Reisebericht

Hier können Sie sehen, was unsere Reisenden auf ihrer Reise erlebt haben.

20 März 2005 • Frankfurt - Lima

Gruppenfoto
Iglesia de San Francisco

Endlich in Peru !

Wir haben nach ca. 15 Stunden Flugzeit, um ca. 20:00, Uhr Ortszeit Lima erreicht. Natürlich waren die Reiseleiterinnen Diana und Sonia schon da, um uns herzlich in Peru Willkommen zu heißen!

Wir sind direkt ins Hotel gefahren, um erstmal auszuruhen. Wir haben dann den Geburstag von Anja gefeiert, für den im Hotel bereits Kuchen und Snacks bereit gestellt wurden… So haben wir uns ein bisschen kennen gelernt.

21 März 2005 • Pisco - Lima

Andreas am Strand
Arriba, abajo, al centro y adentro!!!!!!

ein schöner Anfang

Nachdem fast die ganze Gruppe gut geschlafen hatte, trafen wir uns um 9:30 Uhr zum Frühstück und gingen danach zum "Plaza Mayor". Während unserer Stadttour hörten wir etwas über die Kathedrale, el Palacio de Gobierno, und auch etwas über Peru und die armen Leute.

Dann sind wir in die Kirche „San Francisco“ gegangen um die Katakomben mit ihren vielen Knochen zu sehen.

Im archäologischen Museum haben wir Keramik, Textil und den Schmuck der Mochica, Paracas und Inkas gesehen. Auch über den erotischen Raum, wo sie die Fruchtbarkeit lehrten, und über die Kulturen haben wir viel gelernt.

Danach sind wir zum Strand gegangen und haben unser Picknick gemacht.

Um ca. 8:30 Uhr sind wir im Hotel Pisco angekommen und haben Pisco Sour probiert. Allen hat es sehr gut geschmeckt! Dann haben wir gegessen und sind ins Bett gegangen.

22 März 2005 • Pisco - Ica

Pinguine in Paracas
Unsere Aline hat etwas zu sagen!!

Seelöwen, Pisco, Buggies, und…!

Heute sind wir in der Früh von Pisco Richtung Hafen gefahren um mit dem Boot die Ballestas Inseln zu besuchen …

Im Boot ging es vorbei an den Candelabro-Zeichnungen und noch ein Stück weiter, wo uns dann Humboldt-Pinguine, Kormorane, brüllende Seelöwen, Seesterne, Krebse, etc. begrüßten.

Dann sind wir mit unserem Bus zu dem Naturreservat von Paracas gefahren. Dort haben wir ein interessantes Museum über die Paracas Kultur besucht und danach gings zu den großen Felsformationen von "La Catedral".

Bei über 26 Grad besuchten wir noch ein kleines, aber absolut interessantes Museum. Nach einem typischem Fisch und Meeresfrüchte - Essen sind wir zu unserer langersehnten Pisco-Brennerei gefahren. Wir genehmigten uns Pisco Pur und Sour. Mit glühenden Köpfen fuhren wir zur Oase Huacachina.

Dort probierten wir zum ersten mal Sandboarding aus. Ein atemberaubender Sonnenuntergang ließ den Tag ausklingen.

23 März 2005 • Nazca - Ica

Das ist Leben!!!!!!
Museo Maria Reiche

Die Nazca Linien

Unser Tag begann um 8:00 Uhr. Wir fuhren zuerst zum Maria Reiche Museum. Hier konnten wir über das Lebenswerk der deutschen Mathematikerin, die Erforschung der Nazca-Linien, erfahren.

Danach ging es zum Flughafen, von dem aus wir mit kleinen Flugzeugen die Nazca-Linien überflogen. Als nächstes ging es dann ins Hotel. Nachmittags hatten wir frei und konnten gleich ins Schwimmbad springen. Zum Abendessen aßen wir Pachamanca, ein peruanisches Nationalgericht.

Nach dem Pachamanca-Essen hörten wir kreolische Musik und schauten Tänzern zu. Das Essen war echt lecker, aber ziemlich viel.

Ins Bett sind wir heute früher gegangen, da morgen eine lange Fahrt nach Arequipa ansteht.

