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viComfort Peru Bolivien Chile

Reisebericht  l  viComfort Peru Bolivien Chile

  23 Tage

Reisen Sie zusammen auf der Tour viComfort Peru Bolivien Chile. Während der gesamten Rundreise erhalten Sie Updates und neue Bilder von der Tour.
 
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Roberto

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Reiseleiter dieser Tour


In Lima angekommen startete die Abenteuerreise durch Südamerika. Unsere Gästen waren wohl vertraut mit der Bedeutung von "viventura"; nämlich viventura steht für erlebe ein Abenteuer in Südamerika. Und es wurde wirklich ein Abenteuer, wie aus dem nachfolgenden Reisebericht zu lesen ist.
 
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Lima
 
Lima
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06.11.2009

Europa - Lima
Der heutige Tag war ein wenig lang, für einige mehr und für andere etwas weniger, aber dann kamen wir doch endlich in Lima an.

Da waren wir also, in Peru.

Aber Lima ist halt eine Großstadt, und so waren unsere ersten Eindrücke die von vielen Autos, Häusern und Menschen.

Im Hotel angekommen, empfing uns wunderbare Klaviermusik und das Nationalgetränk: Pisco Sour. Nur ein paar Schlücke und schon waren wir ihm verfallen.

Dann ging es nur noch ins Bett.
 
 
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Paracas
 
Paracas
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07.11.2009

Lima - Paracas
Als allererstes begann der Tag mit einem Geburtstag: Petra war das Glückskind. So gratulierten alle ganz herzlich und auch die Angestellten vom Hotel brachten ein Ständchen. Dann ging es aber erstmal mit dem Bus in die Innenstadt, wo wir Geld wechselten, die Kathedrale und das Franziskanerkloster besuchten.

Um uns etwas Besonderes zu gönnen, sind wir in ein Luxuslokal gegangen: über dem Meer war das Lokal, manchmal quakten die Enten oder Möwen genau unter unseren Füßen. Wir aßen und tranken sehr gut, genossen die Umgebung und die Gesellschaft.

Danach ging es dann gen Süden. So sahen wir schon die Außenbezirke von Lima, Siedlungen die regelrecht auf Sand gebaut sind, und den Küstenstreifen, der eine Wüste ist.

Am Abend angekommen in unserem Hotel, haben wir uns gleich wieder versammelt, um noch einen Pisco zu trinken. Aber sieh an, es wurde noch ganz romantisch. Auch heute hatten wir einen Musiker, er spielte Orgel, wir saßen bei Kerzenschein und dann kam die Geburtstagstorte - Maracuyacreme - ein Geschenk von viventura für Petra.

Wir hatten noch einen sehr schönen Abend zusammen.
 
 
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Ica
 
Ica
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08.11.2009

Paracas - Huacachina
Heute war ein ganz irre toller Tag. Zuerst sind wir zu Fuß zum Hafen und dann auf ein Schiff und hinüber zu den Ballesta-Inseln. Es war so toll alles: die Seelöwen, die Pinguine, die Unmengen an Kormoranen, Inkaschwalben, Tölpeln und Pelikane. Inge bekam sogar noch ein Andenken von oben auf ihren gelben Schal.

Dann ging es leider schon zurück, aber am Hafen hatten wir noch eine halbe Stunde zum Shoppen, und so gingen wir auf Kettenjagd.

Im Naturschutzreservat Paracas waren wir an der Steilküste und dann haben wir dort am Pazifik zu Mittag gegessen, gleich neben einer Hand voll Pelikanen. Ganz schön war das.

Aber das war noch nicht alles....denn alle hatten sich dazu entschlossen an, der Buggyfahrt durch die Wueste teilzunehmen. Also rein in Buggies klettern (war gar nicht so einfach) und los ging es. Hoch und runter.... und wir jauchzten und lachten. Und dann hielten wir und die Sandboarde wurden rausgeholt.

