Reisetagebuch viExplorer Peru Bolivien Chile - 05.09.2002

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Unsere Reiseteilnehmer mit ihrem Tourguide starten ihr Abenteuer am 05.09.2002. In diesem Reisetagebuch schildern sie ihre Erfahrungen die sie während ihrer viExplorer Reise durch %COUNTRY%, Bolivien und Chile gemacht haben. Möchten Sie Ihre eigenen Erfahrungen machen? Lernen Sie unsere Auswahl an Rundreisen kennen!

Reisebericht | Tour vom 05.09. - 28.09.2002

Reiseleiter dieser Tour: Ernesto
"In den drei Wochen gemeinsam durch Peru, Bolivien und Chile hat jeder Teilnehmmer der Gruppe verschiedene Erfahrungen gesammelt. Auf der Tour hat wahrscheinlich mehr als einer neue Eindrücke gesammelt.

Obwohl unsere Truppe keine Partyfreaks waren, haben wir unseren Spaß gehabt. Am Ende der Tour konnte jeder Rommee spielen :-)

Leider hat nicht jeder La Paz gut kennengelernen können, da einige krank waren, aber unsere gute Laune hat uns sehr geholfen.

Wir hoffen, bald von Euch zu hören!!!

"

2
06.09.2002
Freitag | Frankfurt-Santiago-Lima
Wir sind gelandet.

Bei unserem 10-stündigen Aufenthalt in Santiago liessen wir es uns nicht nehmen, auf einer Stadttour die Millionenmetropole näher kennenzulernen. Besuche auf einer Pferderennbahn, einem Markt und der grossen Fussgängerzone standen auf dem Programm.

Am Abend ging es dann mit dem Flieger weiter nach Lima, wo uns unsere beiden Reisebegleiter Xenia und Frank empfangen haben. Die Frage, die sich uns allen stellte war: Wo ist Rüdiger? Das elfte Mitglied unserer Truppe hatte leider den Flug von Deutschland aus verpasst. Aber er wird morgen nachkommen und sich uns hoffentlich bald anschliessen.
Rundreise Südamerika
- 4 h
3
07.09.2002
Samstag | Lima - Paracas
Heute konnten wir bis 8 Uhr ausschlafen.

Nach dem Frühstück brachen wir auf zum Herzen Limas, dem Plaza de Armas. Anschliessend besuchten wir das Museum San Francisco, wo in den Katakomben unzählige menschliche Knochen meterhoch übereinandergeschichtet sind.

Am Nachmittag machten wir eine lange Reise mit unserem Bus auf der Panamericana Richtung Süden nach Paracas. Unterwegs hielten wir an einem der Strände und genehmigten uns ein ausgiebiges Picknick.

Am Abend ging es früh ins Bett, da wir morgen zeitig aufstehen müssen.
Spruch des Tages:
Steffen:"Wie alt seid ihr eigentlich alle?"
Bei seiner verzweifelten (und vergeblichen) Suche nach jemandem in der Gruppe, der noch älter ist als er.
Rundreise Südamerika
Rundreise Südamerika
- 4 h
- 2 h
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08.09.2002
Sonntag | Paracas-Ica
Wir haben Zuwachs bekommen! In der Nacht ist Rüdiger im Hotel angekommen, zur Freude von uns allen und vor allem des Steffens, da ihn jetzt doch noch jemand getoppt hat. :-)

Am Morgen fuhren wir gleich mit dem Boot zu den Ballestas-Inseln, die auch Guaneras, also Kaka-Inseln genannt werden. Warum, wurde uns dann schnell klar, da die abertausende Vögel doch sichtbare Spuren hinterlassen. Die grossen Seelöwen waren da schon etwas sauberer, dafür aber umso fauler. Mitten unter einer grossen Gruppe Vögel erblickten wir dann auch mutterseelenallein einen Pinguin. Ob der sich wohl verlaufen hatte?
Später am Vormittag wurde die Sonne schon richtig heiss, während wir im Nationalreservat Resten alter Kulturen auf den Grund gingen.

