Reisebericht

Hier können Sie sehen, was unsere Reisenden auf ihrer Reise erlebt haben.

31 Juli 2009 • Frankfurt - Lima

Iglesia San Francisco
Flug nach Peru

Flug nach Lima

Die Gruppe befindet sich gerade auf dem Flug nach Lima. Sie werden am Samstag früh in Südamerika ankommen.

01 Aug. 2009 • Lima

;)
Die Gruppe beim Abendessen

Unterwegs in der Hauptstadt Peru

Die Gruppe ist wohlauf in Lima angekommen. Nachdem wir am Flughafen unseren Reiseleiter Carlos kennenlernten, fuhren wir zum Hotel und kurz danach starteten wir unsere City Tour in Lima.

Karina, unser lokaler Guide erzählte uns wie damals die Spanier kamen, sowie ihre spätere Ausbreitung nach Süden. Es war sehr interessant ihr zuzuhören, denn sie erzählte die Geschichte auf ein sehr spannende Art und Weise. 10 Punkte für sie!!!

Wir besuchten die Kathedrale, dann die Katakomben unter einem Kloster und schließlich gingen wir in ein Restaurant in dem typische Gerichte der Region serviert wurden.

Nach dem Mittagessen gingen wir zum Strand, um den Pazifik zu begrüßen. Das Wasser fühlte sich nicht so kalt an wie wir es gedacht haben. Zum späten Nachmittag tranken wir in einem sehr gemütlichen Lokal noch einen Pisco Sour, das Nationalgetränk von Peru und genossen die schöne Sicht auf den Strand. Damit beendeten wir unser heutiges Programm.

02 Aug. 2009 • Cusco - Lima

Blasskapellenmusik auf dem Hauptplat
Kirche der Jesuiten

Flug in die Anden

Wir sind sehr früh aufgestanden, denn wir flogen nach Cusco.

Nach etwa einer Stunde Flugzeit landete unser Pilot unter meisterhaften Manövern die Maschine, denn Cusco liegt auf dem Festland ringsrum umgeben von Bergen.

Wir hatten tolles Wetter und die normale Winterkälte ließ sich wegen des Sonnenscheins nicht spüren. Nach dem Einchecken im Hotel gingen wir am Hauptplatz in Cusco spazieren. Die Blaskapelle der Polizei hatte im Zentrum des Platzes einen großen Auftritt. Diese Gelegenheit ließen wir uns nicht entgehen und dokumentierten alle Einzelheiten mit unseren Fotoapparaten.

Am Nachmittag fuhren wir zu einigen Inkaruinen und so haben wir unsere ersten Eindrücke über die Entwicklung der alten Zivilisationen in den Anden von Peru gewonnen.

Ziemlich ermüdet versuchten wir anschließend noch durch die Souvenirläden zu spazieren, aber die dünne Luft in Zusammenhang mit der Höhe ließ uns früher ins Hotel zurückkehren. Außerdem mussten wir fit sein für den nächsten Tag, denn es stand schon wieder ein neues Highlight für uns an.

03 Aug. 2009 • Cuzco - Aguas Calientes

Inka Pachakutec auf dem Teller
Der Inka Pachakutec begrüsst die Besucher

Fahrt ins subtropische Gebiet

Ziemlich früh nehmen wir unseren Zug Richtung Aguas Calientes. Wir fahren am heiligen Tal der Inkas entlang, am Urubamba-Tal und die Landschaft wird immer grüner und schöner.

Uli und Irene steigen nach 106 km aus und wandern ab dort durch eine der vielen Inka-Straßen, die vor Jahrhunderten von Jahren gebaut wurden. Der Rest der Gruppe fährt weiter bis Aguas Calientes. Dort schauen wir uns am Nachmittag die Thermalbäder sowie weitere schöne Eckchen des kleinen Dorfes an, die direkt am Fuße des Machu Picchu liegen.

Am späten Nachmittag kommen dann unsere zwei Wanderer, Irene und Uli im Ort an. Beide sind total begeistert von ihrem Guide Lizzeth, denn sie hat ihnen vieles über die Inkas aber auch über die Flora und Fauna des Ortes erzählt.

