Hier können Sie sehen, was unsere Reisenden auf ihrer Reise erlebt haben.
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Laaaaaaaaaaanger Flug
Laut Gruppe wurde es ein angenehmer Flug, aber etwas lang ;). Alle 14 Reiselustigen lernten sich im Flug nach Santiago kennen.
Und los geht's für drei Wochen Entdeckungsreise durch Peru, Bolivien und Nord-Chile!
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Die chilenische Suppe unseres Lebens!
Um 8 Uhr morgens kam die ganze Gruppe in Santiago an und hatte den ganzen Tag Zeit, die Hauptstadt Chiles zu entdecken, bis es dann weiter nach Lima ging.
Die City-Tour war schon "ok" aber ganz begeistert von Santiago ist die Gruppe nicht… Todmüde kamen sie spät in der Nacht in Lima an und wurden von viventura-Chauffeuren und -Reiseleiterin abgeholt und im Hotel für eine wohl verdiente lange Schlafnacht "abgeliefert".
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Limas Zentrum, Strand und Ankunft in Pisco
Heute morgen besichtigten wir das historische Zentrum Limas: u.a. die Kathedrale, den Konvent und die Katakomben. Leider herrscht zur Zeit viel Nebel, da hat Lima wohl seinen Spitznamen "die graue Stadt" verdient.
Danach ging's zum Shoppen, da wurde noch für die ganze Busfahrtswoche gesorgt, bevor wir am Strand (südlich von Lima) zum Picknicken und Volleyballspielen ankamen. Abends trafen wir in der Hafenstadt Pisco ein und gingen noch einen trinken. Einer versuchte sich noch als aus Bierflaschen gemachter Pan-Flöten-Spieler und zwei Andere als Trampolin-Champions…
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Quer durch die Wüste
Tagwache 6:30. Es wird leider immer früher, aber es ist notwendig, um die viele Highlights des Tages unterzubringen.
Erster Stop: Ballestas Inseln, wo wir Pinguine, Pelikane, Kormorane und Seelöwen gesehen haben, Vogelscheiße und Übelkeit inklusive! Danach ging's in die Paracas Wüste, wo endlich blauer Himmel und Sonneschein zu sehen waren. Nach den Strapazen in der Wüste konnten wir uns bei rohem Fisch mit Zitronensaft (typisches peruanisches Gericht) und einem kühlen Bierchen entspannen.
Am Nachmittag fuhren wir zur Oase Huacachina, wo wir nach vier Minute Pause in einem Buggy verfrachtet wurden - Thomas durfte seine "Cerveza" nicht mal austrinken! Die Buggy-Tour war definitiv für alle ein Spitzen-Erlebnis und nach dem Sandboarden waren alle vom Kopf bis Fuß mit Sand bedeckt (siehe Foto).
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Beschwipst gen Himmel
Erster Programmpunkt: Besichtigung einer kleinen vorzeitlichen Pisco-Brennerei mit Verköstigung. Nach kurzer Zeit der Ausnüchterung im Bus, Besteigen eines Aussichtspunkts und danach Rundflug mit einmotorigen vermutlich sicheren Kleinflugzeugen über die Nasca-Linien.
Entgegen anderweitiger Vorhersagen wurden keine Tüten gebraucht (das Foto ist ein Fake)! Im Hotel in Nasca erster Sprung ins sehr kühle Nass durch den "TA" (in der Reisebeschreibung im Internet stand "T.A.", was Alex (37) mit "Teilnehmer Alt" übersetzte.
…Gleich gibt's typisches Abendessen und -Trinken (im Erdofen gebackene Köstlichkeiten).
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Wir fahren, fahren, fahren…
Nachtrag zum Vorabend:
Das wunderbare Erdofen-Essen mussten wir uns verdienen: Ein Hotel-Angestellter in Gewand eines Inka-Priesters erbat für uns den Segen von der "Pachamama" (Muttererde), vom "Gran Condor" und "Roberto Blanco… o.ä. ;) Nachdem die große Sanddüne damit besänftigt war, stopften wir uns den Bauch mit leckerem Essen. Heute:
Der trockenste Tag der Reise begann auf dem Nasca Friedhof mit vielen ausgetrockneten Mumien, die noch schöne, lange, 2000 Jahre alte Rasta-Locken besitzen. Danach folgte eine lange Busfahrt durch die Wüste. Dann kamen wir in die Wüste. Um so in die nächste Wüste zu gelangen. Der Wüsten-Trip wurde mit einem Stein-Wüsten-Strand und einem sehr schönen Blick auf den Pazifik mit meterhohen Wellen und Delfinen abgerundet.
