Reisetagebuch viExplorer Peru Bolivien Chile - 18.07.2009
Reisebericht | Tour vom 18.07. - 10.08.2009
"Wir sind zusammen aufgebrochen und zu einer guten Gemeinschaft zusammen gewachsen, die viel über die Natur und Geschichte Perus, Boliviens und Chiles gelernt hat. Wir haben viel erlebt, Abenteuer bestritten, und das nicht nur beim Trekking, Paragliding, und Bergsteigen, nahmen uns danach trotzdem stets die Zeit zum Feiern, zum Entspannen, einfach zum Lachen.
Ob an der Küste, oder in der Wüste: Die Mehrheit war immer begeistert bei der Sache und hat die Reise in vollen Zügen genossen."
Dann haben wir mit unserer lokalen Guide Karina die Stadtrundfahrt gemacht. Wir haben ein bisschen von Lima mit dem Bus gesehen, und zu Fuß den Hauptplatz und das Kloster San Francisco, wo die Katakomben liegen. Wir waren sehr gespannt! Zum Mittagsessen wartete eine Überraschung. Das Restaurant liegt in Barranco (Stadtteil von Lima), es gibt ein leckeres Buffet mit den verschiedenen Gerichten der peruanischen Küste. Anschließend haben wir auch einen schönen Aussichtspunkt über den Pazifik besucht.
Außerdem haben wir ein leckeres Lucuma-Eis gegessen. Fünf Stunden später waren wir in Pisco. Wir sind mit dem Bus Richtung Süden gefahren und über die bekannte Panamericana. Am Abend haben wir unseres erster Bier getrunken.
Fast noch im Morgengrauen besteigen wir das Boot, das uns zu den Ballestas Inseln bringen soll. Auf der schnellen Fahrt bekommen wir zunächst das in den Sand eingekerbte Bild des Candelabro zusehen, bevor wir die von Vögeln übersäten Ballestas Inseln zu Gesicht bekommen. Wir können u.a Pinguine, Pelikane und Tölpel aus nächster Nähe sehen. Auch ein gigantischer Seestern kommt zum Vorschein als die Wellen am Felsen herabsinken. Der Höhepunkt war jedoch eine Seelöwenfamilie mit Jungen, die geschickt am steilen Felsen aus dem Wasser robbten und bei der Mutter Milch tranken. Unglaublich, das in der freien Natur sehen zu können! Nach einer etwas feuchten Bootsfahrt kamen wir mit vielen neuen Eindrücken wieder gut zum Festland zurück.
Noch vor Mittagszeit erwartete uns eine interessante Führung durch eine Pisco-Brennerei, wo u.a. der Unterschied zwischen Pisco und Grappa erklärt wurde. Bei der anschließenden Kostprobe konnte man nicht nur die Basis für Pisco Sour sondern auch alles von süßem Prosecco bis zu einem Pisco Baileys probieren.
Beim anschließenden Aufenthalt in der Oase Huacachina bestand die Möglichkeit, Mittag zu essen und nicht nur die idyllische Oase sondern auch die Dünen auf unterschiedliche Weise zu erkundigen. Ein Teil der Gruppe wagte sich zu einer abenteuerlichen Buggy-Tour. Wie in einer Achterbahn fuhr man durch die Wüste und als ob diese Herausforderung noch nicht ausreichend gewesen wäre, sollte man sich auch ans Sandboarden wagen. Hat mit Snowboarden nichts gemeinsam, denn man stürzt sich nicht Stehend sondern Liegend und mit dem Kopf zuerst die steilen Dünen herunter. Klingt halsbrecherisch, ist aber nur halb so schlimm und macht wirklich Spaß :-). Und beim zweiten oder spätestens dritten Versuch bremst man auch nicht mehr so krampfartig mit den Füßen und bekommt somit viel mehr Fahrt!
