Reisetagebuch viExplorer Peru Bolivien - 31.10.2009
Reisebericht | Tour vom 31.10. - 20.11.2009
"Liebe Gruppe, Wir hatten sehr schöne und lustige Tage in denen wir viel zusammen erlebt haben, das Wetter war super, die Städte und die Landschaften waren auch einzigartig. Ich hoffe, dass euch alles gut gefallen hat! Ich will mich wieder Mal bedanken für euren Humor und eurer Verständnis, welches man bei Gruppenreisen braucht, damit die Reise erfolgreich wird. Ich wünsche euch allen einen guten Einstieg in euren Alltag. Román, euer Freund und Reiseleiter"
Der Flug dauert einige Stunden, erst in die spanische Hauptstadt, danach über den Atlantik, letztendlich über den Amazonas und die Anden bis Lima. Morgen früh um 7 Uhr ist die Landung, dann fängt das Erlebnis an!
Nach dem Frühstück im Hotel ging es dann auch gleich mit einer tollen Stadtrundfahrt bei herrlichem Sonnenschein weiter. Erste Station war der Parque del Amor, direkt am Pazifik gelegen. Hier wurden auch gleich die ersten Fotos geschossen. Weiter ging es durch die Stadtteile Miraflores und San Isidro ins Zentrum von Lima. Dort haben wir die Plaza de las Armas und das Kloster San Francisco besucht. Zum Abschluss haben wir gemeinsam typisch peruanisch zu Mittag gegessen.
Den Nachmittag und Abend hatten wir zur freien Verfügung.
Die Highlights: - gestoppt wird nach Aufforderung (rápido) - Bernadette / Bern (unsere Reisepuppe, das Llama Loca) - E.T. muss nun Werbung für Lucuma-Eis machen - heutzutage hat man es schwer - Posada Hispana Hotel, eines der wenigen Gebäude in Pisco in gutem Zustand - Abends musikalische Unterhaltung, endlich hören wir die Panflöte - Und nicht zuletzt der bereits obligatorische Pisco Sour :) Spruch des Tages:
"Die Küste ist die Wüste"
Nachdem wir wieder an Land waren, fuhren wir zu einer Piscobrennerei, wo uns gezeigt wurde, wie das peruanische Nationalgetränk hergestellt wird. Danach "mussten" wir auch noch unzählige verschiedene Pisco-Sorten probieren - und das vor dem Mittagessen... ;)
Leicht beschwipst ging es dann schon zum nächsten Abenteuer: in die Oase Huacachina, einem kleinen Fleck voll Bäumen und sogar einem See, mitten in der Wüste. Hier verteilten wir uns auf 2 Buggys (eine Art Jeep) und bretterten mit Vollgas die höchsten Dünen Südamerikas auf und ab, was allen einen Riesenspaß machte. Die meisten stürzten sich beim Sandboarding sogar selbst die Dünen hinab.
Nach dieser Action hatten wir alle ordentlich Hunger. Gut, dass wir das Essen schon vor der Buggyfahrt bestellt hatten. Dachten wir zumindest... Leider zog es sich aber mehrere Stunden hin, bis endlich alle ihr Essen vor sich hatten. Aus diesem Grund (und weil uns die Oase so gut gefallen hat) beschlossen wir einstimmig, den geplanten Besuch im Maria-Reiche-Museum ausfallen zu lassen und nur noch den Aussichtsturm am Rande der Nazca-Linien zu besuchen.
Nach diesem anstrengenden aber tollen Tag kamen wir erschöpft in unserem wunderschönen Hotel in Nazca an, und die meisten fielen nach dem Abendessen direkt in ihre Betten... Spruch des Tages:
Jeanette am Ende der Buggytour:"Ich hab meine Mütze hinter der letzten Düne verloren. Können wir nochmal umdrehen?" Der Buggyfahrer:"Which colour?" Jeanette:"Beige..."