In Camana, die letzte Stadt an der Küste, kamen wir gerade noch rechtzeitig zum Autokorso von "TSF-Camana", die anscheinend (?) gerade die WM gewonnen hatte ;) ! Nach weiteren zwei Stunden kamen wir nachts (20 Uhr erst!) bei unserem Flusskrebs-Restaurant an. Von großen Käfern in der Küche ließen wir uns nicht abschrecken, denn die Küche wird vielfältig genutzt, einerseits als VW-Garage aber auch als Küche. Trotz der Hinweise von unserer Reisebegleiterin Veronique konnten wir im Hotel in Corire angekommen, kein Ungeziefer entdecken, obwohl einige erst nach 3-maligem Umziehen ihr Glück in Form einer funktionierenden Toilette fanden. Das Nightlife von Corire wird wärmstens empfohlen:
aber am besten Samstags und höflich fragen, ob man eintreten darf.
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Adios civilizacion, bienvenidos en el Colca Canyon
Der Tag begann mit dem Verzicht auf Besichtigung der Dino-Abdrücke, zu Gunsten noch tieferen Abdrücke unseren Körpern in den Betten :-). Vom grünen Tal ging es "mal wieder" in eine Steinwüste. Entgegen der Begeisterung der lokalen Reiseführerin konnten wir die Graffitis (Petroglyphen) der Präinkakultur "Wari" nicht so viel abgewinnen. Man beachte, es handelt sich um ein Weltkulturerbe, es könnte sich bei den Teilnehmern auch um Kulturbanausen handeln. Danach endlich wieder Busfahren - diesmal nicht in die Wüste, aber in die Pampa. Die Landschaft ist atemberaubend schön, die Straßen- bzw. Pistenverhältnisse sind jedoch nichts für empfindliche Gemüter/Bandscheiben.
Um uns auf die Passhöhe von 4100 m vorzubereiten, gab es als Ergänzung zum Picknick leckere Cocablätter (für die Laien schmeckt es wie Kufladen mit Holzkohle und einem Hauch von totem Seeigel). Später am Nachmittag waren wir zum Cocatee bei einer "Indigena" Familie eingeladen. Auch diesmal war die Besichtigung der Küche ein Erlebnis der dritten Art- ganz Mutige haben sich auch auf die Toilette getraut.
Angekommen in Cabanaconde haben wir noch das leckere Alpacafleisch genießen können und Kathleens Geburtstag mit einer Torte gefeiert. Aufgrund von Müdigkeit (Höhe und Kälte) beschlossen wir, die Geburtstagsfeier auf den nächsten Tag zu verschieben. Sogar die Hartgesottenen haben auf ihren traditionellen Schlaftrunk ("Una cerveza por favor") verzichtet.
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Ein Tag voller Höhepunkte
Heute war wieder viel Fahren angesagt, aber davor haben wir viel schönes erleben, sehen, ausprobieren dürfen.
Es fing morgens früh an mit der Beobachtung der Andenkönige am "Cruz del Condor" an der Colca-Schlucht. Die Kondore ließen ein bisschen auf sich warten, aber als die Gruppe sich aufteilte ließen sich auch die groessten Voegel der Welt blicken. Danach wartete das naechste Abenteuer auf einen Teil der Gruppe. Ein paar Wagemutige schwingten sich aufs Mountainbike und fuhren auf der Schotterpiste bis zum naechsten Dorf. Dabei passierte man traumhafte Ausblicke in den Colca-Canyon und erlebte eine Geisterbahnfahrt durch dunkle Tunnel und steilen Abhaengen. Dank unserer Guides und dem Team-Begleitfahrzeug ueberstanden wir jedoch alles ohne groessere Probleme und alle Teilnehmer waren total begeistert. Die andere Hälfte wanderte gemütlich entlang der Schlucht. Auf dem Weg konnten wir alle zwei, drei erwachsene Kondore von Nahem bewundern.
Die ganze Gruppe traf sich wieder, um mit dem Bus nach Chivay zu fahren - das größte Kolonialdorf der Region, wo wir noch den kleinen Artesania-Markt besuchten und ein köstliches Mittagessen genossen. In den heißen Quellen von "La Calera" in der Nähe von Chivay badeten und verdauten wir unser Mittagessen und tranken die übliche "Cerveza Chica". Nach vier Stunden Fahrt kamen wir abends in Arequipa an. Auf dem Weg sahen wir zum ersten Mal Lamas und deren Cousins, die süßen Alpacas. Einige der Teilnehmer bekamen nun ein etwas schlechtes Gewissen bei dem Gedanken ans leckere Alpaka-Steak am letzten Abend. Nach 20 Uhr machten sich einige noch auf, das Nachtleben von Arequipa zu erforschen - Tomas ist nun ein begeisterter Fan von Pisco Especial. Die Anderen bereiteten sich auf den Aufstieg des Vulkans Chachani vor, morgen geht es ja los mit der Besteigung des groessten Vulkans bei Arequipa (6075 m)! Wir wünschen ihnen viel Spaß und vor allem Durchhaltevermögen und gute Puste!!