Wer würde denn nun diese Dünen runterjagen?????? Wer würde sich das trauen????? Von 12 sind tatsächlich 11 runter! Ist das nicht toll? Und alle hatten mächtig Spaß.

Als Krönung fuhren wir dann an einen schönen Platz und genossen den Sonnenuntergang in der Wüste. Den Abend ließen wir dann ausklingen in einem netten Restaurant, wollten nur noch eine Kleinigkeit zu uns nehmen. Daraus wurde dann aber mehr als eine kleinigkeit. Und so rollten wir dann gegen elf ins Hotel, direkt ins Bett.

 
 
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Nazca
 
Nazca
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Huacachina - Nazca
Zuerst wurden wir während unserer Fahrt nach Nazca eingeführt ueber die alten Nazcas, über die Nazca Linien und die Frau Maria Reiche.

Dann kamen wir in unserem Traumhotel an und genossen die Zeit. Essen, trinken, Swimming Pool, Palmen, Pfaue, Vögel und vieles mehr erfreuten uns.

Dann sind wir zum Flughafen, nun wollten wir uns von oben diese sehr berühmten Linien einmal ansehen. Ja, es war wirklich sehr beeindruckend. Fanden wir dort oben nun eine Lösung oder kamen vielleicht eher noch neue Fragen dazu???

Dann ging es gleich wieder ins Hotel wo wir ganz entspannt den Tag ausklingen liessen

 
 
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Arequipa
 
Arequipa
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Nazca - Arequipa
Leider mussten wir uns heute von unserem schönen Hotel verabschieden und es ging dann als allererstes auf einen sehr großen Friedhof der alten Nazcas. Die erwarteten uns auch schon dort und einige lächelten uns sogar lieb aus ihren Gräbern an. Die volle Haarpracht durften wir bei einigen Chamanen bewundern.

Dann fuhren wir weiter, und unser nächster Stop war bei den Olivenhainen, wo wir auch probiert haben und nicht nur Oliven sondern auch Olivenhonig kaufen konnten.

Der nächste Stop war dann direkt am Pazifik, wo Schuschu sich badete und andere, die eigentlich nur mit dem Beinen im Wasser bleiben wollten, dann plötzlich bis zum Bauchnabel nass waren.

Das anschließende Essen war lecker und wir hatten noch Spaß mit einem lachenden Papagei. Danach haben wir die Fahrt am Pazifik entlang genossen, mit schoener Musik. Beim Kaffestop schlugen wir dann zu, ein Sandwich nach dem anderen.

Abends kamen wir dann im Hotel an.

 
 
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Arequipa
 
Arequipa
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11.11.2009

Arequipa
Morgens haben wir zuerst ein Sozialprojekt besucht, einen Kindergarten. Die Kinder waren aufgeregt, und wir hatten alle unseren Spaß mit ihnen. Vor allem war es schön, das einmal kennen gelernt zu haben. Schön, dass es Menschen und Organisationen gibt, die sich für andere einsetzen und helfen.

Mittagessen war bei viventura im Büro, wobei man dazu sagen muss, dass das Büro ein ganzes Haus mit Garten ist. Und im Garten haben wir dann auch gesessen und zu Mittag gespeist. Wir waren überrascht, wie jung fast alle Mitarbeiter sind, und wie nett.

Nachmittags hatten wir noch eine City-Tour, da wurde uns in praller Sonne etwas zu viel erzählt. Im Kloster aber dann, im Schatten, war es dann ganz toll. Der Rest des Tages war frei.

 
 
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Chivay
 
Cabanaconde
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Arequipa - Cabanaconde
Als erstes haben wir heute eine Alpaka-Fabrik besucht. Das war toll, denn wir konnten die Lamas und Alpakas füttern und auch streicheln. Dann haben wir noch ein paar schöne Sachen eingekauft. Auf ging es nun in das Naturschutzreservat der Vicuñas. Wir sahen auch einige dieser edlen Tiere in freier Wildbahn.

