Hier können Sie sehen, was unsere Reisenden auf ihrer Reise erlebt haben.
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Alle sind da!
Heute um 18:40 Uhr ist die Maschine von Iberia rechtzeitig in Lima mit Walter, Erhard, Hannelore, Berthold, Maria, Dieter, Elfriede, Christian und Monika gelandet.
Noch etwas später sind Katalin und Roland in Lima angekommen.
In Lima ist es zur Zeit Sommer und nach so einem langen Flug und bei diesem angenehmen Wetter hat sich die Gruppe entschieden, einen Cocktail zusammen trinken zu gehen und erst danach ins Bett zu fallen.
Morgen wartet auf uns unsere erste Führung in Lima und wir werden am Strand (Pazifik) sein.
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Ein Sommertag in Peru
Gestern Nacht sind Roland und Katalin in Lima gut angekommen. Beim Frühstück haben wir uns dann alle kennenlernen können.
Das Wetter war sehr angenehm für einen Sommertag in Lima, denn eigentlich ist es im Februar in Lima unerträglich heiss!
Wir hatten heut eine sehr interessante Führung in der Altstadt von Lima (Kathedrale, Plaza, San Fransisco Kloster). Wie erfuhren viel über die damaligen Begebenheiten, als Lima noch die Stadt der Könige des Neuen Kontinents war.
Nach so einer schönen Führung sind wir Richtung Süden auf die Panamericana gefahren und schon eine Stunde später konnte man den Pazifik sehen. Wir machten einen Stop und aßen unser leckeres Picknick am Strand.
Abends nach einer 3 stündigen Fahrt erreichten wir Paracas. Unser Hotel mit mehreren Schwimmbecken hatte einen einmaligen Blick aufs Meer und man konnte den Wellen des Meeres lauschen.
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Ein spannender Tag
Nach einem guten Frühstück im wunderschönen Hotel Paracas haben wir uns zu Fuss zum Hafen begeben, um von dort unsere Bootsfahrt zu der Ballestas Insel zu starten. Wir waren sehr gespannt, was uns dort erwarten würde. Nachdem die ca. 20 Personen das Boot bestiegen hatten, fuhren wir zunächst an der Küste zu einem "Scharrbild" an der Flanke der Küstenberge. Hier war ein eingeritzter Kandelaber zusehen, der 100 m hoch und 60 m breit ist. Die Herkunft dieses überdimensionalen Bildes wurde uns erklärt. Danach gab es drei Theorien: 1) Schaffung dieses Werkes durch die Paracas Kultur 2) Herstellung dieses Werkes durch Piraten und 3) Erstellung durch das Tourismusoffice ;-), um die Fahrtzeit zu den Ballestas Insel mit einer Sehenwürdigkeit zu unterbrechen (!)
Nach ca. 15 Minuten von dort erreichten wir die Ballestas Inseln. Bereits von weitem waren die vielen Seevögeln zu sehen, die mit unglaublicher Geschicklichkeit auf Jagd nach Fischen gingen.
Vollends beeindruckt waren wir von dem, was nun zu sehen war: Pinguine, Kormorane, Pelikane und weitere unzählige Arten von Seevögeln. Selbst der allerkleinste Felsvorsprung diente den Vögeln als Nistplatz.
Am meinsten beiendruckten uns jedoch die Kolonien der Seelöwen, die uns mit einem lauten Konzert empfingen. Geradezu unglaublich war für uns, wie geschicklich die schweren Tieren die steilen Felsenhänge erklommen haben um ihren Ruheplatz zu finden. Weiterhin konnten wir rote Seesterne und Krabben entdecken, die sich über die zu tausend an den Felsen klebenden Muscheln hermachten.
Wehmütig nahmen wir von hier Abschied, in dem Bewusstsein, etwas eimaliges erlebt zu haben. Auf der Rückfahrt mussten wir eine Zwangspause einlegen, da unsere Bootführer nicht genügend Treibstoff mitgenommen hatten.
Für diese Panne wurden wir mit einem ausgezeichneten Fischessen zur Mittagszeit entschädigt.
Nachdem wir in einem kleinen Museum umfassend über die Paracas Kultur informiert wurden, fuhren wir zu unserem Hotel in der Oase Huacachina. Hier wurde die Möglichkeit geboten eine Off-Road Tour durch die grossen und weitläufigen Sanddünen zu machen. Es war ein "Höllenritt", aber für alle ein unvergessliches Erlebnis.
Unterm Strich hatten wir heute einen Tag, der uns noch lange in guter Erinnerung bleiben wird.
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Die Nazca Linien
Nach ausgedehntem Frühstück statteten wir einer Piscobrennerei mit anschliessender Verkostung der verschiedene Pisco Produkte einen Besuch ab. Vor der Probe wurden wir von der Inhaberin und Yngrid ausführlich über die Herstellung der verschiedene Erzeugnisse unterrichtet. Von der Anlieferung der Trauben, den Treten der frischen Trauben zur Maiche, dem Vergären und dem anschliessenden Brennen des Piscos wurde uns alles anschaulich erklärt.
