Reisetagebuch viComfort Peru Bolivien - 08.05.2005
Reisebericht | Tour vom 08.05. - 25.05.2005
"Diese Tour war genial!!!!!. Die Gruppe war sehr sehr nett und wir haben immer Spaß zusammen gehabt. Alle haben sich gut verstanden und wir hatten schöne Tage. Wir erlebten viele Sachen zusammen. Ich glaube, die werden wir nie vergessen!
Zwar gab es auch schwierige Tage, aber fast alles hat sehr gut geklappt:). Mit dem Wetter hatten wir immer Glück.
Vielen Dank für eure gute Laune, euer Verständnis und eure Geduld in allen Situationen. DANKE.
Ich hoffe, dass wir in Kontakt bleiben. Ich wünsche Euch alles Gute. Viel Gesundheit und alles Gute.
Eure Yeymy "
Nach einigen Minuten kamen dann die Teilnehmer von der Gruppe. Als wir komplett waren, gingen wir direkt zum Bus, in dem schon unsere zwei Busfahrer Dennis und Elmer auf uns warteten.
Unser Hotel lag in San Borja, einem schönen Stadtteil von Lima. Wir fuhren ungefähr eine halbe Stunde. Die Teilnehmer waren alle nach den vielen Flugstunden ein bisschen müde.
Nachdem wir im Hotel angekommen waren, wurden die Zimmer verteilt, was einige Minuten dauerte, weil wir insgesammt zwölf Leute sind.
Ein Teil der Gruppe trank ihren ersten "Pisco Sour" :), der sehr lecker war. Auch das peruanische Bier schmeckte ziemlich gut. Dort haben wir uns besser kennengelernt. Wir unterhielten uns über unsere Berufe und was wir sonst so machen.
Später gingen wir dann ins Bett, weil alle sehr müde waren. Wir fanden unser Hotel sehr gemütlich und haben wunderbar gechlafen.
Dann fuhren wir mit unserem Gepäck in die Stadt. Den ersten Stop machten wir im Zentrum von Lima, wo wir erstmal Geld tauschen wollten. Wir fanden den "Dollar Man", der in unseren Bus kam, so dass wir ganz gemütlich das Geld tauschen konnten.
Dann gingen wir zu Fuß zum Hauptplatz von Lima. Erst besuchten wir die Kathedrale und weiter ging es zum "San Francisco Kloster". Die "Katakomben" fanden wir sehr interessant und im Anschluss gingen wir etwas trinken.
Als wir entlang der Panamericana Sur fuhren, suchten wir uns ein Plätzchen zum Picknicken, das wir dann auch einige Minuten später am Strand fanden. Wir aßen ein typisches Gericht von Peru: "Arroz con pollo" mit "Ocopa".
Hinterher gingen wir noch ein wenig am Strand spazieren und machten uns danach auf den Weg nach Paracas.
Dort übernachtetetn wir in einem schönen Hotel. Schade, dass wir dort nicht noch länger wohnen konnten.
Unsere Reise im Boot dauerte ungefähr zwei Stunden. Erst sahen wir die "Candelabro" gesehen. Dann fuhren wir weiter zur Insel und sahen viele Arten von Vögeln, Seelöwen und sogar Baby-Seelöwen. Auch Pinguine sahen wir. Der Ausflug gefiel uns allen sehr gut und wir machten viele Fotos.
Danach besuchten wir ein sehr interessantes Museum, in dem wir viel über die Paracas Kultur lernten. Von dort gingen wir weiter zur Kathedrale, wo sich ein Aussichtspunkt befindet. Von dort konnten wir das Meer von oben sehen und machten wieder viele Fotos.
Dann ging´s zum Mittagessen!! Wir probierten leckeren Fisch: "Corvina und Lenguado". Nach einer Stunde Busfahrt erreichten wir die Pisco Brennerei. Wir lernten, wie der Pisco hergestellt wird und probierten viele verschiedene Sorten des Traubenschnapses.