Nach einem kontrastreichen Tag und nach Einbruch der Dunkelheit kamen wir in unserem Hotel in Nazca an, wo wir den Tag mit einer leckeren Grillmahlzeit und einem Glas Chicha abschlossen. Spruch des Tages:
Alejandro über den Geschmack von Inca-Cola: "Das schmeckt so wie Teddybären!" (gemeint waren Gummibärchen)
Zu Mittag war es dann endlich soweit, wir fuhren zum Flugplatz. Dort angekommen, mussten wir nochmals zwei Stunden warten und dann ging es endlich los! Mit einer Cesna überflogen wir die beeindruckenden Linien. Manchen ist der Flug nicht so gut bekommen - aber darüber gibt es keine weiteren Details!!! Am Nachmittag ging es weiter zum Strand von Puerto Inka, wo wir allerdings erst gegen 18 Uhr angekommen sind. Baden wollte dann doch niemand mehr, es war schlichtweg auch für die Härtesten unter uns zu kalt! Am Strand erwartete uns noch ein tolles Meeresfrüchtebuffet. Wir genossen das gute Essen und machten uns im Anschluss daran auf den Weg nach Arequipa, wo wir erst gegen drei Uhr in der Nacht im Hotel angekommen sind.
Durch das späte Ankommen am Vortag, stand erst einmal Ausschlafen auf dem Programm. Der Vormittag stand zur freien Verfügung und wurde zum Shopping, Bummeln und Sightseeing genutzt. U.a. bestand die Möglichkeit, das Museo Santuarios Andinos zu besuchen, wo nicht nur die bekannte Mumie der Juanita zu sehen ist, sondern das Phänomen junger, mumifizierter Menschenopfer beschrieben wird.
Zum Mittagessen gab es eine große Auswahl peruanischer Speisen. Von Quinoasuppe bis Meerschweinchen wurde alles probiert.
Am Nachmittag wurden wir durch Arequipa geführt und konnten dabei zunächst den Markt erkunden, auf dem man von “Hexenutensilien” bis hin zu unzähligen Kartoffelsorten alles finden konnte. Exotisch! Die City-Tour ging weiter durch das Jesuitenkloster mit der zugehörigen Kirche Iglesia de la Compañía, führte quer über den belebten Plaza de Armas und endete im beeindruckenden Monasterio de Santa Catalina. Dort gab es auch die Gelegenheit, Arequipa - von einem kleinen Aussichtspunkt aus- in der Abenddämmerung vor dem Hindergrund der Vulkane zu bestaunen!
Zum Mittag wurden wir in das viventura-Büro eingeladen, wo wir bei toller einheimischer Musik und leckerem Essen im Garten relaxen und mehr über die Arbeit von viventura und viSozial erfahren konnten.
Nach unserer Ankunft ging es direkt weiter zu den Inka-Ruinen von Saqsayhuaman. Nicht nur die Mauern waren beeindruckend, sondern auch der Blick von oben auf Cusco. Anschließend besuchten wir die Q´enqo Ruinen, wo zur Inkazeit Opferrituale stattfanden. Danach fuhren wir weiter nach Tambomachay auf ca. 3.800 m. Wieder in Cusco angekommen besuchten wir den Dominikanerorden Qorikancha, der auf einer alten Inkaruine erbaut wurde. Auf dem Weg zu dem berühmten 12-eckigen Stein begegnete uns der alte Mann vom Flughafen wieder. In der Hand Postkarten mit unseren Fotos. Sehr seltsam. Der restliche Abend stand uns zur freien Verfügung.
Einige machten eine Tour in das Heilige Tal...
Am Nachmittag stand für die meisten eine Quad-Tour auf dem Programm. Hier ging es auf hügeligen, staubigen Pisten und zwischen bellenden Hunden mit ca. 35 km/h ordentlich zur Sache. Belohnt wurden wir mit einem tollen Ausblick, so dass wir auch im Straßenverkehr von Cuzco mit unseren Quads mithalten konnten.
Von Cuzco aus ging es zuerst mit dem Bus, dann mit dem "Backpacker"-Zug entlang des Heiligen Tales in Richtung Machu Picchu. Nur langsam kam der Zug voran, so dass wir genug Zeit hatten, die schöne Landschaft zu genießen. Bei km 106 verließen uns sech um auf dem legendären Inka Trail nach Machu Picchu zu wandern. Wie es ihnen dabei ergangen ist, werden sie euch selbst berichten.
