Reisetagebuch viExplorer Peru Bolivien Chile - 07.03.2009

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Unsere Reiseteilnehmer mit ihrem Tourguide starten ihr Abenteuer am 07.03.2009. In diesem Reisetagebuch schildern sie ihre Erfahrungen die sie während ihrer viExplorer Reise durch %COUNTRY%, Bolivien und Chile gemacht haben. Möchten Sie Ihre eigenen Erfahrungen machen? Lernen Sie unsere Auswahl an Rundreisen kennen!

Reisebericht | Tour vom 07.03. - 30.03.2009

Reiseleiter dieser Tour: Alejandro
"Hallo meine "Hasengruppe" jajaja. Bitte nicht vergessen Wasser zu trinken und wenn wir keine Toilette finden, suchen wir uns eine Inka Toilette, hat jemand eine Frage??? Ich bin sehr glücklich. Ihr seid eine super Gruppe gewesen und wir haben tolle Freundschaften geschlossen. Jetzt wissen wir, dass wir etwas aus Südamerika in unserem Herz haben.

Das ist kein Auf Wiedersehen, nur ein Bis dann. Wir treffen uns wieder an der Rezeption eines Hotels in Argentina nächstes Jahr.

Danke für alles, und vergesst nicht mein Pink Geschenk."
1
07.03.2009
Samstag | Europa - Lima
Heute startet unser Abenteuer Südamerika...
Spruch des Tages:
jujujuju
Rundreise Südamerika
Rundreise Südamerika
- Flugtag
2
08.03.2009
Sonntag | Lima-Pisco
Heute morgen sind wir nach einem ruhigen, aber auch langen Flug in Lima gelandet. Nach einer anstrengenden Suche nach unserem Reiseleiter trafen wir dann auch endlich Alejandro. Mit unserem Bus fuhren wir in ein kleines Hotel in der Stadt, wo wir nach einer erfrischenden Dusche frühstückten.

Ursula, unserer Guide vor Ort, erzählte uns etwas über die Geschichte von Lima und Peru. Vom Platz der Liebe konnten wir auf den Pazifik schauen. Danach bewunderten wir das beeindruckende San Francisco Kloster. Beim Mittagessen konnten wir unseren ersten Pisco Sour geniessen.

Anschließend fuhren wir mit dem Bus weiter nach Pisco. In einem sehr gemütlichen Restaurant in Pisco konnten wir beim Abendessen unseren ersten Tag und unsere Erlebnisse in Peru auswerten. Noch vor Mitternacht fielen wir alle ziemlich geschafft ins Bett.
Spruch des Tages:
"Wir sind da-Koffer auch-Wo ist unser Reiseleiter...!?"
Rundreise Südamerika
Rundreise Südamerika
- 4 h
3
09.03.2009
Montag | Pisco - Ica - Nazca
Am zweiten Tag wurden wir nach 6 Stunden Schlaf und einem kleinen Frühstück schon von unserem Busfahrer Petro vor dem Hotel erwartet. Er brachte uns zu einem kleinen Hafen vor den Ballestas Inseln. Von dort aus machten wir eine Bootstour auf der wir neben einem riesigen in den Sand eingelassenen Zeichen in Form eines Kerzenleuchters, Pinguine, Seelöwenfamilien, Pelikane und viele andere Tierarten beobachten konnten. Dank eines Motorschadens kamen einige von uns noch in den Genuss , ein Bad im Meer zu nehmen.

Wieder heil auf dem Festland angelangt fuhren wir weiter zu einer Pisco Destillerie, in der wir nach einer kurzen Führung 6 verschiedene Sorten probieren konnten. Anschließend führte uns die Reise zur Oase Huacachina in der nach einem Mittagessen unsere Sandbuggys auf uns warteten. Während der Buggytour bekamen wir die Gelegenheit uns auf 6 Dünen im Sandboarden zu üben. Dies hat uns allen riesigen Spaß gemacht!!