Am Nachmittag brachte uns unser Bus nach Ica zur Oase Huacachina, die von gewaltigen Sanddünen umgeben ist. Die sind natürlich nicht nur aus Zufall dort, sondern warteten darauf, dass wir sie beim Sandboarding herabsausen, was wir uns dann auch nicht nehmen liessen. Legendär bleibt die ungeschlagene Anzahl an Wiederaufstiegen von Tilman. Den anstrengenden Tag liessen wir dann schliesslich mit einem gemuetlichen Grillabend ausklingen.
Spruch des Tages:
"Wer fehlt?", Xenia beim Durchzählen der Gruppe
Patricia:"Es ist wieder Rüdiger."
Spruch der in einem grossen Lacher endete. Seitdem ist Rüdiger immer der erste im Bus.
Rundreise Südamerika
Rundreise Südamerika
- Fahrtag
- 1 h
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09.09.2002
Montag | Ica-Nasca
Nach dem Frühstück folgte direkt ein kleines Schmankerl.

Wir fuhren zu einem nahegelegenen Weingut, wo uns der Winzer die Kunst des Weinkelterns und vor allem die der Piscoherstellung, des peruanischen Nationalgetränks, erklärte. Da soviele Erklärungen durstig machen, lud er uns anschliessend zu einer Wein- und Piscoprobe ein. Manche von uns haben dann gleich auch was für die Heimat mitgenommen.

Der Nachmittag stand ganz im Zeichen der mysteriösen Linien von Nasca. Es handelt sich hier um in den Boden gehauene riesenhafte Linien und Zeichnungen, die erst aus dem Flugzeug erkennbar sind. In kleinen Motorflugzeugen haben wir uns selbst ein Bild davon machen können, wobei der ein oder andere doch bleicher aus dem Flugzeug rauskam, als er vorher eingestiegen war.

Am Abend in Nasca hat ein Teil der Gruppe eine beeindruckende Vorstellung im Planetarium genossen, während der andere Teil die Zeit nutzte, um die Stadt näher kennenzulernen.
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10.09.2002
Dienstag | Nasca-Corire
Dies sollte unser letzter Tag am Pazifik werden, bevor es dann Richtung Anden-Hochland geht.

Am Morgen besuchten wir in Chorillos einen Friedhof der Nasca-Kultur, die noch älter ist, als die der Inkas. Es gab einige beeindruckende mumifizierte Leichen zu bestaunen. Besonders auffällig war, dass die alten Nascas das Friseurhandwerk offensichtlich noch nicht beherrschten, da viele der Mumien Haare von bis zu 2 Metern Länge hatten.

In Atico, einem kleinen Küstendorf, haben wir uns von Mari-Lou, der Wirtin, ein leckeres Essen zaubern lassen, um uns auf die lange Fahrt zum Tal des Majes, nach Corire, vorzubereiten.

Nach der Ankunft in eben diesem paradiesisch grünen Flusstal genossen wir die dortige Spezialität, frische Flussshrimps, wobei die Portionen eher Familientellern entsprachen und für die meisten unschaffbar waren.
Spruch des Tages:
"Wie hoch sind wir hier eigentlich?"
Die Frage wurde gestellt, als wir nach dem Essen in Atico noch einen Spaziergang am Strand gemacht haben.
(Ist nicht bös gemeint ;-) )
Rundreise Südamerika
Rundreise Südamerika
- 4 h
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11.09.2002
Mittwoch | Corire-Cabanaconde
Mit Klängen traditioneller Musik als Beigabe zum Frühstück haben wir den Tag begonnen.

Gestärkt nahmen wir den Besuch der kürzlich entdeckten Fussabdrücke von Dinosauriern in Angriff. Die Biester sind allerdings schön weit oben herumgelaufen, weshalb wir zuerst einen erfrischenden Fussmarsch bergauf zurücklegen mussten. Aber schon wegen der Aussicht auf das idyllische Tal hat es sich gelohnt.

