Hier können Sie sehen, was unsere Reisenden auf ihrer Reise erlebt haben.
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Erkundung der Stadt der Könige
Nach einem gemütlichen Frühstück sind wir losgefahren. Mit Nélida, unserer lokalen Reiseleiterin, sind wir Richtung Altstadt Limas gefahren. Dort haben wir kurz am San Martin Platz angehalten, danach sind wir zum Hauptplatz oder Plaza Mayor gefahren, wo wir auch die Kathedrale gesehen haben und uns einiges aus der Geschichte Limas erläutert wurde.
Anschließend sind wir zum San Francisco Kloster gelaufen. Nélida hat uns viel darüber erzählt, wir durften sogar auch die Katakomben besuchen, die der Hauptfriedhof Limas waren.
Wir haben uns von Nélida verabschiedet und dann die Altstadt verlassen. Wir sind Richtung Goldmuseum gefahren, nach Monterrico, im Osten der Stadt. Das ist eine große, private Sammlung von Herr Mujica, einem reichen Peruaner. Dieser muss einfach eine Sammlungswut gehabt haben, denn Tausende von Sachen liegen im Museum, sehr interessant aber auch sehr viel.
Später sind wir wieder nach Miraflores gefahren, dort haben wir Mittagsessen gehabt und sind noch spazieren gegangen, an der Steilküste von Miraflores und in einem schönen Einkaufszentrum.
Am Abend haben wir uns alle getroffen und sind kurz ausgegangen, um einen Kaffee zu trinken dann mussten wir ins Bett, da wir Morgen wieder früh losfahren müssen.
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Lambayeque Kultur
Noch im Dunkeln haben wir heute das Hotel verlassen und uns auf den Weg Richtung Flughafen gemacht. Wir flogen von Lima nach Chiclayo; der Flug dauerte ca. 75 Minuten. Wir sind gelandet, dann sind wir zum Hotel gefahren, und nach einer kurzen Pause und einem gemütlichen Frühstück haben wir losgelegt.
Zuerst sind wir nach Tucume gefahren, dort haben wir das Tal der Pyramiden besucht. Insgesamt gibt es dort 26 Pyramiden. Leider kann man keine von innen sehen und alle sind schwer vom Regen beschädigt. Wir haben des weiteren einen Aussichtspunkt besucht, von dem man das ganze Tal betrachten konnte.
Danach sind wir Richtung Lambayeques gefahren, ein Dorf, in dem sich das Tumbas Reales Museum befindet, ein schönes und großes Museum, in dem die Lambayeque Kultur und Herrn von Sipan ausgestellt sind. Unser lokaler Führer Markus hat uns alles darüber erklärt.
Später waren wir hungrig und wir hatten ein leckeres Mittagessen. Es gab die Möglichkeit, etwas von verschiedenen Gerichten zu probieren. Da heute Samstag war, war viel los im Restaurant und es war eng und laut, aber das Essen war sehr gut. Nach dem Mittagessen sind wir kurz ins Hotel gefahren und dann haben wir noch den Hexenmarkt besucht. Es ist schon sehr interessant zu sehen, wie viele Unmengen an an Kräutern, Glücksbringern und Amuletten hier verkauft werden. Wir haben auch kurz den Markt von Chiclayo besucht, wo eine Vielzahl von verschiedenen Früchten und Gemüse angeboten wird…
Dann hatten wir frei, jeder hat die Zeit richtig ausgenutzt, um sich zu erholen.
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Die größte Lehmziegelstadt der Welt
Nach dem gemütlichen Frühstück sind wir losgefahren, wieder auf die Panamericana-Straße. Wir sind durch Reis-, Zuckerrohr- und Spargel-Felder gefahren. Sehr interessant zu sehen war, dass, obwohl die Küste sehr trocken ist, die Felder durch einen Fluss bewässert werden.
Nach circa 3 Stunden haben wir Huanchaco erreicht, dort haben wir direkt am Meer zu Mittag gegessen. Huanchaco ist ein sehr schöner Badeort, und das Essen war übrigens sehr lecker.
Später sind wir nach Chan Chan gefahren, dort haben wir die Ruinen der Lehmziegelstadt besucht. Die Anlage ist riesig, aber man kann nur einen kleinen Teil besuchen, den Teil, der durch drei Innenhöfen und Palästen entstand. Die Muster an den Wänden machten den Besuch noch besser. Markus hat uns viel über die Ruinen erklärt, die noch immer unter Renovierungsarbeiten sind.
