Reisetagebuch viExplorer Peru Bolivien - 14.11.2009
Reisebericht | Tour vom 14.11. - 04.12.2009
"Tja Leute, leider hat alles eine Ende.....
Wir haben eine sehr schöne Reise gemacht, eine sehr gute Gruppe gebildet und sehr viele Orte und Leute aus Peru und Bolivien kennen gelernt. Viele schöne Erlebnisse und Erfahrungen, wunderschöne Momente. Es war eine schöne Reise mit euch, mit guten Momenten und mit guter Laune haben wir alles geschafft. >br>
Ich möchte mich bei euch bedanken, da es auch für mich eine schöne Reise war und ihr meine Arbeit sehr erleichtert habt. Vielen Dank an alle!
Ich hoffe diese Reise bleibt in den Erinnerungen von euch allen, ich hoffe ihr habt euren Urlaub genossen. Ich wünsche euch Alles Gute, meine lieben Leute. Bis bald. Gonzalo"
Die Inseln sind einfach schön. Es gibt viele Vögel, Muscheln und Seelöwen, sogar Humbolt-Pinguine und einige Delphine konnten wir sehen. Der Ausflug zu den Ballestas Inseln war sehr schön. Dann sind wir ins Naturschutzgebiet Paracas gefahren wo wir Mittagsessen gehabt haben.
Danach fahren wir weiter und machen auf dem Weg zu der Oase Huacachina Halt in einer Piscobrauerei und probieren uns durch die peruanischen Weine und natürlich den berühmten Pisco. Prost! Fröhlich wird die Bustour fortgesetzt.
Mit einem Buggy ging es Dünen in der Wüste rauf und runter, Zentrifugalkräfte durch schräge Anfahrten der Dünen getestet. Das war ein Highlight. Also es war eine richtige coole Erfahrung, wir haben viel Spaß gehabt. Auf dem Weg nach Nazca machen wir halt im Maria Reiche Museum, der Hüterin der Nazca-Linen (1903 bis 1998) und bestaunen die ersten Figuren auf dem Aussichtsturm an der Panamericana. Heute war ein sehr schöner Tag.
Anschließend stand die lange Busfahrt nach Arequipa auf dem Plan. Trotzdem war es eine beeindruckende Fahrt mit atemberaubender Landschaft, freuten wir uns nur noch auf unsere Betten.
Am Nachmittag wanderten alle noch ein bisschen durch die Stadt, besuchten Museen, Kirchen, Läden oder tranken ein Bier auf einer gemütlichen Terrasse. Am Abend gehen wir noch einmal lecker essen und trinken. Danach gab es natürlich noch einen Pisco Sour in einer der unzähligen Bars Arequipas.
Dann besuchten wir innerhalb unserer Citytour das Kloster, welches wirklich ausgesprochen schön ist. Genau danach begannen die Festlichkeiten des Fronleichnam.
In die Stadt haben wir viel über die Architektur gelernt. Wir haben auch Arequipas älteste Markthalle besucht.
Um ein Uhr gingen wir dann ins viventura-Büro, wo wir viele Mitarbeiter kennengelernt haben und schön im Garden gegessen haben.
Am Nachmittag haben wir auf eigene Faust die Stadt erkundet.
Langsam fuhren wir immer höher. Auf dem Weg haben wir sogar Vikuñas gesehen, eine der vier südamerikanischen Kamelarten. Oben auf dem Patapampa Pass 4910 m haben wir eine Pause gemacht. Bei traumhaftem Wetter, konnten wir viele schneebedeckte Berge in der Umgebung sehen. Dann ging es mit unserem Privatbus weiter. Nach ca. 3 km bemerkten wir, dass wir Manfred und Richard vergessen hatten. Kurzerhand kehrten wir um, sonst hätten die beiden bei Minusgraden übernachten müssen ;-)
Später sind wir endlich in Chivay angekommen, dem Hauptdorf der Colca Schlucht. Dort haben wir lecker zu Mittag gegessen und danach die Thermalquellen La Calera besucht, wo wir uns von der Fahrt erholt haben. Das war sehr entspannend. Das letzte Fahrstück nach Cabanaconde war recht abenteuerlich und "Piste" nur bedingt eine hinreichende Beschreibung für den Zustand der Straße.