24 März 2005 • Nazca - Arequipa

Altes Nazcagrab
Besuch des Nazca-Friedhofs

Eine lange Fahrt

Nach dem Frühstück ging es direkt zu einem Nazca-Friedhof. Hier erklärte uns ein lokaler Guide "Orlando" die Bestattungsgewohnheiten der Peruaner zur Zeit der Nazca-Kultur. (500 v. - 800 n.Chr.). Bei den meisten Mumien hat man die gut erhaltenen Haare mit bis zu 3 m Länge bewundern können. Hier liegen Bob Marleys Vorfahren mit 2 m langen Rasta-Locken.

Weiterer Stopp am weiten, menschenleeren Pazifik-Strand mit leckerem Picknick.

Dann sind wir Richtung Süden gefahren. Unterwegs haben wir Olivenbäume gesehen und haben es uns auch nicht nehmen lassen, einige Oliven zu kosten - sehr lecker!

Dann noch die restliche Mammuttour bis zum Lichtermeer Arequipa.

25 März 2005 • Arequipa

Agnes und Andreas am Mirador
Diana, Ingrid und Frank in Yanahuara

Ruhe am Karfreitag

Da aufgrund der Schulferien das Sozialprojekt leider nicht besichtigt werden konnte, hatten wir einen Vormittag frei. Wir nutzten die Zeit und erkundeten bei herrlichem Sonnenschein die Umgebung und genossen den großartigen Anblick der drei Vulkane, die die Stadt einrahmen.

Bei einem sehr leckeren und reichhaltigem Mittagessen lernten wir einen Teil der Mitarbeiter des viventura-Büros kennen. Anschließend eroberten wir zu Fuß die Innenstadt. An den vielen Souvenirständen konnten wir nicht vorbeigehen, ohne etwas zu erwerben. Bei einem Mate de Coca genossen wir den Sonnenuntergang an der Plaza de Armas.

Arequipa ist wirklich eine schöne Stadt.

26 März 2005 • Arequipa - Cabanaconde

Ingrid und Anja in Calera (heisse Quelen)
Llamas in Colca

Das wunderbare Tal

Weil Osterfeiertag war, konnten wir leider gestern das Kloster von Arequipa nicht besuchen. Weiter ging es in die Anden. Kurz vor dem Verlassen von Arequipa verstärkten wir unser Reiseproviant mit Kokablättern und Koka-Bonbons.

Nach 90 Minuten Fahrt waren wir schon auf 4000 Meter angelangt. Wir stoppten und nahmen unseren ersten Kokatee zu uns. Der hilft gegen Kopfschmerzen wegen der Höhe… Und bei den Alpakamützen, die es zu kaufen gab, konnten wir auch nicht widerstehen ;-)

Während der Fahrt konnten wir Alpakas, Lamas und Vicuñas in freier Wildbahn beobachten :-)

Nach einer weiteren Stunde erreichten wir den höchsten Punkt der Reise: 4850 Meter. Von hier war es nicht mehr weit nach Chivay, der größten Stadt des Colca-Tales. nach dem Essen besuchten wir die Thermalquellen. Das Bad tat richtig gut! Mit dabei war ein kalter, aber süßer Pisco Sour :-) !

27 März 2005 • Colca-Schlucht - Puno

Antonio "unser Fahrer"
Colca Tal

Kokablätter gegen Höhenkrankheit

Um 6:30 Uhr standen wir auf und fuhren durch das Colca Tal. Dort besuchten wir den Aussichtspunkt Cruz del Condor, um Kondore zu sehen.

Wir hatten großes Glück!. Etwa fünf Kondore ließen sich blicken und zogen ihre berühmten Kreise. Die Kondore sind wirklich riesig und nicht umsonst werden sie die „Könige der Lüfte“ genannt.

Dann gings weiter durch das Colca Tal. Hier gibt es sehr viele Terrassenfelder, die zum Teil noch aus Inkazeiten und Pre-Inkazeiten stammen.

Nachmittags fuhren wir Richtung Puno. Nach einer weiteren Stunde erreichten wir den höchsten Punkt der Reise: 4850 Meter. Von hier oben hatten wir einen tollen Ausblick auf die umliegenden Vulkane, aber leider auch ein paar Anzeichen der Höhenkrankheit "Soroche".

Als wir im Hotel angekommen waren, fielen wir totmüde ins Bett.

28 März 2005 • Tiwanaku - La Paz

Gonzalo zeigt uns Tiahuanaku
Tiahuanaku Kultur

el Alto

Um 11:00 Uhr erreichten wir die Grenze. Mit dem Bus fuhren wir dann nach Tiahuanaco, besichtigten die Ruinen und erfuhren etwas über die bolivianische Kultur. Auf dem Weg nach La Paz durchquerten wir den Vorort El Alto und waren mächtig erstaunt über das quirlige Chaos im Straßenverkehr, da hier nur die Hupe zählt.

