Hier können Sie sehen, was unsere Reisenden auf ihrer Reise erlebt haben.
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F6692.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F6693.jpg&w=1920&q=75)
Ankunft in Lima
Nach dem Aufenthalt in Santiago kam die Gruppe am Abend in Lima an. Xenia und Sergio haben sie am Flughafen schon erwartet.
Zufällig hat sich die Gruppe am Flughafen in Santiago mit der Reisegruppe, die vom 03.10 - 25.10. mit viventura in Südamerika unterwegs war, getroffen. So hatten sie Gelegenheit, Reiseberichte aus erster Hand zu erhalten.
Am Abend in Lima wollten einige noch ausgehen. Schon am ersten Tag ist aufgefallen, dass die Gruppe sehr viel Energie und Ausdauer besitzt, was das Feiern betrifft! Wer solch eine lange Anreise in den Knochen hat und trotzdem noch fit genug ist, der verdient Respekt! Also sind Oliver, Stefan L., Tjarko, Stefan R., Sergio und natürlich auch Xenia zum Tanzen gegangen. Matthias war zwar ein wenig müde, aber er kam trotzdem noch mit. Man ist ja schließlich nicht jeden Tag in Lima.
Die Jungs wollten mit dem Tanzen gar nicht mehr aufhören. Und so waren wir erst um 4:00 Uhr in der Früh wieder zurück im Hotel, aber glücklicher Weise konnten wir ausschlafen.
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F6682.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F6683.jpg&w=1920&q=75)
Party im Bus!
Unser Tag begann mit dem Besuch des San Francisco Museums und des Plaza de Armas. Nachdem wir das Zentrum von Lima besucht hatten, wollten wir uns noch mit Verpflegung für die Busfahrt eindecken. Nach einer halben Stunde trafen wir uns wieder am Bus und wollten gerade losfahren, als jemand bemerkte, dass wir gar nicht vollständig waren und Tjarko noch fehlte! Wir haben gewartet und Xenia machte sich schon Sorgen. Doch nach ein paar Minuten kam er angelaufen mit einer großen Tasche in der Hand und einem CD Player! Oliver hat den CD Player direkt ausprobiert und er funktionierte! Für Party im Bus mit Musik, Pisco und Bier war also gesorgt.
Am Strand angekommen, hatten wir ein leckeres Picknick. Das Wetter war nicht ideal zum Baden, aber Stefan und Oliver konnte das nicht abschrecken. Sie haben trotzdem im Pazifik gebadet.
Einen Pisco haben wir in dem Ort Pisco zu uns genommen.
Am Abend ging es dann zum Tanzen. Unser Guide Peter aus Pisco hat uns begleitet. Die Tänze reichten von Salsa, Merengue bis zu Tänzen zu afroamerikanischen Klängen. Alle haben getanzt, es war ein wunderschöner Abend.
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F6680.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F6681.jpg&w=1920&q=75)
Islas Ballestas
Nach unserem Frühstück sind wir nach Paracas gefahren. Dort hat bereits das Boot auf uns gewartet. Alle sind mitgefahren, auch Jana, die nicht so richtig fit war. Aber wenn man schon mal hier ist, dann will man die einzigartigen Ballestas Inseln auch nicht verpassen.
Zwei Stunden waren wir mit dem Boot unterwegs, wir hatten einen wunderschönen Tag erwischt und sahen sehr viele Tiere!
Im Anschluss besuchten wir die Kathedrale - eine von den Wassermassen ausgewaschene Höhle!
Unser Mittagessen nahmen wir in "La Lagunilla" zu uns. Die Bedienung zeigte uns sogar die gefangenen Fische, alles kam wirklich frisch aus dem Meer direkt auf unseren Teller. Ceviche, eine peruanische Fischspezialität haben wir zuerst probiert. Mhmm… es war lecker!
Später ging es nach "Huacachina", einer Oase in der peruanischen Küstenwüste. Hier standen bereits unsere Sandboards!