Am Abend ging es dann über viele holprige peruanische Straßen zu unserem Hotel, wo auch schon ein BBQ auf uns wartete. Den Abend ließen wir mit einem altbekannten, feucht-fröhlichen Würfelspiel ausklingen.
Spruch des Tages:
"Auch ein Motorschaden hat seine Vorteile..."
Rundreise Südamerika
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- 4 h
- 2 h
4
10.03.2009
Dienstag | Nazca - Puerto Inka - Arequipa
Nachdem wir doch relativ gut aus dem Bett gekommen sind, ging es für uns zum Flughafen von Nazca. Nach einer kurzen Wartezeit ( 30 peruanische Minuten = 2 Stunden ;)) konnten wir endlich zu unserem Abenteuerflug starten. Obwohl Alejandro uns schon vor dem Flug gewarnt hatte, waren wir überrascht wie schnell unser Kreislauf zusammengebrochen ist. Aber der Ausblick entschädigte uns für alles und nach einem Coca Tee war auch alles wieder OK.

Weiter ging es nach Puerto Inka an einen wunderschönen abgelegenen Strand. Einfach nur super erholsam und entspannend. Wetter ist bis jetzt wirklich hervorragend - nur Sonnenschein :). Leider hatten wir noch eine lange und abenteuerliche Busfahrt (Serpentinen durch die Anden...) vor uns.

Nach 7 Stunden sind wir etwas erschöpft in Arequipa angekommen und sofort ins Bett gefallen. Wir freuen uns schon auf die nächsten Tage.
Spruch des Tages:
Fazit aller (weiblicher) Teilnehmer: "So schnell fliegen wir nicht mehr mit einer Cessna ;)"
Rundreise Südamerika
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- Fahrtag
- 1 h
5
11.03.2009
Mittwoch | Arequipa
Dieser Tag begann entspannt mit Ausschlafen und gemeinsamen Frühstück. Herzlich empfangen wurden wir zum Mittagessen im Viventura Büro und konnten das Team kennen lernen.

Anschließend begaben wir uns auf eine Stadtführung durch Arequipa, die weiße Stadt zwischen den Vulkanen. Der Besuch eines Alpaca-Geschäftes konnte natürlich nicht fehlen. Zur Stärkung konnten wir einer leckeren Torte nicht wiederstehen. Das Nachtleben in Arequipa brachte einige Überraschungen - bisher kannten wir Cocktails nur in Pitchern - nicht in Eimern. Feiern können wir also alle - das kann noch spaßig werden...
Spruch des Tages:
"Alejandro - Du bist unsere Gruppe." "Alles im Eimer ;)"
6
12.03.2009
Donnerstag | Arequipa
Morgens sind wir zur Schule, dem Sozialprojekt gefahren. Die Kinder haben uns sehr freundlich empfangen und wir haben gleich Freundschaft geschlossen. Nachdem wir zweimal "Alle meine Entchen" singen durften, wurden wir immer besser. Die Jungs versuchten sich als Klettergerüst für die Kinder. Dabei bemerkten Sie auch die Höhe - sie waren fix und foxi danach.

Auf dem Markt haben wir allerlei Kuriositäten gesehen. Die Jungs "wollten" unbedingt den potenzsteigernden Froschcocktail versuchen - wir konnten sie gerade noch davon abhalten *grins

Mittags stand Meerschweinchenessen auf dem Programm... da ist ja gar nicht viel dran!!

Nach einem leckeren Abendessen, haben wir Ulrike um 24 Uhr mit einem Geburtstagständchen überrascht... ;-)
Spruch des Tages:
"Frösche, Meerschweinchen und andere Kuriositäten!"
Rundreise Südamerika
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- 4 h
7
13.03.2009
Freitag | Arequipa Cuzco
Mit maximal 2 ½ Stunden (je nach Teilnehmer) erfolgte der Weckruf um 3 Uhr morgens. Müde Krieger bewegten sich Richtung Flughafen und kamen schneller als erwartet in Cuzco an.

Ohne verschnaufen ging es mit Willy zur Stadtrundfahrt. Gebeutelt von der Höhe (ca. 3.430 m), mit viel zu wenig Schlaf, hungrig haben wir erst gegen 15 Uhr gegessen und sind um 16.30 wie Leichen ins Bett gefallen.

Mehr oder weniger fit ging es um 21.30 Uhr zum gemütlichen Abendessen und die Tapferen unter uns feierten noch bis 3 Uhr morgens...

PS: So langsam kommt jeder mit Magen - Darm Problemen an die Reihe.