Dann sind wir zum Hotel gefahren, das nicht weit vom Zentrum liegt. Am Abend sind wir kurz ausgegangen, um eine Kleinigkeit zu essen - Kaffee und Kuchen… das war schön.
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Sonnen- und Mondpyramiden
Heute durften wir länger schlafen :-) Gleich nach dem Frühstück sind wir losgefahren und besuchten die Sonnen- und Mondpyramide. Leider war die Sonnenpyramide geschlossen, aber die Mondpyramide konnten wir besuchen.
Mit Markus waren wir in der Mondpyramide. Die wünderschön bemalten Wände fanden wir eindruckvoll, die Reliefs sind bunt und sehr gut erhalten, fast alles ist noch original und gut erhalten. Die Pyramide hat die Figur von Ay-Apaec, dem Schöpfergott der Moche Kultur.
Nach der interessanten Erkundung der Moche-Pyramide sind wir in die Altstadt gefahren. Dort sind wir durch die Fussgängerzone gelaufen, haben eine kurze Pause an der Stadtmauer gemacht und haben dann einige schöne Kolonialhäuser besucht. Ein Haus haben wir richtig besichtigt, weil es für Besucher offen war.
Nach dem angenehmen Spaziergang im Zentrum, schon am Nachmittag, haben wir uns von Markus, unserem lokalen Führer, verabschiedet und wir sind Richtung eines schönen Restaurants gefahren. Das Essen war wieder sehr gut und lecker.
Später haben wir den Rest des Tages zur freien Verfügung gehabt und haben uns ausgeruht, weil wir Morgen eine lange Fahrt im Programm haben.
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Im Cañon del Pato
Heute verließen wir die Küste und machten uns auf den Weg in die Berge. Von Trujillo fuhren wir südlich Richtung Santas-Tal, noch immer auf der Panamericana-Straße, durch die Wüste und durch die bewässerten Felder. An einer Kreuzung haben wir dann die Panamericana verlassen und sind durch das Santas-Tal gefahren, ein fruchtbares Tal. Der Fluss Santa ist eine der größten Küstenflusse Perus.
Nach ein paar Stunden haben wir bei Chuquicara, einem kleinen Dorf, die geteerte Straße verlassen und sind auf einer Schotterpiste gefahren. Hier im Nichts gab es sogar noch Felder und Leute, was wir unglaublich fanden. Im Tal gibt es sogar Steinkohle, die einfach mit Meissel und Hammer rausgehauen wird.
Langsam fuhren wir durch das Tal des Santa-Flusses, die Landschaft ist einfach eindrucksvoll. Auf dem Weg haben wir kurz angehalten, um ein kleines Picknick zu machen. Im Schatten haben wir eine Kleinigkeit gegessen, dann mussten wir weiter fahren.
Nachmittags haben wir das Dorf Huallanca erreicht, wo es ein Wasserkraftwerk gibt, und ab hier fuhren wir durch die Entenschlucht. Uns ist noch unbekannt warum die so heißt, es gibt hier überhaupt keine Enten….
Die Fahrt war sehr interessant aber auch sehr lang, nach circa einer Stunde haben wir die Entenschlucht geschafft und wir hatten wieder eine geteerte Straße. Noch 90 Minuten bis Huaraz, wo wir heute übernachteten. Wir haben schon etwas Regen gehabt, was zu dieser Zeit hier ganz normal ist. Die Stadt Huaraz liegt auf einer Höhe von 3090 Metern und ist auch die Hauptstadt der Region Ancash.
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Naturpark Huascaran
Nach dem Frühstück sind wir losgefahren. Heute haben wir den Besuch des Nationalpark Huascaran im Programm. Mit Maritza, unserer lokalen Führerin, haben wir kurz in Carhuaz den Bauermarkt besucht, wo sogar einigen Früchte und Strumpfhosen eingekauft haben. Dann sind wir weitergefahren bis Yungay, eine kleine Stadt wo wir auf eine Schotterpiste abgebogen sind. Von Yungay bis zu den Lagunen von Llanganuco sind es nur 25 Km, aber der Zustand der Straße ist gar nicht gut, so braucht man viel Zeit, um den Naturpark zu erreichen.
Die beiden Lagunen Chinanqocha und Orqonqocha sind wunderschön, eine ist Grüntürkis und die andere Blautürkis, beide vom Gletscher geformt. Dann sind wir noch auf 4200 Meter hoch, es war ja schon bewölkt und daher haben wir uns entschieden, besser unsere Wanderung früher anzufangen als noch höher zu fahren.
