Reisetagebuch viExplorer Peru Bolivien Chile - 31.10.2002
Reisebericht | Tour vom 31.10. - 23.11.2002
"In den drei Wochen gemeinsam durch Peru, Bolivien und Chile hat jeder Teilnehmmer der Gruppe + der Reiseleiter verschiedene Erfahrungen gesammelt. Komentaren wie zum Beispiel, SI, SI, mit dieser lustige Ausprache vom Heike, TAKE A PICTURE, ONE DOLLAR, ONE DOLLAR, mit der gleiche Ausprache, oder FOLLOW ME GUYS THIS WAY werde ich immer mit Sehnsucht vermissen zu hoeren. Vielen Dank Fuer alles. HASTA PRONTO AMIGOS."
Doch unser Fest dauerte nicht allzu lange, da wir am nächsten Tag früh aufstehen wollten.
Nach diesen ersten Eindrücken von Lima sind wir weiter in Richtung Paracas gefahren. Unterwegs hielten wir für ein Picknick am Pazifikstrand, bei Punta Negra.
Gestärkt ging es weiter in Richtung Pisco. In Pisco angekommen, haben wir in einem gemütlichen Hotel übernachtet. Wir sollten heute früh ins Bett gehen, da es am nächsten Morgen schon um 6 Uhr weitergehen sollte.. Spruch des Tages:
Heike (beim Picknick): "Eigentlich wollte ich Anannas essen, aber die Granadillas schmecken auch gut!"
Im Laufe des Tages stiegen die Temperaturen, es wurde richtig heiß. Im Nationalreservat wurden wir mit alten Kulturen vertraut gemacht!
Noch vor dem Mittagessen haben wir die "Kathedrale" (eine Steinformationen, die der Ozean geschaffen hat) besucht.
Nach dem Mittagessen brachte uns unser Bus nach Ica zur Oase Huacachina. Dort sind wir über die Dünen gewandert und haben uns im Sandboarding erprobt...
Die Linien von Nasca sind nur vom Flugzeug aus gut zu überschauen. Aus diesem Grund haben wir die Linien mit kleinen Motorflugzeugen überflogen. Ein weiteres Mal hat Martina direkten Kontakt mit der Natur gehabt. ;-)
Am Abend in Nasca hat ein Teil der Gruppe eine beeindruckende Vorstellung im Planetarium genossen, während der andere Teil die Zeit nutzte, um die Stadt kennenzulernen.
Am Morgen haben wir in Nazca einen alten Friedhof besucht. Dort hat uns unser lokaler Guide noch eine Menge über die Nazca-Kultur erzählen können, vor allem was die Mumien betrifft.
Den ganzen Tag sind wir in Richtung Corire gefahren. Natürlich haben wir zahlreiche Foto- und "Klo"-Stopps gemacht. Auf dem Weg sind wir einige Male von der Polizei angehalten worden. Busse mit Ausländern eignen sich hervorragend zur Trinkgeldeinnahme...
Als wir Corire erreicht haben, hatten wir die Möglichkeit, die Spezialität der Majeregion zu probieren, gegrillte Flußschrimps. Wahnsinnig lecker!
Vormittags haben wir die erst kürzlich entdeckten Fußabdrücke der Dinosaurier gesehen. Im Anschluss besuchten wir den "Toro Muerto", ein riesiges Areal mit Tausenden von Felsblöcken. Auf einigen Hundert Steinen findet man Eingravierungen der alten Wari-Kultur (Prä -Inka Kultur) und auch der Inkakultur.
Mittags haben wir einen gemütlichen Platz zum Picknicken gefunden.
Am Nachmittag kamen wir durch Huambo und legten hier einen "Kokatee-Stopp" ein, da die Höhe nun schon deutlich zu spüren war. Wir wurden von vielen Kindern empfangen, die am Anfang noch schüchtern waren. Aber nach ein paar Minuten konnten wir uns mit ihnen unterhalten. Zwei Stunden später haben wir Cabanaconde erreicht. Dort haben Cornelia, Robert und Andreas zum ersten Mal in ihrem Leben Alpaca-Fleisch probiert. Spruch des Tages:
Cornelia: "Das Alpacafleisch schmeckt nach Hirsch!"
Andreas: "Das Alpacafleisch schmeckt nach Leber!"
