Reisetagebuch viExplorer Peru Bolivien Chile XXL - 07.10.2009

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Unsere Reiseteilnehmer mit ihrem Tourguide starten ihr Abenteuer am 07.10.2009. In diesem Reisetagebuch schildern sie ihre Erfahrungen die sie während ihrer viExplorer Reise durch %COUNTRY%, Bolivien und Chile gemacht haben. Möchten Sie Ihre eigenen Erfahrungen machen? Lernen Sie unsere Auswahl an Rundreisen kennen!

Reisebericht | Tour vom 07.10. - 01.11.2009

Reiseleiter dieser Tour: Carlos
"Es war eine wunderschöne Zeit mit euch und ich hoffe, dass auch ihr diese Reise so genossen habt, wie ich selbst.

Noch mal vielen Dank für euer Interesse an Peru, Bolivien und Chile und für Südamerika generell. Hoffentlich war es nicht euer letztes Mal auf diesem tollen Kontinent.

Gracias und Hasta luego,

EUER CALY"
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07.10.2009
Mittwoch | Deutschland - Lima
Ein nicht enden wollender Flug - 2,5 Stunden von Frankfurt nach Madrid, dann 13 Stunden bis Lima und eine Zeitumstellung von 7 Stunden...

Doch wir haben es geschafft und uns auf dem Flughafen kennen gelernt. Wir stellten fest, dass wir eine gute Gruppe sind und das ein klasse Urlaub wird mit Carlos, unserem Reiseleiter.
Rundreise Südamerika
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- Flugtag
2
08.10.2009
Donnerstag | Lima
Endlich ging der Urlaub los. Wir haben mit der Stadtrundfahrt durch Lima angefangen und schon gleich viele schöne Eindrücke von der Stadt sammeln können. Das erste Geld wurde gewechselt und auch der erste Pisco Sour wurde getrunken...
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09.10.2009
Freitag | Lima - Nazca
Heute morgen ging es früh los, wir hatten viel vor. Unser erstes Ziel war Paracas mit den Ballestas Inseln. Dort haben wir vor allem Seelöwen, Pelikane, Tölpel und Pinguine beobachtet.

Nach einem sehr guten Mittagessen mit Fisch und Meeresfrüchten ging es weiter nach Ica zur Oase Huacachina. Buggy fahren durch die Wüste war das Highlight des Tages. Es ging in den Dünen rauf und runter.

Nachdem unser Bus mit viel Einsatz aller Beteiligten wieder aus dem Sand gezogen war, konnten wir die Fahrt in Ruhe fortsetzten.
Rundreise Südamerika
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- 4 h
- 2 h
4
10.10.2009
Samstag | Nazca - Lima
Carlos, der für ein Superfrühstück gesorgt hat und am Vorabend zur Rettung des Busses aus der Sanddüne beigetragen hat, darf den Titel " Don" weiterhin tragen - der Beschluss des Tages.

Wir sind bereit zu Höhenflügen. Die Wartezeit vertreiben wir uns in unterschiedlicher Art und Weise. Karten schreibend, lesend, mit Shopping oder wie Herta mit einer entspannenden Massage. Nach einem faszinierenden Blick von weit oben auf die mystischen Nazca- Linien und einem Besuch im Maria Reiche Museum kommen wir hungrig in der Schnapsbrennerei an.

Essen und Verkostung von unterschiedlichen hochprozentigen Getränken folgen.

Am späten Abend trafen wir in Lima ein. Der Typ des Tages: Unser Busfahrer, der nach 5 Stunden Fahrt immer noch höflich lächelnd unsere Koffer aus dem Bus hievte.
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- 6 h
- 1 h
5
11.10.2009
Sonntag | Lima - Puerto Maldonado
Von Lima aus überflogen wir die Anden und landeten im Dschungel. Ediths Traum geht in Erfüllung, sie schreitet als erste die Gangway hinunter in die strahlend glühende Sonne, die uns erstmal umhaut.