Spruch des Tages:Sind alle da?
In diesen Monaten ist es allerdings schwierig, da für die Vögel Paarungssaison ist. Nach halbstündiger Fahrt haben wir den Aussichtspunkt Kreuz des Kondors erreicht. Dort haben wir länger als eine Stunde gewartet und dann doch noch riesig Glück gehabt. Ein grosser Vogel kreiste über unsere Köpfe. Wahnsinn!
Dann sind wir entlang der Schlucht weitergefahren. Diana, unser Guide, hat uns viel über die Kultur, Geschichte und die Bewohner der Colca Schlucht erzählt. Fotostopps haben wir natürlich auch genügend gemacht. Später haben wir noch einmal in Chivay gehalten und einen kleinen Imbiss zu uns genommen, bevor es weiter auf die lange Fahrt nach Puno geht. ;-)
Nach Puno!? Nein, dieses Mal müssen wir zurück nach Arequipa, weil die Straße zwischen Puno und Arequipa aufgrund eines Streiks blockiert wurde. Am Nachmittags erreichen wir wieder die Weiße Stadt Arequipa.
In Bolivien steigen wir in einen neuen Bus ein und sind weiter Richtung Tiwanaku gefahren. Tiwanaku ist eine uralte Ruine einer rätselhaften Kultur, die auf der Hochebene liegt. Wir haben diese schnaufend erkundet, da wir uns an die Höhe von 3.800 m noch nicht ganz aklimatisiert haben. Nach dem Mittagsessen ging es weiter nach La Paz. Kurz vor Sonnenuntergang erblickten wir von einem Aussichtspunkt das Häusermeer im Talkessel. Sehr beeindruckend! Abends waren wir dann alle erschöpft von diesem langen Tag.
Am "Plaza Murillo", wo sich die Regierungsgebäude befinden, empfing man gerade Staatsbesuch aus dem Iran. Nun sind wir zum mysteriösen Hexenmarkt gefahren. Hier gibt es alles vom Kräutertee bis zum getrockneten Lama-Embryo - der (Aber)Glaube lässt grüssen. An der Kathedrale mussten wir uns von Susi verabschieden.
Helmut und Elke sind in der Stadt geblieben und haben noch weiter alle interessante Orte besichtigt und natürlich ein bisschen eingekauft :-), sie haben einen gemütlichen Tag gehabt.
Gerald nahm an der wohl spektakulärsten Mountainbike-Tour von "La Paz" nach "Coroico" teil. Er wird vor der Abfahrt vom Gipfel "Abra la Cumbe" (4650 m) mit Sicherheitweste, Helm und Schutzbrille eingekleidet und dann ging es zügig den Berg 3000 Höhenmeter hinab bis in den Urwald nach "Coroico". Er fuhr über Schotter, Steine, Wasserläufe und durch einen Wasserfall. An den Pausenpunkten war die Aussicht supertoll, erst die schneebedeckten Berge und später die üppige Vielfalt des Urwaldes. Der Tag war super klasse!!!!
In El Alto haben wir aber noch ein Sozialprojekt besucht, welches viventura unterstützt und somit auch wir. Das Projekt hilft Jugendlichen, die auf der Straße leben. Gonzalo zeigte uns die Einrichtung und nach einem kurzen Einkauf fuhren wir weiter nach Peru.
Wir erreichten das Dorf Tiquina an der schmalsten Stelle des Titicacasees. Dort sind wir in ein Boot gestiegen und über den See gefahren. Unser Bus wurde auch auf einer Art Fähre transportiert. Später haben wir das Dorf Copacabana erreicht, welches ein sehr bekannter Pilgerort ist. Dort machten wir eine kurze Pause, um uns etwas zu wünschen.
Auf der peruanischen Grenzseite wartet unser neuer Bus schon auf uns, mit dem wir bis Puno fahren. Dann steigen wir ins Boot um und machen eine Bootsfahrt über den Titicacasee bis Capachica, wo wir bereits von den Bewohnern erwartet werden.