Abends gehen wir in ein Restaurant indem Spezialitäten des Ortes serviert werden. Das Highlight des Abends ist ein Meerschweinchen, das bunt beschmückt mit Inkafiguren serviert wird. Natürlich wurden diese Figuren von allen möglichen Seiten fotografiert.

Anschließend gehen wir früh ins Bett, denn morgen besichtigen wir die erwarteten Machu Picchu-Ruinen.

04 Aug. 2009 • Aguas Calientes

Die Thermalbäder von Aguas Calientes
Tanzaufführung im Zug

Auf den heiligen Ruinen

Marcial, unser lokaler Guide hat uns heute sehr früh abgeholt. Es ist Hochsaison und wir wollen den großen Mengen an Touristen entgehen.

Als wir die heiligen Ruinen erreichen, haben wir echt Glück, dass es nicht regnet, so wie am gestrigen Tag. Die Freude ist wirklich riesig, insbesondere als die ersten Sonnenstrahlen herauskommen. Marcial erzählt uns nicht nur etwas über den Sinn dieser Bauten, sondern auch einiges über die heutige Realität der indianischen Bevölkerung in diesen Gebieten. Nach der Führung trennt sich die Gruppe und einige gehen noch zum Sonnentor. Der Rest der Gruppe zieht die Thermalbäder von Aguas Calientes vor.

Zum späten Nachmittag treffen sich alle und es gibt einen großen Austausch über die individuellen Eindrücke des Ortes. Dann gehen wir wieder zum Bahnhof, um in den Zug nach Cusco zu steigen. Im Zug wird während der Fahrt zur Freude aller eine Modenschau aufgeführt. Es wird schicke Männer- und Frauenkleidung aus Alpaca gezeigt. Die Veranstaltung kam so gut an, dass anschließend einige Pullis gekauft werden.

Zurück im Hotel gehen wir alle gleich ins Bett, denn morgen fahren wir weiter nach Puno.

05 Aug. 2009 • Cuzco - Puno

Kirche von Raqchi
Imposante Alpaca

Entlang der Anden

Nach einem kräftigen Frühstück nehmen wir unseren Bus Richtung Puno. Während der Fahrt erzählt uns Luis, unser Guide über die Traditionen von Cusco und dann halten wir in Andahuaylillas an. Hier befindet sich eine sehr alte Kirche des 17. Jahrhunderts, die von den Jesuiten erbaut wurde. An den Wänden sehen wir sehr beeindruckende Malereien von diesen alten Zeiten.

Dann geht es weiter nach Raqchi. Hier wurde früher das Getreide der Ernte gelagert und es befinden sich noch mehr als 250 Räume.

Unsere letzte Station bevor wir Puno erreichen ist Pukara. Wir sehen alte Funde der Aymara-Kultur, das Volk, das die Eroberung der Inkas überlebt hat bevor die Spanier kamen.

Ermüdet kommen wir in Puno an. Beim Abendessen lassen wir uns die letzten Alpaca-Steaks schmecken, denn morgen verlassen wir Peru und fahren weiter nach Bolivien.

06 Aug. 2009 • Puno

**Die Uros-Inseln**  
  
Nach
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Die Uros-Inseln

Nach dem Frühstück machen wir uns heute auf den Weg Richtung Uros-Inseln.

Morgens fahren wir mit unserem Schiff los. Die Einwohner dieser Inseln leben auswärts der Stadt am Titikaka-See. Unser Guide erzählt uns einiges über den Ursprung der Einheimischen des Dorfes. Anschließend sehen wir uns ihre Hütten an und alles was sie aus Schilf gebaut haben.

Zurück auf dem Festland fahren wir zur bolivianischen Grenze. Der Grenzübergang ist überfüllt, denn heute findet in der Nähe ein großes Volksfest statt und die Straßen sind voller Menschen.

Auf bolivianischer Seite steigen wir auf ein Schiff und fahren weiter zur Sonneninsel. Die Sicht ist einfach wunderbar, der blaue See mit den Königskordilleren im Hintergrund wird uns unvergesslich bleiben.

Als wir in unsere Lounge ankommen, genießen wir noch einen bolivianischen Wein und fallen nach dem Essen müde aber glücklich in unsere Betten.