Sieht man die urtümliche Produktionstechnik, kann man kaum glauben, welche Qualität am Ende der Produktion zustande kommt. Viel Spass hat uns die Piscoprobe bereitet, bei der wir von Yngrid in die Geheimnisse des Piscotrinkens eingeweiht wurden. Erst nach dem wir die vier Stationen des Trinkes erlernt hatten, konnten wir das jeweilige Glas leer trinken. Mit dem Glas in der Hand spricht man die vier Stationen vor: "Arriba, abajo, al centro, y adentro" … und dann trinkt man endlich den guten Pisco.
Nach diesem gelungenen Besuch fuhren wir Richtung Nazca. Unterwegs erfuhren wir von einer alten Methode zum Färben von Textilien. An einer Stelle mit vielen Kakteen, hielten wir und unsere Reiseleiterin sammelte eine bestimmte Sorte von weißen Läusen, die beim zerdrücken einen intensiven roten Farbstoff abgaben. Dieser wird sowohl zum Färben, als auch für die Lippenstifte der Damen verwendet.
Anschliessend erreichten wir das Maria Reiche Museum, welches das Lebenswerk der aus Dresden stammenden deutschen Nazca-Linien-Forscherin anschaulich darstellt. Frau Reiche hat mit ihren jahrzehntelangen Untersuchungen der Nazca-Linien einen wesentlichen Beitrag zu Erforschung dieser Linien geleistet und ist auch noch nach ihrem Tot im Jahr 1998 hoch angesehen.
Später erreichten wir den Flughafen in Nazca, wo wir in mehrere Gruppen mit je drei Personen über die Hochebene fliegen konnten, auf der die berühmten Nazca-Linien und Bilder zu sehen waren. Für mich war es erstaunlich, wie unser Pilot Benjamin in diesem riesig grossen Gebiet problemloss die nur schwer zu sehenden Bilder aufgespürt hatte.
Gegen 19 Uhr fuhren wir von unserem wunderschönen Hotel "Hacienda Cantayo" ins Planetario in Nazca. Dort konnten wir eine interessante Vorführung über den Zusammenhang zwischen den Nazca-Linien unter Konstellationen des Sternhimmels erleben. Auch hier wurde deutlich, wie stark die Arbeit von Frau Reiche diese Erkenntnisse geprägt hat.
Beeindruckt begaben wir uns anschliessend in das von Yngrid augewählte Restaurant "El Porton" wo wir unter Begleitung einer peruanischen Musikband und bei sehr gutem Abendessen und einigen "Cervezas Grandes" den Tag ausklingen liessen.
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Fahren fahren fahren … nach Arequipa
Am heutigen Tag stand die lange Busfahrt von Nazca nach Arequipa vor uns, die 10 Stunden dauern sollte. Zu Beginn der Fahrt besuchten wir zunächst einen antiken Friedhof in der Nähe von Nazca. Hier konnten wir von unserem Gräber-Guide näheres über die weiträumige Grabanlage aus der Vorzeit erfahren Die Grabanlage wurde von vielen verschiedenen Stämmen der Umgebung von Nazca für die Bestattung ihrer Toten genutzt, was sich an den unterschiedlichen Grabbeigaben und Textilien erkennen lässt. Leider sind auch heutzutage immer noch Grabräuber am Werk, die durch ihre schändliche Handlungsweise dieses kulturelle Erbe der Nazca zerstören.
Auf der Weiterfahrt auf der Panamericana erlebten wir wie Wanderdünnen diese berühmte Strasse über weite Strecken mit Sand zugeweht hatten. In dieser Gegend muss deshalb täglich die Straße von Flugsand befreit werden.
In einer wunderschönen wildromantischen Bucht bei Chala haben wir dann eine Mittagspause eingelegt. Das uns servierte Pichnick fand grossen Anklang und hat uns allen gut geschmeckt.
Die Gelegenheit zum Baden wurde nur von Monika und Christian wahrgenommen, da das Wasser wegen des kaltes Humbolt-Stromes doch recht kühl war.
Die anschliessende Weiterfahrt, führte über eine atemberaubende Küstenstrecke, die uns nach jeder Kurve neue phantastische Ausblicke bot.
Von der Ebene des Pazifiks ging es auf teilweise schwindelerregende Höhen, durch enge Kehren und wieder steil abfallend zur Küste hinunter. Der Gedanke an eine Achterbahn drängte sich hier gerade zu auf.
Dank unseres hervorrangenden Fahrers Denis, der alle Schwierigkeitsgrade dieser Strecke problemlos bewältigte, kamen wir sicher gegen 20:30 Uhr in Arequipa an.
Die lange Fahrt hat uns erhebliche Ausdauer abverlangt, so dass wir alle froh waren endlich am Ziel zu sein.
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Sozialtag im Arequipa
Am heutigen Tag wurden wir gegen 10:00 Uhr am Hotel "La Mansion de Elise" abgeholt. Wer Lust hatte, konnte heute die von viventura unterstützten Sozialprojekte in Arequipa besuchen. Von unserer elfköpfigen Truppe wurde dies von 7 Personen wahrgenommen, die vier übrigen erkundenten auf einige Faust die Stadt.
