Reisebericht

Hier können Sie sehen, was unsere Reisenden auf ihrer Reise erlebt haben.

23 Jan. 2005 • Frankfurt - Lima

Unsere Gruppe
Lima

Tag der Anreise

Nach ca. 15 Stunden Flugzeit, über Madrid, haben wir um ca. 20:00 Uhr Ortszeit Lima erreicht. Dort wurden wir gleich von unserer Reisebegleiterin Diana in Empfang genommen.

Mit einem Bus ging es dann ins Hotel und bei einem ersten Gespräch lernten wir uns ein bißchen näher kennen. Da alle recht müde waren, haben wir nichts mehr unternommen, sondern haben die Zeit genutzt um uns auszuruhen nach dem langen Flug.

24 Jan. 2005 • Pisco - Lima

Lima Kolonial Stil
Essen in Pisco und ein bischen trinken

Ein guter Anfang

Nach dem Frühstück trafen wir uns zu einem ca. 2-stündigen Stadtrundgang, um die Sehenswürdigkeiten von Lima anzuschauen.

Im Anschluss begann unsere Reise in Richtung Süden Perus. Gegen Mittag legten wir einen Stop am Strand ein.

Hier wurden wir mit einen umfangreichen Picknick verpflegt und konnten die Sonne und das Meer geniessen.

Abends erreichten wir Pisco und schlossen den Tag mit einem gemeinsamen Abendessen ab. Da das Bier ausging, haben wir das einheimische Nationalgetränk (Pisco Sour) genossen.

25 Jan. 2005 • Pisco

In der Piscobrennerei
der Mann im der Wüste
+3
der Mann im der Wüste

Der Beste fängt an

Unser Tag hat heute sehr früh angefangen. Wir sind Richtung Hafen gefahren, um mit dem Boot die Ballestas Inseln zu besuchen …

Im Schnellboot ging es vorbei an den Candelabra-Zeichnungen und noch ein Stück weiter, wo uns dann Humboldt-Pinguine, Kormorane, brüllende Seelöwen, Seesterne, Krebse, etc. begrüßten.

Dann sind wir mit unserem Bus zu dem Naturreservat von Paracas gefahren. Dort haben wir ein interessantes Museum über die Paracas Kultur besucht und danach gings zu den großen Felsformationen von "La Catedral".

Bei über 30 Grad besuchten wir noch ein kleines, aber absolut interessantes Museum, in dem Schädeldeformationen der Ureinwohner ausgestellt waren. Um ihren Schönheitsideal zu entsprechen, haben sie es mit verschiedenen Praktiken geschafft über Jahre ihre Schädel zu verformen.

Nach einer Stärkung mit leckerem Fisch und Meeresfrüchten fuhren wir zur langersehnten Pisco-Brennerei. Wir genehmigten uns Pisco Pur und Sour. Mit glühenden Köpfen fuhren wir zu unserer Oase Huacachina.

Wir kamen kaum zum Verschnaufen, schon ging es rauf auf die Buggies. Wir rasten durch die Wüste, Sanddüne hoch und wieder runter … zur sportlichen Betätigung warteten Sandboards auf uns. Ich weiss nicht genau wieviel mal wir runter und wieder nach oben gafahren sind … aber es war OFT ;-). Ein atemberaubender Sonnenuntergang läßt den Tag ausklingen.

Abends haben wir etwas gegessen und eins durfte natürlich nicht fehlen … ein Pisco Sour! Warum auch nicht?

26 Jan. 2005 • Arequipa - Ica

Auf dem Aussichtsturm - Nascalinien
Rundflug über die Nascalinien

Über den Wolken …

Nach einer Hotelnacht in den Sanddünen fahren wir auf der Panamericana Richtung Nazca.

Im Museum der Maria Reiche erfahren wir die Geschichte der Entdeckung der Nazca Linien. Unterwegs bekommen wir vom Aussichtsturm aus einen ersten Eindruck über die Ausmasse der Figuren.

In einem Flug über die Landschaft erleben wir die Faszination der verschieden Figuren in den Boden gescharrten Bildern.

27 Jan. 2005 • Nazca - Arequipa

Mumien Chauchilla Friedhof
Unser Picknick am Strand

Fahren, fahren, fahren…

Heute führte uns der Weg von Nasca bis nach Arequipa. Unterwegs zunächst ein Stopp beim Chauchilla Friedhof, wo die Mumien ohne größeren Schutz offenliegen und die Touristen "erfreuen". Hier liegen Bob Marleys Vorfahren mit 2 m langen Rasta-Locken.