Auf uns "Übriggebliebene" acht wartete jedoch ein anderes Abenteuer - der Putucusi. Der dem Machu Picchu vorgelagerte Berg liegt 600 Höhenmeter über der für Touristen aus dem Boden gestampften Stadt Aguas Calientes (wirklich schrecklich ;)). Diese 600 Höhenmeter hatten es jedoch in sich, mussten wir nämlich viele Stufen, Felsen und mehrere senkrechte, bis 50m hohe, Holzleitern überwinden. Am Gipfel erwartete uns ein schöner Blick auf die Inka Stadt Machu Picchu. Kaum angekommen, begann es jedoch zu regnen und wir mussten den Abstieg beginnen. Den ganzen Weg hinunter freuten wir uns schon sehr auf ein Bier ;).
Machu Picchu, die alte Inka Stadt, mit ihrer einmaligen Lage inmitten der Berge, hat uns sehr beeindruckt... einfach traumhaft, idyllisch, beeindruckend, unglaublich, atemberaubend, bestechend, mystisch, einzigartig... Am besten lassen wir hier Fotos sprechen. Nach Besichtigung der Stadt verbrachten einige von uns einen ruhigen Tag in Machu Picchu, andere wanderten zum Sonnentor, andere zur alten Inkabrücke und drei wagten sich sogar über die mehr als 1000 Stufen hinauf zum Machupicchu-Berg.
Den späten Nachmittag verbrachten wir in Aguas Calientes im Botanischen Garten, bei einer guten Flasche Rotwein, bei ausgezeichnetem französisch-peruanischen Essen oder in den heißen Quellen. Morgens noch gut in Jacke und Fleece gehüllt, abends dann im Badeanzug im Freien - wie abwechslungsreich doch Peru ist!!
Nach der erfolglosen Suche wird der Schamane um Hilfe gebeten. Man muss ihm einen persönlichen Gegenstand überlassen und gemeinsam mit einigen Cocablättern überreichen. Nach einigen Stunden liest er, dass die Kamera bei einer Pause liegen blieb und sie ein Mann des Dorfes mitnahm. Es wird der Bürgermeister verständigt, der am nächsten Morgen den Mann mit dem Vorwurf konfrontieren wird (vorweg ohne Erfolg!). Die Ermittlungen werden unterbrochen und der Abend mit den Familien gefeiert. Wir werden von den Dorfbewohnern eingekleidet - es steht uns gut. Spruch des Tages:
"CSI Hochland (Santa Maria) ermittelt"
Über den ruhigen Titicacasee setzten wir dann unsere Reise zum Hafen in Puno fort, wo schon der Bus zur Grenzstation in Desaguadero auf uns wartete. In Desaguadero bestaunten wir das geschäftige Markttreiben und das geschickte Manövrieren der Rikschafahrer zwischen Fußgängern und Bussen. Hier wird die Ausreise zum Erlebnis. Im Desagauadero wartete bereits Susi, um uns mit Bolivien vertraut zu machen. Mit ihm machten wir vor der Ankunft in La Paz noch einen Abstecher zum berühmten Sonnentor von der Tiahuanacu Kultur. Dann fuhren wir weiter bis "El Alto" (4.200m), eine recht junge Stadt in Bolivien. Am Abend konnten wir von einer der Anhöhen der bolivianischen Hauptstadt (3.800m) einen ersten Blick auf die beleuchtete Millionenstadt werfen.
Morgen haben wir einen langen Tag.
Da unser Flug nach Sucre leider um 3 Stunden nach hinten verlegt worden war, hatten wir dann noch etwas Freizeit. Viele nutzten die Gelegenheit, um in der Großstadt La Paz nach langer Zeit mal wieder einen Kaffee zu trinken, der an den "europäischen Standard" heranreicht. Ob halbwegs guter Kaffee allerdings die Wartezeiten rechtfertigt, die wir erleben durften? Gemeinsam in Bolivien essen zu gehen kann die Nerven schon ganz schön strapazieren...
Na ja, zumindest war unser Flug vom höchsten zivilen Flughafen der Welt in El Alto dann sehr pünktlich, und Yvonne hielt auch tapfer durch und kam trotz deutlich verlängerter Startbahn von 5 Kilometern (die Luft ist sehr dünn...) mit nur einem Schnaps zur Beruhigung der Nerven aus.
