Reisebericht

Hier können Sie sehen, was unsere Reisenden auf ihrer Reise erlebt haben.

06 Mai 2005 • Santiago - Lima

Luftraum Chile - wir sind da!
Bahnhof von Santiago de Chile

Stadtrundfahrt in Santiago

Die Stadtrundfahrt mit Thomas machte bei strahlendem Sonnenschein viel Spaß. Besonders schön war es über den Dächern von Santiago.

Vielen Dank Thomas für den schönen Tag.

07 Mai 2005 • Pisco - Lima

Karibikfeeling am Pazifik
Pisco Sour in Pisco

Erste Etappe entlang der Panamericana

Auch für den Stadtrundgang in Lima haben wir strahlenden Sonnenschein bestellt und bekommen. Innerhalb von zwei Stunden wurden wir in die Kolonialzeit zurück versetzt.

Unsere Stadtführerein zeigte uns die zentrale Post, den Plaza Mayor mit Regierungsgebäude, Rathaus und Kathedrale. Im Franziskanerkloster waren wir besonders von den Katakomben und dem maurischen Einfluss in der Architektur beeindruckt. Nicht zu vergessen die leckeren Düfte aus der Mönchsküche.

Auf der Panamericana Richtung Süden - gewaltige Brandung - Sand zwischen den Zehen - landestypisches Picknick am Strand - 1.000 Pluspunkte für diesen Tag!

Krönender Abschluss in Pisco war eine speziell für Monika bestellte musikalische Darbietung, die besonderen Anklang fand, da der Pisco Sour sooo gut schmeckte.

08 Mai 2005 • Pisco - Ica

Der Lebenstraum wird wahr!
Sonia genießt die Seefahrt!

Oasis Huacachina

Heute fuhren wir zu den Ballestas Inseln. Das reichhaltige Frühstück (nicht nur Erdbeermarmelade) sollte auf der Bootstour beinahe einigen Mitreisenden zum Verhängnis werden ;-)

Die Fels- und Sandformationen des Paracas-Nationalparks lassen nicht vermuten, dass dort so vielfältige Kulturen ansässig waren. Carlos, unser Local Guide, wusste immer noch etwas Neues zu erzählen. Mittags hatten wir schon wieder alle Appetit auf die einheimischen Fischspezialitäten, besonders Ceviche.

Bei der Besichtigung der Pisco-Brennerei tranken wir uns schon einmal Mut für den krönenden Abschluss des Tages an.

Unsere Begeisterungsschreie während der Sandbuggie-Tour durch die Dünen der Oasis Huacachina hat man vermutlich bis nach Lima gehört.

Dieser Tag verdient mindestens eine Punktzahl von 2.000.

09 Mai 2005 • Nazca - Ica

Pepe und die anderen Astronauten
Polonaise der Wassergeister in Cantayoc

Eine Reisegruppe im Höhenflug

Nach einem stärkenden Frühstück wurden alle Maßnahmen ergriffen, um den anstehenden Flug über die Nasca-Linien zu überstehen (Ingwer, Reisetabletten und Globulie). Doch die Höhenangst stieg schon beim Anblick des Aussichtsturmes, von dem wir die ersten Figuren ausmachen konnten. Doch der Blick aus den Cesnas auf die geheimnisvollen Zeichnungen ließ (fast) alle die tatsächliche Übelkeit vergessen.

Abends war ein Stadtbesuch, alternativ die Besichtigung der Acueductos de Cantayoc angesagt.

Wieder gemeinsam beschlossen wir den Tag mit einem Pachamanca-Essen, einer im Erdofen zubereiteten Spezialität.

Fazit dieses Tages: 3.000 Pluspunkte

10 Mai 2005 • Corire - Nazca

Luxuspicknick für Luxusweibchen am Strand
Der Pisco gehört mir, was wollt Ihr trinken?

