Hier können Sie sehen, was unsere Reisenden auf ihrer Reise erlebt haben.
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Das Abenteuer hat begonnen
Ankunft in Südamerika. Im Flughafen von Lima wurden alle Teilnehmer von Alejandra und André - den beiden Guides der Tour - abgeholt. 24 erlebnisreiche Tage liegen vor uns, und es wurde keine Zeit vergeudet, vom Flughafen ging es zum Plaza de Armas, dem schönsten (und fast einzigen) Plätzchen Limas. Vor uns das Regierungsgebäude, die Kathedrale, Staturen, die typischen Holzbalkone Limas und jede Menge Straßenleben. Im Anschluss besuchten wir das Kloster San Francisco und die gleichnamige Kirche. In den Katakomben lagern 30.000 Skelette, da Beerdingungen zur Gründungszeit in den Moorflächen nicht möglich waren. Unser Hostal befand sich im Süden der Stadt, direkt am Pazifik. Beim Abendessen mit dem obligatorischem Pisco Sour, lernten wir uns kennen.
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Und die Reise geht los!
Einstimmig wurde am Vorabend beschlossen einem Museumsbesuch lieber das Ausschlafen vorzuziehen. So frühstückten wir zu später Stunde und genossen die Aussicht auf Lima und den Pazifik.
Im Laufe des Vormittags verliessen wir dann Lima mit unserem grossen Jeep und fuhren in den Süden. Zu Mittag stoppten wir in "Punta Negra", einem Wochenendomizil der Limeños, und breitem Sandstrand. Nach dem Picknick zogen wir weiter in den Süden bis nach Paracas in eine kleine Pension.
Am Abend freundeten wir uns mit peruaischen Meeresspezialitäten an bevor unser erster Discobesuch anstand. Die erste Salsa und Merengue Probe wurde von allen bestanden. Auch machten wir unseren ersten Kontakte mit dem merkwürdigen peruanischem System "in einer Reihe zu tanzen". Auch machten wir unsere ersten Erfahrungen mit den "In-Tänzen" bei denen jeder wusste was zu tun war, nach ein paar mal zuschauen, klappte es aber auch bei uns!
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Von Seelöwen und Sandboarden
Mit Ausschlafen war heute nichts, erstaunlicherweise fand André beim "Wachklopfen" allerdings nur bereits wieder fitte Discogänger, wahre viYoung Teilnehmer also!
Unseren lokalen Guides Peter und Joel holten uns vom Hostal ab. Mit dem Boot ging es nun zu den Ballestas Inseln, einem Paradies für Seelöwen und Vögel. Zu Hunderten konnten wir die Tiere beobachten: Pinguine, Seelöwen, peruanische Tölpel, Pelikane und viele weitere Vogelarten.
Im Anschluss fuhren wir in das Paracas Reservat, hier besuchten wir die berühmte "Kathedrale" - eine Felsformation.
Am Nachmittag ging es mit dem Bus weiter zur Oase Huacachina, in mitten der Sanddünen sorgt hier eine Lagune für grünes Leben. Wir verloren keine Zeit und bestiegen direkt die umliegenden riesigen Sanddünen, bewaffnet mit einem Sandboard. Der Aufstieg war anstrengend, aber der Ausblick ließ die Mühen vergessen. Unsere ersten Sandboardversuche waren weniger ästhetisch, dafür aber spaßig :-)
Ziemlich fertig aber glücklich ging es bei der letzten Abfahrt dann bis zum Hostal. Mit einem Pisco Sour ließen wir den Tag ausklingen!
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Maria Reiche und die Nazca Linien
Heute konnten wir mal wieder ausschlafen. Zum Frühstück zauberte André ein Nutella-Glas aus der Tasche. Nachdem wir das Glas fast leerten, fuhren wir weiter in den Süden.
In der Nähe von Ica - dem Hauptanbaugebiet für peruanischen Wein und Pisco - besuchten wir eine traditionelle Bodega. Maritza erläuterte uns den Ablauf der Piscoherstellung, aber der Großteil der Truppe, war mit den Gedanken aber bereits bei der Piscoprobe. Und hier wurden wir richtig versorgt. Eine Spezialität wurde nach der anderen getestet, leicht erheitert ging die Fahrt nach Nazca weiter, auf dem Weg besuchten wir das Maria Reiche (berühmte Nazca Forscherin aus Dresden) Museum. Maria ist mittlerweile eine Volksheldin in Peru. Vom nahegelegenen Aussichtsturm hatten wir einen Blick auf die ersten Figuren und Linien.