Gut gestärkt machten wir uns auf den Weg zum Flughafen zum Rundflug über die Nazca Linien. Wir flogen in 3er- und 5er Gruppen in kleinen Propellermaschinen über die Wüste und bewunderten die magischen und beeindruckenden Nazcalinien. Ein abenteuerliches und unvergessliches Erlebnis angesichts des "sportlichen" Flugstils welcher so manchen nicht vor einem flauen Magen bewahrte.
Anschließend machten wir uns auf den Weg mit dem öffentlichen Bus nach Arequipa. Der Weg führte uns überwiegend am Pazifik entlang, durch die Wüstenlandschaft und wurde uns durch ein Mittagessen und guten Service versüßt. Glücklich und zufrieden kamen wir spätabends in Arequipa an und freuen uns auf die Zeit in der weißen Stadt.
Anschließend haben wir das erste Frauenkloster Perus namens "Sana Catalina" besucht. Unsere knurrenden Magen konnten wir nach dem Rundgang im viventura-Büro füllen. Dort wurden wir von den netten Mitarbeitern zu einem lecker-scharfen typischen arequipeñischen Mittagessen mit live-Musik eingeladen.
Den Nachmittag hatten wir zur freien Verfügung und trafen uns am Abend zum gemeinsamen Abendessen (ohne Roman, der musste sich von uns mal erholen
Nachruf für Cuy-Mucki nach dem Abendessen: Er musste sein Leben für unsere leckere Mahlzeit lassen. Hat gut geschmeckt, auch wenn es etwas mehr hätte sein können...
"Diebse räuben Schaugeräte" (für Nicht-Insider = Diebe stehlen Schmuck) Erklärung von Roman und Localguide, dass wir auf unsere Wertsachen aufpassen sollen. Bisher ist zum Glück aber niemanden etwas abhanden gekommen.
Wir entschieden uns für eine Bustour, um die Umgebung Arequipas näher zu erkunden. In einem Doppeldecker-Cabrio- Bus wurden wir u.a. zu einem Aussichtspunkt gefahren, von wo aus wir einen tollen Blick auf Stadt mit ihren Vulkanen hatten. In einem Alpaka-Outlet konnten wir den Unterschied zwischen Alpaka-, Vikunja-, Guanako- und Lamawolle erfühlen, im Mini-Zoo nebenan die Tiere beobachten. Beim nächsten Stopp gab es die Möglichkeit zu reiten. Dass das Pferd aber nicht geführt wird, sondern sich seinen Weg sucht, wurde mir erst klar als es sich in Bewegung setzte und auf einen kleinen Abhang zusteuerte. Es war aber ein sehr liebes Pferd, das mich geduldig bis zum Aussichtspunkt und wieder zurück trug, obwohl ich wie ein nasser Sack auf seinem Rücken hing.
Dann fuhr unser Bus wieder zurück nach Arequipa, vorbei an Kuhherden und Zwiebelfeldern. Abends traf sich unsere Gruppe zum gemeinsamen Essen.
Nach der Mittagspause in Chivay entschieden sich vier Leute unserer Gruppe für ein Entspannungsbad in den heißen Thermalquellen, der Rest schlenderte über den Markt von Chivay. Nachmittags lag dann noch die Strecke nach Cabanaconde vor uns, wo wir gegen Abend ankamen. Es ist sehr erstaunlich, dass es in so einer verlassenen Gegend Hotels mit westlichem Standard gibt!
Ein großes Lob gilt unserem Busfahrer, der uns sicher durch die Colca-Schlucht fuhr und auf den Schotterpisten gekonnt die größten Schlaglöcher umfuhr. Spruch des Tages:
Unser lokaler Reiseleiter Genero zur Benutzung der Bustoilette: "Nur für Pipi, nicht für Popo!"
Um 07:30 Uhr fuhr uns unser Bus zum Cruz del Condor. Unglaublich wie viele Leute hier zu früher Stunde mit Bussen angekarrt wurden. Die Kondore ließen sich davon aber nicht beeindrucken und kreisten nach einer Weile nur wenige Meter über unseren Köpfen. Die Größe der Tiere und deren enorme Flügelspannweite waren sehr beeindruckend.