In Sucre hatten wir durch beschädigtes Gepäck Verzögerung. Unsere Stadtführung dort fand daher weitestgehend im Dunklen statt. Das war aber nicht schlimm, da die Gebäude dort - fast einheitlich weiß gehalten - wunderschön beleuchtet werden. Der Kontrast Sucre- La Paz könnte größer kaum sein: La Paz hektisch, eng, laut, Sucre dagegen hell, freundlich, sauber. Wir sahen unter anderem den Parque Bolivar, die Kirchen Santa Barbara und San Miguel, die Universität, den Hauptplatz 25 de Mayo und natürlich die Seine, den Arc de Triomphe und den Eiffelturm.
Nach einem leckeren Mittagessen ging unsere Tour schon wieder weiter. Mit einem für südamerikanische Verhältnisse komfortablen Bus fuhren wir Richtung Potosi, einer bekannten Minenstadt. Vom früheren Reichtum ist leider nicht mehr viel zu sehen. Natürlich durfte eine kleine Stadtführung nicht fehlen, bevor es für heute einmal ohne Feiern ins Hotel ging.
Um 8 Uhr kam Willi uns abholen. Er führte uns durch die Minen von Potosi. Vorher haben wir uns aber mit neuen Klamotten eingedeckt – es gab spezielle Schutzkleidung für die Minen. Zuerst machen wir aber noch einen Stopp auf einem kleinen Markt. Hier kauften wir Coca-Blätter, Alkohol und Dynamit als Geschenk für die Minenarbeiter und die Pachamama. Die Arbeit in den Minen ist sehr hart. Die Luft ist dünn und es gibt viel Staub.
Nach einem späten Frühstück und einem kurzen Spaziergang durch Uyuni, um Wasser und andere Notwendigkeiten für die kommenden zwei Tage jenseits der Zivilisation einzukaufen, fing das Abenteuer Salzwüste an. Aufgeteilt in drei Jeeps mit all unserem Gepäck auf den Dächern der Fahrzeuge, ging es ab in die Einsamkeit. Noch ein Stop, um etwas über die Salzbearbeitung zu lernen, und dann waren wir schon auf dem hellen und unter den Rädern knirschenden weißen Salz unterwegs. Bei jedem Halt nutzten wir die Gelegenheit, nicht nur die einmalige Landschaft sondern auch lustige Motive von uns selbst zu fotografieren. Zum Mittagessen hatten wir unsere eigene Köchin dabei, die eine warme Mahlzeit zubereitete. Der Standardkommentar beim Essen war: "falls noch Salz fehlt..."
Am frühen Nachmittag besuchten wir die Fischinsel, eine kleine Oase mitten in der Salzwüste auf der unzählige Kakteen in allen Größen wachsen. Der Name kommt daher, dass die Insel die Form eines Fisches hat.
Bei der Weiterfahrt machten wir einen letzten Halt, wo eine Überraschung auf uns warten sollte. Es stellte sich heraus, dass Alejandro für Wein gesorgt hatte, mit dem wir den Sonnenuntergang über der Salzwüste genossen.
Bei Dunkelheit kamen wir im Refugio an, das für die heutige Übernachtung diente. Wir wurden in drei großen Schlafsälen einquartiert, in die wir uns nach dem Abendessen recht bald zurückzogen.
Bei Dunkelheit und eisiger Kälte schaukelten wir durch den Wüstensand, machten bei Sonnenaufgang einen kurzen Halt, um einen ersten Eindruck von der Landschaft zu bekommen und ließen uns kurze Zeit später an einer Lagune zum Frühstück nieder. Hier wurde an einem der Jeeps ein Reifenwechsel vorgenommen, während wir die Natur bewundern und in der Ferne auch schon erste Flamingos erahnen konnten. Bei einem Stop an der nächsten Lagune, kam man den roten Vögeln allerdings noch viel näher.