Nach dem Essen hatten Oliver und Stefan Lust bekommen, im Garten des Hostals zu übernachten.
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F6685.jpg&w=1920&q=75)
Mit dem Flugzeug über die Nazcalinien
In La Huacachina hatten wir ein sehr gutes Frühstück. Auf der Fahrt haben wir bei "El Catador" gehalten, um den Pisco und Wein zu probieren.
Das Haus von Maria Reiche haben wir anschließend besucht, bevor es zu den Nazcalinien weiterging. Wir fuhren direkt zum Flughafen. Immer zu dritt ging es dann in kleinen Flugzeugen in die Lüfte. Von oben hat man den besten Überblick über die rätselhaften Nazcalinien.
Nach dem Flug haben sich Silke und Astrid nicht mehr ganz so wohl gefühlt, aber mit Hilfe eines Cocatees ging es ihnen schnell wieder besser. :-)
Am Abend, während wir im Restaurant auf unser Essen warteten, hat uns Julio (einer unserer Fahrer) gezeigt, wie man mit nur zwei Gläsern Feuer machen kann.
Nach dem Essen kam eine Folkloregruppe. Der Kellner des Restaurants war von Silke ganz angetan. Er hätte uns auch gerne auf unserer Rundreise begleitet, musste aber leider weiterarbeiten. Am Abend haben wir dann noch das Planetarium besucht.
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F6688.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F6689.jpg&w=1920&q=75)
Die Pytroglyphen bei Nacht
Heute früh haben wir die alten Gräber der Nazca Kultur besucht. Unser lokaler Guide Orlando erzählte uns auf dem Weg entlang der Gräber über die Mumien und warum die Menschen damals so bestattet wurden.
Weiter ging es danach in Richtung Süden. Gegen Mittag haben wir unser Picknick am Strand eingenommen. Leider konnten wir nicht Baden, da es nicht so warm war. Nach dem Essen haben die Männer Fußball gespielt!
Nach dem Stopp am Strand ging es nach Corire. Hier gab es zum Abendessen eine lokale Spezialität: Flußschrimps, sie waren riesengroß und vor allem lecker!
Stefan und Tjarko wollten unbedingt noch zu den Pytroglyphen. Es war eine verrückte Idee. Keine Gruppe war zuvor nachts dort gewesen, aber es gibt ja immer ein erstes Mal! Ein kleines Abenteuer stand uns also bevor…
Der Taxifahrer sollte auf uns warten. Nach einer Stunde, nachdem wir alles besucht hatten, wollten wir wieder zurück, aber der Taxifahrer war eingeschlafen und hatte das Autolicht abgeschalten. Es war dunkel und die Taschenlampen haben uns nicht weitergeholfen. Xenia dachte schon, wir müssten bei den Pytroglyphen übernachten. Aber Tjarko rettete uns mit Hilfe seiner lauten Pfeiffkünste. Mit einigen lauten Pfiffen konnte er schließlich den Taxifahrer wecken, der daraufhin das Autolicht wieder anmachte und wir so das Taxi wieder finden konnten. Anschließend brachte uns der Fahrer zurück zum Hostal.
Dieses Abenteuer werden wir nie vergessen, die Pytroglyphen am Abend waren einfach toll!
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F6686.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F6687.jpg&w=1920&q=75)
Auf den Spuren der Dinosaurier
Heute haben wir die Dinosaurierabdrücke gesehen. Ein Einwohner zeigte uns sogar neue Abdrücke, die er erst vor einer Woche entdeckt hatte.
Bevor wir zu den Pytroglyphen weiterfuhren, hielten wir noch kurz im Hotel, denn einige hatten Probleme mit dem Magen. Das kann vorkommen in Peru…
Trotz der frühen Stunde war es so heiß bei den Pytroglyphen, dass uns unser lokaler Führer Manuel nur die größten und wichtigsten Steine zeigte.