Nach der Rückkehr probierten wir selbstgemachtes Maisbier. Bei der traditionellen Herstellungsart kauen die Leute den Mais im Mund und spucken dann den Saft aus und lassen diesen gären. Das wird aber nur noch im Dschungel so gehandhabt, üblicherweise wird der Mais gekocht.

Im Anschluss besuchten wir den 'Toro Muerto', ein riesiges Areal mit tausenden von Felsblöcken. Auf einigen Hundert Steinen findet man Zeichnungen der alten Wari- und der Inkakultur.

Am Mittag begann dann unsere Reise Richtung Cabanaconde, zum Colca-Canyon, und das bedeutet, es ging richtig hoch. Am Abend stärkten wir uns bei einem Stop im Bergdorf Huambo mit einem Cocatee, genau das Richtige in der Höhe. Auf einer abenteuerlichen Schotterpiste legten wir dann die letzte Strecke nach Cabanaconde zurück.
Spruch des Tages:
Kein Zitat, aber eine durchaus erwähnenswerte Tat:
Obwohl sie dachte, dass es auf die traditionelle Art hergestellt ist, hat Sina von dem Maisbier probiert.
Respekt!
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- 4 h
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12.09.2002
Donnerstag | Cabanaconde-Arequipa
An diesem Morgen ging es verdammt früh raus, denn alle waren ungeduldig, endlich die Kondore zu sehen, die im Colca-Canyon ihre Runden ziehen.

Unser Bus brachte uns zum Cruz del Condor, dem besten Aussichtspunkt, um die grössten Vögel der Welt zu sehen. Und so war es dann auch. Wir sahen eine Mama mit ihren zwei kleinen, die sich auf den morgendlichen Flug vorbereiteten. Kurze Zeit später haben sie dann ihre Schwingen ausgebreitet und sich vom Aufwind tragen lassen. Ein imposanter Anblick.

Am Nachmittag in Chivay genossen wir Pisco-Sour in den heissen Thermalbädern. Vor allem diejenigen aus der Gruppe, die vorher noch eine Mountainbike-Tour durch das Colcatal gemacht haben, konnten hier ihre müden Muskeln entspannen.

Am Abend brachen wir dann auf Richtung Arequipa. Dort angekommen, waren alle hingerissen vom Anblick des Plaza de Armas bei Nacht und der Kathedrale der weissen Stadt.

Später stürzten wir uns noch ein Weilchen ins Nachtleben Arequipas, nicht zu lange allerdings, da alle doch recht erschöpft waren.
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- 2 h
- 2 h
- 2 h
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13.09.2002
Freitag | Arequipa
Heute konnten wir endlich mal ausschlafen!

Am Morgen bestand die Gelegenheit, die von viventura unterstützten Sozialprojekte zu besuchen und mitgebrachte Kleidung für die armen Leute zu übergeben.

Am Nachmittag zeigte uns Fernando die Stadt. Wir besuchten das Kloster Santa Catalina, wo die Nonnen völlig von der Aussenwelt abgeschieden leben, weswegen wir auch keine zu Gesicht bekamen. Danach gingen wir zum Markt San Camilo, wo es nichts gibt, was es nicht gibt. Hier haben wir einige Früchte gekauft. Gegen die Kälte in der Höhe kaufte sich Carmen eine lange Unterhose, die ihr so gut gefiel, dass es ihr auch nichts ausmachte, dass sie eigentlich für Männer gedacht war.

Am Abend spielte uns José bei einem privaten Konzert einige seiner Kompositionen auf Gitarre und Mundharmonika vor. Die Musik war Klasse, nur der Preis seiner CD´s war eher etwas übertrieben.

Für manche ging es anschliessend schon ins Bett, während die anderen noch weiter Spass in der Stadt hatten.
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- 2 h
- 1 h
- 7 h
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14.09.2002
Samstag | Arequipa-Cusco
Heute verliessen uns unsere Busfahrer Juan Carlos und Julio, die immer gut gefahren sind und stets für einen Spass zu haben waren. Vor allem Steffen und Tilman werden sie vermissen, da sie oft zu einem netten Plausch vorne ins Cockpit gegangen sind.