Am späten Vormittag erreichte unser Jeep den siebenfarbigen Berg. Ein fantastischer Anblick und zugleich auch ein Treffpunkt für unsere gesamte Gruppe. Zu Beginn der Fahrt waren wir immer das letzte Fahrzeug der Kolonne gewesen. Da wir am schwersten beladen waren, nahm unserer Fahrer aber einen kürzeren Weg, so dass wir am Treffpunkt auf den Rest der Gruppe warten mussten. Da die zwei anderen Jeeps nach 45 Minuten immer noch nicht aufgetaucht waren und moderne Kommunikationstechniken in der Wüste nicht funktionieren (Handys hatten hier keinen Empfang), fuhren wir ein Stück des Weges zurück. Erfolglos! Da das Benzin nicht für größere Abweichungen gereicht hätte, steuerten wir statt dessen den nächsten Treffpunkt an. Von einem Berg aus hielten wir Ausschau nach Jeeps und Staubwolken, bis sich nach einer Stunde endlich etwas am Horizont bewegte. Zum Glück war außer Missverständnissen nichts passiert, die Gruppe war wieder komplett. Allerdings galt es nun zwei verlorene Stunden einzuholen. Unser Chauffeur fuhr etwas zügiger als zuvor und unsere Fotostops wurden verkürzt.
An der Laguna Colorada hatten wir nochmals eine längere Pause für Mittagessen und Tanken der Jeeps aus mitgebrachten Kanistern. Danach ging es zügig weiter Richtung chilenischer Grenze, vorbei an einzigartiger Landschaft, weiteren Lagunen, Vulkanen und Schneeflecken, die von kalten Temperaturen zeugen. Ein Vulkankrater mit kochendem Schlamm und einem Geysir waren der letzte Höhepunkt des Tages. Hier wurde auch an unserem Jeep noch ein Reifen gewechselt.
Bei Sonnenuntergang erreichten wir mitten im Niemandsland den bolivianischen Grenzposten, wo wir unsere Fahrzeuge wechselten. Nach einer rasanten Fahrt bergab stellten wir uns und unser Gepäck am chilenischen Grenzposten vor und erreichten trotz aller Verspätungen gegen halb acht unser Hotel in San Pedro de Atacama. Hier ging ein weiterer erlebnisreicher und abenteuerlicher Tag zu Ende. Spruch des Tages:
Vamos!
Bis 15.00 Uhr konnten wir wieder faulenzen oder unsere lädierten Därme pflegen, dann gings zum letzten Ausflug mit Alejandro ins Valle del Marte (Mars), das nur wegen eines Hörfehlers Valle de la Muerte (Tod) heißt. Die rote Farbe der Steine faszinierte uns mehr als die Gruppe Sandboarder, die ihre ersten Versuche mit dem Brett machen. Da waren wir doch viel besser!!!
Dann gings weiter zum Valle de la Luna. Die Salzmine fanden wir nicht, stattdessen gab es aber bei den "Drei Marien" wilde Spekulationen: Frosch, Kröte, Steine werfender Mensch...??? Von der großen Düne aus betrachten wir den Sonnenuntergang. Und dann??
Jetzt bleibt uns nur noch das Abschiedsessen, das Alejandro für uns in Viventuras Namen organisiert hat.
Mmmmh, das war lecker und die Stimmung wurde trotz Abschied dank dreier Flaschen Wein nicht traurig.
Vor uns lag nun noch die chilenische Metropole Santiago. Am Flughafen holte uns Adrian ab und brachte uns in unser Hotel. Während der Fahrt dorthin erfuhren wir schon einiges über die Stadt und ihre Bewohner.
Nachdem wir die die Koffer im Hotel gelassen hatten, starteten wir zu unserer Citytour. Zu Fuss durchquerten wir das Zentrum, vom Präsidentenpalast, über den Plaza de Armas, bis hin zum Mercado Central, wo wir die Köstlichkeiten des Meeres bestaunten und bei einem Mittagessen auch probierten. Zum Abschlus ging es auf den Cerro San Cristobal, den Aussichtsberg von Santiago. Genau wie die Jungfrau, die auf seiner Spitze thront, blickten wir über die Stadt und fühlten uns ein bisschen klein beim Anblick der riesigen Anden. Ein wenig Abschiedsstimmung kam auf und beim ein oder der anderen vielleicht auch der Gedanke auf ein Wiedersehen in Südamerika.
Spruch des Tages:Wer keinen Wein bestellt ist selber Schuld!
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Mirjam