Robert: "Das Alpacafleisch schmeckt komisch." :-)
Unser Bus brachte uns zum Cruz del Condor, dem besten Aussichtspunkt, um die größten Vögel der Welt zu sehen. Zuerst mussten wir uns aber in Geduld üben. Später hatten wir doch noch das Glück, zwei Exemplare zu sehen. :-)
In Chivay nahmen die meisten Teilnehmer an der Mountainbike Tour teil. Martina, Heike, Cornelia, Andi und Andreas haben für diese Tour weniger als eine Stunde gebraucht, ein neuer viventura Rekord!!!. Die beiden Roberts und Reiner sind in Chivay geblieben. Nach dieser Mountainbike Tour haben wir die heißen Quellen von Chivay genossen. Wenn man so ein Bad doch jeden Tag hätte! ;-)
Am Nachmittag sind wir dann in Richtung Arequipa gefahren. Dort haben wir den beeindruckenden Plaza de Armas bei Nacht gesehen. Später in der Nacht haben wir unsere erste Woche in Südamerika gefeiert. :-)
Spruch des Tages:
Martina: "Habt ihr die tote Kuh im Bach gesehen?"
Heute vormittag bestand die Möglichkeit, zusammen mit Andre, die von viventura unterstützten Sozialprojekte zu besuchen. Natürlich hat sich die ganze Truppe dafür interessiert, so dass wir zu acht losgezogen sind. Gemeinsam mit Luz-Dary, die für die Koordinierung der Projekte verantwortlich ist, schauten wir uns Großküchen, medizinische Versorgungseinrichtungen, Kindergärten und eine Schule an. Die Kinder waren dankbar für die Schulpausen, die wir ihnen bescherten. :-)
Am Nachmittag zeigte uns Fernando die Stadt. Wir besuchten das Kloster Santa Catalina. Danach gingen wir zum Markt San Camilo, wo wir die verschiedensten Früchte Perus genießen konnten!!!
Am Abend haben Martina, Heike, Robert und die beiden Andreas eine typische Spezialität aus Arequipa gegessen: Meerschweinchen.
Nach dem Essen gingen einige ins Forum, die beliebteste Disco in Arequipa.
Bei einem Stadtrundgang am Nachmittag in Cuzco zeigte uns unsere lokale Führerin die Ruinen von Saqsayhuamán, einer alten Inka-Festung, Qengo und Tambomachay. Leider verging die Zeit wie im Flug, so dass wir nicht noch weitere Ruinen besuchen konnten. Aber morgen haben wir ja einen freien Tag! :-)
Beim Abendessen haben sich alle für ein mexikanisches Essen entschieden. Nach ein paar Missverständnissen mit der Kellnerin konnten wir endlich die Nachos und Burritos genießen.
Jeden Sonntag ist etwas los auf dem Plaza de Armas in Cuzco, so auch heute: ein Schüler Umzug. Die beiden Andreas und Martina wollten in das Fußballstadion gehen, da es dort am heutigen Tag zu einem wichtigen Spiel kam!
Am Abend kommt dann noch unser Führer vom Inka Trail und wird uns in einem kleinen Briefing auf die Wanderung einstellen und uns erzählen, was wir auf die Wanderung mitnehmen sollen und was lieber im Hotel bleibt.
Unser lokaler Tourguide David führte uns auf dem Inka-Trail vorbei an einigen Ruinen bis hin zu Winayhuayna. Hier bezogen wir unsere Betten in Mehrbettzimmern, die sich auf drei Geschosse verteilen.
Ein paar unermüdliche Wanderer versuchten vergebens bereits heute Machu Picchu zu erkunden, wurden jedoch am Checkpoint zurückgewiesen und mussten sich mit einer weniger imposanten Ruine begnügen.
Den Tag ließen wir früh wie nie zuvor bei Tee, Pisco, Bier und Robert P.'s Whisky in nicht gewünschter Ballermann-Stimmung ausklingen ;-).
Heike´s Liebligsspruch: "so á Schass"
Nach einer Katzenwäsche ging es zum Frühstück. Punkt 4.50 Uhr passierten wir den Checkpoint Richtung Sonnentor. Die Mehrzahl der Teilnehmer hatte Schwierigkeiten mit dem vorgelegten Tempo von Heike und Robert K. mitzuhalten.
David führte uns anschließend auf sehr informative und interessante Weise durch Machu Picchu. Ein besonderes Bild bot sich unseren Augen, als die Ruinen aus dem Nebel erwachten. Martina und die beiden Namensvetter Andreas haben den Wayna Pichu erfogreich bewandert.
Gegen 16.00 Uhr fuhren wir dann mit dem Zug zurück nach Cuzco.
In Juliaca angekommen, hat unser Bus schon gewartet. Mit dem Bus ging es dann in zwei Stunden nach Llachon. Hier hat uns bereits unser Gastgeber Valentin empfangen, der uns auf die verschiedenen Gastfamilien zur Übernachtung verteilt hat. Spruch des Tages:
Robert P.: "Gehört La Paz eigentlich zu Peru?" :-)
Wir hatten ein gemeinsames Mittagessen im Haus von Valentin: Frischer Fisch aus dem See stand auf der Speisekarte! Am Nachmittag haben die beiden Andreas, Martina und Robert im See gebadet, da wir ein schönes Wetter hatten. Dennoch war es ganz schön erfrischend!