Zum Thema Wetter: "Wenn Engel reisen..."
Spruch des Tages:
"Von Peter lernen, heisst trinken lernen!"

"Ulrike hat immer Recht - aber nur heute!"
Rundreise Südamerika
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- 4 h
8
14.03.2009
Samstag | Cuzco
Die letzte Nacht in Cuzco war sehr kurz (und feucht-fröhlich). Umso mehr genossen wir am heutigen Morgen das lange Ausschlafen. Nach einem ausgiebigen Frühstück (endlich mit Wurst, Käse und frischen Früchten) starteten wir gemeinsam unsere Souvenir-Shopping-Tour. Die Beute umfasste u.a. Mützen (auch gestrickte Sado-Maso-Mützen), Handschuhe, Zipo-Hosen, Pan-Flöten, Puppen, Portemonnaie, Schmuck, Ponchos,...

Ein gemeinsames, entspannendes "Kaffeekränzchen" durfte heute auch nicht fehlen, um uns von den Strapazen der letzten Tage zu erholen. Die Mädels waren von der guten Qualität des Kaffees begeistert und die Männer erfreuten sich an der Bedienung.

Zum Abschluss dieses gemütlichen Tages gingen wir zusammen mit Alejandro lecker peruanisch Essen. Nach einem letzten "Absacker" ging es heute ausnahmsweise früh ins Bett, da uns morgen wieder ein anstrengender Tag auf dem Weg nach Macchu Picchu erwartet.
Spruch des Tages:
"Looking - 1 Sol"

- Postkartenverkäufer verlangte 1 Sol, weil er uns die zu verkaufenden Postkarten gezeigt hatte
Rundreise Südamerika
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- 2 h
- 2 h
- 2 h
9
15.03.2009
Sonntag | Machu Picchu
Morgens hieß es um 05.30 Uhr aufstehen, damit wir unseren Zug nach Aquas Calientes erreichen. Wir stiegen jedoch beim km 104 aus - denn ab hier hieß es weiter zu Fuß. Den ersten Teil des Weges sind wir ca. 500 Höhenmeter "raufgetreppt". Der Weg besteht aus vielen Stufen und Steinen, schmalen Pfaden am Abgrund (ohne jegliche Sicherung) - aber wir schafften auch das und sind dank unseres super Reiseleiters William gesund und munter am Ziel angekommen.

Unser Reiseleiter versicherte uns, dass es keine Schlangen gibt - und schon lag die erste mitten auf dem Weg! Der Schreck währte kurz, jedoch wagten wir dann keine weiteren Fragen zur Tierwelt.

Nach 6 Stunden, unterbrochen mit einigen schönen Pausen, sind wir am Sonnentor angekommen. Hier haben wir den Ausblick für eine ausgiebige "Fotosession" genutzt und genossen den beeindruckenden Blick auf Machu Picchu. Auf dem weiteren Weg machten noch einige entgegenkommende Lamas den Eindruck perfekt.

Für kurze Zeit hatten wir noch Kraft und nutzten diese für das Nachtleben in der Schlucht des Urubamba Flusses...

4-tägiger Inkatrail:

Nach dem gemeinsamen Frühstück ging es per Bus zum Kilometer 82. Dort trafen wir (Peter, Andy und Chris) unsere Träger, die für uns das große Gepäck sowie Verpflegung und Zelte für die nächsten 4 Tage schulterten. Unsere 15-köpfige Gruppe bestand neben uns noch aus Argentiniern, Spaniern, einer Kanadierin und einem Iren. Gegen 11 Uhr brachen wir zum ersten Etappenziel nahe Wayllabamba auf. Relativ gemütlich ging es zunächst etwas bergauf und nach dem Lunch konnten wir die erste Inka-Ruine Patallacta bewundern. Gegen 17 Uhr erreichten wir unser Camp und nach einem stärkenden Abendessen verschwanden wir doch recht schnell gegen 21 Uhr in unsere viel zu kurzen Zelte (an ein ausgestrecktes Liegen war nicht zu denken). Beste Vorausetzungen also für den harten Tag morgen ;-)
Spruch des Tages:
Motto von Steffen : "Endlich sind die Mädels ruhiggestellt".