Entlang der Panamericana

Der heutige Tag steht ganz im Zeichen der Panamericana. Insgesamt 650 Tageskilometer liegen vor uns.

Das erste Highlight waren die Gräber der Nazca in Chauchilla. Gut, dass wir keine Grabräuber unter uns haben!

Nach einer trockenen Fahrt durch die Küstenwüste freuten wir uns auf ein leckeres Picknick am Strand - leider gibt es dort keine Toiletten!!

Besonders klasse war dann das Abendessen: Fluss-Schrimps… wir sind eben alle Kulinaria! Am meisten hat uns die Küche begeistert, oder sollte ich lieber sagen, die Garage… dort standen 2 VW in bestem Zustand - und fahrbereit.

Leider können wir die Schätzchen nicht mitnehmen!

11 Mai 2005 • Corire

Durch diese hohle Brücke müssen sie raften
Die Gesichtsalten bei den Petroglyphen

Nordländer raften - Bergländer wandern

Heute sollte es eigentlich weiter ins Colca-Tal gehen, aber das Unvorstellbare ist eingetreten: Streik im Colca-Tal, blockierte Zufahrten und kein Ende in Sicht.

Dafür bleiben wir noch einen Tag länger im Majes-Tal und können alternativ Wildwasserraften oder bergwandern. Besonders das Raften war eine große Gaudi, da wir alle Anfänger sind. Inzwischen sind wir aber süchtig danach.

Auch die Wandertruppe verbrachte einen interessanten Tag, doch war es bei ihnen staubiger und heiß.

Nachmittags fuhren wir dann noch hinauf zu den Petroglyphen, dem am weitesten ausgedehnten Felsenritzerei-Areal in Peru.

Krönender Abschluss des Tages war die heutige Unterkunft ;-))

12 Mai 2005 • Arequipa - Cabanaconde

Das Flusstal, welches uns zu den Kondoren führt
Völlig erschöpft von der Wanderung

Condorwanderung mit Hindernissen

Heute ging es ultrafrüh aus den Betten, denn der Kondor wartet nicht auf uns. Nach einem kräftigen Frühstück ging es ohne Gepäck mit dem Bus weit ins Majes-Tal hinein (damit der Bus die Steigungen besser schafft). Leider war die Straße noch gar nicht fertig, so dass auch Pepe und Juan Carlos Fahrkünste uns nicht davor bewahren konnten, zu Fuß zum Ausgangspunkt der Wanderung zu gehen.

Die Tour dauerte dadurch nicht die geplanten drei Stunden, sondern fünf Stunden in brutaler Hitze und entlang einer Bergformation, die schon einen sicheren Tritt verlangt.

Leider wurde die ganze Anstrengung dann nicht mit dem ersehnten Blick auf die fliegeneden Kondore belohnt. Selbst das Sonnen einzelner Wanderer im Bikini lockte die Kondore nicht an… nur ganz, ganz weit entfernt konnte man zwei Vögel erahnen, aber da waren die meisten schon wieder auf dem Rückweg.

Zum Mittagessen konnten wir dann unsere ersten Erfahrungen mit fritierten Meerschweinchen machen - die nicht nach jedermanns Geschmack waren.

Um so begeisterter waren wir dann in Arequipa von unserer Unterkunft - viele nette Zimmer mit heißer Dusche und bequemen Betten - juhu, zurück in der Zivilisation!

13 Mai 2005 • Arequipa

Blick vom dreistöckigen Haus zum Misti (5825 m)
Die erste Klasse singt uns ein Lied

Besuch der Sozialprojekte und Stadtrundgang

Erst einmal ausschlafen und dann wurden wir von Rebecca und Uta (vi-Mitarbeiter aus dem Buero in Arequipa) abgeholt, um den Kindergarten und die Schule des Sozialprojektes zu besuchen.