Am Morgen ging es mit dem Flieger in die Inkahauptstadt Cusco. Dort erwartete uns schon Ernesto, der als weiterer Reisebegleiter die Tour bis zum Ende mitmachen wird. Den Morgen konnte dann jeder nutzen, um die Stadt auf eigene Faust kennenzulernen.

Am Nachmittag zeigte uns David, ein einheimischer Führer, die Ruinen von Saqsayhuamán, einer alten Inka-Festung, wo die letzte Schlacht mit den Spaniern stattgefunden hatte. Wir wissen alle, wer gewonnen hat. Am beeindruckendsten waren die Mauern aus tonnenschweren Steinblöcken, die mit unheimlicher Präzision nahtlos aneinandergefügt sind.

Nach dem anschliessenden Rundgang durch die Kathedrale liessen wir den Abend bei einem gemütlich Essen ausklingen.
Spruch des Tages:
Da in jedem Satz unseres Guides David mindestens einmal das Wort Inka vorkam, gibt es ab heute nur noch InkaSalud, InkaDanke, Inkalyptus, InkaCola...
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- 4 h
- 1 h
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15.09.2002
Sonntag | Cusco
Wie es sich für einen Sonntag gehört, war heute frei. Wir konnten nach Belieben ausschlafen und den Tag nach unseren Wünschen gestalten.

Gabi, Tamara, Rüdiger und Michael machten einen Reitausflug und erkundeten noch einmal die Festung Saqsayhuaman und die Umgebung Cuscos. Tamara bekam von ihrem störrischen Gaul einen Schlag gegen das Bein und quält sich nun mit einem blauen Fleck rum.

Sina und Tilman fuhren mit dem öffentlichen Bus nach Pisac und stöberten dort auf dem grossen Kunsthandwerkmarkt herum.

Eine Tour mit Führer machten Tanja und Marion. Es ging durch Chincheros und zu einem Aussichtspunkt über das Heilige Tal der Inkas.

Die anderen, also Carmen, Patricia, Steffen und unsere drei Häuptlinge liessen noch einen ganzen Tag das Flair Cuscos auf sich wirken.

Patricia ist leider krank geworden und es sieht so aus, als würde sie den morgigen Inkatrail nicht mitmachen können.

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16.09.2002
Montag | Cusco - Winay-Wayna
Heute begaben wir uns auf die Spuren der Inkas. Mit dem Zug raus aus Cusco und ab in den Regenwald.

Leider konnte Patricia nicht mitkommen und kuriert sich im Hotel aus, morgen werden wir sie aber in Macchu Picchu treffen!

Der Führer David brachte unsere Gruppe unter dem inoffiziellen Tarnnamen 'Die Guys' über unsere erste Etappe des Inkatrails. Die alten Inkas haben hier einen Fußweg erschaffen, der sich durch das Urubamba-Flusstal an meist dichtbewaldeten Berghängen entlangschlängelt. Über zahlreiche Treppen gelangten wir schließlich nach Winay-Wayna (Ewig Jung), nachdem wir vorher an einem kleinen Wasserfall zu Mittag gegessen haben.

Die Ruinen von Winay-Wayna gaben schon die ersten Rätsel auf, da der Zweck dieser Stätte nicht gelöst ist. Möglicherweise war es ein Umschlagposten für Nachrichtenboten oder Lebensmittel zwischen Cusco, Macchu Picchu und dem Dschungel.

Unsere müden Beine konnten wir dann abends in der nahegelegenen Herberge so richtig ausstrecken.
Spruch des Tages:
"Ok Guys, you know about that one."
was unser Führer David nach Belieben während seiner Erklärungen einstreute...
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- Fahrtag
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17.09.2002
Dienstag | Machu Picchu - Cusco
Es ging so früh raus wie noch nie!