Weiterer Stopp am weiten, menschenleeren Pazifik-Strand mit leckerem Picknick.

Ingrid und Susane haben viele Muscheln gesammelt und alle anderen nutzten auch die Zeit für einen gemütlichen Spaziergang am Strand.

Dann sind wir Richtung Süden gefahren. Unterwegs haben wir Olivenbäume gesehen und haben es uns auch nicht nehmen lassen einige Oliven zu kosten - waren lecker!

Dann noch die restliche Mammuttour bis zum Lichtermeer Arequipa.

28 Jan. 2005 • Arequipa

Wir helfen  :-)
Im Altenheim

Die weiße Stadt

Ab 10.00 Uhr die "Sozialtour" mit Iris und Diana.

Wir haben wir 2 Kindergärten besucht und haben die Kleinen mit unseren mitgebrachten Luftballons begeistert.

Bei der älteren Generation haben wir Wassermelonen verteilt, und es war schön, so viele fröhliche alte Leute zu sehen.

Anschliessend gings zum Klosterrundgang in Santa Catalina, das im völligen Gegensatz zum bunten, geschäftigen Treiben der Stadt steht. Kein Wunder, dass die Ariquepeñas so stolz auf ihre Stadt sind :-).

29 Jan. 2005 • Arequipa

Das Essen wird vorbereitet
Die Alpacas

Eine wunderschöne Landschaft

In den frühen Morgenstunden begann unsere heutige Tagestour ins Colcatal.

Dabei überquerten wir einen Pass auf 4.800 m Höhe. Vorher tranken wir im Tal ein Cocatee, um der Höhenkrankheit vorzubeugen.

Am Tagesziel wurden wir mit einem ergiebigen Essen und einem Bad in den warmen Quellen für die lange Anfahrt belohnt.

30 Jan. 2005 • Puno - Cabanaconde

Unsere Gaby
Gruppenfoto

Endlich ein Condor

Der Tag begann mit einer Führung durch das Colcatal.

Unter anderem machten wir Halt an einem Aussichtspunkt, um Condore beobachten zu können. Wir hatten viel Glück und sahen auch einen.

Danach setzten wir unsere Reise in Richtung Puno fort. Die Landschaft war sehr abwechslungsreich und interessant. Am Abend erreichten wir Puno.

31 Jan. 2005 • La Paz - Puno

Eine Frau aus Puno
Diana unsere Reiseleiterin

Bolivien und sein Leute

Wir verlassen das bewölkte Puno und fahren entlang dem Titicaca-See Richtung Bolivien.

Unser erster Halt ist Copacabana. Von dort geht es per Boot zur Sonneninsel der Inkas. Die Insel macht ihrem Namen alle Ehre, denn gerade als wir die Inkaruinen erklimmen, bricht die Sonne durch die Wolkendecke und die schneebedeckten bolivianischen 6.000er werden sichtbar.

Unsere Autofahrt führt uns nach El Alto von wo aus wir einen eindrucksvollen Blick über das Lichtermeer von La Paz, unserem heutigem Ziel, haben.

01 Feb. 2005 • Coroico - La Paz

Jörg sucht etwas
Susanne und ihr neuer Freund

Was für Strassen …

Heute ist Radfahren angesagt. Auf 4.600 m, am Fuße der Schneeberge, machen wir mit unseren Rädern die ersten Fahrversuche. Von hier aus geht es 64 km abwärts auf 1.200 m.

Die ersten 15 km lässt uns der Wettergott noch üben, dann beschließt er, dass bei gutem Wetter ja jeder Radfahren kann. Im strömenden Regen auf einspuriger und viel befahrener Schotterpiste geht es steil bergab.

Am Ziel in Coroico erfreuen wir uns einer warmen Dusche bevor wir es uns in den Logde gemütlich machen.

Bei der Rückfahrt per Auto haben sich die Wasserfälle auf der Strecke fast verdoppelt und die Strassenarbeiter haben alle Hände voll zu tun die Strasse befahrbar zu halten.

Am Abend sind wir wieder in La Paz.