Um 15:30 war es dann soweit, wir haben unseren Rundflug über den Nazca gestartet. Es war wirklich beeindruckend die mystischen Linien von oben zu betrachten. Ob die Linien von Außerirdischen stammen oder doch von Pre-Inkakulturen blieb aber weiter ungelöst.
Am Abend durfte ein Besuch im Planetarium nicht fehlen. So lernten wir den Südsternenhimmel kennen!
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Wir verlassen den Pazifik
Früh ging es in Nazca auf die Piste, vor der Abfahrt besuchten wir noch einen lokalen Markt und lernten ein paar neue Früchte kennen.
Dann ging es weiter auf der Panamericana. Unser längster Fahrtag stand an. Von der Hochebene Nazca ging es zurück an die Küste.
In Camana stoppten wir zum Mittagessen, dann ging es noch drei Stunden weiter, bis wir schließlich in der Majes-Schlucht ankamen.
Corire - unsere Übernachtungsstation - ist bekannt für deren riesige Flussshrimp. So durften diese auch auf dieser Tour natürlich nicht fehlen. Wir hatten alle Mühe die riesigen Teller aufzuessen und noch größere Probleme mit dem vollen Magen einzuschlafen!
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In die Höhe der Anden!
Nach der langen Fahrt gestern gab es heute wieder Einiges zu erleben, das hieß mal wieder früh aufstehen, aber daran haben wir uns ja mittlerweile gewöhnt.
Zum Auftakt gab es eine kleine Überraschung, vor zwei Monaten wurden Dinosaurierspuren gefunden, die ersten überhaupt in Peru! So gehörten unsere Einträge ins Gästebuch zu den Ersten!
Im Anschluss fuhren wir zu Toro Muerto, hier hinterließen die Vorfahren der Inkas vor 1200 Jahren Pytroglyphen, Felsenzeichnungen, die immer noch Rätsel aufgeben. Unser Führer war vor allem von der "Außerirdischen" Theorie angetan und zeigte uns mehrere Astronautenzeichnungen.
Im Anschluss ging es in die Berge, in einer atemberaubenden Landschaft fuhren wir Richtung Colca Canyon, zum ersten Mal wurde unsere Höhentauglichkeit bei einem Picknick auf 4.000m getestet. Am Abend kamen wir in Cabanaconde an, hier genossen wir eine heiße Dusche und zum Abendessen leckeres Alpacafleisch!
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Der Tag des Kondors!
Was für ein Tag!!! Es ging wieder früh los, dieses Mal um den König der Anden, aus allernächster Nähe zu beobachten. Das mit allernächster Nähe ist wörtlich zu verstehen, denn wir hatten ein Riesenglück: Zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort, so flog der Vogel direkt über unsere Köpfe hinweg. Was für ein Erlebnis, insgesamt 6 Vögel kreisten direkt vor unserer Augen.
Mit unserer lokalen Begleitung Lucy und Kati fuhren wir das Colca Teil weiter. Nach vielen Aussichtspunkten kamen wir schließlich in Chivay an. Gut gestärkt von einem weiteren Alpacasteak (wir hatten uns schon daran gewöhnt) ging es auf die Mountainbikes. Dass wir uns auf 3.600 m befanden merkten wir bei jedem noch so kleinem Anstieg, da waren wir froh, dass der Guide Pablo viele Stopps einlegte. Die Aussichten waren genial, inmitten tausendjähriger Pre- Inkaterrassen fuhren wir nach Yanque.
Von hier ging es direkt ins Thermalbad, Prädikat genial, selten hat ein kühles Bier so gut geschmeckt! Im Anschluss fuhren wir weiter nach Arequipa!
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Die weiße Stadt
Eigentlich war für heute Ausschlafen geplant. Aber für die optionale Besichtung der von viventura unterstützten Projekte in Arequipa konnte sich jeder begeistern, so dass alle mitfuhren.
In Cero Cerillos besuchten wir den Schulbau in einem der ärmsten Vororte Arequipas. Der Staat baut hier keine Schule, so müssen andere Sponsoren gefunden werden. Maria entschloss sich hier zu spenden und ein Patenkind zu nehmen, damit wird sie die schulische Ausbildung des Kindes garantieren können.
Nach leckeren Muschelessen und dem viventura Büro über die Schultern schauen, machten wir uns auf um Arequipa zu erkunden. Nach der Besichtigung des Klosters Santa Catalina und der Besichtigung einer schönen alten Mühle, führte uns Fernando durch das nächtliche Arequipa.