Auf dem Weg nach Cabanaconde machten wir ein Picknick. Alle haben beim Tomaten schneiden geholfen. Besonders gut geschmeckt hat den Teilnehmern "Rocoto", eine sehr scharfe Paprika!
Von dem Essen gestärkt fuhren wir bis nach Huambo, wo wir unseren Kokatee getrunken haben. Die Kinder aus dem Dorf kennen inzwischen die viventura Reisegruppen und so ist es für sie immer ein kleines Highlight, "Gringos" im Dorf zu haben, denn ansonsten kommen hier keine vorbei. Auch an die Kekse, die wir ihnen immer geben, haben sie sich schon gewöhnt. :-)
Nach einer weiteren Stunde Fahrzeit kamen wir in Cabanaconde an, wo wir auch übernachteten. Zum Abendessen gab es Alpaka. Zum Trinken jede Menge Kokatee. Bei der 3300 Meter Höhe, die wir inzwischen erreicht hatten, hilft der Kokatee gegen die damit verbundenen Probleme mit der Höhe vortrefflich.
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F6690.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F6691.jpg&w=1920&q=75)
Der viventura Kondor
In Cabanaconde haben wir unseren lokalen Reiseleiter Hugo getroffen. Er sagte uns, wir sollten nicht zu früh aufstehen, da der Kondor für viventura erst um Punkt 8:00 Uhr kommen würde und dass er pünktlich sei. Also sind wir nicht zu früh losgefahren. Kaum waren wir am Cruz del Condor angekommen, so bekamen wir auch schon den viventura Kondor zu sehen. Nur einen König der Lüfte haben wir dieses Mal bewundern dürfen, viventura hatte nur einen Kondor "bestellt". :-)
Fotostopps haben wir danach des öfteren gemacht, da die schöne Landschaft zum Fotografieren einfach einlädt.
In Chivay haben fast alle Reiseteilnehmer an der Mountainbike-Tour teilgenommen. In den zwei Stunden fuhren wir entlang des Colca-Tals von Chivay nach Yanque!
Nach dem Thermalbad am Nachmittag sind wir in Richtung Arequipa aufgebrochen. Am Abend sind Matthias, Steffen, Oliver, Silke, Anja und Sergio trotz des langen anstrengenden Tages noch ausgegangen. Sie wollten noch ein wenig feiern.
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F6697.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F6698.jpg&w=1920&q=75)
Die Weiße Stadt
Heute konnten wir endlich mal wieder ausschlafen. Aber nicht alle nahmen das Angebot an, sondern besuchten schon zu früher Stunde die Stadt.
Constanze, Jens, Sonja und Martin sind zum Aussichtspunkt gefahren. Leider hatten sie kein Glück und die drei Vulkane waren nicht deutlich zu sehen.:-(
Am Nachmittag kam unser Führer Fernando ins Hotel. Zuerst besuchten wir mit ihm das Kloster Santa Catalina und uns wurde gezeigt, wie die Nonnen früher hier gelebt hatten. Es ist unglaublich! Nach dem Besuch hat Stefan L. endlich verstanden, warum Xenia eine Nonne sein wollte.
Am Abend gab es dann Meerschweinchen zum Essen, aber nicht alle haben die Spezialität probiert.
Lust zum Tanzen hatten noch viele nach dem Essen. Natürlich auch Oliver, denn er hatte am Nachmittag ein wenig geschlafen und war nun wieder fit.
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F6699.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F6700.jpg&w=1920&q=75)
Meerschweinchen zum Essen?
Heute in der Früh, als Stefan und Anja nach einer langen Nacht zurück ins Hotel kamen, hatten sie Schwierigkeiten im Hotel die Türe zu öffnen. Niemand hatte sie an der Türe gehört, bis Jana endlich auf ihr Klopfen aufmerksam wurde und den Portier verständigte. Endlich konnten sie ins Hotel, doch so richtig lohnte es nicht mehr. Nur zwei Stunden Schlaf blieben ihnen, da wir um 04:00 Uhr schon wieder aufstehen mußten. Unser Flugzeug nach Cuzco ging so früh.