Gewappnet mit Obst und Süßigkeiten wurden wir sehr herzlich von den Lehrern und Kindern empfangen. Jede Klasse brachte uns ein schönes Ständchen und auch wir mussten uns mit einem Lied (Bruder Jakob - immerhin im Kanon!) revanchieren.

Weiter ging es auch zum sog. dreistöckigen Haus, in dem ein Kindergarten, eine Küche fuer alte Leute und ein medizinisches Zentrum eingerichtet sind.

Jetzt sind wir sicher, dass die Spenden aus Deutschland dort gut eingesetzt werden.

Entspannung pur und ein leckeres Grillbuffet erwartete uns anschließend im Garten des vi-Büros, wo wir einige sehr nette Mitarbeiter kennenlernen konnten.

Am Nachmittag stand nun eine Stadtführung durch Arequipa an. In guter Erinnerung bleibt uns die Markthalle, das Kloster Catalina und die Kathedrale. Der heutige Tag hat uns für die gestrigen Strapazen entschädigt.

14 Mai 2005 • Cuzco - Arequipa

Die Österreicher bitten zum Picknick
Cusco in der Abendstimmung

Flug von 2.300 m auf 3.400 m nach Cuzco

Heute hatten wir den Vormittag zur freien Verfügung. Einige nutzten die Zeit um Souvenirs zu erfeilschen - mit Erfolg - andere gingen auf Sightseeing-Tour oder relaxten bei einer Tasse Mate de Coca am Plaza de Armas.

Mittags ging dann der Flieger nach Cuzco. Vorbei an Vulkanen, schneebedeckten Bergen und über das Colca-Tal (schluchz)!

In Cuzco ist es gleich um einiges kälter und die Luft erheblich dünner. Dies merkten gleich einige Reiseteilnehmer, die ziemlich unter der Höhenkrankheit zu leiden hatten.

Am Abend trieb uns der Jieper nach Pasta in ein gutes Restaurant, welches auch von Einheimischen gut besucht war.

15 Mai 2005 • Cuzco

Wer ist hier das Lama?
Die Pilgerer im Heiligen Tal

Cuzco, das Heilige Tal und der Stadtrundgang

Wieder stand der heutige Vormittag zur freien Verfügung. Einige Unermüdliche pilgerten mit dem lokalen Guide Vanessa nach Pisac, ins heilige Tal.

Ein Highlight war der Stopp an einem Webereimuseum, bei dem wir alle Arten von Lamas, Alpacas und sonstige Wolltiere füttern und streicheln konnten. Ebenfalls wurde die Herstellung von Wolle und ihren Endprodukten vorgeführt.

Im heiligen Tal hatte man erstmalig den Eindruck in den Anden zu sein. Der Besuch der Ruinen von Pisac war besonders eindrucksvoll. Auch der Markt mit einem Besuch einer Bäckerei war ganz nach unserem Geschmack ;-)

Nachmittags führte uns Vanessa durch Cusco, zeigte uns die Kathedrale, diverse Inka-Tempelreste und Saqsaywaman, eine Prä-Inkaanlage oberhalb der Stadt.

Eine super-super interessante Führung von Vanessa!

16 Mai 2005 • Cuzco - Aguas Calientes

Das Ziel ist erreicht (Machu Picchu)!
Das Ziel ist fast erreicht (Sonnentor)!

Auf dem Inkapfad nach Machu Picchu

Frühmorgens geht's mit dem Zug Richtung Aguas Calientes. Am km 104 stiegen die meisten aus um sich auf den Inkatrail zu begeben.

Drei Stunden Anstieg fielen nicht leicht. Aber es gab Ablenkung durch den Besuch der Ruinenstadt Wiñay Wayna, einen Wasserfall, die Tierwelt und ein Picknick.

Das Sonnentor musste über viele Treppenstufen erklommen werden - und dann der langersehnte Blick auf Machu Picchu in der Abendsonne - aaaah!