Nach Bus- und Bootsfahrt finden wir im Regenwald eine super Logde vor. Erste Begegnung mit Vogelspinne und anderen nachtaktiven Tieren haben wir bei der abendlichen Wanderung. Diese werden mit Taschenlampe und kleinen Zweigen herausgelockt und fürs Fotoalbum abgelichtet.
Spruch des Tages:
"REGENWALD, OHNE REGEN, KEIN REGENWALD...ODER?"
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- 1 h
- 3 h
6
12.10.2009
Montag | Dschungel
Auch heute nichts mit Ausschlafen !5.30 Uhr ins Boot, flussaufwärts Richtung Salzlecke, um die Papageien bei der Aufnahme von Mineralien zu beobachten. Die Papageien bewegten sich scharenweise von Baum zu Baum nach unten in Richtung Salzlecke. Irgendetwas jedoch lässt sie dann die Flucht ergreifen, ohne dass sie die Salzlecke erreichen konnten.

Zurück gekehrt in die Logde, erhalten wir das beste Frühstück bisher. Danach ging es mit einem Boot zu einer Lagune. Beim Pira­ñafischen waren Erika und Edith erfolgreich, während die anderen nur die Fische fütterten. Mit den Pirañas zu schwimmen wagten sich Reiner, Herta, Sylvia, Sabine, Regina, Erika, Florian, Marco und Doro. Ein Riesenspass im badewannenwarmem Wasser.

Nach Einbruch der Dunkelheit ging es erneut ins Boot zur Kaimansuche. Am Ufer haben wir diese mit Hilfe der starken Scheinwerfer an den leuchtenden Augen entdeckt.
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- 2 h
- 4 h
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13.10.2009
Dienstag | Puerto Malsonado - Cusco
Die ganze Nacht hat es gewittert und geregnet, auch am Morgen noch. Wir reisten also ab bei Regen im Regenwald :-)

Ankunft in Cuzco, einer malerischen Stadt, die ganz anders ist und künstlerisch und weltoffen wirkt. Wir taumelten ein wenig wegen der Höhe (3800 m), aber genossen den Rundgang durch die Strassen.

In das Nachtleben stürzten sich nur die Robustesten. Darunter das Geburtstagskind Sabine. Der Abend begann mit einem Salsakurs und endete mit dem Tanz von Sylvia und dem Barkeeper auf der Theke...
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- 1 h
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14.10.2009
Mittwoch | Cusco
Noch etwas wackelig von der Höhe oder von den Erlebnissen der letzten Nacht, machten wir uns auf den Weg zu den Ruinenstätten der Inkas.

Wir besichtigten den Sonnentempel innerhalb einer Klosteranlage und laufen durch die Innenstadt, vorbei an wichtigen Inkastätten. Es folgte dann das Mittagessen und ausruhen.... Wichtigstes Ereignis des Tages: Sabine hat Geburtstag!!
Spruch des Tages:
"FELIZ CUMPLEAÑOS SABINE Y QUE CUMPLAS MUCHOS MAS"
9
15.10.2009
Donnerstag | Cuszco – Machu Picchu – Aguas Calientes
Gegen 7.45 Uhr hat sich der allergrößte Teil der Gruppe (Sylvia ist für den 4-Tages-Inka-Trail schon früher gefahren), zunächst mit dem Bus, und dann in einer fast 3 stündigen Zugfahrt auf den Weg nach Aguas Calientes gemacht. Es konnte nur ein Tagesrucksack für die zwei Tage mitgenommen werden.

Bei Bahnkilometer 106 hieß es für die 8, die den 2-tägigen Inkatrail machen wollten, aussteigen. Die Wanderer hatten zunächst einen 90 minütigen Aufstieg von 2040 auf 2650 Höhenmeter zu überwinden. In unterschiedlichem Umfang „aus der Puste“ wurde dann erst einmal Rast gemacht, um anschließend die restlichen deutlich einfacheren 6 Kilometer in Angriff zu nehmen.

Am Sonnentor öffnete sich dann ein erster Überblick über Machu Picchu, welches die Gruppe nach etwa 45minütigem Abstieg erreichte. Um noch mit dem Bus zurück ins Tal fahren zu können, wurde nun direkt die Bushaltestelle angelaufen und die intensive Besichtigung auf den kommenden Tag verschoben.

