Hier können Sie sehen, was unsere Reisenden auf ihrer Reise erlebt haben.
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F71768.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F72609.jpg&w=1920&q=75)
Die Ankunft in Peru
Heute sind wir von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Südamerika geflogen. Die Reise war sehr lang, aber wir sind gut in Lima angekommen. Barbara ist schon heute Morgen in Lima angekommen.
Auf dem Flughafen haben wir Karol getroffen, auch eine Reiseleiterin von viventura. Sie hat uns abgeholt, da der Flug von Sonia Verspätung hatte. Einige haben noch das Nachtleben von Lima genossen.
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F73762.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F73764.jpg&w=1920&q=75)
Stadtrundfahrt
Nach einem kleinen Frühstück im Hotel, haben wir uns leicht erschöpft zur Stadtrundfahrt aufgemacht. Mit Ursula, unser Localguide, haben wir den "Park der Liebe" angeschaut, wo wir auf Mafiosi-Art Geld aus dem Koffer gewechselt haben.
Nach der Besichtigung des Franziskaner Klosters und der Katakomben ging es endlich weiter zum Essen ins Restaurant "Rustica" im Stadtteil Barranco. Obwohl Alejandro uns mitteilte, dass es auf Grund der Semana Santa ausschließlich Fisch gäbe, bestand das ganze Buffet aus verschiedenen Fleischsorten und reichhaltigen Beilagen. Um uns gleich auf peruanische Spezialitäten einzustellen, probierten wir Chicha morada.
Voll gefressen wie wir waren, machten wir uns zu Fuß auf den 1,5 stündigen Rückweg.
Bei Wein und Bier lernten wir uns an diesem Abend alle kennen. Dabei wurden wir doch tatsächlich von dem hauseigenen Papageien beobachtet und ausgelacht.
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F73766.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F73768.jpg&w=1920&q=75)
Wellness-Tag
Unsere erste Nacht in Lima endete bereits gegen 5 Uhr. Wir wollten zeitig los, da uns mehrere Busstunden bevorstanden. Doch der erste Schock kommt früh - Peter muss mit Magenverstimmung in Lima zurückbleiben, wo wir ihn morgen wieder abholen wollen.
Die anderen machten sich auf den Weg nach Paracas, von wo aus unserer Bootstrip zu den Islas Ballestas startete. Nach 1,5 Stunden, langsam wurden wir ungeduldig, ging es dann auch tatsächlich los. Wir wurden an der Wüstensandfigur El Candelabro vorbeigeführt und an mehreren felsigen Inseln beobachteten wir das aufgeweckte Leben der Tölpel und Robben.
Nach unserer spritzig-feuchten (für manche auch klatschnassen) Bootstour ging's zum Mittagessen nach Pisco und anschließend weiter zum Buggyabenteuer durch den Wüstensand.
Wir fühlten uns wie bei einer Achterbahnfahrt und konnten gar nicht genug bekommen. Auch von dem Sandboarden wollten wir mehr und mehr, nachdem wir den ersten Schrecken über das Gefälle (gefühlte 80º) überwunden hatten.
Müde und geschafft fuhren wir nach Nazca zu unserem nächsten Hotel.
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F73769.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F73770.jpg&w=1920&q=75)
Zurück über die Panamericana
Langsam gewöhnen wir uns daran den Tag um 5.00 Uhr zu beginnen. Imke hat nicht wie gebucht ein Einzelzimmer bekommen, sondern durfte es mit einer Kakalake teilen.
Kurz nach 6.00 wurden wir schon sehnsüchtig am Flughafen von Nazca erwartet. Und im Eilverfahren wurden wir auf die Cessna verteilt, für Flugangst gab es keine Gelegenheit, denn schon ging es ab in die Lüfte.
Eine Linkskurve hier, eine Rechtskurve da… und so schwebten wir über den berühmten Nazcafiguren, die seit über tausend Jahren im Sand bestehen: Affe, Astronaut, Kolibri, Kondor, Baum und Hände…
Entgegen unseren Erwartungen konnten wir das Maria Reiche Museum besuchen, wo wir noch etwas mehr über Ihre Studien der Nazca Linien erfahren haben.
