Hier können Sie sehen, was unsere Reisenden auf ihrer Reise erlebt haben.
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Anreise
Für viele begann der heutige Tag bereits um 03.00 Uhr morgens. Über München, Zürich und Frankfurt kamen die Reiseteilnehmer gegen Mittag in Madrid an. Der Flug nach Peru verlief ohne größere Turbulenzen. Im Landeanflug tauchten wir in ein tiefes (noch strahlend weißes) Wolkenmeer ein.
Am Boden empfing uns die peruanische Hauptstadt jedoch mit einem trüben und sehr unfreundlich wirkenden Himmel… Die Luft ist sehr gewöhnungsbedürftig… Smog…!
Nach dem Einchecken in unserem Hostal ließen wir uns trotz des bisher langen Tages nicht davor zurückschrecken noch eine "Pisco-Probe" vorzunehmen. Dieses "wundersame" Getränk zeigte sehr schnell seine Wirkung und ermöglichte uns eine angenehme Nachtruhe. Nur der nächtliche Straßenverkehr ließ den Einen oder Anderen mehrmals aufschrecken. Was macht ein peruanischer Autofahrer nur ohne Hupe….?
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Entlang der Panamericana
Heute war erstmal Ausschlafen angesagt. Um halb zehn trafen wir uns zum Frühstück. Anschließend brachen wir zu einem kleinen Stadtrundgang auf. Der Weg führte uns über den Plaza de Armas in die Kathedrale. Bei einer Führung erfuhren wir viel über die zahlreichen Kunstschätze dieses bedeutenden hölzernen Sakralbaus. "Its all of the 17th Century … Isn´t it fantastic?". Beim Besuch der Katakomben des Klosters San Francisco waren wir sehr verwundert, dass der menschliche Körper offensichtlich nur aus Oberschenkelknochen besteht… Aparte Arrangements aus Knochen (Schädel, Oberschenkel, Schädel,…) werden hier den Touristen in einer anmutigen Art und Weise präsentiert.
Wir verließen die Stadt Richtung Süden. Bei einem Picknick am Pazifik genossen wir das "mediterrane" Wetter (… es hat sich gegenüber dem Vortag noch nichts geändert…) und freundeten uns mit dem "Gebräu" Inca Kola an… oder auch nicht…
Die Fahrt führte uns weiter in Richtung Pisco. Die Verkehrsteilnehmer sind alle offensichtlich überzeugte Energiesparer… Auch in der Dämmerung wird hier noch ohne Licht gefahren. Nach dem Einchecken gemeinsames Abendessen und Tagebuchschreiben…
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Die Paracas-Inseln und Buggies!
Dank Elsa reisen neben unserem Gepäck auch einige Gläser Nutella, Joghurtdrinks und vieles mehr mit… *ggg*.
Unser erster Programmpunkt für den heutigen Tag war eine Bootsfahrt zu den Ballestas Inseln. Hier versuchte man bis vor wenigen Jahren aus Sch… Geld zu machen. Mittlerweile ist der Guanoabbau durch die Chemie verdrängt worden. Wir bekamen unzählig viele Tiere (Humboldtpinguine, Seehunde und sonst. Federvieh) vor unsere Objektive. Im Museum des Paracas Nationalreservates sind wieder viele Knochen ausgestellt. Wir erfuhren etwas über die "Longheads". Man muss richtig aufpassen, dass man dabei nicht selbst Kopfschmerzen bekommt. Auf unserer Fahrt "Mitten durchs Nichts" kamen wir an einigen landschaftlich sehr reizvollen Plätzen vorbei.
Unsere Mittagspause machten wir in einem Fischrestaurant. Vor unserer Ankunft in der Oase Huacachina besichtigten wir noch eine Piscobrennerei und überzeugten uns selbst von der Qualität verschiedener "Wässerchen". Höhepunkt des heutigen Tages war die Sandbuggietour durch die Dünen in der Nähe der Oase. Nachdem unser Gefährt eines seiner Auspuffrohre verloren hatte, verlieh der Sound des Fahrzeuges der Tour einen zusätzlichen abenteuerlichen Touch.
Abendessen, Nachtruhe!