Die Thermalquellen haben wir auch sehr genossen. Leider ging es nicht allen so besonders gut, die Höhe ist nicht ohne. Immerhin sind wir über einen 4925m hohen Pass gefahren.

Nachmittags ging es dann durchs Colca-Tal, allerdings war es schon bald dunkel. Es war ein langer Tag und wir waren froh über unser Bett. Das Hotel war schön und schnuckelig.

 
 
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Arequipa
 
Arequipa
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13.11.2009

Cabanaconde - Arequipa
Der Bus hatte heute früh Schwierigkeiten, die Kurve zu kratzen, da ein Kaktus im Weg stand. Nach erfolgreichem Manöver sind wir dann auf zum Kreuz des Kondors. Und auf dem Weg dorthin ist was ganz Tolles passiert: Wir haben naemlich einen Fuchs gesehen. Und was für einen. Prächtig war er, mit einem ganz buschigen Schwanz. Man sagt hier, dass wenn man einen Fuchs sieht ist das etwas ganz Besonderes. Die meisten von uns waren sehr berührt.

Dann warteten wir auf die Kondore. Es flogen Kleintiere und auch ein erwachsener Vogel mit seinem schwarz-weißen Gefieder. Es war schon unglaublich, diese großen Vögel so fliegen bzw. gleiten zu sehen.

Anschließend Mittagessen in Chivay, und zurück ging es nach Arequipa. Im Hotel angekommen, haben wir erstmal einen schönen Pisco Sour getrunken.

 
 
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Cuzco
 
Cuzco
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Arequipa - Cusco
Mitten in der Nacht mussten wir praktisch aufstehen, denn kurz nach 6 Uhr ging unser Flieger, der uns in die ehemalige Hauptstadt der Inkas brachte. Allen gefiel uns die Stadt auf Anhieb, Schuschu war ganz begeistert. Gabi führte uns, um uns die wichtigsten Dinge zu zeigen, und damit wir schnell einen Überblick über alles bekamen. Uns so war es auch. Wir fühlten uns sehr schnell heimisch. Aber nun ging es erstmal was essen, in einem sehr netten Restaurant mit fantastischem Essen.

Mit Giancarlo machten wir dann unsere City-Tour: hoch zu den ruinen von Sacsayhuaman, dem Tempel Qenko und dem Wassertempel Tambomachay. Wieder unten in Cusco fing es so heftig an zu regnen, dass wir 15 min im Auto sitzen bleiben mussten, bis es nachließ und so gingen wir noch in den Sonnentempel.

Wir waren alle schon müde und so war uns hier dann die Führung etwas zu lang. Wir wollten relaxen. Immerhin waren wir schon seit 4h auf den Beinen. Aber ansonsten hat es uns sehr gefallen wir Giancarlo das alles gemacht hat.

Den Abend ließ jeder auf seine Art und Weise auslaufen.

 
 
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Cuzco
 
Cuzco
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15.11.2009

Cusco
Der heutige Tag war für uns alle sehr wichtig. Und nicht nur wichtig, sondern auch nötig. Wir hatten nämlich einfach mal frei. Jeder konnte machen und tun, was er wollte, auf eigene Faust erkunden, shoppen, faulenzen, Briefe schreiben etc. Und das taten wir dann auch alle.

Bis auf Inge, die hatte für heute eigene Pläne. Sie verbrachte den Tag im Bett. Eine nicht so tolle Variante von Freizeit, aber sie hat es recht tapfer überstanden.

Abends haben wir uns dann alle getroffen und sind gemeinsam in ein Restaurant. Es war ein schöner Abend, und wir konnten neben gutem Essen unsere Erfahrungen und Erlebnisse des Tages austauschen.

Kurz vor Regenbeginn (20 Sekunden vorher) kamen wir im Hotel an. Nur Dieter und Silvia nicht, die waren noch im Restaurant und tranken in Ruhe ihren Wein auf. Sie waren aber dann schlau und nahmen ein Taxi.