Motto der Mädels: "Bauch-Beine-Po XXL"
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- 2 h
- 1 h
- 7 h
10
16.03.2009
Montag | Machu Picchu
Nachdem wir wieder einmal sehr früh morgens (4:30 Uhr) aufgestanden sind, ging es glücklicherweise mit dem Bus hinauf zu der Inkastadt Machu Picchu. Dort war es morgens mit dem aufsteigenden Nebel sehr mythisch, sodass sich im Nachhinein das zeitige Aufstehen wirklich gelohnt hat. William erklärte uns sehr ausführlich und anschaulich die Geschichte der Inkas und das Leben in den Bergen.

Claudia und Janine haben sich entschieden noch auf den Waynapicchu zu klettern, um die eindrucksvolle Aussicht zu genießen. In der Zwischenzeit haben Susan, Steffen und Ulrike die Stadt auf eigene Faust erkundet. Erschöpft von den vielen Eindrücken ging es dann mit der Eisenbahn zurück nach Cuzco.

Abends haben wir uns noch ins Nachtleben von Cuzco gestürzt und unsere letzten Energiereserven verbraucht.

4-tägiger Inkatrail:

Nach einer nicht sehr erholsamen Nacht wurden wir um 5:30 von unseren Trägern mit Coca-Tee geweckt. Rucksack packen, nahrhaftes Frühstück (incl. "Quinoa-Haferschleim"), Zähneputzen - mehr war vor Abmarsch nicht drin. Heute ging es zum "Dead Womans Pass" bzw. Warmiwañusca auf 4200m, d.h. wir hatten noch 1200 Höhenmeter zu bewältigen. Die ersten Abschnitte gingen noch relativ problemlos, da die Sonne noch nicht so sehr brannte. Auch spürten wir zunehmend die Höhe, das Atmen fiel schwerer und so "quälten" wir uns die unzähligen Stufen zum Pass hinauf. Das Gefühl des Erfolges sowie der traumhafte Ausblick entschädigten jedoch gänzlich für die Mühe. Es dauerte ca. eine Stunde bis alle aus unserer Gruppe den Pass erreicht hatten und wir unser Gruppenfoto schiessen konnten. Dann stand uns noch ein 2-stündiger Abstieg zum Camp in Pacaymayo bevor, der unsere Konzentration nochmals sehr in Anspruch nahm. Gegen 16 Uhr erreichten wir erschöpft unser Nachtlager und stürzten uns auf die warme Mahlzeit. Noch früher als gestern fielen wir in unsere Zelte stellten uns auf eine frostige Nacht ein...
Spruch des Tages:
"Ein Königreich für eine Dusche."
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- 4 h
- 1 h
11
17.03.2009
Dienstag | Cuzco
Einfach gesagt: ausschlafen, Postkarten schreiben, durch Cuzco streifen und abends nach einem gemütlichen Abendessen tanzen gehen...

4-tägiger Inkatrail:

Nach einer sehr kalten (es wurde alles angezogen, was im Moment greifbar war) und kurzen Nacht stand heute nicht die schwierigste, aber dafür längste Etappe des Trails auf dem Programm. Also ging es wieder sehr früh raus (geweckt wurden wir wie üblich mit Coca-Tee) und wir machten uns nach dem proteinhaltigen Frühstück auf nach Winay Wayna. Das erste Hindernis war ein "kleiner" Pass auf 3950m Höhe und wir merkten doch deutlich, dass uns der 2. Tag noch kräftig in den Beinen steckte. Hier hatten wir einen sensationellen Ausblick auf die Gebirgsketten Vilcabamba und Urubamba. Dann ging es wieder bergab, durch ein Inka Tunnel, und wir nährten uns dem 2. Pass am heutigen Tage auf 3,670m Höhe. Leider hatten wir dort das erste Mal Pech mit dem Wetter und so kamen unsere Regenponchos kurz zum Einsatz. Danach ging es langsam den mehr oder weniger gepflasterten Weg durch den Bergnebelwald hinab. Da wir alle so enthusiastisch waren, haben wir noch eine Extraroute zur Ruine Winay Wayna eingebaut. Die Mühen haben sich gelohnt und wir wurden mit einem fantastischen Ausblick auf das Urubamba-Tal belohnt. Im Camp Winay Wayna angekommen (nach ca. 9 Std und 12km), haben wir uns zuerst mal wieder an die Zivilisation angenähert und 1,2,3,...Bierchen getrunken. Die anschliessende warme Dusche erweckte dann die restlichen Lebensgeister. Nach dem gemeinsamen Abendessen haben wir dann unsere Träger verabschiedet, die uns wirklich große Lasten abgenommen und uns sehr lecker verköstigt haben. Es ist schon unfassbar, was diese Leute leisten. Der restliche Abend wurde von uns recht unterschiedlich genutzt - die einen stürzten sich in die Partymeute, während die anderen die stille Vorbereitung auf das große Ziel Machu Picchu suchten.
Spruch des Tages:
Alejandro: "Ihr seid meine Hasengruppe."