Am Abend konnten wir dann mal wieder Nachtleben genießen. Bis in den frühen Morgen tanzten wir zu Latino Live-Musik…
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Die Inkahauptstadt Cuzco
Am Morgen startete unser Flieger von Arequipa nach Cuzco, nach kurzer Flugzeit kamen wir in der Inkahauptstadt an und fuhren gleich ins Hotel. Angenehm vom Hotel überrascht, holten viele ein bisschen Schlaf nach …
Am Nachmittag zogen wir dann durch die Stadt, Lucy zeigte uns die Höhepunkte Cuzcos. In einem schönem Tal liegt diese beieindruckende Stadt, die ihren Kolonialen Stil verbunden mit Inkamauerwerk bis heute beibehalten hat und dabei jeden Reisenden in den Bann zieht.
Am späten Nachmittag zogen wir dann zu den beindruckenden Ruinen von Suqsuayhuman. Diese Mauern sind der absolute Wahnsinn, meterhohe Steine sind haargenau ineinander verschachtelt
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Freier Tag Cuzco
Nach den anstrengenden letzten Tagen konnten wir heute mal durchatmen. Doch davon machten nicht alle Gebrauch…
Alejandra, Florian und Ronald zog es zum Raften, so lernten sie auch gleich das Urubamba - das heilige Tal - kennen.
Ines, Sandra, Maria und Kai zog es ein zweites mal nach Saqsuyhuaman, hier nahmen sie an einer Pferdetour teil, die zu weiteren Ruinen und Tempeln führte…
Am Abend hatten wir ein kulinarisches Highlight (?!). Denn es gab Meerschweinchen, nur die Guides verzichteten darauf :-) Aber einmal muss man es einfach gegessen haben!
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Der Inka Trail
Sicherlich einer der Höhepunkte der Tour. Heute brachen wir auf zum zweitägigen Inkatrail.
Mit dem Zug ging es von Cuzco bis zum Kilometer 104, von hier aus begann unsere Wanderung. Langsam aber sicher nahmen wir jeden Höhenmeter und wurden auch schon bald mit herrlichen Ausblicken auf die Urubambaschlucht mit den dahinterliegenden Vulkanen belohnt. An einem Wasserfall haben wir unser Mittagessen genossen, bevor wir zur Ruine Waynahuanay aufstiegen. Sie gab uns einen kleinen Vorgeschmack auf Machu Picchu…
In der Hütte angekommen gönnten wir uns ein kühles Blondes, und dann gleich ein Zweites! Dann ging es früh ins Bett!
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Die verlorene Stadt Machu Picchu
Ein Highlight jeder Südamerikareise, die Ruinen von Machu Picchu. Früh ging es los! Um 4 Uhr klingelte der Wecker. Um 5 Uhr waren wir dann auf dem Weg zur Puerta del Sol, einem wunderschönem Aussichtspunkt auf Machu Picchu. Langsam reichte das Morgenlicht immer tiefer, bis dann auch Machu Picchu in seiner ganzen Pracht angestrahlt wurde. Einem Blick, den vielen Tagesbesuchern verwehrt bleibt.
Nun stiegen wir hinab zu den Ruinen, nach einem obligatorischem Gruppenfoto erklärte uns David - unser lokaler Guide - was alles über die Ruinen zu wissen war und was noch nicht geklärt ist (das nahm den größten Teil ein:-).
Den Nachmittag hatten wir "frei". Einige Leichtsinnige kamen dem Vorschlag Andres - den Vorberg Huana Picchu zu besteigen - nach. Da war einiges an Kraftanstrengung gefragt, aber schlussendlich haben es alle geschafft, und gelohnt hat es sich allemal. Von oben hatten wir einen fantastischen Ausblick auf Machu Picchu, die umliegenden, schneebedeckten Vulkane und den Urubamba. Im Gegensatz zu den Archäologen entdeckten wir einen Koala in den Ruinen (offiziell sind es Pumas und Kondor Vögel…)Im Anschluss ging es mit dem Zug zurück nach Cuzco!
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Zugfahrt durch das Altiplano
Mit Ausschlafen war es wieder einmal nichts, um 6 Uhr klingelte der Wecker, es stand eine lange Zugfahrt an.
Mit einer alten, schnaufenden Lok ging es von Cuzco Richtung Süden. endlich passierten wir zahlreiche Lamaherden, die gerade die Mädels zu Fotoshootings veranlassten.
Nachdem wir zahlreiche schneebedeckte Vulkane passiert hatten kamen wir schließlich in Juliaca an. Fast hätten wir unser Gepäck verloren, dass konnte dank einer Sprintleistung eines Guides verhindert werden. In Juliaca ging es mit einem Kombi weiter Richtung Llachon. Das letzte Teilstück legten wir in einem Boot zurück, unter einem klarem Sternenhimmel und andauernder Sternschnuppen kamen wir schließlich an.