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Ein Tag in Arequipa
Heute war zum ersten Mal ein Tag zum Ausschlafen: Abfahrt für den ersten Programmpunkt des Tages - Besichtigung eines Sozialprojekts unterstützt von viventura - war um 10 Uhr ;)
David, unser Guide, brachte uns nach Paucarpata, den größten und zugleich ärmsten Bezirk der Stadt. Wir besuchten einen Kindergarten und wurden von den Kindern mit einem herzlichen "Hola" empfangen. Nachdem wir Mandarinen verteilt hatten, lockerte sich schnell die Atmosphäre und wir verbrachten eine schöne Stunde beim Spielen mit den Kindern.
Um die Mittagszeit ging es zurück ins Hotel, wo jeder noch eine Stunde Zeit hatte bevor unsere City-Tour startete. Zu diesem Zeitpunkt waren die drei Helden unserer Gruppe, Conny, Mike und Robert schon längst unterwegs, um den höchsten Vulkan bei Arequipa (Chachani, 6075m) zu besteigen. Unser lokaler Guide zeigte uns am Nachmittag die Highlights der Stadt - Kloster von Santa Catalina und Kathedrale. Danach waren sich alle einig, froh zu sein in der heutigen Zeit zu leben - besonders die Frauen der Gruppe. In der Zeit der spanischen Kolonial-Herrschaft musste jede zweitgeborene Tochter ins Kloster - und dafür auch noch viel Geld bezahlen in Form einer Mitgift.
Da wir alles etwas müde waren, wurde die City-Tour etwas gekürzt und jeder genoss auf seine Weise eine Stunde Freizeit. Um 18 Uhr ging's dann zu viventura ins Büro, wo wir sehr herzlich empfangen wurden, und die Leute kennenlernen durften, die hinter der Organisation unserer Reise stehen. Wir wurden mit leckerem Essen und einer tollen musikalischen Begleitung von José verwöhnt.
Der Abend wurde gemeinsam in der Gruppe bei einigen Pisco-Sours beendet. Der "Pisco-Sour Special" in der "Brujas"-Bar sowie die "Toro"-Bar von David, unserem Guide für das Sozial-Projekt, sind sehr zu empfehlen! Zwischen 1 und 4 Uhr früh landeten alle irgendwann in ihren Betten ;).
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Auf zum Nabel der Welt!
Heute morgen hieß es wieder "Ausschlafen"! Um 12 Uhr war Abfahrt zum Flughafen und es ging nach Cusco - die Inka-Hauptstadt -, touristisches Zentrum von Peru. Auf einer Höhe von 3400 m stiegen wir wieder aus dem Flugzeug aus und wurden von unserem lokalen Guide zur City-Tour abgeholt. Sofort ging's los auf den Spuren der Inkas: wir besichtigten die alte Sonnentempel-Anlage "Qorin'kancha", die von den Spaniern zu einer Kloster-Anlage umfunktioniert wurde. Die Bauweise der Inkas war zum Glück standhafter als die der Spanier und somit überlebte der Tempel bis heute alle Erdbeben der Region. Unser einheimischer Führer brachte uns mit viel Begeisterung die Kultur der Inkas ("seine Kultur") näher und erzählte uns auch viele seiner Theorien, die bis jetzt noch nicht in den Geschichtsbüchern zu finden sind. Wer wusste schon mit Sicherheit, dass die Inkas aufgrund ihrer gesunden Ernährung 120 Jahre alt wurden?? und sogar über 1,80 m groß waren? ;)
Nach Qorin'kancha ging's mit drei Taxis zur Festungsanlage Saqsayhuaman. Auf dem Weg dorthin verloren wir leider ein Taxi und befürchteten schon dass Alex, Stefan und Wolfgang ausgeraubt irgendwo in den Vororten von Cusco herumirrten. Nach einigem Warten fand jedoch auch der 3. Taxifahrer unseren Treffpunkt. Mittlerweile war es schon sehr spät geworden und es begann dunkler zu werden. Somit bekamen wir eine Nachtführung durch die Festung und einen wunderschönen Blick auf Cusco bei Nacht.
Danach ging's Richtung Hotel und nach einer kurzen Besprechung des nächsten Tages genossen wir noch ein vorzügliches Abendessen. Der geplante Party-Abend in Cusco musste leider ausfallen da alle müde und erschöpft waren und nur noch ins Bett wollten.
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Jedem das Seine
Der erste richtige volle Tag in Cusco wurde von jedem auf seine Weise genutzt.
Tanja, Thomas und Wolfgang haben die Umgebung von Cusco auf dem Rücken der Pferde erforscht. Sie haben unter der Leitung ihres lokalen Begleiters verschiedene Inka-Stätten besucht und viele Sagen und Legenden rund um die Inkas erfahren. Die Pferde waren weniger motiviert als ihre Reiter: der Gaul von Thomas wollte andauernd nur fressen, das Pferd von Wolfgang hatte gröbere Verdauungsprobleme und das von Tanja kümmerte sich herzlich wenig um seine Reiterin.