07 Aug. 2009 • Isla del Sol - Copacabana

**Unterwegs auf der Sonneninse
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Unterwegs auf der Sonneninsel

Die meisten von uns haben heute erstmal ausgeschlafen jedoch sind einige auch schon um 6 Uhr aufgestanden, um den Sonnenaufgang zu betrachten. Nach dem Aufstehen genießen wir während des Frühstücks die wunderschöne Landschaft.

Später sehen wir uns die Sonneninsel während eines Spazierganges noch genauer an. Heute haben wir richtig Glück mit dem Wetter. Der Himmel ist wunderbar blau und es ist keine einzige Wolke zu sehen. Deswegen können wir heute richtig schöne Bilder machen.

Am Nachmittag steigen wir auf unser Schiff und fahren nach Copacabana. Diese Stadt ist ein Pilgerort für viele Bolivianer. Seit zwei Tagen wird hier ein Fest gefeiert, zudem hunderte von Leuten angereist sind. Insbesondere Peruaner sind hierher gefahren, um ihre Autos von dem Priester segnen zu lassen. Die Hauptstraßen des Dorfes sind rapevoll. Als wir durch das Gedränge laufen, sehen wir eine Kirche die wir zusammen mit Carlos besichtigen, um die dunkelhäutige Maria zu besuchen. Später besteigen Irene und Uli einen Berg, der für die Einheimischen ein via crucis ist.

Am Abend trifft sich die gesamte Gruppe und wir gehen zusammen Essen. Heute versuchen wir ein bischen früher ins Bett zu gehen, denn morgen wollen wir alle fit sein. La Paz wird unser nächstes Ziel sein.

08 Aug. 2009 • La Paz - Santiago de Okola

Paulino Esteban
Blick auf La Paz

Das viSozial-Projekt von Viventura

Punkt 8 Uhr verlassen wir heute unser Hotel und fahren Richtung La Paz. Auf der Strecke nach La Paz müssen wir einmal unser Auto verlassen und auf ein Schiff umsteigen, denn wir müssen eine Enge überqueren, die mit dem Auto nicht zu bewältigen ist. Auch unser Auto wird auf ein etwas größeres Schiff verfrachtet. Nach der Überquerung steigen wir wieder in unseren Wagen ein und fahren weiter.

Wir treffen Paulino Steben, ein Indigener der Insel Suriki, der vor Jahren bei dem Bau von Schilfschiffen für Thor Heyerdahl mitgewirkt hat. Er zeigt uns einiges über den damaligen Bau und anschließend lassen wir uns Autogramme von ihm geben. Dann fahren wir weiter.

Unser nächster Stop ist das viSozial-Projekt Luz de Esperanza. Bei diesem Projekt werden 20 Jungs durch das Projekt von viSozial unterstützt. Die Kinder die dort leben, hatten früher nicht einmal ein Dach über dem Kopf, sie lebten auf der Straße und viele hatten Alkoholprobleme. Doris, die Leiterin des Heimes erzählt uns einiges über das Schicksal der Jungs. Es ist ziemlich traurig was wir hier erfahren und so verlassen wir den Ort mit der Hoffnung auf ein besseres Leben für diese Kinder.

Am Nachmittag kommen wir in La Paz an. Hier werden wir mehrere Nächte bleiben.

09 Aug. 2009 • La Paz

Huayna Potosi
Die gefährlichste Strasse der Welt

Wenn Engel reisen, dann lacht der Himmel…

… das war uns völlig klar als wir unsere Fahrt zu dem 5400 Meter hohen Chacaltaya antraten. Auf dem Weg kreuzten wir in El Alto einen der grössten Flohmärkte in Südamerika. Weiter führte unser steiniger Weg durch traumhaft schönes Gebirgspanorama. Hier trafen wir auf die heimischen Lamas, die uns zu einem Foto-Stop motivierten.

Oben angekommen stürmten einige noch bis zum Gipfel. Zum Aufwärmen gab es in der Hütte einen Kokatee, bevor wir den Rückweg nach La Paz antraten.

Während die meisten von uns ein bischen froren, schwitzte Sonja bei ihrer Mountainbiketour auf der gefährlichsten Strasse der Welt. Ebenfalls bei strahlenden Sonnenschein ging die Tour auf 4600 Metern los. Die ersten 31 Km konnte man auf Asphalt fahren und dann ging die Straße nur noch auf Schotter weiter. Nach 4 Stunden Downhill hatten wir den Dschungel auf 1300 Meter erreicht. Ein kühles Bad im Pool krönte unsere Tour.