Die Wanderung nach einem kleinen Imbiss brachte uns durch den Qeñua Wald, die Wanderung dauerte circa 90 Minuten, die schöne kleine Holzbrücke haben wir richtig genossen. Nach der Wanderung haben wir noch den Friedhof von Yungay besucht - die Stadt war am 31. Mai 1970 von einer Erdlawine verschüttet worden. Die alte Stadt liegt noch immer unter dem neuen Gedenk-Friedhof.
Am Ende des Tages sind wir zurück nach Huaraz gefahren, wo wir ein leckeres Abendessen gehabt haben, sogar Meerschweinchen… und auch leckere Suppen.
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Höhentaufe
Nach dem gemütlichen Frühstück sind wir wieder recht früh aufgebrochen, um den Kahuish-Pass auf 4516m Höhe zu überqueren und die Chavinkultur kennen zu lernen. Zuerst sind wir in Richtung Süden gefahren und in Catac nach Osten abgebogen. Auf der Fahrt hätten wir beinahe eine Tarantula überfahren, aber Pedro hat sie bemerkt und wir konnten sogar Nahaufnahmen machen. Vorbei an der schönen Lagune Keroqocha sind wir auf der sehr schlechten, nur 4 Jahre alten Straße zum höchsten Punkt unseres heutigen Reisetages, dem Kahuish-Pass, gelangt. Durch das Mosnatal, auf der anderen Seite der Cordillera Blanca, fuhren wir weiter bis Chavin.
Dort haben wir die Ausgrabungen des peruanischen Archäologen Julio C. Tello besichtigt - beeindruckend ist die Anlage wegen ihrer Ausmaße und ihres Alters (ca. 1200 Jahre v.Chr.). Nach einem wohlschmeckenden landestypischen Mittagessen haben wir noch das kleine Chavin-Museum angeschaut.
Dann ging es den beschwerlichen, kurvenreichen und mit Schlaglöchern übersähten Weg wieder zurück nach Huaraz, wo wir den Abend im Hotel ruhig ausklingen ließen.
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Fahrt zurück an der Küste
Heute endete unsere Tour durch Nordperu und wir trafen wieder in Lima ein. Die Reise war anstrengend, aber landschaftlich interessant und vielfältig, da wir verschiedene Vegetationszonen wie die Hochebene mit Ichugrass, die Quechuazone mit Eukaliptusbäumen und Feldbau sowie das Trockenküstental mit Kakteen durchquert haben.
Der höchste Punkt unseres Reisetags war bei der Conoqocha Lagune auf 4200 Metern, die gleichzeitig die Quelle des Santa Flusses ist. Mit sehr vielen Serpetinen führte die Straße in einer Stunde auf 1000 Metern Höhe.
Gemeinsam hatten wir beschlossen, unterwegs ein Mittagessen einzunehmen. Unser Reiseführer Fidel empfahl uns hierfür ein hervorrandes Restaurant in Huacho, dort gab es für jeden individuelles Essen zu bestellen. Als krönender Abschluss genossen wir einen samtweichen Pisco aus örtlicher Brennerei.
Auf der Panamericana erreichten wir unser heutiges Reiseziel Lima und bezogen im Hotel Faraona unsere Zimmer. Danach machten wir ein leztes mal Limas Nachtleben unsicher. Wir starteten in der Calle de las Pizzas…
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Es wird lecker gegessen…
Nach einer kurzen Stippvisite im "Parque del amor" an der Steilküste haben wir den Stadtteil Miraflores verlassen und sind nach Barranco, einem weiteren Stadtteil Limas, gefahren. Dieser Stadtteil ist heute hauptsächlich von Studenten und Künstlern bewohnt. Früher war er Wochenend- und Ferienziel vieler wohlhabender Limeños. Leider sind die meisten der wunderschönen Kolonialhäuser verfallen oder mussten modernen Häusern weichen.
Bis zu unserem Mittagessen hatten wir noch etwas Zeit, um ein wenig durch Barranco zu schländern und uns Apetit zu holen. Vorbei an dem Denkmal der Kreolischen Sängerin Chabuca Grandan gelangten wir über die Seufzerbrücke auf den Plaza Mayor, an welchen auch unser Restaurant Rustica lag. Wir waren nicht nur beeindruckt von dem Charme der Gasträume, welche sich in der ehemaligen Bibliothek Barrancos befanden, sondern auch von der Vielzahl der angebotenen Speisen, von tadellosem Service und der rassigen live Musik.