Später fuhren wir weiter zu unserem Hotel in Ica. Dort ging es mit zwei Bugguies in die Dünen. Die Tour war total schön. Alle von uns waren sehr froh und Birgit, Peter und Yeymy probierten sich im Sandboarding. Das war toll!!!
Dann besuchten wir den Funkturm, von wo aus wir nur zwei Figuren sehen konnten, die Hand und den Baum. Danach fuhren wir direkt zum Flughafen von Nazca und warteten auf unsere kleinen Flugzeuge. Wir flogen in drei Gruppen. Eine bestand aus fünf Leuten, eine aus drei und die andere aus zwei. Alle fanden den Flug super.
Unser Hotel in Nazca hieß Cantayo. Es war sehr schön, weil es eine große Anlage mit vielen Bäumen und einem großen Swimming Pool ist, in dem aber nur einige von uns badeten.
Um sieben Uhr fuhren wir zum Planetarium, das nur ungefähr zehn Minuten von unserem Hotel entfernt lag. Danach aßen wir im Hotel zu Abend und gingen danach sofort ins Bett, weil wir so müde waren.
Danach fuhren wir Richtung Arequipa. Nach drei Stunden Fahrt machten wir eine Pause am Strand und genossen unser letztes Picknick am Pazifik. Wir aßen "Estofado de pollo" - sehr lecker!
Während der Weiterfahrt hatten wir einen schönen Ausblick aufs Meer und machten viele Fotostopps. Das Wetter war schön, aber im Wasser war niemand, weil das Wasser sehr kalt war.
Die Busfahrt dauerte insgesamt sehr lange. Wir fuhren ungefähr zehn Stunden mit dem Bus und kamen um 07.30 pm in unserem schönen Hotel in Arequipa an.
Dann fuhren wir zum Hotel zurück. Um 2 Uhr trafen wir unseren lokalen Guide Viviana und gingen mit ihr auf City Tour durch Arequipa. Es war sehr interessant. Wir lernten viel über Arequipa und gingen anschließend zurück in unser Hotel
Am Abend trafen wir uns mit Yeymy im Hotel und gingen zum Essen ins Restaurant Bonanza. Dort lernten wir auch das Team von viventura kennen mit dem wir zusammen zu Abend aßen. Uli aß das typische Gericht von Arequipa "Rocoto Relleno". Auch die anderen aßen typische Gerichte von Arequipa.
Nach unserem Abendessen waren wir ganz müde und fuhren mit den Taxis wieder in unser Hotel zurück.
Dann hielten wir bei einem Geschäft um unsere Snacks einzukaufen. Nach einer Stunde sahen wir viele Gruppen von Vicuñas. Dort erzählte uns Viviana sehr viel über die Alpacas.
Des weiteren sahen wir viele Llamas und Alpacas und nach einer halben Stunde gelangten wir auf den Pass von 4800m. Dort hielten wir. Einige fühlten die Höhe und wir fuhren weiter zum Hotel.
Dort bekamen wir einen Cocatee und einige gingen zu den heißen Quellen. Andere blieben im Hotel oder gingen spazieren. Nach unserem gemeinsamen Abendessen gingen wir dann ins Bett.
Am Aussichtspunkt Cruz del Condor angekommen, mussten wir nicht lange warten und ein Prachtexemplar stieg vor uns in die Lüfte. Atemberaubend!
Wir fuhren wieder zurück und nach einem leckeren Mittagessen gings ab an den Titicacasee. Sieben Stunden Fahrt standen vor uns. Vorbei an riesigen Vulkanen schnaufte unser Bus sich die Berge hoch.
Am Abend trafen wir dann in unserem schönen Hotel direkt am Titicacasee ein.
Bei einem schmackhaften Abendessen ging dann für alle der Tag zu Ende.
Während der Fahrt waren alle gut gelaunt. Wir machten eine Pause, bei der wir einen wunderschönen Blick auf den ganzen Titicacasee hatten.