Als erstes besuchten wir eine Ärztestation mit angeschlossenen Tageskindergarten. Hier besteht für Menschen des umliegenden Bezirkes die Möglichkeit sich gegen geringes Entgelt ärztlich behandeln zu lassen und die Tagesbetreuung für Kinder in Auspruch zu nehmen. Die Freude der Kinder war riesengross, als wir ihnen die von uns mitgebrachten Spielsachen und Süssigkeiten schenkten. Sie sangen uns ein Kinderlied, in dem diese Freude zum Ausdruck kam. Da konnten wir uns nicht blamieren und sangen gemeisam -vermutlich seit Jahren erstmals wieder- das allen bekannte Kinderlied "Hänschenklein"!
Nach einem weiteren Besuch einer zur Zeit im Umbau befindlichen Ärztestation fuhren wir zu einer weiteren Sozialeinrichtung, die auf einer Seite eine Betreuungstelle für ältere Menschen und auf der anderen Seite einen Kindergarten beherbergt. Es ist nur schwer zu beschreiben, mit welcher ehrlichen Freude uns die älteren Menschen begrüssten. Wir mussten viele Hände schütteln und wurden mit offenen Armen empfangen. Der Höhepunkt war jedoch die Gesangseinlage einer sehr betagten Dame, die uns tief beeindruckt hat.
Ebenso herzlich war unser Besuch im Kindergarten, wo wir den Kindern mit unseren Geschenken eine Freude bereiten konnten. Auch hier wurden wir in die Spiele der Kindern einbezogen und nahmen tief berührt Abschied von den Kleinen. Ein besonderen Dank ist hier an Iris zu richten, die uns einfühlsam diese Sozialprojekte erläutert hat und der man die Begeisterung für ihre Arbeit angemerkt hat.
Zum Mittagessen waren wir auf dem Anwesen von viventura eingeladen. Hier lernten wir das Team von viventura kennen und konnten im herrlichen Garten die vorbereiteten Speisen geniessen. Ein Dank gebührt hier der Köchin Carmencita, die uns eine hervorragende Mahlzeit zusammengestellt hatte.
Anschliessend fuhren wir zur Stadtbesichtigung die von Viviana geleitet wurde. Wir hatten in ihr eine fachkundige Führerin. Zunächst besuchten wir das Dominikaner Kloster Santa Catalina. Hier lernten wir von Vivianan viel über den 400 Jahre alten Klosterklomplex. Dieses Kloster hatte einst die strengsten Aufnahmenbedingungen aller Klöster Perus. Die Novizinnen wurden bereits mit 12 Jahren in das Kloster gebracht und mussten neben spanischer Abstammung auch eine beträchtliche Mitgift hinterlegen, um in den Orden aufgenommen zu werden.
Duch verschiedene Reformen hat sich diese Strenge Form des Klosterlebens überholt, das Kloster ist seit 1970 für die Öffentlichkeit zugänglich.
Anschliessend führte uns Viviana in die Innenstadt zum "Plaza de Armas" und erläuterte uns weitere Sehenswürdigkeiten Arequipas.
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Ankunft im Colca Tal
Heute stand die Fahrt von Arequipa nach Chivay auf dem Programm. Nach dem interessanten Besuch eines Geschäftes mit Alpaka, Lama und Vicuña Textilien fuhren wir durch die Bergswelt, die hier zunächst bis zur der Höhe ca. 3.400 m aufstieg. Als wir die ersten Vicuñas sahen, war unsere Begeisterung gross.
Irgendwann war dann die asphaltische Strasse zu Ende und es begann nun ein mehrstündiges "Bus- Rodeo", in desesen Verlauf wir auch den höchsten Pass dieser Region (4.800 m ) überquerten. Wem der Begriff "Bus- Rodeo" noch fremd war, dem wird er sich spätestens am Ende dieser Fahrt nachhaltig eingeprägt haben.
Bei der Ankunft in Chivay machten sich bei vielen von uns die Auswirkungen der Höhe und "Atahualpas Rache" bemerkbar. Deshalb konnten auch nur weniger als die Hälfte den Ausflug zu den in der Nähe befindlichen Thermalquellen mit 38º C warmen Wasser teilnehmen.
Auch die Teilhnehmerzahl an der abendlichen Volklore-Veranstaltung war aufgrund der gesundheitlichen Situation nur begrenzt. Die Teilnehmenden waren jedoch von der Darbietungen und von dem Temperament der Akteure hell auf begeistert.
Die im Hotel verbliebenen Reiseteilnehmer versuchten derweil, sich mit verschiedenen Sorten einheimischen Tees wieder auf die Beine zu bringen.
Besonders angetan waren unsere Kranken vom Hotelinhaber, der allen eine Wärmflasche aushändigte. Ein echt toller Service!