Stefan, Kathleen und Alex machten sich am frühen Morgen noch einmal auf nach Saqsaihuman und ließen sich von ihrem Führer die astronomischen Weisheiten der Inkas erläutern. Daraufhin nahm man sich auf Anraten des Führers ein Taxi. Der sehr freundliche Fahrer zeigte sämtliche "Miradores" auf dem Weg nach Pisaq. Und brachte sie oben zu den Ruinen einer beeindruckenden Festung. Von dort aus wanderten die Drei bis zum Sonnentempel und gingen auf steilen Wegen a la "Inkatrail" wieder nach unten. Alex kommentierte Pisaq als der "Machu Pichu des Armen".
Andere Teilnehmer der Gruppe, Birgit, Greg, Tom und Dagmar, fuhren zum Dorf von Pisaq, um den am Sonntag sehr großen Kunsthandwerk-Markt in bester Verhandlungslaune zu besuchen.
Am späten Nachmittag kamen unsere drei Bergsteiger-Helden mit dem Flugzeug aus Arequipa in Cusco an. Robert hatte es auch bis zur Spitze geschafft, auch wenn er am Gipfel niedersinken musste und leider die Aussicht nicht ganz genießen konnte. Er brachte uns aber wunderschöne Bilder mit zurück und konnte dann unten in seiner Kamera die Bilder mit den unheimlich schönen Aussichten vom Chachani genießen, die er normalerweise gehabt hätte.
Das Hightlight des Tages fand am Abend statt: Unsere Reisebegleiterin Veronique brachte uns zu einem wunderschönen Restaurant, wo wir die Spezialität Perus, das gebratene Meerschweinchen (in Quechua: Cuy) aßen. Wenn man den Anblick des gekochten Tieres ohne Übelkeitsanfälle noch überlebte und sich dann noch durch die ledrige Haut durchgekämpft hatte, konnte man den Geschmack des Fleisches irgendwo zwischen Huhn und Wild genießen? Die Meisten tranken hinterher noch zur Verdauung einen Zuckerrohr-Schnapps und begaben sich dann ziemlich schnell Richtung Hotel.
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Pleiten, Pech und Pannen, diesmal nicht lustig
Unser Highlight "2 Tage Inka-Trail" fiel leider ins Wasser. Gewinnerin des Tages war Tanja, die die Reise erst gebucht hatte, als die Reservierungen für den Trail bereits abgeschlossen waren – eine Nachmeldung war nicht möglich. Tanja verbrachte einen schönen Tag mit persönlichem Reiseführer und Chauffeur im Heiligen Tal. Sie kam abends glücklich im Hotel in Aguas Calientes an.
Wir anderen hingegen waren ohne unsere Reisebegleiterin Veronique unterwegs. Denn die erfuhr am Vorabend, dass sie mangels Buchung auf ihren Namen auch nicht mitfahren durfte!! Mit dem Schmalspur-Rumpelzug fuhren wir dreieinhalb Stunden bis zum "km 104". Dort begaben wir uns mit unserer örtlichen Reiseleiterin zum Eingang des Trails. Schon im Zug war seltsam, dass Tickets für zwei Leute vorhanden waren, die uns unbekannt waren. Es existierte eine Liste mit unseren Namen und der der beiden Unbekannten, in der Reisepassdaten eingetragen waren, die nur bei einem Teilnehmer passten. Diese Liste war aber Nachweis unserer Zugangsberechtigung zum Park. Die peruanischen Bürokraten waren allerdings nicht bereit, die Pässe mit den Bildern der vor ihnen stehenden Gruppe zu akzeptieren. Nach längerer Diskussion seitens unserer Reiseleiterin hieß es: Ihr könnt gehen, bis "Wiñay Wayna". Also marschierten wir los auf dem sehr anstrengenden, aber auch sehr schönen und abwechslungsreichen Weg bis zu der Inka-Ruine.
Oben angekommen wurde uns häppchenweise mitgeteilt, dass wir doch nicht weitergehen durften! Um den Blick auf Machu Picchu gebracht, gab es hitzige und unerfreuliche Diskussionen. Mangels anderer Möglichkeiten stiegen wir auf einem verkürzten Weg ins Tal hinab, um ins Hotel zu marschieren. Leichtsinnigerweise mussten wir dazu gezwungenermaßen auf den Bahnschienen laufen – ein höchst gefährliches Unterfangen!
Entsprechend sauer kamen wir im Hotel an. Die Laune war auf dem Tiefpunkt. Auch das gemeinsame Abendessen konnte daran nichts mehr ändern.
