Hier können Sie sehen, was unsere Reisenden auf ihrer Reise erlebt haben.
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Stop-over in Santiago de Chile
Auf dem Flug nach Südamerika waren wir 13 TeilnehmerInnen. Den Stop-over in Santiago de Chile hat die Gruppe genutzt, um die Hauptstadt Chiles mit seinem berühmten Fischmarkt zu erkunden. Helma und Regina waren schon ein paar Tage vor der Gruppe in Lima und sind dann dort zur Gruppe hinzugestoßen.
Das örtliche Polizeirevier in Santiago hat unsere Reisegruppe, im Speziellen Ralf G. auch schon kennengelernt. Ihm wurde der Rucksack geklaut. (die attraktiven Mädels in Uniform, mit dem Motorrad unterwegs, fanden vor allem unsere männlichen Teilnehmer sehr bemerkenswert!)
Um 00.22 sind wir schließlich ausgepowert, aber glücklich (sogar mit Gepäck!) in Lima angekommen. Alejandra wollte uns zwar noch zu einer Disco-Tour überreden, aber wir haben dankend abgelehnt und fielen nur noch todmüde ins Bett. Und morgen - Peru, wir kommen !!!
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Von Gold und Menschenknochen…
Heute haben wir in Lima neben dem Plaza de Armas, ein phantastisches Goldmuseum und dazu sehr viele Knochen in den Katakomben des San Francisco Klosters gesehen. Menschenknochen!!!
Daraufhin haben wir richtig Appetit bekommen und machten ein Picknick am Strand von Punta Hermosa.
Einige haben dann am Abend (zu) viel Pisco in der Disco von Pisco getrunken und schwangen eifrig ihre Hüften.
P.S. Helma und Regina sind seit heute mit an Bord.
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Ballestas Inseln
Mit Joel, unserem 14jährigen Touroperator, (er beeindruckt wirklich jede Gruppe!) ging es in einer rasanten Bootsfahrt (Dusche für Joachim inklusive) zu den Ballestas-Inseln, wo eher die Touristen von den zahlreichen Seelöwen beobachtet wurden als umgekehrt. Diverse Vogelarten sorgen hier für den begehrten Guano-Dünger. Nachdem wir dann im Museum Julio C. Tello die deformierten Schädel der Paracas und andere interessante Exponate bestaunt hatten, ging es über eine abenteuerliche Piste Richtung Strand. Wie sich später herausstellen sollte, hat unser Bus das ganze nicht unbeschadet überstanden. Am Abend war dann "Action" angesagt: Sandboarden bei der Oase Huacachina. Der eindeutig beste Boarder war Hans, der es auf dem Board stehend (!) mehrmals nach unten schaffte. Der Rest der Gruppe kam nur mehr oder weniger elegant unten an. Auf alle Fälle war es ein Mordsspaß!!! Der anschließende Grillabend machte den Tag perfekt. Ach ja - Ralf hat heute übrigens seine Papiere (Ausweis etc.) unter dem Kopfkissen im Hotel vergessen. Im Gegensatz zum Rucksack hat er die aber Gott sei Dank wiederbekommen.
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Mysteriöse Nazca Linien
Das Tagesprogramm hatte heute wieder einiges zu bieten: Besuch einer Pisco-Brennerei, das Maria-Reiche-Museum inklusive Aussichtsturm und endlich die spektakulären Nazca-Linien. Einfach unbeschreiblich!!!
Beim Rundflug über die Linien machten nur 2 Leute von den Kotztüten Gebrauch. Außerdem hatte unser Bus anschließend einen Totalausfall (aber das sollte erst der Anfang sein….).
Am Abend besuchten wir, die meisten waren schon ziemlich müde, das Maria-Reiche-Planetarium. Bei dem sich drehenden Sternenhimmel sind dann auch einige sanft entschlummert.
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Schon wieder kaputt!
Bei den sich überschlagenden Ereignissen am heutigen Tage ist man ja fast versucht, den Besuch von Chauchilla (Mumienfriedhof der Nazca-Chincha) als nebensächlich zu bezeichnen.
Also alles der Reihe nach:
1. Beim Picknickstop am Pazifik wurde der Übermut von Karin und Felix (Baden bei den arktischen Wassertemperaturen) damit bestraft, dass sich Karins Brille für immer in den Fluten verabschiedete.