übersetzt: Wir sind seine Versuchskaninchen, aber nicht zu verwechseln mit "·Bunnys".
12
18.03.2009
Mittwoch | Cuzco-Juliaca-Capachica / Inkatrail 4. Tag
Um 8.30 traf sich die ganze Gruppe im Hotel und wir starteten unsere Fahrt bis Capachica am Titicacasee. Unsere Erste Pause ist der Platz "Vicuñita". Da konnten wir tolle Fotos von Alpakas, Lamas und Vicuñas machen. Wir fuhren weiter mit unserem Bus bis "La Raya". Dieser Pass bildet die Grenze zwischen Cuzco und Puno auf einer Höhe von 4.334m ;).

Juliaca war unser nächster Stopp. Die Stadt sah sehr staubig aus. Sie liegt in der Nähe vom Titicacasee. Ungefähr 4 Stunden später kamen wir im Haus von Tomas an. Das Haus liegt auf der Halbinsel "Capachica". Auf Capachica sind die drei wichtigsten Dörfer: Santa Maria, Llachon und Chifron.

4-tägiger Inkatrail:

Heute mussten wir schon um 4 Uhr aufstehen, damit wir gegen 7 Uhr am Sonnentor von Machu Picchu eintreffen konnten. Durch die Party vom vorherigen Abend waren viele von unserer Grupppe noch etwas angeschlagen. Dazu kam noch die Tatsache, dass es während des Aufstiegs fast ausschließlich geregnete. Der Ausblick vom Sonnentor auf Machu Picchu war letztendlich jedoch die Strapazen wert.

Vom Sonnentor gingen wir zum Haupteingang, wo wir uns einen Stempel in den Reisepass gaben ließen. Schließlich mussten wir uns nach einer ca. 2-stündigen Führung durch Machu Picchu von unserer lieben Reisegruppe verabschieden.

Am Nachmittag ging es mit dem Bus/Zug/Auto wieder zurück nach Cuzco, wo wir die letzten unvergesslichen 4 Tage Inkatrail Revue passieren ließen und uns auf unsere kommenden Abenteuer freuten.
Rundreise Südamerika
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- Fahrtag
13
19.03.2009
Donnerstag | Capachica
An diesem Morgen war erst einmal Ausschlafen angesagt. Nach dem ausgiebigen Frühstück begannen wir unsere Wanderung auf einen der kleinen Gipfel in der Nähe des Dorfes. Wie versprochen war der Aufstieg wirklich anstrengend. Oben angekommen hatten wir einen wunderbaren Blick auf die Landschaft und auf den Titicacasee, der seine wahre Größe erst von oben präsentierte. Der Abstieg war dann schon leichter und wir erreichten unser Dorf pünktlich zur Mittagszeit. Es ist wirklich unglaublich, welch leckere Menüs die Dorfbewohner auf den Tisch zaubern.

Am Nachmittag kamen die Kinder des Dorfes und wir spielten zusammen eine Runde Fußball. Dann wurde das von uns mitgebrachte Obst an alle Kinder verteilt. Es macht schon nachdenklich, wie sehr sich diese Kinder über Äpfel und Orangen freuen. Kurz danach kamen die restlichen drei Kämpfer unserer Reisegruppe von ihrem Inka-Trail im Dorf an und es gab noch eine zweite Halbzeit im Fußball.