Nun ging es weiter zum Pisco Bauern, wo wir nicht nur über die Herstellung des Piscos informiert wurden, sondern auch noch in den Genuss verschiedener Pisco Weine und Schnäpse gekommen sind.
Nach einer Stärkung machten wir uns auf die 5-stündige Rückfahrt nach Lima.
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F73772.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F73773.jpg&w=1920&q=75)
Ab in den Dschungel
Wie immer - um 5 Uhr früh aufstehen. Mit knurrendem Magen fahren wir um 6 Uhr zum Flughafen. Leider ist Peter immer noch so krank, dass er uns auch weiterhin nicht begleiten kann. Mit Zwischenstop und technischen Problemen (wie beruhigend) in Cuzco landen wir in Puerto Maldonado - dem Vorhof zu unserem Dschungelabenteuer (für einige auch zur grünen Hölle).
Wir steigen in ein Einbaumboot und fahren 3 Stunden zickzack flussaufwärts zu unserer Lodge. Kurz vor dem Ziel (neue Zeitrechnung: noch eine Flusskurve) muss Marc dringend die Inkatoilette aufsuchen. Leider gibt es dort keinen Hafen. Matschig, völlig eingesaut, aber erleichtert, kommt er zu uns zurück.
Die Lodge ist total authentisch: kein Licht, kein Strom, kein warmes Wasser (und kaltes auch nur bis 22 Uhr), keine Fenster und eigentlich auch keine wirklichen Wände. Dafür das beste Essen der bisherigen Tour. Somit fühlen wir uns hier pudelwohl und offensichtlich auch alles, was sonst noch so im Dschungel lebt. Um sich mit diesen Lebewesen zu arrangieren, muss sich der ein oder andere erst einmal Mut antrinken.
Mit Einbruch der Dunkelheit gehen wir mit Taschenlampen bewaffnet auf Wanderschaft. Wir machen Bekanntschaft mit Vogel-, Spring- und Skorpionspinnen und mit riesigen Ameisen. Mal was Neues: Morgen stehen wir um 5 Uhr früh auf ;-)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F73774.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F73775.jpg&w=1920&q=75)
Flussauf - Flussab
Ätsch - der Regenwald zeigt sich von seiner regnerischen Seite, selbst den Papageien ist es zu nass. Routinemäßig werden wir um 5 Uhr geweckt, aber Überraschung: ausnahmsweise dürfen wir weiterschlafen, Frühstück gibt es um acht. Der Regen und die fehlenden Gummistiefel (zumindest größer als 38) halten uns nicht davon ab, das weitere Tagesprogramm zu verfolgen: wir machen uns auf zu der Besichtigung einer Dschungelfarm, wo wir uns frisch vom Baum durch Papaya, grüne Mandarinen, Zuckerrohr, Zapota und Limetten durchgegessen haben.
Anschließend geht es gleich wieder zu einer Wanderung. Unser Dschungelguide Arno erzählt uns alles was wir über die Flora wissen wollen. Wir lernen Wanderpalmen und Würgefeigen, Eisenholz-, Telefon- und Feuerameisenbäume, Drachenblut- und Capokbäume kennen.
Auf Grund des sehr anhänglichen Matsches müssen wir zurück in der Lodge zum Mittagessen auf ausgefallene Alternativkleidung zurück greifen - Schlafanzüge.
Nach der obligatorischen halben Stunde Erholungspause geht es schon zur nächsten Erkundung des Dschungels, diesmal auf einem Katamaran-Floß auf einem See. Schwimmen und Piranha-Fischen ist ausgefallen, da dies mittlerweile verboten ist. Auch die Kaimane auf der Rückfahrt zur Lodge sind eher klein ausgefallen.