Danach ging’s weiter zurück aus dem Colca-Tal, wo wir noch an einigen Aussichtspunkten sowie auf dem höchsten Punkt dieser Reise (4910m) anhielten. Abends kamen wir dann in Puno an, wo sich ein Teil unserer Gruppe die beste Pizza Perus schmecken ließ.
Unser Plan sieht vor, die Koffer danach zu holen und in die Ruinen von Tiahuanacu zu fahren. Wir haben auch Glück, dass kein Markt am heutigen Montag ist. Leider beginnen genau nachdem wir zurück auf die peruanische Seite wollen die Feierlichkeiten zum Stadtgeburtstag von Desaguadero, die standesgemäß viel Blasmusik, viel Tracht und vor allem viel Stillstand beinhalten. So beobachten wir den Umzug und schaffen es mit ein wenig Geduld auch zurück zu unseren Koffern. Diese werden direkt vom Bus auf die traditionellen Fahrradträger verladen und dann zu unserem neuen Bus (und neuem bzw. lokalem Guide Raffael alias Alfredo) auf die bolivianische Seite des Ortes gebracht. Hoch lebe die EU ;-)
Nachdem wir den tristen Grenzort verlassen haben, passieren wir noch einen Kontrollposten des Militärs und kehren schließlich kurz vor den Ruinen von Tiahuanacu zum Mittagessen ein. Auf der Speisekarte steht neben Forelle und Hühnchen heute Lama! Anschließend besichtigen wir eine der größten Ausgrabungsstätten der Tiahuanacu, einer Kultur noch älter als die Inka.
Nach weiteren 100 km erreichen wir El Alto, den ehemals kleinen Vorort von La Paz, der mittlerweile fast genau so viele Einwohner wie die Andenmetropole hat. Hier besuchen wir ein von viventura unterstütztes Sozialprojekt. Es handelt sich um eine mehrere Hektar große Anlage, die Straßenkindern ein Zuhause bietet und ihnen eine Ausbildung ermöglicht.
Durch das Verkehrschaos von El Alto geht es schlussendlich zu unserem heutigen Zielort. Die Anfahrt mit Ausblick auf den Kessel von La Paz bei Nacht ist beeindruckend. Dort angekommen mischen wir uns noch etwas ins abendliche Straßenleben der Stadt und freuen uns auf die nächsten Tage in der Metropole. Die Hupgeräusche der Autos wiegen uns "sanft" in den Schlaf... Spruch des Tages:
"Morgen früh holt uns 'Alfredo' zur Stadtrundfahrt ab."
Danach besuchen wir den Plaza Murillo mit dem Denkmal Murillos, der Kathedrale und dem Regierungssitz. Nach einem Abstecher in die spanische Altstadt und dem Cruz Verde lernen wir den Hexenmarkt kennen und decken uns mit "Pacha Mamas" und weiteren Glücksbringern ein. Hier gibt es für jede Lebenslage das Passende ;O).
Bei den Mädels entsteht beim Anblick des Hexenmarktes und den bunten Läden und Verkaufsständen hinter dem Plaza San Francisco ein akuter Shopping-Drang, der in den nächsten Stunden gestillt wird, nach dem wir Rafael verabschiedet haben... Spruch des Tages:
"Und, was hast du gekauft?" - oder - "Steht mir der Poncho?"
Für unsere Gipfelstürmer Jeanette und Jessica begann der Tag bereits um 5.00 Uhr morgens. Sie wurden am Hotel von ihrem Guide Tomas abgeholt und es ging Richtung Königliche Kordilleren, um den Gipfel des "Pico Austria" (5400m) zu besteigen. Um 15.00 Uhr wurde das Ziel der Wanderung erreicht und ein Freudenschrei ausgestoßen!
