und Wein hergestellt werden. Es war warm und wir probierten schon am Vormittag verschiedene Pisco- und Weinsorten.

Dann fuhren wir weiter nach Nazca. Wir fuhren entlang der Panamericana und sahen nur Wüste und Berge. Ab und zu kamen grüne Felder und Bäume.

In Palpa, einem Ort vor Nazca haben wir das Maria Reiche Museum besucht. Hier konnten wir ein bisschen mehr über die Nazca Linien und ihre Bedeutung lernen.

Nachmittags haben wir Nazca erreicht, aber wir sind direkt zum Flughafen gefahren. Als wir dort waren, mussten wir noch ein bisschen warten.

Obwohl wir vorher Pisco und Wein getrunken hatten, ging es einigen beim Fliegen nicht so gut.

Als wir fertig waren und alle geflogen waren, fuhren wir ins Hotel. Das Hotel liegt ein Kilometer von Nazcas Zentrum entfernt, zwischen grünen Feldern. Hier konnten wir wenigstens ein bisschen laufen und in den Pool gehen. Um 20.00 Uhr haben wir unser Abendessen gehabt, dazu afroperuanische Musik und Tanz mit Cajón und Bongos.

14 Juni 2005 • Corire - Nazca

Mumie
Friedhof

Mumien

Um 7 Uhr ging es mit unserem Bus los in Richtung eines kleinen Nasca-Friedhofes. Auf dem Weg dorthin holten wir unseren Local Guide Carlos ab, der uns den Friedhof und etwas über die Nascas und ihre Riten erklärte.

Es gab unzählig viele Gräber zu sehen - für manche zuuuu viele Tote - darunter auch mumifizierte Säuglinge. Einige der Mumien waren durch das in dem Tal sehr trockene Klima gut erhalten.

In Richtung Küste ging es weiter.

Durch die Berge hindurch fuhren wir, fuhren wir, fuhren wir, …entlang der Serpentinen. Zu empfehlen ist, nicht unbedingt zu beobachten, wie schnell wir an den Abhängen vorbeisausten.

Um 8 Uhr am Abend erreichten wir unser nächstes Ziel für heute. Unser "Restaurant" wo wir Flussschrimps aßen - sehr zu empfehlen! und noch ein Pisco am Ende.

Dann ging es müde und erschöpft von der langen Reise auf zu unserer Unterkunft. Völlig am Ende legten wir uns schlafen…

15 Juni 2005 • Corire - Cabanaconde

Spaziergang bei den Petroglyphen
Toro Muerto

Petroglyphen und Farben

Auch heute hatten wir eine Fahrtzeit von rund sieben Stunden.

Am Vormittag besuchten wir die Petroglyphen von Toro Muerto, die noch einige Rätsel offen lassen, … auch deutsche Wissenschaftler wollten die Geheimnisse erfahren und konnten nur Bruchteile davon entschlüsseln.

Wir liefen durch eine Kombination von Wüstenlandschaft und aus Lava geformten Felsen. Auf diesen Felsen haben die Inkas ihre Zeichnungen eingemeißelt als sie dort handelten. Auf einem Gebiet von knapp 4 km Länge und bis zu 250 bis 400 Metern Breite am Hang des Majes-Canyon wurden etwa 6000 dieser Steinzeichnungen entdeckt. Die Ältesten werden der Wari-Kultur zugesprochen. (600-1200 n.Chr.)

Entlang des Majes ging es in Richtung Colca-Canyon, einer der tiefsten Canyons der Welt. Gegen 13 Uhr konnten wir auf 3800 Metern unter einem schattigen Baum unseren ersten Coca-Tee und ein leckeres Picknik genießen.

Weiter ging es bis auf 4000 Meter, wo wir die ersten schneebedeckten Berge bestaunten. Wir genossen dann die tolle Landschaft auf dem Weg zu unserer Unterkunft in einem kleinen Dorf mitten im Colcatal: Cabanaconde. Hier probierten wir unser erstes Alpaca-Fleisch.

Müde von der Höhe legten wir uns bald schlafen. …. Die Einen mehr, die Anderen weniger. :-)))

16 Juni 2005 • Colca-Schlucht - Arequipa

Mädchen im Colca-Tal
Paul und Magdalena

Schwerer Abstieg!