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F73776.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F73777.jpg&w=1920&q=75)
Nacht- und Nebelaktion
Zur Abwechslung mal was Neues: auf Grund des angekündigten Nationalstreiks dürfen wir schon um 4 aufstehen, um den bedrohlichen, mit Pfeil und Bogen bewaffneten Eingeborenen aus dem Weg zu gehen. Dafür wird uns auch eine Polizeieskorte versprochen. Nach einem reichhaltigen Frühstück geht es im Dunkeln und im Nebel flussabwärts. Wir wollen die Strassen der Innenstadt umgehen und steigen etwas außerhalb von Puerto Maldonado aus - zufällig steht dort gerade ein Bus, den nehmen wir doch mal. Der Streik entpuppt sich als für uns nicht sichtbar, so dass wir die Zeit für eine Stadtrundfahrt nutzen, den Markt erkunden und mutigerweise ein Eis essen. Die restliche Zeit bis zum Abflug werden Karten geklopft.
In Cuzco angekommen, machen wir uns zuerst mit der Höhe vertraut, trinken Coca-Tee und schlendern ein wenig durch die Innenstadt. Zum Abendessen probieren einige Alpakafleisch.
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F73885.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F73886.jpg&w=1920&q=75)
Auf der Spur der Inka
Der Morgen begann mit Panik, Bianca vermisste ihren Reisepass. Nach langem Suchen fand Marc ihn in seinem Koffer wieder.
Mit unserem Guide Williams startete unsere Stadtrundfahrt durch Cuzco um 9.30 Uhr. Wir besichtigten zuerst den Sonnentempel Qorikancha, wo wir etwas über die Geschichte der Inka und die Eroberung durch die Spanier erfuhren. Im Schnelldurchlauf sind wir durch Saqsayhuaman geführt worden, was eine beeindruckende Speicherstätte für Lebensmittel und Wasser oberhalb von Cuzco ist.
Anschließend besichtigten wir noch einige andere Inkastätten, wo Williams uns die Bauweise und Kommunikation zwischen den verschiedenen Stätten der Inkas erklärte. Der 12-eckige Stein stand auch auf unserem Programm, allerdings wirkte er auf uns eher unscheinbar, beinahe wurde er übersehen.
Nach dem Mittagessen nutzten wir den freien Nachmittag für einen Stadtbummel. Wir bummelten durch die zahlreichen Markthallen, wo uns die Verkäuferinnen mit flehenden Blick ihre Wollsocken verkaufen wollten.
Unterwegs erlebten wir schon wieder Streik, diesmal der Reiseführer. Unser Williams führte uns professionellerweise trotzdem durch Cuzco.
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F73888.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F74195.jpg&w=1920&q=75)
Vorsicht Stufe!
Unser Tag begann mal wieder um 5.30 Uhr. Nach 2 Stunden Busfahrt und 1,5 Stunden Zugfahrt wurden wir an Kilometer 104 mitten in der Pampa rausgelassen. Unser Inkatrail begann: Stufe für Stufe schleppten wir uns die 3.335 + 3 Stufen bergauf. Unterwegs erklärte uns Williams einiges über die Pflanzenwelt und versorgte uns mit Cocablättern und die Kranken mit Elektrolyten.
Nach 3 Stunden erreichten wir Winay Wayna, inzwischen hatte es angefangen zu regnen. Wie die 11 Zwerge tappten wir mit bunten Ponchos durch den Matsch. Nach einer kurzen Pause machten wir uns bei Sonnenschein auf die letzten 6 Kilometer.
Vor dem Ziel mussten wir noch den Wachposten überwinden, die extrem steilen Stufen wurden teilweise auf allen vieren (aber trotzdem noch senkrecht) erklommen. Am Sonnentor angekommen wurden wir mit Musik empfangen und hatten einen wunderschönen Blick auf Machu Picchu. Dort angekommen konnten wir die Atmosphäre ohne weitere Touristen genießen. Von Williams erhielten wir eine anschauliche Erklärung über die Entdeckung der Inkastätte.
Nach Dusche (zwei bevorzugten die heißen Quellen) und leckerer Pizza fielen wir todmüde ins Bett.