Abwärts ging’s heute für acht weitere Teilnehmer. Auf 4600 m Höhe begann die Downhilltour mit dem Mountainbike auf der "gefährlichsten Strasse der Welt". Nachdem zur Eingewöhnung 31 km auf asphaltierter Strasse zurückgelegt worden sind, begann dann die aufregende Strecke auf der Deathroad. Im Nebelwald angefangen, schlängelte sich die schmale Schotterpiste an dem teilweise 600 m tiefen Abhang entlang vorbei an Wasserfällen bis hinab in die Yungas. Dort konnten wir uns in einem schönen Hotel in Coroico am Pool entspannen. Der eigentliche "Höllentrip" begann auf dem Rückweg, wo wir im dichten Nebel die Straßenführung nur erahnen konnten.
Für unsere Langschläfer in der Runde begann der Tag um 9:00 Uhr und die "La Paz Ungeschminkt" konnte beginnen. Mit dem Minibus ging es hoch nach El Alto zu unserem ersten Stopp, dem Museo de Arte Antonio (schöne Gemäldesammlung). Danach begann auch schon unser 3-stündiger "Abstieg" nach La Paz. Über die Calle de Andes, vorbei an vielen kleinen Märkten (wahrsagende Vögel ;-)) und einem Abstecher durch die Zaubergasse ging es zurück zum Hotel.
Alle Abenteurer sind wohlbehalten im Hotel angekommen und trafen sich zur Vorbesprechung des nächsten Tages im Hotelrestaurant auf einen Pisco Sour.
Da der Grenzübergang bei Copacabana gesperrt war, hatten nicht nur wir die glorreiche Idee, wieder unseren altbekannten Grenzübergang bei Desaguadero zu benutzen... Diesmal zwar ohne Stadtgeburtstag und somit zeitintensiven Paraden, aber dafür mit so vielen “nach Peru-Einreisenden”, dass wir da ungelogen 2 h auf unseren Stempel warteten.
Dann ging es aber flink weiter nach Puno, von dort ins Boot auf den Titikakasee, in dem es dann Sandwichs und Obst von viventura gab, was wir heißhungrig im Boot verspeisten. Nachdem wir gestärkt waren, ging es an Deck. War zwar etwas windig, aber cool. Unsere lokale Reiseleiterin erklärte uns dann wieder im Boot Wissenswertes zum Titikakasee. Langsam änderte sich das sonnige Wetter mit ruhigem Seegang auch in ein recht stürmisches Unterfangen, aber unsere zwei Skipper hatten die Lage trotz des Geschaukels immer bestens im Griff.
Und schon erreichten wir die schwimmenden Uros-Inseln. Wir lernten noch schnell das Begrüßungswort auf der Uros-Sprache und konnten somit mit den Uros-Bewohnern in Kontakt treten. Wir wurden ganz herzlich empfangen und durften uns auf Schilfmatten setzen, damit sie uns über die Erstellung ihrer Inseln erzählen konnten. Alles anhand von einem kleinen Uros-Insel-Model. Inklusive der Info, dass - sollten sich Uros-Einwohner mal nicht mehr gut verstehen - sie einfach die Insel in zwei Teile sägen können. Auf unserer Insel lebten 32 Menschen und schienen sich aber alle super zu verstehen. Wir waren vollständig begeistert. Sie haben sogar ein Solarpanel und haben uns eine ihrer Hütten von innen gezeigt, in der ein Fernseher stand. Wir konnten Souvenirs kaufen, was wir auch in gehörigem Umfang taten :) Und dann konnte - wer wollte - eine Inselumrundung mit einem typischen Uros-Boot machen. Einfach herrlich... Die Photoapparate glühten nur so... Nach der Bootstour haben wir dann unsere Bananen und Äpfel an die Kinder verschenkt. Diese freudigen Gesichter bei dem Anblick einer Banane. Da können wir uns echt eine Scheibe dran abschneiden. Zum Abschluss haben uns die Einwohner noch mit einem dreisprachigen Lied überrascht. Nach dem Gruppenfoto hieß es dann aber leider wieder Abschied nehmen von der schwimmenden Insel auf dem Titikakasee...