Aber das war erst der Anfang!
2. Bei der Weiterfahrt kam plötzlich ein Anruf dazwischen: Vier Rucksäcke sind in Nazca zurückgeblieben. Regina und Helma vermuteten stark, dass es ihre waren.
3. In der Ortschaft Camana dann wieder ein Busausfall. Der penetrante Gummigeruch war auf die Reifen zurückzuführen. Das war aber schnell behoben.
4. Vor dem nächsten "Highlight" muß noch eine Szene an der Tankstelle erwähnt werden: Wir schauten beim Auftanken aus den Busfenstern und sagten noch zueinander: "Sind 4 Gallonen Diesel nicht ein bißchen wenig?" Um 22.30 nach einem köstlichen Flusschrimpsessen saßen wir dann alle wieder im Bus und freuten uns auf ein gemütliches Bett und dann: Nichts! Der Motor sprang nicht mehr an. Ursache?
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Den Dinosauriern auf der Spur!
Heute fangen wir mit einem leckeren Frühstück mit Käse und Oliven an.
Unser Programm begann mit den Besuch der Dinosaurabdrücke, unser Guide Manuel erzählte uns die ganze Geschichte über diese Entdeckung. Danach haben wir die Pytroglyphen von Toro Muerto besucht. Das sind mehr als tausend Steine mit vielen Figuren, hier finden wir Darstellungen der Feste für die Pachamama (Mutter Erde) und von verschiedenen Tieren beobachten.
Heute verlassen wir die Wüste und fahren nach den Anden - Richtung Cabanaconde. Auf dem Weg haben wir ein Picknick gemacht, unsere Reiseleiterin Alejandra hat für uns ein leckeres Huacamole zubereitet.
Unterwegs nach Cabanaconde haben wir in Huambo einen Cocatee getrunken. Da haben wir gesehen, wie die Peruaner in den Anden wohnen, wir haben ein Haus besucht wo die Familie Meerschweinchen, Hunde, Schafe, Katzen und auch Papageien hält.
Nach unserer langen Fahrt sind wir alle todmüde ins Bett gefallen.
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Hoch hinaus: fast bis auf 5000m Höhe
Heute morgen ging es um 7:30 in Richtung Colca Canyon. Und obwohl uns unser Guide Hugo wenig Hoffnung machte, einen Kondor vor die Linse zu bekommen, hatten wir doch unglaubliches Glück. Filmreif und fast wie bestellt präsentierte sich ein stattlicher Kondor am Cruz del Condor. Er segelte ganz nah an uns vorbei.
Unsere 3 Patienten Tamara, Sandra und Felix (Diagnose: Höhenkrankheit) konnten dieses Schauspiel leider nicht live erleben (sie waren im Bus geblieben).
Anschließend gab es die Möglichkeit in Chivay über den Markt zu schlendern bzw. eine Mountainbike-Tour zu unternehmen. Unsere beiden sportlichen Österreicher Hans und Rosemarie, sowie Roland und Ralf wagten sich mit den Bikes in die dünne Luft (Chivay Liegt 3.636 m hoch).
Bevor unsere Fahrt nach Arequipa weiterging (über der Pap Patabamba - 4815m) durften wir uns noch in dem Thermalbad von Chivay entspannen. Am späten Abend trafen wir in Arequipa ein.
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Die weiße Stadt
Alejandra hatte uns nicht zu viel versprochen - ihr Heimatort Arequipa ist wirklich die schönste Stadt in der wir bislang auf unserer Tour waren. Heute Vormittag stand die Sozialtour auf den Programm.
Mit Michaela und André haben wir verschiedene Kindergärten und Schulen besucht und bekamen so einen kleinen Einblick in die diversen Hilfsprojekte, die von viventura unterstützt werden. Ein unvergessliches Erlebnis war die Übergabe unserer mitgebrachten Spenden (Stofftiere usw.) direkt an die Kinder. Die Gruppe hat aber einen Großteil der Geschenke für die geplanten Weihnachtsaktionen hinterlassen, dafür herzlichen Dank!
PS: Sandras angekohlter Rucksack (er war bei der Busfahrt mitgenommen worden) konnte repariert werden. Und so funktioniert am Ende doch immer alles in Perú :-) Man muss die Jungs und Mädels hier einfach ins Herz schließen.