_Aus organisatorischen und bürokratischen Gründen war es der Gruppe leider nicht möglich, den Inkatrail zu beenden. Dies lag daran, dass es Kommunikationsprobleme zwischen viventura und dem Touroperator vor Ort in Cusco gab. Der Partner in Cusco hatte den Inkatrail mit falschen Passnummern der Gruppe reserviert. So hatten zwar alle Teilnehmer ein Ticket mit ihrem Namen darauf, aber die Passnummern stimmten nicht. Leider zegten sich die Behörden wenig kooperativ. Es tut uns außerordentlich leid, dass der Tag für die Gruppe so enden musste.
Zur Information: Die Teilnehmer können das Tagebuch selbst schreiben. Wir möchten so Transparenz schaffen - auch an Tagen, an denen etwas schief läuft._
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Der geheimnisvolle Machu Picchu
Heute haben wir endlich das gesehen, was viele fuer den Hoehepunkt der Reise halten, naemlich die alte Festung Machu Pichu.
Dazu mussten sich alle mueden Krieger um kurz nach 5 aus dem Bett schwingen. Nach einer fuer einige sehr kurzen und anstrengenden Nacht, fuhren wir mit dem Bus um 6:30 nach Machu Pichu hinauf. Oben angekommen lag die wunderschoene Stadt noch im Nebel. Unser lokaler Reisefuehrer Pascual weihte uns zwei Stunden lang in die Geheimnisse der Inka-Stadt ein. Bis jetzt konnte aber noch keiner erklaeren, warum mitten im Dschungel, diese Stadt erstens gegruendet, zweitens verlassen und dann vergessen wurde.
Nach der Fuehrung teilte sich die Gruppe in zwei und ein Teil genoss den Blick von der "Puerta del Sol" (Sonnentor) auf Machu Pichu. Der 2. Teil entschloss sich fuer den sehr steilen Aufstieg des "Huayna Pichu", um den Ausblick auf die Ruinen aber auch auf die umliegenden Berge zu geniessen. Manche schafften sogar beides, Thomas (ausser Puste aber hochmotiviert ;), Stefan (Held des Tages, da er unter Hoehenangst leidet) und Veronique (sog. "Bergziege") durften die Inka-Stadt aus beiden Seiten bewundern. Beide Wege waren in der Sonnenhitze sehr anstrengend aber die jeweiligen Gruppen wurden mit einem hervorragenden und faszinierenden Ausblick belohnt.
Auf der Rueckfahrt im entspannenden Schaukelzug nach Cusco konnten sich einige von der anstrengenden Wanderung erholen. Waehrend sich einige andere mit diesem Tagebuch befassten, fantasierte Thomas ueber einen "krassen, guten" Doener!
Angekommen im Hotel in Cusco, ging es unter anderem darum sich zu entscheiden, was die Gruppe in den naechsten Tagen als Alternativprogramm waehlen moechte. Die politische Situation in Bolivien ist jetzt leider so hochgespitzt, dass wir hoehstwahrscheinlich nicht mehr das geplante Tourende machen koennen.
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Unterwegs mit dem Anden-Express
Heute morgen haben wir Cuzco um 8 Uhr mit dem Andenexpress verlassen. Die lange Zugfahrt von acht Stunden durch die wunderschöne Landschaft vertrieben wir uns mit Schlafen, Lesen und Plaudern. Es wurden sogar "Musikvideos" im Zug gedreht. Um 4 Uhr nachmittags kamen wir in Juliaca an, wo uns unser lokaler Guide Alvaro empfing. In Juliaca ging es in Begleitung einer Polizeieskorte zum Supermarkt, um Kleinigkeiten für den folgenden Tag am Titicacasee einzukaufen. Da Juliaca sehr gefährlich ist, drangen Alvaro und unser Fahrer auf eine schnelle Abfahrt. Mit dem Bus ging es weiter über die üblichen Stolperwege in die Gemeinde Chifrón auf der Halbinsel Capachica. Dort empfing uns um 8 Uhr abends der Präsident der Gemeinde, Emiliano.
In völliger Dunkelheit mit Taschen- und Stirnlampen ausgerüstet ging es zu Fuß zu unseren Unterkünften. Arme Esel mussten unser Gepäck hochschleppen. Nach einem leckeren Abendessen bezogen alle ihre kleinen Häuschen - ohne Strom- und Warmwasserversorgung - dafür jedoch mit vielen Haustieren im Innenhof (Schafe, Schweine, Kühe, Hühner). Dort machte es sich jeder in den Betten mit warmen Alpaka-Decken gemütlich. Einige der Gruppe hatten hier den tiefsten Schlaf der gesamten Reise, andere jedoch wurden von unliebsamen Mitbewohnern (Käfern, Schafe,…) gestört.