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Durch das Hochland bis zum Titicacasee
Bereits um 6:30 Uhr war heute Abfahrt vom Hotel in Chivay in Richtung Colca Canyon, Aussichtspunkt "Cruz del Condor" .
Wir fuhren durch das gewaltige Colca Tal, das eingebettet zwischen mächtigen Gebirgszügen liegt und von dem tief in die Erde eingrabenen Colcafluss durchschnitten wird. Zu beiden Seiten des Flusses ziehen sich unzählige Terrassen an den Hängen empor, die schon seit mehreren tausend Jahren landwirtschaftlich genutzt werden.
Im Verlauf der Fahrt durchfuhren wir mehrere von den Spaniern gegründete Dörfer. Diese Dörfer wurden deshalb errichtet, weil die bislang weiträumig verteilt lebenden Indios zwecks besserer Kontrolle zusammengebracht werden sollten.
Frühzeitig trafen wir am Aussichtspunkt "Cruz del Condor" ein, mit der Hoffnung an diesem herrlichen Punkt einige der grossen Condore beim Aufsteigen zu beobachten. Doch trotz unseres geduldigen Wartens war es uns nicht vergönnt, einen dieser majestätischen Vögel zu sehen.
Leicht betrübt traten wir den Rückweg an und hatten dann doch noch zu unserer Freude mehrere dieser Vögel bei ihrem wunderschönen Segelflug sehen können.
Mit gehobener Stimmung kamen wir wieder in Chivay an, wo wir ein ausgezeichnetes Buffet zur Mittagszeit vorfanden.
Ein besonders Ereignis war dort in Chivay zugange. Die einheimischen Indios feierten den letzten Tag ihrer Karnevalszeit. Mit ihren bunten Kleidern und der mitreisenden Musik bot sich uns ein farbenprächtiges Bild bei zudem noch wunderbarem Wetter.
Mit dem "Bus-Rodeo" ging es sodann Richtung Puno. Auch hier konnten wir unterwegs in verschiedenen Dörfern das bunte Karnevalstreiben beobachten.
Gegen 19:30 Uhr trafen wir im schönen Hotel Taypikala ein.
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Bolivien … wir sind da!
An diesem Morgen wurden wir durch laute Geräusche geweckt und was wir befüchtet hatten stimmte: es regnete in Strömen. Jedoch nach dem Frühstück hatte sich der Regen gelegt und wir traten unsere Fahrt von Puno nach La Paz an.
Zunächst fuhren wir am Ufer des Titicacasees entlang und hatten von der Uferstrasse aus immer wieder fazinierende Ausblicke auf diesen rießengroßen See.
Nach dem wir am See vorbei waren, durchfuhren wir eine breite und unendliche lange Ebene, die als Altiplano bezeichnet wird. Auf dieser Ebene waren links und rechts Bauernhöfe angesiedelt, auf deren Flächen sich sämtliche Haustiere befanden. So sahen wir Rinder, Schafe, Lamas, Schweine, Esel und Pferde.
Am Grenzübergang nach Bolivien mussten wir den Reisebus aus Peru gegen einen Reisebus aus Bolivien austauschen. Dies bedingte das Verladen unseres gesamten Gepäcks und brachte einige Unruhe. Nach Erledigung aller Grenzformalitäten gingen wir geschlossen über die Brücke an das bolivianische Ufer wo ebenfalls wieder die notwendigen Formalitäten zu bewältigen waren. Unser lokaler Guide Omar nahm uns in Empfang und los ging es Richtung La Paz.
An der berühmten Ausgrabungsstätte der Tiawanaku Kultur machten wir eine ausgedehnte Mittagspause. Omar führte uns durch die weitläufige Ausgrabungsanlage, die zwischenzeitlich als Weltkulturerbe in das Förderprogramm der Unesco aufgenommen wurde. Wir besuchten zwei Museen und das eigentliche Ausgrabungsgelände mit den verbliebenen Zeugnissen der vor 800 Jahren also noch vor der Ankunft der Inka Kultur verschwundenen Tiawanaku Kultur. Omar konnte alle unsere Fragen beantworten, so dass wir eine hochinteressante Führung erlebten.
Wir durchfuhren die oberhalb von La Paz gelegene Stadt El Alto und danach ging es abwärts nach La Paz. Von einem Aussichtspunkt hatten wir einen grandiosen Blick auf die Stadt. In der Stadt angekommen, fuhren wir im Feierabendverkehr zu unserem Hotel Ritz. Das Hotel Ritz ist das Top Hotel unserer Rundreise und wir waren alle hellauf begeistert davon, zumal wir hier zwei Nächte verbringen werden.
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Stadtrundfahrt in La Paz
Nach einem phantastisch guten Abendessen am gestrigen Abend im Hotel Ritz ging es heute morgen los zu einer Stadrundfahrt in La Paz.