 
 
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Ollantaytambo
 
Ollantaytambo
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Cusco - Ollantaytambo - Aguas Calientes
7.30 Uhr ging es schon los. Das heißt, etwas später, denn "jemand " suchte verzweifelt die Eintrittskarte für die Ruinen im heiligen Tal. So ging es denn nun in das heilige Tal des Inkas. Wir waren entzückt. Es war grün, fruchtbar und einfach schön. Wir fuhren dann hoch zu den Ruinen von Piscac. Da begann dann eine sehr schöne Wanderung, die wir alle sehr genossen haben.

Unten im Dorf haben wir erstmal etwas getrunken, gegessen und geshoppt. Auf ging es nun. In Calca haben wir eine Runde gedreht durch das Dorf, in welchem Gabi wohnt, und wir müssen sagen, dass es uns allen sehr gut gefallen hat. Wirklich sehr schön. Ein feines Fleckchen Erde.

Dann waren wir noch bei den Ruinen in Ollantaytambo und dann ab in den Zug. Die Fahrt war sehr interessant. Wir waren begeistert zu sehen, wie die Landschaft sich veränderte. Schon bald gab es keine Eukalyptus Bäume mehr, die Blätter der Bäume wurden immer größer und die Natur wurde immer üppiger - und schon fühlten wir uns wie im Dschungel. Es war fantstisch.

Währenddessen sind Silvia und Dieter schon früh los, denn sie machten heute ihren Inka-Trail. Giancarlo war wieder mit ihnen, und noch 12 andere, auch Deutsche. Am Anfang war es ganz schön steil, aber Gott sei Dank war die Sonne nicht stark, der Himmel war ziemlich bedeckt und dann regnete es sogar noch. Dieter ging immer vorne als erster. Aber auch Silvia war fix, sie kam als dritte an (sie musste ja die Fotos machen). Leider war alles bedeckt. Aber die Tour war trotzem ganz toll.

Abends gönnten wir uns was Feines, gingen super toll essen. Eines von Gabis Lieblingsrestaurants. Wir verstehen nun, warum. Wir hatten wirklich einen sehr schönen Abend heute. Morgen wartet Machu Picchu auf uns...

 
 
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Machu Picchu
 
Machu Picchu
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17.11.2009

Aguas Calientes - Cusco
Wie sollen wir unser Erlebnis: Machu Picchu beschreiben??

Es war einfach umwerfend. Die Landschaft war atemberaubend. Die Stadt Machu Picchu war größer als viele erwartet hatten. Der Geruch des Urwaldes begleitete uns den ganzen Tag. Die Mücken ließen uns in Ruhe.

Als wir uns dann endlich einmal setzen durften, hatten wir viel Spaß. Wir saßen wie auf einer Hühnerleiter und baumelten mit den Beinen. Und hier bekam der Dieter seinen neuen Spitznamen: "Banana Man"

Ganz in Ruhe ging alles heute, später trafen wir uns noch alle im Dorf. Nur leider ging der Zug sehr spät zurück, fast 17h. Und erst um neun waren wir im Hotel.

 
 
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Capachica
 
Capachica
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18.11.2009

Cusco - Capachica
Heute nun sind wir mit dem Bus los, mussten einmal umsteigen und verließen dann Cusco. Die Fahrt war wunderschön, alle Bauern waren auf den Feldern. Denis war besonders begeistert von dem Pflug, den wir von Anfang bis Ende der Reise sahen. Erst auf den Feldern und dann auf dem Heimweg trugen sie ihn auf der Schulter.

In Urcos machten wir halt, weil wir noch Obst kaufen wollten. Der kleine Markt hat uns so sehr gefallen. Alles nur Einheimische, keine Turisten. Dieter kaufte sich sicherheitshalber noch etwas Spanferkel.