Mit Taschenlampen nahmen wir das letzte Stück des Inka-Trails in Angriff und konnten auf dem Weg das Morgengrauen im Regenwald geniessen. Gelohnt hat es sich allemal, denn wir waren eine der ersten am Sonnentor und konnten einen Ausblick auf die noch unberührten Ruinen Machu Picchus erhaschen, bevor die Touristenmassen einströmten.

Den Tag nutzten wir dann, um die von Geheimnissen umwobenen Inka-Ruinen hautnah kennenzulernen. Auch Patricia stieß am späteren Vormittag mit dem Zug aus Cusco kommend zu uns.

Nach dem Motto 'Nur die Harten kommen in den Garten' stiegen Michael, Steffen und Tilman gegen Mittag noch auf den Hausberg Huayna Picchu, um von dort oben die berauschende Aussicht zu geniessen.

Die müden Beine konnte man dann in den nahegelegenen Thermalbädern ausruhen, bevor es mit dem Zug wieder zurück Richtung Cusco ging.
Spruch des Tages:
Ernesto auf dem Bahnsteig: "Salta, Salta!!"
("Spring, Spring!!") zu Xenia und Frank, die so gerade noch den Sprung aus dem abfahrenden Zug schafften.
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18.09.2002
Mittwoch | Cusco-Llachon
Nach unserer letzten Nacht in Cusco machten wir uns am Morgen mit dem Zug auf Richtung Llachon und somit dem Titicaca-See, einem der höchstgelegenen Seen der Welt, der etwa 13mal so gross ist, wie der Bodensee.

Ausser dem Geniessen der fantastischen Aussicht auf schneebedeckte Gipfel stand während der Zugfahrt Kartenspielen bis zum Abwinken auf dem Programm. Eigentlich wollten wir in Juliaca aussteigen, aber man wollte unsere Rucksäcke nicht ausladen. Also wieder rein in den Zug und weiter bis zur Endstation Puno.

Es war aber weiter kein Problem, da uns unser Bus schon dort am Bahnhof erwartete und uns im Anschluss auf die Halbinsel Llachon brachte. Unsere Quartiere waren Zimmer bei verschiedenen Familien, wodurch wir Peru hautnah erleben konnten.
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- 5 h
- 2 h
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19.09.2002
Donnerstag | Llachon
Nach dem gemeinsamen Frühstück bei Valentin, der sowas wie der Dorfsprecher ist, führte er uns durch sein Land.

Bei Besuchen bei einem Kindergarten und der Schule konnten wir den Kindern mitgebrachte Stifte und Spielzeug schenken. Als Dank ernteten wir freudige Gesichter und für uns gesungen Lieder.

Danach stiegen wir auf zum höchsten Punkt der Halbinsel, wo das Panorama auf den Titicaca-See schon beeindruckend ist. Da man den aber nicht nur angucken kann, haben sich einige am Nachmittag ins wahrhaft eisige Wasser gewagt, kamen sogar mit stolzgeschwellter Brust zurück...

Das interessanteste des Tages spielte sich aber dann am Abend ab. Bei guter Stimmung am Lagerfeuer und Musik las Valentin jedem einzeln die Zukunft aus Coca-Blättern. Manche kamen mit einem Lächeln im Gesicht zurück, wobei andere schon nachdenklich wirkten.
Spruch des Tages:
"Champor!!"
Prost uns Salud sind Out. Champor ist In. Steffens neuer Trinkspruch.
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20.09.2002
Freitag | Llachon - La Paz
Heute gings mal wieder früh raus. Nach dem letzten Frühstück bei Valentin gingen wir runter zum Anlegesteg, wo von viventura gekaufte Stühle angekommen waren, die wir an die Schule übergeben konnten. Als Dank bekam jeder von uns eine wirklich süsse Kette aus Blumen.

Mit dem Boot besuchten wir dann die aus Schilf erbauten Inseln der Uros, wo man sich vorkommt, als laufe man auf Wackelpudding. Ausserdem stellten wir fest, dass man Schilf auch tatsächlich essen kann.