Am Nachmittag machten wir dann die City Tour in Cuzco. Zuerst besuchten wir die Ruinen, Sacsayhuaman, Kenko, und Tambomachay. Kurz vor Ende unseres Besuchs hat es angefangen zu regnen. Wir haben sehr viel Glück gehabt.
Stefan L. und Tjarko haben ihre Sachen für Sonntag schon eingepackt, da sie den Inka Trail schon früher beginnen wollten. Am Machu-Picchu, werden wir die zwei dann wieder treffen.
Am Abend gingen wir zu einem Mexikaner. Wie in jedem vernünftigen Reiseführer erwähnt wird, durfte ein Besuch in der Bar "Mama Afrika" nicht fehlen. Nach längeren Überredungsversuchen war auch Astrid und der Rest des Zimmers 202 (Anja, Jana, Silke) dabei. Wir hatten eine Menge Spaß! :-)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F6701.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F6702.jpg&w=1920&q=75)
Mit den Pferden unterwegs…
Heute konnte jeder aussuchen, was er unternehmen wollte. Erstaunlich, dass wir fast alle zum Reiten gegangen sind: Jana, Anja, Silke, Astrid, Sergio und dieses Mal auch Xenia!
Das Wetter war so gut, dass wir unsere Tour richtig genießen konnten. Zuerst ritten wir zu den Ruinen rund um Cuzco, dann durch einen Eukalyptuswald. Auf dem Weg haben wir drei kleine Pausen gemacht. "Punto x" hieß eine der Ruinen, die wir besucht haben. Dort gab es einen kleinen, schmalen Tunnel, durch den wir uns durchzwängten - gar nicht so leicht mit einem Rucksack! Kurz darauf hieß es für uns sogar 5 bis 10 Minuten lang klettern, ehe es wieder mit den Pferden weiter ging. Es war ein sehr schöner Ausflug. Xenia war immer die Letzte! Obwohl ihr Pferd " Perdigón" (der Schnellste) hieß, war es mit Abstand das lahmste Tier von allen!
Der Ausritt war am Nachmittag schon zu Ende, so konnten wir den Rest des Tages nutzen, um noch ein wenig durch Cuzco zu laufen und Souvenirs einzukaufen.
Leider hatten die Anderen, die die Heilige Tal besuchten, nicht viel Glück mit ihrer Führung. Es war mehr eine Kaffefahrt, zum Glück wurden keine Lamadecken verkauft!
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F6707.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F6708.jpg&w=1920&q=75)
Inka-Trail
Heute stand die Wanderung auf dem Inka-Trail auf dem Programm. Unbestritten, ein Höhepunkt der Reise.
Constanze hatte anfangs gedacht die Wanderung wird zu anstrengend für sie werden, aber am Ende war sie eine der ersten in Wiñayuayna.
In Wiñayuayna haben wir übernachtet. Hier gibt es eine wunderschöne Ruine. Übersetzt man den Ortsnamen Wiñayuayna von der alten Inka Sprache Quechua ins Deutsche, dann bedeutet das soviel wie "jung für immer". Doch bis zur Ruine mussten noch 300 Stufen bewältigt werden. Nachdem wir die Ruine besichtigt hatten, sind wir zu einer Hütte gelaufen, wo wir auch übernachtet haben.
In der Hütte haben wir Tjarko und Stefan getroffen. Die beiden hatten den Inka-Trail ja schon früher begonnen.(Sie haben die 3-tägige Variante gewählt) Xenia hat sich sehr gefreut, sie wohlbehalten wiederzusehen. Sie haben es geschafft!
Vor das Essen hat sich die Gruppe unterhalten und Matthias hat von seinem Lieblingsthema "diarrea" geredet. Er meinte, dass es schon ein interessantes Thema sei über das sich alle Südamerikatouristen unterhalten könnten.