Zu unserer Überraschung nahmen die Musiker auf dem Tresen Platz, während die Sängerin durch die Tischreihen tanzte. Das Creolische Buffet lud ein zu diversen Leckereien, wie zum Beispiel Causa (Kartoffeltorte), Ceviche (marinierter Fisch), Papa Rellena (gefüllter Kartoffelklos frittiert) inklusive des Desserts Massamora Morada (Karamelpudding aus Mais).
Sehr gesättigt machten wir uns auf den Weg nach Pisco, es war sehr heiss im Bus, da wir die Wüste durchqueren mussten.
Im Dschungel der Cuzco-Region wurden Erdgasvorkommen entdeckt. Es ist geplant das Erdgas nach Mexiko zu exportieren. Dafür wird dort in den nächsten Jahren ein Hafen gebaut und viele Arbeitsplätze werden entstehen. Deshalb beginnen die Menschen schon jetzt sich dort illegal anzusiedeln.
Unser Reiseziel für heute ist Pisco. Die Stadt verleiht dem Nationalgetränkt Pisco ihren Namen. Das Wort Pisco ist abgeleidet von dem Wort Pesqo auf Quechua und bedeutet Vögel. Nach dem Bezug unserer Zimmer im Hotel haben wir uns noch einen Absacker gegönnt.
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Wüste, Steine und mehr…
Dieser Morgen fing schon gut an, ohne Strom und ohne Wasser… Trotzdem starteten wir unseren Bootsausflug zu den Ballestas Inseln gut gelaunt. Dort hat uns die große Anzahl und Vielfalt an Vögeln ebenso beindruckt wie die Seelöwen, Seesterne, Seesonnen…
Dann sind wir durch das Naturschutzgebiet Paracas zur Kathedrale, einer ehemaligen Felsformation, welche leider seit dem Erdbeben 2007 zerstört ist, gefahren. Im Anschluss haben wir an der Playa Lagunillas frischen Fisch zu Mittag gegessen.
Satt und zufrieden haben wir vorort auf den Pisco Puro verzichtet, da wir uns direkt auf den Weg zu einer Piscobrennerei am Rand der Stadt Ica gemacht haben. Nach einer interessanten Führung durch die Anlagen, haben wir Pisco verschiedener Arten probiert… und auch gekauft.
Bevor wir uns auf den Weg ins Hotel machten, hatten wir das Glück, das Museum von Herrn Cabrera zu besuchen. Hier waren wir von den gesammelten Steinen beeindruckt - ja sogar faziniert. Darstellungen auf den Steinen sind beispielsweise unglaubliche Szenen von Menschen und Dinosauriern, die vermutlich 90 000 Jahre alt sind. Oder auch abgebildete Operationen und Weltkarten.
Nach dem gemeinsamen Abendessen haben wir noch an der Hotelbar einen Pisco Sour genossen.
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Misteriöse Nazca Linien
Nach dem bombastischen Frühstück auf der Terrasse mit Blick auf die schöne Lagune in der Oase Huacachina, setzten wir unseren Trip Richtung Nazca fort. Dabei fuhren wir über Berge, durch Täler, über Berge, durch Täler…
Wir machten eine Fotopause an einer verlausten Kakteenplantage, wo uns Fidel erklärte, dass diese Kakteen absichtlich mit Läusen besiedelt wurden, um den Cochinilla - Farbstoff zu gewinnen, der zur Einfärbung von Campari, Lippenstift oder Textilien benötigt wird.
In El Ingenio machten wir einen Abstecher in das Maria Reiche Museum. Ihr Lebenswerk galt der Erförschung der Nazca-Figuren und -Linien. Eine Ihrer Theorien ist die des Agrarkalenders, welcher beispielsweise verschiedene Monate als Tierbilder darstellt (Hund repräsentiert den November, der sehr trocken ist oder der Affe den Februar, der für die Regenzeit steht).
Kurz darauf verschaften wir uns einen ersten Eindruck von den Originalen. Aus 12 Metern Höhe betrachteten wir die Hände und den Baum. Die dritte Figur, die Eidechse musste der Panamericana weichen. Anschliessend machten wir uns auf zu dem Highlight des Tages, dem Flughafen von Nazca.
Von dort starteten wir mit kleinen Maschinen (3 bis 7 Personen) unseren circa 30 minütigen, atemberaubenden Rundflug über die Nazca-Linien und Figuren. Die Piloten verschaften uns mit ihren Flugkünsten Nervenkitzel, aber auch die besten Ausblicke auf diese Figuren.