Am Nachmittag machten wir dann einen Stadtrundgang in Arequipa. Am beeindruckensten war dabei das Kloster Santa Catalina - praktisch eine eigene Stadt in de Stadt.
Morgen heißt es früh aufstehen, der Flug nach Cuzco geht bereits um 8:00 Uhr :-( Wir nähern uns Machu Picchu!!
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Heute heißt es früh aufstehen.
Um 7:55 Uhr ging schon unser Flug nach Cuzco.
Dafür durften wir nach der Landung direkt unsere Unterkunft beziehen und konnten so den fehlenden Schlaf nachholen. Es war ein sehr hübsches Hotel im Kolonialstil mit eigenem Charme mitten im Zentrum von Cuzco gelegen. An Nachmittag stand die Stadtrundfahrt auf dem Programm. Zuerst die Kirche Santo Domingo, wo sich der Sonnentempel (Koricancha) befindet - eine von den Spaniern errichtete Kirche auf den Grundmauern eines Inka Tempels. Danach besuchten wir die Kathedrale. Bemerkenswert sind hier die Gemälde, welche von Indianern gefertigt wurden, wie z.B. das Abendmahl(Essen: Meerschweinchen). Weiter ging es auf den Spuren der Inka nach Saqsayhuaman und Quenco. In Saqsayhuaman fühlten wir uns wie Ameisen neben den riesigen bearbeiteten Steinblöchen. Was für eine Arbeitsleistung der Inkas!
Bei der Rückfahrt hatte Roland ein Schockerlebnis:
Fassungslos starrte er auf seine Digitalkamera und meinte recht blass im Gesicht: "Wass heisst hier Deleting 296 Pictures?" (296 Bilder gelöscht) Aber durch einen glücklichen Zufall hatte er 2 Tage zuvor die Bilder im Viventura-Büro kopiert (für das Tagebuch) Der Schaden hielt sich also in Grenzen.
Beim Abendessen wagten es Christine und Joachim als erste und einzige: Meerschweinchen!!!
Es soll ganz gut schmecken, ist aber wohl eher etwas für den "kleinen Hunger".
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Freier Tag
Nach dem straffen Programm der letzten Tage hatten wir heute mal einen freien Tag :-)
Wer nicht faulenzen oder Märkte in Cuzco durchstöbern wollte, hatte bei der Tagestour ins Heilige Tal der Inkas (Urubamba-Tal) die Wahl, ob die Strecke mit dem Bike oder auf einem Pferd zurückgelegt wird.
Das Urubamba-Tal hat viel zu bieten: Inka Ruinen, traumhafte Landschaften und farbenfrohe Indianermärkte.
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Zugagfahrt um 6:30 Uhr
Bei dem bevorstehenden Erlebnis fiel das Aufstehen heute nicht schwer. Es ging Richtung Machu Picchu!!! Nach 4-stündiger Zugfahrt hieß es aussteigen bei Kilometer 104. Mit viel Elan und Vorfreude nahmen wir den 2-Tages-Inkatrail in Angriff.
Hans und Rosemarie sind natürlich als erste an unserer Tagesstation Wiñay Wayna angekommen. Der Rest der Gruppe kam mehr oder weniger flott dort an, aber alle in bester Verfassung und Stimmung.
Die Ruinen-Stätte Wiñay Wayna lieferten uns schon einen Vorgeschmack auf das morgige Highlight. Übernachtet wurde in einer einfachen Herberge bei Wiñay Wayna.
Viele von uns haben diese Nacht sehr wenig geschlafen. Ob das an den zahlreichen Zimmergenossen in der Wanderstube lag oder an der Vorfreude, man weiß es nicht…
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Noch nie sind wir so gerne aufgestanden wie heute!
Um 5:00 Uhr brachen wir auf, um das letzte Stück des Inkatrails nach Machu Picchu hinter uns zu bringen. (Gott sei Dank hatte es aufgehört zu regnen) Um ca. 6:00 Uhr kamen wir dann am Sonnentor an.
Und da war er: MACHU PICCHU!!! Stilecht durchzogen Nebelschwaden die Landschaft und erlaubten ab und zu einen Blick auf die legendäre Inkastadt. Alle waren fasziniert!