Zunächst durchfuhren wir La Paz Richtung Norden bis wir an einem Aussichpunkt angelangt waren, der uns einen grandiosen Ausblick auf die Stadt bot. Von hier aus konnten wir riesige Felsformationen sehen, die von Regen und Wind ausgewaschen waren und wo wir das Wirken der Naturkräfte deutlich nachvollziehen konnten. Auf der Weiterfahrt konnten wir nur Staunen, wie sich die einzelnen Häuserzeilen an den Hängen empor zogen. Hier mussten wahre Baukünstler am Werk gewesen sein, die es trotz der steilen Hanglage geschafft haben, hier in grossen Mengen Wohnhäuser zu errichten.
Nächstes Ziel war ein weit ausgedehntes Errosionsgebiet, in dem ebenfalls Wind und Regen ein großes Arsenal an bizzaren Steinfiguren geschaffen haben. Auf verschlungenen Wegen Treppauf und Treppab durchliefen wir diese unwirkliche Welt aus spitzen Felskegeln, schmalen Klettersteigen und tiefen Schluchten. Es boten sich uns hierbei wunderschöne Ausblicke. Beeindruckt hat uns ein Musiker, der auf einer spitzen Felsnadel stand und mit einer Panflöte Indiomusik spielte, die über das ganze Gelände zu hören war.
Das nächste Ziel war ein Aussichtpunkt namens "Killi-Killi" (nicht Kille-Kille) in der Nähe des Wohnsitzes des bolivianischen Präsidenten.
Auch von hier aus boten sich beeindruckende Ausblicke auf die herrlich gelegene Stadt, die sich zwischen Berghängen und Hügeln ausbreitet. Omar stellte uns die Unterschiede der verschiedenen Stadtteile dar und gab ca. 1.000.000 Menschen als Einwohner der Stadt an.
Anschliessend fuhren wir zur Stadtmitte auf den belebten Platz vor dem Regierungspalast und der Kathedrale. Hier herrschte zwischen hunderten von Tauben ein buntes und reges Treiben, das wir fasziniert verfolgen konnten. Weiter ging es zum "Hexenmarkt", wo es endlich genügend Zeit zum "Shopping" gab. Viele bunte Stände und Geschäfte luden uns zum Einkauf ein … was auch reichlich geschah :-).
Per Taxi ging es zurück zum Hotel Ritz wo wir mit ausgezeichneten Speisen und Getränken Abschied von Bolivien nahmen.
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Vom Luxushotel zum peruanischen Bauerhof
Heute nahmen wir Abschied von La Paz. Will man Eindrücke von La Paz beschreiben, kommt man nicht an der Schilderung der Verkehrssituation dieser Stadt vorbei. Obwohl die Hauptverkehrsadern sehr gut ausgebaut sind, können sie kaum den gewaltigen Verkehr bewältigen. Da fahren die Autos in Zweier- oder Dreierreihen buchstäblich im Zentimeterabstand nebeneinander und hintereinander. Abrupte Spurwechsel ohne Anzeige sind die Regel, die wenigen Verkehrsampeln nimmt ohnehin keiner Ernst. Auch die Verkehrpolizisten wirken angesichts der gewaltigen Blechlawinen sehr oft nur hilflos. Das ganze Chaos wird überlagert durch ein permanentes Hupkonzert, da jeder Fahrer seine Aktionen mit der Hupe lautstark untermauert. Zwischendurch versuchen Fussgänger sich zwischen den Fahrzeugen auf die andere Strassenseite zu begeben und lösen damit zusätzliche Störungen des Vekehrs aus. Das faszinierende an diesem gesamten Chaos ist jedoch es funktionert¡ Ich habe keinen einzigen Unfall bemerkt.
Nach Verlassen der Stadt durchquerten wir eine fruchtbare Hochebene und konnten am Ufer des Titicacasees herrliche Ausblicke auf den See geniessen. Wir überquerten den See an seiner engsten Stelle , wobei unser Bus auf einer abeteuerlich aussehenden Fähre verladen wurde, während wir mit einem Motorboot den See überquerten. Weiter ging es zur malerisch gelegenen Bucht Copacabana, wo wir eine des bekanntesten Wallfahrstkirchen Bolivias besuchten.
Mit dem Bus ging es weiter nach Puno, wo wir in ein Boot umstiegen und unsere zweieinhalb-stündige Fahrt zur Halinsel Capachica antraten, wo wir auf verschiedene Bauerhöfen übernachten sollten. Hier gibt es drei Gemeinden: Llachon, Santa Maria und Chifron. Die Überfahrt mit dem Boot führte uns vorbei an den berühmten schwimmenden Inseln mit ihren typischen Schilfbooten und durch ausgedehnte Schilffelder, wo wir reizvolle Fotomotive vorfanden.
Auf der Halbinsel angekommen , wurden wir vom "Chef" des Ortes , Tomás, begrüsst. Anschliessend wurden wir von unseren Gastfamilien in Empfang genommen und gingen mit Ihnen in unser Quartier auf den Bauernhöfen.
Bei einem gemeinsamen Abendessen erklärte uns Yngrid, das diese Gemeinden im Rahmen eines Sozialprojektes von viventura unterstützt werden. Als erste Massnahme diese Projektes ist der Aufbau einer Wasserversorgung für zunächst 30 Familien vorgesehen und der Baubeginn steht kurz bevor.