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F6709.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F6710.jpg&w=1920&q=75)
Machu-Picchu
Sehr früh begann unser Tag heute, da wir den Sonnenaufgang miterleben wollten. Leider hat es geregnet, aber am Machu-Picchu war der Nebel verzogen und man konnte schöne Fotos machen. Die Führung begann ebenfalls früher, da ab 11 Uhr immer mehr Touristen zu den Ruinen strömen und man sie dann nicht mehr in Ruhe genießen kann.
In Agua Calientes bestand dann die Möglichkeit, in ein Thermalbad zu gehen. Das Angebot haben die meisten angenommen. Danach haben wir alle zusammen Mittag gegessen. Gregory hat uns eingeladen.
Da wir noch nach Cuzco zurück mussten, ging es nach dem Essen direkt zum Bahnhof.
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F6757.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F6758.jpg&w=1920&q=75)
Mit dem Zug zum Titicacasee…
Heute konnten wir ausschlafen. Na ja fast, um 6 Uhr ging es raus! :-) Dann sind wir mit dem Zug Richtung Juliaca gefahren. Im Zug haben wir die Landschaft genießen können, da das Wetter richtig schön war! In "La Raya" (der höchste Punkt der Reise nach Juliaca) sind wir ausgestiegen, um eine kleine Pause zu machen. Bevor wir jedoch in Juliaca ankamen, mussten wir eine halbe Stunde in dem kleinen Ort Lara verweilen, da ein Streik in Juliaca zum Ziel hatte, den Verkehr aufzuhalten. Ein kleines Abenteuer begann. Von Polizisten begleitet mit verschlossenen Fenstern fuhren wir in die Stadt ein!
Alles ist aber gut gelaufen, ein Bus hat schon auf uns gewartet, und wir konnten dann ohne Probleme bis nach Llachón fahren. Nur einer von uns ist weiter Richtung Puno gefahren. Er wollte noch einen Tag dort bleiben und dann wieder zurück nach Arequipa fahren. Weil es so eine schöne Stadt ist? Ja, das auch, aber der Hauptgrund dürfte eine Arequipeña gewesen sein, wie schnell das doch manchmal geht! ;-) Wir werden ihn in Santiago wieder treffen…
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F6749.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F6750.jpg&w=1920&q=75)
Von freundlichen Gastfamilien…
Nach dem Aufstehen bei Tageslicht sah die Welt schon viel besser aus. Alle waren glücklich mit ihren Zimmern und den Gastfamilien. Am Vorabend in der Dunkelheit hatte die Gegend noch so unfreundlich gewirkt.
Die Gastfamilie hat Mark und Claudia ein typisches Kleid zum Anziehen gegeben und sie mussten es natürlich sofort anziehen. Das musste von Mark unbedingt festgehalten werden.
Nach unserem Frühstück sind wir Wandern gegangen. Auf den Weg erklärte uns Valentin, der auch in Llachón wohnt, wofür die Einwohner die Muña und andere Kräuter benutzen.
Am höchsten Punkt angekommen, hatten wir eine tolle Aussicht auf die umliegenden Inseln Amantaní und Taquile. Hier stand auch ein Tempel. Valentin erzählte uns die Legende vom letzten Inka und die Zeremonie, die jedes Jahr hier abgehalten wird. Die Leute haben ihren eigenen Glauben beibehalten. So gibt es zum Beispiel keinen freien Sonntag. Nur bei Vollmond oder einem Todesfall in der Gemeinde wird nicht gearbeitet.
Mittagessen hatten wir bei Valentin, es gab Quinua (so etwas wie Hirse) Suppe und Fisch, Mmm… lecker, alle waren begeistert von den Kochkünsten von Valentins Ehefrau!
Wir wollten nicht länger warten, denn das Wetter war sehr schön und das Wasser des Titicacasee hat auf uns gewartet. Zuerst hat sich Silke getraut ins eiskalte Wasser zu gehen, dann kamen Stefan, Anja, Marc und Jens hinterher. Ganz schön mutig die Gruppe!