Unser Gastgeber Valentin empfing uns herzlichst, nach dem Abendessen ging es uns auch schon besser, machten uns aber dennoch direkt in unsere rustikalen Zimmer auf. Eingelümmelt in unseren Schlafsäcken hatten wir eine warme Nacht…
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Traditionelles Leben am Titicacasee
Heute konnten wir tatsächlich wieder einmal ausschlafen. Wir übernachteten alle in verschiedenen Häusern in der Gemeinde Llachón direkt am Titicacasee. Zum Frühstück zauberte uns die Frau von Valentín zu unserer Überraschung Crepes auf den Tisch.
Gut gestärkt machten wir danach eine Wanderung zu dem Gipfel der Halbinsel und dem dort befindlichen Tempel. Valentín erzählte uns dabei immer wieder von seiner Familie, seinem Andenglauben, von Heilpflanzen und traditionellen Bräuchen.
Nun war es leider Zeit sich von Florian zu verabschieden, der wegen dem Beginn eines neuen Jobs, bereits früher nach Deutschland zurückfliegen musste.
Auf dem Rückweg besuchten wir die Schule, der wir am nächsten Tag Hefte und Bleistifte zur Verfügung übergeben werden. Wir wurden herzlichst empfangen!
Am Nachmittag wurden zahlreiche Karten geschrieben, am Abend schafften es einige zu einem Aussichtspunkt, von wo aus wir den Sonnenuntergang beobachten konnten.
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Auf nach Bolivien
Am frühen Morgen verlassen wir Llachón, mit dem Boot geht es zwei Stunden lang Richtung Puno. Kurz vor Puno sehen wir dann noch das standardmäßige Touriprogramm: Die schwimmenden Inseln der Uros. Nach dem kurzen Stopp auf den Schilfinseln geht die Fahrt weiter nach Puno. Hier werden wir bereits vom Bus erwartet, der uns nach Bolivien bringen soll. Wir stoppen beim Fruchtbarkeitstempel (bei den Figuren soll es sich wirklich um Pilze handeln!!! und machen einen weiteren Picknick-Stop.
Das Grenzprozedere ist ein anderes wie wir es aus Europa kennen. Die Grenze kann man frei passieren, leider benötigen wir aber diesen dämlichen Ausreisestempel, da heißt es Schlange stehen. Auf der anderen Seite steigen wir in einen kleinen Kombi, mit guter Musik und zahlreichen Fotostopps geht es dann weiter nach La Paz.
Wie für uns bestellt, erstrahlt der Ilusami im Abendsonnelicht. Angekommen in unserem Hotel genießen wir erst einmal die heiße Dusche, bevor wir auf erste Erkundigungstouren in La Paz gehen!
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Freier Tag La Paz
Heute war mal wieder ein komplett freier Tag. Die Mädels nutzten vor allem die Chance zum Shoppen. Reichlich die Auswahl, klein die Preise, da macht einkaufen doppelt soviel Spass.
Leider hatten viele Probleme beim Einlösen der Traveller Cheques, so dass Alejandra und Andre alleine das von viventura unterstützte Sozialprojekt in "El Alto" ,dem Armenviertel von la Paz besuchten.
Hier lernten sie Pater Lutz kennen, der hier seine neue Heimat und Aufgabe gefunden hat, den Kindern zu helfen. Viele Kinder leben auf der Strasse. Pater Lutz stattet viele mit Schuhputzerwerkzeug aus, außerdem ist er täglich auf der Strasse und verteilt Kakao und Brötchen an die zahlreichen drogensüchtigen Jugendlichen. viventura unterstützt ihn bei seiner Arbeit mit einer Geldspende.
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La Paz - Mountainbiking
Für Einige ging es früh raus, denn Ines, Sandra, Andreas und Gerald entschlossen sich die Mountainbike Tour "Die gefährlichste Strasse der Welt", hinab zu fahren.
Der Rest konnte sich noch mal ganz in Ruhe La Paz anschauen und die letzten Souvenirs einkaufen!
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In den Süden Boliviens
Heute verließen wir nach drei aufregenden Nächten La Paz. Mit einem öffentlichem Bus fuhren wir nach Oruro, nach einem Mittagessen ging es von dort auch gleich weiter Richtung Uyuni.
Bereits nach wenigen Kilometern konnten wir vom Zug aus Hochlandflamingos beobachten. Einen Grossteil der Bahnfahrt vergnügten wir uns im Zugrestaurant. Am späten Abend kamen wir dann in Uyuni an. Es war bitterkalt, schnell versteckten wir uns unter unseren warmen Bettdecken…
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Von Salzseen und Kakteen!