Nachdem wir einige Zeit am Sonnentor den unbeschreiblichen Ausblick genossen hatten, wanderten wir hinab in die Ruinenstadt. Zu dieser frühen Morgenstunde bevölkerten nur wenige Touris die Anlage und so konnte man die Eindrücke in Ruhe genießen. Ein großer Vorteil der Wanderung :-)
Ein örtlicher Guide führte uns dann durch die Stadt und erklärte uns dabei die einzelnen Ruinen: die Entstehung und über die Menschen die hier lebten! Anschließend konnten wir bis zur Rückfahrt mit dem Zug nach Cuzco den Tag nach unseren eigenen Wünschen gestalten. Zum Beispiel mit einem Aufstieg zum Wayna Picchu. Ratet mal, wer das neben Christine R, Ralf G. und Roland gemacht hat.. Richtig: Hans und Rosemarie!!
Alternativ konnte noch die Inka-Brücke oder das Thermalbad in Aguas Calientes besucht werden. Oder man genoß einfach die Zeit auf Machu Picchu, und ließ die Ruinen auf sich wirken!
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Ferien auf dem Bauernhof
Wie immer ging es heute früh aus den Federn. Abfahrt mit dem Peru-Rail um 7.30 Cusco-Juliaca. Im gemütlichen Reisetempo ging es über die peruanische Hochebene. In der Ferne schneebedeckte Gipfel. Die 9 Std. Fahrt vergehen wie im Flug. Am höchsten Punkt (4396m) machten wir einen kurzen Stopp und atmeten kurz die Höhenluft ein. Der Service im Zug überraschte uns sehr, alles vom Feinsten. In Juliaca erwartete uns wieder unser Bus, jetzt auf nach Llachon. Über eine kurvige Staubpiste erreichten wir bei Dunkelheit Llachon und konnten den Titicacasee vorerst nur erahnen. Unsere Gastfamilien erwarteten uns schon und wir wurden in verschiedene Bauernhöfe einquartiert. Welch Überraschung, es gab elektrisches Licht, sogar auf der Toilette. Nach einem leckeren Abendessen bei Valentin (ehemaliger Bürgermeister) und einem kühlen Bier machten wir uns mit unserem ungewohnten Nachlager vertraut.
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Besuch des viProjekts Dorfschule
Jeder war am frühen Morgen von dem Blick auf den Titicacasee fasziniert. Als Überraschung gab es leckere Pfannkuchen zum Frühstück. Dann besuchten einige den Kindergarten, wo Ralph seine letzten Plüschtiere und Spiele mit großer Freude verteilte. Danach verteilten Alejandra und Valentin in der Schule die mitgebrachten Sachen. Obwohl die anschließende Wanderung nur 200 Höhenmeter betrug, merkten einige jeden Schritt. Oben angekommen, war für alle war der Ausblick grandios. Trotz Sonnenschein wagte sich am freien Nachmittag keiner in die kalten Fluten.
Wer wollte, dem las Valentin am Abend aus den Kokablättern. Nach einem leckeren Abendessen fielen alle todmüde in ihre Betten.
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Die Uros Inseln
Morgens früh fuhren wir mit dem Boot über das spiegelglatte Wasser des Titicacasees nach Puno. Auf dem Weg hielten wir an den Schilf-Inseln der Uros und erfuhren von Nadja, wie die Leute dort leben. Es war ein strahlender Tag und bevor wir unser Picknick an einem spektakulären Punkt hoch über dem See einnahmen, besuchten wir noch einen Inkatempel mit Phallussymbolen. Über die Grenze von Bolivien gingen wir zu Fuß, unser Gepäck kam mit Fahrrad-Rikschas hinterher. Danach ging es wieder mit dem Bus weiter. Es folgte ein kurzer Besuch in Copacabane, wo wir die Kirche der Jungfrau von Calabria besichtigten. An einer engen Stelle des Sees setzten wir mit einem Schiff und der Bus mit unserem Gepäck auf einer Autofähre über. In der Ferne, immer am See entlang, sahen wir die schneebedeckten 5000-er, die La Paz umgeben. Kurz vor El Alto fing es an zu regnen, aber der Anblick bei Dunkelheit auf das Lichtermeer von La Paz ist trotzdem atemberaubend. Unser Hotel liegt mitten im Zentrum. Hervorragend zum Einkaufen!