02 Feb. 2005 • Tiwanaku - La Paz

Monolito
Puerta del Sol

Die Tiahuanaco Kultur

Bis zur Abfahrt um 11.00 Uhr individuelle Rundgänge in La Paz, z.B. zum Shoppen in den unzähligen Gassen.

Danach waren wir zu Besuch bei den "Guerilla-Schuhputzern". Die Jungs waren ganz schön furchteinflössend, doch Pater Lutz versucht, ihnen den Start in ein geregelteres Leben zu ermöglichen.

Weiter ging's entlang den Königs-Kordilleren bis Tiahuanaco.

Nach langer Fahrt per Bus und Boot kamen wir dann endlich in Llachon bei Tomas, "el presidente" und seiner Familie an, wo wir gleich lecker beköstigt wurden und in urigen Lehmhütten schlafen durften.

03 Feb. 2005 • Capachica

Capachiaca
Er wird mal Kapitän, sagt er.

Am Titicacasee

Nach guter und ruhiger Nacht, die durch das Schreien der Esel beendet wurde, fuhren wir, natürlich per Boot, zu den Schilfinseln der Uros, die sogleich ihre Handarbeiten für uns ausbreiteten.

Wir konnten natürlich nicht widerstehen und haben danach noch die Insel in einem der schönen Schilfboote umrundet. Die kleinen Uros sind wirklich süss, und auch hier wird Fussball gespielt.

Nachmittags hatten wir frei; um 17 Uhr kamen dann die Kinder aus der Umgebung, um in einem packenden Fussballmatch (Auswahl der peruanischen Nachwuchs Nationalmannschaft gegen den viventura-Kader) zu beweisen, wer den längeren Atem hat. Ratet mal: Wer hat wohl gewonnen???

04 Feb. 2005 • Cuzco - Cusco

Endlich in Cuzco
Cuzco Hauptplatz (Plaza de Armas)

Cuzco wartet auf uns

Heute konnten uns die Esel nicht wecken, wir mussten schon vorher aufstehen, denn für 6 Uhr war die Abreise Richtung Cusco angesagt.

Kaum waren wir dort, ging es schon auf eigene Faust weiter, die Stadt zu erkunden. Abends werden wir uns dann wieder zum Essen treffen, vielleicht gibt's heute Cuy (lecker? Meerschweinchen).

05 Feb. 2005 • Cuzco

Maria zeigt uns Cuzco
Heute essen wir Meerschweichen!

Heilige Stadt

Nach dem wir gestern in Cuzco angekommen sind und uns etwas mit der Stadt vertraut gemacht haben, liessen wir den Abend bis in die frühen Morgenstunden in einer einheimischen Disco ausklingen.

Die Musik war gut, wir hatten viel Spass und tanzten zu den rhytmischen Klängen. Somit wurde es für einige eine kurze Nacht.

Am Vormittag begann die Stadtbesichtigung mit einer lokalen Führerin Namens Maria. Hier besuchten wir die Kathedrale sowie die örtlichen Inkastätten. Die Führung war gut und es wurde uns viel Wissenswertes vermittelt.

Der Nachmittag stand zur freien Verfügung, um weitere Sehenswürdigkeiten individuell zu besichtigen oder einen Einkaufsbummel zu unternehmen.

Der Abend klingt mit einem Essen (Einheimische Spezialität: Meerschwein) aus.

06 Feb. 2005 • Cuzco - Machu Picchu

Ich schaffe es!
Was macht dieser rote Punkt in der Mitte

Inca Trail

Mit der peruanischen Eisenbahn fahren wir ins Urubamba Tal - das Tal der Inkas. Bei km 104 verlassen wir den Zug und steigen auf dem Inkatrail zu den ersten Inka Ruinen von Winay Wayna auf. Orchideen säumen den Trail und ab und zu saust ein Kolibri vorbei.

Die Sonne brennt, doch nach der Mittagspause führt der Weg durch den Wald. Nach einem steilen Anstieg erreichen wir die Ruinen des Sonnentors und von dort haben wir einen ersten Blick auf Machu Picchu.

Wir steigen langsam ab und erleben die verlassene Stadt im Abendlicht.

Mit dem Bus gings in das schwül warme Aguas Calientes.

07 Feb. 2005 • Aguas Calientes - Machu Picchu

David erzält uns ...!
Die Ruinen der alten Inkastadt

Ein wunderbarer Tag

Heute heißt es wieder früh aufstehen. Es regnet :-(. Der Bus bringt uns zum Eingang der alten Inkahochburg Machu Picchu.