Danach besuchten einige das Sozialprojekt von Pater Lutz in El Alto. Er betreut die Straßenkinder. Seine Mitarbeiter erklärten uns alles. Wir wurden zu Tee und Brötchen eingeladen und sahen noch einen Film.

Schließlich erreichten wir das obere La Paz, von wo man einen schönen Blick auf die gesamte Stadt hat. Mit über 1,3 Millionen Einwohnern ist La Paz die höchste, echte Großstadt der Welt (3.800 m ü.M.

Abends gingen wir ins Los Mongos, ein hübsches Lokal mit Kaminfeuer und alle waren vom leckeren Essen begeistert.

29 März 2005 • La Paz

Fahren wir schon los??
Profis!!!!! : )

Mountainbike-Tour

Am heutigen Tag teilte sich die Gruppe. Die einen unternahmen eine Citytour, besichtigten die Museen von La Paz und gingen Shoppen. Der sportliche Teil der Gruppe wagte sich mit Mountainbikes auf die "gefährlichste Straße der Welt."

Geführt durch unsere Guides und die stets auf Sicherheit geprüften Bikes war die Fahrt auf der in den Berg hineingemeißelten Piste ein unvergessliches Erlebnis.

Die Tour führte von 4460m Höhe Downhill zuerst über Asphalt und nach der Hälfte der Strecke über eine Schotterpiste durch den üppigen Bergnebelregenwald vorbei an Waserfällen, aber auch an schwindelerregenden Abgründen bis auf 1200 m.

30 März 2005 • La Paz - Capachica

Auf dem Titicaca See
Anja auf der Sonneninsel!

keinen Hunger !

Heute sind wir früh vom Hotel abgefahren, weil wir zur Grenze (Peru – Bolivien) fahren mussten.

Wir fuhren mit dem Bus Richtung Copacabana und kamen dort nach einem Fotostopp gleich hinter der bolivianischen Grenze an. Wir besuchten die schöne Kirche, die Madonna und die Sonneninseln.

Dann sind wir bis zur Grenze Kasahni gefahren. Dort mussten wir wieder zu Fuß die Grenze überqueren… noch einmal waren wir in Perú! :-).

Wir sind mit dem Bus erst nach Puno gefahren und dann direkt nach Capachica. Die Fahrt war ziemlich lang, aber hat uns viel Spaß gemacht :-). Wir konnten die Landschaft um den Titicacasee bewundern und fotografieren.

Etwa um 6 Uhr sind wir in Santa Maria angekommen. Wir trafen uns zu einem leckeren Abendessen und unterhielten uns gut über das Leben auf Santa Maria, der Insel im Titicacasee.

Tomas hat uns sehr nett empfangen und uns unsere Gastfamilien vorgestellt. Sie waren alle freundlich und nett.

31 März 2005 • Isla del Sol - Capachica

Sehen wir nicht zufrieden aus in Capachica???
Frank und Andrea, ein schönes Paar

Heute konnten wir ein bisschen ausschlafen. Obwohl es auf Santa Maria kalt war, konnten wir gut schlafen. Tomas machte für uns leckere Pfannkuchen, die wir mit Nutella aßen.

Nach dem Frühstück machten wir als erstes eine Wanderung und hatten von dem Berg einen schönen Ausblick!! :-) Nach diesem schönen Spaziergang aßen wir bei Tomas Königsfisch zu Mittag. Danach sind wir zu den Uros-Inseln gefahren. Dort konnten wir die schwimmenden Inseln sehen, und unser Guide hat uns erklärt, wie sie dort leben. Als wir mit dem Boot von Totora wegfuhren, sangen die Kinder für uns und wir antworteten mit "Alle meine Entchen"…

Von den Einheimischen aus Totora bekamen wir ein Souvenir geschenkt.

Die Gastfamilien waren sehr nett zu uns, mit einer Familie zu leben ist ganz anders als in einem Hotel zu schlafen! Es war eine schöne Erfahrung.

01 Apr. 2005 • Cuzco - Capachica

Auf dem Weg nach Cusco
Hat das Meerschweinchen geschmeckt??

Eine Gratis-Demonstration für uns!