Nach 4 Stunden Schlaf für alle, klingelte leider schon wieder der Wecker. Wir mussten früh aufstehen, da wir eine lange Busfahrt ins Colca-Tal vor uns hatten. Wir sahen unterwegs Vicuñas im National Reservat Salinas und später eine bunt verkleidete Lamaherde. Bald kamen wir an den höchsten Punkt unserer Reise: den Patapampa-Pass (4910 m hoch). Bei einem kurzen Stopp machte sich die dünne Luft schnell bemerkbar. Nach einer holprigen Fahrt über die staubige Piste entlang der Colca-Schlucht (3400 m) kamen wir endlich in Cabanaconde an. Dort stärkten wir uns mit einem Mittagessen für den Abstieg in den Canyon (1300 m höhenunterschied) & übergaben unser Gepäck den Mulis. Nach dreieinhalb Stunden erreichten wir das Bergdorf San Juan de Chuccho, wo wir wunderschöne Steinhütten mit Strohdach bei einer Familie bezogen, die für uns abends kochte. Bei Kerzenschein und einem Kaminfeuer - denn Strom gibt es in dieser Familie nicht - saßen wir noch eine Zeit lang gemütlich zusammen, bis wir müde in die Betten fielen.

17 Juni 2005 • Arequipa

André und ein Mädchen aus Villa Cerrillos
Kinder aus Arequipa

Drei Vulkane umgeben uns!

Unser lokaler Guide David holte uns erst um 10 Uhr ab um mit uns eines der Sozialprojekte, die viventura unterstützt, zu besuchen. Zuerst fuhren wir zur Schule Villa Cerrillos und wurden von begeisterten Kindern stürmisch begrüßt. David erklärte uns alles rund um das Projekt, warum es aufgebaut wurde, welche Leute rings um die Schule wohnen und warum diese "Siedlungen" gebaut werden. Ihre Erzählungen gingen fast unter in der Begeisterung der Kinder, die uns nicht loslassen wollten.

Dann ging es auch schon in eine der Klassen, wo uns die Kinder mit einem Lied überraschten. Dafür gab es dann auch mitgebrachte Mandarinen die einige aus unserer Gruppe verteilten.

Ein weiteres, jedoch nicht direkt von viventura gegründetes Projekt, das wir besuchten, war ein Sozialhaus in einem anderen Stadtteil von Arequipa.

Anschließend fand die Citytour statt: Das erste Ziel und auch das beeindruckendste für diesen Tag war das berühmte Kloster Santa Catalina. Dort erfuhren wir vieles über das Leben der Schwestern und Novizinnen und durften die bunt bemalten Mauern, Häuser und Innenhöfe bewundern. Viviana unser Guide zeigte uns dann noch die Kathedrale am Plaza de Armas (Hauptplatz).

Dann ging es im Eiltempo ab zum Abendessen bei viventura. Hmmm, … lecker! Aber es war gleichzeitig auch die Abschiedsparty von André dem Gründer von Viventura. Dort konnten wir ein Grillfleisch probieren, die Mitarbeiter von viventura kennenlernen und viel Spaß haben … :-)

18 Juni 2005 • Cuzco - Arequipa

Mann in typischer Tracht
Kathedrale von Cusco

Richtung Inka Stadt

Vormittags konnten wir entweder die Stadt weiter kennenlernen, ein paar Fotos machen, in der Stadt bummeln oder richtig ausschlafen, weil unsere Flugtickets nach Cuzco erst für 14:30 Uhr ausgestellt waren. Nach einem kurzen Flug und einer sehr kurzen Busfahrt, bezogen wir unser Hotel.

Nachmittags hatten wir frei und konnten die Stadt Cuzco besichtigen. Am Abend gab es ein Konzert am Hauptplatz mit folklorischer Musik und Rock … ein bißchen von allem …

19 Juni 2005 • Cuzco - Machu Picchu

Cuzco feiert
Ruinen

Mehr als Ruinen

In Cuzco starteten wir unsere Citytour um 14.00 Uhr. Vormittags gingen einige von uns spazieren, während andere eine kleine Fototour durch die Stadt machten, aber Gerhard war besonderes begeistert über die Tänze, die es in der Stadt gab.

Nachmittags, zeigte uns unser Reiseleiter alles. Wir besuchten den Coricancha Tempel, die Kathedrale, den zwölfeckigen Stein und zum Schluss fuhren wir mit dem Taxi nach Saksayhuaman und gingen zu Fuss wieder zurück. Antoni machte heute eine Tour durch das heilige Tal. Er besuchte den Markt in Pisaq und am Nachmittag die Ruinen in Ollantaytambo.

Um 19 Uhr gab es noch das Briefing von unserer Reiseleiterin für morgen danach hatten wir alle frei.