Einige waren neugierig und wollten ihre Zukunft von Valentin erfahren. Er kann nämlich aus Kokablättern die Zukunft lesen!
Am Abend saßen wir gemütlich am Tisch, als plötzlich noch eine Gruppe mit Reisenden aus Deutschland ankam. Sie konnten nicht weiter nach Amantaní fahren, da ein Teilnehmer starke Probleme mit der Höhe hatte – sie sind wohl zum Titicacasee geflogen?! Jedenfalls haben wir gerne unsere Suppen geteilt. :-)
Die Jungs und Mädchen hatten am Abend noch jede Menge Spaß, da sie noch Piscovorräte hatten.
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F6751.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F6752.jpg&w=1920&q=75)
La Paz
Leider mussten wir heute Llachón schon wieder verlassen. Die Leute waren so nett und freundlich, so dass wir hier gerne noch länger hätten bleiben können!
Wir fuhren zu den Uros Inseln, unsere lokale Reiseleiterin, die mit uns bis zur Grenze fuhr, hat uns schon erwartet.
An der Grenze zu Bolivien mussten wir den Bus wechseln.
Auf den Weg nach La Paz haben wir einige Pausen gemacht. Wir haben auch in El Alto angehalten, um von hier Fotos zu machen. Am Abend hatten wir dann eine phantastische Aussicht auf das tiefer liegende La Paz.
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F6753.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F6754.jpg&w=1920&q=75)
Besuch des Sozialprojekts in El Alto
Heute früh haben wir die Sozialtour in El Alto gemacht, einem ehemaligen Vorort von La Paz. Aufgrund seiner Größe ist El Alto inzwischen eine eigenständige Stadt. Padre Lutz hat dort bereits auf uns gewartet und uns von seinen Projekten erzählt und von den Problemen, die die Kinder haben: Abhängigkeit von Klebstoff und Alkohol. Der Besuch war äußerst interessant.
Im Anschluss sind wir noch ein wenig in El Alto geblieben, denn von hier oben hat man einen tollen Ausblick auf La Paz.
Den Nachmittag nutzten die meisten zum Shoppen. Das macht auch richtig Spaß hier! Es gibt ein großes Angebot und die Preise sind wirklich günstig!
Nach dem kurzen Briefing von unserem Guide, der morgen die Mountainbiketour begleiten wird, sind wir Essen gegangen. Es gab eine typische Spezialität. Stefan, Anja, Jana und Oliver waren am Abend noch fit und sind erst spät zurück ins Hostal gekommen…
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F6755.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F6756.jpg&w=1920&q=75)
Mountainbike Tour
Ein besonderes Abenteuer hatten heute Stefan, Matthias, Astrid, Jens, Constanze, Sonja, Martin, Mark und Anja. Mit viel Energie haben sie die "world's most dangerous road" bezwungen und das obwohl einige unter schwerem Schlafmangel litten.
Claudia ist im Hotel geblieben, denn sie hatte Probleme mit den Magen.
Silke, Jana, Steffen, Oliver und Sergio sind ins Zentrum gefahren. Hier haben sie den großen Kontrast zwischen arm und reich erlebt. In der Stadt haben sie sich dann noch ein wenig umgeschaut und zum Abschluß mal wieder westliches Essen bei Burger King genossen.
Am Abend kamen die anderen von der Mountainbike-Tour zurück. Sie waren überaus glücklich, denn "die Tour war genial!"
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F6740.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F6742.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F6741.jpg&w=1920&q=75)
Vicuñas am Wegesrand…
Der Bus zum Busbahnhof hatte uns Vormittag geholt, vom dort ging es mit einem öffentlichem Bus nach Oruro und von hier weiter mit dem Zug…
Am Busbahnhof versuchen die Busbetreiber mit aller Kraft ihre Tickets zu verkaufen es geht wohl darum am lautesteten die Destinationen herauszuschreien: Oruro, Cochabamba, Oruro… die Gruppe wollte schon einsteigen weil es so laut war. Als alle schon ihre Plätze hatten und sie sich gemütlich gemacht haben, hörten wir plötzlich ein "Miau, Miau". Oh, nein, es war eine Katze, die eine Frau bis Oruro mitbringen wollte, sie war süß, nur ein bisschen laut :-).