Kurz bevor es dunkel wurde gingen alle zum Strand des Sees und testeten die Wassertemperatur. Zusammen konnten wir dann das, wieder sehr leckere, Abendessen genießen. Kurz vor dem Schlafen gehen gab’s noch eine Runde Pisco Sour für alle.
Spruch des Tages:
18:47 Uhr. Kurz vor dem Abendessen. Peter hat soeben sein "Visum" fuer Peru wiedergefunden. Alejandro stand kurz vor dem Herzinfarkt. Peter zu Alejandro:

"Da haben wir aber noch mal Glueck gehabt, wir zwei..."
14
20.03.2009
Freitag | Capachica - Puno - La Paz
Nach einer regnerischen Nacht im peruanischen Bauernhaus (einige hatten Angst, dass es durch das Strohdach regnet) brachen wir gegen 5:30 Uhr zum Frühhstück Richtung Haupthaus auf. Nachdem wir uns mit Omelette, Brot, Marmelade und Tee gestärkt hatten, ging es weiter zum Bootsanlegeplatz. Von dort aus fuhren wir zu einer ca. 100m²-großen schwimmenden Schilfinsel des Titicacasees auf der einige Familien der Uros wohnten. Dort wurden wir über die Bauweise der Schilfinsel und das dortige Leben unterrichtet.

Anschließend ging es mit unserem Boot weiter nach Puno, wo schon ein Bus auf uns wartete. Mit ihm fuhren wir nach Desaguadero wo wir die Grenze zu Bolivien überqueren sollten. Da die peruanischen Behörden scheinbar nicht wussten welchen Tag wir hatten und darüber hinaus mit der Tinte für den Stempel des Reisepasses geizten, durften wir diese abenteuerliche Grenze ganze 2x zu Fuß passieren.

In Bolivien wartete schon unser Tourguide Carlos auf uns, welcher uns zu den Ruinen von Tiahuanaco führte und uns diese alte Kultur näher brachte.

Anschließend ging es weiter zur höchst gelegenen Metropole der Welt: La Paz – Die Stadt des Friedens. Nach einem atemberaubenden Anblick über die Stadt checkten wir im Hotel ein.

Nach einem Briefing der bevorstehenden Mountainbike Tour gingen wir für umgerechnet 2,50 Euro ein 3-Gänge-Menü essen.
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- 5 h
- 2 h
15
21.03.2009
Samstag | La Paz
Frühstück um 7 Uhr, da uns unser "A-Team" Bus um halb acht abgeholt hat. Voller Vorfreude, jedoch mit bangen Blick zum Himmel, ging es rauf auf ca. 4.600 m. Nach kurzer Erklärung wie die Gangschaltung und co. funktioniert, ging es mit den Fahrrädern bergab.

Der Himmel war uns heute nicht treu - lag wohl daran, dass ein "Engel" - Susann - wegen Magenproblemen nicht mitfahren konnte :-( Die ersten 30 km ging es noch zügig auf asphaltierter Strasse bergab. Die letzten 30 km fuhren wir auf der gefährlichsten Strasse der Welt (Schotter, Steine, Abgrund, Wasserfälle...) - zumindest bis vor 2 Jahren als sie noch als reguläre Straße benutzt wurde. Vorab - wir sind alle gut angekommen und keiner hat die Abkürzung auf direktem Wege nach unten genommen :-).

Durchgefroren, bis auf die Unterwäsche durchnässt und vom Nebel eingelullt, konnten wir später in tieferen Regionen zumindest die Aussicht genießen. Nach erfolgreicher Abfahrt, genossen wir Dusche und Pool und Mittagessen in einem Lokal.

Wieder zurück voll Adrenalin, haben wir abends noch La Paz unsicher gemacht - manche bis zu später Stunde um 3 Uhr.
Spruch des Tages:
Peter: "Ready to Rumble"

Gruppe: "Was macht die Hose unseres Reiseleiters oben auf dem Bus?"
16
22.03.2009
Sonntag | La Paz nach Sucre
Um 10 Uhr haben wir uns mit Carlos zu einer Stadtbesichtigung getroffen, d.h. wir konnten heute ein wenig länger schlafen.

Nach der Besichtigung von bunten und erschreckenden Masken haben wir die Stadt ein wenig kennen gelernt. In der uns noch verbleibenden freien Stunde haben wir im Schnellgang versucht die "Touriläden" (Powershopping) unsicher zu machen.