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Flug auf den Nazca Linien
Heute wurden wir Zeuge eines einmaligen historischen Ereignisses. Auf dem Gelände des Maria-Reiche Museum wurde anlässlich des 7. Todestages der Wissenschaftlerin ein offizieller Festakt abgehalten. Viele Uniformierte, offizielle Ehrengäste, ein Militärmusikkorps, Fahnen und Blumenbukets schmückten das Grab der Wahlperuanerin. Die deutsche Nationalhymne erklang aus den Instrumenten einer Schülerkapelle… Die Fahnen quietschten beim Hochziehen… Ein wirklich sehr bewegender Moment… *ggg*… Vielleicht hätten wir doch eine Ansprache halten sollen… Als deutsche Delegation…. *gg*
Der Rundflug über die Nazca-Linien war sehr interessant. Erst aus der Luft werden die Ausmaße dieser "Wüstenscharrbilder" ersichtlich. Details über die Inhalte verschiedener Mägen waren bis zum Redaktionsschluss nicht bekannt. Wir sind alle wieder heil gelandet.
Wir erreichten unser Hostal bereits am frühen Nachmittag und genossen die freie Zeit mit Schlafen, Lesen, …
Am Abend bekamen wir das traditionelle Essen "Pachamanca" serviert. Eine wirklich deftige Sache und der erste wirkliche Belastungstest für die europäische Verdauung. Eine Tanzeinlage rundete den Abend ab.
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Eine lange Fahrt…
Am Morgen des heutigen Tages besuchten wir einen Friedhof der Nazca-Kultur. Wir erfuhren durch unseren Guide Orlando viele interessante Sachen über diese frühgeschichtliche Zeit. Wiederum eine sehr "knochige" Angelegenheit. Auch Bob Marley wurde hier begraben…
Der weitere Tag bestand aus fahren, fahren, fahren, fahren, fahren. Wir machten an einem menschenleeren Strandabschnitt ein feudales Picknick.
Man hatte den Eindruck, dass man sich hier auf der Panamericana unmittelbar am Rand der Welt bewegt. Nach ca. 500 Kilometern bogen wir plötzlich links ab und gewannen zunehmend an Höhe. Es dämmerte bereits. Für Europäer sind diese nächtlichen Straßenverhältnisse natürlich besonders spannend…. In der Dunkelheit erreichten wir Arequipa gegen 19.00 Uhr. Das Hostal war wieder super!
Ein Highlight des Abends war eine Fahrt mit den Auto-Scootern (Taxis) in die Innenstadt. Wir begannen unser Abendessen mit einem Pisco-Hollunder… Bei diesen Höhen steigt einem der Alkohol offensichtlich wesentlich schneller ins Blut… Wir fielen alle hundemüde in die Federn und freuten uns schon drauf, morgen früh ausschlafen zu dürfen!
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Die schöne weiße Stadt!
Wir besuchten mit David zwei Sozialprojekte, die durch viventura vor Ort unterstützt werden. Bereits die Anfahrt in die Randgebiete der Stadt hat für einen verweichlichten Europäer abenteuerlichen Charakter. Als erstes erreichten wir einen Kindergarten. Fröhliche Kinder empfingen uns. Sie freuten sich riesig über die mitgebrachten Dinge. Besonderen Anklag fanden gleich die Mandarinen und die Luftballons. Auch wenn von uns eigentlich niemand so richtig Spanisch spricht gabs hier überhaupt keine Verständigungsschwierigkeiten. Beim anschließenden Besuch des Sozialhauses konnten wir eine Großküche sowie die Räume für die medizinische Versorgung der Bevölkerung sehen.
Mittags waren wir Gast im viventura Büro. Wir wurden freundlich empfangen und konnten auch viele der Mitarbeiter/innen kennenlernen. Bei welchem Reiseveranstalter hat man schonmal die Möglichkeit hinter die Kulissen blicken zu können. Das Mittagessen war sehr lecker. Nebenwirkungen (scharfe Paprika) lagen bis zum Redaktionsschluss noch nicht vor… sind aber lt. André zu erwarten. Wir begaben uns mit drei "Autoscootern" in die Innenstadt und machten einen geführten Stadtrundgang. Abendessen war im "El Toro" angesagt.
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Unterwegs ins Colca - Tal
Heute stand der erste richtige Härtetest auf dem Programm. Zu Beginn deckten wir uns noch mit Coca-Blättern und Coca-Candys ein. V.a. der Verzehr der Coca-Blätter ist nicht jedermanns Geschmack… Ich denke, wichtig ist, dass man daran glaubt, dass es hilft ;-).
Wir begaben uns bei der Fahrt zum Colca Canyon in für "Flachlandeuropäer" ungeahnte Höhen. Bei fast 5000m bleibt einem da schon die Puste weg. Tolle Ausblicke auf die Vulkanlandschaft rund um Arequipa!