20 Juni 2005 • Cuzco - Machu Picchu

Am Sonnentor
Antoni und Paul vor Machu Picchu

Geschafft!

Um 6:15 Uhr waren wir schon mit dem Touri-Wackel-Bummel-Zug bis Kilometer 104 unterwegs. Als zweiten Gang gab es unser Lunchpacket. Um 10:30 Uhr kamen wir dort an und wanderten Richtung Machu Picchu. Auf dem Weg besuchten wir die Steinreste Chachabamba und Wiñay Wayna.

Der Weg führte uns bei wolkenlosem Himmel durch den subtropischen Regenwald. Die Sonne brannte, doch nach der Mittagspause führte der Weg durch den Wald. Nach einem steilen Anstieg erreichten wir die Ruinen des Sonnentors und von dort hatten wir einen ersten Blick auf Machu Picchu. Ganz ohne die Touristenmassen. Dann führte uns Vanessa und erklärte die Geschichte der Inkastadt.

Wir stiegen langsam ab und erlebten die verlassene Stadt im Abendlicht.

Mit dem Bus ging es in das schöne Aguas Calientes.

21 Juni 2005 • Aguas Calientes - Machu Picchu

Machu Picchu!!
Gerhard und neue Feunde!

"liebe Freunde" unsere Vanesa….

Heute hieß es wieder früh aufstehen. Wir hatten ein super Wetter : ) und das besondere die sog. Solsticio, das findet nur einmal im Jahr (am 21. Juni) statt. Aber es waren so viele Leute dort, dass es schwierig war einen guten Platz zu finden.

Vanesa führte uns durch den gigantischen Komplex und erklärte uns dabei die Bau- und Verhaltensweisen der Inkas. Nach der Führung konnten wir das Gelände alleine erkunden. Einige bestiegen den Nachbarberg um die Ruinen von Wayna Picchu und einen tollen Ausblick auf Machu Picchu zu genießen.

Am Nachmittag verließen wir die Inkastätten.

Um etwa 13:00 Uhr ging es mit dem Bus ins Tal, wo wir bis um 15:30 Uhr auf den Zug warten mussten und uns das Warten auf den Bummel-Zug mit Essen oder Internet verkürzten.

Nach drei Stunden Durchschüttelung nutzten wir die Gelegenheit, bereits vor Cuzco auszusteigen, um mit dem Bus weiterzufahren. So sparten wir auf wenigen Kilometern fast eine Stunde. Jetzt sind wir zurück in der Zivilisation, aber morgen geht es schon wieder auf einen Bauernhof ohne Strom am Titicacasee. News gibt es also erst wieder in ein paar Tagen.

22 Juni 2005 • Cuzco - Cusco

Tänzer
Plaza de Armas in Cuzco

In Cuzco noch ein Tag!

Unser heutiges Ziel ist Capachica, eine Halbinsel am Titicacasee. Dort werden wir bei Einheimischen übernachten und die Ruhe genießen um uns von den letzten Tagen zu erholen.

ja!!!! das war unser heutige Tag, aber… leider war ein Streik in Puno und wir konnten heute nicht Capachica erreichen und mussten daher noch einen Tag in Cuzco bleiben. Die Benachrichtung war nicht die beste für alle; aber die Straßen waren blockiert und wir hatten keine andere Möglichkeit.

Zum Glück war in Cuzco einiges los und uns war nicht unbedingt langweilig… Am Abend hatten wir Abendessen zusammen und die Nachricht, dass wir morgen nach La Paz fliegen…

23 Juni 2005 • La Paz - Capachica

Virgen de Copacabana
Tiahuanaku

Eine neue Richtung!

Wir sind früh aufgestanden und Richtung Flughafen gefahren. Die meisten von uns wollten den Titicacasee vom Flugzeug aus sehen und haben sich einen Fensterplatz gesichert …

In La Paz waren wir etwa um 11:00 Uhr und sind von Omar abgeholt worden. Mit ihm haben wir die Tiawanaku Kultur besucht. Auf dem Weg machten wir einige Fotopausen. Vor allem in der Cordillera gab es einige wirklich spektakuläre Aussichten.

Omar führte uns durch die weitläufige Ausgrabungsanlage, die zwischenzeitlich als Weltkulturerbe in das Förderprogramm der Unesco aufgenommen wurde. Wir besuchten zwei Museen und das eigentliche Ausgrabungsgelände mit den verbliebenen Zeugnissen der vor 800 Jahren, also noch vor der Ankunft der Inka Kultur, verschwundenen Tiawanaku Kultur.