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La Paz pur
Die meisten Teilnehmer haben sich am heutigen Tag für eine Stadtrundfahrt entschieden, um erst einmal einen Eindruck von La Paz zu erhalten. Denn die Stadt erscheint auf den ersten Blick recht unübersichtlich. Zunächst gingen wir auf den Hexenmarkt, auf dem man Lamapfoten, Gürteltiere, Kräuter, usw. kaufen kann, um die Pachamama gnädig zu stimmen. Man kann allerdings auch Gegenstände kaufen mit deren Hilfe man Personen auch Schlechtes wünschen kann. Nach einem Besuch der San Francisco Kirche ging es weiter mit dem Bus durch die verschiedenen Stadtteile. Der Verkehr verlangt von Fahrer und Beifahrer starke Nerven. Bevor es ins Hotel zurückging, machten wir eine kleine Wanderung durch das Moon Valley am Stadtrand von La Paz. Bizarre Sandsteingebilde geben der Gegend ihren Namen. Danach besuchten einige das Sozialprojekt von Pater Lutz (der leider selbst nicht da war) in El Alto. Er betreut die Straßenkinder. Hugo und Michaela, seine Mitarbeiter, erklärten uns alles. Wir wurden zu Tee und Keksen eingeladen und besichtigten anschließend noch ihre Kirche. Abends gingen wir ins Los Mongos, ein hübsches Lokal mit Kaminfeuer und alle waren vom leckeren Essen begeistert.
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Die gefährlichste Strasse der Welt
Heute teilt sich die Gruppe auf: Einige gehen Shoppen, einige machen den Tagesausflug nach Tiuhanacu. Rosmarie, Hans, Ralph, Christine1 und Christine2, Joachim und Regina wagen die 64 km downhill auf der gefährlichsten Straße der Welt. Erst geht es mit dem Bus langsam auf 4.600 m Höhe. Oben angekommen steigen alle gewappnet auf das Bike. Der Regen und die Kälte veranlaßt aber einige am Stop 1, 2 oder 3 in den Bus zu steigen, trotz guter breiter Asphaltstraße. Ab Beginn der Schotterpiste zieht es doch die meisten wieder auf das Rad. Der Regen hat nachgelassen und es ist wesentlich wärmer. Langsam geht es nun downhill vorbei an gigantischen Ausblicken, atemberaubenden Abgründen, Wasserfällen und Bachbetten. Mit vielen Ausblickstops, einem leckeren Lunch (jetzt Sonne pur) und äußerst aufmerksamen Guides erleben wir diese "gefährlichste Straße der Welt", die hinunter auf 1.600 m nach Coroico verläuft. Bis auf 5 - 7 kritische Stellen, an denen man sich auf dem Bike sicherer fühlt (aufgrund der Aussicht) als im Bus, war alles aber nicht so schlimm. Karin, Felix und Helma besuchten die Ruinen von Tiuhanacu und kamen trotz eines heftigen Hagelschauers begeistert zurück.
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Happy Birthday
Um 09.00 Uhr geht es durch das Verkehrschaos von La Paz zum Busbahnhof. In Richtung Süden vorbei an karger, flacher Landschaft geht es in vier Stunden nach Oruro. Die gute Stimmung in der Truppe steigt nach einem leckeren bolivianischem Mittagessen noch mehr. Jetzt steht uns eine sechsstündige Zugfahrt nach Uyuni bevor. Wir sitzen rückwärts zur Fahrtrichtung. Anfangs ein komisches Gefühl. Mit Videos und schöner Sonnenuntergangsstimmung vergeht die Zeit schnell. Trotz Ankündigung: Es ist nicht bitterkalt! Bei Ankunft geht es sofort in die Bar Cactus und Tamaras 35. Geburtstag wird mit Sekt, Riesengeburtstagstorte und Tanzeinlagen kräftig gefeiert.