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Faulenzen am Titicaca-See
Das Highlight des Tages begann mit dem Schritt vor die Tür, wo einen eine wunderschöne Landschaft rund um den Titicacasee empfing. Wir verbrachten einen sehr erholsamen Tag, an dem jeder seine Freizeit auf seine Weise genießen konnte.
Dagmar, Tom, Tanja, Thomas, Wolfgang und Stefan beschlossen, für das Abendessen zu sorgen und mit Emiliano fischen zu gehen. Die Erfolgsquote lag leider bei Null - dies liegt jedoch sicher daran, dass die Bolivianer auf ihrer Seite des Sees uns alles weggefischt haben. :-)) Das Rumschippern auf dem See war jedoch sehr schön und erholsam. Emiliano setzte die Gruppe an einem schönen Kieselstrand aus, wo noch in der Sonne gefaulenzt wurde.
Etwas später entschieden sich Greg, Birgit und Kathleen begleitet von Alvaro und Vero für die Besichtigung der Dorfschule. Die Kids von der 1. bis 4. Klasse sangen mit einer peruanischen Flagge in der Hand begeistert patriotische Lieder. Gestern war nämlich der "Tag der Flagge". Danach gings in die "sehr animierte" Hauptstadt der Halbinsel Capachica - jede halbe Stunde ließ sich ein Buerger auf der Straße blicken.
Der Rest der Gruppe, Marisa, Robert, Mike, Connz und Alex schliefen aus, rauchten, tranken Kaffee, faulenzten in der Sonne, rauchten, tranken Kaffee, gingen am See spazieren, rauchten und tranken Kaffee.
Nachmittags war die Besteigung des Hausbergs angesagt. Obwohl der Hügel die Bezeichnung Berg eigentlich nicht verdient (beachte: die Verfasserin ist eine Österreicherin aus den Alpen), war der Aufstieg aufgrund der Höhe von 4000 m ziemlich beschwerlich. Auf dem Weg zeigte uns Emiliano verschiedene heimische Pflanzen gegen Höhe, Kälte, Haarausfall usw.
Nach dem Abendessen wurde dann ein Lagerfeuer entfacht und unsere österreichische Schürmeisterin Marisa sorgte dafür, dass es uns einige Stunden wärmte. Bei Cola-Rum und einigen Bierchen wurden gemeinsam einige Lieder angestimmt und der Sternenhimmel bewundert.
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Zu Besuch bei den Uros
Heute morgen haben wir uns von Emiliano und seiner Familie verabschiedet und ab gings mit dem Bus nach Puno. Auf dem Weg dorthin zeigte uns Alvaro einen Pre-Inka und Inka-Friedhof. Diesmal gabs keine Löcher mit Mumien wie bei den Nascas, sondern Steintürme ohne Mumien. Nach diesem Urlaub sind wir alle Experten bezüglich der verschiedenen Bestattungs-Varianten der Pre-Inka- und Inka-Kultur. :-)
Mittags kamen wir dann in unserem Hotel in Puno an. Am Nachmittag ging es zu einer wunderschönen Bootstour auf dem Titicacasee, wo wir die Uros-Inseln besuchten. Es war sehr lustig und interessant, auf den Schilf-Inseln rumzulaufen und zu erfahren, wie die Uros ihre schwimmende Heimat bauen. Wir sind dann noch ein bisschen mit einem Schilfboot zur nächsten Insel geshippert und haben die Sonne genossen. Abends erwartete uns nun noch die Szene von Puno. Mal schauen, wer nach zwei Tagen Bauernhof lieber das gemütliche Bett mit Fernseher genießen will oder sich noch auf die Piste wagt. :-))
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On the Road again
Heute verließen wir früh morgens unser Hotel in Puno fuhren mit dem Bus mal wieder querfeldein durch die Wüste. Da waren wir bisher so selten! ;)
Aufgrund der Unruhen in La Paz (Bolivien) konnten wir leider unsere geplante Reiseroute nicht einhalten, deshalb stand uns eine eintägige Busfahrt bevor, um nach Chile zu gelangen. Eine Fahrt im öffentlichen Bus ist für jeden Peru-Besucher ein Muss (Mief)! Die Eindrücke in die sanitären Gewohnheiten der Einheimischen (Pinkelpause) waren sehr interessant und die Duftnote im Bus ein Genuss für die Nase – besonders als um die Mittagszeit gebratener Fisch aus der Tüte ausgepackt wurde.
Abends ging es dann über die Grenze nach Chile. Nachdem wir im Bus noch schnell etwas Essbares gegessen hatten (keine Obst-Einfuhr über die chilenische Grenze) ging die Abfertigung relativ schnell. Nur Stefan kam den Behörden etwas suspekt vor und wurde komplett gefilzt.
Abends um 9 kamen wir dann endlich in unserem Tagesziel Arica an. Nach dem Abendessen erkundigten einige noch das Nachtleben und machten bis in die frühen Morgenstunden mit chilenischen Salsa-Tänzern und Rockern Bekanntschaft.