Wir durchfuhren die oberhalb von La Paz gelegene Stadt El Alto und danach ging es abwärts nach La Paz. Um 19 Uhr kamen wir in La Paz an. Dann gingen wir essen um Fleisch zu kosten in einem Reustaurant welches Omar uns empfohlen hat ;-)

24 Juni 2005 • Isla del Sol - Copacabana

Tikina
Copacabana

Endlich am Titicacasee

Den Titicacasee durften wir auf keinen Fall versäumen, deshalb buchten wir eine Tour. Wir fuhren mit dem Bus Richtung Copacabana und auf dem Weg konnten wir am Ufer des Titicacasees herrliche Ausblicke auf den See genießen.

Wir überquerten den See an seiner engsten Stelle, wobei unser Bus auf eine abenteuerlich aussehende Fähre verladen wurde, während wir mit einem Motorboot den See überquerten. Weiter ging es zur malerisch gelegenen Bucht Copacabana, wo wir eine der bekanntesten Wallfahrstkirchen Boliviens besuchten.

Wir besuchten die schöne Kirche, die Madonna und die Sonneninseln. Am Abend gingen wir in ein tolles Restaurant namens Mongos.

25 Juni 2005 • Coroico - La Paz

"El Alto - Sozialprojekt"
Niños del Alto

Das ist doch ein Abenteuer!

Wieder stand ein neues Highlight unserer Tour vor uns und wir begannen den Tag bereits um 7 Uhr mit einem Frühstück. Dann brachte uns Diana zum Büro des Mountainbiketourveranstalters. Denn heute ging es auf die berühmt berüchtigte "Death Road" - die gefährlichste Straße der Welt.

Wir fuhren mit einem kleinen Tourenbus zum Ausgangspunkt La Cumbre (auf 4.640 Metern) um dann zuerst auf Asphalt und irgendwann "endlich" auf unsere Schotterpiste zu stoßen. Die Fahrt ging vorbei an steilen Abgründen, harten Kurven, durch Wasserfälle bzw. deren Ausläufer, "tropisches" und trockenes Klima. Bald kristallisierten sich schon die Gruppen heraus, Schnellfahrer, Langsamfahrer, Sehrlangsamfahrer, … und es soll hier auch mal betont werden, dass wirklich jeder "sein" Tempo fahren konnte.

Die Fahrt an sich ist sicherlich sehr anstrengend, besonders für die Handgelenke und das Körperteil das auf dem Sattel sitzt ;-)), aber es hat sich echt gelohnt.

Nach 3.345 Metern waren wir am Ziel angekommen und konnten uns im Pool und bei kalten Getränken erfrischen. Ach ja, und Duschen gab es natürlich auch. … aus den schmutzigen Klamotten heraus, fühlten wir uns auch gleich viel frischer! ;-))

Als Fazit kann man jedoch schon sagen: Die Tour muss man echt mal gemacht haben!!! Ein Erlebnis der ganz anderen Art!!!

Gleichzeitig machte Antoni eine Stadtrundfahrt und lernte noch neue Freunde kennen die ihn nach La Paz eingeladen haben um wiederzukommen.

26 Juni 2005 • Uyuni - La Paz

Diana
Sonja und Elvira

La Paz

Heute hatten wir die Abfahrt um etwa 14:00 Uhr da wir vormittags frei hatten. Antoni, Sonja und Elvira wollten unbedingt nach Sacaltaya gehen, da sie ein paar gute Angebote gefunden hatten. Ein Taxi brachte sie fast bis zum Gipfel und sie gingen zu Fuß noch bis zur Bergspitze …

Paul, Gerhard und Magdalena haben heute eine Stadtrundfahrt gemacht und haben Museen besucht, "El valle de la Luna" - einen Aussichtspunkt und noch den Hexenmarkt. Torsten und Bianka mussten sich nicht beeilen da sie noch einen weiteren ganzen Tag in La Paz blieben … und dann nach Lima flogen und dann weiter nach Puerto Maldonado … Viel Glück!!!

Unser heutiges Ziel war Uyuni - aber wir erreichten es sehr spät um etwa 2:00 Uhr in der Nacht.

27 Juni 2005 • Chuvica - Uyuni

Los tengo en mis manos
Salzwüste

Weiß, Weiß, Weiß…

Abfahrt war heute um 11 Uhr. Ein weiteres Highlight dieser Reise stand uns bevor: Die Salar de Uyuni. Nach einem kurzen Abstecher auf den Eisenbahnfriedhof, ging es in unseren zwei Jeeps in die Salzwüste. Schon nach wenigen Minuten sahen wir schon die weiße Grenze und kurz darauf waren wir nur noch von Salz umgeben.