Ehe wir uns versahen, saßen wir, nach einem Mittagessen mit Blick auf La Paz von oben, schon im Flieger nach Sucre. In Sucre erwartete uns schon unser Highlight: der Bus ohne Kofferraum - sprich unser Gepäck war unser Sitznachbar (und das, wo unser Gepäck immer größer wird :-) ).

Nach einer schönen Stadtführung in dieser beschaulichen und sehr schönen Hauptstadt, ging es zum Abendessen und Umtrunk.
Spruch des Tages:
Flug:

Motto der Jungs: "Wenigstens waren die Stewardessen hübsch!!!" ODER

Motto der Maedchen: "Ist die Landebahn wirklich so kurz?" (sehr starke Bremsung)
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Rundreise Südamerika
- 3 h
- 3 h
17
23.03.2009
Montag | Sucre Potosi
Nach einem gemütlichen Frühstück mit herrlicher Aussicht über die weiße Stadt Sucre ging es zum Leidwesen der weiblichen Teilnehmer zu einer der letzten größeren Shoppingtouren. Die Männer wird es freuen, dass in den nächsten Tagen keine weiteren Geschäfte ins Aussicht sind. Glücklicherweise haben auch alle noch etwas gefunden.

Nach einem leckeren Mittagessen ging unsere Tour schon wieder weiter. Mit einem für südamerikanische Verhältnisse komfortablen Bus fuhren wir Richtung Potosi, einer bekannten Minenstadt. Vom früheren Reichtum ist leider nicht mehr viel zu sehen. Natürlich durfte eine kleine Stadtführung nicht fehlen, bevor es für heute einmal ohne Feiern ins Hotel ging.
Spruch des Tages:
Powershopping: "Wie schaffen wir nur all die Geschäfte in 2 Stunden?"
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- 3 h
- 1 h
18
24.03.2009
Dienstag | Potosi- Uyuni
Heute Nacht haben wir alle wie tot geschlafen, so müde waren wir. Um 8 Uhr kam Willi uns abholen. Er führte uns durch die Minen von Potosi. Vorher haben wir uns aber mit neuen Klamotten eingedeckt – es gab spezielle Schutzkleidung für die Minen. Zuerst machen wir aber noch einen Stopp auf einem kleinen Markt. Hier kaufen wir Coca-Blätter, Alkohol und Dynamit als Geschenk für die Minenarbeiter und die Pachamama. Die Arbeit in den Minen ist sehr hart. Die Luft ist dünn und es gibt viel Staub.

Anschließend kauften wir noch ein paar Dinge für die Fahrt nach Uyuni. Dort angekommen, gab es abends eine leckere Pizza im Hotelrestaurant.
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- 7 h
- 3 h
19
25.03.2009
Mittwoch | Uyuni - San Juan
Ausgeschlafen starteten wir heute um 11 Uhr unsere 2-tägige Jeeptour. Aufgeteilt in 2 Fahrzeuge verabschiedeten wir uns von asphaltierten Straßen und machten uns auf in Richtung Salzwüste. Zunächst hielten wir an einem kleinen Dorf und lernten dort wie die Salzgewinnung bzw. Salzverarbeitung abläuft. Kurz darauf fuhren wir in das strahlende weiß der Salzwüste. Ein toller Anblick - und kurz darauf starteten wir unsere erste Fotosession. Es sollte nicht die einzige bleiben ;-) Gegen Nachmittag erreichten wir die Inkahuasi (Isla del Pescado) - eine Insel mitten im Salzsee. Neben einer kleinen Stärkung gab es hier eine kleine Wanderung auf den "Gipfel" der Insel, von dem einen super Ausblick genießen konnte. Die vielen riesigen Kakteen mussten dann auch noch für das ein oder andere Foto herhalten - so hatten wir plötzlich für kurze Zeit 2 Reiseleiter ;-) Am späten Nachmittag verließen wir die Salzwüste und kamen bei einbrechender Dunkelheit in unserem Etappenziel San Juan an. Bei Abendessen und etwas Wein ließen wir diesen eindrucksvollen Tag ausklingen und fielen dann müde ins Bett.
Spruch des Tages:
"Nur noch ein Foto"
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- 5 h
20
26.03.2009
Donnerstag | Chuvica - Laguna Colorada - San Pedro d.A.
Nach einer erholsamen Nacht in " The middle of nowhere" ging es mit den Jeeps gegen 6:30 Uhr weiter. Während einer 11-stündigen Fahrt konnten wir atemberaubende Landschaften in Höhen bis zu 5000 m betrachten. Wir durften u.a. Lagunen, Geysire, einen Vulkankrater und Vicuñas (eine sehr seltene Lamaart) bewundern.