Auf der Fahrt Richtung Grenze nach Bolivien schlossen wir bei einem Picknick Freundschaft mit 2 Eseln, die vor allem von unseren Bananenschalen angetan waren. Wem's schmeckt.....

An der Grenze gab es leider Probleme. Tanja und Marion wären fast nicht nach Bolivien gekommen, da es Unstimmigkeiten bei ihrem Visum gab. Zum Glück liessen sich die Grenzbeamten mit einem kleinen Taschengeld erweichen, manchmal ist es eben doch nützlich.

Erleichtert erreichten wir dann am Abend den Kessel und das Lichtermeer von La Paz.
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- 3 h
- 3 h
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21.09.2002
Samstag | La Paz
Obwohl La Paz nicht Boliviens Hauptstadt ist, ist es doch die Metropole des Landes.

Den Tag konnten wir frei nach Belieben nutzen, um die Stadt kennenzulernen.

Am Morgen stand für alle Interessierten ein Besuch im Armenviertel El Alto und einem dort von viventura unterstützten Sozialprojekt, das von Pater Lutz, einem Deutschen, geleitet wird, auf dem Programm.

Ein freiwilliger Helfer zeigte uns die Unterkünfte für die Strassenkinder und erklärte uns, auf welche Weise sie versuchen, den Kindern zu helfen. In dem kleinen Krankenhaus lag ein junger Mann, der wegen seiner Alkoholsucht am Ende seines Lebens steht. Es war nicht angenehm, das zu sehen, aber genau diese Zustände möchte Pater Lutz ändern.

Da heute ein paar aus der Gruppe gesundheitlich angeschlagen waren, ging es nur für einige von uns am Abend noch ins Nachtleben von La Paz.
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- 3 h
- 1 h
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22.09.2002
Sonntag | La Paz
An diesem Tag konnte man selbst entscheiden, was auf dem Programm stehen soll. Nach einigen Zweifeln, haben sich Michael, Tilman und Steffen entschieden mit dem Moutainbike die gefährlichsten Strasse der Welt zu befahren. Auf dem Weg haben die Jungs an einer Reportage von CBS teilgenommen.

Der Rest der Gruppe, die nicht so viel Abenteuer erleben wollten, sind in der Stadt geblieben und haben ihre Einkäufe erledigt.

Leider sind heute Marion und Sina krank geworden, aber wir sind ganz zuversichtlich, dass sie sich bald wieder erholen werden.

Das Abendsessen war dies Mal in einem Restaurant, in dem die Kellnerin neu war und wir deshalb auf das Essen ein bisschen warten mussten. Das Essen hat aber trotzdem sehr gut geschmeckt!

Am diesem Abend mussten wir uns leider von Frank verabschieden.

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- 7 h
- 3 h
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23.09.2002
Montag | Oruro-Uyuni
Nach diesen zwei Tage in La Paz mit einem gemütlichen Hotel und gutem Frühstück, sind wir zuerst nach Oruro gefahren und danach Richtung Uyuni.

Auf den Weg dorthin, haben wir ausser die schönen Landschaften, auch Flamingos, Llamas und Alpacas gesehen.

In Uyuni übernachten wir in einem kleinen, aber angenehmem Hotel.

Am Abend wollten nicht alle Essen gehen und so sind Sina, Rüdiger, Steffen, Ernesto und Xenia, ins Restaurant "La Loco" ohne der restlichen Gruppe Essen gegangen. Da war es aber sehr kalt und wir wärmten uns neben einem Offen auf. Das war schön warm!

Spruch des Tages:
Sina "Ach scheisse, es ist sau kalt hier"
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- 5 h
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24.09.2002
Dienstag | Uyuni
Unser Tag beginnt heute nicht so früh am Morgen und deshalb können wir ausschlafen, da um 11:00 Uhr uns der Jeep abholen kommt. Unser Fahrer ist Ubilio, Valerio war unser zweiter Mann, zusammen werden sie für uns die nächsten Tage kochen. Das haben sie sehr gut gamacht, manchmanl einfaches Essen aber Mmm... Lecker!