In Chivay genossen wir am frühen Abend die heißen Quellen. Das warme Wasser und die dünne Luft haben zusammen eine recht einschläfernde Wirkung…
Es wurde zunehmend kälter. Die Fahrt im Dunkeln durch den Canyon wurde von vielen nur bruchstückweise wahrgenommen. Die abenteuerliche Straße konnte nur erahnt werden. Nachdem die Nächte in den Bergen sehr kalt sind, wurden prophylaktisch schonmal die "Weicheier"-Utensilien ausgepackt… (Schlafsack, Skisocken, Fleecejacken, …)
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Cruz del Condor!
Der Tag begann mit frostigen Temperaturen… Am "Cruz del Condor" hatten wir ausreichend Zeit Ausschau nach den Königen der Anden zu halten. Ein paar kleinere Artgenossen würden sich uns zeigen.
Ein Teil der Gruppe nahm an einer 16km langen Mountainbiketour teil. Zwar verlief der längste Teil der Strecke bergab… aber sobald es mal ein bisschen aufwärts ging, wurd´s sehr anstrengend… Der Blick auf die Inkaterrassen ist dabei allerdings einzigartig!
Bei der Rückfahrt über den Pass versuchten die meisten die Zeit mit Schlafen zu überbrücken… Die Fahrt bis Puno dauerte… und dauerte… und die Straßenverhältnisse Perus können jetzt nicht unbedingt als einwandfrei bezeichnet werden. Bei einer Polizeikontrolle wurden wir das erste Mal auf den Seitenstreifen gebeten. Die Papiere waren i.O., aber so einfach ließen die einen hier nicht weiterfahren. Nach längeren Verhandlungen "durfte" unser Bus dem Polizeifahrzeug zum Kommissariat folgen. Nach dem Entrichten eines für hiesige Verhältnisse stattlichen "Obulus" durften wir weiterfahren… Es lebe die Korruption!
In der Dunkelheit erreichten wir Puno bei relativ "frischen" Temperaturen.
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Tihuanuaco Kultur und La Paz
Nachdem wir zwei Stunden entlang des Titicacasees gefahren waren erreichten wir die bolivianische Grenze. Der Empfang unseres Guides Roberto ließ beim einen oder anderen Reiseteilnehmer ein leicht flaues Gefühl hochkommen: "Ich freue mich sehr, dass ihr überhaupt gekommen seid. Bis vorgestern stand Boliven fast vor einem Bürgerkrieg". Auf den Straßen waren teilweise noch die Überreste von Straßensperren zu sehen. Die letzten drei Monate waren hier sehr bewegt. Mittlerweilse hat das Auswärtige Amt die Reisewarnung für Bolivien offensichtlich aufgehoben… sonst wären wir jetzt nicht da.
In Tiahuanaco erfuhren wir mehr über diese Kultur. Schädel, Steine und Scherben waren natürlich wieder obligatorisch.
Der erste Blick auf die bolivianische Hauptstadt war faszinierend. Wir konnten eigentlich nichts Bedrohliches entdecken. Am Abend stürzten wir uns ins Nachtleben der Stadt.
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Mountainbike/City Tour (Mondlandschaft)
Ein Resumée des Mountainbike-Trips lag bis zum Redaktionsschluss noch nicht vor.
Der übrige Teil der Gruppe unternahm mit Roberto eine vierstündige Stadtrundfahrt. An den wichtigen Plätzen der Stadt zeichnete sich bereits eine immense Polizeipräsenz ab. Irgendwie musste man sich gar nicht unsicher fühlen. Für Mittag waren wieder Demonstrationen angesagt. Unser Trip ging vom Hauptplatz über das ehemalige spanische Kolonialviertel bis zum "letzten Winkel" von La Paz, der "Mondlandschaft". Die Stadt La Paz hat wirklich seinen Reiz. Das komplette Leben spielt sich hier offensichtlich auf der Straße ab.
Am Nachmittag bestand die Gelegenheit zu einem Sozialprojekt nach El Alto zu fahren. Dort werden Straßenkinder betreut.
Die Heimfahrt mit dem Taxi wurde durch die Demonstrationen unterbrochen. Es war an kein Weiterkommen mehr zu denken. Aus selbstgebauten Feuerwerkskörpern wurden beeindruckende Salven abgeschossen. Wir mussten unsere Rückfahrt zu Fuß fortsetzen. Dies war wirklich ein mehr als spannendes Unterfangen. Die Demo war jedoch friedlich. Tausende von Bolivanern (v.a. Frauen) zogen hinter bunten Fahnen die Straßen entlang. Heil erreichten wir unser Hostal.