Nach dem Frühstück sind wir gemütlich mit dem Boot Richtung Uros-Inseln losgefahren. Dort haben wir eine Pause gemacht und haben erfahren, wie die Menschen auf die Schilfinseln im Titicacasee leben. Ich kann nur sagen, dass das Leben hier sind sehr hart. Reiner hat dann sogar eine kurze Fahrt in einem Schilfboot gemacht.
Dann sind wir zurück in die Gemeinde San Pedro gefahren und hatten vor dem Mittagessen noch freie Zeit. Wir haben die Zeit genutzt, um die Landschaft zu genissen. Später, nach dem Mittagessen, hat sich ein Teil der Gruppe entschieden, eine Wanderung über die Halbinsel zu machen. Andere wollten einfach die Ruhe an diesem schönen Ort genießen. Silke und Sabine hat sich sogar getraut ins ca. 17° C kalte Wasser zu gehen.
Abends sind wir nach einem leckeren Essen dann früh ins Bett gegangen.
Dann ging es weiter bis kurz vor Cuzco bis zu einer alten Inka-Mauer, die sogar die Grenzmauer der Inka-Stadt war.
Nachmittags sind wir müde in Cuzco angekommen. Alle sind gespannt was uns die kommenden Tage in der Inkastadt erwarten wird.
Spruch des Tages:Wann sind wir endlich da?
Nach einer Fotosession besuchten wir Koricancha, das Haus der Inka, von dem aus das Inkagebiet regiert wurde. Die exakte Bauweise beeindruckt noch heute besonders in Bezug auf die Verarbeitung der Steine. Abschluss unserer Stadttour war der in allen Reisefuehrern erwaehnte 12-eckige Stein.
Die City Tour hat so hungrig gemacht, dass wir sofort in eine Pizzeria eingefallen sind - abgesehen von Silke und Sabine, die zum Foenen ihrer Schuhe ins Hotel zurueck gegangen sind.
Spruch des Tages:Wir hassen Regen!
Hundemüde erreichen wir am späten Nachmittag das Sonnentor und werden mit einem wunderbaren Ausblick auf Machu Picchu belohnt. Um die schmerzenden Muskeln zu lockern, begeben sich vier tapfere Wanderer zu den heißen Quellen, müssen dort aber enttäuscht feststellen, dass die heißen Hotelduschen der dunklen Brühe in den Thermalbädern vorzuziehen sind.
Der Teil der Gruppe, der nicht mitgewandert ist, erwartet uns am Abend im Hotel und wir gehen nach einem gemeinsamen Abendessen früh ins Bett.
Spruch des Tages:Wann sind wir endlich oben?
Giancarlo fuehrt uns im strömenden Regen durch die beeindruckende Anlage von Macchu Picchu.
Da das Wetter nicht besser zu werden scheint, fährt ein Teil der Gruppe nach der Führung direkt zurück nach Aguas Calientes, während der Rest der schlechten Witterung trotzt und bis zur Inkabrücke wandert. Zur Belohnung lichtet sich der Nebel kurz und wir können aus der bekannten Perspektive unser Machu Picchu Erinnerungsfoto schießen.
Um 15 Uhr faehrt der Zug wieder zurück bis Ollantaytambo, wo wir den Bus bis Cusco zu unserem alten Hotel nehmen.
Spruch des Tages:Die Worte "Treppen" oder "Berg" werden ab sofort aus unserem Wortschatz gestrichen!
Nach dem Frühstück ging jeder seines Weges und bummelte auf eigene Faust durch die Stadt. Der eine oder andere besuchte das Inkamuseum, manche Kirchen, ging shoppen oder erholte sich ganz einfach.
Abends trafen wir uns dann im Hotel und gingen gemeinsam zum Abendessen. Leider wird es unser letztes gemeinsames Essen sein. Mit leckerem Essen ließen wir den Abend ausklingen.
Gegen Mittag fuhren wir zum Flughafen, wo der Check-In ziemlich schnell ging, sodass wir noch Zeit hatten, um einige Fotos zu machen.
Unser Flug hatte in Cusco mehr als eine Stunde Verspätung, aber endlich konnten wir einsteigen und bis Lima fliegen.
07.02.12Franz
Mein persönlicher Höhepunkt war Südamerika, denn jeder Ort war schön für sich. Die Unterkünfte waren in Ordnung und die Betreuung durch unseren Reiseleiter fabelhaft....
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Mirjam