Im Tal, in Aguas Calientes hatten die restlichen 5 Gruppenmitglieder die Termalquellen genossen, Einkaufsbummel unternommen oder Ihre Erkrankungen auskuriert.
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- 3 h
- 1 h
- 6 h
10
16.10.2009
Freitag | Aguas Calientes - Macchu Picchu - Cusco
Zu früher Stunde, um 6 Uhr, hieß es: auf zum Bus, nach Machu Picchu. Es ging den Berg, den die Wanderer am Vortag bereits hinunter gefahren waren, wieder hinauf.

Oben angekommen wurden zunächst einmal Eintrittskarten (und für die, die es wollten, auch die Pässe) abgestempelt, dann machte uns unser örtlicher Führer Giancarlos mit dem wichtigsten Gebäuden Machu Picchus und mit der Vergangenheit und (Wieder-)entdeckung der Stadt vertraut.

Danach konnten allen ihren eigenen Interessen nachgehen und diesen faszinierenden, fast mystischen Ort mit eigenen Augen entdecken.

Abends um 18 Uhr ging es dann zurück nach Cuzco, wo im Hotel die Koffer auf alle warteten.
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- 4 h
- 1 h
11
17.10.2009
Samstag | CUSCO
Heute hatten wir einen komplett freien Tag, den man in so einer schönen Stadt auch sehr gut ausnutzen kann.

Nach so vielen Tagen früh aufstehen, konnten wir endlich richtig ausschlafen und uns von den letzten Tagen erholen.
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18.10.2009
Sonntag | Cusco - Yanque
Heute wartete eine lange Fahrt auf uns. Mit zwei Kleinbussen machten wir uns um kurz nach acht auf den Weg. Über gute und schlechte Asphaltstraßen, gute und schlechte Schotterpisten ging es durch das Andenhochland auf Höhen über 4000 Metern. Auf weiten Strecken sahen wir weder Baum noch Strauch aber die unterschiedlichsten Nutztiere: Kühe und Schafe, Esel und Ochsen, Lamas und Alpakas, Schweine und Hühner, oft auch direkt am Straßenrand oder auf der Straße.

Wir fuhren zunächst durch größere Orte, später nur noch selten durch kleinere, die fast ausschließlich aus Lehmziegelhäusern bestanden. Gleiches galt für die ab und zu auftauchenden Gehöfte. Natürlich sahen wir auch Menschen, und dies häufiger, als es die dünne Besiedlung vermuten lassen würde, oft in traditioneller Kleidung.

Besondere Highlights waren Schneeschauer, die das Land puderten und die uns viele besondere Fotomotive boten (und nicht ganz ernst gemeinte Überlegungen, ob die Fahrer wohl Schneeketten dabei haben). Gegen 17.30 kamen wir in unserem Hotel in Yanque an.
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- 7 h
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19.10.2009
Montag | Colca Canyon
Um 7.30 Uhr ging es weiter. Zunächst bestiegen wir gemeinsam einen der beiden Kleinbusse, um das Colca-Tal zu besichtigen. Erstes Ziel war der Aussichtspunkt Cruz del Condor, wo wir nach einigem Warten wirklich einige der riesigen Vögel aus dem Tal aufsteigen sahen.

Auf der Rückfahrt Richtung Yanque konnten wir in einem der Dörfer des Tals die Kirche besichtigen, außerdem gab es einige Fotostopps, die unter anderem den bewirtschafteten Hangterassen des Tales galten.

Kurz hinter Yanque, in Chivay, konnten wir uns in einem heißen Mineralbad von der Rütteltour am Talrand entspannen. Anschließend konnten wir uns an einem leckeren Andenbüffet stärken, bevor die Fahrt, nun wieder auf beide Busse verteilt, über einen 4800 Meter hohen Pass weiter ging nach Arequipa, der zweitgrößten Stadt Perus.

Ein großer Teil der Gruppe machte am Abend noch einen Spaziergang, um im Stadtzentrum den Tag bei diversen Getränken ausklingen zu lassen.
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- 5 h
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20.10.2009
Dienstag | Arequipa
Heute konnten wir ausschlafen oder früh schwimmen gehen und ganz lange frühstücken in dem wunderbaren Hotel in Arequipa, das schönste bisher.