Anschließend trafen sich alle wieder zum gemeinsamen Abendessen.

10 Aug. 2009 • La Paz

Parlament
Hexenmarkt

La Paz a la Carlos

Gut ausgeschlafen starteten wir unsere Citytour am Plaza Murillo. Vor dem Regierungshaus versuchten wir den Wechsel der Wachen zu fotografieren. Einer der zahlreichen Minibusse in La Paz verhinderte dies erfolgreich. Deshalb ging unser Weg weiter zur Museumsstraße, aber hier war heute leider Ruhetag.

Unser nächster Halt führte uns zum Aussichtspunkt KilliKilli. Hier präsentierte sich La Paz von seiner besten Seiten mit strahlend blauem Himmel und dem Hausberg Illimani im Hintergrund.

Nach zahlreichen Fotos ging es hinunter ins Mondtal. Hier bestaunten wir die bizarre Landschaft und lauschten auf unserem Rundgang den Flötenspielern. Dies stachelte Carlos dazu an, uns ein Ständchen zu spielen.

Damit wir auch einmal einen Kondor gesehen haben, machten wir einen Abstecher in den Zoo. Ein Schönheitswettbewerb gewinnen diese Tiere nicht. Da war der Brillenbär eindeutig im Vorteil. Dieser zeigte sich ungehemmt von allen Seiten. So langsam waren unsere Akkus leer und deshalb gingen wir Mittagessen mit dem Team von Viventura. Am späten Nachmittag besuchten wir den Hexenmarkt und danach hatten wir alle frei, um die letzten Einkäufe in La Paz zu erledigen.

11 Aug. 2009 • Uyuni - La Paz

Fahrt nach Uyuni
Monument an die Bergarbeiter

Vicuñas in Sicht

Sehr früh steigen wir heute in unseren Bus Richtung Oruro und bevor wir ankommen haben wir schon die ersten Vicuñas in Sicht. Diese leben im Vergleich zu den Lamas oder den Alpacas in der Wildnis.

In Oruro fahren wir zu der Kirche Mutter Marias der Bergarbeiter. Ihr wird jedes Jahr während des Karnevals ein großes Fest gewidmet, das von der Unesco als Weltkulturerbe erklärt wurde. Unter der Kirche besichtigen wir noch ein kleines Bergbaumuseum.

Danach gehen wir ins Zentrum spazieren und genießen kleine saftige mit Hackfleisch gefüllte Maultaschen - ein kleiner Apetitmacher.

Zu Mittag essen wir in einem Restaurant indem auch die Einheimischen essen, es war alles sehr lecker.

Am Nachmittag steigen wir in den Zug und machen uns auf den Weg nach Uyuni. Viel Sonne, eine gute Flasche Wein von Uli und das Verfassen dieses Tagebuches machen diese lange Fahrt viel kürzer.

Als wir am Abend im Ort ankommen, begeben wir uns schnell in unser Hotel, denn hier ist es sehr kalt.

12 Aug. 2009 • Salar de Uyuni

**Der größte Salzsee der Welt*
Sonja total verliebt!

Der größte Salzsee der Welt

Heute starten wir unsere Tour erst am späten Vormittag. Als erstes fahren wir zu einem Lokomotivfriedhof, der sich außerhalb der Stadt befindet. Die Fotomotive wirken sehr interessant auf unsere Fotografen in der Gruppe. Der Höhepunkt des Tages erreicht uns, als wir in Inkahuasi - einer Insel in der Mitte des Sees - ankommen. Dort bewundern wir tausend Jahre alte Kakteen und schließlich verbringen wir mehr als eine Stunde bei einer Fotosession auf dem See. Alle möglichen Posen werden ausprobiert und einige bringen sehr erfreuliche Ergebnisse.

Am Nachmittag fahren wir zurück, ohne einen Halt bei einem Salzhotel gemacht zu haben. Kurz danach sind wir schon am Rande des Sees, wo wir uns von der Sonne verabschieden.

Am Abend essen wir die wahrscheinlich besten Pizzen Boliviens, bevor wir müde und glücklich ins Bett fallen.