Wir waren alle froh, dass das Mittagessen erst nach dem Flug eingenommen wurde. Und glücklicherweise hatten wir durch die gute Organisation genügend Zeit gewonnen, um am Nachmittag den Friedhof von Chauchillas zu besuchen. Es ist sehr schade, dass die Grabräuber die Mehrheit der Gräber geplündert und zerstört haben. Heute sind nur noch 13 Gräber zu besichtigen.
Danach ging es am frühen Nachmittag ins Hotel, eine ehemalige Hacienda mit den Namen Cantayo. Hier entschied sich die eine Hälfte der Reisegruppe für den großzügigen Pool, während dessen die andere Hälfte die Zeit nutzte, um die Wasseraugen zu besichtigen.
Bei einem gemeinsamen Abendessen tauschten wir uns über die Erlebnisse des Tages aus. Jetzt sitzen wir hier in der Hotelbar bei verschiedenen Piscos Puros und schreiben den Reiseberichts des Tages…
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Fahren fahren fahren - im Nebel
Nach der wunderbar erholsamen Nacht in der Hacienda Cantayo starteten wir unsere lange Fahrt Richtung Arequipa. Nach einer kurzen Oliven-Verkostung in Tal Yauca (wunderschöner Olivenwald), durchquerten wir die ersten Wanderdünen auf der Panamericana und erreichten den malerisch gelegenen Puerto Inca. Hier konnten wir wahlweise die Ruinen der Arrieros besichtigen oder ein letztes mal den Fuß in den Pazifik strecken.
Wetterbedingt mussten wir das geplante Strandpicknick am Playa La Planchada im Bus einnehmen. Trotz des schlechten Wetters und der stinkenden Fischmehlfabrik hatte es uns geschmeckt, und einige Abgehärtete haben sogar draußen im Sprühregen gegessen.
Nach dem Essen setzten wir unsere Fahrt im dichten Nebel fort, was einige einschläferte, da man nicht auf der Jagd nach einem schönen Foto sein konnte.
Erst in Camana waren wieder alle wach, um sich vom Pazifik zu verabschieden. Ab hier fuhren wir noch 3 Stunden durch Täler, über Berge und die Pampa, wobei das Wetter besser wurde.
Schließlich erreichten wir die Stadtgrenze von Arequipa bei warmen ocker-roten Licht, was die Stadt sofort charmant machte. Nach dem Check-In in dem pittoresken Hotel fuhren wir noch in das Stadtzentrum, um gemeinsam Abend zu essen.
Hier gab es zum ersten Mal Alpaka und die Arequipeñische Spezialität Queso Helado.
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Die Weiße Stadt
Nach einer gemütlichen Nacht erkundeten wir heute die Weiße Stadt, Arequipa, die eine reiche Kolonialvergangenheit hat. Zuerst sind wir mit Viviana (unserer lokalen Führerin) zur Markhalle gefahren - der Markt San Camilo in Arequipa ist riesig. Wir haben dort jede Menge frisches Obst, Blumen, Gemüse, Kartoffeln, Fleisch, Tiere, usw gesehen. Aber um ehrlich zu sein, haben uns der kleine Bauernmarkt in Huaraz und auch der Hexenmarkt in Chiclayo besser gefallen.
Danach haben wir die Jesuitenkirche, den Hauptplatz und die mächtige Kathedrale bewundert. Tatsächlich ist allerdings nur die Fassade der Kathedrale beeindruckend (sie nimmt eine gesamte Länge des Hauptplatzes ein), da die Kathedrale selbst nur ein langes Schiff hat, welches ziemlich eng und einfach ist. Ringsum den Platz sind sehr schöne doppelstockbögige Kolonialgebäude. Die Stadt wurde aus "Sillar", weißen Lavasteinen, erbaut.
Am Ende der Stadtbesichtigung haben wir noch das Kloster Santa Katalina besucht. Hier wohnten in der Kolonialzeit Nonnen, die aus reichen Familien stammten. Sie hatten sogar Dienerinnen, teilweise eigene Häuschen und die Familien mussten recht viel Geld bezahlen. Die Klosteranlage ist so groß, dass man sogar von einer eigenen kleinen Stadt in mitten der Stadt spricht.
Nach Stadtführung sind wir zum viventura-Büro gefahren. Beim gemeinsamen Mittagessen haben wir die Mitarbeiter kennen gelernt. Carmencita, die Köchin hat für diesen Anlass "Causa" zubereitet, sehr lecker…
Dann hatten wir Zeit zur freien Verfügung, was ein Teil der Gruppe nutzte, um das Museum von "Juanita" besuchen. "Juanita" ist eine Inkamumie (eines etwa 13-jähriges Mädchen, das wohl geopfert wurde), die gut erhalten ist. Im 4. Stock eines Kolonialgebäudes am Hauptplatz haben manche noch auf der Terrasse einen Kaffee bei der schönen Aussicht über die herrliche Stadt genossen.