17 Mai 2005 • Cuzco - Aguas Calientes

Gefangen im Kondortempel
Geheimnisvolle morgendliche Stimmung

Von Nebel, Regen und Sonnenschein in Machu Picchu

Und wieder ging es in aller Frühe los. Heute sind wir mit dem Bus hinauf zum Machu Picchu gefahren. Als erstes gab es einen Machu Picchu-Stempel im Reisepass!

Leider spielte heute das Wetter nicht ganz mit. Der hartnäckige Nebel über der Stadt wandelte sich leider während der ausführlichen Führung durch die Ruinen in einen stetigen Regen.

Dies tat unserer Stimmung aber keinen Abbruch, denn Machu Picchu ist in allen Wetterlagen ein Erlebnis.

Gegen 11 Uhr klärte das Wetter soweit auf, dass einige motiviert durch den Sonnenschein auf den Huayna Picchu kraxelten - ganz schön sportlich!

Am späten Nachmittag ging es dann glücklich, aber auch müde per Zug und Bus zurück nach Cuzco.

18 Mai 2005 • Cuzco - Capachica

Ein Tänzchen in Ehren...
Gletscher in über 4.000 m Höhe

Mit dem Zug durch den Altiplano

Cuzco verließen wir am frühen Morgen mit dem Zug und einer sehr netten Zugbegleiterin, die uns alle auf der acht Stunden langen Zugfahrt mit Kaffee und Mate de Coca versorgte.

Die wechselnde Landschaft, speziell die Gletscher und der im Abendlicht erleuchtete Altiplano ließen die Reise kurzweilig vergehen. Gelegentlich kommt eine Musikantengruppe vorbei und auch einem Tänzchen ist so mancher Mitreisende nicht abgeneigt;-))

In Juliaca stiegen wir aus dem Zug… und dann begann ein kleines "Drama": unser Gepäck wurde nicht ausgeladen, da unsere Gepäckscheine die falsche Farbe hatten (Bürokratie gibt es auch in Peru). So reiste unser Gepäck weiter nach Puno!

Glücklicherweise konnten wir mit dem schnelleren Privatbus unser Gepäck in Puno einholen, abholen und einladen und kamen so weit vor Mitternacht in Chifrón, der Gemeinde von Emiliano an. Diese Gemeinde besitzt weder Strom noch fließendes Wasser - bereitete uns aber einen herzlichen Empfang mit Gepäck-Eselservice und einem 3-Gänge-Menü!

Mit Kerzenschein und Taschenlampe bezogen wir müde, aber zufrieden unsere Lehmhütten-Quartiere.

19 Mai 2005 • Capachica

Emiliano, der Bürgermeister von Chifrón und Sonia
Zwei Blondinen haben das Ruder fest in der Hand!

Aufenthalt in Chifrón mit Familienanschluss

Endlich können wir ein wenig ausschlafen! Nach der "Katzenwäsche" an der Baño-Tonne und einem ausgiebigen Frühstück geht ein Teil der Gruppe mit Emiliano auf den Berg, um den grandiosen Blick über den Titicacasee zu genießen. Diesen Blick hatten wir schon am frühen Morgen von unseren Hütten genossen, denn das Dorf liegt an einem kleinen Hang. Schön war auch die kleine Segelpartie über den See.

Es tut mal richtig gut, die Seele baumeln zu lassen, den Leuten bei der Arbeit zuzusehen und Sonne zu tanken. Dann haben wir noch die Funktion des Andenpfluges ausprobiert, bevor alle Kinder aus der Gemeinde vorbeigekommen sind, um die Touristen zu beäugen - als Belohnung gab es Luftballons und Bonbons und so manches Gekicher.

Am liebsten wären wir noch ein paar Tage länger geblieben!

20 Mai 2005 • Tiwanaku - La Paz

Dies ist kein neues Mitglied unserer Reisegruppe!
Die schwimmende Insel schafft uns alle zu tragen!