Zufrieden ging unsere Tour weiter. Dann kamen wir an eine Stelle, wo wir eigentlich frisches Lamm aus dem Ofen zum Mittagessen kaufen wollten. Einige aber gingen in die einheimische Gaststätte und aßen eine leckere Suppe. Das fanden alle ganz toll. Auch hier wieder waren wir nur einige von vielen, keine Turisten. Nur die Toilette fanden die meisten nicht so toll. Sie war auf dem Hof. Aber das ist wirklich so richtig typisch fürr hier.

Eine halbe Stunde später hatten alle Kaffeedurst, und wir machten stop. Und zwar wieder in einem ganz normalen Lokal. Alle fanden es toll, auch die Einheimischen.

Dann ging es aber weiter. Etwas später verabschiedeten wir uns von Sylvia und Dieter , die wollten lieber im Hotel bleiben und wir fuhren bis zu unserer Bauernfamilie. Wir wurden ganz lieb empfangen und auf unsere Familien verteilt.
 
 
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Puno
 
Puno
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Capachica - Puno
Der Tag heute war einfach traumhaft. Das ganze leben hier auf dem land läuft so friedvoll, ruhig und harmonievoll ab, dass es uns alle berührt hat. Da kann man auch gar nicht mehr viel erzählen, denn dieses Erlebnis muss jeder für sich machen.

Sagen können wir, dass wir die Wanderung bis auf den Gipfel gemacht haben und dabei bis auf 4100m gewandert sind. Das war schon eine Leistung. Helga kam kurz vor dem Gipfel an ihre Grenze, aber sie ist über sich hinaus gegangen und ist doch noch bis nach oben gegangen und hat den Gipfel erklommen. Eine tolle Leistung für alle, wenn man bedenkt, dass viele über 63 sind.

Nach dem Essen hieß es Abschied nehmen und dann sind wir aufs Schiff und haben die schwimmenden Inseln der Uros besucht. Auch das war ein unglaubliches Erlebnis... zu sehen, dass es Menschen gibt, die tatsächlich noch heute so einfach leben, auf so begrenztem Raum. Mit dem Schilfboot sind wir dann auch noch durch die Gegend gepaddelt worden, das war sehr schön.

Danach genossen wir einfach nur die Bootsfahrt, das Wasser, der Himmel, die Schifferboote und die Vögel. Abends sind wir dann alle gemeinsam noch was Feines essen gegangen.
 
 
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Puno - Tiahuanacu - La Paz
Über holprige Straßen und bei nassen Wetter fuhren wir zum Grenzübergang DESAGUADERO. Der Grenzübertrtitt dauerte insgesamt über zwei Stunden, bis alle Hürden überwunden wurden. Die Reisedokumente von Gabi waren offensichtlich nicht in Ordnung, sodass sie nicht nach Bolivien einreisen durfte. So hieß es wohl oder übel Abschied nehmen.

Rafael, der bolivianische Ortsguide, führte uns vorzüglich weiter. Nach dem feinen Mittagessen mit Lamasteaks und den Besuch der Ruinen von Tiahuanzcu fuhren wir weiter Richtung La Paz. Es drohte weiteres Unglück. In El Alto blieben wir wegen einer Tanzveranstaltung anderhalb Stunden im Stau stecken. Sehr müde und nicht gerade erfreut über das Erlebte erreichten wir endlich La Paz.

 
 
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21.11.2009

La Paz
Zu Beginn der Stadtrundfahrt besuchten wir das Valle de La Luna mit den eindrücklichen tektonischen Formationen. Von einem Aussichtspunkt aus konnten wir die Größe und Tiefe der Stadt, das imposante Fußballstadion und die Erdrusch geplagten Armenviertel beobachten. Der Besuch der Altstadt mit den engen Gassen und der Hexenmarkt rundeten die vielfältigen Eindrücke einer pulsierenden Großtadt ab.
 