Michael, Elaine und Sascha machten sich heute auf den Weg zum 4-tägigen Inkatrail.
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F73887.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F73889.jpg&w=1920&q=75)
Machu Picchu Stadt
Um 5.00 Uhr gab es Frühstück, damit wir den ersten Bus nach Machu Picchu nehmen konnten. Leider wurde es der 16te!
Einige von uns wollten den Wayna Picchu erklimmen, deswegen rannten wir im Eiltempo durch die Inkastadt um einige der 400 heißbegehrten Tickets zu bekommen. Leider zu spät! Also begannen wir unsere Besichtigung mit Williams, neben gängigen Touristeninformationen vermittelte er uns auch seine eigenen Interpretationen theatralisch.
Danach hatten wir 4 Stunden Zeit Machu Picchu auf eigene Faust zu erkunden. Jonas, Gesine und Alejandro (teilweise auch Wendy) erklommen den 3100 Meter hohen Berg Wayna Picchu mit 1600 Stufen und bei schweißtreibenden Sonnenschein. Alle anderen zog es zur Inkabrücke, welche in schwindelerregender Höhe erbaut worden ist.
Um 18.00 Uhr ging es mit dem Zug und Bus wieder zurück Richtung Cuzco.
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F73890.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F73987.jpg&w=1920&q=75)
Freier Tag
Heute hatten wir einen freien Tag - endlich mal ausschlafen!
Einige von uns besuchten das Inka Museum, andere genossen das schöne Wetter bei einem Stadtbummel. Wir kauften Souvenirs und Cocaschokolade.
Abends haben wir alle zusammen gegessen, und einige feierten noch bis nachts um drei im "Mama Africa".
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F73988.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F73989.jpg&w=1920&q=75)
Fahren, fahren, fahren!
Um 7.00 Uhr morgens war Abfahrt nach Yanque. Mit zwei Bussen (Partybus und Schlafbus) ging es, nach einer kleinen Autopanne, 11 Stunden über eine mit Schlaglöchern übersäte Schotterpiste. Allerdings hatten wir die ganze Zeit eine wunderschöne Landschaft um uns herum. Unser höchster Pass betrug 4.900 Meter. Einige von uns übten auf dieser Höhe das Frisbeespielen. Wir sahen Lamas, Alpakas, Esel, Schafe und viele andere Tiere. Unsere Damen hatten das Vergnügen für 50 Centimos ein Loch im Boden zu beehren.
Um 18.30 Uhr erreichten wir unser Hotel mit Sauna und Jacuzzi. In der französischen Sauna wurden uns auch nach 20 Minuten langsam die Füße warm. Geschätzte Temperatur 40 º. Nach dem Abendessen spielten wir Billard und Kicker bis das Licht ausgemacht wurde.
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F73990.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F73991.jpg&w=1920&q=75)
Condore und Mountainbike
Um 7 Uhr machten wir uns auf den Weg ins Colcatal zur Beobachtung des Cruz del Condor. Wir hatten Glück: es herrschte strahlender Sonnenschein, sodass wir einige Condore beobachten konnten.
Die Rückfahrt nutzten die meisten von uns zur Downhill-Mountainbiketour auf 3800m. Hier holten wir uns einen Vorgeschmack auf die Todesstraße in Bolivien. Nachdem wir bei mehreren leichten Anstiegen auf dieser Höhe doch mächtig ins Schnaufen bzw. Schieben gekommen sind, machte die Abfahrt um so mehr Spaß. Abenteuerlustig durchquerten wir auch noch den 500m langen unbeleuchteten Tunnel.
Im Anschluss nutzten die meisten von uns die Gelegenheit zur "Abkühlung" in den heißen Quellen von La Calera in Chivay. Ausgehungert stürzten wir uns dann auf ein reichhaltiges peruanisches Büffet.
Danach ging es für weitere 3 Stunden mit dem Bus nach Arequipa. Mittlerweile waren wir dann auch in der Lage, Alpakas, Lamas und Vicuñas auseinander zuhalten.