Abenteuer Grenzübertritt Peru-Bolivien

Kurz nach Sonnenaufgang ging es mit dem Bus nach Puno, wo wir ein Boot nahmen, um die schwimmenden Inseln zu besuchen. Schon erstaunlich, dass diese Inseln ganze Familien tragen und heute leider nur noch von den Touristen leben.

Weiter ging es entlang des Titicacasee Richtung Bolivien. Gestärkt durch ein Picknick reisen wir nach diversem Papierkram, Angst um unser Gepäck (welches auf einem Lastfahrrad geladen ist) und einem Fußmarsch in Bolivien ein.

In Bolivien lernten wir Omar kennen, unseren bolivianischen Reiseleiter, der uns nach Tiahuanaco begleitete. Der Besuch der UNESCO-Ruinenstadt ist seine Reise wert!

Leider waren wir hinter unserem Zeitplan und so kamen wir erst im Dunkeln in La Paz an - mitten im Gewusel einer Millionenstadt, die scheinbar nie schläft.

21 Mai 2005 • La Paz

Pause im Urwald
La Cumbre

Mountainbiking - Valle de Luna

Heute teilte sich die Gruppe in die Mountainbiker und die Stadtbesichtiger.

Die Mountainbiker mussten die Stadt früh verlassen, da die Fiesta Gran Polder die Straßen beherrschte und absolut kein Durchkommen möglich war. Die anderen schliefen aus, um auf eigene Faust Taxis anzuheuern, die sie in das "Mondtal" bringen sollten.

Für die Mountainbiker standen 64 km downhillen auf dem Plan. Vorbei an Wasserfällen, durch den Urwald, über Schotterpisten und staubige Strecken kamen alle saudreckig und fast heil (keine Toten, ein Abgang im Schotterbett) in Coroico an. Dort gab es die weltbesten Duschen! Alle haben die gefährlichste Straße der Welt glücklich überstanden!

Die Truppe, die ins Mondtal chauffiert wurde, hatte ebenfalls einen interessanten Tag, da sie eine exklusive Führung bekamen. Die Taxen haben zum Glück gewartet, so dass sie mittags schon wieder zurück in La Paz waren und sich ins Gewühl der Fiesta stürzen konnten. Ein zig-km langer Umzug mit Musikanten und Tänzern zog bis spät in der Nacht durch die Straßen und wir mittendrin.

Wieder ein total toller Tag, leider musste der Diebstahl einer Geldbörse, mit wenig Geld drin, beklagt werden.

22 Mai 2005 • Uyuni - La Paz

Angekommen im Nirvana
Streik vor den Toren von La Paz

Reise in die Salzwüste

Heute stand der Tag im Zeichen der Weiterreise nach Uyuni, der Stadt am weltgrößten Salzsee.

Bevor wir dort im Hostal gegen 3.00 Uhr ankamen, mussten wir diverse Verkehrsmittel wechseln. Zunächst wurde noch ein wenig in La Paz geshoppt, bevor uns ein Privatbus aus dem Großstadtgewühl zum öffentlichen Busterminal brachte. Dort ertönte immer wieder eines der Fahrziele "Cochabamba". Die 3-stündige Busfahrt verging sehr kurzweilig, da die Landschaft faszinierte und immer wieder Bolivianer zustiegen und uns verwundern ließen, welche Gegestände in einem Bus transportiert oder verkauft werden konnten.

In Oruro wechselten wir dann auf den Zug, der uns in sieben Stunden nach Uyuni bringen soll. Diese Fahrt ist dann schon anstrengender, da mit der einbrechenden Dunkelheit auch die Kälte immer weiter zunahm. Trotz der Heizung waren die mitgebrachten langen Unterhosen, Pullover, Decken und Jacken kaum ausreichend.

Ausgekühlt und recht unlustig bezogen wir unser Hostal und wollten alle nur noch schlafen (in den mitgebrachten Schlafsäcken). Dummerweise war ein DZ zu wenig vorhanden, so mussten zwei Leute auch noch zu später/früher Stunde das Hostal wechseln.