 
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La Paz - Oruro - Uyuni
Eingangs war unser Stichwort "AUSSCHLAFEN". Abfahrtzeit Richtung Oruro war erst um die Mittagszeit angesagt. Hierbei begrüßte uns unser neuer Reiseleiter Roberto, der für Gaby notdürftig einspringen sollte.

Die Zugfahrt von Oruro nach Uyuni war für 19.00 Uhr angesagt. Und wir waren schon seit 13.00 Uhr unterwegs für eine drei-stündige Fahrt. Es stellte sich die Frage, wie werden wir in Oruro die Wartezeit von knapp vier Stunden totschlagen??.

Mitten auf dem Weg, mitten auf der Altiplano, im Dorf Paracamaya, entschieden wir uns spontan, ein Restaurant zu besuchen. Das Tagesgericht war "Schnitzel mit Zwiebeln auf Reis und Pommes". Große Auswahl hatten wir nicht. Also dran, es wurden 13 Portionen bestellt. Das Restaurant war eine typische bolivianische Kneipe, wo sich bestimmt Touristen (erst recht eueopäische) nicht nähern, geschweige lange aufhalten würden. Das war ein Blick hinter den Kulissen, der uns allen erfreut hat. Das war das echte Bolivien. Mit alles drum und dran!!!

Um 19:00 Uhr nahmen wir unser Bummelzug Richtung Uyuni, der für uns unerwartet recht pünktlich (19:05 Uhr) losfuhr. Um 02:00 Uhr morgens kamen wir in Uyuni an. Der Gang ins Bett dauerte verständlicherweise nicht lange.

 
Spruch des Tages
Ende gut, alles gut!!
 
 
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23.11.2009

Uyuni
Am Spätvormittag besuchten wir einen Lokomotivenfriedhof, ein riesiger Schrottspielplatz. Dieter und Roberto haben ihren Kindheitstraum verwirklicht und sind auf die alten Wagons geklettert.

Im Anschluss sind wir durch den Salar de Uyuni gefahren. Wie erwartet, kam bei dieser unendlichen Fläche der Horizont nur sehr langsam näher. Die Landschaft ist eindrucksvoll und einmalig!!! Das Mittagessen bereitete uns unsere private Köchin am Fuß einer Koralleninsel zu. In der Zeit, während das Essen zubereitet wurde, ließen wir unserer Fantasie freien Lauf. Die Kameras standen nicht still.

Am Nachmittag ließen wir es uns nicht entgehen die Koralleninsel mit vielen Hunderten von Kakteen zu besteigen. Im Anschluss fuhren wir mit Offroadfahrzeugen weiter über Schotterpisten, bis wir in unserem Übernachtungsquartier ankamen.

Wir schliefen in einem Hostel, welches ausschließlich aus Salzziegeln bestand, echt cool! (Es war angenehm warm. Es war nicht nötig, mit 5 Schichten Pullover und einer Windjacke in die Schlafsäcke zu kriechen) Von "Mucho frio" wie es auf spanisch heißen würde, haben wir nichts bemerkt..) .
 
 
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Uyuni - Laguna Colorada - San Pedro de Atacama
Früh morgens fuhren wir los. Unser Reiseleiter Roberto hat einen straffen Terminplan konzipiert; dies deshalb, weil wir heute um spätestens 17.00 Uhr an der bolivianischen Grenze eintreffen mussten, denn sonst macht der Grenzbeamte Feierabend und wir hätten bei der Kälte im Nirgendwo in den Jeeps übernachten müssen, was natürlich ziemlich unangenehm gewesen wäre.

Wir fuhren durch die skurrilen Landschaften und machten an den schönsten Orten einen Halt. Zuerst fuhren wir zu einer Lagune, wo rosarote Flamingos mit wunderschönen Farbklecks in der Mitte der weißen Lagune herzauberten. An der Stelle nahmen wir im Freien unser Frühstück. Dann ging es vorbei an der stinkenden Lagune (nach faulen Eiern, wegen des hohen Schwefelgehalts), zu der roten Lagune (hoher Eisengehalt) und am Schluss noch zu der grünen Lagune (hoher Kupfergehalt).