In Arequipa trafen wir wieder mit dem Rest unserer Gruppe zusammen. Einen kleinen Schock bekamen wir noch beim Abendessen, als neun von uns im Aufzug stecken blieben, da dieser nach peruanischen Verhältnissen nur für acht Personen ausgelegt war.
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F73992.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F73993.jpg&w=1920&q=75)
Kulinarische Genüsse
Heute durften wir wieder ausschlafen. Um 10.00 Uhr wurden wir von Denise, einer Praktikantin von viSozial, abgeholt. Mit dem Bus machten wir uns auf den Weg zum ärmsten Stadtteil Arequipas. Dort besuchten wir eine Schule, welche von viventura unterstützt wird. Wir durften einen kurzen Blick in zwei Klassenzimmer werfen, und bekamen von den Schülern peruanische Lieder vorgesungen. Überraschend wurden wir aufgefordert auch etwas zu singen… das nächste Mal üben wir besser vorher!
Danach sind wir durch den Mercado San Camilo geschlendert. Wir haben lebende Frösche gesehen, die im Mixer zu Saft verarbeitet werden. Dieser hilft bei Potenzproblemen (von uns hatte das keiner nötig). Wir bestaunten die Fleischberge, welche auf den rostigen Stangen der Stände gelagert wurden. Unter Planen sah man noch die Kuhköpfe liegen…
Weiter ging es zum viventura Büro, wo wir im Garten lecker (scharf) peruanisch gegessen haben.
Wir trafen unseren Localguide Viviana und machten uns auf zur Stadttour. Wir besichtigten das Santa Catalina Kloster und gingen Kaffee und ganz viele verschiedene leckere Kuchen essen. Wir schauten auch noch schnell das ehemalige Kloster La Campañia an. Weiter ging es zum Plaza de Armas, wo wir noch einen Blick auf die Kathedrale warfen.
Jetzt geht es zum Meerschweinchen essen, eine peruanische Spezialität!
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F74051.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F74052.jpg&w=1920&q=75)
Ankunft am Titicacasee
Um 8:15 Uhr starteten wir von unserem Hotel in Arequipa mit dem Bus zum Titicacasee. Nach 7 Stunden Fahrt und einem kleinen Picknick erreichten wir unser kleines Dorf Santa Maria auf der Halbinsel Capachica. Dort wurden wir auf verschiedene Bauernfamilien aufgeteilt und bei diesen in einfachen aber liebevoll eingerichteten Lehmhütten untergebracht.
Nach einer kurzen jedoch herzlichen Begrüßung bei den Familien bestiegen wir den kleinen Berg der Halbinsel und genossen dort einen wundervollen Sonnenuntergang. Anschließend nahmen wir gemeinsam ein von den Dorfbewohnern zubereitetes Abendessen zu uns. Als Überraschung wurden wir für ein kleines Fotoshooting mit traditionellen Kleidern ausgestattet.
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F74053.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F74136.jpg&w=1920&q=75)
Abschied vom Titicacasee
Unser Tag begann mit einem leckeren Frühstück um 8.00 Uhr. Die meisten von uns genossen den freien Morgen um sich das Dorf und die Halbinsel genauer anzuschauen.
Um 11.00 Uhr fuhren wir mit dem Boot nach Puno mit einer Zwischenstopp auf einer Uros Schilfinsel im Titicacasee. Von Puno ging es mit dem Bus bis zur Grenze Peru/Bolivien. Nach einem unproblematischen Grenzübertritt (zu Fuß während unser Gepäck auf Dreirädern fuhr) trafen wir unseren vorübergehenden bolivianischen Guide Carlos. Unser Bus in Bolivien wartete auch schon. Nach 2 Stunden erreichten wir die Oberstadt von La Paz El Alto. Um 21.00 Uhr erreichten wir dann unser Hotel in der Innenstadt.
Nach einem Abendessen im Restaurant und den Briefings für den nächsten Tag fielen wir müde ins Bett.
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F74137.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F74138.jpg&w=1920&q=75)
Wir leben noch!!!