Abends beim leckeren gemeinsamen Abendessen haben wir noch über die kommenden Tage gesprochen und auch über den heutigen schönen Tag in Arequipa.
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Der höchste Punkt der Reise
Nach dem Ausschlafen hatten wir ein tolles Frühstück im Innenhof des Hotels unter einem Sonnenschirm, danach ging's um 9 Uhr in ein Alpaka-Outlet. Dort haben wir uns einen Überblick über die Lamas, Alpakas, Vikuñas verschafft, die alle zu der Familie der südamerikanischen Kamele gehören. Wir hatten auch die Gelegenheit, diese Tiere hautnah zu erleben und zu füttern.
Danach ging es mit unserem Fahrer Pedro Richtung Colca Schlucht. Während der langen Fahrt begegneten uns immer wieder die verschiedenen Kamelarten, teilweise richtig große Herden. Nach einem kurzen Stopp mit Teepause (Mate de Muña: Andenpfefferminze) ging es weiter zum höchsten Punkt unserer gesamten Reise, dem Patapampa Pass auf 4910 Metern.
Alle haben den großen Höheunterschied ganz gut überstanden, nur Fidel, unser Reiseleiter, war recht blass, was sich recht bald gegeben hat nach dem steilen Abstieg nach Chivay auf 3600 Meter, dort erwartete uns schon unser Andenbuffet (Rocoto Relleno, Alapaka Fleisch, Quinua, viel Salat und Gemüse, und zum Nachtisch bunt leuchtende Kuchen).
Im Anschluss ging es mit dicken Bäuchen ins Thermalbad (La Calera 38º). Nach einem sehr langen und erlebnisreichen Tag bezogen wir unsere Zimmer in Chivay. Gegen die einbrechende Kälte hatte jeder zur Überraschung unter seiner Bettdecke eine Wärmflasche gefunden.
Nach einem gemütlichen Absacker im Restaurant ging es erschöpft ins Bett. Das Highlight in diesem Hotel war kurz vor den schlafen gehen der Austausch der lauwarmen Wärmflaschen gegen eine neue heiße.
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Am Titicacasee
Nach dem sehr zeitigen, top-organisierten Frühstück sind wir richting Cruz del Condor aufgebrochen, um den Auftrieb der Kondore aus der Colca-Schlucht zu beobachten. Nach geduldigem Warten haben wir glücklicherweise den wundervollen Gleitflug zweier Kondore bewundern können.
Danach ging es zürück auf der Holperpiste, wobei wir einige Fotopausen machten, um die Landschaft und die Terrassen in uns aufzunehmen. In Chivay hatten wir die Möglichkeit, einen Markt zu besuchen und einige kleine Einkäufe zu tätigen.
Anschließend setzten wir unsere Reise Richtung Puno fort. In Patahuasi machten wir einen Zwischenstopp und mussten uns hier von unserem liebgewonnen Fahrer Pedro verabschieden.
Viel Abwechslung bot sich auf der 5-stündigen Fahrt und wir machten Stops an den Lagunen, wo wir Andenflamingos in ihrer natürlichen Umwelt erleben konnten. Außerdem begegnete uns eine große Lamaherde, die wir als Fotomotiv nutzten.
Später in Puno angekommen, gingen wir durch die sehr belebte Fußgängerzone zum Abendessen. Wir fielen nach diesem erlebnisreichen Tag wie Pflastersteine ins Bett.
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Leben in der Gemeinde
Nach dem Frühstück ging es zum Hafen von Puno. Dort tätigten wir einige Käufe hauptsächlich als Mitbringsel für unsere Gastfamilien auf der Halbinsel Capachica.
Auf dem Weg dorthin machten wir einen Zwischenstopp bei den schwimmenden Inseln der Uros. Auf den aus Totora gebauten Inseln erklärte uns unsere lokale Führerin Gleny wie die schwimmenden Inseln tatsächlich konstruiert und erbaut werden. Dort hatten wir auch die Gelengenheit, uns über die Lebensweise der Uros ein Bild zu machen und einige Souvenirs einzukaufen.