Nicole, Praktikantin bie viventura, holte uns ab, um ein Sozialprojekt, eine Schule in einem Vorort zu besuchen. Kinder von 4 bis 15 Jahren haben hier die Möglichkeit in die Schule zu gehen. Wir besuchten eine 1. und eine 2. Klasse und wurden mit Singspielen begrüsst. Dank Volker, der für Textblätter gesorgt hatte, konnten wir uns mit einem gemeinsamen Lied revanchieren: "Kuckuck und Esel". Die Texte verblieben in der 2. Klasse, sodass wir kein drittes Mal in Versuchung gerieten zu singen. Wir besuchten noch die Abschlussklasse während des Unterrichts und besuchten den Computerkurs.

Nicole berichtete uns von den Schwierigkeiten und den schönen Erfahrungen während ihrer Arbeit hier vor Ort. Die grösste Herausforderung für die Kinder hier ist eine weiterführende Ausbildung nach der Schule zu finden.

Anschließend trafen wir das engagierte, junge viventura-Team zum gemeinsamen Mittagessen = lecker!

Am Nachmittag stand ein Stadtrundgang mit Besuch des Klosters auf dem Plan. Dann ließen wir den Tag ausklingen, denn morgen geht es wieder früh los.
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21.10.2009
Mittwoch | Arequipa - Puno
Um 7 Uhr sitzen wir im komfortablen Bus Richtung Titicacasee. Unterwegs gibt es wieder Zeit zur Tierbeobachtung, diesmal Vicuñas, majestetische Tiere, die die teuerste Wollqualität liefern.

Am frühen Nachmittag Ankunft in Chifron. Wir beziehen unsere Unterkünfte: "Ein Kindheitstraum wird wahr." , " Absolut toll, ruhige Einfachheit", "Wir machen den Hühnern das Territorium streitig." so die diversen Kommentare.

Das Essen der Gastfamilie ist vorzüglich. Mit Rainers Lied vom Titicacasee verabschieden wir uns für diesen Tag.
16
22.10.2009
Donnerstag | Puno - La Paz
Wir haben alle super geschlafen. Nach dem Frühstück haben wir noch Zeit, die Stille und die grandiose Landschaft zu geniessen.

Dann geht es los Richtung Bootsanlegestelle und zu den schwimmenden Inseln der Uros. Einige von uns lassen sich im Schilfboot um die Schilfinsel paddeln ehe es wieder aufs Boot und weiter Richtung Bolivien geht. Picknick unterwegs mit Blick auf den See, fantastisch...

Wir übertraten die Grenze zu Bolivien und erreichten bei Sonnenuntergang La Paz, ein Lichtermeer.
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- 5 h
- 2 h
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23.10.2009
Freitag | LA PAZ
Heute teilte sich die Gruppe für verschiedene Aktivitäten auf:

Florian und Sylvia gingen auf Trekkingtour. Rainer, Erika, Christian und Marco gingen auf Mountainbiketour. Alle Anderen erlebten La Paz "ungeschminkt" zu Fuss und per Minibus - vom Kunstmuseum bis zum Hexenmarkt



Einziger Wehrmutstropfen, Gewitter zwischendurch, später am Nachmittag hat es wie aus Kannen gegossen.

Auch die Höhe 3600m ist nicht zu unterschätzen.

Was im Oht bleibt: Das Hupen der Minibusse und das Rufen der Busbegleiter.

Held des Tages: Gipfelstürmer Florian hat bei Schneetreiben mehr als 5000m geschafft = super!!

18
24.10.2009
Samstag | La Paz - Sucre
Um 8 Uhr Abreise von La Paz. Flug nach Sucre, eigentliche Haupstadt und Perle Boliviens. Mit uns im Flugzeug eine Gruppe von Musikern, die am gleichen Abend ein Konzert geben sollten. Eine tolle Möglichkeit für uns, wir kauften Tickets.

Aber erst einmal gingen wir durch die Strassen der bezaubernden Stadt, durch Parks und Gassen. Wir erkundeten die Stadt individuell, Ihre Stassen , Cafés und Museen.

Mit Untergang der Sonne verdichteten sich die Wolken und ein tropisches Gewitter geht auf uns nieder. Kein Freilichtkonzert also? Da hatten wir die Rechnung ohne den bolivianischen Enthusiasmus gemacht. Das Unwetter ist vorbei und 8 von uns reihten sich in die Warteschlange ein.