Mit Taschenlampen ging es ins jeweilige Quartier zurück, wo wir die Nacht verbrachten.
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Die mystische Geschichte Perus
Diese Nacht auf den Bauernhöfen werden wir wohl so schnell nicht vergessen. Der Himmel hatte seine Schleusen so weit geöffnet, wie wir es noch nicht erlebt hatten. Die Unterkünfe waren einfach, aber sauber. Die Gastfamilien gaben sich wirklich alle Mühe, uns den Aufenthalt angenehm zu gestalten, so konnten wir Einblick in den beschwerlichen Alltag eines peruanischen Bauers nehmen und waren sehr erstaunt, unter welch primitiven Bedingungen diese Menschen dort leben und arbeiten müssen. Wir hatten den Eindruck, dass das von viventura unterstützte Sozialprojekt an der richtigen Stelle Anwendung findet.
Große Aufregung herrschte dann beim gemeinsamen Frühstuck. Monika und Christian teilten uns verzweilfelt mit, dass aus ihrer Unterkunft verschiedene Dinge entwendet worden sind. So vermissten sie Monikas Pass und ihre wertvolle Kamera sowie Christians Flugticket und Fernglas. Diese Nachricht schlug sich sehr stark auf unsere Stimmung nieder und es bestand zunächst der Wunsch zur sofortigen Abfahrt. Auch Yngrid und Gisele waren tief betrübt, da ein solcher Vorfall bisher noch niemals hier vorgekommen war. Besonderes betroffen waren auch die Dorfbewohner, die in Windeseile über diesen Diebstahl informiert waren.
Plötzlich jedoch überschlugen sich die Ereignisse, als ein Mann freudestrahlend in den Gemeinschaftsraum gerannt kam und Yngrid eine Nachricht überbrachte.
Was war geschehen?
Jetzt wurden wir über einen Sachverhalt informiert, den wir sicher nur als "Hokus-Pokus" abgetan hätten, wenn wir nicht selbst dabei gewesen wären. Wärend wir nämlich bedrückt im Gemeinschaftshaus die Sachlage und die sich hieraus für Monika und Christian, sowie für die Gruppe ergebenden Folgen erörterten, hatten die Einwohner der Gemeinde den Täter ermittelt und bis auf das Flugticket und das Fernglas alle gestohlenen Gegenstände wieder herbeigeschafft.
Wie wurde dieser schnelle Erfolg erzielt?
Die Einwohner hatten ihren alten Gewohnheiten zufolge einen "Schamanen" befragt, der mittels seiner, in eine bunte Decke eingewickelten Coca-blätter und verschieden Beschwörungsformeln einen ca. 12jährigen Jungen, der etwas weiter entfernt wohnhaft ist, als Täter benannt. Das direkte Aufsuchen des Jungen und die unmittelbare Konfrontation mit dem Spruch des Schamanen führte dazu, dass dieser die Tat gestand und die gestohlenen Gegenstände bis auf das nicht mehr auffindbare Ticket und das Fernglas wieder herausrückte.
Die Freude über die Wiederbeschaffung der wichtigen Dinge stand uns allen, vor allem aber auch Yngrid und den Dorfbewohnern, ins Gesicht geschrieben.
Yngrid teilte uns nun mit, das die Dorfbewohner einen Täterkreis von drei Gruppen eingegrenzt hatten: eine Gruppe von auswärtigen im Dorf arbeitenden Ingenieuren, einen Aushilfsarbeiter und eben diesen 12jährigen Jungen.
Wie nun der Schamane mit seinen Beschwörungsformeln und der Art und Weise seiner Kenntnisse der ausgebreiteten Coca-Blätter auf der richtigen Täter kam, bleibt sein Geheimnis.
Yngrid hat anschliessend den Schamanen zu uns gebeten. Hier nahmen verschiedene Reiseteilnehmer die Gelegenheit wahr, ihn um Auskunft zu persönlichen Dingen zu befragen. Die Ergebnisse dieser Auskunftsersuchen verblüfften uns alle. Wir konnten uns nicht erklären, woher dieser Mann seine Antworten fand.
Jedenfalls war der Tag gerettet, so dass das anschließende Mittagessen wieder in gelöster Stimmung stattfand. Nach herzlichem Abschied verließen wir gegen 13 Uhr Capachica und fuhren mit den Boot zu einer der schwimmenden Inseln der Uros .
Dort erklärte uns ein lokaler Guide grundsätzliche Daten über den Titicacasee, die Herkunft der Uros und die Technik des Inselbaues.
Anschließend fuhren wir zu unserem Hotel im Puno.
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Eine Fahrt durch das wunderschöne Hochland
Unser heutiges Ziel hieß Cuzco. Pünktlich um 8 Uhr starteten wir mit der Bahn in Puno, um nach 10stündinger Fahrt unser Ziel zu erreichen.