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Ein Tag zum Ausschlafen
Nach der anstrengenden Fahrt von gestern war heute für alle Freizeit angesagt. Die Nachtschwärmer und Faulenzer verbrachten den Vormittag im Bett. Danach schwärmten alle aus. Einige besuchten die "wichtigsten" Sehenswürdigkeiten Aricas, spazierten die "lange" Fußgängerzone entlang und andere faulenzten am Strand… und irgendwann kehrte fast jeder bei "McDonald’s" ein. Einige erkundeten auch den Markt in Arica – laut Einkaufsexpertin Birgit jedoch nicht vergleichbar mit Peru (nur Kitsch und Ramsch). Alex’ Verschleiß an Inka-Trail-tauglichen Rucksäcken nimmt weiter zu: der Dritte musste heute daran glauben ;)
Abends um 10 Uhr bestiegen wir dann den Nachtbus nach San Pedro de Atacama. Der öffentliche Bus war sehr gemütlich und auch fast geruchfrei ;). Um 4 Uhr früh wurde unsere Nachtruhe kurz unterbrochen, da wir unser Gepäck einmal aus- und wieder einladen mussten –Zollfreie Zone in Chile- das muss man nicht verstehen!
Danach schaukelten wir gemütlich weiter durch die Nacht.
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Salzwüsten hier und da
Heute kamen wir -mal zur Abwechslung- viel früher als geplant in Calama an. Da mussten wir mit einem warmen "Café con leche" in einer typischen Kleinbude, bedient von einem Maradona-Klon, die Zeit dahin verschlagen, bis unser nächster Bus nach San Pedro de Atacama bereit war abzufahren.
Angelangt im gemütlichen Hotel des "mexiko-like" Dörfchen, mussten gleich einige der Gruppe sich auf die Jeep-Tour zur Salzwüste von Uyuni vorbereiten, schlüpften in neue Hosen und ab ging's! Die anderen blieben heute in San Pedro, aber am Nachmittag fuhren sie auch zu einer Salzwüste, el Salar de Atacama.
Vorbei an vielen großen und farbigen Vulkanen -von denen einer sogar noch aktiv ist- fuhren wir mit dem Bus ins Toconoa-Dorf… da ist aber "nothing to declare"! Anschließend hatten wir die Möglichkeit Flamingos und andere Vogelarten, die sich beim Salzsee aufhalten, zu beobachten. Die untergehende Sonne tauchte die Vulkane in rotes und violettes Licht. Die Silouhetten der Berge spiegelten sich wunderschön im Salzsee wieder.
Abends erfuhren wir, dass ein schlimmes Erdbeben in der Nähe von Arica stattgefunden hatte, das bis nach San Pedro zu spüren war. Wir waren aber gerade im Bus unterwegs und haben nichts davon mitbekommen. In San Pedro ist auch absolut nichts passiert.
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Optik-Flasche in der Salzwüste und im Mondtal
Gestern machten sich ja vier Wagemutige auf in die Wüste von Süd-Bolivien. Alex, Wolfgang, Kathleen und Tanja hatten entschieden sich für drei Tage von dem Rest der Gruppe zu trennen und trotz Nord-Bolivien-Unruhen, die menschenleere Landschaft im Jeep zu erkunden.
Zwar haben sie immer noch nicht verstanden, wo das ganze Salz im Salar von Uyuni herkommt – es sind sich jedoch alle einig - die Salzwüste ist auch für Weitgereiste ein unvergessliches Erlebnis. Der Fahrer Juan chauffierte sie mit untrüglicher Sicherheit durch die 2000km2 große Salzwüste von Uyuni. Mitten in der Wüste machten sie auf der "Isla del Pescado" (diese Insel nimmt von weitem -mit den Spiegelungen auf dem Salar- die Form eines Fisches an) ein gemütliches Picknick in der Mittagssonne und danach einen Rundgang auf der Kakteen-Insel. Die extremen Farbkontraste zwischen Salzwüste, Bergen, Himmel und Kakteen haben zu wahren Foto-Orgien geführt. Nachmittags um 4 Uhr kamen sie in der Herberge am Rande der Salzwüste an. Der Bettensaal für die Vier mit warmer Dusche (zumindest für die ersten zwei Duschenden ;) war wahrer Luxus im Vergleich zum Vorabend, wo sie in einem sehr einfachen Bauernhof und mit allen Klamotten an geschlafen hatten (Durchschnittstemp. : -8 Grad!). Nach einigen Tischtennisrunden und der Vernichtung des Biervorrats ging es um 10 Uhr ins Bett (kein Strom mehr!).