Gute Nacht!

23 Mai 2005 • Chuvica - Uyuni

Salz, so weit das Auge reicht!
Jeeps, einer gut wie der Andere!

Jeepexkursion durch den Salar Uyuni

Juhu, der Tag begann mit Ausschlafen!

Eigentlich sollten uns die drei Jeeps um 11 Uhr abholen, es wurde dann aber doch 12 Uhr bis wir loskamen. Eine Stunde, die der allgemeinen Gemütlichkeit in der "Metropole" gewidmet wurde.

Die Fahrt auf dem weltgrößten Salzsee begann mit einem Besuch eines kleinen Familienbetriebes, der Salz zu verkaufsfähigem Jodsalz aufbereitete. Andere Dorfmitglieder verdienen sich ein Zubrot mit dem Verkauf von salzgefertigten Souvenirs.

Dann endlich der Salzsee in seiner ganzen Größe und weißen Herrlichkeit! Er sieht aus wie Schnee, ist aber überhaupt nicht eisig und glatt. Eiskalt dafür aber der Wind.

Wir machten einen Zwischenstopp am Salzhotel, welches vollständig aus Salz gebaut ist. Und dann der Höhepunkt des Tages: Die Isla del Pescado.

Auf der Insel gibt es bis 1.200 Jahre alte und 12m hohe Kakteen. Ein Rundgang führt einmal über die ganze Insel und ermöglicht einen gigantischen Rundblick über den Salar Uyuni.

Die Übernachtung fand in einem kleinen Hostal am Seenrand in 5-6 Bettzimmern (Strom nur zw. 18-24 Uhr)statt.

24 Mai 2005 • Chuvica

Laguna Verde - ist das schön hier?
Wer sagt hier, dass es kalt ist?!??

Unser letzter Tag in Bolivien

Heute fuhren wir um 5:00 Uhr los. Der Weg war sehr anstrengend, aber die Landschaft wunderschön.

Wir fuhren durch das Steintal und sahen Flamingos im Roten See.

Die Geysire waren sehr interessant, und in den Thermalquellen genossen Bettina und Irma das warme Wasser.

Am Ende kamen wir zum Grünen See, unserer lezten Sehenswürdigkeit von Bolivien.

25 Mai 2005 • San Pedro De Atacama - Atacama Desert

Ein schöner Mann im Mondtal
Das Dinosaurier-Tal

Das Mondtal und Tal des Todes

Heute hatten wir in San Pedro de Atacama einen herrlich sonnigen Vormittag.

Weiter ging es auf unsere letzte Bustour - zunächst an einem schönen Fotomotiv vorbei und dann ins Mondtal.

Etwas abenteuerlich war der Gang durch die Salzhöhlen - Gut, dass wir unsere Stirnlampen griffbereit haben.

Nun noch nach Calama und eine quirlige Stadt erwartete uns.

Schade, die Reise ist fast vorbei! Mit einem weinenden und einem lachenden Auge verabschiedete Sonia sich bei uns mit einem leckeren Abendessen.

Liebe Sonia, noch einmal vielen Dank für drei tolle Wochen in drei tollen Ländern!! Adios.!

26 Mai 2005 • Madrid - San Pedro De Atacama

Können Sie den Mond sehen?
Ups, ob die Taxis noch kommen?

El adios de un buen grupo

Heute ist nun leider endgültig der Abreisetag gekommen.

Von Calama fliegen wir morgens nach Santiago de Chile, wo wir entweder auf eigene Faust in die Stadt fahren, die Zeit am Flughafen vergammeln oder an einer Weinguttour teilnehmen können.

Es war eine sehr, sehr, laaaaange Rundreise und in Madrid trennen sich wieder unsere Wege.

So manche Freundschaft wurde geschlossen und vielleicht treffen wir den Einen oder Anderen auf einer Reise mit viventura.