In aller Frühe konnten wir heute den Tag beginnen. Gegen Mittag ging unser 3-Tages-Abenteuer mit dem Jeep durch den Südwesten Boliviens dann los.
In zwei Jeeps fuhren wir erst einmal von Uyuni nach Cholchani, hier lernten wir, wie einfach das Salz abgebaut und eingetütet wird. Nun befuhren wir den Salar Uyuni, die Bezeichung Salzsee ist eigentlich irrführend, denn von Wasser war weit und breit keine Spur. Auf der glatten Salzoberfläche ließ es sich besser fahren als auf jeglicher peruanischer oder bolivianischer Strasse!
Nach kurzer Zeit kamen wir am "Palacio del Sal" an, einem Hotel vollständig aus Salz erbaut an. Das Hotel ist leider stillgelegt, und muss wegen behördlicher Probleme ein paar Kilometer weiterziehen. So werden wir vielleicht eine der letzten Besucher sein, die Billardtische, Suites, Bars, Saunas usw. sehen, die komplett aus Salz erstellt worden sind.
Am frühen Nachmittag sind wir dann schließlich auf der Isla del Pescado angekommen. Die Insel hat eine ganz eigene Ausstrahlung, mit ihren Kakteen vor der weißen Weite. Der Sonnenuntergang war ein Traum, und der Sternenhimmel ausgeprägt wie sonst kaum!
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Durch bizarre Wüsten
Der Tag begann sehr früh. Um 5 Uhr 30 verließen wir die Insel Richtung San Juan. Nur nicht so ganz wie geplant, denn unsere beiden Fahrer konnten sich in der Dunkelheit nicht so richtig gut orientieren, so dass wir schließlich einen kurzen Zwangsstopp einlegten um uns mit dem Sonnenlicht wieder auf den richtigen Weg zu machen.
Wir frühstückten in San Juan, Andre fand ein kleines Kofferradio und keiner hätte ihm wohl zugetraut, dass er plötzliche eine deutsche Live-Reportage vom Spiel gegen Irland aus dem kleinem Ding zaubern würde. Kai und Andre waren nach dem 1 zu 1 in der Verlängerung ein wenig zermürbt :-(
Es ging weiter zu den nächsten Highlights der Reise: Die drei Lagunen mit Hochlandflamingos, verschiedene Wüstenabschnitte, bizarre Felsformationen und zum Schluss des Tages, die Laguna Colorado, die man eigentlich rote Lagune hätte nennen können…
Ein weiteres Mal ging es früh ins Bett!
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Zurück in die Zivilisation
Es ging wieder einmal sehr früh los. Wir standen um 5 Uhr auf, und eine halbe Stunde später ging die Fahrt auch schon los. Wir hatten den Fahrern Trinkgeld versprochen, wenn wir als erstes an den Thermalbädern ankommen würden. Sie taten ihr Bestes…
Aber erst besuchten wir - nachdem wir 5.000 Meter passierten - Mañana del Sol, passend zum Sonnenaufgang. Im Morgenlicht sahen die ohnehin beindruckenden Geysire und kochenden Schlammlöcher noch mal um einiges beidruckender aus.
Beim anschließenden Thermalbad konnten wir uns nach den ganzen Strapazen mal wieder richtig entspannen, bei Außen Temperaturen von -10 Grad und Innen knapp 40. So wurden wir ein wenig aufgewärmt, zumindest an den Füssen, denn nur Ronald nahm ein komplettes Bad. Nach dem Frühstück ging es weiter zur weißen und grünen Lagune, wobei die weiße Lagune aber grüner aussah. Nun ja, beeindruckend waren sie allemal…
Im Anschluss ging es über die Grenze nach Chile, unser gesamtes Gepäck wurde gefilzt, aber den Cocatee von unseren Westfalen haben sie nicht gefunden :-)
Gleich werden wir das Abschiedsessen haben, bevor wir morgen in Calama unseren Rückflug antreten…
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Der Abschied :-(
Ein trauriger Tag, unsere Reise neigt sich zum Ende. Wie schnell die schöne Zeit vergangen ist! Um 8 Uhr holte uns der Bus im Hostal ab und brachte uns direkt zum Flughafen nach Calama.
Die LanChile Mitarbeiter hatten anscheinend noch nie Gepäck bis nach Deutschland durchgecheckt, so brauchten sie ein wenig länger. Schließlich waren aber auch sie fertig, und so mussten sich Alejandra, Elke, Gerald und Andre von der Truppe verabschieden. Aber bei einen vereinbarten Nachtreffen, werden sich alle sicherlich wiedersehen, bis dahin….