Wir fuhren 1. Klasse in einem gemütlichen und mit Sesseln ausgestatteten Abteil und hatten das Glück, dass wir mit unserer Gruppe die einzigen Fahrgäste in diesem Abteil waren. So hatte jeder genügend Platz, sich auszubreiten und wahlweise links oder rechts -je nach Sehenswürdigkeit- zu sitzen.
Wir sassen im vorletzten Wagen und hatten deshalb nur einen kurzen Weg zu dem am Ende des Zuges befindlichen offenen Panorama Wagen.
Wir durchfuhren herrliche Täler und uns boten sich beiderseits der Geleise viele interessante Dinge, so dass die Fahrt sehr kurzweilig war.
Eine besondere Abwechslung bot das ausgezeichnete Mittagsmenü, welches uns serviert wurde und unser aller Zustimmung fand.
Die verschiedenen Stadtdurchfahrten waren ein weiteres Erlebnis. So war es interresant zu sehen, wie die als Verkaufsgelände genutzen Geleise bei Einfahrt des Zuges geräumt und nach Durchfahrt des Zuges sofort wieder mit Verkaufsständen besetzt wurden.
Freude bereiteten uns auch die vielen Kinder, die uns im Vorüberfahren freundlich zuwinkten.
Entspannt kamen wir um 18 Uhr in Cuzco an, wo wir bereits erwartet wurden.
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Stadtrundgang in der Inkastadt
Am heutigen Vormittag stand die Stadtbesichtigung von Cusco auf unserem Programm, der Hauptstadt der Inka-kultur.
Begonnen wurde der Stadtrundgang mit dem Besuch der großen Ruinenanlage von Saqsayhuaman, die sich überhalb der Stadt ausbreitet und von wo aus man einen herrlichen Ausblick auf die Stadt Cusco hat.
Hier wurden wir von Vanessa fachkundig über die geschichtlichen Hintergründe dieser Anlage aufgeklärt. So erfuhren wir, dass die Basis dieser Anlage bereits lange vor der Inkazeit errichtet wurde und die Inkas auf dieser Basis ihre Tempelanlage errichtet haben.
Beeindruckt waren wir alle von der Anordnung der riesigen Steine, die passgenau und ohne Mörtel, mit Hilfe von Rampen und Hebeln aufgerichtet wurden. Berücksichtigt man die damaligen baulichen Möglichkeiten, bekommt man einen riesigen Respekt vor den Baumeistern.
Als nächstes sahen wir uns die Sonnentempelanlage an (das ehemalige Zentrum des Inka-Reiches) und bewunderten die noch vorhandenen Reste dieses Tempels, die nicht von den spanischen Eroberern zerstört wurden. Auch hier wurden wir von Vanessa umfassend über die Geschichte und Philosophie der Inkas informiert.
Der Abschluss unseres Stadtrundganges führte uns zur berühmten und sicher einmaligen Kathedrale in Peru. Die Altare sind aus Zedernholz mit filigraner Schnitzerei und mit Blattgold verziert aufgebaut. Man kann nicht ermessen, welche Zeit und welchen Aufwarnd die Schaffung dieser Werke für die Künstler erfordert hat.
Zur Entspannung verbrachten wir den Rest des Nachmittags bei einem gemütlichen Kaffee mit herrlichem Blick auf den Plaza de Armas.
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Das heilige Tal der Inkas
Pünktlich um 9 Uhr fuhren wir von unserem Hotel in Cusco in Richtung "Aguas Calientes" los, unserem heutigen Tagesziel, vor unserem morgigen Besuch des Machu Picchu.
Die Fahrt ging zunächst Richtung "Heiliges Tal". An einer kleinen "Textilfabrik", machten wir Pause. Wir konnten uns dort die verschiedenen Arten von Lamas, Alpakas, Guanacos und Vicuñas ansehen, die in verschieden Freigehegen untergebracht sind. Nun konnten wir uns ansehen, wie die Einheimischen aus der Wolle dieser Tiere ihre Textilprodukte fertigen.
Die Arbeitsgänge wurden uns von Vanessa ausführlich und unter Einbeziehung der einheimischen Frauen und Männer anschaulich dargestellt.
Weiter ging es durch das Heilige Tal entlang des Flusses Urubamba, wobei wir durch eine abwechslungsreiche und fruchtbare Landschaft fuhren. Vanessa erklärte uns die unterschiedlichen Gemeindewesen und die Besonderheiten der hier lebenden Bevölkerung bis wir zu unserem höchsten Ziel, der Stadt Pisac am Ufer des Urubamba, ankamen. Hier erhielten wir die Gelegenheit, den sonntäglichen Markt zu besuchen. Wir erlebten eine bunte Mischung aus Touristenangeboten, Obst und Gemüse. Es boten sich zahlreiche Fotomotive, die uns die einheimische Bevölkerung in ihren bunten Trachten boten. Besonders hat uns der Burgermeister von Pisac beeindruckt, der in seiner traditionellen Tracht auf den Stufen der kleinen Kirche stand, seine Mitarbeiter waren ebenfalls festlich gekleidet und luden mit lauten Tönen aus grossen Muscheln die Menschen zur Teilnahme am Gottesdienst ein.