Richtung den Salar halten wir in einem Dorf, da wurde uns gezeigten wie Salz gemacht wird. Von dort sind es noch 40 km bis zur Inkawasi Insel.

Leider dürfen wir nicht auf der Insel übernachten, aber der Fahrer zeigte uns ein Hotel das noch nicht ganz erbaut ist, aber wo wir übernachten werden. Aus dem Speisesaal hatten wir einen sehr schoenen Ausblick auf den Salar, das wird ein schickes Hotel werden.
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- Fahrtag
- 1 h
21
25.09.2002
Mittwoch | Inkawasi-Insel- Laguna Colorada
Gegen 8:00 Uhr morgens, mussten wir "San josé" (die Salzwüste) verlassen.

Den ganzen Tag sind wir mit dem Jeep gefahren, auf den Weg haben wir die Möglichkeit gehabt verschiedene Vulkane, el Valle de Rocas, und die Laguna mit Andenflamingos zu beobachten.

Valerio und Ubilio, unserer Jeep-Fahrer haben für uns Thunfisch mit Salat und Reis gekocht!

Um 6:00 Uhr Abends haben wir La Reserva erreicht, obwohl es kein fünf Sterne Hotel war, wollte Jeder von der Gruppe so schnell wir möglich ins Bett, da es im Bett doch um einiges wärmer war.

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- 2 h
22
26.09.2002
Donnerstag | Laguna Colorada - San Pedro de Atacama
Wenn wir den Sonnenaufgang bei den Geysire beobachten wollen, müssen wir leider schon um 4:00 Uhr morgens aufstehen. Als wir aber dann bei den Geysiren waren, haben wir mehr als 15 gesehen, das war geil!

Nach einer Stunde sind wir mit dem Jeep weitergefahren. Unser nächster Stop waren die heissen Quellen, dort haben sich Michael, Steffen, Sina und Tilman gebadet. Dann haben wir gefrühstückt und mussten leider Bolivien schon wieder verlassen.

An der Grenze wartete ein Bus auf uns, mit dem wir bis San Pedro de Atacama gefahren sind. Aber zuerst mussten wir noch über die chilenische Grenze. Ups...Probleme, Tanja, Tamara und Tilman wurden aufs Genaueste kontrolliert, das hat ein bisschen lange gedauert, nach einer Stunde sind wir endlich nach San Pedro gefahren.

Nachmittag war frei, einige sind Souvenirs kaufen gegangen, andere haben die Valle de la Luna besucht, Gabi ist mit dem Fahrrad die Umgebung von San Pedro abgefahren.

Abend war unser Abschiedensabendessen im Ayllu. Nach einigen Cocktails hat jeder von der Gruppe das Geschenk von viventura bekommen.

Die Nacht war noch jung und jeder wollte ein bisschen Salsa tanzen, Xenia hat mit Steffen angefangen, dann kamen Marion und Ernesto nach und so langsam hat auch der Rest der Gruppe die Tanzfläche betreten.

An diesem Abend haben wir sehr Spass miteinander gehabt.

Spruch des Tages:
Tamara: was soll den das, spinnen sie??(an der Chilenische Grenze)
Rundreise Südamerika
Rundreise Südamerika
- 3 h
- 2 h
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27.09.2002
Freitag | Calama-Santiago
Heute mussten wir leider wieder um 7:00 Uhr frühstücken, da wir nach Calama fahren.

Und... Rüdiger? wahrscheinlich wollte er noch länger in Südamerika bleiben, aber leider hat es nicht geklapp.

Um 10:50 Uhr ging der Flug nach Santiago!

Im Santiago musste die Gruppe noch ein bisschen mehr Geduld haben, da Ihr Flug erst um 19:00 Uhr war. Gute Rückreise und auf ein baldiges Wiedersehen!

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- Flugtag
 
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Höhepunkte: Mountain Bike Tour von Banos nach Puyuo. Weihnachten in der Dschungel Lodge. Galapagos war auch ein Highlight. Eddy und Chary haben uns super durch Equador begleitet....
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