Die andere 11er-Truppe blieb ja an dem Tag gemütlich in San Pedro, schlief morgens aus und spazierte durch das –sehr kleine- Dorf. Am Nachmittag war aber Pferdereiten im Todestal angesagt. Drei davon waren noch nie geritten, aber nachdem alle auf ein Pferd hochgestiegen waren, ging es ohne viele Hinweise gleich los. Durch die enge rote Felsenlandschaft des Todestales bis zu den Sanddünen und runter zu einer kleinen Oase. Einige Pferde waren schon am Anfang ziemlich nervös. Besonders Conny hatte kein Glück mit ihren Pferden, das Erste wollte plötzlich nicht mehr und ließ sie ohne Vorwarnung aussteigen und das Zweite machte nur das, was die anderen Pferde machten. Leider ging es zum Ende auch schief: beim Galopieren fiel Conny vom Pferd runter und musste ganz schnell zu der nächsten Großstadt, Calama, gefahren werden, um medizinische Untersuchungen zu machen. Zum Glück haben die Röntgen-Bilder gleich gezeigt, das sie sich nichts gebrochen hatte, aber der Rücken tat ihr unheimlich weh. Sie blieb diese Nacht zur Beobachtung im Krankenhaus. Mike und Veronique mussten sie leider spät abends verlassen mit dem Versprechen, sie gleich morgen früh abzuholen.
Die Andere Acht gingen wie geplant, aber besorgt, noch zum Sonnenuntergang im Mondtal. Da der Himmel heute etwas bewölkt war, wurde das Spektakel noch schöner und einige Bilder davon sind einfach der Wahnnnnsinn…
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The last day
Nach einer Packaktion im Dunkeln (Generator lief noch nicht) um 4 Uhr 30 –wobei ein Reiseteilnehmer dem Nervenzusammenbruch nahe war- gingen unsere vier "Bolivianer" im Dunkeln Richtung San Pedro (Chile) los. Auf der Strecke gab es einige Fotostops, sie sahen einen aktiven Vulkan, Flamingos und diverse Lagunen. Der Foto-Flash nahm kein Ende. Die lange Fahrt von 5 Uhr früh bis 5 Uhr Nachmittags war aufgrund der musikalischen Untermalung der "einen" Kassette von Juan und der unglaublich schönen Gegend sehr kurzweilig ;) Die andere Gruppe musste heute auch um die gleiche Zeit aufstehen: um 4:30 ging es Berg hoch (bis 4800m) zu den Geysiren von "El Tatio", die beim Sonnenaufgang am Besten zu beobachten sind. Da es a***-kalt war, ließen sie sich Hände und Füße über die Geysire aufwärmen und frühstückten auch da draußen. Thomas und Stefan hatten noch den Mut sich –ganz!- auszuziehen und in die warmen Quellen reinzuspringen. Früh am Nachmittag waren sie in San Pedro zurück und konnten richtiges Urlaubsgefühl auf der Haut spüren, die Sonne war stark und es wurden einige Shorts aus der Tasche -fast zum ersten Mal im ganzen Urlaub- ausgepackt und angezogen. Da saßen wir alle im Innenhof des Hotels und einige machten Thomas klar, dass wir seinen bayerischen Dialekt den ganzen Urlaub lang eigentlich nie wirklich verstanden hatten aber, dass es nicht wirklich wichtig war, er ist sehr witzig. Die ganze Gruppe ist jetzt davon überzeugt, dass Bamberg, vor Cusco, der wahre Nabel der Welt ist und jeder wird ab jetzt nur noch "Ameinsenscheiße" statt "Whisky" schreien, wenn er/sie fotografiert wird. Um die gleiche Uhrzeit kam Conny auch wieder vom Krankenhaus zurück. Sie war etwas schwach aber sehr froh wieder da raus zu sein und gemütlich im Hotel entspannen zu können.
Die Bolivianer kamen kurz danach auch an und um 7 Uhr abends gingen wir alle die Haupt- (einige?) Straße von San Pedro rauf, um in einem mit Kamin bestatteten Restaurant ein schönes Abschiedsessen gemeinsam zu genießen. Da wurden noch die letzten Cusqueñas, Cristals, Escodas und natürlich Pisco-Sours der Reise getrunken. Um Mitternacht waren wir alle kapput und gingen schlafen, am nächsten Tag geht es nämlich wieder früh los zum Flughafen.
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Abschied
Heute ist es zu Ende! ;(
Um 5:30 mussten wir alle aufstehen, kurz frühstücken und nach Calama fahren, um um 9:55 Uhr den Flug nach Santiago zu nehmen. Nach einem gemeinsamen Kaffee am Flughafen verabschiedete sich Veronique noch von der Gruppe und alleine gingen sie los. Später am Nachmittag ging einen Flug direkt nach Madrid, 12 fliegen weiter nach Frankfurt und die zwei Schweiz-Adoptierten (Birgit & Greg) nach Zuerich. Am Freitag Nachmittag oder Abend wird jeder wieder zu Hause sein. Bon voyage!