Unser netter Guide vor Ort, Miguel, findet uns und hilft uns super Plätze zu finden, trocken und super nah. Wir erleben ein Konzert voller Freude, Lust und Enthusiasmus. Bis wir die Lieder , wie der Rest des Stadions, mitsingen können, wird es wohl noch dauern.... Viva Bolivia, Gacias "Kjarkas", es war super.
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- 1 h
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25.10.2009
Sonntag | Sucre - Potosi
Wir erreichten Potosi, einst reichste Stadt der Welt, heute ohne Glanz, obgleich die teilweise verfallenen Fassaden noch den einstigen Reichtum erahnen lassen.

Wir besuchen das Münzpräghaus und erfahren vom Wandel der Zeiten. Einst wurden hier Münzen für die Welt geprägt, heute erhält das Land Münzen, geprägt in Nachbarländern und Belgien.

Nach gemeinsamen Mittagessen erkunden wir individuell die Stadt, die leblos scheint an diesem Sonntag. Für einen Mate de Coca müssen wir lange suchen und enden alle irgendwann in dem gleichen Café. Lokale, Museen – fast alles war geschlossen.

Hermann entdeckte ein Theaterplakat und Edith und Regina beschlossen, sich wieder einmal „unters Volk zu mischen“ und mit ihm die erste Abendvorstellung zu besuchen. Der Komödie (Hotel 6 Sterne) konnte man leicht auch ohne Wortschatz folgen, Mimik, Gestik und Kostüme reichen völlig – ein großer Spaß. Begeistert wird der Gruppe berichtet, die bei Wein und Pisco den Abend im Hotelfoyer ausklingen lässt.
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- 3 h
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26.10.2009
Montag | Potosi - Uyuni
Die halbe Gruppe machte sich auf, um ein weiteres Highlight zu erleben, den Einstieg in die Schächte des „Cerro Rico".

Die andere Hälfte bummelte durch die lebendige Stadt, mit heute belebten Strassen, alles ist offen, auch das ehemalige Kloster mit Blick vom Dach auf den „Reichen Berg".

Gegen 11 Uhr traf die Gruppe wieder zusammen und machte sich mit Proviant auf den Weg Richtung Uyuni, wo wir nach 6 Std. Busfahrt eintrafen. Das ist der Ort mit dem einzigartigen Eisenbahnfriedhof. Wer kennt den Filmklassiker „Butch Cassidy und Sundance Kid „? (Oder so ähnlich).

Zum Abendessen gab es dann die besten Pizzen der Welt und einen guten Absacker.
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- 7 h
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27.10.2009
Dienstag | Uyuni - San Juan
Es ging weiter in 3 Jeeps mit eigener Köchin in Richtung Uyuni Salzsee, dem größten der Welt. Auf dem Weg dahin sahen wir farbige Lagunen, bevölkert von hunderten von Flamingos.

Wir rasteten an einem „Salzhotel“ und ließen uns ein köstliches Mitagessen an Salztischen auf Salzstühlen sitzend schmecken – irre!

Weiter ging es Richtung „Isla de Pescado“, bewachsen mit Kakteen, teiweise hunderte Jahre alt, und einem grandiosen Blick von oben über die Salzwüste - grenzenloses Weiss – dieser Genuss nur mit guten Sonnenbrillen!

Dann warteten wir auf den Sonnenuntergang. Wir saßen auf dem Boden, jeder auf seinem großen Salzkristall. Erstaunliche Strukturen, die die Natur hier aus dem tiefsten Teil des Sees hervorbringt...

Carlos beweist sich wieder einmal von neuer, kreativer Seite als Fotograf. Fotos springender Frauen und Männer, was allerdings nicht ganz synchron klappen will, was solls, Spass ist alles!

Dann ein eindrucksvoller Moment: Wir sitzen im Kreis, warten auf den Untergang der Sonne. Edith lädt alle ein auf einen Becher Wein zum Abschied von Bolivien, einen Cabernet Sauvignon des höchstgelegensten Weingutes des Landes (laut Reisführer erstklassig), den Hermann in Potosi am Vortag ausfindig gemacht hatte. „Salut Bolivia“!

Natürlich folgte ein Erinnerungsfoto: „Flasche mit Gruppe“ – super Don Carly – Du wächst über dich hinaus, und wenn du das Foto vermarktest wollen wir die Anteile.