Heute ließen wir Capachica sehr früh Richtung Cuzco, aber wovon wir nicht wussten, war ein längerer Fotostopp, den wir wegen eines Streiks auf dem Weg einlegen mussten… Zum Glück konnten wir weiter fahren, weil an der andere Seit ein Bus auf uns wartete. So lange dauerte der Streik dann auch nicht mehr.

In Cuzco angekommen, gingen wir in ein Restaurant und aßen Meerschweinchen.

02 Apr. 2005 • Cuzco

Die ganze Gruppe auf der Machu Picchu Tour
Schauen sie mal meine liebe Freundin!!!

Ein regnerischer Tag in Saqsaywaman

Um 9:00 Uhr fingen wir mit der City-Tour an, die sehr interessant war! Vanessa zeigte uns Qoricancha (den Sonnen Tempel), die Kathedrale und Saqsaywaman. In Qoricancha konnten wir die Reste von dem Sonnen- und Mond-Tempel sehen, die von den Spaniern fast zerstört worden wären, und einen neueren wieder erbauten Katholischen Tempel "Kloster von Santo Domingo".

Sehr interessant war der "Saqsaywaman"-Komplex. Danach bestiegen wir einen Berg, von dem wir eine schöne Sicht auf die Stadt Cuzco hatten. Leider regnete es, so dass wir zurück zur Stadt gingen.

Den Nachmittag hatten wir frei weil uns morgen der wunderbare "Machu Picchu" erwartet.

03 Apr. 2005 • Cuzco - Machu Picchu

Wanderer...
Blick auf Machu Picchu

Eine lange Wanderung!!

Heute mussten wir früh aufstehen um den Zug zum km 104 des Inkatrails zu erwischen. Unser Guide Celso scheuchte uns dann ordentlich den Berg hoch, so dass wir bloß 3,5 Stunden brauchten. Wir hatten es geschafft!!! In Wiñay Wayna aßen wir zu Mittag.

Die Sonne brannte, doch nach der Mittagspause führte der Weg durch den Wald. Nach einem steilen Anstieg erreichten wir die Ruinen des Sonnentors und von dort hatten wir einen ersten Blick auf Machu Picchu.

Wir hatten viel Glück! Das Wetter half uns, so dass wir gute Fotos von der Heiligen Stadt machen konnten.

Wir steigen langsam ab und erlebten die verlassene Stadt.

Mit dem Bus ging´s in die heißen Quellen von Aguas Calientes. Danach gab es ein leckeres Abendessen.

Danach gingen alle müde zu Bett, da wir ja am nächsten Tag um 5:30 Uhr aufstehen wollten, um die ersten am Machu Picchu zu sein. :-)

04 Apr. 2005 • Aguas Calientes - Machu Picchu

Regen und Nebel
Machu Picchu im Nebel

Eine gute Erklärung

Heute hieß es wieder früh aufstehen. Es regnete :-(. Der Bus brachte uns zum Eingang der alten Inka-Hochburg Machu Picchu.

Als Celso, unser lokaler Guide, uns in das frühere Leben dieser Stadt einführte, hörte der Regen auf und die Nebelschwaden verliehen dem Machu Picchu eine geheimnisvolle Atmosphäre.

Im Moment unseres Eintreffens waren kaum 20 Touristen zu sehen, was sich aber am Nachmittag ändern sollte. Nach der Führung konnten wir das Gelände alleine erkunden und am Nachmittag verließen wir die Inkastätten.

Zu Fuß oder bei Bus ging es zurück nach Aguas Calientes und am Abend mit dem Zug nach Cusco.

Abends kochte Sonia für uns!! Das Essen war lecker, und es war unser letztes gemeinsames Abendessen.

05 Apr. 2005 • Cuzco - Mancora

Unsere Reiseleiterin: Diana
Kurz vor dem Abflug

Abschied :- (

Wir frühstückten wieder zusammen, aber heute war ein besonderer Tag, weil die Gruppe sich verabschieden und Cuzco verlassen musste…

Obwohl Aline und ich nicht das "Männer Projekt" geschafft haben!!!

Andreas, Agnes, Iris, Frank, Andrea und Aline sind Richtung Puerto Maldonado geflogen um den Dschungel und die Moskitos zu entdecken.

Frank und Ingrid Fliegen nach mancora (norden Perus) um die Strand, Meer und Sonne zu genissen. Ohne früh aufstehen…!!!!

Anja, Claudia und David fliegen schon nach Hause um zu arbeiten.

Diana und Sonia verabschiedeten die Gruppe und hoffen,sie wieder zu sehen!!!