Dann ging es weiter mit dem Schiff zur Halbinsel. Im Hafen begrüßten uns bereits die ersten Einwohner. Der Weg zur Gemeindehalle Santa Maria war auf Grund der Höhenlage für uns beschwerlich. Deshalb bekammen wir zur Begrüßung und zu Stärkung von Thomas einen kräftigen Tee und lernten einige Familienmitglieder und das Hauslämmchen "Panchito" kennen.
Das anschließende Mittagessen war kräftig und "Sumaq" (lecker). Nun hatten wir Gelegenheit, unsere Gastfamilien kennenzulernen und begaben uns in unsere liebevoll hergerichteten Quartiere. Am Nachmittag unternahmen wir zusammmen mit Gleny einen kleinen Spaziergang.
Hungrig vom strapazenreichen Rundgang genossen wir das leckerere Abendessen. Im Anschluss schrieben wir erst an unserem Reisebericht und lernten dann von Fidel das lustige und wirklich aktionsreiche Kartenspiel Hau Ruck kennen. Wir wurden dann später abgeholt von unseren Gastgeberinnen, die uns den Heimweg leuchteten.
Faziniert vom Blick in den Sternenhimmel, fielen wir in unseren Unterkünften in den Schlaf.
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Fahrt Richtung Inkastadt
Nach dem wir uns um 6:30 Uhr von unseren Gastfamilien verabschiedet hatten, fuhren wir ca. zwei Stunden mit dem Schiff zurück nach Puno. Dort stiegen wir in einem kleinen Bus, der uns zunächst zum höchsten Punkt dieses Reisestages den "La Raya" Pass auf 4335 Metern brachte.
Das Beste am Mittagessen war die Aussicht auf die umliegende Landschaft. Sogar die Kühe sahen wie im Allgäu aus, nur waren sie halb so dick. 20 Minuten später fanden wir uns vor den Ruinen von Raqchi wieder. Bei dieser Anlage sind sich die Archäologen strittig, ob es sich um ein Heiligtum, eine Kaserne oder einen Mischung von beidem handelt. Besonders beeindruckend fanden wir die Überreste der 120 runden Colcas (Speicher).
Auf der dreistündigen Weiterfahrt nach Cuzco hatten wir genug Zeit, die schöne Landschaft des Cuzco - Tals zu genießen und auch Fotos zu machen. In Cuzco angekommen bestaunten wir das wunderschöne Kolonialgebäude, in welchem sich unser Hotel befindet.
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Stadtbesichtigung
Nach einem ausgiebigen Frühstück besuchten wir die vier Ruinen, die in der Nähe der Stadt Cuzco liegen: Tambomachay, Puka Pukara, Q'enqo und Sacsayhuaman. Die Führung von Giancarlo war sehr anschaulich und lehrreich. Danach ging es zur Stadtführung in die denkmal-geschüzte Stadt Cuzco.
Auf den Spuren der Inka begannen wir unsere Besichtigung in einem Kloster, welches von den Spaniern auf den Fundamenten des Sonnentempels errichtet wurde. Das Besondere an diesen Mauern ist, dass sie durch das Erdbeben von 1950, im Gegensatz zu allen anderen Gebäuden, nicht zerstört wurden. Während der Führung erfuhren wir neue Erkenntnisse der Archäologie zum Beispiel, dass das Sonnwendfest am 22. Dezember stattfand und nicht, wie bisher angenommen, im Juni.
Unsere Besichtigung endete an dem berühmten, 12-eckigen Stein der Inkas. Der restliche Nachmittag stand uns zur freien Verfügung. Einige der Gruppe nutzten die Zeit, um das Inkamuseum zu besuchen. Wir ließen den Tag bei einem gemütlichen Abendessen frühzeitig ausklingen, um für den Inkatrail am kommenden Tag fit zu sein.
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Inka Trail / Heiliges Tal
Sehr zeitig fuhren wir vom Hotel zum Bahnhof von Cuzco. Um 7:42 Uhr ging unser Zug der PERURAIL zum Km 106. Da es sich nicht um eine reguläre Station handelt, mussten wir dem Schaffner Bescheid geben, dass wir dort aussteigen müssen. Auf offener Strecke verließen wir mitten im Dschungel den Zug, aber wir wurden bereits von unserer lokalen Führerin Liset erwarten. Als erstes mussten wir den Urubamba Fluss über eine marode Brücke passieren.