13 Aug. 2009 • Uyuni - Tupiza

**Auf Pferden durch das Tupiza
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Auf Pferden durch das Tupiza-Tal

Wir haben den Abend im Zug verbracht und sind deswegen ein bischen abgeschlagen in Tupiza angekommen. Aber dafür werden wir mit super Wetter begrüßt.

Tupiza ist eine kleine Stadt, die sich in einer Schlucht befindet und landschaftlich sehr interessant inmitten vielfarbiger Berge liegt.

Nach einer kurzen Erholung mit einem guten Frühstück gehen wir ein bischen im Zentrum spazieren. Ein paar der Gruppe bleiben lieber im Hotel um sich auszuruhen.

Am Nachmittag werden wir abgeholt und zu unseren Pferden gebracht. Ein Ausflug durch die Schluchten ist angesagt. Uli bekommt ein schönes weißes Pferdchen und Carlos bekommt einen sturen Gaul. Und dann geht es los. Die roten Berge, der blaue Himmel und die Kakteen versetzen uns in die Zeit als hier die Bankbanditen Cassidy und Sundance unterwegs waren. Nach dem Genuss von Tamales (Maisbällchen gefüllt mit Fleisch) reiten wir dann zurück.

Am Abend gehen wir in ein Restaurant indem wir Ziegenfleisch aber auch Krebsfleisch aus der Region genießen können. Etwas sehr außergewöhnliches für die meisten der Gruppe.

14 Aug. 2009 • Sucre - Salta

Unsere Fotofreaks der Gruppe
Das Rathaus von Humahuaca

Die Humahuaca-Schlucht

Wir sind heute sehr früh aufgestanden und etwa drei Stunden bis zur argentinischen Grenze gefahren. Heute heißt es Abschied von Bolivien zu nehmen.

An der Grenze geht alles sehr locker zu und nach all den Migrationsformalitäten sind wir schnell in Argentinien.

Wir fahren jetzt Richtung Süden weiter. Christian, unser argentinischer Koordinator, erzählt uns einiges über diese Gegend. Die Schlucht von Humahuaca wurde wegen der Schönheit ihrer Berge von der Unesco zum Weltkulturerbe erklärt. Das können wir mit eigenen Augen feststellen.

Noch am hellen Nachmittag kommen wir in Salta, la linda = die Schöne, an. Die Stadt befindet sich noch mitten in ihrem Alltag und die Straßen sind überfüllt mit Menschen.

Nach dem Einchecken in unser Hotel laufen wir zum Hauptplatz von Salta wo wir uns das erste argentinische Bier schmecken lassen. Danach gehen wir in ein Restaurant, indem uns leckere, typisch argentinische Steaks serviert werden. Es ist warm und wir sind sehr zufrieden aber auch sehr müde. Deshalb gehen wir nach dem Essen direkt in unser Hotel zurück.

15 Aug. 2009 • Salta - San Juan

Cafayate
Folkloreabend

Tanzende Cowboys

Die Gruppe fährt heute in eines der schönsten Täler Argentiniens nach "Cafayate".

Heute ist es sehr sonnnig und landschaftlich auch hier wunderschön. Wir teilen uns heute unsere Führung mit südamerikanische Touristen und deshalb ist unsere Tour heute zweisprachig.

Auf der Fahrt machen wir mehrere Foto-Stops und schließlich besuchen wir einen Weinwinzer. Wir bekommen einige Proben zur Verköstigung. Dann geht es zurück nach Salta.

Abends gehen wir ein Restaurant wo uns auch Tanzeinlagen gezeigt werden. Unser Folkloreabend erreicht seinen Höhepunkt als Uli von einer Tänzerin auf die Tanzfläche aufgefordert wird. Ziemlich spät und glücklich gehen wir nachher ins Hotel zurück.

16 Aug. 2009 • Salta - Posadas

Haus des Goberneurs
Die Kathedral

Unterwegs durch die Pampa

Die Gruppe hat heute lange geschlafen, denn gestern waren wir sehr lange unterwegs. Nach dem Frühstück gehen wir ins Zentrum um ein bischen die Gegend zu erkunden.

Einige von uns warteten auf dem Platz vor der Kathedrale bei einer Kafferunde, bis der Gottesdienst zu Ende war. Doch sofort nach der Messe waren die Touren schneller geschlossen als unsere Leute den Kaffe bezahlen konnten. Zum Trost besuchten wir die San Francisco Kirche, die ein schönes Motiv für unsere Kameras darstellte.