Der Sonnenuntergang beendet diesen beeindruckenden Tag. Zu guter Letzt übernachteten wir im Hotel ganz aus Salz – das letzte Abenteuer des Tages.
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- 4 h
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28.10.2009
Mittwoch | San Juan - San Pedro
Heute hieß es ganz früh aufstehen und weiter Richtung Chile. Wir fuhren durch eine Vulkanlandschaft bis auf 5000m Höhe. Erstaunlicherweise vertrugen wir die Höhe gut. Wir besuchten einen Vulkankrater und sahen kochenden Schlamm. Wir sahen Lagunen in weiss , rosa und grün. An Thermalquellen ließen wir die Beine ins warme Wasser baumeln.

Wir genossen die Landschaft und schluckten den Staub der Wüste, das gehörte halt auch dazu. Und plötzlich, mitten im Nichts, tauchte die Chilenisch-Bolivianische Grenzstation auf. Daher hieß es nun Abschied nehmen von den Fahrern und der Köchin, die uns sicher gefahren und super versorgt haben.

Es ging weiter in Chile nach San Pedro de Atacama, unserer nächsten Wüste. Wir bezogen ein nettes Hotel im kleinen Touristenort und spülten erst einmal den ganzen Wüstensand runter.

Der Tag endete mit einem leckeren Abendessen und für ein paar von uns einem langen „Absacker“ mit Carlos.
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- 2 h
- 5 h
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29.10.2009
Donnerstag | San Pedro
Endlich ausschlafen, was für ein Luxus! Am Vormittag hatten wir zudem Zeit zum Bummeln. 8 von uns nutzten die Gelegenheit und besuchten die nahe gelegenen Ruinen einer ehemaligen Inkafestung – wieder Bergsteigen – aber es lohnte sich – grandioser Blick über den Ort bis hin zu den Vulkanen im Hintergrund.

Am Nachmittag besuchten wir gemeinsam das „Valle de la Luna“. Wir wanderten und kletterten hoch und runter durch die bizarre Landschaft völlig ohne Vegetation, am Rande der Atacama. Wir bewunderten die unterschiedlichen Gesteinsformationen.

Den letzten Berg für diese Reise bestiegen wir, um wieder einmal die Sonne untergehen zu sehen – über der Wüste mit Vulkanen und Sanddünen.

Dann kam das letzte Abendessen mit Carlos – wir haben uns richtig an ihn gewöhnt, schliesslich haben wir gemeinsam viel erlebt, und so fällt der Abschied schwer. Aber wir gönnen Carlos die Heimreise nach mehr als 3 Wochen – dafür stehen wir wieder früh auf!

Zuvor aber ein weiterer „Absacker“ mit Carlos - ist ja klar, am Vortag waren ja nicht alle dabei.
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- 2 h
24
30.10.2009
Freitag | San Pedro - Santiago
Flug nach Santiago - eine moderne Großstadt erwartete uns, sonnendurchflutet und zum ersten Mal im satten Grün des Frühlings.

Wir bezogen ein hübsches Hotel im Künstlerviertel der Stadt. Unser Führer vorort, Ulrich, zeigte uns die Stadt. Wir spazierten durch die Strassen und besuchten schliesslich den Höhepunkt der Stadt, den Berg San Christobal mit einer riesigen Marien Statue, gelegen in einem wunderschönen Park mit grandiosem Blick über die Stadt.

Eine historische Zugseilbahn brachte uns wieder hinab, mitten in das pulsierende Leben, mit huderten junger Menschen in den vielen Strassenkneipen des Künstlerviertels.
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- 1 h
- 2 h
25
31.10.2009
Samstag | Santiago
Die Gruppe dröselte sich nun langsam auf und wir verabschiedeten uns etappenweise.

Edith wird als erste weiterreisen, um 3 weitere Wochen den Amazonas zu erkunden.

Volker und Brigitte bleiben 3 weitere Tage am Meer.

Alle Anderen brachen um 10 Uhr auf Richtung Flughafen in Santiago, um über Madrid in die Heimatstädte zu fliegen.

Wir haben viel Zeit zum Nachdenken, die Reise Revue passieren zu lassen, was haben wir nicht alles erlebt? Wer weiss noch was an den ersten Tagen war? Bewusst werden wird uns das alles, wenn wir vor dem PC hunderte von Fotos sortieren….

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