Dann galt es, in ca. 90 Minuten bei brütender Hitze und ca. 90% Luftfeuchtigkeit auf einem steilen Zickzack-Weg die 650 Höhenmeter bis zum Checkpoint Wiñaywayna hinter uns zu bringen. Nach dem doch sehr strapaziösen Aufstieg wurden wir nach einem kurzen Lunch mit einem wundervollen Blick auf die Ruine von Wiñaywayna und das Urubambatal belohnt. Nun hatten wir den anstrengendsten Teil unserer Wanderung hinter uns und setzten den ersten Fuß auf den originalen Inkatrail.
Die folgenden 6 km legten wir in entspanntem Tempo fort und erfreuten uns an der subtropischen Vegetation (Riesenfarn, Bambus, Orchideen, …) Zum Ende der Strecke ging es erneut recht steil hinauf zu einer weiteren Attraktion - wir erreichten "Inti Punku" (das Sonnentor).
Dort wurden wir von dem faszinierenden ersten Blick auf die Tempelanlage Machu Picchu überwältigt. Es ist nicht jedem Besucher vergönnt, diesen Ausblick wolkenlos und bei Sonnenschein zu erleben. Gerne wären wir noch geblieben, jedoch ließen die Öffnungszeiten der Anlage dies nicht zu. Glücklich über diese Eindrücke machten wir uns auf den Weg in unser Hotel.
Hier wurden wir bereits von den anderen Reiseteilnehmern, die mit Fidel und Giancarlo Richtung Heiliges Tal gefahren sind, erwartet und herzlich empfangen.
Zuerst haben wir bei Pisac die schöne Landschaft gesehen und dann noch kurz einen Teil der Ruinen besichtigt. Dann ging es zum Markt, wo wir freie Zeit zum Einkaufen hatten.
Später sind wir nach Ollaytantambo gefahren, wo alle mehr als 300 Stufen hoch gelaufen sind, um die heilige Anlage zu erkunden. Schon nachmittags sind wir mit dem Zug in Macchu Picchus Dorf gefahren.
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Die Inkaruinen
Noch bei Dunkelheit haben wir unser Frühstück gehabt und haben wir bemerkt, dass es regnete. So haben wir die Hoffnung auf schöneres Wetter aufgegeben. Zuerst mussten wir mit dem Bus auf eine Schotterpiste ca. 30 Minuten fahren. Bei den Ruinen regnete es noch, aber trotzdem haben wir mit der Besichtigung angefangen.
Langsam sind wir durch die Ruinen gelaufen, Giancarlo unser Führer erzählte uns über die verschiedenen Steingebäude, die wir sahen. Leider hat der Regen nicht aufgehört, daher haben wir mit einem Regenponcho die Führung weiter gemacht. Aber trotz Regen und Nebel haben wir die eindrucksvolle Anlage genossen. Dann nach der Besichtigung haben wir genügend freie Zeit gehabt. So sind wir nach einen kleinen Imbiss und Kaffee noch einmal durch die Ruinen gebummelt. Der Himmel wollte kurz frei sein, aber Regen und Nebel haben nicht aufgegeben und sind wieder zurückgekommen.
Nachmittags haben wir uns am Bahnhof getroffen. Wir waren bereit zum Einsteigen aber… unsere Tickets waren nicht mehr gültig. Der Zug ist ohne uns gefahren. Das war ein Schreck…
Während Fidel und das Reisebüro von Cuzco alles regelten, haben wir uns entschieden, unser Abschiedsabendessen hier im Machu Picchu Dorf zu machen. So haben wir noch ein bisschen Zeit gehabt, um im Dorf zu bummeln. Später haben wir uns alle wieder getroffen und haben gemütlich zusammen gegessen.
Nach dem leckeren Essen sind wir endlich zurück nach Cuzco gefahren. Auf der Zugfahrt (sogar in erster Klasse) gab es noch eine Panne… ein Zug vor uns war kaputt. Es war eine sehr erlebnisreiche Nacht in Peru ;) Wir sind fix und fertig im Hotel angekommen und wie Steine ins Bett gefallen.
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Flug nach Deutschland
Nach einer langen gemütlichen Nacht verlassen wir heute die Stadt Cuzco. Wir haben aber noch Zeit gehabt, wieder durch die Stadt zu bummeln, die letzten Souvenirs wurden noch eingekauft und auch die Koffer fertig gepackt.
Wir sind zum Flughafen gefahren. Noch mit Fidel sind wir durch die verschiedenen Kontrollen gegangen. Dann mussten wir uns verabschieden, Fidel fliegen ja zurück nach Arequipa und wir in die andere Richtung nach Lima.
In Lima sind wir wieder durch alle Kontrollen gegangen und dann haben wir Peru verlassen, ein langer Flug bis Deutschland steht uns bevor.