Mittags kauften wir unseren Proviant und dann ging es zum Bahnhof wo wir unseren Bus nahmen. Wir fuhren mehere Stunden bis zum nächsten Tag als wir den Nordosten Argentiniens erreichten.

17 Aug. 2009 • Posadas

Ernesto beim Grillen
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Hierba-Mate - der Nationaltee von Argentinien

Müde von der Busfahrt kommen wir in La Chacra an. Hier besuchen wir eine Hacienda wo Tee, Hierba Mate, Pinien und viele andere Produkte angebaut werden.

Wir bekommen hier unsere Cabaña und trotz des regnerischen Tages gestalten wir uns einen schönen Nachmittag.

Zum Mittagessen bekommen wir von unserer Gastgeberin Maria Ines einen leckeren Mandioc-Auflauf. Heute ist Feiertag in Argentinien. Deswegen sind auch einige Argentinier im Haus, die uns spontan zu einem Nachtisch und später auch zum Tanzen einluden. Am Schluß durfte ein Walzer natürlich nicht fehlen.

Später zeigte uns Carlos die Trockenanlage wo Hierba Mate verarbeitet wird. Anschließend hat uns Maria-Ines gezeigt, wie man diesen Tee trinkt und genießt.

Am Abend hat Ernesto uns sehr zartes Fleisch gegrillt und in Begleitung eines leckeren Weines lassen wir es uns hier sehr gut gehen.

Trotz des schlechten Wetters waren wir sehr zufrieden mit unseren heutigen Aktivitäten und gehen wunschlos glücklich schlafen.

18 Aug. 2009 • Posadas - Puerto Iguazu

**Der schönste Wasserfall der
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Der schönste Wasserfall der Welt

Ziemlich früh fahren wir heute Richtung Norden nach Iguazu. Es ist zwar wolkig aber die Luft ist angenehm warm.

Auf der Fahrt machen wir einen Stop bei jesuitischen Ruinen. Im 17. Jahrhundert wurde hier eines von vielen Dörfern unter Führung der Jesuiten für die Guaraní-Indigenas gebaut. Mit Ruben, unserem Guide besichtigen wir die Anlage.

Dann fahren wir weiter, bis wir unserer Highlight in Argentinien erreichen, die Wasserfälle von Iguazu. Am Nachmittag erreichen wir unser Ziel und erblicken dieses Naturwunder von jedem möglichen Winkel. Insgesamt sind wir fünf Stunden in dieser wunderschönen Anlage unterwegs.

Halb erschöpft und nass verlassen wir gegen 6 Uhr die Anlage. Am Abend haben wir unser Abschiedsessen mit Carlos, denn morgen werden wir in Buenos Aires unseren neuen Guide Fabienne kennenlernen.

19 Aug. 2009 • Puerto Iguazu - Buenos Aires

klitschklatsch
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Abstecher in Brasil

Heute fahren wir nochmal zu den Wasserfällen, diesmal auf der brasilianischen Seite.

Wir sind zum Glück unter den ersten Besuchern und meiden somit die riesigen Mengen von argentinischen und brasilianischen Rentnern, denn auch sie unternehmen zu dieser Jahreszeit die Reise nach Iguazu.

Der Blick von den Wasserfällen ist heute anders. Gestern hatten wir den Eindruck als würden wir wie auf einer Bühne stehen, heute stehen wir direkt davor und bewundern dieses tolle Naturschauspiel.

An einer Stelle gibt es einen Steg, der sehr einladend ist um Fotos zu machen. Die komplette Gruppe ohne Ausnahme begeht diesen Weg um nochmal die schönsten Augenblicke per Kamera einzufangen. Als wir zurückkommen sind wir alle klitschnass von den vielen feinen Wassertröpfchen.

Dann geht es weiter zum Flughafen, wo Carlos sich von uns mit Umarmungen (drei bekommt er von unseren Schweizerinnen) verabschiedet.