An der Grenze verabschiedeten wir uns von unseren Busfahrern Dennis und Elmer. Erst tauschten wir Geld und gingen dann ins Migraciones-Büro. Dort trafen wir auch Ernesto, unseren Guide in Bolivien. An der Grenze mussten wir unsere ganzen Koffer auf zwei Dreiräder stapeln. In Tihuanaco aßen wir Mittag: Lama und Forelle. Dann begann unsere Tour und Roberto erklärte uns alles über die ganze Aymara Kultur. Es war sehr interessant.
Um 7 Uhr kamen wir in La Paz an. Dort warteten wir auf ein sehr schönes Hotel. Ein Teil der Gruppe aß zu Abend und der andere Teil ging ins Bett.
Dann besuchten wir den Hauptplatz und den Hexenmarkt, der sehr interessant war. Dort endete unsere City Tour und wir verabschiedeten uns von unserem Guide.
Anschließend hatten wir Freizeit, in der einige einkauften und andere einfach spazieren gingen.
Am Abend trafen wir uns im Hotel, um gemeinsam Abend zu essen. Im Restaurant trafen wir unsere drei Mitreisenden, die die Mountainbike-Tour gemacht hatten. Gisele, Beate und Karlfried waren heile und froh angekommen. So endete unser letzter Tag in La Paz.
Leider konnten wir nicht über den Titicacasee fahren und Copacabana besuchen, weil es in La Paz Streiks gab. So mussten wir nochmal durch Desaguadero fahren. Es dauerte ungefähr zwei Stunden.
An der Grenze hatten wir keine Probleme. Es klappte alles gut und auf der peruanischen Seite von Peru wartete unser Bus auf uns. Dort lernten haben wir unseren Guide Alvaro kennen.
Nach einer kurzen Pause in Pomata fuhren wir weiter nach Puno, wo wir nach einer Stunde ankamen. Wir fuhren weiter zum Hafen und nahmen unser Boot, nur für uns :). Unsere Fahrt dauerte zwei Stunden. Auf dem Weg besuchten wir eine Insel. Dort machten Gisele, Bernhard, Kale, Beate und Birgit einen Rundgang mit dem "Balsa de Totora".
Als wir in Santa Maria angekommen waren, warteten bereits unsere Gastfamilien. Nachdem Thomas unsere Zimmer verteilt hatte, aßen wir gemeinsam zu Abend und gingen danach sofort ins Bett.
Der andere Teil der Gruppe wanderte alleine. Nach dem Mittagessen verabschiedeten wir unsere Familien und fuhren wieder mit dem Boot nach Puno zurück.
Da wir schon um 4 Uhr in Puno ankamen, hatten wir noch genügend Zeit, uns das Städtchen ein bisschen anzuschauen. Nach einer warmen Dusche gingen wir zum Abendessen. Im Restaurant aßen fast alle Pizza - es war sehr gut. Der Pisco Sour durfte natürlich nicht fehlen.
Diese zwei Tage in der Gemeinde in Santa Maria waren echt genial, alle von uns genossen dieses Erlebnis. Am Ende waren alle froh, dass wir dort waren.
Die Zugfahrt dauerte acht Stunden. So verbrachten wir die Zeit mit dem Knipsen von Fotos und bekamen sogar ein leckeres Essen mit Pisco Sour. Währenddessen durften wir einigen Sängern zuhören. Einige von uns tanzten und Uli spielte sogar mit der Gruppe ein Instrument.
In "La Raya", dem höchsten Punkt während unserer Fahrt, auf ca. 4300 m, machten wir eine kurze Pause, kauften ein paar Souvenirs ein und vertraten uns die Beine.
Danach wandelte sich das Bild allerdings enorm. Die allmähliche Abfahrt auf die ca. 3400 Meter, auf denen Cuzco liegt, verläuft entlang eines immer milder wirkenden Hochlandes am Vilcanota-Fluss.