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Schweißgebadet geht es durch die Antarktis
Nach dem Aufstehen empfängt uns in Uyuni grelles Sonnenlicht und Hitze. Wir haben verdammtes Glück mit dem Wetter. Die Gruppe verteilt sich auf 3 Landcruiser und ab geht es über den 12.000 qkm großen Salzsee. Ringsum grelles weiß. Ab und zu meint man, man ist in der Antarktis. Aber nein, da ist ja noch die Hitze. Unser Fahrer Theo gibt bei 95 km/h zum Besten: "Es ist die beste Autobahn Boliviens und die hat nicht mal einen Boliviano gekostet". Der See ist eben wie ein Brett. Wir bekommen die Salzgewinnung und - verarbeitung erklärt. Kein einfacher Job! Auf dem Weg passieren wir den Salzpalast (Hotel, inkl. Möbel ist aus Salz), ist aber geschlossen. Am frühen Nachmittag erreichen wir die Vulkaninsel "Inka Huasi" (Isla del Pescado), welch skurriler Anblick! Zahlreiche Kakteen mit Blüten bis zu 12 m hoch und zwischen 800 und 1200 Jahre alt, bilden hier die Vegetation. Oben angekommen, werden wir mit einem tollen Rundblick belohnt. Nach einem leckeren Picknick geht es weiter über die Salzpiste, die bis zum Horizont reicht. Wir erreichen Chuvica und das völlig neu gebaute Hotel und sage und schreibe fliessend Warmwasser (positive Programmänderung). Unsere 3 Fahrer werden ein Abendessen für uns zaubern - vamos a ver!
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La Vizcacha
Wir haben heute den Salar verlassen. Für heute wurde Regen vorher-gesagt, aber wir hatten wie immer Glück und blieben trocken. :-) Es gab reichlich Wasser auf den Weg, da es in den letzten Tage geregnet hatte. Gut gelaunt ging es also los.
Auf den Weg zur Laguna Colorado bei einem der vielen Pinkelpausen haben wir ein lustiges Kaninchen getroffen. Es turnte in den Stein- formationen, welche durch die Winderosion die bizarren Formen erhielt. Dieses lustige Vizcacha (Kaninchen aus den Anden) hat uns willkommen geheißen. Als wenn es auf jede Gruppe warten würde, um fotografiert zu werden und ein paar Kekse, Gemüse oder Obst einzuheimsen. Wir sind sicher, dass es das bekannteste und meist fotografiertest Vizcacha der Region ist!
Es war unglaublich eine solche Menge an Steinen auf dem Weg zu sehen, welche verschiedene Formen hatten, die an Gestalten aus der Mensch-, Tier- oder Pflanzenwelt erinnerten. Wir fuhren durch ein riesiges Kunstwerk. Wie in einem Traum!
Nach unsere Mittagessen an der Laguna Hedionda, wo wir die Hochlandflamingos beobachten konnten, fuhren wir weiter zu unserem Tagesziel: die Laguna Colorado, wo wir die Nacht verbrachten.
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Ein Traum in grün!
Heute sind wir, wie fast jeden Tag, früh aufgestanden. Der Tag begann mit dem Besuch der Geysire. Ein spektakulärer Anblick: Die ganze Natur ist in Bewegung mit kochenden und brodelnden Mineralien und Flüssigkeiten.
Danach haben wir die Thermalquellen besichtigt. Nur Felix und Karin haben die Füße hinein gehalten, um das warme Wasser zu genießen.
Wir haben die Reise zur Laguna Verde fortgesetzt. Für viele ist die Lagune das Highlight des heutigen Tages. Die dunkelgrüne Farbe der Lagune und der Licancabur Vulkan im Hintergrund geben ein fantastisches Fotomotiv.. Der Vulkan befindet sich an der Grenze Bolivien - Chile.
Nach unserem Frühstück sind wir in die Laguna Blanca und nach San Pedro de Atacama gefahren. Dort hat die Gruppe ausreichend Zeit bekommen, um einzukaufen oder um sich zu erholen.
Am Abend haben wir uns in einem sehr schönen Restaurant getroffen, um unsere Reise mit einem leckeren Abschiedsessen ausklingen zu lassen.
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Abschied
Heute ist unser letzter Tag :-( Wie traurig!
Wir haben das letzte gemeinsame Frühstück im El Ayllu zu uns genommen, und danach sind wir nach Calama gefahren.
Nach dieser schönen Reise mußte die Truppe nach Deutschland fliegen.