Wir haben uns heute in 3 Gruppen eingeteilt:
Besteigung des Pico Austria
Anna, Jonas und Gesine waren die ersten, die aufstehen mussten. Nach einem Cracker-Frühstück wurden wir um halb 7 von Thomas und Carlos abgeholt (halb 6 peruanischer Zeit). Mit dem Jeep ging es raus aus La Paz und rauf auf eine Schotterpiste Deluxe. Zum Glück war es nicht schlammig, das war ein gutes Zeichen denn die Tour wurde zum ersten Mal dieses Jahr durchgeführt.
Bei Sonne satt wanderten wir los, und sofort wurde uns klar, dass es nicht leicht werden würde. Zwar war unser Gipfel nicht so monströs wie die anderen drum herum, aber hoch genug! Vorbei an einer türkisgrünen Hochlandlagune, durch Lamaherden ging’s zu steilen Geröllfeldern (muy rutschig!) wo uns viele Viscachas begrüßten. Mit letzter Kraft schleppten wir uns zum Sattel (5180m), von wo wir eine grandiose Aussicht auf 4 Gletscher hatten. Gesine und Anna genossen die Aussicht während Jonas, Thomas und Carlos den Gipfel stürmten. Vom Gipfel konnte man bis El Alto sehen.
Eine zweite Gruppe machte sich auf zur Radtour auf der gefährlichsten Strasse der Welt: der Death Road. Zunächst fuhren wir die asphaltierte Strasse von 4700 Meter abwärts. Beim Anstieg fing es dann heftig an zu regnen. Die als wasserdicht angepriesene Kleidung war nach kurzer Zeit durch und wir bis auf die Unterwäsche nass. Der schönen Landschaft tat das aber keinen Abbruch. Wir fuhren über Schotterpisten durch Wasserfälle hindurch und am steilen Abgrund entlang bis auf eine Höhe von 1200 Metern. Nach einer heißen Dusche und einem stärkenden Essen ging es dann zurück nach La Paz. Im überladenen Bus, mit Autopanne und viel Nebel waren wir heilfroh anzukommen.
Die dritte Gruppe machte sich einen faulen Tag in La Paz.
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F74139.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F74140.jpg&w=1920&q=75)
Saurier und schöne Städte
Nach einem leckeren Frühstück ging’s mit dem Flugzeug nach Sucre. Wir wurden in die Stadtgeschichte eingeweiht, bewunderten sämtliche Präsidenten Boliviens, gingen lecker Essen und machten uns auf zur City-Tour.
Anschließend wurden wir in unseren freien Nachmittag entlassen. Eine kleine Gruppe erkundete Sucre auf eigene Faust - der Rest besuchte ein Dinosaurierspurenfeld, welches allerdings nicht ganz unseren Vorstellungen entsprach. Trotzdem hoben die leicht überengagierten Erläuterungen unseres Guides die Stimmung erheblich. Wir fühlten uns wie bei einer Lachtherapie.
Als Stadt machte Sucre auf uns den bisher schönsten und gemütlichsten Eindruck, keine Ruinen, keine Rohbauten, kaum Straßenchaos.
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F74141.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F74142.jpg&w=1920&q=75)
Von dem einen zum nächsten UNESCO-Weltkulturerbe
In der Erwartung eines gemütlichen Stadtbummels verließen wir unser schönes Hotel in Sucre. Mit dem Bus ging es in die alte Minenstadt Potosi. Hier besuchten wir zuerst das Münzprägemuseum und unser Localguide erklärt uns, wie die Silbermünzen geprägt wurden. Beim anschließenden freien Nachmittag stellten wir fest, dass Potosi leider nicht sehr viel zu bieten hat. Die einstmals reichste Stadt der Welt verfällt zusehends. Bei einem leckeren Mittagessen und Kaffee und Kuchen machten wir das Beste daraus. Den Abend lassen wir mit gemütlichen Kartenspielen in Silkes und Wendys samtrotem Salon ausklingen.