Wir kamen gegen 16 Uhr in Cuzco an, bezogen unsere Zimmer im zentral gelegenen Hotel und hatten anschließend noch Zeit, um einen ersten Bummel durch die Stadt zu machen und mit einem Cusqueña-Bier auf die nächsten Tage anzustoßen.
Zunächst fuhren wir hinauf nach Sacsayhuamán, ein oberhalb der Stadt gelegener Tempel (oder auch eine Festung) aus der Zeit, in der die Inkas hier regierten. Die Gruppe bewunderte fasziniert die hohen, perfekt angelegten Steinmauern.
Wir marschierten noch bis zum Sonnentempel "Koricancha", wo die Führung endete. Nach der Besichtigung der festen Tempelmauern, die im Gegensatz zu den darauf entstandenen Klostermauern bisher jedem Erdbeben standgehalten haben, machten wir langsam schlapp.
Anschließend ging es zum Haupplatz in die Stadt und hinein in die große Kathedrale, in der interessante Gold-, Silber- und Schnitzarbeiten zu sehen sind, sowie Gemälde im Mestizenstil der "Escuela Cuzqueña".
Der Nachmittag und der Abend standen zur freien Verfügung. Wohl alle begannen die Jagd auf Souvenirs, von denen es hier wirklich nur so wimmelt. Am Abend steht führ einige eine Folklortanz-Aufführung auf dem Programm. Dann aber ins Bett, denn am nächsten Morgen wartet das Frühstück schon um 6 Uhr auf uns!
Es war Sonntag, und in Pisac war Markt. Dort aßen wir ein sehr leckeres Brot mit Zwiebeln und Käse und kauften ein paar Souvenirs. Nach einer Stunde fuhren wir dann in Richtung Ollantaytambo.
Dort besuchten wir den ganzen Komplex. Vanessa erklärte uns alles. Mit dem Zug fuhren wir dann 1 1/2 Stunden nach Aguas Calientes, wo das Hotelpersonal schon auf uns wartete und uns bei unseren Koffern half. Den Nachmittag hatten wir frei. In Aguas Calientes hatten wir Abendessen zusammen. Dann gingen wir sofort ins Bett, weil uns morgen MACHU PICCHU erwartet!!!!!.
Nach einer halben Stunde kam die Sonne. Unser Guide Vanessa führte uns zwei Stunden in der Anlage herum und schon nach einer Stunde häuften sich die Besucher. Auf dem Weg machten wir viele Fotos.
Nach der Führung hatten wir viel Zeit zum Spazierengehen, Fotografieren und Ausruhen.
In Aguas Calientes trafen wir uns um 12:30 Uhr. Dann gingen wir alle zum Bahnhof und fuhren 1 1/2 Stunden nach Ollantaytambo. Dort stiegen wir in unseren Bus ein und fuhren wieder nach Cuzco in unser Hotel. Wir verabschiedeten uns von unserem Guide Vanessa und hatten unser letztes Abendessen in Cuzco, bei dem wir uns auch von unserer Reiseleiterin Yeymy verabschiedeten.
Yeymy ist erst mit Herbert und Ralf zum Flughafen gefahren. Um 11:25 Uhr ging ihr Flug. Alles lief ohne Probleme. Dann kam der andere Teil der Gruppe am Fluhafen an. Wir hatten zuerst einige Probleme mit unserem Flieger, aber später war alles sehr gut. Wir nutzten unsere Freizeit am Flughafen noch einmal sehr gut aus :).
Wir hatten noch ein sehr gutes Mittagessen im Flughafen und entdeckten anschließend ein Massage-Center im Flughafen. Ein Teil der Gruppe probierte es aus und ließ sich 15 Minuten massieren, so dass die Zeit am Flughafen wie im Flug verging.
Dann musste die Gruppe sich von Yeymy verabschieden :(
07.02.12Franz
Mein persönlicher Höhepunkt war Südamerika, denn jeder Ort war schön für sich. Die Unterkünfte waren in Ordnung und die Betreuung durch unseren Reiseleiter fabelhaft....
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