Um 17:30 Uhr kamen wir, mit einer Stunde Verspätung, an der bolivianisch - chilenischen Grenze an.

Nachdem wir uns in San Pedro de Atacama frisch gemacht hatten, machten wir einen kleinen Stadtrundgang. Dabei mussten wir bedauerlicher Weise feststellen, dass es in San Pedro, einem kleinen Touristenort, keinen Geldautomaten gibt, in welchem man mit einer Visakarte Geld abheben kann.

Nach einem sehr guten, jedoch im Vergleich zu unseren letzten Wochen auch sehr teurem Essen (ca. 10 Euro pro Person), ließen wir den Abend im Hotel lustig ausklingen.
Spruch des Tages:
"..... aber langsam, bitte ;o)"

".... wozu man Ofenrohre doch so missbrauchen kann...."
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- Fahrtag
- 1 h
21
27.03.2009
Freitag | San Pedro
Endlich mal wieder ausschlafen! Ein Luxus, den wir in den letzten Tagen nicht mehr genießen konnten. Nach einem späten Frühstück bummelten wir durch den Ort San Pedro und waren erstaunt, was es in diesem kleinen Nest doch alles zu sehen gibt: eine wunderschöne alte Kirche in Adobe-Bauweise mit einem Dach aus Kaktusholz, nette Dorfstraßen mit vielen kleinen Shops, einen musikbeschallten Dorfplatz.

Bis 16.00 Uhr konnten wir wieder faulenzen oder unsere lädierten Därme pflegen, dann gings zum letzten Ausflug mit Alejandro ins Valle del Marte (Mars), das nur wegen eines Hörfehlers Valle de la Muerte (Tod) heißt. Die rote Farbe der Steine faszinierte uns mehr als die Gruppe Sandboarder, die ihre ersten Versuche mit dem Brett machten. Da waren wir doch viel besser!!!

Dann gings weiter zum Valle de la Luna. Die Salzmine fanden wir nicht, stattdessen gab es aber bei den "Drei Marien" wilde Spekulationen: Frosch, Kröte, Steine werfender Mensch...??? Von der großen Düne aus betrachteten wir den Sonnenuntergang. Und dann??

Jetzt bleibt uns nur noch das Abschiedsessen, das Alejandro für uns in Viventuras Namen organisiert hat. Mmmmh, das war lecker und die Stimmung wurde trotz Abschied dank vier Flaschen Wein nicht traurig.
Spruch des Tages:
"Rosa???"
Rundreise Südamerika
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- 2 h
22
28.03.2009
Samstag | San Pedro de Atacama - Santiago
Nach einer kurzen Nacht ging es kurz vor sieben mit dem Bus Richtung Flughafen in Calama. Nach tränenreichem Abschied von Alejandro kamen wir zwei Stunden später in Santiago an, wo uns schon Adrian und Jaime erwarteten. Zuerst durften wir die kulinarischen Spezialitäten in Form von Meeresfrüchten und Fisch genießen. Weiter ging es zur Stadtbesichtigung mit anschließendem "romantischem" Blick auf Santiago bei Sonnenuntergang...
Spruch des Tages:
Auf Wiedersehen Alejandro und Danke für die schöne Zeit, Deine Hasengruppe!!! "Alejandro, bitte warte vor der Sicherheitsschleuse, falls wir noch was "zu werfen haben" (Dynamit??? ;-) )
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Rundreise Südamerika
- 3 h
- 2 h
 
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Wilfried

Meine Höhepunkte: Fitz Roy Wanderung, Bariloch/Iguazu Heike war die Beste. War schon einmal in Chile/Peru/Bolivien mit viventura und mit djoser in Mittelamerika, war o.k., aber keiner...
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