Nach kurzer Fahrt konnten wir beobachten, wie das Salz abgebaut und transportiert wird. Wir fuhren immer weiter in dieses weiße Meer hinein und kamen bald zur Isla del Incawasi mit etwa 1230 Jahre alten Kakteen. Dort picknickten wir und fuhren dann immerzu durch das Salz in Richtung unserer Unterkunft.

Nun, mit Kappe, Schal, Handschuhen und dicker Jacke ;-)) Und das brauchten wir auch, … denn sobald die Sonne hinter dem Berg verschwand wurde es deutlich (!!!) … Einige von uns genossen den Sonnenuntergang aus einer anderen Perspektive, dem Berg hinter dem Haus.

Dick eingemummelt trafen wir uns zum Abendessen und fochten einige Kartenschlachten aus. … aber nur bis 22 Uhr - denn dann wurde der Strom abgeschaltet ;-)))

28 Juni 2005 • Chuvica - Laguna Verde

Veronica en la laguna verde
Geysire

100 mal Photostop

Heute mussten wir sehr früh aufstehen weil wir schon um 5 Uhr fahren mussten. Dann ging die Fahrt in Richtung Berge, Lagunen, heiße Quellen, Geysire und Flamingos weiter.

Vorbei an den Steinformationen des Cañon de la Cascada kam später das Steintal wo alle unglaubliche Fotos machen konnten. Unser Mittagessen nahmen wir an der Laguna Colorada ein. Der See bestach mit seiner roten Farbe unser Fotographenherz, und war bis zum Anschlag zugefroren.

Auf dem Weg zum Grenzübergang nach Chile passierten wir die Laguna Blanca und Laguna Verde. Der Wind war super eisig. Daher: Aus dem Auto raus - Photo machen - einsteigen - aufsteigen - weiterfahren.

Kurz vor der Grenze tauschten wir unsere Jeeps in einen Bus ein und schaukelten von nun an richtig beschäftigt - da Zollpapierkrieg - in Richtung Chile.

Nachmittags konnten wir in ein Hotel in San Pedro de Atacama. (Endlich wieder eine heiße Dusche!)

Am Abend ließen wir uns unser Essen schmecken.

29 Juni 2005 • San Pedro De Atacama - Atacama Desert

Antoni an der Llareta
Magdalena en el Valle de la Muerte

Ein ruhiger Tag

Endlich wieder ausschlafen - war auch nötig.

Um ein Uhr ging es dann weiter in die Atacamawüste. Im Valle de la Muerte durften wir zwischendurch aus dem Bus springen und stückweise laufen. Ganz aktive - oder die die es mal werden wollen ;-).

Die Wüste, mit beeindruckenden Felsformationen, glitzernden Steinen und funkelndem Sand begeisterte uns. Dann besuchten wir "El valle de la Luna" und danach hieß es wieder: fahren, fahren, fahren, fahren, …okay diesmal nicht sooo lang, sondern nach nur zwei bis drei Stunden kamen wir in Calama und somit in unserem letzten Hotel an ;-((( was gleichzeitig auch heißt, dass unsere Reise dem Ende entgegengeht ;-((( Und nochmal ;-(((.

Heute ist mit unserem Abendessen Abschied angesagt. Doch dieser liegt zur Zeit noch vor uns und wir wollen die restlichen Stunden noch genießen. ….

30 Juni 2005 • San Pedro De Atacama - Santiago de Chile

Abschied
Adios Amigos

Abschied

Der letzte Tag war angebrochen und somit stand uns der Abschied bevor.

Um acht Uhr saßen wir mehr oder weniger komplett zum letzten Mal zusammen beim Frühstück und kurz danach schon in unserm Busschen, der uns zum Flughafen fuhr.

Dort wollten wir uns so gar nicht von Diana trennen und warteten die absolut letzte Möglichkeit ab um zum Gate zu gehen.

… Adios Diana und Veronica, Adios Urlaub! Jetzt stand uns wieder eine lange Reise bevor!

Dann, Santiago. Vier Stunden Aufenthalt waren zu bewältigen.

Sonja und Elvira hatten noch die Weintour, sie bleiben noch zwei Tagen in Santiago… Und Antoni fuhr direkt in sein neues Hotel, da er die Verlängerung gebucht hatte.

Die Zeit verging wie im Fluge und schon saßen wir wieder in der Maschine die uns jetzt nach Frankfurt und Gerhard nach Wien flog.