In Oruro hatten wir Zeit für das Mittagessen, Anja, Jana und Silke wollten eigentlich nicht viel Essen und hatten nur Hühnersuppe bestellt, aber die Teller war so groß - in jedem Suppenteller gab es fast ein halbes Huhn! Sie konnten nicht alles essen, so dass dr Rest der Truppe davon profitieren konnte!
Danach sind wir mit den Zug nach Uyuni gefahren, wir hatten Glück und konnten zahlreiche Vicuñas und Flamingos auf den Weg sehen!
Uyuni ist ein sehr abgeschiedener Ort, dennoch haben wir noch eine "kleine" Party gehabt – diese Gruppe feiert gerne…
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F6743.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F6744.jpg&w=1920&q=75)
Salar de Uyuni
Die Party von gestern hatte bis in die frühen Morgenstunden gedauert. Und was für eine Party es war!
Zum Glück konnten wir heute ausschlafen, denn die Jeeps holten uns erst um 11 Uhr vom Hostal ab. Dann ging es zuerst in Richtung Colchani, wo wir die "Salzfabrik" besuchten. Der nächste Programmhöhepunkt war die größte Salzfläche der Erde! Auf der Inkawuasi-Insel (Isla del Pescado) haben wir Mittag gegessen und sind dort auch bis zum Sonnenuntergang geblieben. Es war wunderschön!
Übernachtet haben wir in San Juan, einem kleinen Dorf.
Dort hatten wir ein Zimmer für 6 Personen, also die 5 Frauen und Sergio. Anja meinte, er wird heute Nacht nicht Sergio sondern Sergia heißen. Die Jungs machten einige böse Witze darüber.
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F6745.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F6746.jpg&w=1920&q=75)
Das Abschiedsmahl
Am Morgen sind wir zu den Geysiren und zu den heißen Quellen gefahren - es war sehr schön, da wir fast die einzigen waren. So konnten wir das warme Wasser richtig genießen. Bei den Quellen haben wir dann auch gefrühstückt. Danach fuhren wir zur "Laguna Verde". Dort haben Oliver und Anja einen kleinen Berg aus Steinen gebaut und sich dabei auch etwas gewünscht (ein alter Anden-Brauch).
Wir sind weiter Richtung Chile gefahren. An der Grenze wurden wir genauestens kontrolliert. Glück gehabt, nach 20 Minuten durften wir schon weiterfahren. Einige haben sich ausgeruht, andere haben noch einmal Sonne getankt (morgen geht es ja bereits zurück ins herbstliche Deutschland!)
Am Abend war unser letztes gemeinsames Abendessen. :-( Wir hatten einen schönen Abend, Salsa und Merengue haben wir gehört und natürlich auch getanzt! Unser Tänzer Mark hat den ersten Schritt gemacht. Die anderen haben dann auch Lust bekommen. Es wurde ein langer Abend bis alle erschöpft ins Hotel zurückkehrten.
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F6747.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F6748.jpg&w=1920&q=75)
Abschied tut weh
Wir mußten um 04:30 Uhr aufstehen, da unser Flugzeug schon um 7:30 abheben sollte. Natürlich haben wir noch gefrühstückt. Im Flughafen haben sich Xenia und Sergio leider von der Gruppe verabschiedet. Aber es war nicht das letzte Mal, dass wir uns sehen, oder? In Calama hatte Oliver bemerkt, dass er sein Ticket nicht bei sich hatte. Er mußte wieder nach San Pedro zurückfahren und konnte nicht mit den anderen fliegen, sondern erst zwei Stunden später. Aber er wird die anderen in Santiago wieder treffen.