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Wieder in Peru
Wir verließen La Paz ohne größere Zwischenfälle. Auch die Mountainbiker sind am Vorabend heil von ihrer Höllentour zurückgekehrt. Unser Programm musste an diesem Tag jedoch geändert werden. Die Straßen in Copacabana sind offensichtlich noch nicht ganz geräumt und so musste unser Bus wieder über die gleiche Strecke Richtung Puno zurückfahren. In Puno stiegen wir in einen "Kutter" um und überquerten in einer "atemberaubenden" Geschwindigkeit den Titicacasee.
Auf der Halbinsel Capachica wurden wir im Ort Santa Maria bereits von unseren Gastfamilien empfangen und auf verschiedene Häuser verteilt. Es war richtig idyllisch. Die Menschen freuten sich riesig, dass wir da waren. Wir waren in einfachen "Lehmhütten" mit Strohdach untergebracht. Es war zwar alles recht einfach, jedoch sauber und sehr gemütlich. Fünf Bettdecken sorgten für die notwendige Wärme in der Nacht. Jedes Haus hat sein eigenes "viventura-Waschbecken"….. *ggg*… Am Abend wurden wir von unseren treusorgenden Gastfamilien zum Abendessen gebracht… und dort auch wieder abgeholt…
Gegenüber dem Gewusel in La Paz ist der "Urlaub auf dem Bauernhof" sehr entspannend.
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Ein Tag auf dem Bauernhof!
Erfroren ist in der Nacht niemand, wobei es bei einer Höhe von 3800 m relativ "zapfig" wird. Mützen, Handschuhe, Schlafsack, lange Unterhosen, … sorgen hier für die notwendige Wärme. Das Waschen mit wirklich saukaltem Wasser (die Wasserbehälter neben unseren "Sanitärtempeln" sind gefroren!) ist etwas gewöhnungsbedürftig… aber es macht unheimlich frisch… ;-)
Vormittags fuhren wir wieder mit unserem "Speedboat" zu den Uros. Für einen Europäer erscheint es wirklich sehr verwunderlich, wie man auf diesen schwimmenden Inseln in einfachen Strohhütten leben kann. Unser Guide zeigte uns, dass man das Schilf auch essen kann. Zur Not kann man die Insel auch aufessen…. (Foto wird nachgereicht!)
Vor dem Mittagessen besuchten wir noch eine Schule auf der Halbinsel (Sozialprojekt). Der Nachmittag stand zur freien Verfügung. Ein Teil der Gruppe bestieg den "Hausberg" von Santa Maria, einen echten Viertausender…. Naja, wenn man schonmal auf fast 3900 m ist…. Aber bei dieser dünnen Luft wirklich eine respektable Leistung!
Den Abend ließen wir mit einem leckeren Abendessen ausklingen. Um neun lagen bereits alle wieder in ihren Hütten und genossen die wohlige Wärme…
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Ankunft am Nabel der Welt
Zu Beginn dieses Eintrags sei erwähnt, dass bisher wirklich alles bestens abgelaufen ist und wir mit viventura nachwievor sehr zufrieden sind!
Heute jedoch begann der Tag bereits mit der ersten Panne…. unser Schiff für die Fahrt zum Bus sprang nicht an. Das Ersatzboot stellte sich jedoch auch nicht als besonders rasant heraus… Mit Müh und Not erreichten wir unser Ziel. Als nächstes Highlight empfing uns ein Luxusbus…. er war fürchterlich eng… die Sitze waren durchgesessen… staubig… Für den heutigen langen Fahrtag relativ ungemütlich… Auf halber Strecke wurden wir wiedermal von unseren "Freunden und Helfern" aufgehalten… Jedoch diesmal ohne "Schmiere". Wir erreichten Cuzco in der Dunkelheit. Es ging jedoch weiter. Nachdem wir aufgrund eines Missverständnisses in ein falsches Hostal eingecheckt hatten zogen wir nochmals alle komplett um (Teilweise lagen bei dem Hotel schon Mauerreste auf dem Bett, Lampen drohten von der Decke zu fallen….). Der Umzug bewies sich als sehr gut.
Zum krönenden Abschluss erfuhren wir dann noch, dass wir am nächsten Morgen um 5 Uhr den Inkatrail beginnen… Ein wunderbares Abendessen schloss den Tag jedoch versöhnlich ab.
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Der Weg der Inkas
In den frühen Morgenstunden brachen wir mit der PeruRail Richtung Machu Picchu auf. Ein wirklicher "Rumpelzug"… Voller Vorfreude verließen wir bei Kilometer 104 den Zug und wollten uns in den Inkatrail stürzen… Aber es sollte anders kommen.