Als David, unser lokaler Guide, uns in das frühere Leben dieser Stadt einführt hört der Regen auf und die Nebelschwaden verleihen dem Machu Picchu eine geheimnisvolle Atmosphäre.

Im Moment unseres Eintreffens waren kaum 20 Touristen zu sehen, was sich aber am Nachmittag ändern sollte.

Nach der Führung können wir das Gelände alleine erkunden. Einige besteigen den Nachbarberg um die Ruinen von Winaypicchu und einen tollen Ausblick auf Machu Picchu zu geniessen.

Am Nachmittag verlassen wir die Inkastätten.

Zu Fuss geht es zurück nach Aguas Calientes und am Abend mit dem Zug nach Cusco.

08 Feb. 2005 • Cuzco - Puerto Maldonado

Interessante Tierwelt
Dschungelwanderung

Der Dschungel

Nachdem der Vormittag in Cuzco zur freien Verfügung stand (z.B.: Einkaufsbummel), ging es mittags mit dem Flugzeug nach Puerto Maldonado.

Hier begann unsere Dschungeltour. Vom Flughafen wurden wir mit dem Bus von unserem Gastgeber Ramon (Besitzer der Inotawa-Lodge) empfangen und zum Tambopata-Fluß begleitet.

Mit dem Boot ging es nun ca. 3 Stunden flußaufwärts bis zur Inotawa-Lodge. Während der Bootsfahrt bekamen wir einen ersten Eindruck über die Pflanzen- und Tierwelt.

Nach der Ankunft in der Lodge und der herzlichen Begrüßung durch die Gastgeber, führten wir eine Nachtwanderung mit Sandra, unserem Guide für die nächsten Tage, durch. Eine interessante Geräuschkulisse und zahlreiche Insekten, Spinnen und sonstige nachtaktive Tierchen waren zu bewundern.

09 Feb. 2005 • Frankfurt

Gemeinsame Bootsfahrt

Inotawa Lodge - Tambopata Fluß - Dschungel

Früh morgens ging es bei Zeiten mit dem Boot los, um das hereinbrechende Tageslicht des Sonnenaufganges zum Erreichen unseres ersten Tageszieles zu nutzen.

Es ging zu einer Salzlacke, einer mineralischen Erd-/Felsformation, wo Papageien Ihr notwendiges nahrhaftes Futter beziehen. Eine gute Möglichkeit, um die Vielfalt der Papageienarten zu beobachten.

Danach ging es zu Fuß durch den Dschungel zurück zur Lodge. Dort gab es ein ergiebiges Frühstück und etwas Zeit zum relaxen für den der es wollte.

Am Nachmittag ging es zuerst per Boot und dann zu Fuß zum See "Tres Chimbadas". Hier ging es mit dem Floß hinaus, um die zahlreiche Tierwelt geräuschlos zu erkunden. Leider versagten uns die Seeotter ihre Anwesenheit, dafür bestaunten wir Piranhas und zahlreiche Vogelarten. Mit einsetzender Dunkelheit kehrten wir in Begleitung von Fledermäusen zur Lodge zurück und am Flußufer lauerten die Kaimane.

Verlängerung: 10.02.05 Inotawa Lodge - Gemeinde -Dschungel

An diesem Morgen ging es durch den Dschungel, um die dort ansässige Gemeinde zu besuchen. Eine Krankenschwester informierte uns vor Ort von ihrem Tagesablauf und sonstigen Ereignissen. Danach ging es zurück zur Lodge zum relaxen.

Am Abend trafen wir uns am Fluß, um Kaimane zu fangen oder auch nur zu besichtigen. Nach der Rückkehr hatten wir die Gelegenheit beim Abendessen uns bei unseren Gastgebern für die ausgezeichnete Verpflegung und das Angebot an Führungen zu Bedanken. Auch Diana unsere Reiseleiterin nutzte die Gelegenheit, um Worte des Dankes, der Freude und natürlich auch des Abschiedes an uns zu richten.

11.02.05 Abreise nach Deutschland

In Cuzco haben wir uns von Diana herzlichst verabschiedet und Ihr und viventura für die schöne Reise durch Peru gedankt. Danke und bis zum nächsten mal. Adios und muchias gracias!