Dieter und Inge wagten einen Spung ins mit aus den Thermalquellen gefüllten Becken. Lediglich 10 Minuten!!!. Wegen des Termins an der Grenze war ein längerer Aufenthalt in Wasser nicht möglich.

Aber davor, gestärkt vom warmen Essen an der Laguna Colorada, machten wir uns Richtung Geysire, auf 4900 m. ü. M. Hier brodelte die Schlammasse vor sich hin und entwickelte in dieser Kälte einen geheimnisvollen Nebelrauch. Um 17.15 Uhr (noch unter der Karenzzeit) haben wir es (trotz meherer Pannen an Denis-Jeep) an die Grenze geschafft. Ein einziges Häuschen im Nirgendwo mit einer Barriere, links und rechts Mienenfelder, dies war die Grenze, wow!

Wir wechselten das Fahrzeug und düsten einige Höhenmeter hinunter. Ohrendruck vom Höhenunterschied hat keiner bekommen und/oder bemerkt, denn alle waren mit dem Ausfüllen der Chilenischen Formulare bei 120 kmh im engen Bus beschäftigt. An der Grenze zum Dörfchen San Pedro folgte durch die chilenischen Grenzbeamten eine filmreife Durchsuchung von “Schmuggelwaren”. Sie konnten nur die von Schuschu durch die ganze Reise mitgeschleppten Honigflaschen beschlagnehmen. Schade Schuschu!!!
 
Spruch des Tages
Die Szene ist filmreif
 
 
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20
25.11.2009

San Pedro de Atacama
Nach ausreichend Schlaf brachten wir mit unserem Tagebucheinträgen die restliche Welt erst mal auf den neuesten Stand.

Unser Abschiedsessen fand im Bauerngut von Rafael statt. Seine Frau und er warteten auf uns mit einem leckeren Pisco Sauer. Der Unterschied zum peruanischen Pisco wurde allerdings festgestellt. Die Heiterkeit in der Runde machte sich breit. Eine arme schwarze Katze hatte dies zu spüren. Aber mit einer gewissen Fröhligkeit.

Am Spätnachmittag machten wir uns auf, um die herrlichen Landschaften der Atacama zu bewundern. Mit einem Mikrobus ging es zum Tal des Todes und zum Mondtal. Bizarre Felsformationen, tiefe Schluchten und hohe Felsen hielten wir mit unseren Kameras fest. Fantastische Eindrücke entstanden auch bei einer Bergwanderung zum Sonnenuntergang mit Blick auf den knapp 6.000 m hohen Vulkan Licancabur.
 
 
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21
26.11.2009

San Pedro - Calama - Santiago
Früh am Morgen fuhren wir noch einmal mitten durch die Wüste nach Calama, um von dort nach Santiago zu fliegen. Am Flughafen verabschiedeten wir uns von Roberto. Hier im Norden von Chile endete unsere gemeinsame Zeit.

Vor uns lag nun noch die chilenische Metropole Santiago. Am Flughafen holte uns ein viventura-Vertreter ab und brachte uns in unser Hotel. Während der Fahrt dorthin erfuhren wir schon einiges über die Stadt und ihre Bewohner.

Nachdem wir die Koffer im Hotel gelassen hatten, starteten wir zu unserer Citytour..

Ein wenig Abschiedsstimmung kam auf und beim ein oder der anderen vielleicht auch der Gedanke auf ein Wiedersehen in Südamerika.
 
 
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Allgemein
 
Santiago
22
27.11.2009

"Santiago de Chile - Alemania"
Heute hieß es nun wirklich Abschied nehmen. Man holte uns im Hotel ab und brachte uns zum Flughafen. Unsere Reise ging dem Ende zu und wir verließen endgültig den südamerikanischen Kontinent natürlich mit vielen Eindrücken, Abenteuern und Souvenirs im Gepäck.
 
 
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