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F74143.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F74144.jpg&w=1920&q=75)
Ab in die Wüste
Früh am Morgen fahren wir zunächst auf den Minenmarkt, um Geschenke für die Minenarbeiter zu kaufen: Cocablätter, Alkohol (96%), Cola und Dynamit. Natürlich kaufen wir auch für uns ein paar Stangen, die wir dann zum Leidwesen unserer Herren nicht selbst zünden durften.
Minentauglich verkleidet besuchen wir dann die Mine. Hier lernen wir viel über den Alltag der Minenarbeiter. Wieder im Freien zündet unser Guide drei Stangen Dynamit - was für ein Spektakel, was für ein Knall. Nach einem schnellen Mittagessen machten wir uns auf den siebenstündigen Weg über Schotter- und Schlaglochpisten nach Uyuni. Die schöne Landschaft konnten wir auf wenigen Fotostopps festhalten.
Im Hotel angekommen trafen wir uns zu einem leckeren Pizzaessen. Die Dimension der Pizza wurde von vielen unterschätzt und so wurden (wie aus Deutschland erprobt) Doggybags mitgenommen.
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F74145.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F74146.jpg&w=1920&q=75)
Weiße Weiten
Heute steigen wir von unseren üblichen Bussen auf Jeeps um, denn auf unserem Weg Richtung San Juan erwarten uns Schotterpisten und "Wege" durchs Nirgendwo. Unser erstes Ziel ist der Zugfriedhof in Uyuni, welcher in uns den kindlichen Spieltrieb weckt und uns auf sämtliche verrostete Waggons und Lokomotiven klettern lässt.
Anschließend geht’s dann weiter zur Salzwüste. Der Salar de Uyuni wird uns den ganzen Tag begleiten, denn die Durchquerung dauert schon mehrere Stunden. Wir bewundern zuerst die unglaubliche Weite und versuchen uns an die Helligkeit zu gewöhnen. Bis zum Horizont reicht der blaue Himmel. Gegen Mittag erreichen wir das Salzhotel, wo wir von unserer persönlichen Köchin verköstigt werden. Danach geht’s wieder querfeldein über die Salzpiste, Geschwindigkeit spielt keine Rolle mehr, der Horizont kommt kaum näher.
Dann erreichen wir Incahuasi, eine kleine mit riesigen Kakteen bewachsene Insel, die sich kontrastreich vom Salzsee abhebt. Wir klettern auf den Berg und genießen die Aussicht und die Stille, denn wir sind wieder einmal die einzigen Menschen weit und breit. Auch den Sonnenuntergang bewundern wir noch umgeben von den faszinierenden Formen der Salzschollen und unseren unendlich langen Schatten. Mit Rotwein stoßen wir auf den Abend an.
Einige Stunden später erreichen wir San Juan, ein kleines Dorf, das wahrscheinlich keine Landkarte kennt. Wir holen alle möglichen wärmenden Klamotten aus dem Gepäck, denn eine Eiseskälte umgibt uns. Trotzdem trauen wir uns vor die Tür (drinnen ist es sowieso fast genauso kalt wie draußen) und bewundern mit Sternenkarte bewaffnet den Sternenhimmel und die Milchstrasse. Nach einem wärmenden Essen bezwingen wir die Kälte im Gebäude weiterhin mit Wein beim Kartenspielen und kuscheln uns irgendwann in unsere Schlafsäcke (soweit vorhanden).
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F74147.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F74148.jpg&w=1920&q=75)
Chile wir kommen!
Ein weiterer Fahrtag steht uns bevor, ca. neun Stunden verbringen wir in unseren Jeeps. Diesmal gibt es nicht nur Schotterpisten - zur Abwechslung fahren wir Geröllpfade die Berge hinauf, welche schon zu Fuß eine Herausforderung wären. Ebenso überqueren wir einen meterhohen Bahndamm ohne Übergang, der die Wüste in zwei Teile teilt. Im Schnelldurchlauf absolvieren wir sämtliche Sehenswürdigkeiten. Wir kommen an einem rauchenden Vulkan vorbei, schleichen uns an Flamingos heran, machen eine Mittagspause bei der Laguna Colorada, hüpfen zwischen den brodelnden Kesseln von Geysiren mit der Geschmacksrichtung "Faule Eier" herum, und wandeln in einer surrealen Steinlandschaft rund um den Arbol de Piedra.