Aber dafür lernten wir noch schnell ein paar Worte “Qechua” und konnten den Bewohnern von Capachica somit mit “Allillanchu” (=Hallo) antworten. Nachdem wir alle unsere urgemütlichen Lehmhütten bezogen hatten, und erste Fußballspiele mit den einheimischen Kindern absolviert wurden, gab es um 19 Uhr Abendessen. Vor allem der Schokopudding verzauberte die Gemüter:) Nach ein paar Cervezas waren wir dann aber alle ganz schön müde von der langen Bus- und Bootsfahrt und kuschelten uns unter die tonnenschweren (aber herrlich wärmenden) Lamadecken. Spruch des Tages:
"Bitte das Einreiseformular noch einmal neu ausfüllen." (Nachdem einige von uns ihren Vor- und Nachnamen verwechselt hatten)
Als wir angekommen sind, wurden wir von den Kindern freudig begrüßt, vor allem wegen der mitgebrachten Leckereien :O) In einer 3. Klasse haben wir den Unterricht besucht.
Anschließend mussten wir uns sehr leckere Mittagessen (Quinua-Suppe und Forelle) bei der gemeinsamen Feldarbeit verdienen, was bei der Höhe ganz schön anstrengend war... zur Belustigung unserer Gastfamilien haben wir nur ein paar Linien geschafft. Den Nachmittag vertreiben wir uns bei Sonnenschein und völkerverständigendem Mensch-Ärger-dich-nicht-Spiel und Volleyball-Spielen.
Nach dem Abendessen wurden wir in die landestypische Tracht eingehüllt und wurden von unseren Gastgebern zum Tanzen um das kleine Lagerfeuer aufgefordert, was sehr lustig war. Spruch des Tages:
Tanzen auf 3.800 Meter Höhe kann sehr anstrengend sein.
Im Busfahren sind wir ja schon geübt und die sechs Stunden gingen relativ schnell rum und wir haben die Landschaft ein letztes Mal an uns vorbei ziehen lassen. In Cuzco angekommen war jeder froh, erstmal wieder richtig duschen zu können :O)
Abends sind wir zusammen ins Restaurant Pacha Papa gegangen und die, die danach noch konnten, sind noch auf einen Absacker in eine Bar eingekehrt. Spruch des Tages:
Wie schön kann eine warme Dusche sein :O)
Gegen Mittag startet die Tour zu den Ruinen Qenqo, Puka Pukara, Tambomachay und Saqsayhuaman, wo uns unser lokal Guide Giancarlo viel Interessantes über die Inka-Kultur erzählt.
Danach geht es weiter zum Sonnentempel direkt in der Stadt und noch zum berühmten zwölfeckigen Stein in einer kleinen Gasse in Cusco.
Abends geht es zum kollektiven Cuy-Essen... zumindest die meistens wagen sich an das süße Meerschweinchen auf dem Teller... andere gehen mit Lomo Saltado & Co. auf Nummer sicher :O)
Dann ging es aber auch schon los - mit dem Bus zum Bahnhof und mit Perurail Richtung Machu Picchu. Bei KM 106 sind wir ausgestiegen und haben uns auf das letzte Stück des Inka-Trail begeben. Der Aufstieg war doch ganz schön steil, und verbunden mit der leichten Schwüle kamen wir ganz schön aus der Puste. Beim einsetzenden Regen kamen auch noch unsere schicken Regenponchos zum Einsatz :)
Nach einer kleinen Stärkung ging es weiter bis zum Sonnentor. Dort wurde uns leider der Blick auf Machu Picchu durch die tief hängenden Wolken versperrt. Aber je näher wir kamen, desto mehr konnten wir sehen und bekamen einen Vorgeschmack auf den nächsten Tag!!
Erschöpft, mit dem MP-Stempel im Pass und nach einer warmen Dusche sind wir gemeinsam Essen gegangen.
Hier gab es noch eine Überraschung in Form einer Geburtstagstorte (vielen Dank Roman!) und einem Geb-Gruß nach peruanischer Tradition (vielen Dank Giancarlo...). Den Abend haben einige von uns noch in einer Karaoke-Bar ausklingen lassen. :)
Spruch des Tages:Giancarlo: "Nach der steilen steinernen Treppe sind wir am Sonnentor." -> Er hatte recht, nur war das Sonnentor ein Regentor, aber egal:)
Unser lokaler Guide, Giancarlo hat uns in einer zweistündigen Führung alles über die Inkastadt erklärt. Nach einer Cola/Kaffeepause am Eingang, hatten wir Freizeit, um die Ruinen noch einmal selbst zu erkunden.