Der interessanteste Teil des Tages kam aber erst am Abend, als Valentin jedem einzelnen die Zukunft aus Koka-Blättern gelesen hat!
Auf den Weg nach Puno haben wir die schwimmenden Uros Inseln besucht. Im Puno hat uns dann der Bus abgeholt und bis zur Grenze gebracht. Auf den Weg machten wir dann unsere letzten Stopp in Peru. An einem wunderschönen Platz genossen wir ein Picknick am Titicacasee.
Glücklicherweise sind wir pünktlich in La Paz angekommen, d.h. wir hatten genügend Zeit zum Feiern. ;-)
Den Nachmittag konnten wir frei nach Belieben nutzen, um die Stadt kennenzulernen. Leider mußten wir heute früh ins Bett, da morgen die gefährlichsten Straße der Welt auf uns warten sollte.
Am Abend sind wir wieder ins "Mongos" Restaurant gegangen, wo wir zwar lange auf unser Abendessen warten mußten, aber es hat sich gelohnt!!!:-) .
Durch Gewitter und Sandstürme gelangten wir endlich nach Oruro und gleich weiter mit dem Zug nach Uyuni, wo einige das ausgefallene Mittagessen im Zugrestaurant bei faszinierenden Hochlandschaften nachholten.
Am Abend haben Rainer, Andreas S., die beiden Roberts und Ernesto ein Dart-Tournee im La Loco gemacht.
Die Tour in der Salzwüste begann mit dem Salar Uyuni, dem größten Salzsee. Wir konnten beobachten, wie das Salz verarbeitet wird. Auf dem Weg durch den Salzsee besuchten wir ein Salzhotel, welches nur aus Salz erbaut ist. Mittags erreichten wir die Isla del Pescado, wo wir gepicknickt haben.
Am Nachmittag kamen wir in San Juan an, wo die ganze Gruppe Fußball mit den Dorfkindern spielte. :-) Dort übernachteten wir auch.
Am Nachmittag erreichten wir die Laguna Colorada. Dort haben alle einen Spaziergang durch die Lagune gemacht. Die beiden Namensvetter Andreas und Martina haben bei ihrem Spaziergang wohl die Zeit vergessen.
Nach einer Stunde sind wir mit dem Jeep weitergefahren. Unser nächster Stop waren die heißen Quellen. Während Dionisio und Agustin unser Frühstück kochten, haben Robert P., die beiden Andreas und Martina in den heißen Quellen gebadet. An der Laguna Verde machten wir unseren lezten Halt in Bolivien.
Das Abendessen war an diesem Abend das letzte, das wir zusammen in der Gruppe einnahmen, da spät in der Nacht ein Bus für die beide Andreas und Martina gewartet hatte und am nächsten Tag musste Cornelia zurück nach Deutschland fliegen.
Die beide Robert´s, Rainer und Heike sind zwei Tage länger in San Pedro de Atacama geblieben. Martina und die beiden Andreas sind in diesen zwei Tagen nach Iquique gefahren.
Den ersten zusätzlichen Tag in San Pedro haben alle richtig genossen, da es keine Termine mehr gab. :-)
In Iquique sind die anderen an den Strand gegangen.
Die anderen haben Iquique näher kennen gelernt und zum lezten Mal im Pazifik gebadet. Abends sind sie mit dem Bus nach Calama gefahren.
Im Santiago musste sich die Gruppe noch ein wenig gedulden, da ihr Flug erst um 20:00 Uhr ging. Gute Rückreise und auf ein baldiges Wiedersehen!
14.01.12Olaf Peter
Höhepunkte: Mountain Bike Tour von Banos nach Puyuo. Weihnachten in der Dschungel Lodge. Galapagos war auch ein Highlight. Eddy und Chary haben uns super durch Equador begleitet....
Jetzt buchbar! Unsere Aktivtouren Patagonien 2012
Seit heute sind unsere bewährten Patagonien-Touren für Herbst und Winter 2012 online. Schauen Sie am besten gleich rein, denn noch gibt es viele Termine mit unserem 200-EUR-Frühbucherrabatt! Reisen Sie bei sommerlichen Temperaturen von Buenos Aires, über die 7-Seenroute nach Chile und per Navimag-Fähre ins südlichste Patagonien. Wandern Sie vor traumhafter Kulisse und besuchen Sie Patagoniens [...]mehr Nachrichten im viBlog
zu viSozial

Mirjam