Als die Gruppe in Buenos Aires ankommt wartet bereits lokaler Guide Fabi auf die Gruppe. Um die ersten Highlights der argentinischen Hauptstadt noch bei Tageslicht bewundern zu können, wurden nur rasch die Koffer auf die Zimmer im Hotel gebracht und los ging es zur Plaza de Mayo, dem Herzen der Metropole. Hier befinden sich neben der Casa Rosada (Regierungspalast) und vielen weiteren repräsentativen Gebäuden auch die Kathedrale, welche wir nach einer kurzen Einführung in die Gechichte von Buenos Aires besichtigten.

Langsam machte sich Hunger breit, doch bevor wir zum Abendessen gingen besuchten wir das älteste Café der Stadt, das "Tortoni", und genossen einen schönen Kaffee. Über die Avenida 9 de Julio gelangten wir zum Obelisk, dem Wahrzeichen von Buenos Aires. Gleich um die Ecke gingen wir anschliessend lecker und in riesigen Portionen Pizza essen. So nahm der erste Tag in der Hauptstadt sein Ende und alle konnten glücklich zu Bett gehen.

20 Aug. 2009 • Buenos Aires

Die Gruppe in La Boca
Die Frauenbrücke in Puerto Madero

Unterwegs in Buenos Aires

Nach einem ausführlichen Frühstück brachten uns zwei Taxis in den Süden der Hauptstadt, genauer gesagt nach La Boca. Es handelt sich dabei um das bekannteste Stadtviertel dank seiner bunt angemalten Häuser, seines italienischen Einflusses und des Fussballclubs Boca Juniors.

Glücklicherweise waren am Vormittag noch relativ wenig Touristen unterwegs, so dass wir den Rundgang über das Strassenmuseum "El Caminito" entspannt erleben durften. Mit dem öffentlichen Bus fuhren wir dann weiter nach San Telmo, berühmt für seine Antiquitätenläden und das denkmalgeschützte Zentrum. Nach dem Besuch eines ehemaligen aristokratischen Herrenhauses und der Markthalle spazierten wir weiter in Richtung Hafenviertel Puerto Madero. Dort assen wir sehr lecker zu Mittag, Salatbuffet, Fleischberge und einen süssen Nachtisch.

Im Anschluss das nächste Highlight: eine Fahrradtour durch die nördlichen Viertel, Retiro, Palermo und Recoleta. In Recoleta besichtigten wir den bekannten Friedhof mit der Grabstätte Evitas. Die Tour endete am frühen Abend in San Telmo. Der restliche Tag stand zur freien Verfügung und wurde genutzt, um noch ein wenig weiter einzutauchen in die Strassen und das Leben von Buenos Aires.

21 Aug. 2009 • Buenos Aires

Kanufahren im Tigre-Delta
Im Hafen von Tigre

Kanufahren im Tigre-Delta

Am Morgen wurden wir ins rund 30 km nördlich von Buenos Aires gelegene Tigre gebracht. Die Stadt Tigre ist das Tor zum riesigen Delta-System des Paraná-Flusses. Auf einer entspannten Kanuexkursion bekam die Gruppe einen wunderbaren Eindruck über das lokale Leben. Das Wetter war herrlich, die Sonne strahlte wie im Frühling.

Nach der Tour ging es mit dem Transfer zurück zum Hotel. Der Nachmittag war frei, erst für den Abend verabredeten wir uns wieder, um in La Boca eine typische Tango-Show zu besuchen. In einer Art Freilicht-Museum gemäß eines der berühmten Conventillos (Kollektivwohnungen der Einwanderer) gab es zunächst ein köstliches Essen, anschliessend ein Theaterstück und später eine wunderbare Tangovorführung mit entsprechender Live-Musik.

22 Aug. 2009 • Frankfurt - Buenos Aires

Plaza San Martin in Retiro
Monumental-Tower in Retiro

Abschied von Südamerika

Der letzte Tag in Argentinien ist angebrochen. Am Vormittag hatte die Gruppe nochmals die Gelegenheit ein paar Besorgungen zu machen.

Um 12 Uhr brachte sie Fabi mit dem Transfer zum internationalen Flughafen Ezeiza. Nach dem Check-In verabschiedete sich Fabi von Irene, Ulli, Melanie, Marlies und Sonja, welche nun über Santiago de Chile und Madrid ihre Heimreise nach Deutschland, Österreich bzw. die Schweiz antraten.

Buen viaje y hasta luego!