Nächstes Reiseziel war die grosse Inkafestung Ollantaytambo. Hierbei handelt es sich um eine gewaltige Terrassenanlage in Form eines Lamas, wobei der Kopf des Lamas den Sonnentempel darstellt . Vanessa konnte uns ausführlich die Geschichte dieser Anlage erläutern.
An diesem Ort stiegen wir vom Bus in den Zug um, der uns nach einer Stunde und 20 Minuten in die Stadt "Aguas Calientes" brachte, wobei wir entlang des Flusses Urubamba durch eine atemberaubende Landschaft fuhren. Zeitweise konnten wir auch den berühmten Inkatrail auf der gegenüberliegenden Flussseite verfolgen, der sich bis zum Machu Picchu hinzieht.
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Unser Ziel der Reise
Höhepunkt und gleichzeitg Abschluss unserer Rundreise war der heutige Tag mit dem Besuch der sagenumwobenen Inkastadt Machu Picchu.
Bereits früh am Morgen fuhren wir mit dem Bus von von Aguas Calientes über eine atemberaubende Serpentinenstrecke mit herrlichen Ausblicken zu dem Ruinengelände. Leider hatten wir zunächst mit dem Wetter wenig Glück, da es regnete und Wolken die Sicht versperrten. Das änderte sich jedoch bald und wir hatten zeitweise sehr gute Sicht. Unter der bewährten Führung von Vanessa erkundeten wir das Ruinengelände. Von Vanessa lernten wir viel über die Aufteilung der Ruinenstadt, über die baulichen Unterschiede der Ober-und Unterstadt und über die Nutzung der umfangreichen Terrassenanlagen. Wir besuchten den Sonnentempel, die Sonnenuhr und den Tempel des Kondors. Vanessa verstand es, uns mit ihrer Begeisterung für diese gewaltige Anlage anzustecken und konnte alle unsere Fragen fachkundig beantworten.
Nach der gemeinsamen Führung hatten wir genügend Zeit, auf eigene Faust das Gelände zu erkunden. Die Sportlichen von uns machten sich auf den Weg zum Inka-Trail und sahen sich das Sonnentor an. Die weniger Sportlichen erkundeten in Ruhe das Gelände und konnten hier vor der imposanten Bergkulisse einmalige Ausblicke über die Ruinenanlage entdecken. Am beeindruckendsten war hierbei der Ausblick vom "Guard-House" oberhalb der Ruinen in Richtung Wayna Picchu.
Gegen 13 Uhr verliessen wir wehmütig diese herrliche Inkastadt und fuhren über die erwähnte Serpentinenstrasse zur Stadt zurück.
Hierbei machte ein in einheimischer Tracht gekleideter Junge auf sich aufmerksam, der es tatsächlich fertig brachte, jeweils vor Ankunft unseres Busses nach jeder Kehre auf uns zu warten, und uns ein lautes "Adios" zuzurufen. Über viele Abkürzungen war er schneller im Tal als die Fahrgäste und wurde mit viel Beifall und Trinkgeld bedacht.
Nach der Rückkehr von Macchu Picchu hatten wir bis 16 Uhr Zeit, uns die Touristenstadt Aguas Calientes anzusehen und fuhren dann mit der Schnellspurbahn Richtung Cuzco. Auf dieser Fahrt erlebten wir eine Besonderheit der Gleitbautechnik. Wir sind nämlich an einer Stelle der Strecke regelrecht "Zick-Zack" gefahren.
Wie ist das möglich?
Wir sind mit der Bahn eine Steigung heraufgefahren und der Zug hielt an. Nach Umlegen einer Weiche fuhr der Zug nun rückwärts eine weitere Steilstrecke hinauf. Nach erneutem Anhalten und neuer Weichenstellung fuhren wir nun wieder vorwärts die weitere Strecke voran.
Aus Zeitgründen stiegen wir in Poroi in den Bus und waren gegen 20 Uhr in unserem Hotel.
Anschliessend ging es zur gemeinsamen Abschlussfeier in ein Restaurant, wobei sich viventura grosszügig zeigte und uns mehrere Flaschen Rotwein spendierte.
Wir bedankten uns alle bei unseren beiden Damen Yngrid und Gisele, die uns vorbildlich durch ihre wunderschöne Heimat geführt haben. Positiv war auch, dass wir diese Tage in einer gut harmonierenden Gruppe verbringen konnten und auch dadurch unsere Rundreise zu einem unvergeßlichen Erlebnis für uns alle wurde.
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Abschied :-(
Heute hatten wir den Vormittag zu freien Verfügung. Die Gruppe hat diese Zeit noch genutzt um die Läden in Cusco leer zu kaufen :-). Es wurde noch kräftig eingekauft.
Um 13 Uhr nachmittags wurden wir abgeholt, denn unser Flug sollte um 15 Uhr starten. Ein wenig Zeit für den Abschied hatten wir noch und tranken noch einen Kaffee zusammen.
Gisell blieb noch in Cusco und Yngrid begleitete uns nach Lima.