Stell Dir vor, Du bist mitten im Nichts; nur Du, Deine Reisegruppe, ein Guide, eine Holzhütte mit zwei Inkatrailwachmännern, ein Stempelkissen, ein Stempel, Massen an Papier und Formularen, zwei Kugelschreiber und ein Leuchtstift… das Funkgerät sei auch noch erwähnt… Wir kamen nicht weiter. Nachdem sich kurzfristig unser Guide geändert hatte ließen uns die beiden Oberbürokraten nicht passieren! Geschlagene 3,5 h warteten wir mitten in dieser verlassenen Gegend darauf, dass uns Einlass gewährt wird. Die Stimmung war äußerst gespannt; die Nerven waren auf Hochspannung…. Um 13.15 Uhr durften wir passieren. Die Landschaft versöhnte uns wieder. Der Ausblick ist super! Nach ca. 15 Kilometern erreichten wir gegen 17.00 Uhr den Machu Picchu. Der Anblick dieser Inkaruinen war eine Entschädigung für den Ärger am Vormittag! Wir übernachteten in einem Hostal in Aguas Calientes.
Der Tag endete mit Pizza… Was soll man in Perus sonst essen… *ggg*
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Der wunderschöne Machu Picchu!!
Der ganze Tag stand heute im Zeichen vom Machu Picchu. Bereits um 06.00 Uhr fuhren wir mit dem Bus ab. Rechtzeitig zum Sonnenaufgang fanden wir uns an den Ruinen ein. Die Sonnenstrahlen kamen langsam hinter den Bergen vor und sorgten so für eine ganz geheimnisvolle Stimmung. Unser Guide David führte uns durch diesen faszinierenden Ort.
Der ganze Vormittag stand uns nun zur Erkundung zur Verfügung. Ein paar wagemutige bestiegen sogar den Vorberg Huayna Picchu… Gegen Mittag nahm der Touristenstrom deutlich zu und so verabschiedeten wir uns vom Machu Picchu.
Die Heimfahrt mit dem Zug (Backpacker) war wieder äußerst spannend! Bereits bei der Einfahrt in den Bahnhof gab unsere Lok mehr als klägliche Geräusche von sich… in einem Schneckentempo legten wir in den ersten 45 Min. ganze 7 km zurück. Der nachfolgende Zug holte bereits auf und "dockte" auf freier Strecke an… Vielleicht hilft etwas Anschieben??? Pechschwarze Rauchwolken und Feuerzungen stiegen aus den Kaminrohren der Lok… und es ging wieder voran… Am nächsten Bahnhof wurde dann einfach die Lok getauscht… Wir düsten weiter (hoben fast ab…*ggg*). Die südamerikanischen Improvisationskünste sind einfach einzigartig!
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Inkastadt!
Heute war mal wieder ausschlafen angesagt. Gegen halb zehn brachen wir zu unserer Stadtführung auf. Mit den beliebten "Autoscootern" ging es Richtung Saqsayhuaman (wird offensichtlich ausgesprochen wie "Sexy Woman"… *ggg*). Hier sind wieder tonnenweise Steinquader zu besichtigen. Der Ausblick auf die Stadt ist sehr schön.
Zurück in der Innenstadt konnten wir den "zwölfeckigen Stein" fotografieren. Wir besichtigten den Sonnentempel und machten einen Abstecher zur Kathedrale.
Der Nachmittag stand zur freien Verfügung und wurde fast von allen für Einkäufe genutzt. Zu den Topsellern zählten Inka-Cola-T-Shirts, Alpaka-Schals, Pullover, Tücher und Handschuhe.
Mit einem "Sundowner" auf einem Balkon auf dem Plaza de Armas verabschiedeten wir uns von dieser schönen Stadt.
Der Tag endete mit einem gemeinsamen Abendessen…. Meerschweinchen!!!!
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Heute ist Abreise angesagt… Ein Teil der Gruppe kann noch ein paar Tage Verlängerung im Dschungel genießen.
Am Hauptplatz von Cuzco lassen wir uns zum Abschied nochmal einen Kaffee schmecken. Die Feierlichkeiten für die Sonnenwende sind bereits seit Tagen am Laufen. Heute ist wieder ein großer Umzug angesagt. Die musikalischen Darbietungen der verschiedenen "Blaskapellen" sind dabei sehr "abwechslungsreich"…
Gegen Mittag brechen wir zum Flughafen auf und fliegen Richtung Lima. Die peruanische Hauptstadt empfängt uns wie bei Beginn der Reise mit "sehr traurigem Wetter". Am Flughafen bringen wir dann auch noch unsere letzten Soles unter die Leute. Ein Pisco Sour darf dabei natürlich nicht fehlen. Wir erreichen die Heimat am nächsten Abend.
Es war eine wunderschöne Reise mit vielen bezaubernden Plätzen und einzigartigen Erlebnissen!