Weiter geht’s durch Wüstenlandschaften aller Art, vorbei an den Lagunen Verde und Blanca. Für die heißen Quellen bleibt leider keine Zeit.
An der bolivianisch/chilenischen Grenze wird’s spannend: wir entsorgen alle organischen Reste aus dem Fenster unserer Konservendose (Bus) und überlegen, wie wir unsere Glücksbohnen über die Grenze schmuggeln. Ohne Probleme überqueren wir dann die Grenzstation und machen es uns nach einem üppigen Abendessen in unserem Hotel bei weiteren Flaschen Wein gemütlich.
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F74196.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F74197.jpg&w=1920&q=75)
Tanz in den Mai
Heute durften wir endlich mal wieder so richtig ausschlafen. Nach einem ausgiebigen Frühstück erkundigten wir die Touristenmeile. Um 15:00 Uhr fuhren wir mit unserem Sprinter in die Wüste. Zu Fuss gingen wir durch das Tal des Todes. Anschliessend fuhren wir in das Valle de la Luna und mit viel Phantasie konnten wir die drei Marien besichtigen. An diesem Tag waren leider nur zwei von ihnen anwesend. Danach sahen wir noch die "grösste Düne" Chiles und genossen den Sonnenuntergang und die bizarre Landschaft. Am Abend war das Abschiedsessen mit leckerem Essen in einem schicken Restaurant. Nach der gegenseitigen Geschenkeübergabe trafen sich einige bei Imke zum Tanz in den Mai. Für 5 von uns gab es noch ein Highlight. Um 23:30 Uhr fuhren sie in die Wüste zum Sterne anschauen. Da der Mond untergegangen war, präsentierte sich ein gigantischer Sternenhimmel. Der Guide erklärte uns mit Humor, Ironie und Fachwissen die verschiedenen Sterne und Sternbilder. Bei ihrer Rückkehr um 2:30 Uhr (topfit) wurden sie von den Teilnehmern "Tanz in den Mai" (nicht mehr ganz in hochform) euphorisch begrüsst. Gegen 3:30 Uhr begab sich die Truppe für eine kurze Nacht ins Bett.
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F73448.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F74198.jpg&w=1920&q=75)
Auf Wiedersehen Südamerika!
Heute hieß es nun wirklich Abschied nehmen. Am Nachmittag wurden wir zum Flughafen gebracht. Unsere Reise ging dem Ende zu und wir verließen endgültig den südamerikanischen Kontinent natürlich mit vielen Eindrücken, Abenteuern und Souvenirs im Gepäck.
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F57424.jpg&w=1920&q=75)
%3Aformat(webp)%2Fimg%2F2048x1536%2F71579.jpg&w=1920&q=75)
Alle sind weg :-(
Heute frühstückten wir alle ein letztes Mal zusammen, der Grossteil der Gruppe wurde um 9.30 von Adrian abgeholt und zum Flughafen gefahren. Vier kleine Reisende blieben alleine in Santiago zurück. Nachdem die ersten Depressionen überwunden waren, machten wir uns auf zum Shoppen (Wintermode!) in die Innenstadt. Nach einem Mittageseen im SchopDog fuhren wir nach Valparaiso. Die Gewohnheit im Bus zu schlafen, setzte sich ein weiteres Mal durch. Ohne ordentlichen Reiseleiter waren wir falsch gekleidet (warum haben alle Mütze und Schal an?), liefen unkoordiniert durch die Stadt, und wurden beim Abendessen vollkommen falsch bedient. :-) Trotzallem hat sich der Besuch in Valparaiso gelohnt. Total verfroren kehrten wir nach Santiago in unser Hotel zurück. Morgen geht es für Gesine und Jonas nach Hause, Imke und Wendy machen sich auf den Weg zu der Osterinsel.