Nachmittags um 15 Uhr ist der Zug von Perurrail abgefahren, das Ziel: Ollantaytambo, das letzte Dorf im Heiligen Tal. Ab da sind wir mit einem privaten Bus zu unserem Hotel in Cuzco weiter gefahren Spruch des Tages:
Matthias: "Nein, die Mücken sind so klein, die stechen nicht, da brauchst du dir die Beine nicht mit Antibrumm einreiben!" Saskia: "Danke für den Tipp, nun habe ich 18 Stiche am einen und 21 Stiche am anderen Bein"
Endlich mal wieder ausschlafen, dann das leckere Frühstück im Hotel mit den vielen Obstsorten schlemmen und anschließend schön gemütlich und entspannt in die Stadt zum letzten Souvenir-Kauf. Einen traumhaft schönen Regebogen über den Plaza de Armas haben auch noch die meisten von uns auf eines der letzten Sightseeing-Photos gebannt, dann war es aber auch schon abends und wir haben uns um viertel nach sieben zum viventura-Abendessen getroffen.
Leider meinte es der Wettergott an diesem Tag nicht so gut mit uns und es regnete in Strömen... Einige haben ein Taxi geschnappt, andere die 3 Sol Regenponchos oder Schirme ausgepackt und ab ging es in ein uriges "Hexen"-Lokal. Ein letztes Mal gemeinsam zu 15. mit Pisco anstoßen, da wurde man schon wehmütig und bekam den ersten Abschiedsschmerz. Aber das Essen war lecker und die Stimmung gut. Einige sind dann nach dem Essen noch weiter in eine Disco gezogen. Spruch des Tages:
Am Schluss gingen die 3 Wochen ganz schön schnell vorbei :(
Martin und Nina verlängern ihren Urlaub mit dem Dschungelabenteuer in Puerto Maldonado und müssen sich von den anderen um 9:15 Uhr verabschieden.
Nach der letzten Einkaufsgelegenheit vormittags in Cuzco, ist die Abfahrt von Swen, Christina und Simone, die haben einen früheren Flug nach Lima, das verbindet Simone mit einem Flug nach Piura Richtung Mancora, wo sie ihren Urlaub verlängert, an den schönsten Stränden Perus. Swen und Christina werden sich mit den Rest im Flughafen Lima treffen. Aber es kommt anders als man denkt. denn der Flieger von Simone, Swen und Christina ist kaputt und so fliegt Simone mit einer andern Maschine weiter, Christina und Swen jedoch fliegen dann doch mit den restlichen 9 weiter gen Lima...
Letztendlich fahren die anderen 9 – Matthias, Saskia, David, Annette, Cornelia, Tanja, Jeanette, Julia und Jessica - ab.
In Madrid dann geht das "10 kleine Negerlein weiter: Jessica fliegt nach München, Swen und Christina nach Berlin... auf dem Weg nach Frankfurt waren es dann nur noch 6...
Ein Abschied fällt immer schwer, aber wir haben viele Erinnerungen und tausende Fotos der schönen und intensiven Reise, die wir zusammen genossen haben. < br>
Nun folgt die Zeit des Foto-Aussortierens und allen Weiterschickens, aber sind ja alles Mailadressen ausgetauscht:) Spruch des Tages:
EU? Weniger lange Anstehen an der Grenze? Denkste...
-> Wir warteten ewig, bis unsere Pässe für valide angesehen wurden und fast hätten wir die Züge nach Hamburg und Würzburg verpasst, aber doch noch in letzter Minute reingespurtet..
15.01.12Michael
Auf der Tour hatte man einen schönen Einblick in die verschiedenen Regionen von Kolumbien. Von den Städten über landschaftliche Highlights (z.B. Nuqui) bis hin zur...
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Mirjam